Frau steht telefonierend hinter Auto, dessen Windschutzscheibe beschädigt ist
Wann Sie welchen Schutz brauchen

Vollkasko oder Teilkasko?

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Mehr Leistung, mehr Sicherheit
  • Ob Sie eine Vollkasko- oder Teilkaskoversicherung abschließen, entscheiden Sie selbst. Im Gegensatz zur Kfz-Haftpflichtversicherung sind diese Versicherungsarten nicht gesetzlich vorgeschrieben.
  • Welchen Versicherungsschutz Sie wählen, hängt von Ihrem Sicherheitsbedürfnis ab. Der größte Unterschied liegt im Leistungsumfang. Die Vollkasko schützt Sie umfassend. Allerdings kann bei Ihrer Entscheidung das Alter Ihres Fahrzeugs relevant sein.
  • Die Teilkasko versichert Ihr Auto gegen Schäden, die beispielsweise durch Sturm oder Diebstahl entstehen.
  • Die Vollkaskoversicherung reguliert alle Teilkaskoschäden. Zusätzlich übernimmt sie unter anderem bei selbst verschuldeten Unfällen die Reparaturkosten für Ihr Auto.
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Leistungen im Überblick
Am 30. November 2020 ist der Stichtag für den Wechsel von Kfz-Versicherungen. Bis dahin stehen bei Millionen Autofahrern in Deutschland wieder die Versicherungen auf dem Prüfstand.
 
Die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haftpflichtversicherung kommt für Vermögensschäden und Personenschäden auf, die Sie beispielsweise bei einem Zusammenstoß mit anderen Fahrzeugen verursachen. Die freiwillige Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung stellt einen Zusatzschutz dar, der Sie absichert, wenn Ihr Pkw beschädigt oder gestohlen wird. Der Vergleich lohnt sich bei allen drei Versicherungsarten, um Ihre Vertragskonditionen zu verbessern.

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Schadensbeispiele
Teilkasko
Vollkasko
Ein Tierbiss verursacht Schäden an Kabeln oder Leitungen Ihres eigenen Autos.
Diebe schlagen die Autoscheibe ein und stehlen Gegenstände wie eingebautes Navi-Gerät oder Airbag.
Infolge eines Steinschlags springt die Windschutzscheibe.

Unbekannte zerkratzen die Motorhaube Ihres Autos mit einem Schlüssel und hinterlassen sichtbare Schäden.

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Sie kollidieren mit Haarwild wie Reh oder Wildschwein. Dabei bekommt Ihr Auto einiges ab.

Sie übersehen ein Stoppschild und verursachen einen Verkehrsunfall. Ihr Auto hat danach nur noch Schrottwert. -
Sie sind kurz unaufmerksam und rammen beim Ausparken aus Ihrem Tiefgaragen-Stellplatz einen Pfeiler. Die Stoßstange ist danach zerkratzt und zerbeult. -

 

Teilkasko: Was wird übernommen?

Mit einer Teilkasko versichern Sie Ihren Wagen zum Beispiel gegen Beschädigungen durch Sturm, Überschwemmung und Hagel, außerdem gegen Autodiebstahl oder den Diebstahl fest eingebauter Fahrzeugteile, zum Beispiel eines Navigationsgeräts.

Auch Schäden durch Marderbiss sowie Glas- und Wildschäden werden von dieser Versicherung abgedeckt. Bei den Entschädigungsleistungen der Versicherer gibt es jedoch Unterschiede.

So erhalten Sie mit der Kfz-Versicherung der Allianz beispielsweise schon in der Haftpflicht weitaus mehr Leistungen in der Absicherung, als die gesetzliche Vorgabe fordert. Auch die beiden Kaskoversicherungen bieten gegenüber den Angeboten anderer Versicherer einige Vorteile.

Diese Vorteile bietet die Allianz Teilkasko:

  • In allen Produktlinien der Allianz Autoversicherungen sind Elementarschäden durch Unwetter, Lawinen, Erdrutsche, Überschwemmungen, Vulkanausbruch oder Erdbeben enthalten, außerdem Schäden durch Brand, Explosion oder Kurzschluss, Tierkollision und Tierbiss, durch Glasbruch und beim Fährtransport.
  • Auch Folgeschäden durch Tierbiss (z.B. Marderschäden) oder Kurzschluss sind bis 5.000 Euro versichert. Die Produktlinie Komfort gewährt Ihnen darüber hinaus freie Werkstattwahl bei Glasschäden – es sei denn, Sie haben den Zusatzbaustein WerkstattBonus gewählt. Und für Oldtimer deckt die Teilkasko auch Vandalismusschäden ab.

Was zahlt die Vollkasko?

Die Vollkaskoversicherung bietet noch mehr: Sie enthält nicht nur alle Leistungen der Teilkasko, sondern reguliert darüber hinaus auch selbst verschuldete Schäden. Haben Sie allerdings grob fahrlässig einen Unfall verursacht, kann sich der Versicherer weigern, den Schaden zu regulieren. Es sei denn, Sie haben eine Klausel im Versicherungsvertrag, die grobe Fahrlässigkeit absichert.

Außerdem deckt die Vollkasko Schäden durch Dritte ab, die den Schaden nicht selbst zahlen können oder nicht versichert sind. Auch wenn Ihr Pkw durch Vandalismus beschädigt oder zerstört wird, springt die Versicherung ein.

Eine Ausnahme bilden Beschädigungen an Autoreifen: Die Kosten für einen geplatzten Reifen ersetzt die Vollkasko nicht. Bei aufgestochenen Reifen greift die Vollkasko in der Regel nur, wenn auch andere Teile des Pkw mutwillig beschädigt sind.

Tipp: Bei Bagatellschäden unter 700 Euro kann es sich lohnen, die Reparatur aus eigener Tasche zu bezahlen. Denn: Lassen Sie kleinere Schäden, zum Beispiel nach Vandalismus am Auto, von der Versicherung regulieren, riskieren Sie, in eine schlechtere Schadenfreiheitsklasse "abzurutschen". Die Folge ist eine Höherstufung Ihrer Beiträge. Kleine Dellen oder Kratzer am Kfz selbst zu bezahlen, kommt Sie daher oft günstiger.

Diese Vorteile bietet die Allianz Vollkasko:

  • Auch Sonderausstattung ist bei der Allianz unbegrenzt versichert: Hier fallen bei der Vollkasko alle Teile unter den Versicherungsschutz, die an Ihrem eigenen Fahrzeug fest verbaut sind. Handelt es sich um Tuning-Teile ist, ist der Wert auf 10.000 Euro beschränkt.
  • Bei Fahrerflucht, also wenn Unbekannte Ihrem Wagen einen Schaden zugefügt und sich unbemerkt vom Unfallort entfernt haben, übernimmt die Allianz ebenfalls die Reparatur- oder Ersatzkosten.

Wann es sich lohnt, von Vollkasko auf Teilkasko umzustellen

Ab einem gewissen Restwert bzw. Fahrzeugalter ist es ratsam, den Versicherungsschutz "abzuspecken". Bei Neuwagen ist das kein Thema. Bei älteren Fahrzeugen dagegen schon. Sind diese nur noch ein paar tausend Euro wert, macht eine Vollkaskoversicherung keinen Sinn mehr. Die Kosten dafür stehen in keinem Verhältnis zum Nutzen. Wechseln Sie dann von Vollkasko- in Teilkaskoversicherung, können Sie einiges an Geld sparen.

Wie lange eine Vollkasko für Ihr Fahrzeug sinnvoll ist, lässt sich nicht pauschal beurteilen. In der Regel lohnt sich der Wechsel in die Teilkasko ab einem Fahrzeugalter von fünf Jahren. Je nach Fahr­zeug­zustand und Sicherheits­bedürfnis des Fahrzeug­halters kann sich eine Voll­kasko aber auch länger lohnen.

Das ist zum Beispiel der Fall, wenn Ihr Pkw in eine niedrige Typklasse eingestuft ist, viele schadenfreie Jahre vorweisen kann oder Sie einen Totalausfall nicht selbst finanzieren können. Folgende Abwägungen sollten Sie treffen:

  • Wie hoch sind die Beiträge zur Teilkasko und Vollkasko in Ihrem Fall?
  • Wie alt und teuer ist das Fahrzeug?
  • Welcher Wiederbeschaffungswert ist zu erwarten?
  • Können Sie die Reparaturen aus eigener Tasche zahlen?

Rechner im Internet helfen Ihnen dabei, festzustellen, wann es an der Zeit ist, von Vollkasko in Teilkasko zu wechseln. Stellen Sie den Vertrag um, müssen Sie beim Wechsel von Vollkasko zu Teilkasko keine Frist beachten.

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Kosten

Was Ihre Versicherung kostet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Ihr Beitragssatz richtet sich, unabhängig von der Art der Kaskoversicherung, nach:

  • Art Ihres Fahrzeugs: Motorrad, Pkw, Wohnmobil oder Oldtimer
  • Art der Fahrzeugnutzung: geschäftliche oder private Verwendung
  • Typklasse des Autos: allgemeine Schadensbilanz für Ihr Fahrzeugmodell
  • Regionalklasse: Schadenhäufigkeit an Ihrem Wohnort
  • Höhe der Selbstbeteiligung: je größer dieser Betrag, desto geringer die Versicherungsprämie
  • Schadenfreiheitsklasse – allerdings nur bei der Vollkaskoversicherung: Je höher die SF-Klasse, also die Anzahl Ihrer unfallfrei gefahrenen Jahre, desto geringer der Versicherungsbeitrag. Haben Sie eine hohe SF-Klasse, kann eine Vollkaskoversicherung durch den gewährten Schadenfreiheitsrabatt sogar günstiger für Sie sein als eine Teilkasko.

Wie sich die Selbstbeteiligung auf die Prämie auswirkt

Wenn Sie sich entscheiden, in einem Kaskoversicherungsfall einen Teil der Kosten zu übernehmen, gewährt Ihnen der Versicherer im Gegenzug eine günstigere Prämie. Wie hoch Ihre Selbstbeteiligung ausfallen soll, entscheiden Sie bei Abschluss des Versicherungs­vertrages.

Da bei einer Vollkaskoversicherung die Leistungen der Teilkasko eingeschlossen sind, können Sie für beide Schadenarten unterschiedliche Höhen des Selbstbehalts vereinbaren.

Die meisten Versicherungsnehmer wählen bei einer Teilkasko­versicherung einen Eigenanteil von 150 Euro, bei einer Vollkasko­versicherung 300 Euro. Der Selbstbehalt kann Ihren Versicherungsbeitrag um bis zu 20 Prozent senken.

Einige Kfz-Versicherer bieten Voll- und Teilkasko ohne Selbstbeteiligung an. Diese Tarife sind jedoch mit entsprechend höheren Beitragskosten verbunden.

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Fahranfänger, Oldtimerbesitzer, Sicherheitsbewusste
Eine Frau hält sich den Kopf während sie ein Unfall betrachtet

Den großen Rundumschutz fürs Auto wünscht sich natürlich jeder. Aber es ist auch eine Kosten-Nutzen-Rechnung. Mit welchem Versicherungsschutz Sie ausreichend abgesichert sind, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Einer davon ist Ihr persönliches Sicherheitsbedürfnis.

Eine Teilkasko ist sinnvoll, wenn ...

  • Sie ein Gebrauchtfahrzeug haben und dieses fünf bis zehn Jahre alt ist. Wenn Sie Ihr Risiko, selbst einen Schaden zu verursachen, niedriger einschätzen, sind Sie mit diesem Versicherungsschutz ausreichend abgesichert.
  • Sie einen wertvollen Youngtimer oder Oldtimer besitzen, der nur selten auf der Straße unterwegs ist. Denn hier kann ein fremdverschuldeter Schaden, Hagel oder eine mutwillige Beschädigung mehrere tausend Euro Reparaturkosten nach sich ziehen. Bei Autos, die älter als zehn Jahre sind, lohnt sich ansonsten eine Teilkasko in der Regel nicht mehr. Hier fahren Sie oft günstiger, wenn Sie Reparaturkosten selbst zahlen.

Eine Vollkasko ist sinnvoll, wenn ...

  • Ihr Wagen neu oder erst wenige Jahre alt ist – Experten empfehlen an die vier bis fünf Jahre. In der Autoversicherung Komfort der Allianz wird Ihnen bei einem selbst verschuldeten Totalschaden der Neuwert Ihres Autos erstattet, unabhängig vom Kilometerstand – und das bis zu 18 Monate lang. In der Produktlinie Premium sind es sogar bis zu 36 Monate.
  • Sie einen finanzierten Pkw fahren, da der Wagen häufig als Sicherheit für die kreditgebende Bank gilt und der Fahrzeugwert gesichert bleiben sollte. Bei einem selbst verschuldeten Schaden würde der Versicherer die Reparaturkosten übernehmen oder nach einem Totalschaden für einen gleichwertigen Ersatz sorgen.
  • Sie Ihr Leasingfahrzeug selbst absichern müssen. Viele Leasinggeber schreiben den Vollkaskoschutz sogar im Vertrag vor. Außerdem sollten Sie eine Ausfallversicherung (GAP-Deckung) für Leasingraten abschließen. So sind Sie bei einem Totalschaden davor geschützt, dass Sie die Leasingraten weiter bezahlen müssen.
  • Ihr Auto von Fahranfängern gefahren wird. Dann ist es besonders sinnvoll, einen Versicherungsschutz zu wählen, der auch selbst verursachte Schäden möglichst vollumfänglich abdeckt. Die SF-Klasse-Statistiken sprechen eine deutliche Sprache: Fahranfänger verschulden deutlich mehr Autounfälle als Autofahrer mit längerer Fahrpraxis.
  • Sie Besitzer eines kostbaren klassischen Wagens sind, damit Sie auch bei eigenem Verschulden nicht auf den meist hohen Reparaturkosten sitzen bleiben. Bei der Oldtimerversicherung gilt die Faustregel: Je wertvoller der Wagen, desto höher die Prämie. Im Unterschied zur normalen Kfz-Versicherung erfolgt bei der Oldtimer­versicherung keinerlei Einstufung in eine Schadenfreiheitsklasse.
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Gut zu wissen: Kfz-Versicherung für Zweiräder
Illustration Info: Gut zu wissen

Mofas, Motorroller und andere Kleinkrafträder sind mit einer Rollerversicherung abgesichert, welche die Leistungen einer Kfz-Haftpflicht abdeckt. Den Versicherungsschutz mit einer Roller-Teilkasko zu erweitern, lohnt sich vor allem bei neuen Zweirädern. Die Teilkasko schützt Ihren Roller bei Diebstahl, Unwetter, Zusammenstoß mit Tieren, Kurzschlüssen und Glasbruch. Vollkaskoversicherungen für Leichtkrafträder sind hingegen unüblich und selten auf dem Markt zu finden.

Auch bei Motorrädern bietet die Teilkasko umfassenden Schutz bei Schäden durch Brand, Hagel oder bei Tierbiss. Zusätzlich zu den Leistungen der Teilkasko übernimmt die Motorrad-Vollkasko analog zur Pkw-Vollkasko auch Kosten bei selbst verschuldeten Unfällen – und bei Schäden, die durch Vandalismus entstanden sind.

Ob Sie bei der Motorradversicherung eine Teil- oder Vollkasko wählen, hängt von Ihrer persönlichen Risikobereitschaft sowie vom Modell ab, für das Sie den Vertrag abschließen. Grundsätzlich gilt: Je höher der Wert des Bikes, desto eher lohnt sich eine Vollkaskoversicherung.

Illustration Info: Gut zu wissen
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Häufige Fragen
  • Welche Versicherung für ein gebrauchtes Wohnmobil: Vollkasko, Teilkasko oder Haftpflicht?

    Das kommt auf Alter und Wert des Wohnmobils an. Beim Kauf eines teuren Modells kann eine Vollkaskoversicherung selbst nach fünf Jahren oder mehr noch sinnvoll sein. Am besten ermitteln Sie den Restwert Ihres mobilen Heims, vergleichen Voll- und Teilkaskotarif und fällen dann eine Entscheidung. Einige Versicherer setzen beim Fahrzeugalter allerdings Grenzen. Oft ist bei 15, 20 oder 25 Jahren Schluss. Bei anderen Anbietern spielt das Alter der fahrbaren Unterkünfte hingegen keine Rolle.

    Sie entscheiden auch, wann Sie eine Vollkasko in Teilkasko umwandeln. Ist Ihr Reisemobil weniger als 4.000 Euro wert, ist die Kfz-Haftpflicht oft ausreichend. Viele Fahrer verzichten ab diesem Wert auf Zusatzversicherungsschutz.

  • Wie werden Fahrzeuge in der Vollkasko eingestuft?

    Schließen Sie eine Vollkasko für Ihr Auto ab, stuft der Kfz-Versicherer Sie anhand von Typ- und Regionalklassen ein. Ist Ihr Fahrzeug beispielsweise in einem Zulassungsbezirk mit geringem Schadensrisiko gemeldet, setzt die Versicherung eine niedrige Regionalklasse bei der Beitragsberechnung an. Das wirkt sich in der Regel positiv auf die Höhe Ihrer Versicherungsprämie aus.

    Daneben spielt die Schadenfreiheitsklasse eine wichtige Rolle bei der Einstufung: Je länger Sie schadenfrei mit Ihrem Pkw im Straßenverkehr unterwegs sind, desto günstiger die SF-Klasse – und umso niedriger die Versicherungskosten.

  • Welche Folgen hat Alkohol am Steuer für die Kfz-Versicherung?

    Bauen Sie unter Alkoholeinfluss einen Unfall, kommt Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung zunächst für Schäden auf, die Ihrem Unfallgegner sowie anderen Verkehrsteilnehmern entstehen. Der Versicherer kann Sie jedoch in Regress nehmen und dazu verpflichten, sich am Schadensersatz zu beteiligen.

    Dann regelt die sogenannte Trunkenheitsklausel, ob die Kaskoversicherung die Schäden an Ihrem eigenen Auto übernimmt: Je nachdem, welchen Promillegehalt das Blut des Unfallverursachers aufweist und wie vermindert seine Fahrleistung ist, trägt die Kfz-Versicherung die Kosten nur anteilig oder ist vollständig von ihrer Leistungspflicht befreit.

    Unabhängig davon drohen bei Alkohol am Steuer Bußgelder und Führerscheinentzug.

  • Was bedeutet es, einen Schaden zurückzukaufen?

    Sowohl bei Kfz-Haftpflicht als auch Vollkasko greift das sogenannte Schaden­freiheits­rabatt­system: Je mehr schaden­freie Jahre Sie vorweisen, desto günstiger ist Ihre Prämie. Umgekehrt verhält es sich bei selbst verschuldeten Unfällen: Reguliert Ihre Kfz-Versicherung den Schadenfall, zieht sie Ihnen einige gutgeschriebene schadenfreie Jahre ab und Ihre Versicherungskosten steigen.

    Mit einem Schadenrückkauf umgehen Sie die Rückstufung, indem Sie den entstandenen Schaden nachträglich selbst bezahlen. So behalten Sie Ihren Schadenfreiheitsrabatt – und vermeiden höhere Beiträge.

    Bei der Vollkaskoversicherung ist es allerdings oft nicht möglich, Schäden nachträglich zurückzukaufen. Denn: Ist Ihr eigenes Auto beschädigt, liegt die Entscheidung bei Ihnen, ob Sie der Kfz-Versicherung den Schaden melden oder die Kosten selbst tragen.

  • Gibt es eine Selbstbeteiligung bei Sturmschäden?

    Ja. Bei Teil- und Vollkaskoschäden, die aufgrund von Sturm an Ihrem eigenen Auto entstehen, zahlen Sie die verein­barte Selbstbeteiligung – so wie bei jedem anderen Schadensfall auch. Wichtig: Die Teilkasko kommt erst ab Wind­stärke 8 für sturm­bedingte Auto­schäden auf und übernimmt Reparatur­kosten oder Zeitwert des Pkw.

    Durch Sturm verursachte Elementar­schäden sind in der Teilkasko Hagelschaden, Beschädigungen durch Hochwasser und Blitzschlag sowie unmittelbare Schäden, etwa ein durch herabfallende Äste zerdelltes Autodach. Bei mittelbaren Sturmschäden, zum Beispiel einem infolge heftiger Windböen selbst verschuldeten Autounfall, greift die Vollkasko.

  • Reguliert die Teilkasko einen Totalschaden?

    Ein wirtschaftlicher Totalschaden liegt vor, wenn die veranschlagten Kosten für die Reparatur des Pkw höher als der Wiederbeschaffungswert des Kfz sind. Die Ursache des Totalschadens ist ausschlag­gebend dafür, ob Ihre Teil- oder Vollkaskoversicherung die Kosten übernimmt.

    Die Teilkasko greift bei wirtschaftlichen Totalschäden durch Naturgewalten und Extremwetter wie Hagel, Hochwasser oder Erdrutsche. Totalschäden aufgrund von Vandalismus oder Brandstiftung übernimmt die Vollkasko.

    Welche Summe die Kaskoversicherung bei einem Totalschaden erstattet, hängt von Reparatur­kosten, Restwert und Wieder­beschaffungs­wert des Fahrzeugs ab.

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