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Der beste Schutz für vermietete Immobilien

Vermieter-Rechts­schutz: So sichern Sie sich richtig ab

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Eine Vermieterrechtsschutzversicherung sichert Sie bei Konflikten ab, in denen Sie in Ihrer Rolle als Vermieter auftreten. Dabei kann es sich um Streit mit Mietern, Nachbarn, aber auch Behörden handeln.
  • Vermieter-Rechtsschutz ist vor allem dann sinnvoll, wenn Sie finanziell von den Mieteinnahmen abhängig sind.
  • Die Kosten für Vermieter-Rechtsschutz hängen stark von der Anzahl und Art der vermieteten Einheiten ab. 
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Als Vermieter richtig ab­gesichert
Das Leben als Vermieter klingt zunächst erstrebenswert: Die Mietzahlungen sorgen für ein regelmäßiges Zusatzeinkommen und nebenher gewinnt die Immobilie im besten Fall noch an Wert. Doch häufig kommt es früher oder später zu Streit mit dem Mieter und dieser kann teuer werden – vor allem ohne geeignete Rechtsschutzversicherung. 

Bei Vermieter-Rechtsschutz handelt es sich nicht um eine Pflichtversicherung. Nichtsdestotrotz kommen Vermieter häufiger in kritische Situationen als gedacht. Zahlt Ihr Mieter die Miete etwa nicht mehr oder haben Sie es gar mit Mietnomaden zu tun, entstehen kostspielige Schäden. Vor allem, wenn Sie persönlich auf die Mieteinnahmen angewiesen sind, ist eine gute Absicherung Gold wert – das ist etwa dann der Fall, wenn Sie von den Mieteinnahmen die Raten Ihres Immobilienkredits bezahlen.

Wer Wohnimmobilien, Gewerbeeinheiten oder Grundstücke vermietet, der kann sich mit einer Rechtsschutzversicherung für Vermieter gegen viele Eventualitäten absichern. Der Schutz greift häufig auch dann, wenn nur einzelne Garagen oder Stellplätze vermietet werden. 

Möchten Sie sich als Mieter oder als Eigentümer einer selbst bewohnten Immobilie absichern, dann ist die Wohn-Rechtsschutz das Richtige für Sie. Mit Wohn-Rechtsschutz können Sie sich gegen Streitigkeiten mit Ihrem Vermieter, Ihren Nachbarn oder sogar Behörden (etwa bei zu hohen Müllgebühren) absichern. 

Richtet sich Wohn-Rechtsschutz ausschließlich an Immobilieneigentümer, die die Immobilie selbst bewohnen, wird die Absicherung häufig auch als Eigentümer- oder Immobilienrechtsschutz bezeichnet. Wohn-Rechtsschutz für Mieter wird hingegen auch Wohnrecht oder häufig auch Mieterrechtsschutz genannt.

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Leistungen und Vorteile
Vereinfacht gesagt zahlt die Vermieterrechtsschutzversicherung immer dann, wenn Sie einen Rechtsstreit haben und dabei in Ihrer Rolle als Vermieter auftreten.

Meistens handelt es sich hierbei um Konflikte mit den Mietern, doch auch wenn Sie persönlich gar nicht direkt betroffen sind, kann Vermieter-Rechtsschutz unter Umständen greifen. Dies ist etwa dann der Fall, wenn Ihr Mieter mit seinem Nachbarn streitet und sich hilfesuchend an Sie wendet. 

Darüber hinaus sind auch zahlreiche Probleme mit Behörden versichert. Berechnet das Finanzamt Ihnen etwa eine zu hohe Grundsteuer, profitieren Sie im Rahmen von Vermieter-Rechtsschutz auch von Steuer-Rechtsschutz im Immobilienbereich. Will die Gemeinde Sie für Ihre vermietete Immobilie an den Kosten für neue Straßenlaternen beteiligen, so können Sie sich ebenfalls mit Ihrer Vermieterrechtsschutzversicherung dagegen zur Wehr setzen. 

Beispiele: In diesem Fällen zahlt Ihre Vermieterrechtsschutzversicherung:

Vermieter-Rechtsschutz ist meist nicht als Einzelversicherung erhältlich, sondern lediglich als Baustein. Diesen können Sie etwa zu Ihrer Privat-Rechtsschutzversicherung hinzubuchen, um sich umfassend abzusichern.

Klarheit im Schaden­fall
Ein Rechtsstreit mit Mietern oder Behörden kann schnell teuer werden. Doch mit einer Vermieterrechtsschutzversicherung müssen Sie sich über die Kosten keine Sorgen machen.
Für welche Kosten kommt Vermieter-Rechts­schutz auf?
  • Anwaltskosten
  • Gerichtskosten
  • Zeugen
  • Sachverständige und Gutachter
  • Bei verlorenem Rechtsstreit: Kosten der Gegenseite
  • Viele Versicherungen bieten darüber hinaus weitere Services, wie etwa telefonische Rechtsberatung oder außergerichtliche Streitlösungsoptionen. Teils sind diese sogar ohne Einhaltung der Wartezeit nutzbar.
Wann zahlt Vermieter-Rechts­schutz nicht?
  • Wenn Sie nicht als Vermieter involviert sind, sondern als Bewohner einer selbstgenutzten Immobilie in einen Konflikt geraten, beispielsweise Streit mit Ihrem Nachbarn. 
  • Wenn Sie eine vermietete Eigentumswohnung besitzen und ein Nachbar beispielsweise Ihre Wohnungstür beschädigt. In diesem Fall springt in der Regel die
    Haftpflichtversicherung
    des Nachbarn ein.
  • Wenn es Probleme rund um Hausbau, den Erwerb eines Grundstücks oder die Immobilienfinanzierung geht - unabhängig davon, ob Sie die jeweilige Immobilie vermieten oder selbst bewohnen. 
  • Die Kosten, wenn Sie als Vermieter die Wohnung zum  Eigenbedarf kündigen möchten.
Mann in Anzug mit Headset
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Sie sind in einen Rechtsstreit geraten und wissen nicht weiter? Nutzen sie als Allianz Rechtsschutz Kunde unser Rechtsschutz-Service-Telefon. Wir leiten Sie an spezialisierte Anwälte weiter, mit denen Sie die Rechtslage und die nächsten Schritte besprechen können. Natürlich können Sie Ihren Rechtsfall auch online melden - unsere Partneranwälte rufen Sie gerne zurück.
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Kosten
In der Regel wird Vermieter-Rechtsschutz als Baustein zur regulären Rechtsschutzversicherung abgeschlossen. 

Wie viel Sie für diese Zusatzleistung der Rechtsschutzversicherung zahlen müssen, hängt von vielen einzelnen Faktoren ab. Dazu zählen unter anderem:

  • Anzahl der vermieteten Einheiten
  • Größe und Lage der vermieteten Einheit
  • Art der Einheiten (z. B. Wohneinheiten, Gewerbeobjekte, Garagen, Stellplätze)
  • Höhe der Mieteinnahmen

Auch die Höhe der Selbstbeteiligung entscheidet darüber, wie viel Sie monatlich zahlen müssen. 

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Sie haben weitere Fragen?
  • Können die Kosten für Vermieter-Rechtsschutz auf den Mieter umgelegt werden?

    Nein, eine Umlage der Kosten für Vermieter-Rechtsschutz ist nicht möglich. Der Versicherungsbeitrag gehört nicht zu den umlagefähigen Nebenkosten und ist daher vom Vermieter zu zahlen.
  • Für wie viele Immobilien greift die Versicherung?

    Sie können Vermieter-Rechtsschutz für eine beliebige Anzahl an Immobilien abschließen. Wichtig ist jedoch, dass jedes Objekt gesondert versichert werden muss. Dies gilt in der Regel selbst dann, wenn Sie mehrere vermietete Wohnungen in einem einzigen Mehrparteienhaus besitzen.
  • Kann Vermieter-Rechtsschutz rückwirkend beantragt werden?

    Nein, Vermieter-Rechtsschutz greift in der Regel nur bei Schäden, die nach Abschluss der Versicherung entstanden sind. Rückwirkend können Sie sich und Ihre vermietete Immobilie nicht versichern.
  • Welche Wartezeit greift bei Vermieter-Rechtsschutz?

    Bei den meisten Vermieterrechtsschutzversicherungen gilt eine Wartezeit von 3 Monaten – so auch bei der Allianz. (Vermieter-) Rechtsschutz ohne Wartezeit ist nur möglich, wenn Sie den Versicherer wechseln und einen direkten Folgevertrag abschließen. Voraussetzung hierfür ist, dass der Übergang in den neuen Vertrag lückenlos erfolgt.
  • Wie beantrage ich Vermieter-Rechtsschutz?

    Vermieter-Rechtsschutz können Sie einfach und bequem online beantragen. Geben Sie hierzu einfach alle relevanten Informationen an, berechnen Sie Ihre individuelle Beitragshöhe und reichen Sie den Antrag ein. Die Versicherung prüft diesen dann und schickt Ihnen bei Annahme den Versicherungsschein zu.
  • Kann ich meine Vermieterrechtsschutzversicherung steuerlich geltend machen?

    Grundsätzlich können Sie als Vermieter die Beiträge zum Vermieter-Rechtsschutz steuerlich geltend machen. Dass dieser häufig als Baustein zu einer regulären Rechtsschutzversicherung angeboten wird, erschwert das Ganze in der Realität jedoch häufig. Denn Sie können nicht den gesamten Versicherungsbeitrag geltend machen, sondern nur den Teil, der explizit auf Vermieter-Rechtsschutz entfällt. Achten Sie also darauf, dass dieser in der Abrechnung klar gekennzeichnet ist. Da es sich bei dieser Information jedoch lediglich um eine allgemeine Auskunft handelt, sollten Sie die Details vorab mit Ihrem Steuerberater klären.

    Lesen Sie hierzu auch unseren Ratgeber:
    Rechtsschutzversicherung von der Steuer absetzen.

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Gut zu wissen
Vermieter-Rechtsschutz können Sie als Baustein zu allen Tarifen der Allianz Rechtsschutzversicherung hinzubuchen.

Der zusätzliche Schutz sichert Sie als Vermieter von Wohneinheiten, Gewerbeeinheiten, Grundstücken und/oder Garagen/Stellplätzen bis zu einer Versicherungssumme von 5 Mio. Euro ab. Im Baustein Vermieter-Rechtsschutz der Allianz sind die folgenden Leistungen standardmäßig inbegriffen:

  • Wohnungs- und Grundstücks-Rechtsschutz: Versichert ist z. B. Streit wegen Mietrückständen oder Nachbarschaftsstreitigkeiten.
  • Steuer-Rechtsschutz (für den Immobilienbereich): Versichert ist z. B. Streit mit der Behörde wegen laufenden Grundstücksabgaben (Abwassergebühren).
  • Sofort-Hilfe-Telefon zur anwaltlichen Erstberatung (auch bei nicht-versicherten Fällen und auch ohne Einhaltung der 3-monatigen Wartezeit).
  • Übernahme von Mediationskosten bei außergerichtlichen Schlichtung: Versichert ist z.B. eine Mediation, wenn der Konflikt mit Ihrem Mieter auch friedlich gelöst werden kann.
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