Für mehr persönliche Sicherheit

Fahrerschutzversicherung

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Sinnvolle Absicherung für den Fahrer des Autos
  • Werden Mitfahrer bei einem Unfall verletzt, können sie ihre Ansprüche gegenüber der Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrers geltend machen. Verletzt sich der Fahrer selbst, geht er meist leer aus. Der Fahrerschutz schließt genau diese Versicherungslücke - und sichert die Person hinter dem Lenkrad ab.
  • Als Zusatzbaustein der Kfz-Versicherung greift die Fahrerschutzversicherung, wenn der Fahrer bei einem selbst- oder mitverschuldeten Verkehrsunfall verletzt wird.
  • Die Fahrerschutzversicherung kommt beispielsweise für Verdienstausfall, Reha-Maßnahmen oder eine Haushaltshilfe auf.
  • Der Allianz FahrerSchutz übernimmt unter anderem die Kosten für Schmerzensgeld, Hinterbliebenenrente oder behindertengerechte Umbaumaßnahmen der Wohnung – bis zu einer Summe von 15 Millionen Euro.
Gut zu wissen
Allianz - Info: Illustration Gut zu wissen

Der Fahrerschutz bietet Ihnen als Fahrer einen Rundumschutz: Nach einem Verkehrsunfall kommt der Zusatzbaustein für Folgekosten auf, die sonst kein anderer übernimmt – zum Beispiel, wenn Sie infolge des Unfalls Reha-Maßnahmen oder eine Haushaltshilfe benötigen. Je nach Versicherer umfassen die Leistungen der Fahrerschutzversicherung außerdem:

  • Schmerzensgeld
  • Entschädigung für Verdienstausfall
  • Hinterbliebenenrente
  • behindertengerechte Umbaumaßnahmen

Die Fahrerschutzversicherung leistet, wenn der Autounfall vom Fahrer ganz oder teilweise selbst verschuldet wurde, oder wenn der Unfallverursacher unbekannt oder mittellos ist. Die Versicherungsleistung gilt für alle berechtigten Fahrer des Fahrzeugs – das können neben dem Versicherten selbst auch dessen Ehepartner, Kinder oder sonstige Fahrer sein.

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Laut Statistischem Bundesamt gab es 2018 auf deutschen Straßen rund 2,6 Millionen Verkehrsunfälle – davon mehr als 308.000 mit Personenschaden. Mitfahrer können ihre Ansprüche gegenüber der Kfz-Haftpflichtversicherung des Fahrers geltend machen, wenn sie bei einem Unfall körperliche Schäden davontragen. Doch der Fahrer bleibt meist auf den Kosten sitzen, wenn er den Autounfall selbstverschuldet hat. Und: Auch wenn der Fahrer nur eine Mitschuld trägt, muss er einen Teil der Kosten übernehmen.

Eine Kfz-Versicherung mit Fahrerschutz schließt genau diese Versicherungslücke, indem sie für körperliche Schäden des Fahrers sowie dadurch entstehende Folgekosten aufkommt. Empfehlenswert ist der Zusatzschutz für Fahranfänger, die ein erhöhtes Unfallrisiko haben, aber auch erfahrene Fahrer profitieren von der zusätzlichen Absicherung.

Unfallversicherung & Insassenversicherung

Bei einer Unfallversicherung  vereinbaren Versicherung und Versicherungsnehmer üblicherweise eine feste Versicherungssumme, zum Beispiel 100.000 Euro, für den Fall einer Invalidität, also einer dauerhaften Beeinträchtigung der körperlichen und/oder geistigen Leistungsfähigkeit. Im Schadensfall ersetzt die Unfallversicherung nicht den tatsächlich entstandenen Schaden, sondern leistet nur bis zur vereinbarten Versicherungssumme. Gehen die Kosten also über 100.000 Euro hinaus, muss der Versicherte sie aus eigener Tasche übernehmen.

Im Gegensatz dazu deckt die Fahrerschutzversicherung die durch den Unfall tatsächlich entstandenen Personenschäden ab. Höhe und Umfang der Entschädigung richten sich bei diesem Zusatzbaustein also nicht nach einer vorab vereinbarten Versicherungssumme, sind aber auf 15 Millionen Euro begrenzt.

Die Insassenversicherung entspricht einer privaten Unfallversicherung, die jedoch nur bei Unfällen greift, die beim Lenken, Abstellen, Pflegen, Be- und Entladen eines Kfz sowie beim Ein- oder Aussteigen passieren. Die Insassenversicherung schützt Fahrer und Mitfahrer vor den finanziellen Folgen unfallbedingter Personenschäden und zahlt beispielsweise für Krankenhausaufenthalte, Arbeitsunfähigkeit, Invalidität oder im Todesfall. Die Leistung ist dabei unabhängig vom Verschulden – die einzige Voraussetzung ist der rechtmäßige Gebrauch des Fahrzeugs.

Laut ADAC, Bund der Versicherten (BdV) und Stiftung Warentest ist der Abschluss einer Insassenunfallversicherung nicht nötig, da unter anderem die Kfz-Haftpflicht und private Krankenversicherung die gleichen Leistungen abdecken.

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Klarheit im Schadensfall
  • … Sie als Autofahrer einen Verkehrsunfall selbst verschulden und sich dabei schwer verletzen.
  • … Sie einen Wildunfall haben. Durch den Aufprall, wenn Ihnen beispielsweise ein Reh vor das Fahrzeug läuft, verletzen Sie sich im Auto so unglücklich, dass Sie eine Haushaltshilfe brauchen.
  • ... Sie bei Glatteis mit dem Auto von der Fahrbahn abkommen und einen Unfall verursachen, bei dem Sie Verletzungen davontragen.
  • ... Ihr Ehepartner am Steuer sitzt und einen Unfall verschuldet. Der FahrerSchutz greift nicht nur bei Ihnen als Versicherungsnehmer, sondern auch bei allen anderen berechtigten Fahrern.
  • … Sie den Autounfall vorsätzlich herbeigeführt haben oder nicht angeschnallt waren.
  • … Sie zum Unfallzeitpunkt unter Alkohol- und Drogeneinfluss standen.
  • … Sie den Unfall bei einem Autorennen verursachen, bei dem es auf das Erzielen einer Höchstgeschwindigkeit ankommt.
  • ... der Unfall, bei dem Sie sich verletzen, beim Ein- oder Aussteigen, Be- oder Entladen Ihres Pkw passiert.
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Die passende Versicherung
Häufige Fragen
  • Was kostet eine Fahrerschutzversicherung?

    Je nach Versicherungsunternehmen kostet eine Fahrerschutzversicherung zwischen 19 und 50 Euro pro Jahr.
  • In welchen Ländern besteht Versicherungsschutz?

    Der Allianz FahrerSchutz greift innerhalb der geografischen Grenzen Europas sowie in außereuropäischen Gebieten, die zum Geltungsbereich der Europäischen Union gehören. Dazu zählen unter anderem die Schweiz, Israel, Marokko, Tunesien oder die Kanarischen Inseln.
  • Kann ich eine Fahrerschutzversicherung abschließen, wenn mein Kfz bei einer anderen Versicherung versichert ist?

    Nein. Als Zusatzbaustein können Sie den Fahrerschutz nur bei derjenigen Versicherungsgesellschaft hinzubuchen, bei der Sie Ihre Kfz-Versicherung abgeschlossen haben.
  • Zahlt die Fahrerschutzversicherung auch, wenn zum Unfallzeitpunkt der Autopilot fährt?

    Autonomes Fahren befindet sich derzeit noch in der Entwicklungsphase. Ein Autopilot ist auf deutschen Straßen noch nicht zugelassen. Wie der Versicherer Verkehrsunfälle bei Fahrzeugen mit Fahrassistenzsystemen handhabt, die kurzzeitig autonom fahren, hängt vom jeweiligen Unternehmen ab.

    Der Fahrer ist zudem – selbst wenn der Autopilot das Fahrzeug lenkt – verpflichtet, im Notfall einzugreifen. Tut er das nicht, könnte der Versicherer dies als grobe Fahrlässigkeit werten, die viele Kfz-Versicherungen mit abdecken. Im Zweifelsfall muss ein Gericht entscheiden, ob der Fahrer den Verkehrsunfall durch sein Fehlverhalten verursacht hat oder ob ein technischer Fehler am Fahrzeug vorlag.

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