Motorrad Vollkasko: Junge Frau sitzt vor ihrem Motorrad und blickt auf ihr Smartphone
Leistungen, Kosten, Vergleich

Motorrad Vollkasko­versicherung – sicher und ge­schützt auf allen Wegen

  • Mit einer Motorrad-Vollkasko ist Ihre Maschine gegen fast alle Schäden versichert.
  • Die Motorrad-Vollkasko­versicherung beinhaltet alle Leistungen der Motor­rad-Teil­kasko. Zusätz­lich zahlt sie unter anderem für selbst ver­schuldete Unfall­schäden.
  • Kosten für eine Motorrad-Voll­kasko beginnen etwa ab 50 Euro im Jahr.
  • Wer seine Motorrad-Voll­kasko wechseln oder kündigen will, beendet den Ver­trag spätestens einen Monat vor Ende der Lauf­zeit.
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Gut zu wissen: Definition

Eine Vollkasko fürs Motorrad versichert fast alle Schäden an Ihrem Motor­­rad. Der Rund­um­­schutz be­­inhaltet alle Leistungen der Motor­­rad-Teilkasko. Im Unter­­schied zur Teilkasko greift die Motorrad-Voll­kasko auch bei selbst ver­­schuldeten Unfällen und Vandalismus.

Oft ist eine Motor­rad­-Voll­kasko sinn­voll, wenn Sie …

  • … ein neues Motor­rad kaufen.
  • … ein seltenes oder teures Modell besitzen.
  • … ein Bike leasen und selbst ver­sichern.
  • … Ihr Motor­rad täglich fahren, zum Beispiel im dichten Stadt­verkehr.
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Die Vollkasko versichert Ihr Motorrad inklusive fest darin und daran verbauter Teile. Der Rundumschutz deckt neben allen Teilkasko-Schäden auch selbst verschuldete Unfallschäden und Vandalismus ab.
  • Bei welchen Schäden leistet die Motor­rad-Vollkasko?

    Die Motorrad-Vollkasko leistet bei ...

    • Schäden, die Sie selbst an Ihrem Motor­rad verursachen (z. B. bei selbst ver­schul­detem Unfall).
    • Vandalismus (z. B., wenn Unbekannte den Motorradsitz aufschlitzen).
    • Fahrer­flucht des Unfall­gegners oder der Unfall­gegnerin.

    Zusätzlich über­nimmt die Motorrad-Vollkasko­versicherung alle Schäden durch Fremd­ein­wirkung, die über die Motor­rad-Teilkasko abgedeckt sind. Dazu gehören zum Beispiel Beschädigungen durch:

    Bis zu welcher Deckungssumme (= Obergrenze, bis zu der Versicherer Schäden ersetzt) die Motorrad-Vollkasko leistet, ist im Versicherungsvertrag festgelegt.

  • Schützt die Motor­rad-Vollkasko fest ein- und angebaute Motor­rad­teile?

    In der Regel schützt die Voll­kasko Ihr Motorrad inklusive aller fest damit ver­bun­denen Teile. Dazu zählen zum Beispiel Antenne, Funk­anlage, Transport­boxen oder Sport­auspuff. Zusätzliches Motorrad­zubehör ist bei vielen Anbietern mit­ver­sichert, wenn es fest verbaut oder unter Ver­schluss im Fahrzeug aufbewahrt ist.
  • Sind Schutzbekleidung und Zubehör über die Motorrad-Vollkasko mitversichert?

    In der Regel schützt die Motorrad-Vollkaskoversicherung keine beweglichen Gegen­stände (z. B. Smart­phone, Gepäck­stücke). Der Motorradhelm ist teil­weise mit­versichert, wenn Sie ihn zum Beispiel mit einem Helm­schloss am Bike befestigen oder ordnungs­gemäß am Kopf tragen.

    Schutzbekleidung (z. B. Leder­jacke, Motorrad­stiefel) ist über die Motorrad-Voll­kasko meist nicht mit­versichert. Aber: Wird Ihre Motorrad­kluft bei einem Unfall beschädigt, an dem Sie nicht schuld sind, haben Sie Anspruch auf Schadens­ersatz. Oft zahlt die Kfz-Hafpflicht des Unfall­gegners oder der Unfall­gegnerin für beschädigte Schutz­kleidung.

  • Kann ich für Quads, Trikes und Leicht­kraft­räder eine Motorrad-Vollkasko abschließen?

    Bei vielen Versicherungsunternehmen können Sie für diese Fahrzeug­e eine Motorrad­versicherung mit Vollkasko abschließen:

    • Quad: kleines Kraftfahrzeug mit vier Rädern. Für Modelle über 50 ccm Hubraum sind Motorradversicherung und amtliches Kfz-Kennzeichen Pflicht.
    • Trike: Kraftfahrzeug mit einem Rad vorne und zwei Rädern hinten. Für Trikes ab 51 ccm ist meist eine Motorradversicherung vorgeschrieben.
    • Leichtkraftrad/-roller: Zweiräder bis 125 ccm, die oft wie Roller aussehen, aber mehr PS haben. Statt Versicherungskennzeichen brauchen 125er ein reguläres Nummernschild und eine Motorradversicherung.

    Wichtig: Ob Versicherer zwischen Quad, Motor­rad und anderen Zwei- oder Dreirädern unterscheiden, hängt vom Anbieter ab. Für Trikes oder Leicht­kraft­räder mit 80 bis 125 ccm Hubraum gibt es oft günstige Sondertarife.

  • Leistet die Motorrad-Vollkasko bei Fahrlässigkeit?

    Wer mit seinem Motorrad zum Beispiel bewusst eine rote Ampel ignoriert und dadurch einen Unfall ver­ursacht, handelt grob fahrlässig. Viele Versicherer zahlen ent­standene Schäden dann nicht oder nur teil­weise. Voll ab­ge­sichert sind Sie nur, wenn Ihre Motorrad­versicherung im Vertrag aus­drück­lich auf den Einwand grober Fahr­lässigkeit verzichtet.

    Wichtig: Wer unter Alkohol- oder Drogen­einfluss Motor­rad fährt oder seine Maschine vor­sätz­lich beschädigt, ist nicht versichert und erhält von der Motorrad-Voll­kasko­versicherung keine Kosten erstattet.

  • Gilt die Motorrad-Vollkasko im Ausland?

    Die meisten Motorrad-Voll­kasko­ver­sicherungen bieten auch in anderen EU-Ländern uneingeschränkten Ver­si­che­rungs­schutz. Das heißt: Ver­ursachen Sie mit Ihrem Bike in Polen einen Unfall oder schlitzen Unbe­kannte in Spanien den Motorradsitz auf, behandelt Ihre Motorrad-Voll­kasko­ den Schaden so, als wäre er in Deutsch­land passiert.

    In welchen außereuropäischen Ländern die Vollkasko für Ihr Motor­rad gilt, steht in der Internationalen Versicherungs­karte. Das Dokument fordern Sie bei Ihrem Kfz-Versicherer an.

  • Sind Unfälle bei Transport- und Rennfahrten in der Motorrad-Vollkasko versichert?

    Das kommt auf die Art der Sonderfahrt an. Kippt Ihr Chopper zum Beispiel bei einer privaten Über­führungs­fahrt auf einem Anhänger um, zahlt Ihre Motorrad-Vollkasko nach dem Sturz für die Beseitigung von Kratzern oder Dellen. Haben Sie keine Vollkasko für Ihr Motorrad, zahlen Sie die Reparaturen selbst. Es sei denn, Sie haben eine spezielle Transportversicherung, die Sie bei professionellen Fahrzeug­trans­porten (z. B. mit Spedition) abschließen können. Schäden am Transportanhänger deckt eine separate Anhänger-Versicherung ab.

    Motorradrennen, bei denen es um das Erzielen einer Höchstgeschwindigkeit geht, sind vom Ver­si­che­rungs­schutz der Kfz-Haftpflicht, Teil- und Vollkasko für Motorräder ausgenommen. Das gilt auch für dazugehörige Übungs­fahrten und behördlich genehmigte Rennfahrten.

  • Zahlt die Motorrad-Voll­kasko, wenn der Fahrer verletzt wird?

    Die Motorrad-Vollkaskoversicherung zahlt nicht, wenn der Fahrer oder die Fahrerin bei einem selbst verursachten Unfall Verletzungen davonträgt. Hintergrund: Wer bei einem Verkehrsunfall unverschuldet verletzt wird, erhält in der Regel eine Entschädigung über die Kfz-Haftpflicht des Unfallgegners oder der Unfallgegnerin. Ist der Motorradfahrer oder die Motorradfahrerin selbst Unfallverursacher:in, hat er oder sie keinen Anspruch auf finanzielle Unterstützung.

    Sind infolge der Unfallverletzungen zum Beispiel Reha-Maßnahmen oder Hilfsmittel (z. B. Rollstuhl) notwendig, trägt er oder sie die Kosten selbst. Da Biker:innen bei Unfällen ein besonders hohes Verletzungsrisiko haben, ist eine private Unfallversicherung ein wichtiger Zusatzschutz. Diese federt die finanziellen Folgen eines Motorradunfalls ab.

  • Wie finde ich die passende Motorrad-Vollkaskoversicherung?

    Um die richtige Motorrad-Voll­kasko zu finden, lohnt sich ein Online-Versicherungs­check. Auf Vergleichs­portalen und Kfz-Versicherungswebseiten können Sie die Voll­kasko für Ihr Motor­rad berechnen und Leistungen verschiedener Anbieter vergleichen. Bei der Preis-Leistung gibt es teilweise große Unterschiede. Denn jede Versicherungs­gesellschaft entscheidet selbst, wie sich Voll­kasko-Motorrad-Kosten zusammen­setzen. Je nach Anbieter sind außerdem unter­schiedliche Rabatte möglich – zum Beispiel, wenn Sie ein Zweitmotorrad versichern.

    Wichtig: Bei der Wahl der Motorrad-Vollkasko­versicherung spielen nicht nur günstige Beiträge eine Rolle. Damit Sie im Schadens­fall ausreichend abgesichert sind, können etwa Zusatz­leistungen wie Motorrad-Schutzbrief oder Auslands­schaden­schutz sinnvoll sein.

Allianz Vorteile

Die Allianz Motorradversicherung mit Vollkasko bietet besonders hohe Deckungs­summen. Außerdem sind diese Leistungen und Vorteile inbegriffen:

  • Erweiterte Absicherung: Die Allianz schützt Ihr Bike um­fas­sen­der als viele andere Anbieter, zum Beispiel bei Zusammen­stoß mit Tieren aller Art.
  • Zusatzleistungen für E-Motorräder: Bei der Hybrid- oder Elektro­motorrad-Versicherung zahlt die Vollkasko auch bei Beschädigung, Zerstörung oder Verlust des Akkus.
  • Optimale Entschädigung: Ihr Kraftrad hat innerhalb von 24 Monaten nach Erstzulassung einen Total­schaden? Dann erstattet die Allianz Ihnen nicht den Wieder­beschaffungs­wert, sondern den Neupreis. Bei gebrauchten Bikes gibt es den Kaufpreis zurück.
  • Keine Beitragserhöhung nach Unfall: Haben Sie den Zusatz­bau­stein RabattSchutz gewählt, stuft die Allianz Sie nach einem Schaden nicht in der Schaden­freiheits­klasse zurück. Ihr Beitrag bleibt stabil.
  • Mit Kombirabatt sparen: Bei Abschluss mehrerer Versicherungen als Privatschutz-Paket (z. B. Unfall-, Rechts­schutz- und Privat-Haft­pflicht­versicherung) sparen Sie bis zu 20 Prozent. Zusätz­lich erhalten Sie bis zu zehn Prozent Nachlass auf Ihren Kfz-Ver­sicherungs­beitrag, wenn Sie bei der Allianz Ihr Fahrzeug versichern.
Sie haben Fragen zur Motorrad-Voll­kasko­versicherung der Allianz? Wir beraten Sie gerne.
Sie haben sich bereits für die Allianz Motorrad-Vollkasko entschieden? Hier berechnen Sie Ihren Tarif.
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Vollkasko-Motorrad-Kosten beginnen bei der Allianz bei 141 Euro im Jahr. Wie hoch Ihr Beitrag ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Eine Rolle spielen unter anderem Motor­leistung und Schaden­freiheits­klasse (SF-Klasse).

Informationen zu den Berechnungsgrundlagen (Motorrad-Vollkasko):

Honda CB500F 2022 (471 ccm Hubraum, 35 kW Leistung, 189 kg Leergewicht, 6.000 Euro), Geburtsdatum 1.1.1965, Halter:in ist Versicherungsnehmer:in, PLZ 26789 in Leer (Ostfriesland), keine besondere Berufsgruppe, Erstzulassung 04/2022, Saisonkennzeichen April bis September, Fahrleistung 3.000 km pro Jahr, nur Versicherungsnehmer:in als Fahrer:in, Haftpflicht + Vollkasko (SF-Klasse in Haftpflicht und Vollkasko jeweils 20) mit 300 Euro Selbstbeteiligung in Vollkasko und 150 Euro Selbstbeteiligung in Teilkasko, Angebotsdatum: 07.02.2023.

  • Welche Faktoren beeinflussen Voll­kasko-Motorrad-Kosten?

    Ihre Ein­stufung in der Motor­rad­versicherung und die Vollkasko-Motorrad-Kosten hängen von mehreren Kriterien ab. Dazu gehören:

    • Alter der Fahrer:innen: Einsteiger:innen haben ein höheres Unfall­risiko als erfahrene Biker:innen. Des­wegen zahlen sie bei der Fahranfänger-Versicherung Risiko­zuschläge.
    • Fahrleistung: Je weniger Kilo­meter im Jahr Sie mit Ihrem Motor­rad fahren, desto niedriger ist das Schadens­risiko – und damit meist auch die Prämie.
    • Motor­leistung: Je weniger PS Ihr Bike hat, desto günstiger ist die Motor­rad-Voll­kasko. Für Leicht­kraft­räder bieten einige Ver­sicherer Spezial­tarife mit vergünstigten Voll­kasko-125ccm-Kosten an.
    • Regionalklasse: Spiegelt die Schadens­bilanz in den über 400 deutschen Zulassungs­be­zir­ken wider. Je besser Ihre Region ein­gestuft ist, desto günstiger ist Ihr Versicherungs­beitrag.
    • Schadenfreiheitsklasse Motorrad: Mit jedem unfall­freien Jahr rutschen Sie in eine bessere SF-Klasse. Dadurch erhöht sich der Schaden­frei­heits­rabatt, den Ihr Ver­sicherer von Ihrer Prämie abzieht.​​​ In der Motorrad­ver­si­che­rung gibt es die SF-Klassen SF 0 (= kein schaden­freies Jahr) bis SF 20 (= 20 oder mehr schaden­freie Jahre).

    Wichtig: Typklassen und Motorrad-Stellplatz spielen bei der Ein­stufung keine Rolle. Meist gibt es auch keine Sonder­tarife für bestimmte Alters­gruppen (z. B. Studierende). Bestimmte Berufs­gruppen (z. B. Beamtinnen und Beamte) erhalten teil­weise vergünstigte Versicherungs­angebote.

  • Selbstbeteiligung bei Motorrad-Vollkasko

    Vereinbaren Sie einen Selbst­behalt bei Motor­rad-Voll­kasko oder -Teil­kasko, sparen Sie Beiträge. Dafür beteiligen Sie sich an einem Vollkasko-Schaden zum Bei­spiel mit 300 Euro. Sind die Schadenskosten höher als die ver­ein­barte Teil­kasko- oder Vollkasko-Selbstbeteiligung, zahlt Ihr Versicherer den Differenzbetrag.

    Meist können Sie sich bei Teilkasko oder Vollkasko fürs Motor­rad für einen Selbst­behalt zwischen 150 und 1.000 Euro entscheiden. Je höher die Selbst­be­tei­li­gung, desto günstiger die laufenden Beiträge.

  • Motorrad-Vollkasko-Kosten bei der Allianz

    Bei der Allianz kostet eine Motorrad-Voll­kasko mit 300 Euro Selbst­beteiligung ab 141 Euro im Jahr. Der Beitrag einer Teilkasko-Motor­rad­versicherung mit 150 Euro Selbst­behalt beginnt bei 61 Euro im Jahr. Für eine Kfz-Haft­pflicht zahlen Sie jährlich ab 42 Euro.

    Informationen zu den Berechnungsgrundlagen (Motorrad-Vollkasko):

    Honda CB500F 2022 (471 ccm Hubraum, 35 kW Leistung, 189 kg Leergewicht, 6.000 Euro), Geburtsdatum 1.1.1965, Halter:in ist Versicherungsnehmer:in, PLZ 26789 in Leer (Ostfriesland), keine besondere Berufsgruppe, Erstzulassung 04/2022, Saisonkennzeichen April bis September, Fahrleistung 3.000 km pro Jahr, nur Versicherungsnehmer:in als Fahrer:in, Haftpflicht + Vollkasko (SF-Klasse in Haftpflicht und Vollkasko jeweils 20) mit 300 Euro Selbstbeteiligung in Vollkasko und 150 Euro Selbstbeteiligung in Teilkasko, Angebotsdatum: 07.02.2023.

    Informationen zu den Berechnungsgrundlagen (Motorrad-Teilkasko):

    Honda CB500F 2022 (471 ccm Hubraum, 35 kW Leistung, 189 kg Leergewicht, 6.000 Euro), Geburtsdatum 1.1.1965, Halter:in ist Versicherungsnehmer:in, PLZ 26789 in Leer (Ostfriesland), keine besondere Berufsgruppe, Erstzulassung 04/2022, Saisonkennzeichen April bis September, Fahrleistung 3.000 km pro Jahr, nur Versicherungsnehmer:in als Fahrer:in, Haftpflicht + Teilkasko (SF-Klasse in Haftpflicht und Teilkasko jeweils 20) mit 150 Euro Selbstbeteiligung in der Teilkasko,  Angebotsdatum: 07.02.2023.

    Informationen zu den Berechnungsgrundlagen (Motorrad-Kfz-Haftpflicht):

    Honda CB500F 2022 (471 ccm Hubraum, 35 kW Leistung, 189 kg Leergewicht, 6.000 Euro), Geburtsdatum 1.1.1965, Halter:in ist Versicherungsnehmer:in, PLZ 26789 in Leer (Ostfriesland), keine besondere Berufsgruppe, Erstzulassung 04/2022, Saisonkennzeichen April bis September, Fahrleistung 3.000 km pro Jahr, nur Versicherungsnehmer:in als Fahrer:in, nur Haftpflicht mit SF-Klasse 20, Angebotsdatum: 07.02.2023.

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Im Unterschied zur Teilkasko leistet die Voll­kasko fürs Motor­rad bei Vandalismus und Schäden, für die Sie selbst ver­ant­wortlich sind. Die Teil­kaskoversicherung zahlt nur fremd­verschuldete Schäden am Bike.
Im Vergleich schützt die Vollkasko Ihr Motor­rad umfassender als Teil­kasko: Schäden, die durch äußere Ein­flüsse an Ihrem Kraft­rad entstehen (z. B. durch Tiere, Unwetter) sind über die Motorrad-Teil­kasko ab­gedeckt. Die Motor­rad-Voll­kasko ver­sichert auch selbst ver­schuldete Schäden und mut­willige Beschä­di­gungen durch Un­bekannte. Bei Vandalismus trifft Sie als Motorrad­halter:in zwar meist keine Mit­schuld. Oft lässt sich die Person, die den Schaden verursacht hat, aber weder aus­findig noch haft­bar machen. In diesem Fall springt die Motorrad-Vollkasko­versicherung ein.

Wischen um mehr anzuzeigen

Schaden
Motorrad-Vollkasko
Motorrad-Teilkasko
Diebstahl
Kurzschluss, Brand oder Explosion
Zusammenstoß mit Tieren oder Tierbiss
Schaden durch Naturgewalt (z. B. Hagel, Blitzschlag, Lawine)
Glasbruch
Schaden durch Transport auf Fähre
Selbst verschuldeter Unfall
Vandalismus

Ohne Kfz-Haft­pflicht­versicherung können Sie kein Motor­rad anmelden. Der Basis­schutz ist für jedes Kraft­fahrzeug, das auf öffentlichen Straßen­ fährt, gesetz­lich vor­geschrieben. Die Kfz-Haft­pflicht leistet Schadens­ersatz, wenn Sie mit Ihrem Motorrad fremdes Eigen­tum beschädigt oder jemanden ver­letzt haben. Die Ver­sicherung übernimmt Sach-, Per­sonen- und Vermögens­schäden bis zur ver­ein­barten Deckungs­summe und wehrt un­be­rechtigte Schadens­ersatz­forderungen für Sie ab.

Mit einer Motorrad-Kasko (= Vollkasko oder Teilkasko) können Sie Ihren Ver­sicherungs­schutz nach Be­darf erweitern. Je nach Fahr­verhalten und Motorrad­wert ist eine Kasko­versicherung oft sinn­voll, aber nicht verpflichtend.

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Wer seine Motorrad­versicherung wechseln will, beendet den Ver­trag spätestens einen Monat vor Lauf­zeit­ende. Haben Sie ein Sonder­kündigungs­recht (z. B. nach Unfall), können Sie Ihre Motorrad-Vollkasko während des laufenden Ver­sicherungs­jahres kündigen und wechseln.
  • Laufzeit der Motor­rad-Voll­kasko­versicherung

    Eine Motorrad-Vollkaskoversicherung läuft meist zwölf Monate. Nach Vertrags­abschluss beginnt der Ver­si­che­rungs­schutz ab dem Datum, das im Versicherungs­schein angegeben ist. Zum Ende der Lauf­zeit können Sie die Motor­rad-Voll­kasko ordentlich kündigen. Wichtig: Beachten Sie die Kündigungs­frist. Stich­tag ist oft der 30. November. Verpassen Sie die Frist, verlängert sich die Motorrad­versicherung auto­matisch um weitere zwölf Monate.
  • Ordentlich oder außer­ordentlich Motor­rad-Voll­kasko kündigen

    Wollen Sie Ihre Motorradversicherung wechseln, kündigen Sie Ihren Vertrag spätestens einen Monat vor Vertrags­ende (= ordent­liche Kündigung). Eine außer­ordentliche Kündigung während des laufenden Versicherungs­jahres ist zum Bei­spiel möglich bei:

    • Motorradunfall: Reguliert Ihre Motorrad-Vollkasko einen Schaden für Sie, können Sie den Vertrag außer­ordentlich beenden.
    • Beitragserhöhung: Erhöht die Motorrad­versicherung Ihren Beitrag, können Sie Ihren Vertrag innerhalb eines Monats nach Bekannt­gabe kündigen. Steigt Ihre Prämie wegen einer gesetzlichen Änderung, oder weil Sie in einen Zulassungsbezirk mit höherem Schadensrisiko umziehen, haben Sie kein Sonderkündigungsrecht.
    • Motorradkauf: Kaufen Sie ein gebrauchtes Bike, übernehmen Sie zunächst die Motor­rad­versicherung des Verkäufers oder der Verkäuferin. Bei Fahrzeugwechsel können Sie den Vertrag des Vor­be­sitzers bzw. der Vorbesitzerin sofort beenden. Kündigen Sie erst, wenn Sie die Zusage des neuen Kfz-Versicherers haben.
    • Motorradverkauf: Verkaufen Sie Ihr eigenes Motorrad, geht die Versicherung mit der Fahrzeug­über­gabe auf die Person über, die den Kaufvertrag Motorrad abgeschlossen hat. Ihr Versicherungsvetrag ist damit beendet. Zu viel gezahlte Beiträge erstattet Ihnen der Käufer oder die Käuferin.
  • Motorrad-Vollkasko richtig kündigen

    Ihre Motorrad-Vollkaskoversicherung kündigen Sie immer schriftlich. Im Vertrag Ihrer bisherigen Versicherung finden Sie alle relevanten Informationen für das Kündigungsschreiben. Diese Angaben sollte das Dokument beinhalten:

    • Name und Anschrift der versicherten Person
    • Name und Anschrift der Motorradversicherung
    • Marke, Modell und Kfz-Kennzeichen des versicherten Motorrads
    • Versicherungsnummer
    • Kündigungsart: regulär zum Vertragsende oder Sonderkündigung (mit Angabe des Kündigungsgrundes)
    • Kündigungsdatum
    • Bitte um schriftliche Kündigungsbestätigung
    • Unterschrift der versicherten Person (mit Orts- und Datumsangabe)

    Wichtig: Die Kündigung unterschreiben Sie per Hand und schicken sie per Post (Einschreiben), Fax oder E-Mail an Ihre Motorradversicherung. Legen Sie Ihre Maschine dauerhaft still, ist keine Kündigung nötig. Wenn Sie Ihr Motorrad abmelden, informiert die Zulassungsstelle automatisch Ihre Kfz-Versicherung.

Die passende Versicherung
Optimal abgesichert mit der Allianz Motorrad­ver­sicherung
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  • Wann ist eine Motorrad-Vollkasko sinnvoll?

    Oft ist eine Motorrad-Vollkasko sinnvoll, wenn Sie ein neues Motor­rad kaufen oder leasen. Auch für seltene und wert­volle Bikes lohnt sich der Rundum­schutz. Das gilt auch für Viel­fahrer:innen. Denn wer häufig mit dem Motorrad unter­wegs ist, hat ein erhöhtes Schadens­risiko.
  • Soll ich mein Motorrad ganzjährig oder nur für die Saison versichern?

    Eine saisonale Zulassung und Versicherung ist für viele Motor­räder sinnvoll. Denn die meisten Biker:innen fahren nur bei guten Straßen- und Witterungs­verhältnissen­. Mit Saisonkennzeichen können Sie Ihr Kraft­rad zwei bis elf Monate im Kalender­jahr anmelden.

    Vorteile der Saisonzulassung: Sie sparen sich An- und Abmeldung zu Saison­beginn und -ende. Kfz-Steuer und Motor­rad­versicherung zahlen Sie zeit­anteilig. Sprich: nur für die Monate, in denen Ihr Bike tatsächlich angemeldet ist.

  • Ist die Motorrad-Vollkaskoversicherung übertragbar?

    Nein. Eine Motorrad-Vollkasko ist immer fahrzeug­gebunden. Der Versicherungs­schutz gilt also nur für das im Vertrag genannte Zweirad und ist nicht über­tragbar. Aber: Steigen Sie vom Motor­rad auf ein Auto um, können Sie Ihre Schaden­freiheits­klasse übertragen. Das heißt: Ihre bisherigen unfallfreien "Motor­rad-Jahre" rechnet Ihnen der Versicherer bei der Pkw-Versicherung an. Wer das Motorrad­fahren komplett aufgibt, kann seine SF-Klasse außer­dem oft auf Partner:in oder Verwandte ersten Grades (z. B. Kinder, Enkel:innen) übertragen.
  • Wie wirkt sich ein Unfall auf den Beitrag der Motorrad-Vollkaskoversicherung aus?

    Übernimmt die Motorrad-Vollkaskoversicherung nach einem selbst verschuldeten Unfall Schäden am eigenen Bike, stuft der Versicherer die versicherte Person in eine schlechtere Schaden­frei­heits­klasse zurück. Das bedeutet: höhere Motorrad-Vollkasko-Kosten im nächsten Versicherungsjahr.
  • Wie schließe ich eine Vollkaskoversicherung für mein Motorrad ab?

    Je nach Anbieter können Sie eine Motorrad-Voll­kasko­versicherung online, in einer Ver­siche­rungs­agentur oder bei Ihrem per­sön­lichen Versicherungs­berater bzw. Ihrer per­sön­lichen Versicherungs­beraterin abschließen. Für den Vertrags­abschluss sind einige Angaben not­wendig, unter anderem zu Ihrer Per­son, Bank­ver­bindung und dem ver­sicherten Motorrad.
  • Ist jede Motorradfahrerin bzw. jeder Motorradfahrer für eine Vollkaskoversicherung berechtigt?

    Grundsätzlich ja. Weil die Motorrad-Vollkasko keine Pflichtversicherung ist, dürfen Kfz-Versicherer Anträge aber auch ablehnen. Das kann zum Beispiel passieren, wenn die Person, die den Antrag stellt, wegen eines negativen Schufa-Eintrags die Bonitäts­prüfung nicht besteht. Auch für Motorradfahrer:innen, die in der Vergangenheit ein über­durch­schnittlich hohes Unfallrisiko hatten, sind Vollkasko-Tarife teilweise nicht verfügbar. In der Regel klappt der Vertrags­abschluss aber schnell und unkompliziert.
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