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Dank Sonderkündigungsrecht in der Kfz-Versicherung können Sie Ihren Vertrag vorzeitig beenden

Kündigen und

Allianz Vorteile sichern

Voraussetzungen & Musterkündigung

Sonder­kündi­gungs­recht in der Kfz-Versicherung

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Das Sonderkündigungsrecht in der Kfz-Ver­si­che­rung ist das Recht, den Ver­trag vor Ende der re­gu­lä­ren Lauf­zeit zu beenden. Es handelt sich dann um eine außer­or­dent­liche Kündi­gung.
  • Ein außer­ordent­liches Kün­di­gungs­recht haben Sie zum Bei­spiel bei Er­höh­ung der Ver­si­che­rungs­prä­mie, einem Fahr­zeug­wechsel (z.B. durch Kauf) oder im Scha­den­fall.
  • Bei Sonder­kündi­gung der Auto­ver­si­che­rung sind Form und Frist ein­zu­hal­ten. Sie muss schrift­lich und inner­halb von vier Wochen er­fol­gen.
  • Hier erfahren Sie, unter welchen Voraussetzungen Sie Ihren Vertrag außerordentlich kündigen können und welche Ausnahmen es gibt.
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Wann außerordentlich kündigen?
Nur unter bestimmten Bedingungen können Sie Ihr Sonder­kündigungs­recht nutzen und vor­zeitig Ihre Kfz-Versicherung kündigen. Welche das sind, erfahren Sie hier.
 

Jeder hat ein Son­der­kün­di­gungs­recht bei der Kfz-Versiche­rung – aber nicht immer. Wir erklären Ihnen, wann Sie vorzeitig Ihren Versicherungsvertrag beenden dürfen:

  • Sonderkündigungsrecht der Autoversicherung nach Beitragserhöhung in Anspruch nehmen
  • Außerordentliches Kündigungsrecht der Kfz-Versicherung nach einem Unfall oder jedem anderen Schadenfall anwenden
  • Autoversicherung nach einem Fahrzeugkauf außerordentlich kündigen
  • Sonderkündigungsrecht der Kfz-Versicherung nach Halterwechsel nutzen
Erhöht sich die Prämie Ihrer Kfz-Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko, ohne dass sich Leis­tungs­um­fang und Ver­si­cher­ungs­be­ding­ungen ändern, dürfen Sie die Kfz-Versicherung wechseln und Ihr Son­der­kün­di­gungs­recht nutzen. Eine solche "einseitige" Er­höh­ung ist zum Bei­spiel mög­lich, wenn Ihr ver­si­cher­tes Fahr­zeug in eine neue, schlechtere Typ­klas­se eingestuft wird. Ein Son­der­kün­di­gungs­recht steht Ihnen auch zu, wenn Ihre Prä­mie gleich bleibt, der Versi­che­rer aber Ihre Leis­tungen kürzt.

Meist informiert Ihre Autoversicherung Sie in der Jahres­beitrags­rechnung über eine Ver­änderung der Vertrags­inhalte. In dem Doku­ment sind Anpassungen wie ein höherer Bei­trag aber nicht immer auf den ersten Blick er­sicht­lich. Zum Bei­spiel: Sie kommen in eine bessere Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse), wodurch Ihr Bei­trags­satz sinkt. Gibt Ihr Kfz-Ver­si­che­rer den Scha­den­frei­heits­rabatt aber nicht voll­ständig an Sie weiter, kaschiert er damit eine Preis­er­höhung. Die Folge: Sie gehen davon aus, unterm Strich we­ni­ger zu zahlen. Tat­säch­lich hat Ihre Kfz-Ver­si­che­rung sich aber ver­teu­ert.

Tipp: Um eine verdeckte Bei­trags­er­höhung zu erken­nen, hilft ein Blick auf den Ver­gleichs­bei­trag – vor­aus­ge­setzt, Ihr Versi­che­rer weist ihn ge­son­dert in der Rech­nung aus. Der Ver­gleichs­bei­trag zeigt an, wie teuer Ihr bis­he­ri­ger Tarif mit der neuen SF-Klasse samt Ra­batt wäre. Ist der Ver­gleichs­bei­trag nied­ri­ger als die künf­tige Ver­si­che­rungs­prämie, liegt eine ver­steckte Bei­trags­erhöhung vor.

Übernimmt Ihre Kfz-Ver­sich­er­ung den Schaden nach einem Autounfall, können sowohl Sie als auch Ihr Ver­si­che­rer vom Son­der­kün­di­gungs­recht Gebrauch machen. Voraus­set­zung für Ihre Son­der­kün­di­gung ist der finale Bescheid des Ver­si­che­rers, dass die Scha­den­sre­gu­lierung offiziell ab­ge­schlos­sen ist. Die häu­fig­sten Grün­de für eine Son­der­kün­di­gung nach einem Unfall oder Scha­den­fall sind:

  • Unzufriedenstellende Schadenregulierung: Manchmal erstreckt sich eine Schadenabwicklung über einen unnötig langen Zeitraum. Oder das Versicherungsunternehmen übernimmt nicht den kompletten Schaden. Viele Versicherte verlieren daraufhin das Vertrauen in Ihre Versicherung, nehmen ihr Sonderkündigungsrecht in Anspruch und suchen sich einen neuen Anbieter.
  • Grobe Fahrlässigkeit: Führen Sie den Scha­den grob fahr­lässig herbei, sind Sie aus Sicht des Versi­che­rers kein gewissen­haf­ter Auto­fahrer. Auf­grund des hohen Scha­dens­ri­sikos nutzt die Kfz-Ver­si­che­rung ihr Son­der­kün­di­gungs­recht und been­det Ihren Vertrag.

Wenn Sie ein angemeldetes Fahr­zeug kaufen, haben Sie ein Son­der­kün­di­gungs­recht bei der Auto­ver­si­cher­ung. Als Käufer dürfen Sie das Ver­si­cher­ungs­ver­hält­nis des Vor­be­sit­zers mit sofor­ti­ger Wirk­ung oder zum Ende des lau­fen­den Ver­si­che­rungs­jah­res be­en­den. Und zwar inner­halb eines Monats nach Fahr­zeug­kauf.

Der Verkäufer hat kein Son­der­kün­di­gungs­recht. Denn: Seine Kfz-Ver­si­cher­ung (sowohl Haft­pflicht- als auch Kas­ko­ver­si­che­rung) geht mit Fahr­zeug­über­gabe auf den Käu­fer über. Somit ist der Erwerber neuer Vertragspartner des Kfz-Versicherers.

Beim Umschreiben eines angemeldeten Fahrzeugs auf einen neuen Halter (Halterwechsel) entscheidet der neue Besitzer, ob er die be­steh­en­de Autover­si­che­rung weiterführen will. Oder ob er von seinem Son­der­kün­di­gungs­recht Gebrauch machen möchte.

Zum Beispiel: Im Todes­fall des Kfz-Ei­gen­tü­mers erbt seine Tochter das Auto. Sie gibt das Fahrzeug an ihren voll­jäh­ri­gen Sohn weiter. Weil er kein direkter Erbe ist, steht ihm ein Son­der­kün­di­gungsrecht zu. Die Tochter hätte kein Son­der­kün­di­gungsrecht und dürfte die Kfz-Ver­si­che­rung nicht vor­zeitig be­en­den.

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Vorteile
Die Kfz-Versicherung der Allianz ist fair und kundenorientiert. Darüber hinaus sichert sie Ihr Kfz best­möglich ab. Über 8,5 Millionen Fahrzeuge sind in Deutschland bereits bei uns versichert. Diese Vorteile erhalten Sie beim Abschluss einer Allianz Auto­ver­si­che­rung:
  1. Hohe Versicherungssummen: Die Allianz Kfz-Haftpflichtversicherung übernimmt 100 Millionen Euro bei Sach- und Vermögens­schäden. Bei Personen­schäden zahlt sie 15 Millionen Euro. Gesetzlich vorge­schrieben sind in Europa nur 7,5 Millionen Euro bei Per­sonen­schäden, 1,22 Millionen bei Sach­schäden und 50.000 Euro bei Ver­mögens­schäden.
  2. Inklusive Update-Garantie: Wir geben verbesserte Leistungen künftiger Tarife direkt an Sie weiter – ohne Ihren Versicherungsbeitrag umzustellen oder Zuschläge zu verlangen.
  3. Umfassender Service: Unfall oder Panne mit Ihrem Auto? Das Team der Allianz steht Ihnen rund um die Uhr zur Seite. Ob wochentags oder am Wochenende, telefonisch oder online. Service-Mitarbeiter kümmern sich sofort um Ihr Anliegen: 99 Prozent aller Kasko­schäden sind inner­halb von fünf Tagen reguliert.
  4.  Verbesserte Leistungen für E-Fahrzeuge: Die Allianz bietet in der Autoversicherung umfangreiche Zusatzleistungen für Elektro-, Hybrid- oder Wasserstoff-Autos. Neben einem Beitragsnachlass von bis zu 20 Prozent übernimmt sie Schäden durch Vandalismus oder Fehlbedienung an Ihrer Wandladestation inklusive Ladekabel. Auch die Batterie ist umfassend geschützt – samt Neupreisentschädigung bis 36 Monate.

Sie haben noch Fragen zur Kfz-Versicherung der Allianz oder möchten künftig von unseren Leistungen profitieren? Dann setzen Sie sich mit uns in Verbindung oder berechnen Ihr persönliches Versicherungsangebot:

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Vorlage zum Downloaden
Mit die­ser Vor­lage kündigen Sie außerordentlich Ihre Kfz-Versicherung – schnell und un­kom­pli­ziert. Ein­fach Sonderkündigungs-Muster­schreiben her­unter­laden, aus­drucken und aus­ge­füllt mit Ver­si­che­rungs­num­mer, Sonderkündigungsgrund und Co. an Ihren Ver­si­che­rer schicken.
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Form & Frist

Ihre Kfz-Son­der­kündi­gung ist nur wirksam, wenn diese vier Vor­ga­ben hinsichtlich Form und Frist er­fül­lt sind:

  1. Kündigungsfrist einhalten: In der Regel gilt für Ihre außerordentliche Kündigung der Autoversicherung eine Frist von vier Wochen. Und zwar ab Zugang der Bei­trags­rech­nung (bzw. sobald Sie von den Vertrags­ände­rungen erfahren). Informiert der Anbieter Sie erst im neuen Vertrags­jahr, dürfen Sie Ihr Son­der­kün­di­gungs­recht fürs Kfz rück­wirkend nutzen und bereits gezahlte Bei­träge an­tei­lig zurück­for­dern.
  2. Vertrag schriftlich beenden: Eine Son­der­kün­di­gung reichen Sie immer in Schriftform bzw. per Fax oder E-Mail bei Ihrer Ver­si­che­rungs­gesell­schaft ein. Am besten verschicken Sie das Dokument per Ein­schrei­ben mit Rück­schein. Ohne diesen Nachweis ist es schwer, Ihr außerordentliches Kündigungsrecht bei der Kfz-Versicherung durchzusetzen.
  3. Kündigungsgrund angeben: In dem Schreiben führen Sie immer die Grün­de für Ihre außer­or­dent­li­che Kün­di­gung an.
  4. Kündigungsbestätigung einfordern: Damit Ihre Sonder­kün­di­gung rechts­wirk­sam ist, brauchen Sie eine schrift­liche Bestä­ti­gung Ihrer Ver­si­che­rung. Damit bescheinigt der Anbieter, dass Sie das Kün­di­gungs­schrei­ben frist­gerecht ein­ge­reicht haben.
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Ausnahmen

Ein außerordentliches Kün­di­gungsrecht Ihrer Kfz-Versicherung besteht nicht, wenn ...

  • ... Sie in eine Gegend mit deutlich höherem oder niedrigerem Unfallrisiko um­ziehen und Ihr Ver­si­che­rer den Bei­trag deshalb an­passt.
  • ... sich Ihre jährliche Kilometer­leis­tung er­höht.
  • ... die Prämie wegen einer po­si­ti­ven Ent­wick­lung in der Unfall­bilanz für Ihr Pkw-Mo­dell (Typ­klas­se) oder an Ihrem Wohn­ort (Regionalklasse) sinkt.
  • ... Ihr Versicherungs­bei­trag sich erhöht, Sie aber zu­sätz­li­che Leis­tungen erhalten.
  • ... die Versicherungssteuer, die Ihr Ver­si­che­rer für jede Police zahlt, ge­stie­gen ist und er die Mehr­kos­ten auf Ihre Prä­mie umlegt.
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Häufige Fragen
  • Dürfen Versicherer Interessenten aufgrund einer Sonderkündigung ablehnen?

    Ja, Versicherer dürfen Kunden ab­leh­nen. Aller­dings nur, wenn der An­trag­stel­ler eine Kasko­ver­si­che­rung abschließen möchte. Denn: Bei Teil- und Voll­kasko­ver­si­che­rungen besteht kein Ver­si­che­rungs­zwang. Bei der Kfz-Haftpflicht handelt es sich dagegen um eine Pflicht­ver­si­che­rung. Ohne Haft­pflicht­ver­sich­er­ung ist keine Kfz-Zulassung möglich. Deshalb schreibt das Pflicht­ver­si­che­rungs­ge­setz Kfz-Ver­si­che­rern vor, jedem Inte­res­sen­ten Haft­pflicht­schutz an­zu­bie­ten und zu ermög­li­chen.
  • Bis wann kann ich die Kfz-Versicherung bei einem Saisonkennzeichen kündigen?

    Haben Sie Ihr Kfz mit Saisonkennzeichen zu­ge­las­sen, beträgt die Kündigungs­frist der Auto­ver­si­che­rung in der Regel einen Monat zum nächsten Saisonstart. Das heißt: Beginnt Ihre Saison am 1. März, kön­nen Sie den Vertrag bis zum 31. Januar kündigen.
  • Welche Folgen hat eine Sonderkündigung durch den Versicherer?

    Hat Ihre Autoversicherung von ihrem Son­der­kün­di­gungs­recht Ge­brauch gemacht, schließen Sie zeit­nah einen neuen Ver­si­che­rungs­ver­trag ab. Aber: Aufgrund Ihrer bisherigen Scha­den­fälle und der Tat­sache, dass Ihnen außer­or­dent­lich ge­kün­digt wurde, kann der neue Ver­si­che­rer Ihren An­trag ab­lehnen. Ausschlaggebend ist die An­nah­me­politik des jeweiligen Unternehmens.

    Tipp: Fragen Sie bei mehreren An­bie­tern gleich­zeitig an, um Ihren Kfz-Ver­si­che­rungs­schutz nicht aufs Spiel zu setzen. Kfz-Ver­gleichs­por­tale können dabei nütz­lich sein.

  • Wann ist eine Sonderkündigung überflüssig?

    Bei Außerbetrieb­setzung Ihres Fahr­zeugs ist keine Son­der­kün­di­gung der Kfz-Ver­si­che­rung nötig. Und zwar un­ab­hängig davon, ob Sie das Fahr­zeug vor­über­geh­end oder end­gül­tig ab­mel­den:

    • Wenn Sie Ihr Auto endgültig stilllegen (z.B. Verschrottung), erlischt der Ver­si­cherungs­schutz ohne Ihr Zu­tun. Die Kfz-Zu­las­sungs­be­hörde in­for­miert Ihre Ver­si­che­rung über die Still­le­gung.
    • Wenn Sie Ihr Auto abmelden und nur vorü­ber­geh­end außer Be­trieb setzen, geht die Haft­pflicht­ver­si­che­rung in eine bei­trags­freie Ruhe­ver­si­che­rung über. Auch in diesem Fall infor­miert die zu­stän­di­ge Kfz-Zu­las­sungs­stelle Ihren Versi­che­rer.
  • Gibt es eine Rechtsgrundlage für das Sonderkündigungsrecht in der Kfz-Versicherung?

    Ja, das Sonderkündigungsrecht in der Kfz-Ver­si­che­rung ist im Ge­setz ver­an­kert. Und zwar in § 40 Versiche­rungs­ver­trags­ge­setz (VVG). Darin ist zum Beispiel klar geregelt, dass Versicherte ein Sonderkündigungsrecht haben, wenn es zu einer Bei­trags­er­höh­ung kommt, ohne dass sich der Ver­si­che­rungs­umfang ändert.
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