Mann mit Bart fährt mit Hund im Auto, Hund schaut aus dem offenen Fenster
Anleitung, Fristen und Tipps

Kfz-Versicherung wechseln

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Bei Umzug, Autokauf oder veränderter Zahl von Fahrern empfiehlt sich ein Blick in den Versicherungsvertrag. Ein Wechsel des Tarifs bei Ihrem Versicherer kann in solchen Fällen sinnvoll sein.
  • Auch den Autoversicherer zu wechseln oder die Kfz-Haftpflicht um eine Kasko­ver­sicherung zu erweitern, können Möglichkeiten sein, Ihre Kfz-Ver­si­che­rung optimaler auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.
  • Für einen unkomplizierten Wechsel ist der Kündigungs­termin (Stich­tag) entscheidend. In der Regel fällt dieser auf den 30.11. eines Jahres. Bei Beitrags­erhöhungen, Fahrzeug­wechsel oder nach einem Schadensfall greift das Recht auf Sonderkündigung.
  • Eine Versicherung kann einen Antrag auf Schutz auch ablehnen. Daher ist es empfehlens­wert, die alte Versicherung erst zu kündigen, wenn der neue Vertrag wirksam ist.
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Umfrage
21,8 Prozent der deutschen Autofahrer denken über einen Wechsel der Pkw-Versicherung nach. Dies ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter 2.000 deutschen Fahrzeug­haltern im November 2019. Die meisten Befragten gaben als Grund an, Geld sparen und die Versicherung wegen eines günstigeren Angebots wechseln zu wollen. Die Zahl der Personen mit aktueller und konkreter Wechselabsicht liegt laut der Studienergebnisse jedoch bei nur 6,2 Prozent der Teilnehmer.
Infografik: Anteil der Personen, die ihre Kfz-Versicherung wechseln möchten, dazu bereit oder nicht wechselwillig sind
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Kriterien
Wer Leistungen und Preise verschiedener Versicherer regelmäßig miteinander vergleicht, kann Geld sparen. Das gilt erst recht, wenn sich Vertrags­bedingungen oder Ihre Lebens­situation ändern. Zum Beispiel, weil Sie umziehen oder sich ein neues Fahrzeug kaufen. Wie oft Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln, bleibt Ihnen überlassen. Theoretisch können Sie Tarif oder Anbieter jedes Jahr ändern.
Junge Frau fährt in Begleitung ihrer Mutter Auto

Wenn sich die Anzahl der Fahrer ändert

Fahren künftig weniger oder mehr Personen aus Ihrem Umfeld Ihr Kfz, kann ein neuer Tarif bei Ihrem bisherigen Versicherer für Sie günstiger sein. Ein wesentliches Kriterium für die Errechnung des Tarifs ist die Fahrpraxis der versicherten Fahrer.

Sie wollen Fahranfänger in den Vertrag mit aufnehmen

Macht Ihr Kind den Führerschein mit 17 und nutzt beim sogenannten Begleiteten Fahren (BF17) Ihr Auto mit, suchen Sie möglichst nach einem familienfreundlichen Versicherer mit günstigen Tarifen für BF17-Teilnehmer. Auch ein Wechsel in eine Vollkasko­versicherung kann sinnvoll sein, solange ein Fahranfänger das Familienauto fährt.

Die Allianz bietet jungen Fahrern und ihren Eltern gleich mehrere Möglichkeiten zu sparen:

  • Die Produktlinien Smart, Smart Plus und Komfort sowie Premium der Allianz Auto­versicherung enthalten grund­sätz­lich die Möglichkeit, den Kreis der Fahrer jederzeit um einen BF17-Teilnehmer zu erweitern.
  • Die Telematik-Versicherung BonusDrive der Allianz bietet günstigen Ver­si­che­rungs­schutz, bei dem das Versicherungs­unter­nehmen sicheres und umsichtiges Fahren belohnt.
  • Kinder von Allianz-Kunden im Alter zwischen 18 und 25 Jahren erhalten einen beson­ders günstigen Tarif für ihr erstes eigenes Auto: Statt mit der sonst für Fahr­anfänger üblichen Schadenfreiheitsklasse 0 steigen sie gleich mit der günstigeren SF 1 ein.

Ihre Kinder fahren Ihr Auto nicht mehr

Der Nachwuchs zieht aus und nutzt das Familienfahrzeug nicht mehr? Melden Sie die geänderte Zahl der Fahrer Ihrem Versicherer – das kann sich günstig auf Ihren Beitrag auswirken. Prüfen Sie am besten zugleich Ihren bestehenden Tarif, denn Preise und Leistungen im Kfz-Bereich können von Jahr zu Jahr schwanken.

Auch ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die Notwendigkeit eines bestehenden Kaskoschutzes zu prüfen. Haftpflicht, Vollkasko oder Teilkasko? Wenn Ihr Auto zum Beispiel inzwischen durch ein höheres Alter an Wert verloren hat, lohnt sich möglicherweise ein Wechsel von der Voll- zur Teilkasko­versicherung.

Sie möchten Ihren Partner in den Versicherungs­vertrag einschließen

Möchten Sie Ihrem Ehe- oder Lebens­partner ermöglichen, Ihr Auto regel­mäßig zu fahren, ist nicht unbedingt eine Beitrags­erhöhung zu erwarten. Allerdings gibt es Versicherungen, die besondere Konditionen bei Einschluss eines weiteren Fahrers gewähren. Daher lohnt sich auch dann ein Vergleich.

Wenn Sie umziehen

Mit einem neuen Wohnort kann sich auch die Höhe der Versicherungs­prämie ändern. Dann zum Beispiel, wenn sich durch den Umzug Ihre Regionalklasse ändert. Diese spiegelt die Schaden- und Unfallbilanz in einer Region wider.

In einer Großstadt beispielsweise ereignen sich statistisch gesehen mehr Unfälle als in kleinen Ortschaften. Ein Umzug vom Land in die Stadt kann daher einen höheren Versicherungsbeitrag bedeuten. Ziehen Sie dagegen in ein ländliches Gebiet, kann die Regional­klasse für Sie günstiger sein. Gleichzeitig besteht auf Landstraßen eine höhere Gefahr für Tierunfälle. Daher sollten Sie zum Beispiel prüfen, inwieweit ein Wildunfall von Ihrer Versicherung abgedeckt ist.

Junges Paar steht an geöffnetem Neuwagen

Wenn Sie sich einen neuen Pkw kaufen

Bei einem Fahrzeugwechsel brauchen Sie einen neuen Versicherungs­vertrag. Denn die Kfz-Versicherung ist immer an ein konkretes Fahrzeug gebunden. Prüfen Sie, inwieweit der Vertrag, den Sie für Ihren alten Pkw hatten, jetzt noch für Sie und Ihren neuen Wagen sinnvoll ist. Meist lohnt es sich finanziell, die Kfz-Versicherung zu wechseln, wenn Sie Ihr altes Auto abmelden und ein neues anschaffen. Das gleiche gilt, wenn der Wert des neuen Fahrzeugs im Vergleich zum alten erheblich abweicht.

Steigen Sie zum Beispiel von einem Audi A4 auf eine Mercedes C-Klasse um, ändert sich Ihre Typklasse. Typklassen spiegeln die Schaden- und Unfallbilanz jedes einzelnen Automodells wider. Daraus errechnet sich die Höhe der Prämie – in diesem Fall könnte sie zum Beispiel höher ausfallen. Ein Tarif­vergleich lohnt sich also bei einem Auto­wechsel.

Wenn Sie einen Zweitwagen fahren

Sie nutzen neben Ihrem Alltags­fahrzeug ein Zweitfahrzeug? Dann lohnt sich der Versicherungs­wechsel oft besonders: Bei vielen Versicherern erhalten Sie günstige Sonder­konditionen, wenn Sie Verträge für mehrere Pkw bei ihnen abschließen. Möchten Sie nur Ihren Zweitwagen neu versichern, ist das übrigens auch kein Problem. Der Wechsel der Auto­ver­si­che­rung funktioniert genauso wie bei Ihrem Erstfahrzeug.

Wenn Ihr Versicherer Ihre Treue mit Ver­günsti­gungen belohnt

Ihre Kfz-Versicherung liegt bei einem Versicherer, alle anderen Versicherungs­verträge hingegen bei einem anderen Unternehmen? Dann können Sie fragen, ob ein Wechsel der Auto­ver­siche­rung Ihnen eine Art "Mengenrabatt" einbringt.

Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen: Leasing
Illustration Info: Gut zu wissen

Ja, sofern im Leasingvertrag geregelt ist, dass Sie als Fahrzeugnutzer für die Versicherung des Kfz zuständig sind. Dann entscheiden Sie selbst, ob sich ein Tarif- oder Anbieterwechsel während der Vertragslaufzeit lohnt.

Allerdings schreiben Leasinggeber meist vor, welcher Versicherungsschutz für Ihr Leasingauto angemessen ist. Das heißt: In der Regel sind Sie verpflichtet, min­des­tens eine Teilkasko für den Wagen abzuschließen.

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Ordentlich kündigen

Um den Wechsel der Kfz-Versicherung möglichst einfach und reibungslos zu gestalten, ist es ratsam, frühzeitig einen Blick in die Vertragsunterlagen zu werfen. Dort finden Sie alle wichtigen Informationen und Fristen – etwa bis wann Sie Ihre Kfz-Versicherung wechseln können und welches Datum als Stichtag einzuhalten ist.

Autoversicherung wechseln – wie geht das?

Um Ihren laufenden Versicherungsvertrag zu beenden, schicken Sie das Kündigungsschreiben fristgerecht an den jeweiligen Anbieter – in schriftlicher Form und am besten postalisch per Einschreiben. Folgende Möglichkeiten zu kündigen und zu wechseln haben Sie:

  • Zum Jahresende
    Der Stichtag für die ordentliche Kündigung ist bei den meisten Versicherern der 30. November, wenn der Vertrag zum 1. Januar beginnt. Dann greift die Kündigung zum 31. Dezember. Das bedeutet: Sie haben bis einen Monat vor Vertragsablauf Zeit für die Kündigung. Am Stichtag muss das Kündigungs­schreiben bei der Versicherung eingegangen sein. Der Poststempel gilt nicht. Ansonsten verlängert sich Ihre Auto­versicherung automatisch bis ins Folgejahr.
  • Unterm Jahr
    Ein anderer Termin gilt bei Versicherungen mit unterjähriger Hauptfälligkeit. Diese Verträge können rund ums Jahr geschlossen werden und haben eine Ver­trags­lauf­zeit von zwölf Monaten. Die ein­monatige Wechselfrist endet einen Monat vor Fälligkeit der Versicherungs­prämie, also beispielsweise zum 31. Juli bei Versicherungs­beginn am 1. September des Jahres.
  • Zum Saisonbeginn
    Cabrios, Motorräder oder Wohn­mobile, die im Winter nicht gefahren werden, führen häufig Saisonkennzeichen. Diese Verträge können Sie einen Monat vor Saison­beginn beenden. Einen Vertrag mit Saisonstart am 1. März dürfen Sie also zum 31. Januar des gleichen Kalenderjahres kündigen.
Person hält ein Tablet mit geöffneter Kalender-App in den Händen

Wann kann ich das Sonderkün­digungs­recht geltend machen?

In bestimmten Fällen können Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen und Ihre Pkw-Versicherung auch zu Zeitpunkten außerhalb der gängigen Kündigungs­termine beenden.

  • Wenn der Versicherer die Beiträge erhöht:
    Ihre Beiträge steigen, aber die Versicherungsleistungen bleiben gleich? Dann dürfen Sie die Ver­si­che­rung beenden, sobald die Prämienerhöhung greift. Die Kündigung muss innerhalb eines Monats nach Erhalt der Be­nach­rich­tigung bei Ihrem Versicherer eingehen. Tipp: Werfen Sie regelmäßig einen Blick in Ihre Jahresabrechnung. Der Vergleichs­beitrag offenbart versteckte Preiserhöhungen.
  • Wenn Sie ein gebrauchtes Auto kaufen oder weitergeben:
    Als neuer Halter dürfen Sie den laufenden Vertrag außerordentlich beenden und die Kfz-Versicherung wechseln. Bei Ummeldung können Sie innerhalb eines Monats kündigen. Das gilt auch bei einem Halterwechsel innerhalb der Familie – zum Beispiel, wenn Sie das Autofahren aufgeben und den Pkw Ihrem Enkel überlassen. Wenn Sie Ihr Auto ummelden, kann dieser die Versicherung wechseln.
  • Wenn Sie einen Schaden gemeldet haben:
    Nach einem Schadenfall haben Sie nach Schadenabwicklung einen Monat Zeit zu entscheiden, ob Sie den Vertrag sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt beenden. Spätester Termin ist das Ende des laufenden Versicherungsjahres.

In diesem Fall haben Sie kein Recht auf Sonderkündigung

  • Wenn Sie umziehen:
    Ziehen Sie in eine neue Stadt oder in ein anderes Bundesland, in der bzw. in dem das Unfallrisiko deutlich höher oder niedriger ausfällt, wird der Versicherungs­beitrag angepasst. Das heißt: Ihre Regional­klasse verbessert oder verschlechtert sich. In diesem Fall haben Sie kein Recht auf Sonderkündigung.
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Viele glauben, eine Versicherung zu kündigen wäre aufwendig und zeit­raubend. Wir beweisen Ihnen das Gegenteil. Mit unserem Partner aboalarm lösen Sie Ihren bisherigen Versicherungs­vertrag im Hand­um­drehen auf. Sie lehnen sich beruhigt zurück, wir kümmern uns um alles. So nutzen Sie schnell die leistungsstarken Angebote der Allianz.

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Sollte ein Versicherer Probleme bereiten, steht Ihnen unser Koope­rations­partner samt Anwalt bis Vertragsende zur Seite. Und das Beste daran: Es kostet Sie keinen Cent. Alle anfallenden Kosten übernimmt der Kündigungs­profi – inklusive Gebühren für anwaltliche Hilfe.

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Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen: Kündigung durch Versicherer
Illustration Info: Gut zu wissen

Versicherer sind dazu berechtigt, Verträge mit mangelnder Rentabilität auf­zu­kündigen – entweder in Form einer ordentlichen Kündigung zum Ablauf des Versicherungsjahres oder als außer­ordentliche Kündigung im Falle eines Schadens.

Ein Neuantrag bei einem anderen Versicherer kann schwierig werden, da Sie bei Antragsstellung angeben müssen, wer den Vertrag gekündigt hat. Das kann den neuen Versicherer dazu bewegen, Ihren Antrag abzulehnen.

Eine Möglichkeit, den alten Vertrag zu retten, kann die Vertragssanierung sein. Zum Beispiel, indem Sie mit Ihrem Versicherer eine Selbstbeteiligung verein­baren oder eine bereits bestehende erhöhen.

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Haftpflicht, Teilkasko oder Vollkasko

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist der Basisschutz des Autofahrers und gesetzlich vor­ge­schrie­ben. Sie kommt für Schäden anderer auf, die Sie bei einem Autounfall verursacht haben. Schäden am eigenen Pkw sind nicht abgedeckt. Diese übernimmt eine freiwillige Kasko­versicherung.

Die Teilkasko versichert Autodiebstahl, Zusammenstöße mit Tieren, Folge­schäden durch Unwetter, Über­schwem­mungen, Erdrutsche oder Lawinen, durch Brand, Explosion, Steinschlag, Hagel oder Kurz­schluss. Auch bei grob fahrlässigem Handeln zahlt die Teilkasko.

Eine Vollkasko übernimmt darüber hinaus Reparaturkosten durch Vandalismus, etwa absichtlich zugefügte Lackkratzer. Außerdem kommt die Vollkasko für Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug auf, die Sie bei einem Unfall selbst verschuldet haben.

Wann brauche ich mehr als eine Kfz-Haftpflicht?

Wenn Sie in einer ländlichen Gegend wohnen, kann sich ein Wechsel in die Teilkasko­ver­sicherung lohnen. Denn sie deckt das Risiko eines Wildunfalls ab, das auf dem Land höher ist als in der Stadt.

Auch wenn Sie sich gegen einen Autodiebstahl oder Hagelschaden absichern möchten, ist ein Kaskoschutz sinnvoll. Versicherungs­experten empfehlen für Neuwagen bis fünf Jahre eine Voll­kasko, danach die Absicherung mit einer Teilkasko.

Bei einem selbst verursachten Total­schaden schützt Sie nur eine Vollkasko­versicherung. Kaufen Sie sich einen Neuwagen, ist ein Wechsel zur Vollkasko daher also sinnvoll.

Und wann kann ich auf Kaskoschutz verzichten?

Ist das Auto weniger als 4.000 Euro wert, reicht vielen Autobesitzern die Kfz-Haftpflicht. Dahinter steckt die Überlegung: Ist die Absicherung im Verhältnis zu möglichen Reparaturen oder zum Verlust nach einem Diebstahl zu teuer, lohnt sich der zusätzliche Schutz nicht.

Frau mit Notizbuch und Stift sitzt mit Mann in Anzug vor Laptop
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Leistungsvergleich
Um den richtigen Tarif für sich und Ihr Auto zu finden, achten Sie beim Ver­sicherungs­vergleich am besten auf bestimmte Kriterien. Entscheidend ist nicht nur die Beitragshöhe. Eine wichtige Rolle spielen zum Beispiel auch der hohe Leistungs­umfang der jeweiligen Versicherung, die Ver­siche­rungs­summe – also bis zu welcher Höhe Schäden abgedeckt sind – und das Serviceangebot.
Junge Frau blickt aus dem Seitenfenster eines Pkw auf Landstraße im Wald

Vergleichen Sie die Deckungssummen

Verursacht der Fahrer einen Unfall, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung für Schäden beim Unfallgegner auf – etwa für Beulen im Blech, für die Behandlung verletzter Insassen oder ge­schädig­ter Fußgänger oder Radfahrer. Der Höchstbetrag, den eine Versicherung zahlt, ist die Deckungs­summe. Gesetzlich vorgeschrieben sind in Europa 7,5 Millionen Euro bei Personen­schäden, 1,22 Millionen bei Sachschäden und 50.000 Euro bei Vermögens­schäden als Mindest­deckungs­summen.

Prüfen Sie die Leistungen

Nicht allein die Beitragshöhe ist entscheidend. Um den passenden Tarif zu finden, vergleichen Sie das Angebot der Versicherungen. Am besten überlegen Sie sich, welche der folgenden Leistungen Sie benötigen. Prüfen Sie dabei auch, ob diese inklusive oder als Zusatz­bausteine wählbar sind:

  • Sondertarife für Fahranfänger oder Teilnehmer des Begleiteten Fahrens (BF17): Falls Sie selbst Führerscheinneuling sind oder Ihre Kinder Ihr Auto mitnutzen bzw. dies in Zukunft tun werden, ist dies eine wichtige Leistung.
  • Werkstattbindung: Wenn Sie einen Schaden bei einer Partner­werkstatt der Versicherung reparieren lassen, sparen Sie bares Geld.
  • Schutzbrief: Diese preisgünstige Alternative zu einer Mitgliedschaft in einem Automobil­club sichert Sie und Ihre Familie zu Hause und im europäischen Ausland ab: Von der Pannenhilfe bis zum Kranken­rück­transport bekommen Sie in Notlagen mit Ihrem Auto Hilfe.
  • Mallorca-Police: Diese Zusatzleistung ist sinnvoll, wenn Sie häufig im Ausland mit dem Mietwagen unterwegs sind. Denn sie hebt die Versicherungssumme des Kfz-Haftpflicht-Schutzes für das gemietete Auto auf deutsches Niveau an.

Finden Sie den besten Service

Wie schnell reagiert eine Versicherung, wenn Sie einen Unfall hatten? Ist die Schaden­re­gu­lie­rung unkompliziert? Ihre Autoversicherung sollte Ihnen den bestmöglichen Service bieten.

Dazu gehören umfangreiche Beratung schon vor Vertragsabschluss, eine übersichtliche Webseite und eine Kundenhotline, bei der Berater rund um die Uhr für Sie erreichbar sind und Ihnen Fragen und Themen rund um Ihren Tarif genau erklären. Achten Sie beim Vergleich also nicht nur auf das günstigste Angebot, sondern auch darauf, wie kundenfreundlich der Versicherer auftritt.

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Infografik: Preisvergleich Kfz-Versicherungen für BMW 5er
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Wichtige Tipps

Haben Sie sich für einen Wechsel Ihrer Autoversicherung entschieden, kündigen Sie möglichst erst, wenn Sie den neuen Vertrag unterschrieben haben. Versenden Sie Ihre Kündigung idealer­weise als Einschreiben und halten Sie für den neuen Anbieter alle erforderlichen Unterlagen griffbereit.

Erst neuen Vertrag abschließen, dann den alten kündigen

Ein Versicherungsunternehmen darf den Kfz-Schutz ablehnen – etwa wenn der Antragsteller hoch verschuldet ist. Warten Sie daher zunächst die Bestätigung für die neue Versicherung ab, bevor Sie Ihren alten Tarif kündigen. Erst dann reichen Sie die Kündigung bei Ihrem bisherigen Versicherer ein.

Ihr Kündigungsschreiben enthält Vertragsnummer, Kfz-Kennzeichen, Anschrift sowie Datum und Termin, ab dem die Kündigung greifen soll. Schicken Sie dies unterschrieben und idealerweise per Einschreiben an den bisherigen Versicherungsgeber. Um auf der sicheren Seite zu sein, fordern Sie eine Kündigungs­bestätigung ein. Je nach Versicherer und Tarif ist übrigens auch eine Kündigung per Fax oder E-Mail möglich.

Laden Sie kostenlos hier das Muster-Kündigungsschreiben der Allianz als PDF herunter.

Diese Unterlagen benötigen Sie für den Wechsel

Damit Ihr neuer Versicherer Ihre Prämie berechnen kann, braucht er einige Angaben von Ihnen. Folgende Unterlagen halten Sie bereit, um ein Angebot inklusive Beitragsrechnung eines Anbieters einzuholen:

  • Führerschein: Daraus geht hervor, wie lange Sie bereits Auto fahren.
  • Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein): Darin findet der Versicherer Angaben zu Hersteller und Fahrzeugmodell. So kann er Sie in die richtige Typklasse einstufen.
  • Die letzte Beitragsabrechnung Ihres alten Versicherers: Darauf steht Ihre Schaden­freiheits­klasse.

Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, brauchen Sie zusätzlich diese Unterlagen, um den Versicherungsantrag zu stellen:

  • Kilometerstand: Benötigt die Versicherung, um die jährliche Fahrleistung zu kontrollieren, die den Tarif mitbeeinflusst.
  • Ihre Bankverbindung zur Abbuchung künftiger Beiträge: Diese ist allerdings nicht zwingend notwendig. In der Regel ist die Zahlung auch per Rechnung möglich.
  • Vertragsnummer der bisherigen Kfz-Versicherung: Diese ist zur Abfrage des Schaden­frei­heits­rabatts notwendig.

Tipp: Je zügiger Sie die erforderlichen Dokumente bei Ihrer neuen Kfz-Versicherung einreichen, desto schneller klappt der Wechsel. Haben Sie alle Unterlagen parat und wickeln die Antrags­stellung online ab, gilt der Versicherungs­schutz meist innerhalb von 24 Stunden nach Abschluss des neuen Vertrags.

Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen: Schadenfreiheitsrabatt
Illustration Info: Gut zu wissen

Nein, eine Rückstufung haben Sie nicht zu befürchten. Wenn Sie die Kfz-Ver­si­che­rung wechseln, können Sie Ihre SF-Klasse übernehmen. Das heißt: Der neue Anbieter stuft Sie in dieselbe Schadenfreiheitsklasse ein, die Sie bei Ihrem bisherigen Versicherer hatten.

Für den Schadenfreiheitsrabatt gilt dies nicht zwangsläufig: Die Höhe des Rabatts, den Ihnen die Autoversicherung je nach SF-Klasse einräumt, unter­scheidet sich von Anbieter zu Anbieter. Gewährte der bisherige Ver­sicherer Ihnen in SF-Klasse 10 zum Beispiel eine Vergünstigung von 45 Prozent, können es bei Ihrer neuen Versicherung nur 40 Prozent sein.

Achten Sie daher darauf, welche Rabattstaffel der Anbieter Ihrer Wahl ansetzt – und ob Sie ent­spre­chend höhere oder günstigere Beträge zahlen als bei Ihrer bisherigen Kfz-Versicherung.

Ausnahmefälle

Nicht immer ist die Kündigung der Kfz-Versicherung notwendig oder möglich. Zu diesen Ausnahmefällen gehören unter anderem die Außerbetriebsetzung des Fahrzeugs und das Versterben des Fahrzeughalters.

  1. Todesfall: Kfz-Versicherungen enden nicht automatisch, wenn der Fahrzeughalter stirbt. Denn sie beziehen sich auf das Fahrzeug und nicht auf den Fahrer. Im Todesfall gehen Kfz-Haftpflicht und etwaige Kaskoversicherungen zunächst auf die Erben über. Möchten diese das Auto verkaufen, können sie von ihrem Sonder­kündigungs­recht Gebrauch machen.
  2. Außerbetriebsetzung: Im Falle einer endgültigen Stilllegung – zum Beispiel bei Verschrottung des Pkw – läuft die Kfz-Versicherung ohne Ihr Zutun aus. Wenn Sie Ihr Auto abmelden, informiert die Zulassungs­be­hör­de Ihren Kfz-Versicherer über die Außer­betrieb­setzung. Daraufhin löst die Ver­sich­er­ungsgesellschaft die Kfz-Versicherung auf und erstattet Ihnen zu viel gezahlte Beiträge zurück.
  3. Vorübergehende Stilllegung: Melden Sie Ihr Kfz übergangsweise ab, um es zu einem späteren Zeit­punkt wieder anzumelden, wird Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung zu einer beitragsfreien Ruhe­ver­si­che­rung. Auch in diesem Fall informiert die Kfz-Zulassungs­stelle Ihren Versicherer. Die Ruhe­ver­si­che­rung gilt maximal 18 Monate. Melden Sie Ihr Fahrzeug in dieser Zeit nicht wieder an, läuft der Versicherungsvertrag aus.
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Häufige Fragen
  • Was kostet der Versicherungswechsel?

    Für den Wechsel Ihrer Pkw-Versicherung fallen keine zusätzlichen Kosten an. Die Kündigung des alten Vertrags und der Abschluss einer neuen Autoversicherung sind für Sie kostenlos. Mit einem passenden Versicherungstarif können Sie durch den Versicherungswechsel Kosten einsparen, etwa wenn Sie bei einem mehrere Jahre alten Pkw vom Voll- in den Teilkaskoschutz wechseln.
  • Bekomme ich beim Kfz-Versicherungswechsel eine neue eVB-Nummer?

    Ja, Sie erhalten innerhalb von 24 Stunden nach Vertragsabschluss eine neue elektronische Versicherungs­bestätigung. Die eVB-Nummer leitet Ihre Kfz-Versicherung automatisch an die Zulassungsbehörde weiter. Sie benötigen den Versicherungs­nachweis zum Beispiel, wenn Sie bei der Kfz-Zulassungsstelle ein neues Auto anmelden.

    Übrigens: Aus Sicherheitsgründen ist die Gültigkeit der elektronischen Versicherungsbestätigung auf sechs Monate begrenzt. Alte, ungültige eVBs werden auto­matisch gelöscht und durch neue Nummern ersetzt.

  • Muss ich den Versicherungswechsel der Zulassungsstelle melden?

    Wenn Sie die Kfz-Versicherung wechseln, ist dies ohne Ab- oder Ummeldung bei der Kfz-Zulassungsstelle möglich. Denn: Ihr bisheriger Versicherer informiert die Behörde über die Kündigung der alten Versicherung.

    Anders ist dies mit der neuen Ver­sicherung: Viele Versicherungs­gesellschaften (wie auch Ihre Allianz) informieren die Zulassungs­stelle für Sie. Prüfen Sie das vorab. Ansonsten schicken Sie der Behörde als Nachweis Ihre eVB-Nummer. Die elektronische Versicherungsbestätigung erhalten Sie von Ihrem Versicherer.

  • Kann ich die Kfz-Versicherung trotz Schulden oder Arbeitslosigkeit wechseln?

    Grundsätzlich steht einem Versicherungswechsel auch dann nichts im Wege, wenn Sie einen Kredit abbezahlen oder arbeitslos sind. Die Kfz-Versicherung wechseln können Sie trotz Schufa-Eintrag – vorausgesetzt, die Beitragszahlungen sind fristgerecht möglich. Bei Arbeitslosigkeit kann es sinnvoll sein, Ihren bestehenden Kaskoschutz vorüber­gehend auf eine Kfz-Haftpflicht umzustellen.
  • Ich nutze das versicherte Auto auch für gewerbliche Zwecke. Was muss ich bei einem Wechsel beachten?

    Wenn Sie Ihr Auto bislang privat genutzt haben, künftig aber beruflich damit fahren wollen, handelt es sich um eine Änderung der Verwendungsart. Diese müssen Sie dem Versicherer melden, da sich in der Regel der Beitrag für die Versicherungspolice ändert. Bei einer Beitrags­er­höhung um mehr als zehn Prozent haben Sie das Recht, den Vertrag innerhalb eines Monats nach Erhalt der Preisänderung zu kündigen.
  • Lohnt sich ein Kfz-Versicherungswechsel auch für Senioren und Fahranfänger?

    Um Beitragskosten zu sparen, ist ein Wechsel der Autoversicherung für Rentner und junge Fahrer in der Regel nicht sinnvoll. Denn: Beide Personengruppen haben statistisch gesehen ein erhöhtes Unfallrisiko. Entsprechend teurer fallen die Prämien aus – unabhängig vom Anbieter. Durch einen Versicherungswechsel lässt sich diese Tatsache nicht umgehen.

    Möchten Sie als Senior oder Führerscheinneuling dennoch den Versicherungsanbieter wechseln, sollten Sie sich im Vorfeld umfassend informieren und beispielsweise über ein Vergleichsportal verschiedene Tarife gegeneinander abwägen. Um als Fahranfänger Beiträge zu sparen, können Sie Ihr Auto zudem über Ihre Eltern versichern.

  • Versicherungswechsel nach Fahrzeugwechsel – was tun, wenn es zu Überschneidungen kommt?

    Für den Zeitraum, in dem zwei Kfz-Versicherungen parallel laufen, zahlen Sie Beiträge für beide Policen. Das kommt in der Praxis häufig vor, wenn Sie Ihr Fahrzeug wechseln: Solange Sie Ihr altes Kfz nicht abmelden, läuft der dazu­gehörige Versicherungstarif regulär weiter. Schließen Sie zeitgleich einen Vertrag für Ihr neues Auto ab, überschneiden sich die beiden Kfz-Versicherungen.

    Insbesondere bei spontanen Auto­käufen ist dies kaum zu vermeiden, da Sie Ihre bisherige Versicherung meist nicht schnell genug kündigen können. Das heißt: Es fallen sowohl für das alte Auto als auch den Neuwagen Ver­si­che­rungs­beiträge an.

  • Dürfen Versicherungen Antragsteller aufgrund einer vorherigen Sonderkündigung ablehnen?

    Ja, Versicherungsanbieter dürfen Ihren Antrag ablehnen – unab­hängig davon, ob Sie den vor­herigen Vertrag ordentlich oder außerordentlich beenden. Das gilt allerdings nur, wenn Sie eine Kasko­versicherung abschließen möchten. Bei Teilkasko und Voll­kasko besteht kein Versicherungs­zwang. Das heißt: Der Versicherer entscheidet abhängig von Ihrer Schadens­historie und dem Kündigungsgrund, ob sich der Vertragsabschluss mit Ihnen lohnt.

    Möchten Sie hingegen eine Kfz-Haftpflicht abschließen, kann die Versicherung Ihren Antrag nicht ablehnen. Es handelt sich um eine Pflichtversicherung, ohne die keine Kfz-Zulassung möglich ist. Daher sind Auto­versicherer verpflichtet, jedem Antrag­steller Haftpflicht­schutz anzubieten und zu gewähren.

  • Oldtimer-Versicherung wechseln: Endet die Frist auch am 30. November?

    Ja, die meisten Oldtimer-Versicherungen laufen bis zum 31. Dezember und verlängern sich ohne Kündigung auto­matisch um ein weiteres Jahr. Das heißt: Möchten Sie die Versicherung wechseln, sollten Sie die Kündigung mindestens einen Monat vorher bei Ihrem Versicherer einreichen – also bis spätestens Ende November.

    Tipp: Die Laufzeit Ihrer aktuellen Oldtimer-Versicherung können Sie Ihren Versicherungs­unterlagen entnehmen. Gilt der 30. November als Stichtag, ist im Herbst die beste Zeit für den Versicherungs­­wechsel. Fällt das Fristende auf einen anderen Zeitpunkt im Jahr, hilft eine Notiz im Termin­kalender. So merken Sie sich das Datum für den Wechsel der Kfz-Versicherung.

  • Kann ich die Kfz-Versicherung wechseln durch Abmelden meines Pkw?

    Nein, melden Sie Ihren Wagen bei der Kfz-Zulassungsbehörde ab und beispielsweise eine Woche später wieder an, steht Ihnen kein Sonder­kündigungs­recht zu. Voraussetzung dafür, dass Sie Ihren laufenden Vertrag außer­ordentlich kündigen und den Pkw bei einem anderen Anbieter ver­sichern können, ist ein Halter- oder Fahrzeugwechsel.
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