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Kommandos, Tricks & Co. 

Hundeschule: Darauf sollten Sie achten

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Das Training in der Hundeschule ist für jeden Hund sinnvoll. Vierbeiner und Hundebesitzern lernen dort von Hundetrainern Kommandos, soziale Kompetenz und das richtige Verhalten in Stress-Situationen.
  • Die Kosten für eine Hundeschule sind von der Art des Trainings abhängig. Gruppentrainings gibt es ab 5 Euro die Stunde, Einzeltrainings kosten hingegen schnell 100 Euro pro Einheit. 
  • Verletzt Ihr Hund in der Hundeschule einen Hund oder eine andere Person, sind Sie über Ihre Hundehalterhaftpflicht abgesichert. 
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Gut zu wissen: Sinnvoll?

Nein, Hundebesitzer sind nicht verpflichtet, mit Ihrem Vierbeiner eine Hundeschule zu besuchen. Besonders erfahrene Hundehalter benötigen keine Unterstützung bei der Hundeerziehung. 

Dennoch ist der Besuch einer Hundeschule für alle Hunde und deren Besitzer sinnvoll. Die Hunde haben Kontakt mit Artgenossen und lernen so soziale Kompetenz. Zudem ist das Training in fremder Umgebung intensiver als zu Hause. Ein Vorteil für Hundehalter: Der Besuch einer Hundeschule bereitet auf den Hundeführerschein oder Sachkundenachweis vor.  

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Verantwortung 
Eine Hundehaftpflichtversicherung ist meist Voraussetzung für die Teilnahme an Kursen einer Hundeschule. 

Wenn die Vierbeiner in einer Trainingspause herumtollen, kann es passieren, dass sich die Hunde gegenseitig verletzen oder vor lauter Elan ein Herrchen oder Frauchen umreißen. Die Hundehalter-Haftpflichtversicherung kommt im Schadensfall auf und reguliert zwischen den Teilnehmern und der Hundeschule.

Beißt Sie in der Hundeschule ein fremder Hund, muss in der Regel der Hundehalter des Tieres für den Hundebiss aufkommen. Das Gleiche gilt natürlich auch, wenn Ihr Hund verletzt wurde. Hier steht Ihnen zumeist die Übernahme der Tierarzt-Rechnung zu. Ist nicht klar, welcher Hund Schuld ist, müssen Sie im Zweifel die Arztrechnung selbst tragen. Hier kann eine Hundekrankenversicherung sinnvoll sein. Diese kommt je nach Diagnose und abgesichertem Tarif für die Kosten der Behandlung auf. 

Optimal abgesichert
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Richtiger Zeitpunkt
Es gibt keinen richtigen oder falschen Zeitpunkt, mit Ihrem Hund in die Hundeschule zu gehen. Es gilt: Je jünger die Vierbeiner etwas lernen, desto mehr festigt sich das Wissen.

Experten empfehlen spätestens in der 16. Woche mit der Welpenschule zu beginnen. Voraussetzung, dass Welpen in einer Hundeschule aufgenommen werden, ist ein vollständiger  Impfschutz Ihres Hundes. Hat Ihr Hund diesen, können Sie loslegen. Meist ist das ab der 12. Lebenswoche der Fall.  

Zieht ein Welpe bei Ihnen ein, geben Sie ihm nach Einzug eine Woche Zeit anzukommen und sich einzugewöhnen. Danach können Sie mit der Welpenschule starten. 

Es ist nie zu spät für Hundetraining. Hunde können in jedem Alter Lernerfolge erzielen. Je älter der Hund und je ausgeprägter bereits seine Verhaltensmuster sind, desto aufwendiger ist allerdings das Training. 

Ist Ihr Hund bereits älter oder adoptieren Sie einen Pflegehund, lohnt sich ein individuelles Training. Im Einzeltraining können Sie in der Hundeschule gezielt an Fehlverhalten arbeiten und die Bindung zu Ihrem Wegbegleiter stärken. 

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Unterricht
Der Fokus der meisten Kurse in Hundeschulen liegt auf Gehorsam und Befehlen. Darüber hinaus können Hundehalter die Bindung zu ihrem Tier stärken und Fehlverhalten abtrainieren. 

Zwar unterscheiden sich je nach Hundeschule die Übungen, aber diese Inhalte stehen meist auf dem Lehrplan: 

  • Soziale Kompetenz im Umgang mit anderen Hunden und Menschen
  • Befehle wie „Sitz“, „Platz“, „Bei Fuß“ und „Bleib“
  • Stärkung der Team-Bildung zwischen Hundehalter und Hund
  • Gezieltes Training bei Fehlverhalten 
  • Richtiges Loben und Bestrafen des Hundes
  • Lernen von artgerechter Erziehung
  • Ruhiger Umgang mit stressigen Alltagssituationen
  • Besseres Kennenlernen des eigenen Hundes und dessen Charakter

Hundeschulen teilen ihre Kurse meist in Welpenkurse (bis zum 5. Monat), Kurse für Junghunde (5. bis 9 Monat) und Hundekurse (ab 9. Monat) auf. Die Inhalte der Kurse sind meist gleich. Je jünger der Hund ist, desto mehr Pausen sind in der Regel vorgesehen. 

Wie oft und wie lange Sie mit Ihrem Hund in die Hundeschule gehen, hängt davon ab, wie intensiv Sie Ihren Vierbeiner trainieren möchten. Grundkurse gehen meist drei Monate und finden ein- bis zweimal wöchentlich statt. 

Erste Fortschritte können Sie schon nach wenigen Übungsstunden sehen. Lernwilligkeit Ihres Hundes, konsequente Umsetzung des Gelernten im Alltag und intensives Üben zu Hause entscheiden über Ihren Erfolg.

Haben Sie einen Hund, der gerne lernt und Sie möchten dies fördern? Nach erfolgreich absolviertem Grundkurs können Sie auch spezielle Aufbaukurse besuchen. So gibt es Ausbildungskurse in Hundeschulen für Jagdhunde und Begleithunde. Zudem gibt es auch Kurse für Hundesportarten wie Agility oder Obedience. 

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Gut zu wissen: Kosten
Die Kosten für die Hundeschule hängen stark von der Art des Kurses ab. Gruppenkurse für ausgewachsene Hunde gibt es zwischen fünf und 25 Euro die Stunde. Welpenkurse sind meist teurer, da noch intensiver am Verhalten der Tiere gearbeitet wird. Diese kosten ab 25 Euro pro Stunde. Teurer wird es bei individuellem Einzeltraining – das kostet zwischen 40 und 100 Euro. 
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Checkliste
Diese Punkte helfen zu entscheiden, welche Hundeschule eine gute Wahl ist:
  • Schnupperstunde: Ist es möglich, vorab vorbeizukommen, um zu testen, ob sich Ihr Hund wohlfühlt und der Trainer zu Ihnen passt?
  • Beratungsgespräch: Geht der Trainer in einem Vorabgespräch auf Ihren Hund ein?
  • Anlage: Ist die Anlage gepflegt, eingezäunt und bietet genügend Platz für das Training?
  • Anzahl der Hunde: Hat die Gruppe eine gute Größe? In Welpengruppen sollten nicht mehr als sechs Tiere sein.
  • Umgang mit den Tieren: Ist der Ton des Hundetrainers dem Hund gegenüber respektvoll? Lobt er das Tier oder bestraft er das Tier für Fehlverhalten?
  • Kompetenz: Verfügt der Trainer über eine entsprechende Ausbildung und kann Zertifikate vorweisen?
  • Alltagssituationen: Findet der Unterricht nur in der Hundeschule statt oder wird auch unter realen Alltagsbedingungen, z.B. im Park oder in der Fußgängerzone geübt?
  • Pausen: Haben die Tiere die Möglichkeit, zu spielen und sich während des Trainings kurz zu erholen?
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