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So alt können Hunde werden

Informationen zur Lebenserwartung

Kurz erklärt in 30 Sekunden

Die wichtigsten Fakten zur Lebenserwartung von Hunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
    • Im Schnitt werden Hunde 10 bis 15 Jahre alt.
    • Das maximale Hundealter hängt vor allem von der Größe und Rasse des Vierbeiners ab. Am ältesten werden Zwergpudel und Dackel (14 bis 18 Jahre).
    • Ernährung, viel Bewegung und gute Pflege wirken sich positiv auf die Lebenserwartung aus.

Durchschnittliche Lebenserwartung

Alter des Hundes: Auf die Größe kommt es an

Allianz - Ein Dackel läuft über eine Wiese. Wie alt wird er wohl werden?

Mit seinen 29 Jahren ist Terrier-Dackel-Beagle-Mischling Max ein tierisches Urgestein – der älteste Hund aller Zeiten jedoch ist er (noch) nicht. Den Rekord hält die Australian Kelpie-Hündin Maggie, die mit stolzen 30 Jahren das Zeitliche gesegnet hat. Beide bilden jedoch eine seltene Ausnahme: Abhängig von Rasse und Lebensumständen liegt das durchschnittliche Hundealter bei 10 bis 15 Jahre. Genetik und Größe eines Hundes haben dabei genauso Einfluss auf die Lebenserwartung wie Ernährung, Pflege, Umfeld und Menge an Bewegung. So leben Landhunde meistens etwas länger als ihre Artgenossen in der Stadt.

Die Frage „Wie alt werden Hunde?“ ist nur mit Durchschnittswerten zu beantworten. Dabei unterscheidet man kleine, mittlere und große Hunderassen. Vierbeiner, die bis zu 15 Kilo auf die Waage bringen, zählen zu den kleinen Rassen. Sie leben im Schnitt länger als mittlere (zwischen 15 und 40 Kilo) und große Hunde (mehr als 40 Kilo).

So können kleine Vierbeiner wie Dackel in seltenen Fällen sogar bis zu 20 Jahre alt werden und gelten erst ab einem Alter von 10 Jahren als Senioren. Mittelgroße Hunde wie Border Collies und einige Terrier-Arten gelten bereits mit 8 Jahren als alt und sterben meistens vor ihrem 15. Geburtstag. Große Hunderassen, dazu zählen Deutsche Doggen und Weimaraner, sind teilweise erst nach 12 bis 24 Monaten ausgewachsen. Ihre kleinen und mittelgroßen Gefährten erreichen dagegen spätestens mit eineinhalb Jahren ihre vollständige Größe. Gleichzeitig zählen die Großen aber bereits ab dem siebten Lebensjahr zu den Hundegreisen. Sie werden oft nicht älter als elf Jahre.

Warum Menschen so viel älter werden als Hunde, ist nicht sicher. In der Wissenschaft gibt es verschiedene Erklärungsansätze. Zum einen ist das ungefähre Maximalalter in den Genen festgelegt, also dem Erbgut, das jeder Mensch und jedes Tier in sich trägt. Zum anderen haben kleine Säugetiere oft eine höhere Stoffwechselaktivität als große. Das bedeutet, dass auch ihre Zellen schneller altern. So werden Elefanten älter als Meerschweinchen und Menschen älter als Hunde. Zudem sind viele Haustierarten stark überzüchtet, was sie anfälliger macht für Krankheiten wie Krebs oder Herzleiden – und damit die durchschnittliche Lebenserwartung der Rassen senkt.

Verhaltensänderungen im Alter

Anzeichen für Altersschwäche bei Hunden

Diese Symptome sind typische Alterserscheinungen bei Hunden:

  1. Die körperliche Aktivität sinkt.
  2. Die Fähigkeit zu sehen und hören lässt nach.
  3. Der Hund ist weniger anpassungsfähig.
  4. Sein Immunsystem baut ab und er ist anfälliger für Krankheiten.
  5. Das Hormonsystem verändert sich.

Zeigt Ihr Hund im Verlauf einer kurzen Zeit starke Symptome, sollten Sie dies beim Tierarzt untersuchen lassen, um sicher zu gehen, dass keine ernsthaften Hundekrankheiten dahinterstecken.

Allianz - Lebenserwartung Hund: Hund im Getreidefeld

Langes Leben

Diese Hunderassen werden besonders alt

Wenn Sie sich einen Vierbeiner wünschen, der Sie möglichst lange im Leben begleitet, sind diese sieben Hunderassen besonders geeignet:

Allianz - Auf einem Säulendiagramm wird angezeigt, wie alt verschiedene Hunderassen werden.

Auch hier gilt jedoch wieder: Bei den Angaben handelt es sich um Mittelwerte. Weiter unten lesen Sie, wie Sie Ihrem Vierbeiner – die richtige Pflege und Fürsorge vorausgesetzt – ein paar Lebensjahre mehr schenken können.

Alter von Menschen und Hunden

Hundejahre in Menschenjahre umrechnen: So geht's

Der geläufige Richtwert, ein Lebensjahr beim Hund entspreche sieben beim Menschen, ist längst überholt. Da bekannt ist, dass die Größe des Vierbeiners eine wichtige Rolle in seiner Lebenserwartung spielt, passen sich die Werte dementsprechend an kleine, mittlere und große Rassen an.

Daraus ergeben sich folgende Faustregeln für die Umrechnung des Hundealters:

Da kleine Hunde schneller erwachsen werden als die großen Vierbeiner, zählt ihr erstes Lebensjahr gleich 15 Menschenjahren. Für ihre mittelgroßen Artgenossen sind es zehn, und für die großen acht.

Für kleine Hunde ist ab dem zweiten Geburtstag jedes weitere Lebensjahr mit vier Jahren beim Menschen gleichzusetzen. Bei den mittelgroßen sind es sechs, und bei den großen Rassen sogar neun Jahre.

Die Hundejahre der folgenden Grafik sind jedoch nur Richtwerte. Sie können daher vom tatsächlichen Alter abschweifen und sind nur als Schätzungen anzusehen.

Allianz - Eine Übersicht über die Umrechnung von Hundejahren in Menschenjahre sortiert nach der Größe der Hunderassen.

Tipps für Hundehalter

Hunden ein langes und gesundes Leben schenken

Allianz - Eine Frau streichelt einem Golden Retriever über den Kopf. Er hat eine hohe durchschnittliche Lebenserwartung.

Kein Herrchen oder Frauchen denkt gerne darüber nach, dass der Vierbeiner nicht für immer an seiner oder ihrer Seite bleiben wird. Auch wenn Hunde uns nur durch einen Abschnitt unseres Lebens begleiten können, haben wir Menschen dennoch die Möglichkeit, ihnen diese Zeit so gesund und lebendig wie möglich zu gestalten. Mit einer fürsorglichen Hundehaltung schenken wir unseren Vierbeinern das ein oder andere Mal sogar ein paar Jährchen dazu.

  • Ernährung: Als Basis für ein gesundes Leben gilt eine ausgewogene Hundeernährung. Das richtige Futter sorgt für eine ausreichende Nährstoffzufuhr und trägt somit auch zu einem stabilen Immunsystem bei.
  • Bewegung: Ebenfalls wichtig ist, dass der Hund stets genügend Auslauf und Bewegung genießt. Genau wie beim Menschen gilt auch beim Vierbeiner: wer sich fit hält, lebt gesünder und oft länger. Ein beliebter Hundesport ist beispielsweise das Agility-Training.
  • Hundepflege: Liebevolle Fürsorge darf auch nicht zu kurz kommen. Die trägt nämlich nicht nur zur äußeren, sondern auch zur inneren Gesundheit bei. Dazu zählen Streicheleinheiten, geduldige Erziehung und die richtige Fellpflege beim Hund.
  • Regelmäßige Check-ups: Wie beim Menschen gilt: Prävention ist die beste Medizin. So sollten Sie zum Beispiel regelmäßig mit einer Wurmkur Hund oder Hündin vor Parasiten schützen, Zecken und Milben beim Hund bekämpfen und beispielsweise bei Durchfall Hund oder Welpen rasch zum Tierarzt bringen. Generell gilt: lieber einmal mehr zum Doc als einmal zu wenig.

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