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Berechnung des Kfz-Versicherungsbeitrags

Typklassen: So beeinflussen Marke und Modell den Beitrag

Allianz - Typklassen in der Kfz-Versicherung

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Typklassen – Die Themen im Überblick

Typklassen – Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Typklassen in der Kfz-Versicherung

Autofahrer in Deutschland sind dazu verpflichtet, für ihr Fahrzeug eine Kfz-Versicherung abzuschließen. Wie hoch der Beitrag ausfällt, hängt unter anderem von der Typklasse ab.

  • Typklassen spiegeln die Schaden- und Unfallbilanzen eines in Deutschland zugelassenen Automodells wider: Wurden wenig Schäden gemeldet und von der Versicherung entschädigt, wird das entsprechende Modell in eine niedrige Typklasse eingestuft - und umgekehrt.
  • Je niedriger die Typklasse des jeweiligen Fahrzeugtyps ist, umso günstiger wird der Versicherungsbeitrag für den Fahrzeughalter.
  • Die Einstufung der Typklassen erfolgt jedes Jahr neu und wird vom Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) durchgeführt. Es ist ein wesentlicher Faktor zur Berechnung des Kfz-Versicherungsbeitrags.
  • Aktuell sind in Deutschland rund 27.000 zugelassene Pkw-Modelle in Typklassen eingeordnet. Sie unterscheiden sich je nach Versicherungsart: Die Kfz-Haftpflicht hat die Typklassen 10 bis 25, Teilkasko 10 bis 33 und Vollkasko 10 bis 34.

Was sind Typklassen?

Typklassen sind eines von mehreren Tarifmerkmalen, anhand derer Versicherungsgesellschaften den Beitrag einer Kfz-Versicherung berechnen. Wie das genau funktioniert, erfahren Sie hier in einem Video des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Er berechnet sie jährlich neu und fasst diese in einem Typklassenverzeichnis zusammen.

Youtube Vorschau

Was ist das Typklassenverzeichnis und wie ist es aufgebaut?

Jeweils zum 1. Oktober eines Jahres veröffentlicht der GDV eine Gesamtliste aller in Deutschland verfügbaren Fahrzeugtypen – inklusive deren Einstufung in die unterschiedlichen Typklassen. Das Verzeichnis dient den Autoversicherern als Grundlage zur Berechnung ihrer Policen. Auch interessierte Fahrzeughalter, die ihre Versicherungsprämie selbst berechnen wollen, können den Index online abrufen oder die komplette Printausgabe zum Preis von 12 Euro anfordern.

Diese Fahrzeugdaten werden erfasst

Im Typklassenverzeichnis sind die einzelnen Autohersteller und deren verfügbaren Fahrzeugmodelle anhand ihrer Motorleistung (kW/PS) gelistet. Folgende Fahrzeugdaten finden Sie in der Übersicht:

  • Name des Herstellers
  • Name des Fahrzeugtyps (Golf, Corsa, etc.)
  • Motorleistung (kW, PS, Hubraum, etc.)
  • Antriebsart (Benzin, Diesel, Elektro, etc.)
  • Schlüsselnummer: Herstellerschlüsselnummer (HSN) und Typschlüsselnummer (TSN)
  • Typklassen je nach Versicherungsart (Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko)

Wie werden die Typklassen festgelegt?

Für die Einordnung eines Kfz-Modells in eine Typklasse wertet der GDV jedes Jahr die polizeilich registrierten Verkehrsunfälle in Deutschland aus. Das sind aktuell über 2,4 Millionen. Die Ergebnisse dieser Schaden- und Unfallbilanzen sind Basis für die Versicherungsgesellschaften, die jährliche Prämie zu berechnen.

Aktuell sind rund 27.000 verschiedene Automodelle in Typklassen eingeordnet. In der Kfz-Haftpflichtversicherung gibt es die Typklassen 10 bis 25, in der Vollkaskoversicherung 10 bis 34 und in der Teilkasko 10 bis 33.

Eine starke Motorleistung kostet mehr

Neben der Unfallbilanz ist auch die Motorleistung ein zentraler Faktor für die Einordnung in eine Typklasse. Das erwartete Unfallrisiko eines Sportwagens mit hoher Motorleistung ist beispielsweise höher als das eines Kleinwagens mit wenig PS. Daher wird der Kleinwagen in der Regel niedriger in den Typklassen gelistet als der Sportwagen, und die Versicherungsprämie fällt hier im Verhältnis niedriger aus. Auch die Karosserievariante des Fahrzeugs (Cabrio, Limousine, Coupé, SUV etc.) spielt bei der Einstufung eine Rolle.

Mehr Autos einer Marke - mehr Versicherungsbeitrag

Ebenso relevant für die Berechnung der Typklassen ist die Zahl der in einem Zulassungsbezirk gemeldeten Fahrzeugmodelle. Je weniger Autos eines bestimmten Modells auf den Straßen unterwegs sind, desto niedriger fällt auch das Unfallrisiko und somit die Einstufung in die Typklassen aus. Umgekehrt verhält es sich genauso: Manche Kfz-Modelle sind gerade deshalb in einer höhere Typklasse eingeordnet, weil sie überdurchschnittlich häufig verkauft wurden.

Allianz - Typklassen bei Fahranfängern - Junges Mädchen am Steuer

Es gibt Modelle, die gerade bei jungen Autofahrern besonders beliebt sind: der Opel Corsa zum Beispiel, der VW Polo oder vergleichbare Kleinwagen. Da das Unfallrisiko bei Fahranfängern aufgrund der fehlenden Fahrpraxis erfahrungsgemäß höher ist, tauchen solche Autotypen entsprechend auch häufiger in den Unfallstatistiken und in der Schadensregulierung der Versicherer auf. Die Folge: eine höhere Einstufung in den Typklassen.

Welche Risiken in der Typklasse berücksichtigt werden

Die Einstufung eines Fahrzeugmodells in die jeweilige Typklasse hängt auch von der Art der Kfz-Versicherung ab. In die Berechnung der Haftpflichtversicherung fließen beispielsweise alle Kosten mit ein, die mit der Reparatur verbunden sind: häufige Schadensbilder, der Zeitaufwand durch die Werkstatt oder auch die Kosten der Ersatzteile. In der Teilkasko- und Vollkaskoversicherung werden neben Verkehrsunfällen auch Autodiebstähle, Fahrzeugbrände, Hagel- und Glasschäden berücksichtigt.

Wie wirkt sich eine Neueinstufung der Typklassen auf den Beitrag aus?

War ein Automodell seltener in einen Autounfall verwickelt als im Jahr zuvor oder fielen die zu regulierenden Schäden deutlich geringer aus, wird es in eine niedrigere Typklasse eingestuft. In diesem Fall reduziert sich auch die Höhe der von Ihnen zu zahlenden Prämie. An Ihren Vertrag angepasst wird die Veränderung der Typklasse zur Hauptfälligkeit.

In umgekehrter Richtung verhält es sich genauso. So wird ein Pkw-Modell in eine höhere Typenklasse eingeordnet, wenn die Unfallrisiken oder die zu erwartenden Schadensfälle deutlich gestiegen sind. In diesem Fall wird auch der Kfz-Versicherungsbetrag nach oben korrigiert.

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Typklassen ermitteln – so einfach geht’s!

Für einfache Abfrage, die Sie zum Beispiel beim Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V. (GDV) machen können, benötigen Sie lediglich die folgenden Daten aus Ihrem Fahrzeugschein:

  • Herstellername
  • Fahrzeugdaten
  • Herstellerschlüssel (HSN)
  • Fahrzeugtyp-Schlüssel (TSN)

> Ermitteln Sie hier Ihre Typklasse

So berechnet sich Ihre Versicherungsprämie - weitere Faktoren

Allianz - Einflussfaktoren Höhe Kfz Versicherung

Wie hoch der jährliche Beitrag für Ihre Kfz-Versicherung tatsächlich ausfällt, hängt von verschiedenen Faktoren ab: Neben den Typklassen zählen auch die Regionalklasse, die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse) sowie die Schaden- und Kostenentwicklung zu den Berechnungsgrundlagen. Auch individuelle Merkmale wie beispielsweise die Höhe des Selbstbehaltes, die gefahrenen Kilometer sowie Alter und Anzahl der Fahrer werden berücksichtigt.

Regionalklasse

Es gibt insgesamt 415 Zulassungsbezirke in Deutschland. Für jeden dieser Zulassungsbezirke wird über einen Zeitraum von fünf Jahren anhand der Unfallhäufigkeit und Höhe aller Kfz-Schäden eine Schadenstatistik ermittelt. Aus dieser ergibt sich die Regionalklasse, die einmal jährlich vom GDV veröffentlicht wird. Je mehr Schadensfälle in einem Bezirk auftreten, desto höher ist die Regionalklasse. Umgekehrt bedeutet das: Je besser die Regionalklasse ist, desto geringer ist der anteilige Beitrag zur Kfz-Versicherung.

Berechnungskriterien für die Haftpflichtversicherung sind die Schadenhäufigkeit in der Region und die durchschnittliche Schadenhöhe. In der Kaskoversicherung fließen auch Sturm-, Hagel- und Hochwasserschäden, Autodiebstähle und Wildunfälle hinein.

Schadenfreiheitsklasse

In der Kfz-Haftpflichtversicherung und in der Vollkasko-Versicherung arbeiten die Kfz-Versicherer mit Schadenfreiheitsklassen (SF-Klassen). In der SF-Klasse werden die Erfahrung eines Fahrers im Straßenverkehr sowie die Anzahl seiner schadenfreien Jahre berücksichtigt. Je besser die SF-Klasse ist, desto geringer ist der anteilige Beitrag zur Kfz-Versicherung – und umgekehrt.

Die SF-Klassen bei Pkw sind von maximal 0 bis 35 gestaffelt und mit Beitragssätzen in Prozent hinterlegt. Jedes Jahr wird die SF-Klasse Ihres Vertrages angepasst.

> Mehr zum Thema Schadenfreiheitsklasse übertragen

Schaden- und Kostenentwicklung

Es gibt unterschiedliche Gründe für höhere Aufwendungen bei Kfz-Schäden. Das können steigende Reparaturkosten sein (zum Beispiel höhere Werkstattkosten und aufwändigere Reparaturen durch den zunehmenden technischen Umfang in Kraftfahrzeugen), mehr Unfälle durch erhöhtes Fahraufkommen oder auch extreme Wetterereignisse wie Sturm, Hagel und Hochwasser. Diese Schaden- und Kostenentwicklung wirkt sich auch auf den Beitrag der Kfz-Versicherung aus.

Individuelle Merkmale

Auch individuelle Merkmale beeinflussen den Versicherungsbeitrag: Dazu zählen die Höhe der Selbstbeteiligung, eine eventuelle Werkstattbindung, das Alter des Fahrzeugs beim Kauf, die Kilometerleistung im Jahr und auch die Angabe darüber, wer fährt.

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Berechnungsgrundlagen

* VW UP! 1.0 (HSN/TSN: 0603/BGV); Erstzulassung Mai 2015; Zulassung auf den Versicherungsnehmer April 2016; Wohnort Schwerin (PLZ 19061); Versicherungsnehmer fährt das Fahrzeug alleine und ist zum Versicherungsbeginn 53 Jahre alt; Fahrleistung 6.000 Kilometer Zulassung auf den Versicherungsnehmer, keine spezielle Berufsgruppe; jährliche Zahlungsweise; Kfz-Haftpflichtversicherung in der Produktlinie Smart mit SF-Klasse 35 mit Beginndatum 01.01.2018.