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Familienhunde: Diese Hunde eignen sich am besten als Mitglied in der Familie
Kinderfreundlich, verspielt, energiegeladen

Familienhunde – was macht sie aus?

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Golden Retriever, Labrador und Co. – die Auswahl empfohlener Rassen, die sich als Familienhund eignen ist groß. 
  • Damit Sie Ihrem Hund im Alltag gerecht werden, machen Sie sich vorab klar welche Bedürfnisse Ihre Familie hat und vor allem, wie aktiv sie ist.
  • Egal ob Welpe oder älterer Hund, aus dem Tierheim oder vom Züchter: wichtig ist, dass der Hund zu Ihnen und Ihren Lebensumständen passt. 
  • Um den Hund schnell in Ihre Familie zu integrieren, nehmen Sie ihn bei alltäglichen Aufgaben, wie z.B. Einkaufen mit. 
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Persönlichkeit
Aktiv, verspielt oder kinderlieb: DEN einen absoluten Familienhund gibt es nicht. Wichtig ist, dass der Charakter des Hundes zu Ihrer Familie passt.

Ein typischer Familienhund sollte belastbar, ausgeglichen, friedlich, gutmütig, kinderfreundlich und verschmust sein. Möchten Sie sich einen Familien-Vierbeiner anzuschaffen, definieren Sie vorab Ihre Bedürfnisse und Alltagsvorstellungen von einem Leben mit Haustier. Das erleichtert es eine passende Rasse auswählen. Stellen Sie sich vorab folgende Fragen:

  • Machen Sie gerne Ausflüge oder Sport?
  • Wie viel Zeit haben Sie?
  • Wohnen Sie in einer Wohnung oder einem Haus?
  • Gibt es Allergiker in der Familie?
  • Wie alt sind die Kinder?
  • Wer ist die Bezugsperson und übernimmt die Verantwortung?

Die eine perfekte Familienrasse gibt es nicht. Empfehlenswert sind für Familien sanfte, gelassene und mittelgroße Hunderassen, die ein ruhiges und geduldiges Gemüt und diese Charaktereigenschaften mitbringen:

  • Kinderlieb, treu und intelligent, z.B. Border Collie, Hütehunde
  • Ausgeglichen, trotzdem energiegeladen, verspielt, anhänglich und kinderlieb, z.B. Beagle
  • Anpassungsfähig, unkompliziert, kinderlieb, z.B. Havaneser
  • Gelehrig, kinderlieb und intelligent, z.B. Golden Retriever, Labrador Retriever
  • Freundlich, treu und kinderlieb, z.B. Berner Sennenhund

Als eher ungeeignet gelten Jagdhunde, mit Wildschärfe. Also Hunde die schnell angreifen und kräftig zubeißen. Auch zu viel Schutz- und Wachtrieb bei Wachhunde können den Familienfrieden ins Ungleichgewicht bringen. Rassen, die man grundsätzlich meiden solle, gibt es allerdings auch nicht. Viele Fachleute raten jedoch vom Terrier als Familienhund ab, da dieser rassetypisch beuteorientiert ist und gerne zupackt.

Vor allem im Umgang mit Kindern kann es bei Hunden mit niedriger Reizschwelle und Schmerzempfindlichkeit schnell heikel werden. Vorsicht ist auch bei Rassen geboten, die für starke Überzüchtung bekannt sind. Ihre genetisch bedingten Charaktereigenschaften sind häufig zum Negativen manipuliert.

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Labrador, Beagle & Co.
Es gibt viele ideale Familienhunde. Im Endeffekt entscheiden Sie selbst, welcher Hund am Besten zu Ihnen passt. Das sind die Top 10 der beliebtesten großen und mittelgroßen Familienhunde – alphabetisch sortiert. 
  • Beagle
  • Berner Sennenhund
  • Border Collie
  • Chihuahua
  • Dalmatiner
  • Französische Bulldogge
  • Goldendoodle
  • Golden Retriever 
  • Havaneser
  • Labrador
Gut zu wissen: Rassetypische Leiden
Bevor Sie sich für einen Familienhund entscheiden, informieren Sie sich über potenzielle Hundekrankheiten. Besonders Hunderassen, die stark und häufig gezüchtet werden, leiden öfter unter bestimmten Krankheiten.

Die Französische Bulldogge zum Beispiel leidet oftmals an Bindehautentzündungen und Allergien. Ein Labrador Retriever neigt meist zu Übergewicht. Mischlinge dagegen sind in der Regel weniger anfällig für Erbkrankheiten.

Entscheiden Sie sich dennoch für einen Rassehund, sollten Sie einen Hund immer nur von einem seriösen Züchter kaufen. Achten Sie auf eine ordentliche Dokumentation der Herkunft sowie auf Impf- und Wurmpass. 

Egal für welche Rasse Sie sich entscheiden: Kümmern Sie sich bereits im Welpen- oder Junghunde-Alter um eine Hundekrankenversicherung für Ihren Vierbeiner. Je früher Sie diese abschliessen, desto günstiger sind diese im Normalfall. Eine Tierkrankenversicherung übernimmt im Krankheitsfall die hohen Behandlungskosten Ihres Tieres. Vor allem bei rassetypischen und damit chronischen Erbkrankheiten sind Behandlungen beim Tierarzt und Operationen sehr teuer

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Die Qual der Wahl
Ob Sie sich für einen Welpen oder einen älteren Hund entscheiden liegt ganz bei Ihnen. Bei Familien sind Welpen meist die erste Wahl, wenn Sie sich einen Hund anschaffen wollen. Denn Welpen fügen sich in der Regel schnell in die Familie ein. Doch es kann auch große Freude bereiten einen älteren Hund aufzunehmen. 

Die Anschaffung eines Welpen ist dann ratsam, wenn Ihre Kinder bereits etwas älter sind. Denn: ein Baby und ein Welpen gleichzeitig zu versorgen, kann Sie schnell überfordern, da beide viel Aufmerksamkeit brauchen. 

Ältere Hunde können sich ebenso gut in die Familie einfügen. Jedoch sollten sich der Hund und Ihre Kinder vorher kennenlernen. So sehen Sie, wie der Hund mit Menschen umgeht. Ältere Hunde brauchen in der Regel weniger Zeitaufwand und Geduld als Welpen. Außer: der Vorbesitzer hat den Hund schlecht behandelt. Dann braucht er etwas mehr Eingewöhnungszeit. 

Anschaffung 
Ob gezüchtet oder aus dem Tierheim: Für welchen Hund Sie sich entscheiden ist Ihnen überlassen. Wichtig ist, dass Sie und der Hund sich zusammen wohlfühlen.

Nehmen Sie einen Hund aus dem Tierheim auf, informieren Sie sich genauestens darüber, ob das Tier bereits schlechte Erfahrungen mit Kindern oder allgemein im Umgang mit Menschen gesammelt hat. Es ist möglich, dass er vorher von Kindern als Spielzeug benutzt wurde, das beworfen oder geschlagen wurde. Nach solchen Erfahrungen ist es durchaus wahrscheinlich, dass der Vierbeiner unter einem Trauma leidet.

Um ganz sicher zu gehen, ob der Hund mit Ihren Liebsten zurechtkommt und andersrum, können sie häufig mit dem Tierheim vereinbaren, seine Familientauglichkeit unverbindlich zu testen. Dazu starten Sie mit ein paar Spaziergängen und nehmen ihn dann für ein paar Tage probeweise bei sich auf – immer mit der Option der Rückgabe, falls die Familienerweiterung nicht gelingt.

Als weitere Option können Sie Ausschau nach einem Hund in einer Pflegefamilie halten, die der Ihren sehr ähnlich ist. So kann sich der vierbeinige Schützling schneller eingliedern, und Sie können sich hilfreiche Tipps vom bisherigen Halter holen.

Die Alternative ist, sich bei einem Hundezüchter nach einem geeigneten Familienhund umzusehen. Kaufen Sie dort einen Rassehund als Welpen, kann er bestimmte Eigenschaften bereits voraussagen. Eine Garantie auf Familientauglichkeit gibt es aber natürlich nicht – schließlich sind auch Hunde Individuen.

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Integration
Lassen Sie den Hund von Beginn an, so viel wie möglich am Alltag teilhaben. Nehmen Sie ihn mit zum Fußballspiel Ihres Sohnes, in die Stadt zum Shoppen und zum Kaffeetrinken mit Freunden. Der Vierbeiner sollte früh mit allem in Kontakt kommen, damit er keine Angst vor Alltagsdingen wie Zugfahren entwickelt.
Beachten Sie dennoch: Hundewelpen können überfordert und überlastet sein. Denn die kleinen Vierbeiner brauchen ausreichend Ruhe, Schlaf und Fressen. Das sollten Sie auch Ihren Kindern erklären. Am einfachsten ist es, geregelte Ruhezeiten für den neuen tierischen Freund festzulegen, an die sich auch die Kinder halten müssen. So lernen sie, das Tier zu respektieren und zu verstehen, dass dies ein echtes Lebewesen ist. Das Hundekörbchen sollte in jedem Fall ausschließlich für den Vierbeiner da sein und ihm einen Rückzugsort bieten.
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Häufige Fragen
  • Welche Familienhunde eignen sich für Anfänger?

    Für Anfänger ist es besonders wichtig, dass der Hund ruhig, geduldig und leicht zu erziehen ist. Denn als frischgebackener Hundebesitzer muss man erst in die neue Rolle hineinwachsen. Deshalb sollte der Hund einen ausgeglichenen, fröhlichen und sanftmütigen Charakter haben. Geeignete Hunde für Anfänger sind beispielsweise Malteser, Havaneser, Golden Retriever oder Papillon.
  • Gibt es Familienhunde, die nicht haaren?

    Jeder Hund haart und verliert etwas von seinem Fell. Jedoch gibt es ein paar Hunderassen, die wenig haaren. Zum Beispiel Labra- und Goldendoodle, Malteser, Schnauzer, Havaneser, Terrier oder Pudel.

    Wichtig ist im Vorhinein abzuklären, ob ein Familienmitglied eine Tierhaarallergie hat. Wenn Allergiker Hunde im Haus halten und täglichem Kontakt ausgesetzt sind, kann das insbesondere bei Kindern schwere Folgen nach sich ziehen.

  • Ab wann können Kinder mit dem Familienhund Gassi gehen?

    Ab welchem Alter Kinder alleine mit dem Hund bleiben oder sogar spazieren gehen können ist pauschal nicht zu beantworten. Ein Elfjähriger ist weder körperlich noch geistig in der Lage, einen Hund zu führen. 14 ist ebenfalls noch ein kritisches Alter. Mit 16 Jahren haben die meisten Teenager bereits das nötige Verantwortungsbewusstsein.

     

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