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Das Testsiegel der Zeitschrift Focus Money für das fairste Preis-Leistungs-Verhältnis bei der Kfz-Versicherung zeichnet in der Ausgabe 11/2026 die Kfz-Versicherung der Allianz Versicherungs AG mit "Sehr gut" aus. Die Tester bewerteten 28 Kfz-Serviceversicherer in Deutschland. Neun weitere Anbieter erhielten ebenfalls die Note "Sehr Gut". Die Auszeichnung von Focus Money bezieht sich auf die Kfz-Versicherung der Allianz Versicherungs-AG. Der 5-Prozent-Wechselrabatt auf die Prämie gilt nur für Kfz-Neukunden bei Abschluss einer Autoversicherung, die bisher keine Kfz-Versicherung bei der Allianz Versicherungs-AG hatten und eine erstmalige Zulassung eines Neu- oder Gebrauchtfahrzeugs vornehmen. Beim Neuabschluss muss es sich um eine Autoversicherung Komfort oder Premium handeln, die während des Aktionszeitraums abgeschlossen wurde. Der Aktionszeitraum beginnt am 24.03.2026 und endet am 31.12.2026 und gilt nur bei Abschluss in einer Allianz Agentur.

Schaden­frei­heits­klasse über­tragen – so geht's

Tipps & nützliche Hinweise

 

Zwei Frauen sitzen vorne im Auto
  • Ihre Schaden­freiheits­klasse (SF-Klasse) zeigt an, wie viele Jahre Sie bereits schaden­frei fahren. Eine höhere SF-Klasse führt zu einem niedri­geren Versicherungs­beitrag.
  • Je länger der oder die Empfänger:in Ihrer Schaden­freiheits­klasse Auto fährt, desto sinn­voller die SF-Übertragung. Fahr­anfänger:innen können keine oder nur wenige schaden­freie Jahre über­nehmen.
  • Zu den Voraus­setzungen für die SF-Übertragung gehört, dass Sie und der bzw. die Empfänger:in verwandt sind oder in einem Haus­halt leben. Die Person sollte zuvor schon regel­mäßig mit Ihrem Auto gefahren sein.
  • Wollen Sie Ihre Schaden­frei­heits­klasse über­tragen, wenden Sie sich an Ihre Kfz-Versicherung. Ist Ihr Antrag bewilligt, kann zum Beispiel ein Familien­mitglied Ihre schaden­freien Jahre über­nehmen. Achten Sie auf eine korrekte Über­tragung, um Nachteile zu vermeiden.

In der Regel können mit Ihnen ver­wandte Personen Ihre Schaden­freiheits­klasse über­nehmen. Je nach Auto­versicherer ist außer­dem Voraus­setzung, dass der Empfänger oder die Empfängerin Ihrer SF-Klasse bereits zuvor regel­mäßig Ihr Auto mit­benutzt hat oder mit Ihnen in einem Haushalt wohnt.

Gut abge­sichert mit der Allianz Kfz-Ver­sicherung

Die Autoversicherung der Allianz bietet Ihnen in den Produkt­linien Komfort und Premium besondere Konditionen beim Übertragen der Schaden­freiheits­klasse. Unsere Kundinnen und Kunden profi­tieren zum Beispiel von diesen Vorteilen:

  • Nur der Führer­schein­besitz zählt: Ob Sie das Auto der übertragenden Person zuvor regel­mäßig mit­benutzt haben, spielt bei der Allianz keine Rolle für die SF-Übertragung.
  • Keine häusliche Gemein­schaft nötig: Sie können die Schaden­frei­heits­klasse auch von Verwandten über­nehmen, mit denen Sie nicht in einem Haushalt zusammen­leben.
  • SF-Übertragung für Arbeitnehmer:innen: Übertragen der SF-Klasse ist auch bei einem geschäft­lichen Ver­hältnis möglich. Zum Beispiel zwischen Arbeit­geber und Ange­stellten.
  • SF-Klasse verfällt erst nach 10 Jahren: Bei der Allianz haben Sie länger als bei vielen anderen Auto­versicherern Zeit, um einem Familien­mitglied Ihre schaden­freien Jahre zu über­tragen.

Sie möchten von einem Angehörigen die schadenfreien Jahre übernehmen? Dann wenden Sie sich einfach an Ihr Team vor Ort. Sie benötigen lediglich die Bestätigung des Familien­mitglieds, dass es mit der SF-Über­tragung einver­standen ist, sowie deren Daten zur bisherigen Kfz-Versicherung, Vertrags­nummer und versi­chertem Pkw.

  • Sie wünschen eine persönliche Beratung? Schreiben Sie uns Ihr Anliegen.
  • Nur vier Schritte: Berechnen Sie hier Ihren individuellen Versicherungstarif.
Ob und unter welchen Bedingungen es möglich ist, in Ausnahme­situationen (z. B. Scheidung, Todes­fall) die Schaden­freiheits­klasse zu über­tragen, kommt auf die vertrag­lichen Rahmen­bedingungen an. Ist der Kfz-Versicherer kulant, steht einer SF-Über­tragung meist auch in Sonder­fällen nichts im Weg.

Versicherungswechsel

In der Regel können Sie Ihre Schaden­freiheits­klasse eins zu eins in Ihren neuen Versicherungs­vertrag übertragen. Sprich: Der neue Anbieter stuft Sie in die gleiche SF-Klasse ein wie Ihr bis­heriger Anbieter.

Ausnahme: Ist die SF-Klasse das Ergebnis eines kosten­pflichtigen Rabatt­schutz-Bausteins, über­nimmt der neue Versicherer Ihre tatsächliche Schadens­bilanz. Das gilt auch, wenn die SF-Klasse aus einer Sonder­einstufung Ihrer Kfz-Versicherung resultiert. Voraus­setzung für die SF-Über­tragung ist außerdem, dass über­wiegend Sie selbst das Auto gefahren sind – und das glaubhaft ver­argumen­tieren.

Todesfall

Stirbt die versicherte Person, vererbt sie mit dem Fahr­zeug ihre Kfz-Versiche­rung und SF-Klasse. In der Regel kann der Erbe oder die Erbin die Autoversicherung über­nehmen und unter seinem oder ihrem Namen weiter­führen. Voraus­setzung, um die Schaden­freiheits­klasse zu über­tragen, ist im Todes­fall die Vorlage der Sterbe­urkunde und ein se­pa­rater Antrag. Meist sind Hinter­bliebene verpflichtet, die SF-Über­tragung inner­halb von zwölf Monaten zu bean­tragen. Die Frist läuft ab dem Todestag.

Oft setzt die Kfz-Versiche­rung ein enges Verwandt­schafts­verhältnis zwischen Erb­lasser:in und Erbe bzw. Erbin voraus. Nach geneh­migter SF-Über­tragung rechnet der Versicherer so viele schaden­freie Jahre an, wie der Erbe oder die Erbin an Fahr­praxis vorweisen kann. Die hinter­bliebene Person kann frei entscheiden, ob sie den Ver­sicherungs­vertrag des oder der Ver­storbenen weiter­führen oder die Kfz-Versicherung wechseln möchte.

SF-Klasse von Motorrad auf Auto übertragen

Sie können jederzeit Ihre Schaden­freiheits­klasse vom Motorrad aufs Auto über­tragen. Und das, obwohl Auto und Kraft­rad unter­schiedliche Fahrzeug­klassen mit abweichenden Schaden­freiheits­systemen sind. So ist in der Motorrad-Versicherung SF 20 die höchste, bei der Auto­versicherung geht es bis SF 50.

Fahren Sie mit Ihrem Zweirad beispiels­weise schon seit 26 Jahren unfall­frei, bleibt es bei SF 20. Wechseln Sie nun von der Motorrad-Ver­sicherung zur Pkw-Ver­sicherung, stufen Versicherer Sie in SF 26 ein. Bei der Auto­versicherung zählen nämlich die schaden­frei gefahrenen Jahre.

Übrigens: Einige Versicherer bieten Sonder­konditionen an. Wer zum Bei­spiel seit drei oder mehr Jahren dauer­haft einen Motor­rad­führer­schein besitzt, startet oft in SF ½. Auch eine Lebens- oder Unfall­versicherung und Sicher­heits­merk­male am Motor­rad (z. B. Anti­blockier­system) wirken sich teil­weise positiv aus.

Scheidung

Oft versichern Ehepartner:innen das Auto des oder der anderen, weil diese günsti­gere Kondi­tionen (z. B. Beamten­tarif) erhalten. Nach Trennung oder Scheidung schließt der Ehe­partner oder die Ehe­partnerin meist eine eigene Kfz-Ver­sicherung für das Fahr­zeug ab – und möchte die schaden­freien Jahre in seinen oder ihren neuen Ver­sicherungs­vertrag über­nehmen.

Stimmt die andere Partei der SF-Über­tragung nicht zu, wird meist gericht­lich geklärt, ob der oder die andere Partner:in Anspruch darauf hat. Die Chancen stehen gut, wenn die Person das Fahr­zeug aus­schließlich alleine genutzt hat und die Kfz-Ver­si­che­rung lediglich aus formalen Gründen auf den Ehe­partner oder die Ehe­partnerin lief.

Leasingfahrzeuge

Steigen Sie von einem Privatauto auf einen Leasing­wagen um, können Sie für die neue Kfz-Ver­sicherung in der Regel Ihre Schaden­freiheits­klasse über­nehmen. Sprich: Im Versicherungs­vertrag für das Leasing­fahrzeug steigen Sie in der gleichen SF-Klasse ein wie beim Ver­sicherer Ihres bisherigen Pkw.

Während der Leasing­dauer können Sie weitere schaden­freie Jahre sammeln und Ihre SF-Klasse verbessern. Tauschen Sie den Leasing­wagen später gegen ein privates Fahr­zeug aus, nehmen Sie die bis dahin ange­sparten schaden­freien Jahre mit. Voraus­gesetzt, Sie sind Versicherungs­nehmer:in. Ist der Leasing­wagen über den Leasing­geber versichert, ist eine SF-Über­tragung nicht möglich.

Firmenwagen

Ob es möglich ist, die mit einem Dienst­fahrzeug "gesammelte" Schaden­frei­heits­klasse zu über­tragen, kommt auf Arbeit­geber und Kfz-Versicherung an. Die SF-Über­tragung von einem Firmen- auf einen privaten Versicherungs­vertrag ist möglich, wenn:

SF aus dem Ausland übernehmen

Wer im europäischen Ausland gelebt oder ge­arbeitet und dort eine Kfz-Ver­sicherung abge­schlossen hat, kann seine Schaden­freiheits­klasse in einen deutschen Versicherungs­vertrag über­tragen. Die Voraus­setzungen dafür sind:

  • Der oder die Antrag­steller:in legt dem deutschen Auto­versicherer einen Nach­weis über das Ende der auslän­dischen Vor­versicherung vor (im Original, über­setzt ins Deutsche bzw. Engli­sche). Die Beschei­nigung sollte Name, Versicherungs­dauer und gemeldete Schäden enthalten.
  • Die Beendigung der auslän­dischen Kfz-Versicherung ist nicht länger als sechs Monate her.
  • Als Versicherungs­nehmer:in ist die antragstellende Person Fahrzeug­halter:in, dessen oder deren Lebens-/Ehepartner:in oder dessen oder deren Kind mit Steuer­vergünstigung (nach § 3a KraftStG).
  • Es liegt keine deutsche Vor­versicherung vor.

Bei der Allianz gilt:

Die antragstellende Person hat die Schaden­verlaufs­bestätigung des aus­ländischen Vor­versicherers mit folgenden Angaben in deutscher oder englischer Sprache vorzulegen:

  • Art des bisher versicherten Fahr­zeugs
  • Name des Versicherers
  • Ausstellungsdatum
  • Name, Adresse und Geburts­datum des Versicherungs­nehmers bzw. der Versicherungs­nehmerin
  • Versicherungsbeginn und -ende
  • Anzahl der schaden­freien Jahre im Kalender­jahr des Vertragsendes
  • Anzahl und Zeitpunkt der Schäden während der letzten fünf Jahre oder ggf. kürzeren Vertrags­laufzeit. Hat die Vollkasko in dieser Zeit einen Schaden reguliert, hat der bzw. die Antrag­steller:in genaue Angaben zu Hergang und Schaden­summe zu machen.

Anerkannt werden Vor­versicherer eines EU-Mitglieds­landes und folgender Nicht-EU-Staaten: Andorra, Bosnien-Herzegowina, Island, Japan, Kanada, Liechten­stein, Monaco, Norwegen, San Marino, Schweiz, Serbien, Ukraine, Vatikanstadt, USA.

Haben Sie weitere Fragen zur Kfz-Versicherung und den Tarifen der Allianz Autoversicherung? Wir freuen uns auf ein Gespräch!

In der Kfz-Versicherung übertragen Sie Ihre SF-Klasse ganz einfach. Bevor Sie aber Ihre Schaden­­freiheits­­klasse über­tragen, klären Sie die Rahmen­­bedingungen mit Ihrer Kfz-Versicherung und dem oder der Empfänger:in der SF-Klasse ab. Die SF-Über­­tragung klappt schnell und unkom­pliziert: In den meisten Fällen füllen Sie ein Antrags­­formular aus und reichen es online oder per Post bei Ihrem Versicherer ein.

  1. Kfz-Versicherer kontaktieren: Klären Sie ab, wer Ihre Schaden­freiheits­klasse übernehmen kann. Oft ist der Personen­kreis auf Familien­mit­glieder beschränkt. Fragen Sie auch, wie lange Sie Ihre SF über­tragen können. Je nach Ver­sicherer verfällt die SF-Klasse, wenn Sie Ihr Auto sieben Jahre abge­meldet oder still­gelegt haben.
  2. Übertragbare Jahre prüfen: Erkundigen Sie sich beim Empfänger bzw. der Empfängerin Ihrer SF-Klasse, wie lange er oder sie die Fahr­erlaubnis hat und Auto fährt. Je mehr Fahr­praxis die Person hat, desto mehr schaden­freie Jahre kann sie über­nehmen.
  3. SF-Übertragung beantragen: Fordern Sie bei Ihrer Kfz-Ver­sicherung das Schaden­freiheits­klasse-übertragen-Formular zur Über­tra­gung Ihrer SF-Klasse an. Oft können Sie den Antrag online ausfüllen und einreichen. Für die Antrag­stellung brauchen Sie Fahrzeug- und Vertrags­daten (z. B. Versicherungs­nummer, Fahr­zeug­iden­ti­fi­kations­nummer).
  4. Schadenfreiheitsklasse über­tragen: Hat die Versicherung Ihren Antrag genehmigt, kann sich die empfang­ende Person Ihre schaden­freien Jahre anrechnen lassen – und zahlt künftig weniger für ihre Kfz-Versicherung.

Der größte Vorteil einer Über­tragung der Schaden­freiheits­klasse ist der Rabatt auf die Ver­sicherungs­prämie, den die nächste ver­sicherte Person erhält. Eine SF-Über­tragung ist sinn­voll, wenn die ver­sicherte Person ihren Führer­schein abgibt. Oft lohnt es sich auch, zu Renten­beginn die Schaden­freiheits­klasse zu über­tragen oder seine schaden­freien Jahre für den Zweit­wagen abzu­geben.

Vorteile einer Über­tragung der Schaden­freiheits­klasse

Bei Übertragung der Schaden­freiheits­klasse können Ver­siche­rungs­nehmer:innen viel Geld bei der Kfz-Ver­sicherung sparen. Wenn der oder die vor­herige In­haber:in der Ver­sicherungs-Police lange unfall­frei gefahren ist, gestatten Ver­siche­rungen einen hohen Rabatt auf die Ver­siche­rungs­prämie. Von dieser Reduktion können nach­folgende Ver­sicherung­snehmer:innen profi­tieren.

In welchen Situationen ist SF-Über­tragung sinnvoll?

In diesen drei Situationen lohnt es sich meist, die Schaden­freiheits­klasse zu über­tragen:

  1. Abgabe des Führerscheins: Geben Eltern oder Groß­eltern aus Alters­gründen das Auto­fahren auf, ist es für ihre Kinder oder Enkel sinnvoll, die Schaden­freiheits­klasse zu über­nehmen. So erhalten sie eine bessere Ein­stufung in der Kfz-Versicherung.
  2. Zweitwagen: Versicherungs­nehmer:innen, die bereits einen Zweitwagen versichern, verlieren die SF-Klasse nur für den Pkw, für den sie die schaden­freien Jahre über­tragen. Beim anderen Fahr­zeug – in der Regel dem Erst­wagen – ändert sich nichts.
  3. Rente: Für Personen, die ihr Auto mit Renten­beginn in abseh­barer Zeit nicht mehr brauchen, lohnt sich eine SF-Über­tragung. Denn im Ruhe­stand entfällt das täg­liche Pendeln in die Arbeit, Privates lässt sich oft mit Bus, Bahn oder Fahr­rad erledigen.

Wer profitiert von einer Übertragung der Schadenfreiheitsklasse?

  • In der Regel profitieren Kinder und Enkel am meisten davon, die SF-Klasse von den Eltern oder Groß­eltern zu über­nehmen. So übertragen sie deren Kfz-Prozente auf ihre Versiche­rungs­prämie.
  • Auch Ehepartner:innen können die SF-Klasse ihrer Kfz-Versicherung über­tragen. Bei vielen Ver­siche­rungen ist dies auch für eingetragene Lebens­partner:innen möglich.
  • Im Todesfall können Angehörige, zum Beispiel die Ehe­frau, von der verstor­benen Person die Autoversiche­rung über­nehmen. Für gewöhnlich steigen diese dabei einfach in den laufenden Ver­sicherungs­vertrag ein.

Häufige Fehler bei Übertragung der Schadenfreiheitsklasse

  • SF-Klasse zu früh übertragen: Wer seine schaden­freien Jahre über­tragen hat, verliert un­wider­ruf­lich seine SF-Klasse und den damit verbun­denen Schaden­freiheits­rabatt. Diese Unwider­ruf­lichkeit ist endgültig. Eine Rück­über­tra­gung der SF-Klasse ist nicht möglich. Wer seine SF-Klasse einmal abgibt, kann seinen alten SF-Rabatt nicht zurück­holen und muss mit dem damit verbundenen Prämien­zuschlag auf die Kfz-Versicherung leben.
  • SF-Klassen auf Fahr­anfänger:in über­tragen: Führer­schein­neulinge können sich bei ihrer Fahr­anfänger-Ver­sicherung maximal vier schaden­freie Jahre an­rechnen lassen. Um möglichst viele schaden­freie Jahre ange­rechnet zu bekommen, sollte der oder die Über­tragungs­empfänger:in aus­reichend Fahr­praxis haben.
  • Fristen verpassen: Je nach Versicherer kann es für die Über­tragung der SF-Klasse bestimmte Fristen geben. Halten Sie diese nicht ein, erlischt die Möglich­keit der Über­tragung der Schaden­freiheits­klasse.
Haben Sie Fragen zur Einstufung Ihrer Kfz-Versicherung? Kontaktieren Sie uns direkt!

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  • Sichern Sie sich in den Produktlinien Komfort und Premium die Vorteile des Bausteins Allianz ­RabattSchutz. Damit behalten Sie Ihren Schaden­freiheits­rabatt nach einem Haftpflicht- oder Voll­kasko­schaden im Folgejahr. Und vermeiden so, dass sich Ihr Ver­sicherungs­beitrag erhöht.
  • Sie können den Rück­stufungs­schutz für jeden Autotyp und jedes Modell wählen, das grund­sätzlich versicher­bar ist.
  • Schließen Sie den Baustein zur Ihrer Allianz Auto­versicherung Komfort oder Premium früh­zeitig ab. Nachträglich können Sie den Zusatz­schutz nur noch mit einer Wartezeit von drei Monaten abschließen.

Was ist eine Schadenfreiheitsklasse?

Die Schadenfreiheits­klasse (SF-Klasse) steht für die Anzahl der Jahre, die Sie als Ver­sicherungs­nehmer:in unfall­frei Auto fahren. Nach drei Jahren ohne Schaden stuft Ihre Kfz-Versiche­rung Sie zum Beispiel in SF-Klasse 3 ein. Mit jeder weiteren SF-Klasse erhalten Sie einen höheren Schadenfreiheitsrabatt (SFR), den Auto­versicherer Ihnen für die schadenfreien Jahre anrechnen. Der Rabatt (z. B. 30 Prozent) fällt je nach Anbieter unter­schied­lich aus. Die Abstuf­ungen inner­halb der SF-Staffel (= Rabatt­staffel) legt jede Kfz-Versiche­rung selbst fest.

Bei Kfz-Haftpflicht und Voll­kasko ist es möglich, die eigene Schaden­freiheits­klasse zu übertragen, zum Beispiel auf Ehe­partner:in, Kinder oder Enkel. Ein Unterschied zwischen Vollkasko und Teil­kasko: Bei Teilkasko gibt es keine SF-Klassen, entsprechend ist keine SF-Über­tragung möglich. Auch eine Über­tragung des Schadenfreiheitsrabatts auf einen anderen Ver­sicherungs­nehmer oder eine andere Ver­sicherungs­nehmerin ist nicht möglich.

Können bei Übertragung der Schadenfreiheitsklasse Nachteile entstehen?

Übertragen der Schaden­freiheits­klasse kann folgende Nach­teile haben:

Kann ich meine Schadenfreiheitsklasse mehrfach übertragen?

Wenn Sie Ihre Schadenfreiheits­klassen über­tragen, geben Sie alle SF-Klassen ab. Sprich: Sie haben danach keine mehr und können daher auch keine weiteren SF-Klassen über­tragen. Bleiben Sie weiter­hin versichert, sammeln Sie über die Zeit neue Schaden­freiheits­klassen. Diese können Sie anschlie­ßend wieder über­tragen.

Manche Versiche­rungen erlauben mehr­fache Über­tragung der Schaden­freiheits­klasse durch ver­schiedene Personen. Zum Bei­spiel von Groß­vater zu Groß­mutter und ein paar Jahre später von dieser zur Enkelin. Andere An­bieter erlauben nur die Über­tragung der Jahre, die der oder die Geber:in selbst gefahren ist. Prüfen Sie die Situa­tion im Zweifels­fall mit Ihrem Versi­cherer.

Wie funktioniert Übertragen einer Schadenfreiheitsklasse vom Vorversicherer?

Übertragen der SF-Klasse vom Vor­versicherer funktioniert elektronisch. Den Prozess regelt der Gesamt­verband der Deutschen Ver­si­che­rungs­wirtschaft e.V. (GDV). Zu Beginn stellt der Ver­sicherungs­nehmer oder die Versicherungs­nehmerin dem neuen Ver­si­che­rer Daten (z. B. bisherige Ver­si­che­rungs­gesell­schaft, Vertrags­nummer) zur Verfügung. Der neue Versicherer prüft die Richtig­keit der Angaben und klärt, ob der alte Vertrag gekündigt bzw. durch Ab­meldung des Autos beendet ist.

Sind alle Voraus­setzungen erfüllt, steht dem Vertrags­wechsel nichts im Weg. Wie lange der Prozess dauert, hängt vom Tempo des Vor­versicherers ab. Je schneller das Unter­nehmen alle benötigten Daten über­mittelt bzw. bestätigt, desto schneller gelingen Versicherungs­wechsel und SF-Übertragung.

Ich habe mich von meinem Partner getrennt und ihm zuvor meine SF-Klasse übertragen. Was passiert jetzt?

Wenn Sie nach der Scheidung ein eigenes Auto ver­sichern, beginnen Sie meist mit SF 0. Einige Ver­si­che­rungen über­nehmen in diesem Fall an­teilig den vorherigen Schaden­frei­heits­rabatt. Dafür ist es hilf­reich, wenn Sie nach­weisen können, dass Sie in den ver­gangenen Jahren regel­mäßig mit dem Auto gefahren sind. Da Sie nicht mehr verwandt sind, ist das erneute Schadenfreiheitsklasse-Übertragen nicht möglich.  

Wie wirkt sich die Übertragung auf meine zukünftige Prämie aus?

Übernehmen Sie die Schaden­freiheits­klasse von einer anderen Person, erhalten Sie den dieser Schaden­freiheits­klasse entspre­chenden Rabatt auf Ihre Versicherung. Wie viele Prozente übertragen werden, hängt von der Anzahl der schadenfrei gefahrenen Jahre und vom Ver­sicherungs­anbieter ab.

Was ist bei Versicherung eines Zweitwagens zu beachten?

Wenn Sie einen Zweitwagen ver­sichern, gewähren die meisten Ver­sicherer eine Sonder­einstufung bei der SF-Klasse. Wie genau der Rabatt aus­sieht, hängt vom Anbieter ab. Übrigens: Auf dem­selben Weg können Sie auch Ihren Dritt­wagen versichern.

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