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Achtung, gefälschte Wohnungsanzeigen

So schützen Sie sich vor Abzockern im Netz

Allianz - Luxuswohnung mit teuren Designermöbeln – solche Bilder tauchen immer wieder in gefälschten Wohnungsanzeigen auf

Sanierter Altbau zur Schnäppchenmiete in Bestlage mit Parkett, Stuckdecke und eingerichtet mit Designer-Möbeln – das klingt wie im Märchen. Leider ist es meist auch eines: Immer mehr Betrüger kassieren mithilfe falscher Online-Wohnungsanzeigen ab. Sie tummeln sich auf Mietbörsen im Internet und ziehen Wohnungssuchenden das Geld aus der Tasche.

Die Immobilien-Websites wissen längst Bescheid: Sie warnen immer wieder vor Betrügern. ImmobilienScout24 beschäftigt nach eigenen Angaben ein ganzes „Qualitätssicherungsteam“, das schwarze Schafe aussortieren soll. Trotzdem schaffen es immer wieder einige, ihre gefälschten Anzeigen online zu stellen.

„Ich habe die Wohnung für meine Tochter gekauft, die nun wegziehen musste. Da ich in England arbeiten muss, kann ich Ihnen die Wohnung leider nicht persönlich zeigen“, schreibt Frank Hughes (Name geändert) auf Englisch auf eine Wohnungsanfrage zurück. Ein anderer Anbieter aus Italien antwortet, er habe die Immobilie wegen beruflicher Aufenthalte gekauft, die jetzt nicht mehr stattfänden. In dem Fall sollten sogar – zusätzlich zur ohnehin niedrigen Miete – auch noch Internet, Strom, Klimaanlage und Handtücher im Preis enthalten sein.

Die Schlüsselübergabe sei gar kein Problem, schrieben die vermeintlichen Engländer, Italiener und Co. allesamt: Man müsse nur vorab eine Kaution auf ein Western Union-Konto einzahlen. Wer den Braten an der Stelle nicht riecht und überweist, dessen Geld ist verloren: Menschen wie Frank Hughes gibt es dann nicht mehr, die Schlüssel werden Sie nie bekommen.


Checklist: So erkennen Sie Abzocker

Andere Wohnungsanzeigen sind nicht so offensichtlich gefälscht. Manche Betrüger haben erkannt, dass Billig-Angebote nicht lange überleben. Umso schwerer ist es, sie zu erkennen.

Damit Sie nicht in die Falle tappen, hier eine Checklist, wann bei Ihnen die Alarmglocken läuten sollten:

  • ein Anbieter verlangt Vorkasse oder Kaution allein für die Besichtigung
  • der Vermieter kann aus fadenscheinigen Gründen die Wohnung nicht mit Ihnen besichtigen
  • es gibt keinen Ansprechpartner in Deutschland
  • das Preis-Leistungs-Verhältnis liegt weit unter Durchschnitt

Wiegen Sie sich bitte nicht in Sicherheit, wenn der angebliche Vermieter Detailfragen beantworten kann oder schicke Fotos einstellt: Die Wohnungen gibt es ja meist tatsächlich. Nur ist Ihr Ansprechpartner eben nicht der Vermieter.

Stoßen Sie auf ein gefälschtes Angebot, bieten die Mietbörsen in der Regel einen „Melden“-Button an. Klicken Sie hier drauf, erhalten die Betreiber eine Warnung und können das Inserat gegebenenfalls löschen. So können Sie andere Nutzer schützen und den Betrügern ein Schnippchen schlagen.
Wenn Sie sich bei einer Anzeige nicht sicher sind, ob diese echt ist, sollten Sie sich an den Kundendienst der jeweiligen Plattform wenden.

Geht es doch mal schief und Sie sind in die Falle getappt, wenden Sie sich an die Polizei. Wenn Sie eine Allianz Rechtsschutzversicherung besitzen, lohnt sich auf jeden Fall auch ein Anruf bei unseren Juristen.