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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Für Ihr Elektromotorrad schließen Sie bei der Allianz eine reguläre Motorrad-Versicherung ab. In der Vollkaskoversicherung für vollelektrische Zweiräder sind bei der Allianz unter anderem der Akku und Ihre private Ladestation mit Wallbox oder Induktionsplatte mitversichert.
  • Eine Kfz-Haftpflicht ist für E-Motor­räder gesetzlich vor­ge­schrieben. Teil­kasko und Voll­kasko sind frei­willig. Mit Zusatz­bau­steinen können Sie Ihre Elektromotorrad-Versicherung individuell erweitern.
  • Hersteller wie Zero Motorcycles und Energica Motor Company bieten reine Elektro-Motor­räder bieten an. Harley-Davidson und KTM haben neben Verbrennern auch vollelektrische Bikes im Portfolio. Einige der wichtigsten Modelle stellen wir in diesem Ratgeber vor.
  • Elektrische Motorräder erreichen eine Höchst­geschwindig­keit von bis zu 350 km/h. Mit einer Akku­ladung bringen es einige Modelle auf eine E-Motor­rad-Reich­weite von über 400 Kilometern.
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Individueller Schutz
Ihr E-Motorrad versichern Sie bei der Allianz mit einer regulären Motorrad-Versicherung. Eine spezielle Elektro­motorrad-Versicherung gibt es nicht. Als Versicherung für Ihr Elektro­motorrad können Sie Kfz-Haft­pflicht, Teilkasko oder Vollkasko wählen.
 

Welche Elektro-Motorrad-Versicherung sinnvoll für Sie ist, hängt vor allem vom Wert und Alter Ihrer Maschine ab:

  • Eine Elektro-Motorrad-Vollkasko ist empfehlenswert, wenn Sie sich ein neues oder wenige Jahre altes E-Kraftrad zulegen. Auch für wertvolle Oberklasse-Maschinen lohnt sich der Rundumschutz.
  • Auf eine Elektromotorrad-Teilkasko können Sie umsteigen, wenn Ihre E-Maschine ungefähr fünf bis zehn Jahre alt ist. Sinnvoll ist der Schutz auch, wenn Sie ein günstiges Gebraucht-Bike kaufen, das gut in Schuss ist.
  • Eine Kfz-Haftpflicht ist für ältere E-Motorräder mit geringem Restwert ausreichend. Wenn sich Reparaturen nicht mehr lohnen, reicht normalerweise der günstige Pflichtschutz.

Ihr Elektromotorrad versichern Sie mindestens mit einer Kfz-Haftpflicht. In Deutschland ist der Grund­schutz für jedes Kraft­fahrzeug gesetzlich vorgeschrieben. Und zwar unabhängig davon, welche Leistung und Akku-Kapazität das E-Motor­rad hat oder wie viel es wert ist. Die Kfz-Haftpflicht leistet Schadens­ersatz, wenn Sie mit Ihrer Maschine andere Verkehrs­teil­nehmer schädigen. Schäden an Ihrem eigenen E-Motorrad sind nicht abgedeckt.

Vorteil bei der Allianz: Die Kfz-Haftpflicht für Ihr elektrisches Motorrad bietet besonders hohe Versicherungssummen: 15 Millionen Euro pro geschädigter Person, 100 Millionen Euro bei Sach- und Vermögens­schäden. Wenn Sie mit dem E-Motor­rad Ihr Eigentum (z.B. Pkw, Garagen­tor) beschädigen, über­nimmt die Kfz-Haftpflicht bis zu 50.000 Euro.

Die Teilkasko für Ihr elektrisches Motorrad deckt fremdverschuldete Schäden ab, die zum Beispiel durch Unwetter, Diebstahl, Brand oder Zusammenstoß mit Tieren aller Art an Ihrem Zweirad entstehen.

Ihr Vorteil bei der Allianz: Bei Totalschaden oder Diebstahl eines Neufahrzeugs innerhalb von 24 Monaten nach Erstzulassung erstattet Ihnen die E-Motorrad-Teilkasko oder -Vollkasko den Neupreis. Bei einem gebrauchten E-Bike erhalten Sie bis zu 24 Monate nach Kauf den gezahlten Kaufpreis erstattet.

Die Motorrad-Vollkasko deckt alle Teilkasko-Leistungen ab. Zusätzlich sind Schäden durch Vandalismus und selbst verschuldete Unfälle versichert.

Vorteil bei der Allianz: Die Elektromotorrad-Vollkasko beinhaltet eine Allgefahrendeckung für den Akku. Sie greift bei jeder Beschädigung – mit Ausnahme von Abnutzung, Verschleiß und Produktionsfehlern. Außerdem sind der Akku Ihres E-Motorrads sowie Ihre private Ladestation gegen Vandalismus und selbst verursachte Schäden durch Fehlbedienung beim Ladevorgang versichert.

Wichtig: Anders als Maschinen mit Verbrennungs­motor haben Elektro­motorräder keinen Hubraum. Um die Leistung von E-Motorrädern zu vergleichen, werden deswegen Kilowatt (kW) oder PS (1 kW = 1,36 PS) herangezogen. Ein E-Motor­rad mit einer Nenndauerleistung von 11 kW gilt als Leichtkraftrad und ist vergleichbar mit einem 125er-Motorrad mit Verbrennungsmotor.

Für ein Elektro-Leichtkraftrad können Sie bei der Allianz eine Leichtkraftrad-Versicherung abschließen. Für leichte Motor­räder ist Kfz-Haft­pflicht, Teilkasko oder Vollkasko wählbar. Eine Kfz-Haft­pflicht brauchen Sie immer – auch wenn Sie ein Elektro-Motor­rad zusätzlich zu einer Verbrenner­maschine als Zweitmotorrad versichern.

Bei der Allianz können Sie die Versicherung für Ihr E-Motorrad mit verschiedenen Zusatzbausteinen individuell an Ihre Lebenssituation anpassen. Diese Ergänzungen sind für Elektromotorrad-Fahrer empfehlenswert:

  • AuslandsSchadenSchutz: Sie fahren mit Ihrem elektrischen Motorrad ins Ausland? Die Zusatzversicherung leistet bis zu einer Höhe von 100 Millionen Euro, wenn Sie außerhalb Deutschlands einen unverschuldeten Unfall haben.
  • Premium Schutzbrief: Sie sind mit Ihrem Elektromotorrad viel unterwegs und wollen bei einer Panne schnell wieder mobil sein? Die Allianz Mobilitätsgarantie gilt ab der Haustür – für nur 9,90 Euro Jahresbeitrag.
  • RabattSchutz: Als E-Motorrad-Neuling oder Besitzer einer PS-starken Rennmaschine möchten Sie, dass Ihr Beitrag nach einem Unfall stabil bleibt? Mit dem Baustein haben Sie je einen Haftpflichtschaden pro Jahr frei. Wählbar für Fahrer ab 23 Jahren mit SF-Klasse 4 oder besser.
Nicht sicher, wie Sie Ihr E-Motorrad versichern? Wir beraten Sie gerne.
Sie haben sich schon für einen Schutz entschieden? Hier berechnen Sie Ihren Tarif.
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Günstiges Einsteigermodell
Die TS Bravo, das erste E-Motorrad von Alrendo, ist seit 2021 erhältlich. Als zweites Elektromotorrad bringt der chinesische Hersteller das Modell TS Alpha auf den Markt. Der Verkaufsstart steht noch nicht fest.
Das Elektro-Motorrad TS Bravo ist ein Leichtkraftrad und ungefähr ab 11.000 Euro erhältlich. Im Kaufpreis enthalten sind unter anderem ein sieben Zoll großes Farbdisplay, ABS-Bremssystem und ein flüssigkeitsgekühlter Wechselstrommotor mit 11 Kilowatt (kW) Leistung.
Mit einer maximalen Batteriekapazität von 17,4 Kilowattstunden (kWh) bringt es die TS Bravo laut Hersteller auf bis zu 438 Kilometer Elektro-Motorrad-Reichweite. Zumindest im Stadtverkehr bei einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 50 km/h. Bei 120 km/h auf der Autobahn ist laut Hersteller eine Reichweite von 160 Kilometern möglich.
Mit dem 3,8-kW-Onboard-Ladegerät ist der Akku der TS Bravo an jeder Haushaltssteckdose in weniger als vier Stunden von 0 auf 100 Prozent aufgeladen. Unterwegs ist das elektrische Motorrad mit regulären Typ-2-Ladestationen für E-Autos kompatibel.
Für das 125-Elektro-Motorrad TS Bravo brauchen Sie mindestens einen Führerschein der Klasse A1. Oder eine Pkw-Fahrerlaubnis der Klasse 1B oder B196 (= Autoführerschein mit Erweiterung für Leichtkrafträder bis 125 ccm). Auch wer einen Motorradführerschein der Klasse A oder A2 besitzt, darf das Elektro-Leichtkraftrad fahren.
Die Alrendo TS Bravo zulassen können Personen ab 16 Jahren. Die Anmeldung bei der Kfz-Behörde läuft wie bei einem 125ccm-Leicht­kraftrad mit Ver­brennungs­motor ab. Erforderlich sind unter anderem ein Leichtkraftrad-Kennzeichen, eine eVB-Nummer als Ver­sicherungs­nachweis und die Allgemeine Betriebs­erlaubnis oder Certificate of Conformity (CoC) des E-Zweirads.
Für die Alrendo TS Bravo sprechen die vergleichsweise niedrigen Anschaffungskosten. Das günstige Elektro-Leichtkraftrad mit 135 km/h Höchstgeschwindigkeit ist unter anderem für E-Motorrad-Einsteiger attraktiv. Aber: Wer sich eine größere Modellauswahl oder leistungsstärkere Motorisierung wünscht, findet bei Alrendo (noch) keine Alternative zur TS Bravo.
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Italiens Elektro-Zweirad-Pionier
Der italienische Elektromotorrad-Hersteller Energica Motor bietet drei Modelle an: die Renn­maschine Energica Ego, das Naked Bike Energica Eva Ribelle und das Classic-Motorrad Energica EsseEsse9.

Die vollelektrischen Krafträder von Energica kosten ab 19.500 Euro. Preise variieren je nach Modell und Ausstattung:

  • Energica EsseEsse9: ab 19.499 Euro
  • Energica Ego: ab 23.400 Euro
  • Energica Eva Ribelle: ab 28.786 Euro

Bis zu 420 Kilometer E-Motorrad-Reichweite im Stadtverkehr bieten folgende Modelle von Energica Motor:

  • Ego+ und Ego+ RS (18,9-kWh-Batterie)
  • EsseEsse9+ und EsseEsse9+ RS (18,9-kWh-Batterie)
  • Eva Ribelle und Eva Ribelle RS (18,9-kWh-Batterie)

Zum Vergleich: Mit jeweils 11,7 kWh Akku-Kapazität schaffen die Elektro-Motorrad-Standardmodelle Ego und EsseEsse9 laut Hersteller 200 Kilometer ohne Nachladen.

Alle E-Motorräder von Energica Motor sind mit einem 3-kW-Onboard-Batterie-Lade­gerät aus­gestattet. An DC-Schnell­lade­säulen laden die voll­elektrischen Maschinen in einer Stunde 400 Kilometer Reich­weite nach. An Standard­lade­säulen mit Typ-2- oder Typ-3-Stecker sind es 63,5 Kilo­meter Reichweite pro Stunde.
Für die leistungsstarken Elektromotorräder von Energica Motor ist ein "großer" Motorradführerschein der Klasse A erforderlich. Eine A1- oder A2-Motorrad-Fahrerlaubnis oder ein Autoführerschein der Klasse 1B oder B196 reichen nicht aus, um Energica Ego, Eva Ribelle und EsseEsse9 im Straßenverkehr zu bewegen.
Ein Elektromotorrad von Energica lassen Sie wie ein reguläres Motorrad mit Verbrennungsmotor zu. Bei der Kfz-Zulassungsstelle brauchen Sie unter anderem Ihren Personalausweis oder Reisepass, die Zulassungsbescheinigungen Teil 1 (Fahrzeugschein) und Teil 2 (Fahrzeugbrief) und die eVB-Nummer als Nachweis Ihrer Elektromotorrad-Versicherung. Die Elektro-Motorrad-Zulassung ist Personen ab 18 Jahren möglich.
E-Motorräder von Energica erzielen höhere Reichweiten und bringen mehr PS auf die Straße als E-Maschinen vieler anderer Mitbewerber. Das Portfolio der Elektro-Zweirad-Marke bietet Alternativen für unterschiedliche Fahrertypen: Bei Ego und Eva Ribelle sind Dreh­moment, Leistung und Beschleunigung auf eine sportliche Fahr­weise ausgelegt. Das Schwester­modell EsseEsse9 eignet sich für entspanntes Cruisen im Freizeit­bereich. Nachteil der italienischen Elektro-Motorräder ist ihr hoher Anschaffungspreis.
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Erstes E-Motorrad der Kultmarke
Mit der Harley-Davidson LiveWire brachte der US-Hersteller 2019 sein erstes elektrisches Motor­rad auf den Markt. Seit 2021 laufen Elektro-Harleys unter der Tochter­marke LiveWire.
In der Standardausführung in Schwarz kostet eine Harley-Davidson LiveWire ab 32.995 Euro. Eine Farblackierung in Gelb oder Orange ist gegen einen Aufpreis von 280 Euro möglich.
Die LiveWire ist mit einer 15,5-kWh-Batterie ausgestattet. Laut Hersteller erzielt die Maschine im Stadtverkehr eine Elektro-Motorrad-Reichweite von mindestens 158 Kilometern.
Mit dem integrierten Motorrad-Batterie-Ladegerät ist das Harley-Davidson Elektromotorrad an DC-Schnellladesäulen innerhalb von 60 Minuten von 0 auf 100 Prozent geladen. An der Haushalts­steckdose oder öffentlichen Typ-2-Ladestationen dauert es laut Hersteller eine Stunde, um 21 Kilometer Reichweite nachzuladen.
Sie brauchen einen regulären Motorradführerschein Klasse A, um das PS-starke Elektromotorrad von Harley-Davidson zu fahren. Wer einen A1- oder A2-Führerschein oder eine Pkw-Fahrerlaubnis der Klasse 1B oder B196 hat, darf die LiveWire nicht steuern.
Bevor Sie mit dem elektrischen Motorrad von Harley-Davidson auf die Straße dürfen, melden Sie es regulär an. Sprich: Die Kfz-Zulassung läuft wie bei einer Harley mit Verbrennungsmotor ab. Ihr Mindestalter, um das E-Motorrad zuzulassen, liegt bei 18 Jahren. Nicht vergessen: Nach der Anmeldung eines neuen Motorrads ist die erste dummy Hauptuntersuchung (TÜV) nach 24 Monaten fällig.
Die Harley-Davidson LiveWire bietet unter anderem progressives Design, sieben ver­schiedene Fahr­modi, hohe Fahr­sicherheit und viele PS: Der leistungs­starke 78-kW-Motor beschleunigt die 251 Kilogramm schwere E-Harley in drei Sekunden auf 100 km/h. Nachteil: Im Vergleich zu E-Motor­rädern anderer Her­steller ist die Reich­weite gering – vor allem im Verhältnis zum hohen Kaufpreis.
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Elektrische Geländemaschine
Die Freeride E-XC der öster­reichischen Marke KTM bietet voll­elektrischen Fahr­spaß im Gelände. Bislang ist die Enduro ist das einzige vollwertige Elektro-Motorrad im Portfolio des Herstellers.
Der Listenpreis der vollelektrischen KTM Freeride E-XC beginnt laut Hersteller bei 11.199 Euro. Das externe Motorrad-Batterie-Ladegerät und Zusatzequipment wie Handschutz-Kit oder Mud Grips kosten extra.
Die Lithium-Ionen-Batterie der Freeride E-XC hat eine Kapazität von 3,9 kWh. Eine Ladung reicht laut KTM für 90 Minuten sportliches Fahren. Eine maximale E-Motorrad-Reich­weite in Kilometern gibt der Hersteller nicht an.
Das im Fahrzeug integrierte Schnelllade­gerät hat eine Kapazität von 3,9 kWh. Über das externe Motorrad-Batterie-Ladegerät ist die KTM Freeride E-XC an der Haushaltssteckdose nach 75 Minuten von 0 auf 80 Prozent aufgeladen.
Das Elektro-Leichtkraftrad mit 9 kW Nenn­leistung dürfen bereits Fahrer ab 16 Jahren steuern. Als E-Motorrad-Führer­schein reicht eine Fahr­erlaubnis der Klasse A1 aus.
Das KTM 125-Elektro-Motorrad melden Sie mit Leichtkraftrad-Kennzeichen bei der Kfz-Zulassungsbehörde an. Die vollelektrische Enduro können Jugendliche ab 16 Jahren auf sich zulassen.
Das KTM E-Motorrad ist speziell auf Offroad-Fahrten ausgelegt und vergleichsweise günstig. Mit 18-kW-Elektromotor und verbesserten Bremsen bietet die Freeride E-XC sicheren Fahrspaß in jedem Terrain. Für längere Fahrten ist die elektrische Geländemaschine wegen ihrer geringen Reichweite nicht geeignet.
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Große Modell­auswahl aus Kalifornien
Der amerikanische E-Motorrad-Vorreiter Zero Motorcycles bietet die größte Bandbreite an Elektro-Motor­rädern. Neben PS-starken Street und Dualsport Bikes hat der US-Hersteller auch mehrere Elektro-Leichtkrafträder im Portfolio.

Ein Elektromotorrad von Zero kostet je nach Modell ungefähr zwischen 14.000 und 24.000 Euro. Zubehör wie etwa ein Schnellladegerät ist gegen Aufpreis erhältlich.

  • Zero FX: ab 13.810 Euro
  • Zero FXE: ab 14.060 Euro
  • Zero S: ab 17.040 Euro
  • Zero DS: ab 17.040 Euro
  • Zero DSR: ab 18.480 Euro
  • Zero SR: ab 19.390 Euro
  • Zero SR/S: ab 22.190 Euro
  • Zero SR/F: ab 23.680 Euro
Welche Reichweite ein E-Motorrad von Zero schafft, ist je nach Modell und Batteriekapazität unterschiedlich. Bei Stadtfahrten sind mit Spitzenmodellen wie dem Zero SRF bis zu 365 Kilometer ohne Nachladen möglich:

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E-Motorrad-Modell
Reichweite
Akku-Kapazität
Zero FX 146 km 6,3 kWh
Zero FXE 161 km 6,3 kWh
Zero DS 262 km 12,6 kWh
Zero DSR 262 km 12,6 kWh
Zero S 288 km 12,6 kWh
Zero SR 365 km 12,6 kWh
Zero SRS 365 km 12,6 kWh
Zero SRF 365 km 13,7 kWh
Wie lange es dauert, ein Elektromotorrad von Zero zu laden, hängt von der Batteriekapazität ab. Der Akku eines PS-starken Modells wie Zero SR ist über das integrierte 3-kW-Bordladegerät an der Standardsteckdose in 4,5 Stunden von 0 auf 100 Prozent geladen. Leistungsärmere E-Motorräder wie Zero FX sind mit einem 650-W-Onboard-Ladegerät ausgestattet. An der Haushaltssteckdose beträgt die Ladezeit 9,7 Stunden für eine Vollladung. Wer sein E-Motorrad mit einem zusätzlichen Ladegerät von Zero Motorcycles upgradet, reduziert die Ladezeit je nach Modell und Baujahr um bis zu 75 Prozent.
Welche Fahrerlaubnis Sie für ein Zero Elektromotorrad brauchen, kommt darauf an, welches Modell Sie fahren. Mit einem A1-, B- oder B196-Führerschein können Biker ab 16 Jahren die Elektro-Leicht­kraft­räder Zero FXE 11 kW, Zero S 11 kW und Zero DS 11 kW fahren. Für PS-stärkere Modelle wie die Zero DSR ist ein A2-Führerschein nötig. Wer mit einem Hochleistungs-Elektromotorrad wie Zero SRS auf die Straße will, braucht einen A-Motorradführerschein.
dummy Kaufvertrag unterschreiben und losfahren? Ganz so schnell geht es nicht. Zunächst brauchen Sie eine Zulassung für das E-Bike. Je nach Nennleistung melden Sie Ihr E-Motorrad von Zero entweder wie ein herkömmliches Motorrad oder wie ein reguläres Leichtkraftrad bei der Kfz-Zulassungsstelle an. Ob Sie ein Motorrad- oder Leichtkraftrad-Kennzeichen für die vollelektrische Maschine beantragen, hängt ebenfalls von der Motorisierung ab.

Mit acht Standardmodellen und der 11-kW-Linie bietet Zero Motorcycles die größte E-Motorrad-Auswahl auf dem Markt. Mit den hohen E-Motorrad-Reichweiten der Street Bikes Zero SR/S, Zero SR/F und Zero SR können es viele andere Elektromotorräder nicht aufnehmen. Weiterer Vorteil der Elektro­motorräder von Zero: Über den Cypher Store lassen sich per Software-Upgrade unter anderem zusätzliche Akku-Kapa­zitäten oder schnelleres Aufladen freischalten.

Nachteil: Der Anschaffungspreis für eine Rennmaschine mit großer Reichweite ist bei Zero entsprechend hoch. Leichtere und günstigere Modelle wie Zero FX schaffen selbst im langsamen Stadtverkehr nicht mehr als 150 Kilometer ohne Ladestopp.

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Strom tanken

Die Motorrad-Batterie laden Sie an Haus­­halts­­steck­dosen, privaten oder öffent­lichen Lade­stationen. In der Regel sind Elektro­­motor­räder mit regulären Typ-2-Lade­stationen kompatibel. Je nach Modell können Sie auch an Schnell­­lade­stationen Ihr Elektro-Motor­rad aufladen. Meist ist im Liefer­­umfang des Motor­rads ein Batterie-Lade­gerät inklusive Lade­kabel enthalten.

Bei einem Elektro-Zweirad beträgt die Ladezeit meist mehrere Stunden – je nach Lade­­leistung und Kapa­zität des Akkus. An einer Schnell­­ladesäule ist die Motor­rad-Batterie in rund 30 bis 60 Minuten von 0 auf 80 Prozent aufgeladen.

Die passende Versicherung
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Häufige Fragen
  • Welches Elektromotorrad hat die höchste Reichweite?

    Das Elektro-Motorrad mit der höchsten Reich­weite ist die EsseEsse9 des italienischen Herstellers Energica Motor (Stand: Mai 2022). Mehr als 420 Kilometer ohne Lade­stopp schafft das elektrische Retro-Motorrad im Stadt­verkehr. Ähnlich reich­weiten­stark sind die E-Motor­räder Zero S und Zero SR. Laut Hersteller Zero Motorcycles bringen beide E-Maschinen es bei Stadt­fahrten auf 365 Kilometer ohne Nachladen.

    Mit der Zaiser Silhouette soll in den USA ab 2022 ein E-Motorrad mit rund 480 Kilometern Reich­weite auf den Markt kommen. Einige Elektro-Motorräder, zum Beispiel die Regent No.1 des schwedischen Herstellers Regent Motorcycles, können durch Rekuperation am Hinter­rad aus Brems­energie Reichweite zurückgewinnen.

    Wichtig: Die tatsächliche Reichweite des Elektro-Motorrads weicht von den Hersteller­angaben ab. Denn wie viele Kilo­meter mit einer Batterie-Ladung möglich sind, hängt unter anderem von Außen­temperatur und Fahrstil ab. Die maximale Reichweite eines E-Motorrads sinkt zum Beispiel stark bei rasanten Fahrten auf der Autobahn.

  • Kann man E-Motorräder auch leasen?

    Ja, es gibt Leasingangebote für E-Motorräder und Elektro­roller (z.B. Niu). Da Motorräder mit Elektro­antrieb noch nicht weit verbreitet sind, ist die Aus­wahl begrenzt. Neben einigen Her­stellern bieten unter anderem Unter­nehmen wie E.Z. Mobility voll­elektrische Motor­räder zum Leasen an.
  • Wie alt muss ich sein, um ein E-Motorrad fahren zu können?

    Das Mindestalter, um E-Motorrad zu fahren, beträgt 16 Jahre. Die leistungs­reduzierte Führer­schein­klasse A1 be­schränkt sich auf elektrische Motor­räder und Elektro-Leicht­kraft­räder bis 11 kW (15 PS). Für Bikes mit Nenn­leistungen über 11 kW reicht der A1-Führer­schein nicht aus. Dann ist Führer­schein­klasse A2 (ab 18 Jahre) oder A (ab 20 Jahre) not­wendig. Un­ab­hängig vom Alter gilt: Auch bei Elektro-Motor­rädern ist Fahren ohne Führerschein strafbar.
  • Kann ich mein E-Motorrad auch fahren, wenn der Akku leer ist?

    Nein, das ist nicht möglich. Ist die Batterie Ihres Elektromotorrads leer, hat der Motor keine Energie für den Antrieb. Mehr als Schieben ist dann nicht möglich. Erst wenn Sie die Motorrad-Batterie aufladen, können Sie wieder aufsteigen und weiterfahren.
  • Was ist der Unterschied zwischen E-Bike, E-Motorrad und Pedelec?

    Hauptunterschied zwischen E-Bike, Pedelec und Elektro­motor­rad ist die Höchst­geschwindig­keit. Bei E-Bikes und Pedelecs handelt es sich um Leicht-Elektro­fahrzeuge, die bis zu 45 km/h erreichen. Im Gegensatz dazu ist ein E-Motor­rad ein zulassungs­pflichtiges Kraft­rad mit Elektro­motor, das je nach Bauart und Größe Geschwindig­keiten von über 300 km/h erreichen kann.

    Während Sie beim Pedelec selbst in die Pedale treten, damit der Motor seine Kraft entfaltet, ist das beim E-Bike nicht notwendig. Mit dem Elektrobike fahren Sie wie mit einem Moped oder Mofa ganz ohne Tretunterstützung. Das Pedelec unterstützt bis 25 km/h, das leistungsstärkere S-Pedelec bis zu 45 km/h. E-Bikes gibt es ebenfalls bis zu einer Höchst­ge­schwin­dig­keit von 45 km/h.

    Für Elektroräder bis 25 km/h besteht weder Zulassungs- noch Führerscheinpflicht. Für S-Pedelecs und E-Bikes bis 45 km/h ist ein Roller­führerschein (AM) oder Pkw-Führer­schein (B) erforderlich. E-Motor­räder dürfen Sie je nach Leistung nur mit entsprechendem Motorradführerschein fahren.

  • Kann man ein E-Motorrad auch an E-Bike-Ladestationen laden?

    Ja, an öffentlichen Ladesäulen für E-Bikes können Sie Ihr Elektro-Motorrad laden. Vorausgesetzt, das Ladekabel der Ladesäule ist mit dem Anschluss des elektrischen Motorrads kompatibel. Vor Auslandstouren sollten Sie sich in­for­mie­ren, welche Stecker dort standardmäßig verbaut sind. Alternativ können Sie Ihr eigenes Ladekabel an eine Steckdose in der Ladestation anschließen.
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