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In 30 Sekunden erklärt: Definition Haftpflicht
  • Die Kfz-Haftpflicht kommt für Sach-, Personen- und Vermögens­­schä­den auf, die Sie mit Ihrem Fahrzeug Dritten zufügen. Zum Beispiel, wenn Sie bei einem Autounfall andere Verkehrs­teil­nehmer schädigen.
  • Die Kfz-Haft­pflicht­versicherung ist in Deutschland gesetzlich vor­ge­schrie­ben. Sie bietet Autofahrern einen Basisschutz.
  • Die Kfz-Haftpflicht der Allianz bietet deutlich höhere Deckungs­­sum­men, als es das Pflicht­ver­si­che­rungs­gesetz vorschreibt: 15 Millionen Euro bei Personen­schäden (statt sieben Millionen) und jeweils 100 Millionen Euro bei Sach- und Vermögensschäden (statt 1,22 Millionen bzw. 50.000 Euro).
  • Ein weiterer Vorteil der Allianz Kfz-Haftpflicht: Der Versicherungs­schutz gilt auch im Ausland.
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Ihre Vorteile
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Überblick
Guten Versicherungsschutz erkennen Sie an umfangreichen Leistungen. Die Kfz-Haftpflicht der Allianz hat ein ganzes Bündel für Versicherte geschnürt, damit Sie im Schadenfall nicht im Regen stehen. Mit Abschluss des Versicherungsvertrags sichert Ihre Allianz Sie in folgenden Fällen rundum ab:
Infografik: Das leistet die Kfz-Haftpflichtversicherung
  • Schäden an fremden Fahrzeugen oder Gegenständen, die durch Ihr Verschulden entstehen: Verkehrs­unfälle können erhebliche finan­zielle Folgen nach sich ziehen. Die Allianz deckt Kosten für Sach­schä­den bis zu 100 Millionen Euro – gesetzlich vorge­schrie­ben sind 1,22 Millionen.
  • Schadenersatzansprüche bei Personen­schäden: Werden Menschen bei einem Unfall schwer verletzt oder gar getötet, drohen Ihnen als Unfallverursacher teils hohe Schaden­ersatz­forderungen. Die Haft­pflicht prüft diese und begleicht sie bei Anerkennung – in Höhe von bis zu 15 Millionen Euro (statt der gesetzlich vorgeschriebenen Mindest­deckungs­summe von sieben Millionen Euro).
  • Schmerzensgeld, Rente und Verdienst­ausfall: Ein Unfall mit Verletzten kann Schmerzens­geld­­for­der­ung­en, Renten­über­nahme oder Erstattung von Verdienst­ausfall zur Folge haben. Ist der Anspruch be­rechtigt, zahlt Ihr Versicherer.
  • Wirtschaftlicher Totalschaden beim Unfallgegner: Beschädigen Sie bei einem Unfall ein anderes Fahr­zeug so schwer, dass es komplett ersetzt werden muss, erstattet Ihre Kfz-Haftpflicht den Wert, den ein Gutachter für den Wagen errechnet.
  • Wertminderung bei Neuwagen: Bei bis zu fünf Jahre alten Pkw, die weniger als 100.000 Kilometer gefahren sind und bis zum Unfall schadenfrei waren, kann der Unfallgegner Reparatur­kosten und einen Betrag für die Wertminderung einfordern.
  • Kosten durch Vermögensschäden: Bei Vermögensschäden kommen weder Mensch noch Sache un­mit­tel­bar zu Schaden. Trotzdem entsteht durch schuldhaftes Ver­halten einer anderen Person ein finan­ziel­ler Schaden. Zum Beispiel, wenn Ihr Nachbar den Flug zu einem wichtigen Geschäfts­termin verpasst, weil Sie Ihren Wagen vor dessen Ausfahrt geparkt haben. Ihre Kfz-Haftpflicht zahlt für diesen Ver­mö­gens­­schaden bis zu 100 Millionen Euro (statt der gesetzlich vorgeschriebenen Mindest­­deckungs­­summe von 50.000 Euro).
  • Kosten für Mietwagen oder Nutzungs­ausfall: Für die Zeit, in der das Auto des Geschädigten repariert wird, übernimmt Ihre Versicherung die Kosten für dessen Ersatzwagen. Oder sie zahlt für den Nutz­ungs­aus­fall.
  • Sanierung von Umweltschäden: Wer etwa durch auslaufendes Öl geschützte Tierarten, Gewässer oder den Boden schädigt, für den übernimmt die Allianz die Kosten bis fünf Millionen Euro pro Schaden, maximal zehn Millionen Euro im Jahr.
  • Schaden an persönlichem Eigen­tum: In den Produktlinien Komfort und Premium übernimmt die Kfz-Versicherung auch Schäden, die Sie mit Ihrem Auto am persönlichen Eigentum wie Zweitwagen, Ga­ra­gen­tor oder Hauswand verursachen.
  • Fahrzeugreparatur beim Unfall­gegner: Machen Unfall­beteiligte Ansprüche auf Reparaturen bei Ihrem Haftpflicht­versicherer geltend, weil Sie den Schaden verursacht haben, übernimmt dieser die Kosten – sofern die Forderungen gerechtfertigt sind.
  • Premium Schutzbrief: Unser Zusatz­baustein macht Sie inner­halb von 60 Minuten wieder mobil. Be­reits ab der Haustür bietet er Pannenhilfe sowie umfassenden Service. Bei SmartPlus inklusive, bei allen anderen Produktlinien wählbar.
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Der passende Kfz-Haftpflichtschutz für Sie
Die Allianz bietet Ihnen je nach individuellem Sicherheitsbedürfnis drei Produktlinien an, die Sie online abschließen können: Smart, SmartPlus und Komfort. Für Premium, unser viertes Produkt, wenden Sie sich an Ihre Allianz Agentur. In den Grundleistungen sind die Produkte identisch. Unterschiede gibt es bei Erstattung von Eigenschäden, Reparatur von Glasschäden, Neu- bzw. Kaufpreisentschädigung und den wählbaren Zusatzleistungen.
 

Allianz

Smart

Allianz

SmartPlus

Allianz

Komfort

Versicherungs­summe je Schaden (100 Millionen Euro)
Versicherungs­summe je Schaden (100 Millionen Euro)

Versicherungs­summe je Schaden (100 Millionen Euro)

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davon Versicherungssumme bei Personenschäden (15 Millionen Euro)
davon Versicherungssumme bei Personenschäden (15 Millionen Euro)

davon Versicherungssumme bei Personenschäden (15 Millionen Euro)

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davon Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Millionen Euro)
davon Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Millionen Euro)

davon Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Millionen Euro)

davon Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Millionen Euro)

Versicherungssumme bei Nutzung fremder Fahrzeuge im Ausland (Mallorca Police): 100 Millionen Euro
Versicherungssumme bei Nutzung fremder Fahrzeuge im Ausland (Mallorca Police): 100 Millionen Euro

Versicherungssumme bei Nutzung fremder Fahrzeuge im Ausland (Mallorca Police): 100 Millionen Euro

Versicherungssumme bei Nutzung fremder Fahrzeuge im Ausland (Mallorca Police): 100 Millionen Euro

Schäden an Ihrem Eigentum, durch das eigene Kfz verursacht
Schäden an Ihrem Eigentum, durch das eigene Kfz verursacht
Schäden an Ihrem Eigentum, durch das eigene Kfz verursacht
Schäden an Ihrem Eigentum, durch das eigene Kfz verursacht

50.000 €

Premium Schutzbrief: Weiterfahrt nach Panne oder Unfall in 60 Minuten
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Im Ausland
Frau blickt aus Seitenfenster eines am Strand geparkten Pkw

Grundsätzlich besteht Versicherungsschutz innerhalb der geografischen Grenzen Europas, zum Beispiel in Österreich, Frankreich und Italien sowie in außereuropäischen Gebieten, die zum Geltungsbereich der Euro­pä­i­sch­en Union gehören.

Haben Sie eine Internationale Versicherungs­karte (ehemals "Grüne Karte"), er­streckt sich der Schutz Ihrer Autohaftpflicht auch auf die dort genannten nicht-europäischen Länder. Hierzu zählen Israel, Marokko, Tunesien sowie die außer­euro­päi­schen Teile der Türkei, Spaniens (Kanarische Inseln) und Por­tu­gals (Madeira-Inseln). Die Internationale Versicherungskarte erhalten Sie bei der Allianz.

Wenn Sie mit Ihrem Auto oder einem Mietwagen im außereuropäischen Aus­land reisen, etwa in Neuseeland oder den USA, sollten Sie sich über die Re­gel­ung­en in den jeweiligen Ländern erkun­digen. Ihre reguläre Kfz-Haft­pflicht greift hier jeden­falls nicht. Eventuell können Sie die Deckungs­sum­me erweitern.

Mit der Mallorca-Police ist auch Ihr Miet­wagen versichert

Mietwagen im Ausland haben häufig einen unzureichenden Versicherungs­schutz. Die sogenannte Mallorca-Police sichert Sie ab, wenn Sie mit einem gemieteten Kfz im europäischen Ausland einen Unfall verursachen.

Sollte die Versicherungssumme des Mietwagens nicht zur Deckung der Scha­den­ersatzforderung ausreichen, übernimmt die Allianz die Kosten. Alles, was über die Leistungen der Mallorca-Police hinausgeht, müssen Sie selbst zahlen. Deshalb empfiehlt es sich, nach Möglichkeit einen Mietwagen mit Voll­kasko­ver­sicherung und niedriger Selbstbeteiligung zu wählen.

Frau blickt aus Seitenfenster eines am Strand geparkten Pkw
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Fahrerkreis
Außer Ihnen als Fahrzeughalter und den im Fahrerkreis aufgeführten Fahrern sind auch Versicherungsnehmer und Eigentümer (falls nicht identisch mit dem Halter) sowie alle Insassen versichert. Wer Unter-25-Jährige in den Fahrerkreis einschließt, zahlt mehr.
Mann und Frau sitzen gut gelaunt in einem Cabriolet

Bei einem von Ihnen als Fahrzeughalter oder einem der berechtigten Fahrer ver­ur­sach­ten Unfall reguliert die Kfz-Haftpflicht die Schaden­ersatz­ansprüche anderer. Ausgenommen sind Schäden, die der Fahrer selbst erleidet.

Die Haftpflichtversicherung greift auch, wenn Sie Ihr Fahrzeug gewerblich nutzen. Wichtig: Informieren Sie Ihren Haftpflichtversicherer über die ge­werb­liche Nutzung. Nur so ist im Ernstfall voller Schutz gewährleistet.

Fahranfänger unter 25 Jahre: Das gilt es zu beachten

Wer bei der Allianz junge Fahrer unter 25 Jahren in den Nutzerkreis aufnehmen möchte, macht vor Vertragsabschluss – oder während der Vertragslaufzeit – weitere Angaben: unter anderem zum Geburtsdatum, bei unter 18-jährigen Fahranfängern auch zum Programm "Begleitetes Fahren ab 17 Jahren" (BF17).

Da die Statistik zeigt, dass die Unfallhäufigkeit in der Altersgruppe der unter 25-Jährigen am höchsten ist, sind die Versicherungsprämien für Fahranfänger höher.

Gut zu wissen: Verkehrsopferhilfe
Illustration Info: Gut zu wissen

Bei Unfällen mit nicht versicherten Fahrzeugen oder bei denen der Unfall­ver­ursacher nicht zu ermitteln ist (Fahrerflucht), gibt es keine gegnerische Haft­pflicht­versicherung, die für Schäden aufkommt. In solchen Fällen können Betroffene mit Personenschäden den Garantiefonds des Vereins Verkehrs­opferhilfe e.V. um Entschädigung bitten.

Dort sind alle deutschen Versicherer Mitglied. Die Verkehrsopferhilfe springt ein, wenn keine Versicherung zahlt. Sachschäden ersetzt sie allerdings nur, wenn diese in Zusammenhang mit Personenschäden entstehen.

Illustration Info: Gut zu wissen
Dann schreiben Sie uns. Ihr Allianz Ansprechpartner vor Ort wird sich umgehend bei Ihnen melden. 
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Versicherungswechsel

Regulär können Sie Ihre Police bis einen Monat vor Vertragsende (in der Regel bis 30. November) beenden und zu einer anderen Autoversicherung wechseln. Oder Sie nutzen Ihr Sonderkündigungsrecht: Informiert Ihre Kfz-Versicherung Sie zum Beispiel über eine Beitrags­erhöhung, haben Sie die Möglichkeit, während des laufenden Versicherungs­jahres zu kündigen. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat. Das gilt auch, wenn Ihre Kfz-Haftpflicht einen Schaden reguliert oder Sie das Fahrzeug wechseln. Die Kündigungsfrist beträgt einen Monat.

Verkaufen Sie Ihr Auto, endet der Versicherungs­vertrag des alten Wagens automatisch mit dessen Ab- oder Ummeldung bei der Kfz-Behörde. Lassen Sie ein neues Fahrzeug zu, schließen Sie eine neue Kfz-Haft­pflicht­versicherung dafür ab.

Egal, ob Sie von Ihrem Sonder­kündigungs­recht Gebrauch machen oder ordentlich kündigen: Beenden Sie den Vertrag schriftlich und fristgerecht. Warten Sie zudem die Zusage des neuen Versicherers ab, bevor Sie Ihrem bisherigen Anbieter kündigen. Nur so ist durchgehender Haftpflichtschutz für Ihr Auto gewährleistet.

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Schadensmeldung

Sie sind der Meinung, dass Sie an einem Unfall schuld sind? Dann sollten Sie Ihrer Kfz-Haft­pflicht­versicherung den Schaden schnellst­möglich melden. Die Frist variiert je nach Anbieter. Bei der Allianz haben Sie eine Woche Zeit für die Schadensmeldung – sofern Sie nicht verletzt im Krankenhaus liegen. In diesem Fall ist ein ärztliches Attest ratsam, um die verzögerte Schadens­meldung zu begründen.

Für die Meldung können Sie den kostenlosen SchadenDirektruf 0800/11 22 33 44 (aus dem Ausland 00800/11 22 33 44) nutzen oder den Schaden online melden.

Ihr Haftpflichtversicherer benötigt Kontaktdaten und Dokumentation des Schadens

Genauso wichtig wie das Einhalten der Frist: Informieren Sie Ihren Haftpflichtversicherer so exakt und detailliert wie möglich über den Schaden. Folgende Angaben muss die Schadensmeldung in der Regel enthalten:

  • Name des Schadenverursachers und Versicherungsnehmers
  • Versicherungsnummer
  • Vollständige Adresse mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse
  • Name und Kontaktdaten des Geschädigten sowie ggf. weiterer Unfallbeteiligter
  • Zeitpunkt und Ort des Schadens
  • Präzise Beschreibung des Schadens und seines Hergangs
  • Nachweise, z.B. Fotos, Videos oder Aussagen von Zeugen mit Signatur
  • ggf. Unfallskizze

Unfallopfer können gegnerische Kfz-Haftpflicht über Schaden informieren

Kommt Ihr Wagen bei einem fremd­verschuldeten Unfall zu Schaden, haben Sie die Möglichkeit, den Haftpflichtversicherer Ihres Unfallgegners selbst einzuschalten. Die Frist für die Schadens­meldung beträgt in diesem Fall meist zwei Wochen.

Ist der Unfallverursacher unbekannt oder liegt Fahrerflucht vor, können Sie die zuständige Kfz-Haftpflicht­ über den Zentralruf der Autoversicherer (Telefonnummer: 0800 2502600) ermitteln. Voraussetzung ist, dass Sie das Kfz-Kennzeichen des Unfall­ver­ursachers notiert haben.

Wichtig: Als Geschädigter sind Sie verpflichtet, Ihren Schadenersatz­anspruch gegenüber der gegne­rischen Kfz-Haftpflichtversicherung zu beweisen. In der Regel beauftragt der jeweilige Anbieter einen Gutachter damit, den Schaden an Ihrem Pkw zu bewerten. Ihnen steht jedoch frei, selbst einen Sachverständigen mit der Begutachtung zu beauftragen. Auch in diesem Fall übernimmt der Haft­pflicht­versicherer Ihres Unfall­gegners die Kosten für das Gutachten. Voraus­gesetzt, der Schaden übersteigt einen Wert von 750 Euro (Bagatellschadengrenze).

Sie haben einen Schaden an Ihrem Auto? Oder ein anderes Fahr­zeug beschädigt? Ein Schaden­fall ist nie angenehm. Wir helfen Ihnen gerne weiter – und tun alles, um die Abwicklung für Sie so einfach wie möglich zu machen.

Melden Sie Ihren Unfall ganz schnell und einfach über unser Online-Tool. Alternativ erreichen Sie uns auch telefonisch unter 0800 11223344 (aus dem Ausland 00800 11223344).

Illustration: Fünf Sterne
Illustration: Fünf Sterne
Unsere Kunden sind mit unserer Bearbeitung im Schadenfall sehr zufrieden: Bei unserer Befragung geben sie uns 4,6 von 5 Sternen.
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Klarheit im Schadensfall
  • Verkehrsteilnehmer, die durch Ihr Fahrverhalten ge­schä­digt wurden, rechtmäßig Schadenersatz für Auto­reparaturen, Wertminderung, Personenschäden und Folgekosten einfordern.
  • Sie durch einen Defekt an Ihrem Wagen eine Ölspur auf der Straße hinterlassen, die nur durch ein teures Sanierungsverfahren zu beseitigen ist.
  • Sie im europäischen Ausland mit Ihrem Mietwagen einen Unfall verursachen. Beispielsweise, wenn Sie beim Anfahren an der Ampel Vorwärts- und Rückwärtsgang verwechseln und in das hinter Ihnen stehende Auto fahren. 
  • Sie die Allianz Autoversicherung Komfort oder Premium gewählt haben und beim Einparken in Ihrer eigenen Garage die Hauswand beschädigen.
  • Sie mit Ihrem Wagen an einem Rennen teilnehmen – egal, ob behördlich genehmigt oder nicht. Für Schäden, die Sie dabei anderen zufügen, müssen Sie selber aufkommen.
  • Ihr Wagen bei einem selbst ver­schuldeten Unfall beschädigt oder zerstört wird.
  • Sie Anhänger oder Auflieger sowie abgeschleppte Fahrzeuge, die mit Ihrem Wagen verbunden sind, durch unvorsichtiges Fahrverhalten beschädigen.
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Unterschied privat zu gewerblich
Kaufen Sie Ihr Automobil von privat oder beim Händler? Ist das Auto noch angemeldet? Und was ist bei einer Probefahrt zu berücksichtigen? Wir erklären Ihnen, worauf Sie hinsichtlich Versicherungsschutz beim Autokauf achten müssen.
Junges Paar begutachtet lächelnd einen silbernen Pkw

Privater Pkw-Kauf: Ist das Auto angemel­det?

Kaufen Sie einer Privatperson ein Auto ab, ist dieses meist noch angemeldet. Das heißt: Es besteht voller Versicherungsschutz in dem Umfang, den der Vorbesitzer abgeschlossen hat. Mit der Ummeldung auf Ihren Namen bzw. mit der Zulassung erhalten Sie Ihre neuen Nummern­schilder. Sobald diese am Auto montiert sind, ist es über Ihre eigene Kfz-Versicherung geschützt.

Ihr Versicherer wird automatisch über die Anmeldung informiert. Der Anbieter des Vorbesitzers erhält von der Zulassungsstelle eine Nachricht über die Abmeldung des Fahrzeugs. Damit erlischt sein alter Vertrag.

Ist Ihr gerade gekaufter Wagen bereits abgemeldet, können Sie bei der Zulassungsstelle ein Kurz­zeit­kenn­zeichen bestellen. Um dieses Sonderkennzeichen zu erhalten, schließen Sie eine fünf Tage gültige Auto­haft­pflicht­ver­si­che­rung ab. In dieser Zeit können Sie Ihr Auto ordnungsgemäß anmelden. Ist am Fahrzeug noch ein amtliches Nummernschild angebracht, ist die direkte Fahrt zur Zulassungsstelle sowie zum TÜV versichert.

Fahrzeugerwerb beim Händler

Kaufen Sie das Fahrzeug bei einem Händler, bietet dieser oft einen Zulassungs­service an. Das heißt, er über­nimmt für Sie die Vorlage der Fahrzeugpapiere und der elektronischen Versicherungsbestätigungs­nummer (eVB-Nummer), die Zahlung der Gebühren sowie den Kauf der neuen Autoschilder. Wenn Sie selbst zur Zu­lass­ungs­stelle fahren, fragen Sie den Händler nach roten Überführungskennzeichen. Autos, die diese tragen, haben bei Überführungs- und Probefahrten Versicherungsschutz.

Wenn es bei der Probefahrt kracht ...

Dann wird es teuer. Zwar begleicht die Kfz-Haftpflicht bei einem selbst verschuldeten Unfall die Scha­den­er­satz­forderungen Ihres Unfallgegners. Hat der Wagen eine Vollkasko, zahlt die Versicherung auch den Schaden an dem Auto, das Sie Probe gefahren haben. Andernfalls tragen Sie Reparaturkosten und Ausgleich für die Wert­min­der­ung in voller Höhe selbst.

Doch selbst wenn die Versicherung Ersatz leistet, sind Sie verpflichtet, zu zahlen: und zwar die zusätzlichen Kosten, die dem Autobesitzer durch die Rückstufung in der Schadenfreiheitsklasse entstehen, sofern er keinen Rabattschutz abgeschlossen hat.

Dann schreiben Sie uns. Ihr Allianz Ansprechpartner vor Ort wird sich umgehend bei Ihnen melden. 
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Häufige Fragen
  • Was ist vorgeschrieben, wenn die Haftpflichtversicherung meines Fahrzeugs erloschen ist?

    Ohne gültige Kfz-Haftpflicht dürfen Sie Ihr Fahrzeug nicht im Straßenverkehr bewegen. Zudem sind Sie verpflichtet, das Auto bei der Kfz-Zulassungsbehörde abzumelden. Wer ohne Versicherungsschutz fährt, begeht eine Straftat. § 6 des Pflicht­versicherungs­gesetzes (PflVG) sieht dafür eine Freiheitsstrafe von sechs Monaten oder eine Geldstrafe von bis zu 180 Tagessätzen vor. Handeln Sie vorsätzlich, riskieren Sie eine Haftstrafe von bis zu sechs Monaten.
  • Was ist der Unterschied zwischen Haftpflichtversicherung, Teilkasko und Vollkasko?

    Kfz-Haftpflichtversicherung: Sie springt beispielsweise ein, wenn Sie jemand anderen mit Ihrem Fahrzeug verletzen oder Sachen beschädigen. Das gilt auch für entstandene Vermögensschäden. Sie ersetzt hingegen nicht den Wiederbeschaffungswert eines Fahrzeugs bei Totalschaden oder Verlust. Das übernehmen nur Kaskoversicherungen.

    Teilkaskoversicherung: Damit sichern Sie sich gegen Schäden ab, die an Ihrem eigenen Fahrzeug entstehen – zum Beispiel durch Hagel, Diebstahl oder Zusammenstoß mit Tieren (Wildunfall).

    Vollkaskoversicherung: Zusätzlich zu allen Leistungen der Teilkasko ist Ihr Fahrzeug auch gegen Vandalismus ge­schützt. Darüber hinaus bezahlt die Vollkasko selbst verursachte Schäden an Ihrem eigenen Auto. Den Unterschied zwischen Teil- und Vollkasko erklären wir Ihnen ausführlich hier.

  • Was bedeutet Deckungssumme oder Versicherungssumme?

    Die Deckungssumme oder Versicherungssumme ist der Betrag, den Ihr Haftpflicht­ver­siche­rer bei einem Schaden maximal bezahlt. Die Kosten, die im Rahmen der Haftpflicht darüber hinaus entstehen, trägt der Versicherungsnehmer selbst. Aber keine Sorge: Bei der Allianz Kfz-Versicherung beträgt diese Summe insgesamt 100 Millionen Euro und 15 Millionen Euro pro geschädigter Person. Das ist deutlich mehr, als der Gesetzgeber europaweit als Mindest­deck­ungs­summe vorschreibt.
  • Was ist die elektronische Versicherungsbestätigung (eVB) – und wie bekomme ich sie?

    Die elektronische Versicherungsbestätigung hat die sogenannte Doppelkarte ersetzt. Sie können sie, wenn Sie Ihre Kfz-Versicherung online abgeschlossen haben, sofort ausdrucken. Ansonsten schicken wir sie auch per Post oder SMS zu. Für die Anmeldung in der Zulassungsstelle genügt aber auch die eVB-Nummer.
  • Wann muss ich den Kfz-Haftpflichtbeitrag zahlen?

    Am besten sofort. Spätestens zwei Wochen nach Antragstellung sollte das Geld überwiesen sein. Sonst gefährden Sie Ihren Versicherungsschutz.
  • Kann ein Anspruch auf Schadenersatz verjähren?

    Sie haben Ihrer Versicherung einen Haftpflichtschaden angekündigt, aber nichts mehr vom Unfallgegner gehört? Dessen Ansprüche verjähren, wenn er sie nicht innerhalb von drei Jahren nach Ihrer Meldung an den Versicherer geltend macht.
  • Habe ich bei der Haftpflichtversicherung für Kfz eine Möglichkeit zur Selbstbeteiligung?

    Im Rahmen der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es keine Selbstbeteiligung. Die Möglichkeit, sich durch eine vereinbarte Zuzahlung an der Schadensregulierung zu beteiligen und so Rabatte bei der Versicherungsprämie zu erhalten, gibt es nur im Rahmen einer Kaskoversicherung.
  • Darf ein Kfz-Haftpflichtversicherer mich als Antragsteller ablehnen?

    Grundsätzlich ist jeder Autoversicherer dazu verpflichtet, Ihnen eine Kfz-Haftpflichtver­sicherung anzubieten. Das ist in § 5 Absatz 2 des Pflichtversicherungsgesetzes festgelegt. Unter bestimmten Voraussetzungen können Versicherer Ihren Antrag auf Kfz-Haftpflichtschutz jedoch ablehnen. Das ist zum Beispiel der Fall, wenn:

    • sachliche oder örtliche Beschränkungen im Geschäftsplan des Anbieters dem Vertragsabschluss entgegenstehen (z.B. weil das Unternehmen nur bestimmte Berufs- oder Personengruppen versichert).
    • … der Antragsteller bereits beim gleichen Unternehmen versichert war und der Versicherer den Vertrag wegen Drohung oder arglistiger Täuschung anficht.
    • … wenn der Versicherer wegen Nichtzahlung der ersten Prämie vom Vertrag zurücktritt.
    • … der Versicherungsnehmer seine vorvertragliche Anzeigepflicht verletzt, etwa weil er im Versicherungsantrag bewusst Falschangaben macht.
    • … der Anbieter den Versicherungsvertrag wegen Zahlungsverzug oder nach Eintritt eines Schadenfalls kündigt.
  • Was passiert, wenn ich bei den individuellen Faktoren zur Berechnung der Haftpflichtversicherung eine falsche Angabe mache?

    Machen Sie bei Vertragsabschluss wissentlich oder unwissentlich Falschangaben, riskieren Sie hohe Vertrags­strafen und ggf. Ihren Versicherungsschutz. Konsequenzen drohen beispielsweise, wenn Sie eine niedrigere jährliche Fahr­leist­ung angeben, um Beiträge zu sparen. Oder bei Versicherungsabschluss unterschlagen, dass Ihre Tochter regelmäßig mit dem versicherten Auto unterwegs ist.

    Erfährt Ihr Kfz-Versicherer bei Überprüfung oder nach einem Schadenfall, dass Sie absichtlich falsche Angaben ge­macht haben, zahlen Sie eine empfindliche Geldstrafe. Zudem steht dem Anbieter ein Sonderkündigungsrecht zu: Er kann Ihren Versicherungsvertrag außerordentlich beenden – was es Ihnen erschwert, eine neue günstige Auto­ver­sich­er­ung zu finden.

  • Wie lange kann ich eine Kfz-Haftpflichtversicherung ruhen lassen?

    Melden Sie Ihr Auto vorübergehend ab, können Sie die Kfz-Haftpflicht je nach Anbieter zwölf bis 24 Monate pausieren. Besteht der Versicherungsvertrag zu diesem Zeitpunkt mindestens zwölf Monate, ist die Pause für Sie in der Regel beitragsfrei.

    Bei Fahrzeugen mit Saisonkennzeichen gilt: Das Kfz muss mindestens zwei Monate pro Kalenderjahr zum Straßenverkehr zugelassen sein. Bei Saisonfahrzeugen kann die Kfz-Haftpflichtversicherung jährlich also höchstens zehn Monate ruhen.

  • Kann ich die Haftpflichtversicherung für mein Auto von der Steuer absetzen?

    Ja, Sie können die Autohaftplicht anteilig bei der Steuererklärung angeben. Vorausgesetzt, Sie sind sowohl Halter des Fahrzeugs als auch Versicherungs­nehmer. Zahlen Sie zum Beispiel die Autoversicherung für Ihr Kind, sind aber nicht selbst der Halter, können Sie den Versicherungsbeitrag nicht steuerlich geltend machen.
     
    In der Steuererklärung tragen Sie die Versicherungskosten in der Anlage Vorsorgeaufwand ein, bei gewerb­licher Nutzung des Fahrzeugs unter Werbungskosten beziehungs­weise Betriebsausgaben. Das geht übrigens auch noch nachträglich.
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