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Versicherungsbetrug: Autounfall provoziert

Allianz - Nahaufnahme eines Auffahrunfalls

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Versicherungsbetrug: Die größten Tricks

Jeder zehnte Kfz-Schadenfall ist manipuliert, größtenteils durch absichtlich herbeigeführte Unfälle. Mit perfiden Tricks bei Rechts-vor-links-Situationen, beim Spurwechsel oder an der Ampel werden ahnungslose Fahrer in einen Zusammenstoß verwickelt. Wir sagen Ihnen, woran Sie provozierte Unfälle erkennen und wie Sie sich schützen können, Opfer eines Versicherungsbetruges zu werden.

Die Ampel springt auf gelb, plötzlich bremst Ihr Vordermann abrupt, es knallt - dabei wären beide Fahrzeuge noch locker über die Kreuzung gekommen. Zufall? Meist können sich die Opfer den Zusammenstoß gar nicht erklären, so schnell und unerwartet ereignet er sich. Da der Täter in der Regel den Unfall so geschickt konstruiert, dass er Vorfahrt hat, suchen die Opfer die Schuld bei sich. Dass in Wirklichkeit Versicherungsbetrug dahinter steckt, daran denkt so schnell keiner.

› Notruf-App: Die automatische Hilfe nach einem Unfall

Ahnungslose Fahrzeughalter

Laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) weist etwa jeder zehnte Kfz-Schadenfall typische Anzeichen einer Manipulation auf. „Die Spannbreite ist dabei groß“, so Kathrin Jarosch, Pressesprecherin des GDV. „Oftmals wird das Ausmaß von tatsächlichen Schadenfällen nachträglich vergrößert oder bereits vorhandene Schäden werden erneut abgerechnet. Unfälle werden aber auch mit Bekannten abgesprochen, vorgetäuscht oder vorsätzlich herbeigeführt. Besonders skrupellos sind die sogenannten „Autobumser“, die ahnungslose Fahrzeughalter in einen Unfall verwickeln, um dann Geld von der Versicherung zu kassieren. Der jährliche Schaden durch Versicherungsbetrug in der Schadens- und Unfallversicherung liegt bei rund vier Millionen Euro. Rund zwei Millionen entfallen auf die Kraftfahrthaftpflichtversicherung – ein Großteil davon versursacht durch Unfälle mit Vorsatz.“

Wie Versicherungsbetrüger vorgehen

Die Vorgehensweise beim Versicherungsbetrug ist immer die gleiche. Kommt es zu einem Crash, legt der Betrüger der Versicherung des Unfallgegners ein Gutachten vor, das die Reparaturkosten beziffert. Der Beitrag wird kassiert, der Schaden aber nur provisorisch repariert. Schnell wird der nächste Unfall provoziert, wieder kassiert – und immer die Schuld dem anderen Autofahrer zugeschoben. Da unterschiedliche Kfz-Versicherer betroffen sind, fallen die Täter oft jahrelang nicht auf.

Woran Sie einen provozierten Unfall erkennen

Der GDV und Stiftung Warentest haben Indizien gesammelt, die auf einen geplanten Unfall hinweisen können. Hier die Zusammenfassung:

  1. Rechts vor links: Der Unfall findet an einer Stelle mit Rechts-vor-links-Regelung statt. Besonders beliebt: Einmündung von parallelen Fahrstreifen, Kreisel, große Parkplätze und Kreuzungen, deren Vorfahrtsregel vor kurzem geändert wurde.
  2. Gas geben: Ob Ausparken, Spurwechsel oder Linksabbiegen – oft fährt der Betrüger zunächst bewusst langsam. Im letzten Moment gibt er voll Gas, das Unfallopfer kann nicht mehr ausweichen.
  3. Handzeichen: Der Betrüger gibt ein Handzeichen, um Vorfahrt zu signalisieren, dann beschleunigt er unerwartet. Später wird er seine Handbewegung bestreiten oder umdeuten.
  4. Versteck: Auch hinter dem Häuschen für Einkaufswägen lauern Täter gerne, um urplötzlich hervorzuschießen – bei klassischer Rechts-vor-links-Regelung.
  5. Ampel-/Zebrastreifen-Trick: Die Ampel springt auf gelb, der Täter legt eine abrupte Vollbremsung hin und provoziert so einen Auffahrunfall. Das Gleiche am Zebrastreifen, wo plötzlich ein Passant (oft Komplize) die Straße überquert.
  6. Teures Auto: Der Unfallverursacher fährt ein Auto der Oberklasse, das meist schon diverse Dellen aufweist. Der Gutachter attestiert hohe Reparaturkosten.
  7. Alleinfahrer: Im Visier der Täter stehen Fahrer, die allein unterwegs sind. Besonders beliebt: Junge unerfahrene, ältere und ortsfremde Autolenker, die leichter zu verunsichern sind.
  8. Routiniertes Auftreten: Der Gegner wirkt nach dem Crash ungewöhnlich ruhig und routiniert, als wäre ein Unfall etwas ganz Alltägliches.
  9. Plötzliche Zeugen: Wie aus dem Nichts tauchen Personen auf, die den Unfallhergang bezeugen können oder sogar noch psychologischen Druck ausüben.
  10. Spuren entfernen: Der Unfallgegner drängt, das Auto sofort von der Straße zu bekommen und beginnt unverzüglich Unfallspuren wie Glasscherben, Lacksplitter zu entfernen (Begründung: „Damit andere Autofahrer nicht zu Schaden kommen“). Möglicherweise will er aber nur Beweismittel verschwinden lassen.

Versicherungsbetrug: 30 Unfälle in vier Jahren

Von einem besonders dreisten Versicherungsbetrüger berichtet Susanne Seemann, Pressesprecherin der Allianz. „Einer unserer Kunden wurde von seinem Unfallgegner massiv zu einem Schuldeingeständnis gedrängt.“ Auch ein solches Vorgehen ist mehr als verdächtig, deshalb sollte jeder Autofahrer, der glaubt Opfer eines Unfallbetrügers geworden zu sein, den Vorfall umgehend seiner Versicherung melden. Diese prüft mögliche Ungereimtheiten und erstellt bei Bedarf Rekonstruktionsgutachten. Im konkreten Fall, war der „Schuldeingeständnis-Erpresser“ tatsächlich ein Gauner, wie Susanne Seemann bestätigt. Die Polizei ermittelte später, dass der Täter 30 Unfälle in vier Jahren provoziert hatte. Er wurde zu zwei Jahren Haft verurteilt. Durch unfallanalytische Gutachten und Simulationen des Unfallhergangs, schaffen es Unfallexperten immer wieder Betrüger zu überführen. Kollisionswinkel werden gemessen, Höhe und Lage der Beulen verglichen und die tatsächliche Reaktionszeit errechnet.

Richtiges Verhalten nach einem verdächtigten Unfall

Einen fingierten Unfall beweisen, kann nur ein Gutachter. Trotzdem können auch Sie dazu beitragen, den Zusammenstoß aufzuklären, um nicht am Ende Opfer eines Versicherungsbetruges zu sein.

  • Wann immer Sie Zweifel bekommen, rufen Sie die Polizei, auch wenn diese bei Blechschaden nicht ausrücken müsste. Wichtig sind Angaben zum Unfallhergang: Hätte der Unfallbeteiligte bremsen oder ausweichen können? Hatte er stattdessen beschleunigt?
  • Sichern Sie Beweise! Unverzichtbar sind Fotos von beiden Unfallfahrzeugen aus allen Perspektiven bevor die Fahrzeuge wegbewegt werden. Nehmen Sie auch Bremsspuren und abgebrochene Teile auf, die auf der Fahrbahn liegen. Erstellen Sie - wenn möglich - eine Unfallskizze.
  • Räumen Sie danach schnellstmöglich die Straße. Machen Sie in Ruhe Detailfotos von Ihrem Schaden und vor allem von dem Schaden am Auto des Unfallgegners.
  • Notieren Sie Kennzeichen, Name und Adresse des Unfallgegners. Am besten auch Ausweis zeigen lassen, sofern dieser nicht schon von der Polizei geprüft wurde.
  • Unterschreiben Sie kein Schuldanerkenntnis und lassen Sie sich nicht unter Druck setzen. Unsere Rechtsschutzversicherung hilft Ihnen bei der Geltendmachung Ihrer Ansprüche.
  • Wenn Sie den Verdacht haben, dass bei Ihrem Unfall nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist, sollten Sie umgehend den Ansprechpartner Ihrer Kfz-Versicherung benachrichtigen.

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