Junges Paar mit Norwegerpullovern sitzt vorne in Retro-SUV und schaut sich lachend an
So klappt's mit der Versicherung

Fahrzeugwechsel

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Bei einem Fahrzeugwechsel – wenn Sie etwa Ihren alten Wagen verkaufen und einen neuen erwerben – benötigen Sie grundsätzlich einen neuen Versicherungsvertrag.
  • Hier greift ein Sonderkündigungsrecht. Sie dürfen daher auch während des laufenden Jahres Ihre Kfz-Versicherung wechseln.
  • Melden Sie das alte Fahrzeug ab, endet automatisch der bisherige Kfz-Versicherungsvertrag.
  • Für die Anmeldung des neuen Wagens auf der Zulassungsstelle müssen Sie die eVB-Nummer der Kfz-Versicherung vorlegen.
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Wechselgründe

Das Frühjahr ist für viele Autobesitzer die Zeit des Fahrzeugwechsels. Neue Modelle kommen auf den Markt, und das schöne Wetter sorgt für gute Straßenverhältnisse. Gründe für den Wechsel des Fahrzeugs gibt es viele.

Vielleicht wünschen Sie sich die neueste Technik oder einen niedrigeren Verbrauch. Oder Sie erwarten Familienzuwachs und brauchen mehr Stauraum.

Laut einer Umfrage von Statista zählen zu den Hauptkriterien beim Pkw-Kauf Preis, Verbrauch und Unterhaltskosten sowie die Sicherheit des Fahrzeugs. Das heißt: Neben guten Reifen und Bremsen sollte es auch über effiziente Fahrerassistenzsysteme verfügen.

Infografik mit Balkendiagramm zu verschiedenen Entscheidungskriterien beim Pkw-Kauf
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Kauf und Verkauf

Haben Sie sich dafür entschieden, Ihr altes Auto gegen ein neues Fahrzeug zu tauschen, ist es zugleich der Zeitpunkt, sich um Ihre Kfz-Versicherung zu kümmern. Denn selbst wenn Sie beim bisherigen Anbieter bleiben, benötigen Sie als Fahrzeughalter einen neuen Vertrag. Das geht in diesem Fall ganz einfach.

Ihren alten Kfz-Versicherungsvertrag müssen Sie beim Fahrzeugwechsel nicht kündigen, wenn Sie Ihr altes Auto noch nicht verkauft haben: Das neue Auto kann übergangsweise günstig mitversichert werden.

Was ist mit meiner Versicherung, wenn ich mein Auto verkaufe?

Grundsätzlich gilt: Wechseln Sie Ihr Fahrzeug, brauchen Sie eine neue Kfz-Versicherung. Tariflich bezieht sich Ihr bisheriger Vertrag nämlich nur auf Ihr altes Auto. Mit anderen Worten: Eine Autoversicherung ist fahrzeugbezogen. Den neuen Vertrag benötigen Sie gleich nach dem Kauf des neuen Wagens: Erst wenn das Fahrzeug versichert ist, können Sie es auch zulassen.

Wie kann ich meine Versicherung beim Kfz-Wechsel kündigen und wechseln?

Beim Autowechsel haben Sie ein Sonderkündigungsrecht. Das bedeutet, Sie dürfen Ihren Vertrag auch während des laufenden Jahres kündigen und Ihre Kfz-Versicherung wechseln.

Eine fristgerechte Kündigung Ihres aktuellen Vertrags müssen Sie nicht einreichen, denn mit der Abmeldung Ihres Wagens endet Ihr aktueller Vertrag automatisch. Um der Zulassungsstelle und Ihrem Versicherer mitzuteilen, dass Ihnen das alte Fahrzeug nicht mehr gehört, reichen Sie stattdessen eine Veräußerungsanzeige ein.

Diese Mitteilung beinhaltet Autokennzeichen, Name und Anschrift des Käufers sowie dessen Bestätigung über den Empfang von Dokumenten, Schlüssel und Fahrzeug.

Kleines rotes Auto parkt dicht hinter größerem roten Pkw

Kann ich beim Fahrzeugwechsel die Versicherung frei wählen?

Kfz-Versicherungen sind fahrzeuggebunden. Für ein neues Auto schließen Sie entsprechend immer eine neue Versicherung ab. Die Übernahme Ihrer bisherigen Versicherung ist nicht möglich. Sie können aber frei entscheiden, ob Sie den Vertrag für den neuen Pkw erneut bei Ihrem bisherigen Anbieter abschließen oder mit dem Wagen einen Versicherungswechsel vornehmen.

Tipp: Vergleichen Sie, welche Leistungen und Angebote verschiedene Kfz-Versicherer bieten. Am schnellsten finden Sie dazu online ausführliche Informationen sowie Versicherungsrechner. Bleiben Sie Ihrem bisherigen Anbieter treu, errechnet dieser auf Basis der neuen Fahrzeugdaten unkompliziert einen neuen Versicherungstarif für Sie.

Grundlage dafür sind zum Beispiel der neue Fahrzeugtyp und Ihre Schadenfreiheitsklasse, die aussagt, wie lange Sie als Versicherungsnehmer ohne Schaden gefahren sind. Entscheiden Sie sich für einen neuen Versicherer, errechnet dieser anhand Ihrer Daten einen neuen Tarif. Egal ob Sie das Unternehmen wechseln oder ihm treu bleiben: In beiden Fällen können Sie in der Regel Ihre Schadenfreiheitsklasse behalten.

Gibt es beim Fahrzeugwechsel eine Übergangsfrist in der Kfz-Versicherung?

Eine Überschneidung beim Autowechsel kommt häufig vor. Solange Ihr altes Fahrzeug noch abzumelden ist, läuft Ihr bisheriger Versicherungs­tarif weiter. Sie zahlen dann Beiträge sowohl für das neue als auch für das alte Auto.

Bei vielen Versicherungs­unternehmen profitiert der Versicherungs­nehmer bei beiden Fahrzeugen innerhalb einer Übergangs­­frist von zwei bis vier Wochen noch vom gleichen Schadenfreiheitsrabatt – von dem Rabatt, den der versicherte Autofahrer pro unfallfreiem Jahr erhält. Das neue Auto wird während der Übergangs­frist in derselben Schadenfreiheits­klasse geführt wie der alte Wagen. Die bisherige Einstufung wird nicht angepasst.

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Gut zu wissen: Rückerstattung
Illustration Info: Gut zu wissen

Sie müssen sich keine Sorgen machen, wenn Sie in der Vergangenheit Ihre Versicherungs­prämie beispielsweise halbjährlich oder jährlich gezahlt haben. Im Voraus beglichene Beiträge erstattet der bisherige Versicherer innerhalb weniger Wochen nach der Fahrzeugabmeldung.

Dasselbe gilt für die Kfz-Steuer. Diese ist zwar fahrzeuggebunden. Das zuständige Zollamt verrechnet bereits für den Altwagen gezahlte Steuern jedoch mit der Abgabe für den neu zugelassenen Pkw. Je nach Behörde ist auch eine Erstattung des zu viel entrichteten Betrags möglich.

Illustration Info: Gut zu wissen
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Abmelden, anmelden, ummelden
Der erste Schritt beim Wechsel Ihres Pkw führt in der Regel zur Zulassungsstelle. Dort melden Sie Ihr altes Auto ab und Ihr neues Auto an, sofern Sie es bereits versichert haben. Auch dann, wenn die Versicherung lediglich auf Ihr neues Auto übertragen wurde. Denn in Deutschland ist eine Kfz-Haftpflichtversicherung Pflicht. Während die Abmeldung an jeder Zulassungsstelle innerhalb Deutschlands möglich ist, kann die Anmeldung nur an Ihrem Hauptwohnsitz erledigt werden.
Frau übergibt in Pkw sitzendem Mann den Schlüssel für sein neues Auto

Was ist die eVB-Nummer und wofür brauche ich sie?

Als Nachweis für die Kfz-Versicherung dient die eVB-Nummer, die elektronische Versicherungs­bestätigung. Diese bekommen Sie von Ihrem Versicherer. Wenn Ihr bisheriges Auto bei der Allianz versichert war, können Sie bei einem Fahrzeugwechsel ganz einfach über Meine Allianz eine neue beantragen, die Ihnen sofort zugeschickt wird.

Was kostet es, wenn ich mein altes Auto abmelden und ein neues anmelden möchte?

Neben dem Anschaffungspreis des neuen Pkw bringt ein Fahrzeugwechsel für den Halter Kosten für Ab- und Anmeldung des alten und neuen Wagens mit sich. Ein neues Kennzeichen und die Reservierung Ihres Wunschkennzeichens schlägt mit zusätzlichen Gebühren zu Buche. Eine bundesweit einheitliche Gebührenordnung gibt es nicht. Je nach Zulassungsbehörde fallen die Beträge unterschiedlich hoch aus.

Mit folgenden Kosten sollten Sie bei einem Fahrzeugwechsel in etwa rechnen:

  • Fahrzeugabmeldung: fünf bis zehn Euro
  • Fahrzeuganmeldung Neuwagen: um die 26 Euro
  • Fahrzeuganmeldung Gebrauchtwagen: elf bis 28 Euro
  • Fahrzeugummeldung im gleichen Zulassungsbezirk: um die 20 Euro
  • Fahrzeugummeldung in neuem Bezirk: um die 30 Euro
  • Fahrzeughalterwechsel: zwischen 20 und 30 Euro
  • neues Kfz-Kennzeichen: rund 20 Euro (zusätzlich bundesweit 12,80 Euro für Wunschkennzeichen)

Kann ich bei einem Fahrzeugwechsel mein Nummernschild behalten?

Seit Januar 2015 ist die Kennzeichenmitnahme bundesweit möglich. Das heißt: Fahrzeughalter können ihr Kennzeichen bei einem Umzug in eine andere Stadt behalten und müssen ihr Kfz lediglich zeitnah ummelden. Bei einem Fahrzeugwechsel können Sie Ihr Autokennzeichen ebenfalls behalten und die alten Schilder an Ihrem neuen Wagen weiternutzen.

Möchten Sie Ihr altes Nummernschild weiterhin verwenden und erfolgen Ab- und Anmeldung beider Fahrzeuge gleichzeitig, können Sie beide Vorgänge auf einmal bei der Zulassungsstelle erledigen. Wenn Sie Ihren alten Pkw zuerst abmelden und den neuen Wagen zeitversetzt anmelden, reservieren Sie Ihr bisheriges Kennzeichen bis zur Kfz-Zulassung.

Durch die Kennzeichenmitnahme sparen Sie Zeit und Geld: Zum einen entfallen die Gebühren für ein neues Kennzeichen. Zum anderen entrichten Sie oftmals eine geringere Ummeldegebühr. Im Schnitt beträgt die Kostenersparnis je nach Zulassungsbezirk zwischen 30 und 40 Euro.

Kennzeichenmitnahme vom Vorbesitzer oder bei Umzug ist ebenfalls möglich

Innerhalb desselben Stadt- oder Landkreises können Sie das Kennzeichen auch dann übernehmen, wenn Sie sich beim Autokauf für einen gebrauchten Pkw entscheiden. Die Überlassung der Kennzeichennummer durch den Vorbesitzer ist möglich. Dann kommt nur die Kfz-Umschreibung aufgrund des Halterwechsels (Kostenpunkt: etwa 20 Euro) auf Sie zu. War das Auto zuvor in einem anderen Zulassungsbezirk angemeldet, können Sie das landkreisfremde Kennzeichen des Vorbesitzers nicht übernehmen.

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Häufige Fragen
  • Ist die Kfz-Versicherung bei einem Wechsel auf ein Leasing-Fahrzeug inbegriffen?

    Ob eine Versicherung des Kfz Teil der monatlichen Leasingrate ist oder nicht, hängt von Ihrem Vertrag ab. Versichern Sie den Wagen selbst, besteht der Leasinggeber meist auf einen umfassenden Versicherungsschutz inklusive Vollkasko. Damit ist das Leasingfahrzeug unter anderem bei Schäden durch Naturgewalten, Diebstahl, Vandalismus sowie selbst verschuldeten Unfällen abgesichert.
  • Werden bei der Abmeldung eines Fahrzeuges auch andere Versicherungen gekündigt?

    Besitzen Sie beispielsweise eine Verkehrsrechtsschutzversicherung zu dem Fahrzeug, die Sie nach dem Wechsel nicht mehr benötigen, reichen Sie die Kündigung eigenständig bei Ihrem Versicherer ein. Die Zulassungsstelle teilt Ihrer Autoversicherung über die zum Fahrzeug gehörige eVB-Nummer lediglich die Abmeldung des Kfz und somit die Beendigung des Kfz-Versicherungsvertrages mit.
  • Was geschieht mit noch gültigen Vignetten bei einem Autowechsel?

    Vignetten, etwa für die Schweiz oder Österreich, sind fahrzeuggebunden und gehen bei Verkauf oder Rückgabe eines Pkw auf den neuen Fahrzeugbesitzer über. Das Ablösen und Neuaufbringen von Vignetten ist nicht gestattet.
  • Wie lange gilt die eVB-Nummer?

    Normalerweise ist die siebenstellige Zahlen-Buchstaben-Kombination nach Ausstellung sechs Monate lang gültig. Sollten Sie innerhalb dieses Zeitraums kein Fahrzeug mittels dieser elektronischen Versicherungsnummer auf sich zulassen, verfällt sie. In diesem Fall entstehen Ihnen keine Kosten.
  • Wann ist eine Kennzeichenmitnahme nicht möglich?

    In einigen Fällen ist eine Kennzeichenmitnahme nicht möglich. Wechseln Sie nach einem Umzug beispielsweise das Fahrzeug, können Sie Ihr vorheriges Kennzeichen nicht ein weiteres Mal übernehmen. Auch bei einem Halterwechsel zwischen unterschiedlichen Zulassungsbezirken dürfen Sie das Kennzeichen des Vorbesitzers nicht weiterführen. Die Mitnahme von Kurzkennzeichen (etwa bei importierten Autos) ist nur für Kfz der gleichen Marke zugelassen.
  • Kann ich zwei Autos unter einer Versicherung fahren?

    Da die Kfz-Versicherung fahrzeuggebunden ist, benötigt jedes Ihrer Autos mindestens eine eigene Kfz-Haftpflicht. Besitzen Sie zwei oder mehr Pkw, können Sie die Zweitwagen kostengünstig bei Ihrem bisherigen Anbieter mitversichern (Zweitwagenregelung).
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