• Als Versicherung für Ihr E-Motorrad schließen Sie eine Motor­rad-Ver­si­che­rung oder Leicht­kraft­rad-Ver­si­che­rung ab. Eine Kfz-Haft­pflicht­versicherung ist gesetz­lich vor­geschrieben, optional bietet eine Kasko­ver­si­che­rung zusätzlichen Schutz.
  • Bei der Elektro-Motorrad-Ver­si­che­rung hängen Kosten bzw. Bei­trag von Faktoren wie Erst­zulassung, Leistung, Typ- und Regional­klasse ab.
  • Spitzenmodelle erreichen Leistungen über 80 Kilo­watt (kW) und laut Herstellerangabe teils mehr als 400 Kilo­meter E-Motor­rad-Reich­weite.
  • Vollelektrische Leicht­kraft­räder bis 11 kW dürfen Fahrer:innen ab 16 Jahren mit A1-Führer­schein steuern. Leistungs­stärkere Modelle er­fordern einen E-Motor­rad-Führer­schein Klasse A2 oder A.
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Ihr E-Motorrad versichern Sie meist mit einer regulären Motor­rad-Versicherung. Eine spezielle Elektro­motorrad-Versicherung ist in der Regel nicht nötig. Als Versicherung für Ihr Elektro­motorrad benötigen Sie mindes­tens eine Kfz-Haft­pflicht, zusätz­lich haben Sie die Wahl zwischen Teil­kasko oder Voll­kasko.

Je nachdem, welche Versicherung für Ihr Elektro­motorrad Sie wählen, sind unter­schied­liche Leistungen ab­ge­deckt:

  • Kfz-Haftpflicht für E-Motor­rad: Ist als Basis­schutz gesetz­lich vor­ge­schrieben – unabhängig von Fahrzeugwert und Leistung. Die Kfz-Haft­pflicht leistet Schadens­ersatz, wenn Sie mit Ihrem Elektro-Bike jemanden verletzen oder fremdes Eigen­tum beschädigen. Schäden am eigenen Fahr­zeug sind nicht abgedeckt.
  • Elektro-Motorrad-Teilkasko: Deckt fremd­verschuldete Schäden ab, die zum Bei­spiel durch Unwetter, Diebstahl, Brand oder Zusammen­stoß mit Tieren aller Art an Ihrem eigenen Zwei­rad entstehen.
  • Elektro-Motorrad-Vollkasko: Beinhaltet alle Teil­kasko-Leistungen. Zusätzlich sind Schäden durch Vandalismus und selbst ver­schuldete Unfälle versichert.

Welche E-Motorrad-Versicherung sinnvoll ist, hängt vor allem von Wert und Alter Ihrer Maschine ab:

  • Eine Elektro-Motorrad-Vollkasko ist meist empfehlens­wert, wenn Sie sich ein neues oder wenige Jahre altes E-Kraftrad zulegen. Auch für wert­volle Ober­klasse-Maschinen kann sich der Rundum­schutz lohnen.
  • Auf eine Elektro­motorrad-Teil­kasko können Sie umsteigen, wenn Ihre E-Maschine etwas älter, aber noch gut in Schuss ist. Sinn­voll ist der Schutz in der Regel auch, wenn Sie ein gut erhaltenes, gebrauchtes Motorrad kaufen.
  • Eine Kfz-Haftpflicht ist für ältere E-Motor­räder mit geringem Rest­wert oft ausreichend. Lohnen sich Reparaturen nicht mehr, reicht normaler­weise der günstige Pflichtschutz.
Allianz Vor­teile
Starke Leistungen für Elek­tro-Motor­räder

Bei der Allianz ergänzen Sie die Ver­sicherung für Ihr E-Motorrad optional mit Bausteinen wie AuslandsSchadenSchutz, RabattSchutz und Premium Schutz­brief fürs Motor­rad. Zudem be­in­haltet Ihr Versicherungs­schutz besonders umfang­reiche Leistungen – auch speziell für vollelektrische Bikes:

  • Hohe Versicherungs­summen plus Eigen­schaden­deckung: Abgedeckt sind 15 Millionen Euro pro geschädigter Person, 100 Millionen Euro bei Sach- und Vermögens­schäden. Beschädigen Sie mit dem E-Motor­rad Ihr Eigen­tum (z. B. Pkw, Garagen­tor), über­nimmt Ihre Kfz-Haft­pflicht bis zu 50.000 Euro.
  • Besonders lange Neu- oder Kaufpreis­ent­schädigung: Bei Total­schaden oder Dieb­stahl eines Neu­fahrzeugs inner­halb von 24 Monaten nach Erst­zulassung erhalten Sie den Neu­preis. Bei einem gebrauchten Bike ersetzt die Allianz bis zu 24 Monate nach Kauf den ge­zahlten Kauf­preis.
  • Erweiterte Akku-Leistungen: Ist die Antriebs­batterie Ihres E-Motor­rads beschädigt, übernimmt die Allianz Kosten für Über­prüfung der Akku-Reparatur­fähigkeit, Akku-Lagerung im Wasser­container und Fahr­zeug­abstellung (bis zu 14 Tage).
  • Allgefahren­deckung für Akku: Ist bei Voll­kasko inklusive und greift bei jeder Beschädigung – mit Ausnahme von Abnutzung, Ver­schleiß und Produktions­fehlern. Zusätzlich ist Ihre private Lade­station gegen Vandalismus und selbst ver­ursachte Schäden durch Fehl­bedienung beim Lade­vorgang bis 2.500 Euro versichert.

Wenn Sie bei der Allianz Ihr Elektro­motorrad ver­sichern, können Sie außer­dem die Allianz e-Mobility Angebote in Anspruch nehmen:

  • THG Quote verkaufen: In Ko­operation mit unserem Partner ADAC e.V. bieten wir Ihnen eine attraktive THG Prämie für Ihr E-Fahr­zeug an. Jetzt Top-Prämie sichern!
  • Allianz E-Charge App & Ladekarte: Laden Sie unter­wegs einfach und günstig Strom – per App und Lade­karte, an über 500.000 Lade­punkten im EnBW HyperNetz.
  • Allianz Wallbox Lösungen: Mit den hoch­wertigen Wall­boxen und Installations­services von unserem Partner E.ON Drive laden Sie zu Hause bequem und sicher Strom.
Unschlüssig, wie Sie Ihr E-Motorrad versichern sollen? Wir beraten Sie gerne.
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Gut zu wissen: Sonderfall

Je nach Versicherer schließen Sie für ein Elektro-Leicht­kraftrad bis 11 kW Leistung eine Leicht­kraftrad-Versicherung ab. Für batteriebetriebene Klein­krafträder ist teils eine S-Pedelec Versicherung verfügbar.

Auch für leichte Elektro-Motor­räder ist Kfz-Haft­pflicht, Teil- oder Voll­kasko wählbar. Kfz-Haft­pflicht brauchen Sie immer – auch wenn Sie zusätzlich zu einer Verbrenner­maschine ein E-Motor­rad als Zweit­motorrad versichern.

Noch Fragen zur Versicherung Ihres Elektro-Leichtkraftrads? Unser Team ist gerne für Sie da.
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Den Beitrag einer E-Motorrad-Versicherung be­ein­flussen mehrere Faktoren (z. B. Versicherungs­art, Leistung, Erst­zulassung). Elektro-Motor­räder sind bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Außerdem können Halter:innen regionale Förder­programme nutzen und die THG-Quote verkaufen.
  • Elektro-Motorrad-Versicherung: Kosten

    Bei der Elektro-Motorrad-Versicherung hängen die Kosten von mehreren Faktoren ab. Dazu zählen zum Beispiel Leis­tung und Erst­zulassung des Elektro-Bikes. Oder Kriterien wie Regional-, Typ- und Schaden­freiheits­klasse. Für die Kosten der Elektro-Motorrad-Ver­si­che­rung ist auch die Ver­si­che­rungs­art relevant:

    • Kfz-Haftpflicht ist als Elektro­motor­rad-Versicherung in der Regel am günstigsten.
    • Bei einer E-Motor­rad-Versicherung mit Voll­kasko oder Teil­kasko ist der Bei­trag meist höher. Dafür sind Schäden am eigenen Fahr­zeug abgedeckt.
  • Elektro-Motorrad: Steuer

    Vollelektrische Fahrzeuge sind in Deutschland bis zu zehn Jahre von der Kfz-Steuer befreit. Voraus­setzung ist eine Erst­zulassung zwischen 18. Mai 2011 und 31. Dezember 2025. Die Steuer­befreiung gilt maximal bis 31. Dezember 2030 (Stand: März 2024). Sprich: Haben Sie Ihr E-Motor­rad Ende 2023 zugelassen, zahlen Sie sieben Jahre lang keine Elektro-Motorrad-Steuer.
  • Förderung für E-Motorrad

    Für E-Motorräder gibt es aktuell keine einheitliche bundesweite Förderung (Stand: März 2024). Ob E-Motorrad-Besitzer:innen regionale Förderprogramme in Anspruch nehmen können, hängt vom Wohnort ab. Die Anschaffung rein elektrischer Zweiräder bezuschussen zum Beispiel Städte, Kommunen und Stadtwerke.

    Außerdem können Elektromotorrad-Halter:innen ihre Treibhausgaseinsparungen als THG Quote verkaufen. Je nach Anbieter sind Prämien von mehreren Hundert Euro im Jahr möglich.

Die passende Versicherung
Optimal abgesichert mit der Allianz Motorrad­ver­sicherung
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Vollelektrische Spitzen­motor­räder schaffen über 400 Kilo­meter mit einer Batterie­ladung. Entscheidend für die Elektro-Motorrad-Reich­weite ist die Akku-Kapazität. Bei batteriebetriebenen Fahrzeugen ist die Leistung in kW oder PS angegeben.
  • Elektro-Motorrad: Leistung

    Anders als Maschinen mit Verbrennungs­motor haben Elektro­motorräder keinen Hubraum, der maßgeblich über die Kfz-Steuer des Motorrads verantwortlich ist. Diese entfällt bei vollelektrischen Motorrädern. Hersteller geben die E-Motorrad-Leistung in kW oder PS (1 kW = 1,36 PS) an:

    • Bis 11 kW (15 PS): Gilt als Leichtkraftrad, entspricht 125er-Motorrad mit Verbrennungsmotor
    • Um 50 kW (68 PS): Mittleres Leistungssegment
    • Ab 80 kW (109 PS): Top-Segment mit Leistungen bis über 120 kW
  • Elektro-Motorrad: Reichweite

    Wie viele Kilometer ein E-Motorrad mit einer Akku-Ladung schafft, hängt von der Batterie­kapazität in Kilo­watt­stunden (kWh) ab. Elektro-Leicht­kraft­räder erzielen Reich­weiten um die 100 Kilometer. Bei Spitzen­modellen mit großem Akku sind über 400 Kilo­meter Elektro-Motorrad-Reich­weite möglich. Aber: Wie weit eine E-Maschine tat­sächlich fährt, hängt von Faktoren wie Tempo, Fahr­stil und Außen­temperatur ab.
  • Welches Elektro-Motorrad hat die höchste Reichweite?

    Das Elektro-Motorrad mit der höchsten Reich­weite ist die Alrendo TS Bravo (Stand: März 2024). Laut des chi­ne­si­schen Her­stellers Alrendo Motorcycles bringt es der Elektro-Cruiser im Stadt­verkehr auf bis zu 438 Kilo­meter ohne Nach­laden. Ähnlich reich­weiten­stark sind die E-Motor­räder Energica EsseEsse9 und Energica Experia. In der Stadt schaffen die batterie­betriebenen Bikes nach Angabe des italienischen Her­stellers Energica Motor rund 420 Kilo­meter ohne Lade­stopp.
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Welchen E-Motorrad-Führer­schein Sie brauchen, hängt von der Leistung ab:

  1. Bis 11 kW Nennleistung: Führer­scheinklasse A1 (ab 16 Jahren)
  2. Bis 35 kW Nennleistung: Führer­schein­klasse A2 (ab 18 Jahren) oder A (ab 20 Jahren)
  3. Über 35 kW Nennleistung: Führer­schein­klasse A (ab 20 Jahren bei Vor­besitz von Klasse A2, ab 24 Jahren bei Direkterwerb)

Wichtig: Wer ein Elektro-Motor­rad ohne Führer­schein fährt, riskiert eine Geld- oder Frei­heits­strafe.

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Neben Verbrennern bieten etablierte Marken wie Harley-Davidson und KTM auch Elektro-Motor­räder an. Auch reine E-Motor­rad-Her­steller (z. B. Alrendo, Energica, Zero) bringen immer mehr Modelle auf den deutschen Markt. Das E-Motor­rad-Angebot wächst stetig – mit Varianten in jeder Preis- und Leistungs­kategorie, vom Leicht­kraft­rad bis zum Luxus-Bike. Ein Marken- und Modell­überblick (Stand: März 2024):
  • Alrendo

    • Modelle: TS Bravo (seit 2021 erhältlich), TS Alpha und RS Omega (Verkaufsstart steht noch nicht fest)
    • Preis: ab ca. 11.000 Euro
    • Reichweite: bis zu 438 Kilometer
    • Akku-Kapazität: 17,4 kWh
    • Ladezeit: in weniger als vier Stunden von 0 auf 100 Prozent (an Haushaltssteckdose)
    • Führerschein: Motorrad-Führerschein Klasse A1, A2 oder A, Pkw-Führerschein Klasse 1B oder B196
    • Zulassung: mit Leichtkraftrad-Kennzeichen, ab 16 Jahren möglich
    • Vorteile: günstig in der Anschaffung, für E-Motorrad-Einsteiger:innen geeignet
    • Nachteile: begrenzte Modellauswahl, keine leistungsstarken Modelle
  • Energica Motor Company

    • Modelle: Energica Experia (Tourer-Bike), Energica Ego (Renn­maschine), Energica Eva Ribelle (Naked Bike), Energica EsseEsse9 (Classic-Motorrad)
    • Preis: ab ca. 26.800 Euro
    • Reichweite: bis zu 420 Kilometer
    • Akku-Kapazität: 18,9 kWh oder 19,6 kWh
    • Ladezeit: pro Stunde Energie für 400 Kilometer Reichweite (DC-Schnell­ladesäule) bzw. 63,5 Kilo­meter Reichweite (an Standard­lade­säule)
    • Führerschein: Motorrad-Führerschein Klasse A
    • Zulassung: mit Motorrad-Kennzeichen, ab 18 Jahren möglich
    • Vorteile: höhere Reichweite und Leistung als viele Konkurrenzmodelle, Modellauswahl für unterschiedliche Fahrertypen
    • Nachteile: hohe Anschaffungspreise
  • Harley-Davidson

    • Modelle: LiveWire One, LiveWire S2 Del Mar (in Deutschland aktuell nur vor­bestell­bar, Stand: März 2024)
    • Preis: ab 24.990 Euro
    • Reichweite: bis zu 181 Kilo­meter im Stadt­verkehr
    • Akku-Kapazität: 10,5 kWh
    • Ladezeit: in 8,4 Stunden von 0 auf 100 Prozent (an Haus­halts­steckdose)
    • Führerschein: Motorrad­führer­schein Klasse A oder A2
    • Zulassung: mit Motorrad-Kenn­zeichen, ab 18 Jahren möglich
    • Vorteile: vier ver­schiedene Fahr­modi, hohe Fahr­sicherheit, leistungs­starker 63-kW-Motor
    • Nachteile: geringe Reich­weite, hoher Kauf­preis
  • Horwin

    • Modelle: HT5 R (Road), HT5 Offroad
    • Preis: ab ca. 7.000 Euro
    • Reichweite: bis zu 150 Kilo­meter (bei 30 km/h)
    • Akku-Kapazität: ca. 3,5 kWh
    • Ladezeit: ca. 2 bis 3 Stunden (bei 5 Ampere)
    • Führerschein: Motorrad-Führerschein Klasse A1, A2 oder A, Pkw-Führerschein Klasse 1B oder B196
    • Zulassung: mit Leichtkraftrad-Kennzeichen, ab 16 Jahren möglich
    • Vorteile: günstig in der Anschaffung, speziell auf Offroad-Fahrten ausgelegt
    • Nachteile: nicht für längere Fahrten geeignet, HT5 Offroad hat keine Straßenzulassung
  • KTM

    • Modell: Freeride E-XC
    • Preis: ab 12.899 Euro
    • Reichweite: keine Herstellerangabe
    • Akku-Kapazität: 3,9 kWh
    • Ladezeit: nach 75 Minuten von 0 auf 80 Prozent, vollständige Ladung in 110 Minuten (an Haushaltssteckdose)
    • Führerschein: Motorrad-Führerschein der Klasse A1, A2 oder A, Pkw-Führerschein der Klasse 1B oder B196
    • Zulassung: mit Leichtkraftrad-Kennzeichen, ab 16 Jahren möglich
    • Vorteile: günstig in der Anschaffung, speziell auf Offroad-Fahrten ausgelegt
    • Nachteile: nicht für längere Fahrten geeignet
  • Ovaobike

    • Modell: MCR-H, MCR-M, MCR-S
    • Preis: ab 8.090 Euro
    • Reichweite: bis zu 230 Kilometer (bei 50 km/h)
    • Akku-Kapazität: 4,8 bis 9,6 kWh
    • Ladezeit: in 3 Stunden bis 5,5 Stunden von 20 auf 80 Prozent
    • Führerschein: je nach Modell Motorrad-Führerschein der Klasse A1, A2 oder A, Pkw-Führerschein der Klasse 1B oder B196
    • Zulassung: je nach Modell mit Motorrad- oder Leichtkraftrad-Kennzeichen
    • Vorteile: vergleichsweise günstig in der Anschaffung, auch für Einsteiger:innen geeignet
    • Nachteile: eingeschränkte Modellauswahl
  • RGNT Motorcycles

    • Modelle: No. 1 Classic SE, No. 1 Scrambler SE (jeweils auch als Sport Extended Limited Edition verfügbar)
    • Preis: ab 14.495 Euro
    • Reichweite: bis zu 148 Kilo­meter im Stadt­verkehr
    • Akku-Kapazität: 9,5 kWh
    • Ladezeit: in 3 Stunden von 20 auf 80 Prozent (an Typ-2-Ladestation)
    • Führerschein: Motorrad-Führerschein Klasse A1, A2 oder A, Pkw-Führerschein Klasse 1B oder B196
    • Zulassung: mit Leichtkraftrad-Kennzeichen, ab 16 Jahren möglich
    • Vorteile: individuelle Gestaltungsoptionen, Classic-Motorräder mit moderner technologischer Ausstattung (u. a. IoT-Konnektivität)
    • Nachteile: geringe Reich­weite, eingeschränkte Modellauswahl
  • Verge Motorcycles

    • Modelle: TS, TS Pro, TS Ultra (plus Sondereditionen)
    • Preis: ab 33.011 Euro
    • Reichweite: bis zu 375 Kilo­meter im Stadt­verkehr
    • Akku-Kapazität: 20,2 kWh
    • Ladezeit: Schnellladung in 35 bis 55 Minuten
    • Führerschein: Motorrad­führer­schein Klasse A oder A2
    • Zulassung: mit Motorrad-Kenn­zeichen, ab 18 Jahren möglich
    • Vorteile: hohe Reichweite, leistungs­starke Motorisierung bis 150 kW
    • Nachteile: hoher Kauf­preis
  • Zero Motorcycles

    • Modelle: Zero FXE, Zero S, Zero SR, Zero SR/S, Zero SR/F (Straßen-Modelle), Zero FX, Zero FXE, Zero DS, Zero DSR, Zero DSR/X (Sport-Modelle)
    • Preis: zwischen 13.780 und 26.500 Euro
    • Reichweite: bis zu 288 Kilo­meter im Stadt­verkehr
    • Akku-Kapazität: zwischen 7,2 kWh und 17,3 kWh
    • Ladezeit: in ca. 2,2 Stunden bis 4,0 Stunden von 0 auf 95 Prozent (an Standard­lade­säule), ca. 1,1 bis 1,8 Stunden von 0 auf 95 Prozent (mit 6-kW-Schnellladegerät von Zero)
    • Führerschein: je nach Modell Motorrad-Führer­schein der Klasse A1, A2 oder A, Pkw-Führerschein der Klasse 1B oder B196
    • Zulassung: je nach Modell mit Motorrad- oder Leicht­kraft­rad-Kenn­zeichen
    • Vorteile: größte E-Motorrad-Auswahl auf dem Markt, hohe E-Motorrad-Reich­weiten, zusätz­liche Akku-Kapa­zität oder schnelleres Auf­laden über Soft­ware-Up­grade möglich
    • Nachteile: hohe Anschaffungs­preise, geringe Reich­weiten bei günstigeren Modellen
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  • Was ist der Unterschied zwischen E-Bike, E-Motorrad und Pedelec?

    Hauptunterschied zwischen E-Bike, Pedelec und Elektro­motorrad ist die Höchst­geschwindig­keit. E-Bikes und Pede­lecs sind Leicht-Elektro­fahr­zeuge, die bis zu 45 km/h erreichen. Im Gegensatz dazu sind E-Motor­räder zulassungs­pflichtige Kraft­räder mit Elektro­motor, die je nach Bauart und Größe Geschwindig­keiten über 300 km/h erzielen.

    Beim Pedelec treten Sie selbst in die Pedale, damit der Motor seine Kraft entfaltet. Das ist beim E-Bike nicht nötig. Mit dem Elektrobike fahren Sie wie mit Moped oder Mofa ohne Tret­unter­stützung. Pedelecs unter­stützen bis 25 km/h, leistungs­stärkere S-Pedelecs bis zu 45 km/h. Auch E-Bikes gibt es bis zu einer Höchst­ge­schwin­dig­keit von 45 km/h.

    Für Elektroräder mit Tret­unter­stützung bis 25 km/h besteht weder Zulassungs- noch Führer­schein­pflicht. Für S-Pedelecs und E-Bikes bis 45 km/h ist Roller­führerschein (AM) oder Pkw-Führer­schein (B) erforder­lich. E-Motor­räder dürfen Sie je nach Leistung mit ent­sprechendem Motorrad­führerschein fahren.

  • Kann man ein E-Motorrad auch an E-Bike-Ladestationen laden?

    Ja, auch an öffentlichen Ladesäulen für E-Bikes können Sie Ihr Elektro-Motorrad laden. Vorausgesetzt, das Lade­kabel der Säule ist mit dem Anschluss des elektrischen Motor­rads kompatibel. Alternativ schließen Sie Ihr eigenes Lade­kabel an eine Steckdose in der Lade­station an.

    Je nach Modell können Sie auch an Schnell­lade­stationen die Motor­rad-Batterie laden. Oft ist im Motor­rad-Liefer­umfang ein Batterie-Lade­gerät inklusive Lade­kabel enthalten. In der Regel beträgt die Lade­zeit mehrere Stunden – je nach Lade­leistung und Akku-Kapa­zität. An Schnell­ladesäulen ist die Motor­rad-Batterie in rund 30 bis 60 Minuten von 0 auf 80 Prozent geladen.

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