Eine männliche Hand hält ein Wasserstoffhandstück während ein blaues Auto betankt wird
Maßgeschneiderter Schutz

Wasserstoffauto-Versicherung: Wir geben Ihnen bis zu 10% Nachlass

Die Allianz gewährt derzeit bei der Kfz-Versicherung einen Nachlass von bis zu 10 Prozent auf rein batterieelektrisch betriebene Pkw.

Der Nachlass gilt in den Produktlinien Komfort und Premium auf den individuellen Versicherungsbeitrag. Die Berücksichtigung des Nachlasses erfolgt im Online-Rechner automatisch und wird nicht nochmals gesondert ausgewiesen.

  • Die Wasserstoffauto-Versicherung schützt Sie vor Ansprüchen Dritter, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug einen Unfall verursachen. Diese ist für Autos mit Wasserstoffantrieb gesetzlich vorgeschrieben (Kfz-Haftpflicht).
  • Die Wasserstoffauto-Versicherung leistet bei Sach-, Personen- und Vermögens­­schä­den, die Sie mit Ihrem Fahrzeug Dritten zufügen. Die Autoversicherung der Allianz deckt Kosten für Sach­schä­den bis zu 100 Millionen, für Personenschäden bis zu 15 Millionen Euro. Diesen Schutz können Sie mit einer Teil- oder Vollkasko sinnvoll erweitern.
  • Die Allianz belohnt Fahrer:innen von Wasserstoffautos. Der Versicherer gewährt bis zu 10 Prozent Nachlass auf die Kfz-Versicherung für ein Fahrzeug mit Wasserstoffantrieb.
  • Wasserstoffautos sind klimafreundlich, weshalb Autohersteller sie mit einer Kaufprämie fördern.

Die Allianz gewährt derzeit bei der Kfz-Versicherung einen Nachlass von bis zu 10 Prozent auf rein batterieelektrisch betriebene Pkw.

Der Nachlass gilt in den Produktlinien Komfort und Premium auf den individuellen Versicherungsbeitrag. Die Berücksichtigung des Nachlasses erfolgt im Online-Rechner automatisch und wird nicht nochmals gesondert ausgewiesen.

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Ihre Vorteile
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Auto fährt an einer Tankstelle an eine Wasserstoff-Zapfsäule
Auto fährt an einer Tankstelle an eine Wasserstoff-Zapfsäule
Ein Wasserstoffauto gehört zu den Fahrzeugen mit alternativem Antrieb. Wie beim Elektroauto treibt ein Elektromotor die Räder an. Im Unterschied zu Stromern ist das Herzstück eines Wasserstoff-Fahrzeugs eine Brennstoffzelle statt einer Batterie. Zusätzlich ist im Wagen ein Wasserstofftank verbaut. Fossile Kraftstoffe benötigt ein Auto mit Wasserstoffantrieb nicht zur Fortbewegung. Sauerstoff und Wasserstoff treiben es an.
 

Wie funktioniert ein Wasserstoffauto?

 
Ein Wasserstoffauto funktioniert durch eine chemische Reaktion von Wasserstoff und Luftsauerstoff in der Brennstoffzelle des Wagens. Dabei entstehen Wasser, Wärme und elektrischer Strom. Die freigesetzte Energie landet im Elektromotor und treibt das Kfz an. Statt umweltbelastender Abgase tritt nur Wasserdampf aus dem Auspuff.
 
Zuviel produzierten Strom nimmt eine kleine Batterie auf, die auch Rekuperationsenergie (Bewegungsenergie) – beispielsweise durch Bremsen – speichert.
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Mit der Autoversicherung für Wasserstoff-Fahrzeuge sind Sie bei der Allianz optimal abgesichert. Der Ver­sicher­ungs­schutz ersetzt Ihnen beispielsweise Schäden durch Hacker oder Tierbiss
  • Tierbiss: Bei der Allianz sind Folgeschäden mitversichert, die durch Tierbiss (durch die inkludierte Marderschaden Versicherung in allen Produktlinien abgedeckt) oder Kurz­schluss (nur in den Produktlinien Komfort und Premium) entstehen.
  • Wirtschaftlicher Totalschaden: Sollte Ihr Fahrzeug innerhalb der ersten 36 Monate (inkl. GAP-Deckung in Premium; in Komfort und Direct Plus innerhalb der ersten 24 Monate) einen wirtschaftlichen Totalschaden haben, erstatten wir Ihnen den Neu­preis Ihres Autos.
  • Hackerangriff: In der Vollkasko aller Produkt­linien sind Schäden am Wasserstoffauto abgedeckt, die Ihnen bei einem Unfall aufgrund eines Hackerangriffs auf die Fahrzeugsoftware entstehen.
  • Förderung: Die Allianz unterstützt wie die Bundesregierung Elektromobilität mit dem Ziel einer sauberen Umwelt. Denn Nachhaltigkeit gehört zu unserem Selbstverständnis. Daher gewähren wir bei der Kfz-Versicherung einen Nachlass von bis zu 10 Prozent für Wasserstoffautos. Der Nachlass greift bei den Produkt­linien Komfort und Premium.

Die Allianz gewährt derzeit bei der Kfz-Versicherung einen Nachlass von bis zu 10 Prozent auf rein batterieelektrisch betriebene Pkw.

Der Nachlass gilt in den Produktlinien Komfort und Premium auf den individuellen Versicherungsbeitrag. Die Berücksichtigung des Nachlasses erfolgt im Online-Rechner automatisch und wird nicht nochmals gesondert ausgewiesen.

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Allianz Direct
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Allianz Versicherung
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Bisherige Kunden und Kundinnen haben uns bewertet

Die Kundenbewertungen von eKomi beziehen sich auf die Kfz-Versicherung der Allianz Versicherungs-AG

Aus X Bewertungen bei eKomi

Gut zu wissen: Teil- oder Vollkasko
Illustration Gut zu wissen
Ob eine Kaskoversicherung für ein Fahrzeug mit Wasserstoffantrieb sinnvoll ist oder nicht, hängt von diversen Kriterien wie Fahrzeugalter oder Kaufpreis ab. An diesen Punkten können Sie sich orientieren:
 
  • Die Kfz-Haftpflicht leistet bei Personen-, Sach- und Vermögensschäden, die Sie Dritten mit Ihrem Fahrzeug zufügen. Der Basisschutz ist für Wasserstoff-Fahrzeuge gesetzlich vorgeschrieben.
  • Bei älteren Wasserstoffautos reicht eine Teilkaskoversicherung. Sie ist zwar teurer als die Haftpflicht. Dafür deckt sie beispielsweise Schäden durch Tierbiss, Diebstahl oder Unwetter ab.
  • Eine Vollkaskoversicherung macht vor allem in den ersten Jahren nach Neuwagenkauf Sinn. Der Versicherer kommt unter anderem für Schäden am eigenen Fahrzeug auf. Damit sichern Sie sich vor hohen Reparaturkosten ab. Der Versicherungsschutz greift auch bei Vandalismus und wenn Sie durch Eigenverschulden Ihr Brennstoffzellenfahrzeug beschädigen.
Illustration Gut zu wissen
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Die Kosten einer Wasserstoffauto-Versicherung sind geringer als die einer Kfz-Versicherung für Verbrenner. Einige Versicherer gewähren Fahrer:innen eines Wasserstofffahrzeugs wie bei der Elektroauto-Versicherung einen Nachlass von bis zu 10 Prozent.

Die Allianz gewährt derzeit bei der Kfz-Versicherung einen Nachlass von bis zu 10 Prozent auf rein batterieelektrisch betriebene Pkw.

Der Nachlass gilt in den Produktlinien Komfort und Premium auf den individuellen Versicherungsbeitrag. Die Berücksichtigung des Nachlasses erfolgt im Online-Rechner automatisch und wird nicht nochmals gesondert ausgewiesen.

Ein Mann schaut nachdenklich auf ein Schriftstück

Die Versicherungskosten hängen unter anderem von diesen Kriterien ab:

  • Typklasse (spiegelt Schaden- und Unfallbilanzen der Automodelle wider)
  • Regionalklasse (bildet die Schadens­bilanz einer bestimmten Region ab)
  • Schadenfreiheitsklasse (zeigt die unfallfrei gefahrenen Jahre der versicherten Person)

Neben den genannten Punkten wie Typ- oder Regionalklasse orientieren sich Versicherer bei der Berechnung des Versicherungsbeitrags auch an individuellen, von Ihnen beeinflussbaren Faktoren. Dazu zählen beispielsweise:

  • Anzahl der Fahrer:innen
  • Kilometerleistung pro Jahr
  • Höhe der Selbstbeteiligung
Gut zu wissen: Anschaffungspreis
Illustration Gut zu wissen
Die Kosten eines Wasserstoffautos sind höher als die eines Verbrenners. Der Hyundai Nexo kostet in der Basisvariante beispielsweise 77.290 Euro, der Toyota Mirai II ist in der Basisversion ab 65.990 Euro zu haben. Weitere Personen-Neufahrzeuge mit Wasserstoffantrieb sind momentan in Deutschland nicht erhältlich (Stand: Februar 2024).
 
Das könnte sich ändern. Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) stellte im Herbst 2020 das Testauto SLRV (Safe Light Regional Vehicle) vor. Wann das Brennstoffzellenmobil auf den Markt kommt, steht noch in den Sternen. Interessant ist allerdings sein Preis: Das Entwickler:innenteam rechnet mit Kosten von rund 15.000 Euro für das Serienfahrzeug.

Übrigens: Bis 17. Dezember 2023 ließ sich der Anschaffungspreis eines Wasserstoffautos theoretisch senken. Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) förderte bis zu diesem Zeitpunkt den Kauf von Wasserstofffahrzeugen mit einer Innovationsprämie in Höhe von bis zu 3.000 Euro. Vom Autohersteller gab es bis zu 1.500 Euro extra. Der maximale Neupreis durfte 65.000 Euro betragen. Diese Vorgabe erfüllte jedoch kein Fahrzeug. 

Illustration Gut zu wissen
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Klarheit im Schadensfall
  • ... Sie beim Fahren Ihr Smartphone suchen oder darauf rumtippen und dadurch einen Unfall verursachen. Das ist verboten und grob fahrlässig, allerdings mitversichert.
  • ... die Überspannung die Batterie Ihres Wasserstoffautos beschädigt und eine Reparatur nicht möglich ist. Die Allianz erstattet die Kosten für den Austausch bei Voll- und Teilkasko.
  • ... Sie mit Ihrem Wasserstoffauto einen Unfall verschulden. Die Kfz-Haftpflicht leistet für Sach- und Personenschäden im Rahmen Ihrer Deckungssumme.
  • … der Schaden Ergebnis eines Konstruktions-oder Materialfehlers des Herstellers ist oder aus dem Alterungsprozess resultierte (z.B. Abnutzung bzw. Leistungsminderung durch Zeit).
  • ... der Schaden durch Eigenverschulden entstanden ist: z.B. vorsätzliche Beschädigung, Autodiebstahl durch grobe Fahrlässigkeit, Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.
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Die Tankzeit eines Wasserstoffautos ist gering und die Umweltbilanz positiv (was sich auch auf die Umweltplakette auswirkt) . Dafür ist der Anschaffungspreis hoch, das Tankstellennetz dürftig. Was noch für und gegen ein Brennstoffzellenfahrzeug spricht:
  • Kurze Tankzeiten (ca. drei bis fünf Minuten)
  • Keine schädlichen Abgase
  • Reichweite von maximal rund 750 Kilometer
  • Auch für große Anhängelasten geeignet
  • Hohe Anschaffungskosten (ab ca. 66.000 Euro)
  • Geringe Fahrzeugauswahl
  • Wenige Tankstellen in Deutschland (Stand Januar 2024: 92)
  • Eingeschränkte Mobilität
  • Niedriger Wirkungsgrad (etwa 65 bis 75 Prozent der ursprünglichen Energie geht verloren)
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Ob Fahrzeuge mit Wasserstoff-Antrieb in Deutschland eine erfolgreiche Zukunft haben, hängt maßgeblich von zwei wichtigen Faktoren ab: Anschaffungspreis und Infrastruktur.
Heckansicht eines weißen Wasserstoff-Brennzellenautos

Das Interesse an Wasserstoffautos in Deutschland wächst. Laut Kraftfahrt-Bundesamt stieg die Anzahl der entsprechenden Pkw-Neuzulassungen bis Januar 2023 im Vergleich zum Vorjahr von 1.211 auf 1.989, also um rund 64 Prozent. 2023 wurden in den ersten drei Monaten 19 Neuzulassungen erteilt.

Deutschlandweit gibt es (Stand April 2023) insgesamt 2.008 Personenkraftwagen mit Wasserstoffantrieb – damit sind diese bisher kein alltäglicher Anblick. Ähnlich sah es noch vor 15 Jahren bei den reinen Elektroautos aus. Stromer nahmen erst Fahrt auf, als bessere Technik zum Einsatz kam, der Staat Fördermittel zur Verfügung stellte, sich die Modellauswahl vergrößerte, Kaufpreise purzelten und die Infrastruktur massiv ausgebaut wurde.

Der hohe Anschaffungspreis eines Autos mit Wasserstoffantrieb bremst aktuell deren Absatz aus. Die Ursachen sind schnell ausgemacht: hohe Entwicklungskosten und geringe Verkaufszahlen. Kosten und Preise pro Auto sinken erst bei höheren Stückzahlen. Die Attraktivität von Wasserstoffautos steigt, wenn ein flächendeckendes Tankstellennetz aufgebaut ist.

Aktuell gibt es in Deutschland 92 Tankstellen mit Wasserstoff-Zapfsäule (Stand Januar 2024). Diese befinden sich hauptsächlich in Ballungsräumen wie Hamburg, Berlin, Stuttgart oder München. Außerdem sind sie an wichtigen Autobahnachsen zu finden.

Experten und Expertinnen sprechen von 1.000 Tankstellen die nötig wären, um das Kundeninteresse zu steigern. Hierbei helfen könnte auch eine Modellvielfalt, wie wir sie bei Elektroautos sehen. Allerdings behandeln die deutschen Automobilhersteller das Thema "Wasserstoffantrieb" noch stiefmütterlich. Mercedes-Benz hatte bis zum Frühjahr 2020 das SUV GLC-F-Cell als Leasingfahrzeug für ausgesuchte Kunden im Angebot.

Jetzt konzentrieren sich die Stuttgarter zusammen mit Volvo auf die Produktion eines Nutzfahrzeugs mit Wasserstoffantrieb. BMW tüftelt an einem Wasserstoffwagen, der 2025 auf den Markt kommen soll. Im Frühjahr 2023 brachten die Münchner bereits einen auf Wasserstoff-Antrieb umgerüsteten X5 in Kleinserien-Produktion (unter 100 Fahrzeuge) auf die Straße: den iX5 Hydrogen. Nur eine kleine Zielgruppe ist seitdem zu Demonstrations- und Erprobungszwecken weltweit mit den Pilot-Serienautos unterwegs.

Audi sammelt Erfahrungen mit dem Konzeptwagen h-tron quattro concept. Ein Serienfahrzeug aus Ingolstadt ist jedoch nicht in Sicht. Bis dahin haben Toyota und Hyundai das Sagen. Zwei Modelle – Modellvielfalt sieht anders aus. Vielleicht verpassen neun Milliarden Euro der Bundesregierung der Wasserstoff-Mobilität neuen Schub. Die Fördermittel stammen aus dem Corona-Paket und sollen eine klimafreundliche Produktion von Wasserstoff ermöglichen.

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  • Ist ein Wasserstoffauto umweltfreundlich?

    Ein Wasserstoffauto ist umweltfreundlich, wenn der Plan der Bundesregierung aufgeht. Der Staat fördert die Forschung zur klimafreundlichen Produktion von Wasserstoff mit neun Milliarden Euro. Findet ein Unternehmen einen Weg, Wasserstoff klimafreundlich zu produzieren, spricht vieles für Wasserstofftechnik als Antrieb der Zukunft. Kommen bei der energieintensiven Herstellung von Wasserstoff regenerative Energiequellen zum Einsatz, gibt es keinen Schadstoffausstoß. Aus dem Auspuff entweicht durch die chemische Reaktion nur Wasserdampf. 

    Allerdings wird Wasserstoff zurzeit hauptsächlich aus fossilen Brennstoffen gewonnen. Gelingt die saubere Produktion, dürften Autobauer ihr Engagement steigern und Verbraucher:innen verstärkt nach Wasserstoffautos suchen.

    Wasserstoffautos haben gegenüber den aktuell gehypten Elektroautos weitere Vorteile. So ist ihr rund fünf bis sechs Kilogramm Wasserstoff fassender Tank in etwa vier bis fünf Minuten befüllt. Bei einem Verbrauch von rund einem Kilo auf 100 km profitieren Fahrer:innen von 500 bis 600 Kilometer Reichweite, bevor das Tanklämpchen zur nächsten Zapfsäule dirigiert. Nach einem kurzen Tankstopp geht die Fahrt schon weiter.

  • Sind Wasserstoffautos ökologischer als Elektroautos?

    Ja, Wasserstoffautos sind tatsächlich ökologischer als E-Autos. Ihre Ökobilanz fällt hinsichtlich Batterieproduktion besser aus. Stromer benötigen große Akkus, Fahrzeuge mit Brennstoffzelle dagegen nur eine kleine Batterie. Das macht Wasserstofffahrzeuge klimafreundlicher. Allerdings sehen Autoexperten und Autoexpertinnen den Vorteil nur gegenüber E-Autos mit einer Batteriekapazität von mindestens 50 kWh. Kleinere Stromspeicher verbrauchen in der Herstellung weniger CO2 und haben deshalb eine bessere Ökobilanz als Pkw mit Wasserstoffantrieb.
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