Unsere Website verwendet Cookies, um Ihnen das bestmögliche Erlebnis zu bieten. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden.
Weitere Informationen zu Cookies

Auf Ihrem Gerät wird dieser Browser nicht unterstützt. Ihre Version: CCBot 2

Dadurch kann es zu Abweichungen in der Darstellung und Funktionsweise unserer Website kommen.
Aktuellen Browser herunterladen

JavaScript ist deaktiviert

Unsere Website benötigt JavaScript für die optimale Funktionsfähigkeit. In Ihrem Browser ist JavaScript deaktiviert. Wir unterstützen Sie gerne dabei, JavaScript in Ihrem Browser zu aktualisieren.
So aktivieren Sie JavaScript

Die Website wird nicht korrekt angezeigt.

Um alle Funktionen nutzen und die richtige Darstellung unserer Website sehen zu können
deaktivieren Sie bitte den Kompatibilitätsmodus
Agentur suchen

Finden Sie eine Agentur in Ihrer Nähe

So bringen Sie Ihrem Hund Regeln bei

Hundeerziehung – darauf kommt es an

Allianz - So klappt die Hundeerziehung.

Teilen Sie mit Freunden, was Sie auf allianz.de entdeckt haben. Dabei nehmen wir die Sicherheit Ihrer Daten nicht auf die leichte Schulter: Wenn Sie auf einen der Social-Media-Links klicken, übertragen wir personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse) an das ausgewählte soziale Netzwerk. Mit Ihrem Klick stimmen Sie dieser Datenübertragung zu.

Für weitere Informationen zu unseren Datenschutz-Grundsätzen rufen Sie bitte unsere Datenschutz-Seite auf.

Darauf kommt es bei der Hundeerziehung an

Wer sich einen Hund anschafft, ob Welpe oder erwachsenes Tier, muss bestimmte Regeln bei seiner Erziehung beachten. Was Hundeerziehung überhaupt bedeutet und wie Sie am besten vorgehen, erklären wir Ihnen hier.

› Warum sollte ich meinen Hund erziehen?

› Was beinhaltet die Hundeerziehung?

› Kinder und Hunde: ein paar Regeln

› Worauf muss ich bei der Hundeerziehung achten?

› Welche Erziehungsmethoden gibt es?

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Hundeerziehung basiert auf dem Prinzip der sozialen Kompetenz. Es geht nicht darum, Hunde zu irgendwelchen Kunststücken zu erziehen, sondern für das Zusammenleben mit dem Halter oder der Familie.
  • Mit Gewalt erreichen Sie gar nichts. Gehen Sie bei der Erziehung Ihres Hundes mit Konsequenz, Liebe und Geduld vor.
  • Fangen Sie ab dem ersten Moment an, Ihr Tier zu erziehen. Ein Hund lernt zwar nie aus, allerdings ist Konsequenz von großem Vorteil.
  • Erwachsene Tiere, die aus dem Tierheim oder von der Straße kommen, sollte man unbedingt mit Hilfe von Experten erziehen.

Warum sollte ich meinen Hund erziehen?

Allianz - Hunderziehung bei einem Husky.

Hunde sind Rudeltiere. Sie leben nicht gerne alleine und suchen immer die Gruppe. Wenn Sie einen Hund aufnehmen, sind Sie oder Ihre Familie sein Rudel. Aber da sich Hunde anders verhalten als wir Menschen, braucht es für das Zusammenleben gewisse Regeln. Diese müssen sowohl der Hund, als auch wirMenschen verstehen und einhalten.

Wichtig ist von Anfang an vor allem eines: Auch der Hund ist ein Familienmitglied – kein Mensch sollte ihn je wie ein Objekt oder einen Alltagsgegenstand behandeln. „Erziehung hat nichts mit Dressur zu tun. Es geht vielmehr um soziale Kompetenz und Bindung“, so Udo Kopernik, Vorstand im Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH). Wie Eltern ihre Kinder erziehen, muss man auch Hunden ein bestimmtes Werteverhalten innerhalb eines sozialen Verbandes beibringen. Ihr Tier muss nicht nur signalisiert bekommen, dass Sie der Chef sind, sondern auch, dass es Ihnen vertrauen kann. Dass Sie ihm nicht nur Futter liefern, sondern ihn auch vor potenziellen Gefahren und Hindernissen im Leben beschützen werden. So kann sich auch das Wehr- oder Beuteverhalten beim Hund reduzieren. Hat er Vertrauen zu Ihnen, wird es mit Sicherheit auch einfacher, ihm gewisse Dinge oder ein bestimmtes Verhalten beizubringen.

Hundeversicherungen

Hundekrankenversicherung und Hundehalter Haftpflicht

Was beinhaltet die Hundeerziehung?

Bei der Hundeerziehung geht es vor allem um das gegenseitige Verhalten von Mensch und Hund zueinander. Es muss also nicht nur der Hund lernen und an der Beziehung wachsen: Nein, auch der Hundehalter muss sich an gewisse Regeln halten und diese kennen. Nicht umsonst gehört zur Prüfung für den Hundeführerschein oder den Sachkundenachweis auch ein theoretischer Test für den Besitzer.

So wird Ihr Hund stubenrein

Allianz - Hund ist nicht stubenrein.

Um einen Hund stubenrein zu bekommen, gibt es einige einfache Richtlinien. Natürlich gehört dazu auch, regelmäßig mit ihm Gassi zu gehen. Denn auch wenn die Vierbeiner den Toilettengang über mehrere Stunden unterdrücken können, müssen sie dem Bedürfnis irgendwann nachgehen - genau wie wir Menschen. Wenn Sie einen Welpen aufnehmen, sollten Sie sich laut Julia Dittmers, Vorsitzende im Berufsverband der Hundeerzieher (BHV), an die drei goldenen Regeln halten: „Bringen Sie Ihren kleinen Hund nach dem Schlafen, nach dem Essen und nach dem Spielen nach draußen. Ein gutes Vorwarnzeichen ist auch, wenn der Welpe sich im Kreis dreht, unruhig wird oder anfängt herum zu schnüffeln.“

Nicht hilfreich sind oft verwendete Methoden, wie den Hund an die Pfütze oder das Häuflein zu holen, die Nase reinzustecken, ihn auszuschimpfen und dann nach draußen zu bringen. Hunde verstehen ein Lob oder eine Rüge nur dann, wenn sie sofort bei dem jeweiligen Verhalten erfolgt. Im Nachhinein wird der Hund die Rüge dann eher damit verbinden, dass es – nachdem Sie auf ihn zugegangen sind – nach draußen geht. „Der Hund wird Ihnen dann trotzdem wieder ein Häuflein hinterlassen, aber dann von selbst zur Tür laufen“, so Kopernik. „Es geht bei Hunden viel mehr um die Lagerabgrenzung. Der Hund würde nie in seinem eigenen Lager sein Geschäft verrichten. Deshalb müssen Sie ihm beibringen, dass nicht nur sein Schlafplatz, sondern die ganze Wohnung zum Lager gehört.“

Nehmen Sie einen mutterlosen Welpen auf, so sollten Sie das Verhalten der Hundemama nachahmen. Diese leckt ihren Jungen den Bauch, um ihnen zu signalisieren, dass sie ihr Geschäft verrichten müssen. Das tun sie in dem Alter natürlich noch im Hundekörbchen. Streicheln Sie also entweder mit Ihrem Finger oder mit einem Tuch über den Bauch des kleinen Hundes. Außerdem sollten Sie in den ersten zwei Monaten den Welpen nach dem Toilettengang mit einem feuchten Tuch abwischen, denn so würde es auch die Hundemama machen. Ab einem Alter von acht Wochen können Sie ihn zum Geschäft dann auch nach draußen setzen.

Hund daran gewöhnen, alleine zu bleiben

Allianz - Hund liegt alleine und traurig in der Wohnung vor einer Heizung

Als Gruppentier ist es nicht schön für Ihren Vierbeiner, über längere Zeit hinweg alleine bleiben zu müssen. Sollten Sie aber nicht von Zuhause aus arbeiten oder den Hund mit ins Büro bringen können, bleibt meist nichts anderes übrig. „Ein Hund kann sehr gut darauf konditioniert werden, über mehrere Stunden alleine zu bleiben, wenn man ihm soziale Sicherheit vermittelt und ihm zeigt, dass es nichts Schlimmes ist“, erklärt Kopernik. „Hunde haben sehr lange Ruhephasen, in denen sie auch nicht unbedingt aufs Klo gehen müssen. Allerdings sollte man darauf achten, die gemeinsame Zeit dann aktiv miteinander zu verbringen und ihn nicht mehr als ein paar Stunden allein zu lassen. Acht Stunden sind schon wirklich sehr lang für einen Hund.“ Denn genau wie wir, sind auch unsere Vierbeiner ungern allein. Falls Sie also Ihren Hund alleine lassen möchten, sollten Sie ihn schrittweise daran gewöhnen.

Kommandos in der Hundeerziehung

Allianz - Mann gibt seinem Hund ein Kommando.

Zwischen Erziehung und Training muss laut Kopernik unterschieden werden. Alles, was mit Kommandos und Konditionierung zu tun hat, gehört zum Training. Will man, dass sich der Hund hinsetzt oder -legt, Pfötchen gibt oder sitzen bleibt, sollte man sich jeweils auf ein Kommando und die entsprechende Gestik und Mimik beschränken. Mit dem richtigen Tonfall und gezielten Handbewegungen erreichen Sie noch schneller und besser Erfolge in der Hundeerziehung.

Wie schnell der Hund lernt, ist unter anderem auch rassebedingt. Hundetrainerin Dittmers erklärt: „Es gibt durchaus Hunde, die gelten als besonders intelligent. Terrier oder Bordercollies zum Beispiel. Aber das ist ganz individuell.“

Tipps zum Abtrainieren von Schnappen, Knurren oder Bellen

Allianz - Ein Mädchen hält einen Dalmatiner Welpen in der Hand

„Wenn Hunde jemanden anknurren oder beißen, hat das meistens einen tieferen Hintergrund“, weiß Experte Kopernik. „Hunde entwickeln viel Empathie und reagieren sensibel auf die Gefühle und Stimmungslagen der Menschen.“ So kommt es ganz oft vor, dass die Hunde merken, wenn die Hundehalter eine Ablehnung oder ein Angstgefühl gegenüber einer Person entwickeln. Ist das der Fall, wird er gegenüber diesen Personen ebenso reagieren. Wenn er dann schnappt oder knurrt, ist das schlichtweg ein Beschützerinstinkt.

Bellt ein Hund viel beim Klingeln oder dem Eintreffen anderer Personen oder rennt er immer zur Tür, lässt sich auch das durch gezielte Erziehung konditionieren. Will man, dass der Hund auf seinem Platz bleibt, sollte man ihn jedes Mal mit Nachdruck zurückschicken oder dorthin führen, wenn es geläutet hat. Klappt das nicht, leint man ihn an seinem Platz an und übt mit einer zweiten Person, die klingelt.

Experten raten neuen Hundebesitzern dazu, auf jeden Fall eine zertifizierte Hundeschule aufzusuchen und sich Tipps bei Fachleuten wie Tiertrainern einzuholen. Wenn Sie einen Hund mit Verhaltensstörungen aufnehmen, oder er plötzlich Wesens- oder Verhaltensänderungen aufweist, sollten Sie unbedingt einen Tierarzt aufsuchen. Denken Sie daran: Es könnten auch ernste Krankheiten dahinterstecken.

Kinder und Hunde: ein paar Regeln

Allianz - Kleines Kind spielt mit seinem Hund.

Evolutionsbedingt ist bei Hunden auch die Erziehung im Rudel ein Gruppenprojekt, an dem sich jeder beteiligt. Bei uns Menschen hingegen ist sie meist den Eltern überlassen. „Wenn ein erwachsener Hund in die Familie kommt, ist es für ihn völlig normal, bei der Erziehung des Kindes mitzumischen und sich eine Dominanzposition anzueignen oder als sein Beschützer aufzutreten“, so der Experte. „Deshalb muss man einerseits dem Hund bestimmte Grenzen aufzeigen und andererseits auch dem Kind deutlich machen, was der Hund eventuell nicht toleriert.“

Normalerweise ist es aber so, dass ein Welpe in die Familie kommt. Er wird sich dann zwar nicht in die Erziehung einmischen, aber auch hier muss man Grenzen vermitteln: Sie sollten immer dabei sein, wenn Ihr Kind mit dem Hund spielt. Denn Hunde greifen nicht mit ihren Beinen, sondern mit dem Mund. Das kann Kindern weh tun oder sie verletzen, auch wenn es das Tier nicht böse gemeint hat. Auch wenn Ihr Kind den Hund am Ohr oder Schwanz zieht, meint es das nicht böse – gerade Kleinkinder greifen eben nach interessanten oder neuen Dingen. Sollte dies passieren, schimpfen oder schreien Sie nicht, sondern beenden Sie das Spiel. Das signalisiert, dass es zu weit gegangen ist. Auch Hundeexpertin Dittmers erklärt: „Versuchen Sie das von Anfang an einzuhalten. Wenn Sie das Spiel regelmäßig beenden, wenn Hund oder Kind zu weit gehen, vermeiden Sie, dass es irgendwann eskaliert. Denn sie gewöhnen sich daran, vorsichtiger miteinander umzugehen.“

Der Hund sollte außerdem einen Rückzugsort haben, wenn er zu müde ist oder nicht mehr spielen will. Das muss dann auch das Kind verstehen. „Vor allem Welpen sind viel schneller müde als Kinder und müssen dann die Möglichkeit haben, sich zurückzuziehen“, erklärt der langjährige Hundebesitzer und -züchter Kopernik.

Worauf muss ich bei der Hundeerziehung achten?

Do's

  • Richtige Kommandos
  • Konsequent bleiben
  • Liebe und Geduld
  • Wichtiger Erziehungsauftrag
Richtige Kommandos

Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass Hunde sehr stark auf Mimik und Gestik reagieren, so Kopernik. „Die Uni Leipzig hat mit Experimenten herausgefunden, dass Hunde sogar noch mehr als die mit uns verwandten Primaten darauf reagieren.“ Das ist vor allem auch für Schäferhunde nützlich, die auf weite Entfernungen die Wortkommandos vielleicht gar nicht hören, aber mit bestimmten Handzeichen genau wissen, in welche Richtung sie laufen müssen.

Konsequent bleiben

Wer seinen Hund ab und zu doch mal ausnahmsweise ins Bett oder aufs Sofa lässt, verwirrt ihn nur. Will man, dass der Hund nicht beim Essen unterm Tisch steht und bettelt oder irgendwo nicht hinein oder herauf darf, muss man das von Anfang an konsequent so handhaben.

Liebe und Geduld

Egal, ob Welpe oder älterer Hund: Um ihm etwas Bestimmtes beizubringen oder ihn an gewisse Regeln für das Zusammenleben zu gewöhnen, braucht es Geduld. Dazu gehört auch, bei einem Fehlverhalten des Hundes nicht auszurasten, ihn anzuschreien oder gar zu schlagen. Nur wer seinem Hund gegenüber ein nettes und angenehmes Verhalten zeigt, wird das von ihm auch zurückbekommen.

Wichtiger Erziehungsauftrag

Schaffen Sie sich einen Welpen an, so sind Sie für ihn die Bezugsperson. Er konzentriert sich auf Sie, folgt und vertraut Ihnen. Fangen Sie also sofort an, Ihren Hund an die Leine, an Essens- und Schlafplatz sowie sonstige Regeln für das Zusammenleben zu gewöhnen. Ältere Hunde lernen zwar auch noch gut, aber wie auch bei uns Menschen geht es bei jungen Tieren deutlich schneller.

Dont's

  • Zu viele Wiederholungen
  • Lob zu spät oder zu früh
  • Gewalt oder Schmerz
  • Nicht dressieren
Zu viele Wiederholungen

Wer ständig „Hier“ oder „Platz“ schreit, verwirrt den Hund oder vermittelt ihm, dass die vielen Wörter zusammen ein Kommando sind. "Wenn Sie anfangen, dem Hund das „Bleib“-Kommando anzutrainieren und zehnmal hintereinander bei jedem Schritt „Bleib“ sagen, wird der Hund sofort losrennen, sobald Sie später einmal einen Schritt machen und das Kommando dabei nicht sofort wiederholen", so die erfahrene Hundetrainerin und Vorsitzende des BVZ. Versuchen Sie lieber, das Kommando einmal am Anfang zu sagen und mit einer passenden Gestik zu verbinden.

Lob zu spät oder zu früh

Der Hund verbindet mit einem Lob, einem Click (beim Clickertraining Hund) oder einem Kommando stets ein ganz bestimmtes Verhalten. Lobt man ihn schon, wenn er nur in die Hocke geht und nicht, wenn er wirklich sitzt oder liegt, dann merkt er sich das Lob nur für eben dieses Verhalten. Das gleiche gilt für einen Tadel, wie Kopernik erklärt. „Angenommen, Sie merken in der Früh, dass Ihr Hund über Nacht ein Häufchen in der Küche platziert hat, und jagen ihn dann deswegen aus dem Wohnung, wird er immer wieder sein Häufchen machen, aber sobald Sie morgens wieder in die Küche kommen, von selbst zur Haustür laufen.“ Denn bereits zehn Sekunden nach einem Verhalten bringen ein Lob oder ein Tadel nichts mehr. Versuchen Sie dann lieber bei erneutem (Fehl-)Verhalten, gleich mit Lob oder Rüge zu reagieren.

Gewalt oder Schmerz

Eigentlich sollte es sich von selbst verstehen, dass man einem Tier keine Gewalt antut, auch wenn es etwas falsch gemacht hat. Sie erreichen damit nur, dass der Hund Angst vor Ihnen hat und sich zurückzieht, abwendet oder aggressiv reagiert. Auch Halsbänder, die Elektroschocks abgeben, sind Tierquälerei. Selbst einen verhaltensgestörten Hund können Sie mit der richtigen und geduldigen Erziehung an ein friedliches Miteinander gewöhnen.

Nicht dressieren

Hunde sind zwar sehr lernfähig, aber keine Zirkustiere. Sie haben es gern, wenn wir uns mit ihnen beschäftigen und mit ihnen spielen. Aber auch bei der positiven Konditionierung sollte man Maß halten. „Manche Menschen setzen Erziehung mit Dressur gleich“, kritisiert der VDH-Experte. „Sie mutieren dann geradezu zu ‚Leckerlijunkies’, die versuchen, ihren Hund durch die Gabe von Fressen zu konditionieren.“

Welche Erziehungsmethoden gibt es?

Allianz - Frau erzieht Hund im Schnee.

Es gibt unzählige Konzepte und Systeme, die eine richtige Hundeerziehung versprechen. Konditionierung und Training kann man gut durch das positive Bestärken erreichen. Dabei steht nicht das Bestrafen, sondern das Loben bei richtiger Ausführung im Vordergrund. Allerdings sollte man dem Hund nicht jedes Mal Leckerlis geben, sondern ihn auch durch Streicheln, gutes Zureden oder Spielen belohnen. Man kann auch mit Agility oder Clickertraining Hund und Hündin sportlich aktiv halten und ihnen bestimmte Kommandos beibringen. Übertreibt man es mit dem Training nicht, macht es den Hunden auch Spaß – vor allem, weil Sie sich mit ihnen beschäftigen. Das baut nicht nur Vertrauen auf, sondern stärkt auch Ihre soziale Bindung zueinander.

Halten Sie hingegen Abstand von Erziehungshalsbändern, Erziehungsgeschirr oder Würge-, Stachel-, oder Stromhalsbändern. Diese verursachen dem Hund nur Schmerzen und erziehen ihn nicht. „Zieht man einen Hund auf, der von einem seriösen Züchter stammt und ein schönes Zuhause, regelmäßige Bewegung an der frischen Luft und etwas Gutes zu fressen bekommt, sollte man keine Probleme in der Erziehung haben. Auch die Interaktion und Beschäftigung mit dem Hund ist sehr wichtig, um das Tier glücklich zu machen“, so Kopernik. „Hunde, die eine Vorgeschichte haben, misshandelt wurden oder von der Straße kommen, brauchen eventuell eine andere Vorgehensweise und mehr Zeit. Allerdings ist dies auch immer vom Einzelfall abhängig und nur mit Hilfe von Experten zu bewältigen.

Teilen Sie mit Freunden, was Sie auf allianz.de entdeckt haben. Dabei nehmen wir die Sicherheit Ihrer Daten nicht auf die leichte Schulter: Wenn Sie auf einen der Social-Media-Links klicken, übertragen wir personenbezogene Daten (z.B. IP-Adresse) an das ausgewählte soziale Netzwerk. Mit Ihrem Klick stimmen Sie dieser Datenübertragung zu.

Für weitere Informationen zu unseren Datenschutz-Grundsätzen rufen Sie bitte unsere Datenschutz-Seite auf.

Das könnte Sie auch noch interessieren

Allianz - Hund freut sich

Hundekranken-versicherung

  • Individueller Schutz
  • Hohe Kostenerstattung und freie Tierarzt- und Klinikwahl
  • Auch im Ausland versichert

Hundekrankenversicherung

Allianz - Kleiner Hund mit Halskrause

So bleibt Ihr Hund gesund

Hunde werden, wie auch wir Menschen, einmal krank. Welche Hundekrankheiten es gibt und wie Sie sich verhalten müssen, erklären wir Ihnen.

Allianz - Hund hat ein Kopfkissen zerfetzt

Hundehalterhaftpflicht

  • Umfassender Schutz 
  • Versicherungssumme
    bis zu 30 Millionen Euro
  • Schnelle und unbüro-
    kratische Regulierung

Hundehalterhaftpflicht

Mehr Hunde-Ratgeber lesen oder zur Hundehaftpflichtversicherung beraten lassen: