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Hundesport Agility: Spaß, Wettkampf plus Erziehung

Allianz - Kleiner schwarzer Hund springt beim Agility-Training.

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Agility – die beliebteste Hundesportart

Wenig Zeit? Das Wichtigste in 30 Sekunden

Allianz - Stoppuhr mit Allianz Logo im Hintergrund
  • Das Agility-Training kommt ursprünglich aus England. Schnelligkeit und Geschicklichkeit sind die zwei Grundprinzipien des Hundesports.
  • Das Team besteht aus Hund und Hundeführer. Sie müssen gemeinsam einen Parcours durchlaufen und werden als Team bewertet.
  • Agility kann man in verschiedenen Vereinen und in drei unterschiedlichen Größen- und Leistungsklassen ausüben.

Was ist Agility-Training?

Allianz - Hund springt beim Agility-Training.

Ursprünglich stammt das Agility-Training aus England. Vereinfacht gesagt, ist es eine Art Hürdenlauf für Hunde. Dabei kommt es nicht nur auf Geschwindigkeit und Genauigkeit an, sondern auch auf Teamwork. Denn der Hund muss, angewiesen von seinem Hundehalter oder -führer, den Parcours durchlaufen. Bewertet werden dabei sowohl Schnelligkeit als auch Präzision. Es gibt zwei verschiedene Disziplinen:

Im Agility-Lauf (A-Lauf) müssen Hund und Halter 15 bis 22 Hindernisse in einem vorgegebenen Zeitlimit („Standardzeit“) durchlaufen. Jede Überschreitung wird mit Punktabzügen pro Zehntel- oder Hundertstelsekunde geahndet. Darüber hinaus gibt es eine festgelegte, maximale Höchstzeit. Wer diese überschreitet, wird disqualifiziert. Das gleiche passiert, wenn das Team die Reihenfolge der Hindernisse nicht einhält oder ein Hindernis auslässt. Zum Ausscheiden eines Teams führt auch ein dreimaliges Verweigern des Hundes vor einem Hindernis. Eine Verweigerung ist das Stoppen des Hundes oder ein seitliches Ausbrechen. Den A-Lauf-Parcours baut immer der jeweilige Leistungsrichter auf. Daher variiert er bei jedem Turnier.

Die Grundausstattung für Agility-Training

Die Grundausstattung besteht aus folgenden Hindernissen: Buschhürde, Viadukt oder Mauer, Tisch, Laufsteg, Wippe, Schrägwand, Slalom, fester Tunnel, Stofftunnel, Reifen und Weitsprung. Drei davon (Schrägwand, Laufsteg und Wippe) sind so genannte Kontaktzonenhindernisse. „Vor allem hier sind die Kommandos des Menschen wichtig“, sagt Julia Dittmers, Vorsitzende des Berufsverbandes zertifizierter Hundetrainer, und erklärt es am Beispiel der Wippe: „Der Hund muss am Anfang mit den Pfoten eine markierte Kontaktzone berühren, hochlaufen, die Wippe zum Kippen bringen und am Ende nochmal eine Kontaktzone berühren. Er darf nicht einfach herunterspringen. Das wäre dann eine ungültige Ausführung.“

Neben dem A-Lauf gibt es auch das „Jumping“. Diese Wettkampfart ist ähnlich aufgebaut, allerdings gibt es keine Kontaktzonenhindernisse, und die geforderte Durchlaufzeit ist wesentlich schneller.

In Deutschland gibt es die regionalen Bundessiegerprüfungen und die deutsche Meisterschaft, die der Deutsche Verband der Gebrauchshundsportvereine (DVG) veranstaltet. Auf internationaler Ebene werden die European Open und auch eine Weltmeisterschaft ausgetragen. Beide richtet jeweils der internationale Dachverband, die Fédération Cynologique Internationale (FCI), aus. Der Verband für das deutsche Hundewesen (VDH) ist der angeschlossene Mitgliedsverband für Deutschland.

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Die wichtigsten Agility-Hindernisse

Beim Agility-Training müssen die Hunde Hindernisse der verschiedensten Art überwinden. Bei einigen, den so genannten Kontaktzonenhindernissen (Wippe, Schrägwand und Laufsteg), müssen sie zusätzlich am Anfang und Ende eine markierte Kontaktzone berühren. Unsere Bilderstrecke zeigt einen Überblick über die häufigsten Hindernisse:

Für wen ist Agility-Training geeignet?

Welche Teilnahmebedingungen gelten?

Teilnahmebedingungen sind nach der VDH-Prüfungsordnung ein Identifikationsnachweis mit Chip oder Tätowierung beim Hund, eine Hundehalterhaftpflicht und ein ausreichender Impfschutz, wie zum Beispiel die Tollwutimpfung - Hund und Hündin sollen beim Sport schließlich kerngesund sein.

Auch eine Mitgliedschaft in einem beim VDH registrierten Verein muss für die Teilnahme an Agility-Wettkämpfen vorliegen. Hundehalter ohne deutsche Staatsbürgerschaft benötigen eine Mitgliedschaft bei einem der FCI angeschlossenen Vereine.

Ein Hundeführerschein oder Sachkundenachweis ist nicht erforderlich. Allerdings gilt für Teilnehmer aus Deutschland eine Sonderregelung: „Wenn Sie in Vereinen Hundesport betreiben wollen, müssen Sie eine gesonderte Prüfung absolvieren. Das ist dann eine so genannte Begleithundprüfung“, erklärt der VDH-Geschäftsführer und Justiziar Jörg Bartscherer.

Was sind Leistungskarten?

„Sobald Sie die offizielle Begleithundprüfung gemacht haben, bekommen Sie die Leistungskarten“, erklärt die Vorsitzende des Berufsverbandes zertifizierter Hundetrainer. In diesen werden dann die Ergebnisse, Erfolge und Misserfolge (wie Disqualifikationen) des Hund-Mensch-Teams von sämtlichen Prüfungen und Hundesportarten dokumentiert.

Für welche Rassen ist Agility geeignet?

Da man drei verschiedene Leistungs- sowie Größenklassen unterscheidet, kann praktisch jede Rasse und jeder Hund teilnehmen. Allerdings wird aufgrund der hohen körperlichen Belastung sehr großen und schweren Hunden vom Agility abgeraten. Das gleiche gilt für kranke Tiere oder Hunde mit orthopädischen Leiden.

„Für Agility gibt es bestimmte körperliche Voraussetzungen, die es einigen Rassen leichter machen“, erklärt Hundetrainer und VDH-Sprecher Udo Kopernik. So seien Bordercollies zwar groß und schwer, aber wahnsinnig schnell und flink. Auch Terrier lernen sehr gut. „Grundsätzlich macht es den Hunden immer Spaß, wenn ich etwas mit ihnen tue. Aber für einen Dackel ist es viel spannender, in den Wald zu gehen und nach Hasen oder Eichhörnchen zu suchen. Ein Bordercollie hingegen wird sehr viel Freude am Agility haben. Der würde am liebsten den ganzen Tag irgendetwas arbeiten oder komplexe Aufgaben lösen.“

Wie trainiere ich am besten?

Viel entscheidender als die Rasse ist, dass Hund und Mensch ein eingespieltes Team sind. „Beim Agility folgt der Hund hauptsächlich der Körpersprache des Hundehalters. Sobald man eine unkontrollierte Bewegung macht oder den Blick wechselt, macht der Hund auch einen Fehler“, so Kopernik.

Wie alt muss mein Hund sein?

Die Experten sind sich einig, dass man seinen Vierbeiner erst ab einem Alter von zwölf Monaten an den Hundesport heranführen sollte. Vor allem das „Jumping“ sollten erst ausgewachsene Hunde trainieren, damit sich keine Wachstumsstörungen oder orthopädischen Verletzungen einstellen.

Wie viel kostet mich das Agility?

Die Kosten für die Teilnahme an Wettkämpfen belaufen sich auf etwa 20 bis 50 Euro Teilnahmegebühr. Die Beiträge für die Mitgliedschaften in den Vereinen oder Hundeschulen kommen noch dazu.

Wo kann man Agility-Parcours absolvieren?

Allianz - Frau übt mit ihrem Hund das Hürdenspringen.

Der falsche Ansatz wäre, sich irgendwelche teuren Geräte anzuschaffen und zuhause mit dem Hund einen Parcours zu üben. „Denn beim Agility-Training kann man im Gegensatz zum Clickertraining Hund und Hündin auch ganz falsche Anleitungen geben“, erklärt Kopernik. „Das Training ist viel komplexer. Daher ist es ratsam, sich vor Beginn an einen Experten zu wenden.“

Suchen Sie sich am besten zum Einstieg einen Verein, der entsprechende Trainings anbietet. Dort übt man meistens zusammen mit anderen Pärchen – je nach Ambition und Wettkampfziel ein- bis viermal die Woche. „Von der Häufigkeit der Trainingseinheiten ist natürlich auch der Fortschritt abhängig. Aber in der Regel dauert es zwei bis drei Jahre, bis sich Erfolge einstellen,“ erklärt Dittmers.

Hat man bereits Erfahrung mit Agility, kann man aber durchaus auch mit seinem Hund zuhause üben. Das Tunnel-Hindernis trainiert man am besten so, dass man selbst vorauskriecht und der Hund folgt. Das Einhalten der Kontaktzonen kann man gut mit Leckerlis an den bestimmten Berührpunkten einüben. Alle anderen Hindernisse lassen sich mit viel Kreativität und Zeit auch selbst bauen oder man kann sie kaufen. Allerdings sind diese oftmals sehr teuer, so dass sich auch für Fortgeschrittene das Training im Verein empfiehlt. Außerdem ist es sowohl für Sie als auch für den Hund ein schönes Erlebnis, mit anderen Teams zusammenzuarbeiten. Schließlich können Sie beide so gleich Ihre Leistungen an anderen messen.

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