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Das Internet, der Geschenkebringer

Ihre Rechte beim Online-Shopping

Allianz - Online-Shopping - Online-Rechte

Die besinnliche Adventszeit wird spätestens dann stressig, wenn man zum Geschenke-Einkaufs-Marathon aufbricht. Kein Wunder also, dass immer mehr Menschen die Weihnachtsgeschenke im Internet kaufen: 2014 waren es 37 Millionen Deutsche, Tendenz steigend. Welche Probleme können auftreten und was sind Ihre Rechte beim Online-Shopping? Wir klären auf:

Wie ist das eigentlich mit der Widerrufsfrist?

Wer im Internet einkauft, schließt – rechtlich betrachtet – einen „Fernabsatzvertrag“. Hier gilt das so genannte Widerrufsrecht (§ 355 BGB). „Sie haben bei jedem Kauf im Internet das Recht, innerhalb von 14 Tagen von Ihrem Kauf zurückzutreten“, erklärt Rechtsanwalt Dirk Machanek aus Ludwigsburg. Sie können also die Ware zurückschicken und bekommen das Geld zurück. Dabei gilt nicht der Zeitpunkt, wann Sie die Ware bestellt haben, sondern der tatsächliche Eingang bei Ihnen.

Für den Fall, dass der Verkäufer bei Fernabsatzgeschäften den Käufer nicht über sein Widerrufsrecht informiert, gilt sogar, dass der Käufer den Vertrag ohne zeitliche Beschränkung widerrufen kann.

Voraussetzung für eine Rückgabe ist, dass Sie das Produkt vorher nicht genutzt haben. Falls Sie die anfallenden Kosten schon überwiesen haben, muss der Shop ihnen diese erstatten. Für einige Waren gelten natürlich Ausnahmen, zum Beispiel für frischen Fisch oder ein maßgeschneidertes Hemd.


Kein Geschenk wegen zu später Lieferung

Ärgerlich ist es, wenn man unterm Weihnachtsbaum mit leeren Händen dasteht, weil das Geschenk nicht zum genannten Termin geliefert wurde. Kann man dann wenigstens das Geld zurückverlangen?

Einen Anspruch auf Schadensersatz hat man, wenn das Geschenk durch die zu späte Lieferung sinnlos wird – wie bei Konzertkarten. Achtung: Ein gewöhnliches Weihnachtsgeschenk fällt nicht unter diese Regelung, schließlich kann man es auch nach Weihnachten noch nutzen.

Und wenn man in letzter Minute zum Laden gelaufen ist und beispielsweise ein Handy für einen viel höheren Preis gekauft hat, weil das ursprünglich bestellte nicht rechtzeitig eingetroffen ist – kann man dann auf Schadensersatz hoffen? „Nur wenn der Online-Händler einen Termin für die Lieferung festgelegt hat, Sie also einen Garantievertrag mit ihm haben, haben Sie eine Chance auf Schadensersatz“, weiß Machanek. „Dann müsste er beispielsweise die Differenz der beiden Preise zahlen.“ Die meisten Händler sind aber in ihren AGBs gegen solche Fälle geschützt. Dann können Sie lediglich die Versandkosten einfordern.

Die Ware kommt beschädigt an – was nun?

Wenn Ihr Paket ankommt, die Ware aber beschädigt ist, kommt es darauf an, wo Sie es bestellt haben. Wenn Sie einen gebrauchten Gegenstand bei Ebay gekauft haben, hat der Verkäufer seine Pflicht getan, wenn er es ordnungsgemäß auf den Weg gebracht hat. Wann die Ware zu Schaden gekommen ist, lässt sich in der Regel schwer feststellen. Bei neugekauften Produkten von professionellen Händlerseiten ist es in der Regel einfacher. Anwalt Machanek gibt einen Tipp: „Wenn das Paket bereits etwas demoliert aussieht, prüfen Sie es vor dem Auspacken genau. Am besten packen Sie es dann im Beisein eines Zeugen aus, der hinterher bestätigen kann, dass der Inhalt von Anfang an beschädigt war.“

Übrigens: Wenn ein Paket beim Rücktransport beschädigt wird, haben Sie in der Regel keinen Ärger damit. „Grundsätzlich haben Sie mit dem Losschicken des Pakets Ihre Pflicht erfüllt“, erklärt Machanek.

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