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So finden Sie den passenden Tarif

Kfz-Versicherung wechseln

Kfz-Versicherung wechseln: Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Kfz-Versicherung wechseln: Allianz-Logo und Stoppuhr, deren Zeiger bei 30 Sekunden steht
  • Bei einem Umzug, Autokauf oder einer veränderten Zahl von Fahrern kann ein Wechsel Ihres Versicherungstarifs sinnvoll sein.
  • Auch das Versicherungsunternehmen zu wechseln oder die Kfz-Haftpflicht um eine Kaskoversicherung zu erweitern, können Möglichkeiten sein, Ihre Kfz-Versicherung optimaler auf Ihre Bedürfnisse zuzuschneiden.
  • Für einen unkomplizierten Wechsel ist der Kündigungstermin (Stichtag) entscheidend. In der Regel fällt dieser auf den 30.11. eines Jahres. Bei Beitragserhöhungen, einem Fahrzeugwechsel oder nach einem Schadensfall greift das Recht auf Sonderkündigung.
  • Eine Versicherung kann einen Antrag auf Schutz auch ablehnen. Daher ist es empfehlenswert, die alte Versicherung erst zu kündigen, wenn der neue Vertrag wirksam ist.

Warum wechseln die Deutschen die Kfz-Versicherung? Die wichtigsten Fakten

20 Prozent der deutschen Autofahrer denken über einen Wechsel der Pkw-Versicherung nach. Dies ergab eine Umfrage des Marktforschungsinstituts YouGov unter 2.000 deutschen Fahrzeughaltern im Jahr 2017. Die meisten der Befragten gaben als Grund an, Geld sparen zu wollen und die Versicherung wegen eines günstigeren Angebots wechseln zu wollen. Die Zahl der Personen mit einer konkreten Wechselabsicht liegt laut der Studienergebnisse jedoch bei nur 6,5 Prozent der Teilnehmer.

Allianz - Infografik – wie viele Deutsche 2017 ihre Autoversicherung wechseln wollten

Wann ein Wechsel der Autoversicherung sinnvoll ist

Wer die Leistungen und Preise verschiedener Versicherer regelmäßig vergleicht, kann Geld sparen. Dies gilt erst recht, wenn sich die Vertragsbedingungen ändern oder Ihre persönliche Lebenssituation eine andere ist – wenn zum Beispiel Ihre Kinder Ihr Auto mitnutzen, sich also die Zahl der Fahrer ändert, wenn Sie umziehen oder sich ein neues Fahrzeug kaufen.

Wenn sich die Anzahl der Fahrer ändert

Allianz - Gründe für den Wechsel der Autoversicherung: Junge Frau fährt in Begleitung ihrer Mutter Auto

Fahren künftig weniger oder mehr Personen aus Ihrem Umfeld Ihr Auto, kann ein neuer Tarif für Sie günstiger sein – sowohl bei Ihrem bisherigen Versicherer als auch bei einem neuen Anbieter. Ein wesentliches Kriterium für die Errechnung des Tarifs ist die Fahrpraxis der versicherten Fahrer.

Sie wollen Fahranfänger in den Vertrag mit aufnehmen

Macht Ihr Kind den Führerschein mit 17 und nutzt beim sogenannten Begleiteten Fahren (BF17) Ihr Auto mit, suchen Sie möglichst nach einem familienfreundlichen Versicherer mit günstigen Tarifen für BF17-Teilnehmer. Auch ein Wechsel in eine Vollkaskoversicherung kann sinnvoll sein, solange ein Fahranfänger das Familienauto fährt.

Die Allianz bietet jungen Fahrern und ihren Eltern gleich mehrere Möglichkeiten zu sparen:

  • Die Produktlinien Smart, Smart Plus und Komfort der Allianz Autoversicherung enthalten grundsätzlich die Möglichkeit, den Kreis der Fahrer um einen BF17-Teilnehmer zu erweitern.
  • Die Telematik-Versicherung Bonus Drive der Allianz bietet jungen Fahrern bis 29 Jahren einen günstigen Versicherungsschutz, bei dem sicheres und umsichtiges Fahren belohnt wird. Davon profitiert übrigens auch jeder Versicherungsnehmer, der einen jungen Fahrer in seinen Vertrag aufnimmt.
  • Kinder von Allianz-Kunden im Alter zwischen 18 und 25 Jahren erhalten einen besonders günstigen Tarif für ihr erstes eigenes Auto: Statt mit der sonst für Fahranfänger üblichen Schadenfreiheitsklasse 0 steigen sie gleich mit der günstigeren SF 1 ein.

Ihre Kinder fahren Ihr Auto nicht mehr

Der Nachwuchs zieht aus und nutzt das Familienfahrzeug nicht mehr? Melden Sie die geänderte Zahl der Fahrer Ihrem Versicherer, denn das kann sich günstig auf Ihren Beitrag auswirken. Prüfen Sie am besten zugleich Ihren bestehenden Tarif, denn Preise und Leistungen im Kfz-Bereich können von Jahr zu Jahr schwanken.

Auch ist jetzt ein guter Zeitpunkt, die Notwendigkeit eines bestehenden Kaskoschutzes zu prüfen. Haftpflicht, Vollkasko oder Teilkasko? Wenn Ihr Auto zum Beispiel inzwischen durch ein höheres Alter an Wert verloren hat, kann sich möglicherweise ein Wechsel von der Voll- zur Teilkaskoversicherung lohnen.

Sie möchten Ihren Partner in den Versicherungsvertrag einschließen

Möchten Sie Ihrem Ehe- oder Lebenspartner ermöglichen, Ihr Auto regelmäßig zu fahren, ist nicht unbedingt eine Beitragserhöhung zu erwarten. Allerdings gibt es Versicherungen, die besondere Konditionen gewähren. Daher lohnt sich auch jetzt ein Vergleich.

Wenn Sie umziehen

Mit einem neuen Wohnort kann sich auch die Höhe der Versicherungsprämie ändern. Dann zum Beispiel, wenn sich durch den Umzug Ihre Regionalklasse ändert. Diese spiegelt die Schaden- und Unfallbilanz in einer Region wider.

In einer Großstadt beispielsweise ereignen sich statistisch gesehen mehr Unfälle als in kleinen Ortschaften. Ein Umzug vom Land in die Stadt kann daher einen höheren Versicherungsbeitrag bedeuten. Ziehen Sie dagegen in ein ländliches Gebiet, kann die Regionalklasse für Sie günstiger sein. Gleichzeitig besteht auf Landstraßen eine höhere Gefahr für Tierunfälle. Daher sollten Sie zum Beispiel prüfen, inwieweit ein Wildunfall von Ihrer Versicherung abgedeckt ist.

Wenn Sie sich einen neuen Pkw kaufen

Allianz - Wechsel der Pkw-Versicherung nach Autokauf: Junges Paar steht an geöffnetem Neuwagen

Haben Sie Ihr Fahrzeug gewechselt, brauchen Sie einen neuen Versicherungsvertrag. Denn die   Kfz-Versicherung ist immer an ein konkretes Fahrzeug gebunden. Prüfen Sie, inwieweit der Vertrag, den Sie für Ihr altes Fahrzeug hatten, jetzt auch noch für Sie und Ihren neuen Wagen sinnvoll ist. Möglicherweise kommt nun auch ein Wechsel des Versicherungsunternehmens infrage.

Bei einem Neuwagen oder wenn der Wert des neuen Fahrzeugs im Vergleich zum alten erheblich abweicht, kann ein Versicherungswechsel Geld sparen. Steigen Sie zum Beispiel von einem Audi A4 auf eine Mercedes C-Klasse um, ändert sich Ihre Typklasse. Typklassen spiegeln wider, welche Schaden- und Unfallbilanz jedes einzelne Automodell vorweist. Daraus errechnet sich die Höhe der Prämie - in diesem Fall könnte sie zum Beispiel höher ausfallen. Ein Tarifvergleich lohnt sich also.

Wenn Ihre Versicherung Ihre Treue mit Vergünstigungen belohnt

Ihre Kfz-Versicherung liegt bei einem Versicherer, alle anderen Versicherungsverträge hingegen bei einem anderen Unternehmen? Dann können Sie fragen, ob ein Wechsel der Autoversicherung Ihnen eine Art „Mengenrabatt“ einbringt. Viele Versicherungen belohnen den Wechsel auf Nachfrage mit einem Treuebonus.

Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko: Was ist der Unterschied und wann lohnt sich ein Wechsel der Versicherungsart?

Die Kfz-Haftpflichtversicherung ist der Basisschutz des Autofahrers und gesetzlich vorgeschrieben. Sie kommt für Schäden anderer auf, die Sie bei einem Autounfall verursacht haben. Schäden am eigenen Pkw sind nicht abgedeckt. Diese übernimmt eine freiwillige Kaskoversicherung.

Die Teilkasko versichert den Autodiebstahl, Zusammenstöße mit Tieren, Schäden durch Unwetter, Überschwemmungen, Erdrutsche oder Lawinen, durch Brand, Explosion, durch Steinschlag, Hagel oder einen Kurzschluss. Auch bei grob fahrlässigem Handeln zahlt die Teilkasko.

Eine Vollkaskoversicherung übernimmt darüber hinaus noch Reparaturkosten durch Vandalismus, etwa absichtlich zugefügte Lackkratzer. Außerdem kommt die Vollkasko für Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug auf, die Sie bei einem Unfall selbst verschuldet haben.

Wann brauche ich mehr als eine Kfz-Haftpflicht?

Allianz - Autoversicherung wechseln: Junge Frau schaut aus Auto auf Landstraße in einer Waldgegend

Wenn Sie in einer ländlichen Gegend wohnen, kann sich ein Wechsel in die Teilkaskoversicherung lohnen. Denn sie deckt das Risiko eines Wildunfalls ab, das auf dem Land höher ist als in der Stadt. Die Allianz deckt sogar Unfälle mit „Tieren aller Art“ ab und versichert Tierbisse mit Folgeschäden von bis zu 3000 Euro.

Auch wenn Sie sich gegen einen Autodiebstahl oder Hagelschaden absichern möchten, ist ein Kaskoschutz sinnvoll. Versicherungsexperten empfehlen für Neuwagen bis fünf Jahre eine Vollkasko, danach die Absicherung mit einer Teilkasko.

Bei einem selbst verursachten Totalschaden schützt Sie nur eine Vollkaskoversicherung. Kaufen Sie sich einen Neuwagen, ist ein Wechsel zur Vollkasko daher also sinnvoll.

Und wann kann ich auf Kaskoschutz verzichten?

Ist Ihr Auto weniger als 4000 Euro wert, reicht vielen Fahrern die Kfz-Haftpflicht. Dahinter steckt die Überlegung: Wenn die Absicherung im Verhältnis zu möglichen Reparaturen oder zum Verlust nach einem Diebstahl zu teuer ist, lohnt sich der zusätzliche Schutz nicht. Ein Wechsel kann jetzt sinnvoll sein.

Leistungsvergleich: So finden Sie die passende Autoversicherung

Um den richtigen Tarif für sich und Ihr Auto zu finden, vergleichen Sie Versicherungen am besten anhand bestimmter Kriterien. Entscheidend sind neben der Beitragshöhe zum Beispiel auch der Leistungsumfang der jeweiligen Versicherung, die Versicherungssumme – also bis zu welcher Höhe Schäden abgedeckt sind – und das Serviceangebot.

Vergleichen Sie die Deckungssummen

Verursacht der Fahrer einen Unfall, kommt die Kfz-Haftpflichtversicherung für Schäden beim Unfallgegner auf – für Beulen im Blech, für die Behandlung verletzter Insassen oder geschädigter Fußgänger oder Radfahrer. Der Höchstbetrag, den eine Versicherung zahlt, ist die Deckungssumme. Gesetzlich vorgeschrieben sind in Europa 7,5 Millionen Euro bei Personenschäden, 1,22 Millionen bei Sachschäden und 50.000 Euro bei Vermögensschäden als Mindestsummen.

Es gibt Versicherungen, die mehr zahlen – wie zum Beispiel Ihre Allianz: Hier liegen die Deckungssummen bei 15 Millionen Euro bei Personenschäden und jeweils 100 Millionen Euro bei Sach- und Vermögensschäden.

Prüfen Sie die Leistungen

Nicht allein die Höhe der Beiträge ist entscheidend. Um den passenden Tarif zu finden, ist es ratsam, das Angebot der Versicherungen zu vergleichen. Am besten überlegen Sie sich, welche der folgenden Leistungen Sie benötigen. Prüfen Sie dabei am besten auch, ob diese  inklusive sind oder als Zusatzbaustein wählbar:

  • Sondertarife für Fahranfänger oder Teilnehmer des Begleiteten Fahrens (BF17): Falls Sie selbst Fahranfänger sind oder Ihre Kinder ihr Auto mitnutzen bzw. dies in Zukunft tun werden, ist dies ein wichtiger Aspekt.
  • Eine Notruf-App: Sind Sie oft mit dem Auto unterwegs, noch dazu auf wenig befahrenen Straßen? Dann interessiert Sie vielleicht dieses Programm für Ihr Smartphone. Die Notruf-App schickt automatisch einen Notruf an die Notrufzentrale, wenn Sie einen Unfall haben und nicht telefonieren können. Der AutoNotruf, die Notruf-App der Allianz, ist eine Zusatzleistung zur Allianz Autoversicherung.
  • Werkstattbindung: Wenn Sie einen Schaden bei einer Partnerwerkstatt der Versicherung reparieren lassen, sparen Sie bares Geld. Die Allianz zum Beispiel gewährt Ihnen mit dem Zusatzbaustein WerkstattBonus 20 Prozent Nachlass auf den Beitrag.
  • Schutzbrief: Die preisgünstige Alternative zu einer Mitgliedschaft in einem Automobilclub sorgt dafür, dass Sie und Ihre Familie zu Hause und im europäischen Ausland abgesichert sind: Von der Pannenhilfe bis zum Krankenrücktransport bekommen Sie in Notlagen mit Ihrem Auto Hilfe. Übrigens: Anders als bei den anderen beginnt beim Premium Schutzbrief der Allianz der Schutz bereits direkt vor der Haustür.
  • Mallorca-Police: Diese Zusatzversicherung ist sinnvoll, wenn Sie häufig im Ausland mit dem Mietwagen unterwegs sind. Denn sie hebt den Schutz des gemieteten Autos auf deutsches Niveau an. Bei Ihrer Allianz ist die Mallorca-Police kostenloser Leistungsbestandteil der Kfz-Haftpflichtversicherung.

Finden Sie den besten Service

Wie schnell reagiert eine Versicherung, wenn Sie einen Unfall hatten? Ist die Schadenregulierung unkompliziert? Ihre Autoversicherung sollte Ihnen den bestmöglichen Service bieten.

Dazu gehören die umfangreiche Beratung schon vor dem Vertragsabschluss, eine übersichtliche Homepage und eine Kundenhotline, bei der Berater rund um die Uhr für Sie erreichbar sind: Achten Sie beim Vergleich also nicht nur auf Zahlen, sondern auch darauf, wie kundenfreundlich der Versicherer auftritt.

Die Allianz zum Beispiel reguliert 99 Prozent aller Kaskoschäden innerhalb von fünf Tagen.

Diese Kündigungsfristen und Termine gelten

Allianz - Kfz-Versicherungswechsel: Hände einer Person, die ein Tablet mit geöffneter Kalender-App hält

Um den Wechsel der Kfz-Versicherung möglichst reibungslos zu gestalten, ist es ratsam, sich in Ihren Vertragsunterlagen frühzeitig nach Kündigungsfristen und Terminen zu erkundigen. Diese Möglichkeiten zu kündigen und zu wechseln haben Sie:

  • Zum Jahresende
    Der Stichtag für die ordentliche Kündigung ist bei den meisten Versicherern wie auch bei der Allianz der 30. November, wenn der Vertrag zum 1. Januar beginnt. Dann greift die Kündigung bis zum 31. Dezember beziehungsweise haben Sie bis vier Wochen vor Vertragsende Zeit für die Kündigung – ansonsten verlängert sich Ihre Autoversicherung automatisch um ein weiteres Jahr. Am Stichtag muss das Kündigungsschreiben bei der Versicherung eingegangen sein (der Poststempel gilt nicht).
  • Unterm Jahr
    Ein anderer Termin gilt bei Versicherungen mit unterjähriger Hauptfälligkeit: Diese Versicherungsverträge können rund um das Jahr geschlossen werden und haben eine Laufzeit von zwölf Monaten. Die Kündigungsfrist endet hier genauso vier Wochen vor Fälligkeit der Versicherungsprämie, also beispielsweise zum 31. Juli bei einem Vertragsbeginn am 1. September des Jahres.
  • Zum Saisonbeginn
    Cabrios, Motorräder oder Wohnmobile, die im Winter nicht gefahren werden, führen häufig Saisonkennzeichen. Diese Verträge können Sie einen Monat vor Saisonbeginn beenden. Einen Vertrag mit Saisonstart am 1. März dürfen Sie also zum 31. Januar kündigen.

Wann kann ich das Sonderkündigungsrecht geltend machen?

In bestimmten Fällen können Sie Ihr Sonderkündigungsrecht nutzen und Ihre Pkw-Versicherung auch zu Zeitpunkten außerhalb der gängigen Kündigungstermine beenden.

  • Wenn der Versicherer die Beiträge erhöht
    Ihre Beiträge steigen, aber die Versicherungsleistungen bleiben gleich? Dann dürfen Sie die Versicherung zu dem Zeitpunkt beenden, ab dem die Beitragserhöhung greift. Die Kündigung muss innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Benachrichtigung bei Ihrem Versicherer eingehen.
  • Halterwechsel: Wenn Sie ein gebrauchtes Auto kaufen oder weitergeben
    Als neuer Halter dürfen Sie den bestehenden Vertrag innerhalb eines Monats beenden, auch bei einem Halterwechsel innerhalb der Familie.
  • Wenn Sie einen Schaden gemeldet haben
    Nach einem Unfall haben Sie nach der Schadenabwicklung einen Monat Zeit zu entscheiden, ob der Vertrag sofort oder zu einem späteren Zeitpunkt beendet wird. Spätester Termin ist das Ende des Versicherungsjahres.

In folgenden Fällen haben Sie kein Recht auf Sonderkündigung:

  • Wenn der Versicherungsnehmer wechselt
    Wenn ein Auto in Zukunft etwa auf den Ehepartner oder eines der Kinder versichert sein soll, Halter und Versicherungsunternehmen aber dieselben bleiben, spricht man von Versicherungsnehmerwechsel. Dieser ist nur zum regulären Kündigungstermin möglich.
  • Wenn Sie umziehen
    Wenn Sie in eine neue Stadt oder in ein anderes Bundesland umziehen, in der bzw. in dem das Unfallrisiko deutlich höher oder niedriger ausfällt, wird der Versicherungsbeitrag angepasst: Ihre Regionalklasse verschlechtert sich. In diesem Fall haben Sie kein Recht auf Sonderkündigung.

So gelingt der Kfz-Versicherungswechsel

Haben Sie sich für einen Wechsel Ihrer Autoversicherung entschieden, kündigen Sie möglichst erst, wenn Sie den neuen Vertrag unterschrieben haben. Schicken Sie Ihre Kündigung idealerweise als Einschreiben los und halten Sie für den neuen Anbieter alle erforderlichen Unterlagen griffbereit.

Erst neuen Vertrag abschließen, dann den alten kündigen

Ein Versicherungsunternehmen darf den Kfz-Schutz auch mal ablehnen, etwa wenn der Antragsteller hoch verschuldet ist. Warten Sie daher zunächst die Bestätigung für die neue Versicherung ab, bevor Sie Ihren alten Tarif kündigen. Erst dann reichen Sie die Kündigung bei Ihrem alten Versicherer ein.

Ihr Kündigungsschreiben enthält Vertragsnummer, Kfz-Kennzeichen, Anschrift sowie Datum und Termin, ab dem die Kündigung greifen soll. Schicken Sie dies unterschrieben und idealerweise per Einschreiben an den bisherigen Versicherungsgeber. Um auf der sicheren Seite zu sein, fordern Sie eine Kündigungsbestätigung ein.

Laden Sie kostenlos hier das Muster-Kündigungsschreiben der Allianz als PDF herunter.

Diese Unterlagen benötigen Sie für den Wechsel

Damit Ihr neuer Versicherer Ihre Prämie berechnen kann, braucht er einige Angaben von Ihnen. Folgende Unterlagen sollten Sie bereithalten, um ein Angebot eines Anbieters einzuholen:

  • Führerschein: Daraus geht hervor, wie lange Sie bereits Auto fahren.
  • Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I): Darin findet der Versicherer Angaben zu Hersteller und Fahrzeugmodell. So kann er Sie in die richtige Typklasse einstufen.
  • Die letzte Beitragsabrechnung Ihres alten Versicherers: Darauf steht Ihre Schadenfreiheitsklasse.

Haben Sie sich für einen Anbieter entschieden, brauchen Sie zusätzlich diese Unterlagen, um den Versicherungsantrag zu stellen:

  • Kilometerstand: Braucht die Versicherung, um die jährliche Fahrleistung zu kontrollieren, die den Tarif mitbeeinflusst.
  • Ggf. Ihre Bankverbindung zur Abbuchung künftiger Beiträge. Diese ist allerdings nicht zwingend notwendig, in der Regel ist auch die Zahlung per Rechnung möglich.
  • Die Vertragsnummer der bisherigen Kfz-Versicherung: Diese ist zur Abfrage des Schadenfreiheitsrabatts notwendig.
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Kann ich bei einem Versicherungswechsel meine Schadenfreiheitsklasse mitnehmen?

Wechseln Sie die Versicherung, können Sie Ihre Schadenfreiheitsklasse  (SF-Klasse) behalten. Beim Versicherungswechsel übernimmt die neue Gesellschaft die bestehende SF-Klasse von der Vorversicherung. Dies gilt aber nicht zwangsläufig für die Höhe des Schadenfreiheitsrabatts, den Ihr bisheriger Versicherer Ihnen gewährt hat. Denn die Höhe des Rabatts hängt vom Anbieter ab. Achten Sie also darauf, welchen Rabatt der neue Versicherer in Ihrer SF-Klasse gewährt.

Was kostet eine Kfz-Versicherung?

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Häufige Fragen rund um den Wechsel der Pkw-Versicherung

  • Was kostet der Versicherungswechsel?
  • Muss ich den Versicherungswechsel der Zulassungsstelle melden?
  • Kann ich die Kfz-Versicherung trotz Schulden oder Arbeitslosigkeit wechseln?
  • Ich nutze das versicherte Auto auch für gewerbliche Zwecke. Was muss ich bei einem Wechsel beachten?
Was kostet der Versicherungswechsel?

Für den Wechsel Ihrer Pkw-Versicherung fallen keine zusätzlichen Kosten an. Die Kündigung des alten Vertrages und der Abschluss einer neuen Autoversicherung sind kostenlos. Mit einem passenden Versicherungstarif können Sie durch den Versicherungswechsel Kosten einsparen, wenn Sie etwa bei einem mehrere Jahre alten Pkw vom Voll- in den Teilkaskoschutz wechseln.

Muss ich den Versicherungswechsel der Zulassungsstelle melden?

Die Kündigung der alten Versicherung müssen Sie nicht melden, denn Ihr bisheriger Versicherer informiert die Zulassungsstelle. Anders ist dies bei der neuen Versicherung: Viele Versicherungsgesellschaften (wie auch Ihre Allianz) übernehmen dies für Sie. Prüfen Sie das vorab. Ansonsten schicken Sie der Zulassungsstelle als Nachweis Ihre eVB-Nummer, also die elektronische Versicherungsbestätigung. Sie erhalten diese von Ihrem Versicherer.

Kann ich die Kfz-Versicherung trotz Schulden oder Arbeitslosigkeit wechseln?

Grundsätzlich steht einem Versicherungswechsel bei Arbeitslosigkeit oder bestehenden Schulden wie der Rückzahlung eines Kredits nichts im Wege – dennoch sollten Sie sicherstellen, dass Sie die Zahlung Ihrer Versicherungspolice fristgerecht ermöglichen können. Im Fall einer Arbeitslosigkeit lohnt es sich beispielsweise zu prüfen, einen bestehenden Kaskoschutz auf die Kfz-Haftpflicht zu reduzieren.

Ich nutze das versicherte Auto auch für gewerbliche Zwecke. Was muss ich bei einem Wechsel beachten?

Wenn Sie Ihr Auto bislang privat genutzt haben, künftig aber beruflich damit fahren wollen, handelt es sich hierbei um eine Änderung der Verwendungsart. Diese müssen Sie dem Versicherer melden, da sich so in der Regel der Beitrag für die Versicherungspolice ändert. Bei einer Beitragserhöhung um mehr als zehn Prozent haben Sie das Recht, den Vertrag innerhalb von vier Wochen nach Erhalt der Preisänderung zu kündigen.

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