Zahnzusatzversicherung Prophylaxe: Alles, was Sie zu Häufigkeit, Kosten und Ablauf der zahnmedizinischen Behandlung wissen müssen
Vorsorge bei Kindern und Erwachsenen

So wichtig ist die Prophylaxe für Ihre Zähne

  • Regelmäßige Prophylaxe verringert das Risiko größerer Eingriffe beim Zahnarzt. Zur zahn­medizinischen Prophylaxe zählen alle vorbeugenden Maßnahmen, die die Entstehung von Zahnkrankheiten verhindern können.
  • Neben täglichem Zähneputzen und der Fissuren­versiegelung ist die professionelle Zahnreinigung (PZR) ein wichtiger Bestandteil der Prophylaxe. Medizinisches Fach­personal säubert schwer erreichbare Stellen an Zähnen und Mundraum mit speziellen Instrumenten. Zahnärzte und Zahnärztinnen empfehlen, die PRZ mindestens einmal pro Jahr durchzuführen.
  • Prophylaxebehandlungen wie professionelle Zahn­reinigung sind oft keine Leistungen der gesetzlichen Kranken­kassen. Das bedeutet: Je nach Aufwand übernehmen Sie die durch­schnittlichen Kosten von 80 bis 120 Euro in den meisten Fällen selbst.
  • Alternativ erstatten private Zahnzusatzversicherungen Prophylaxe-Leistungen bis zu 100 Prozent. Tipp: Alle Allianz MeinZahnschutz-Tarife tragen die vollen Kosten – ohne Obergrenze. Auch mehr als einmal pro Jahr!

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) / für Ärzte (GOÄ).
Die Zahnstaffel ist abhängig vom gewählten Tarif.

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Erklärung
Unter dem Begriff "Prophylaxe" (griech. "prophýlaxis" = Vorsicht) ist allgemein die Vorsorge und Prävention zu verstehen. In der Zahn­medizin zählen dazu sämtliche vor­beugenden Maßnahmen, die der Entstehung von Zahn­krankheiten und Zahn­komplikationen entgegen­wirken.

Zu den prophylak­tischen bzw. vorbeugenden Maßnahmen in der Zahn­vorsorge zählen:

Im Gegensatz dazu zielen thera­peutische Be­handlungen darauf ab, bestehende Gesundheits­probleme zu therapieren oder zu heilen.

  1. Die kollektive Prophylaxe (Gruppen­prophylaxe) definiert die flächen­deckende Durch­führung allgemein vorbeugender Maß­nahmen zur Zahn­gesundheit: Hierzu zählen das Erlernen des richtigen Zähne­putzens in Kinder­garten oder Grundschule und die zahn­medizinische Aufklärungs­arbeit. In einigen Ländern fällt die Fluoridierung des Trink­wassers unter diese Prophylaxe Maßnahmen.
  2. Die Individual­prophylaxe umfasst alle Bestand­teile der häus­lichen Mund­hygiene, für die Sie selbst sorgen können. Darunter fallen tägliches Zähneputzen (basis­prophylaktische Maßnahme), die Verwendung von Zahn­seide, Zahnpasta mit Fluoriden oder eine zucker­arme Ernährung.
  3. Von einer Intensiv­prophylaxe spricht man bei Risiko­gruppen, die besonders anfällig für Zahn­erkrankungen sind, beispiels­weise Patientinnen und Patienten mit Parodontitis oder Endo­karditis. Für letztere empfiehlt sich die Endo­karditis-­Prophylaxe bei Zahnarzt oder Zahnärztin.
  4. Die Einzel­prophylaxe beim Zahnarzt (zahn­ärztliche Prophylaxe) beinhaltet meist mehrere Prophylaxe-Maßnahmen. Zu den wichtigsten zählen: die professionelle Zahn­reinigung (PZR), das regel­mäßige Entfernen von Zahnstein, Fissuren­versiegelung und die Fluoridierung. Auch die Prothesen­pflege bei Zahn­prothesen sowie die Beratung durch Zahnarzt oder Zahnärztin zur Optimierung der Zahn­pflege gehören zur Zahn­vorsorge.
Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist nur ein Teil der Prophylaxe – wenn auch ein sehr wichtiger. In der Regel führen die Zahnärztin bzw. der Zahnarzt oder speziell geschultes Personal die PZR durch. Zahnmedizinische Prophylaxe­assistenten und -assistentinnen oder Dental-Hygieniker:innen säubern die Zähne gründlich von bakteriellen Zahn­belägen (Plaques). Im zweiten Schritt polieren sie die Zahn­oberflächen und tragen einen Schutzlack (Fluorid) zur Ver­siegelung auf. Im Vorfeld der PZR erfassen Zahnärztin oder Zahnarzt in der Regel Ihre persönlichen Risikofaktoren, untersuchen Mundraum und Zähne und beurteilen Ihren allgemeinen Gesundheitszustand.
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Häufigkeit
Auch bei gesunden Zähnen, regel­mäßiger Zahnpflege und optimaler Mund­hygiene gilt: Zahnärzt:innen raten mindestens einmal pro Jahr zu einer Prophylaxe samt professioneller Zahn­reinigung.

Wie oft eine professionelle Zahn­reinigung oder Prophylaxe­behandlung sinnvoll ist, kommt auf den individuellen Gebiss­zustand an. Zahnärzt:innen empfehlen in der Regel, ein- bis zweimal jährlich eine Karies-Prophylaxe und professionelle Zahn­reinigung durchführen zu lassen. Unter bestimmten Umständen kann es medizinisch sinnvoll sein, die zahn­ärztliche Prophylaxe und eine entsprechende Tiefen­reinigung häufiger vorzunehmen. Prophylaktische Maßnahmen empfehlen sich besonders dann, wenn Sie

  • an einer chronischen Zahnbett­erkrankung leiden.
  • Vor­erkrankungen wie Diabetes oder eine genetische Veranlagung haben.
  • als Raucher:in von einem erhöhten Risiko für Zahn­erkrankungen und Zahn­schmerzen betroffen sind.
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Kosten
In der Regel nicht. Prophylaxe ist in den meisten Fällen keine Kasse­nleistung. Auch typische Zahnzusatzversicherung Prophylaxe-Behandlungen wie die professionelle Zahn­reinigung zählen nicht zu den Pflicht­leistungen der gesetz­lichen Kranken­versicherung.

Die meisten Krankenkassen zahlen nichts oder übernehmen nur einen kleinen Anteil der Kosten für Zahnprophylaxe.

Zahnärzte und Zahnärztinnen rechnen die PZR nach der Gebühren­verordnung für Zahnärzt:innen (GOZ) ab. Die Rechnungs­höhe über die Zahnarzt­kosten richtet sich nach der Höhe der GOZ, über die abgerechnet wird. Ausschlag­gebend dafür sind Aufwand und Schwierigkeitsgrad der Behandlung.

Für Prophylaxe-­Behandlungen gelten keine pauschalen Einheits­preise. In der Regel kostet eine PZR zwischen 80 und 120 Euro. Der Preis­vergleich der Leistungen zwischen verschiedenen Zahnärzt:innen lohnt sich. Denn die Behandlungs­kosten tragen Sie als Patient:in meist selbst, wenn die Leistung nicht über eine Zahn­zusatz­versicherung abgedeckt ist.

Private Zahnzusatz­versicherungen lohnen sich im Hinblick auf die eigene Zahn­prophylaxe durchaus. Denn die meisten privaten Zahnversicherungen erstatten die entstehenden Kosten für Prophylaxe-­Behandlungen bis zu einer fest­gelegten Höchst­summe pro Jahr. Für alle MeinZahnschutz-Tarife der Allianz Zahnzusatz­versicherung gilt Folgendes:

Die oben genannten Leistungen können bei den MeinZahnschutz-Tarifen auch mehrmals pro Jahr in Anspruch genommen werden.

Zu beachten sind in diesen Tarifen die tarifliche Zahn­staffel und die Gebühren­ordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchst­sätzen laut Gebühren­ordnung für Zahnärzt:innen (GOZ) / für Ärzt:innen (GOÄ).

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Sie haben Fragen? Lassen Sie sich gerne individuell beraten.
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Vorteile
Ich bin 27 Jahre alt und putze meine Zähne gründlich und regelmäßig, soll ich trotzdem regelmäßig eine Prophylaxe vornehmen lassen? Ja. Zahnprophylaxe lohnt sich in allen Altersstufen. Unabhängig vom Alter ist sie in jedem Lebensabschnitt als vorbeugende Maßnahme für den Erhalt von intakten Zähnen und gesundem Zahnfleisch unverzichtbar.
Ja. Regelmäßige Zahn­prophylaxe in Ihrer Zahnarzt­praxis sind neben der täglichen Zahnpflege die Voraussetzung für gesunde Zähne und ein strahlendes Lächeln. Warum eine umfassende Zahnvorsorge notwendig ist? Um der Entwicklung von Zahn­krankheiten keine Chance zu geben. Denn Zahn­krankheiten wie Karies und Parodontitis entstehen oft schleichend über einen längeren Zeitraum und werden so rechtzeitig erkannt.
  • Schutz vor Karies
  • Schutz vor Zahnerkrankungen wie: Zahnfleischentzündung (Gingivitis), Zahnbettentzündung (Parodontitis), oder Zahnnervenentzündung (Pulpitis)
  • Weißere Zähne durch das Entfernen oberflächlicher Verfärbungen
  • Vermindertes Risiko für späteren teuren Zahnersatz wie z. B. Implantate
  • Vorbeugung gegen Erkrankungen wie Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Lungenleiden oder Magen-Darm-Probleme
  • Kosten (von der Höhe, die der Zahnarzt / die Zahnärztin veranschlagt)
  • Ggf. unangenehme Behandlung bei stark verschmutzten Zähnen, schlechter Mundhygiene oder Vorerkrankungen
Es besteht ein Zusammen­hang zwischen Mund­hygiene und allgemeiner Gesundheit. So haben Patienten mit Parodontitis ein höheres Schlag­anfall- und Herzinfarkt­risiko. Der Grund: Krankmachende Bakterien im Mund gelangen über den Blut­kreislauf an innere Organe und können dort erhebliche Schäden anrichten.
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Ablauf und Behandlung
Die Zahn­prophylaxe umfasst normaler­weise Anamnese, Besprechung und Beratung im Rahmen eines Zahnarzt­besuchs. Anschließend erfolgt die Prophylaxe­behandlung. Der Zahnarzt bzw. die Zahnärztin oder zahn­medizinisch geschultes Assistenz­personal säubert Ihre Zähne bei der professionellen Zahn­reinigung.
01
Anamnese
Zahnärztin oder Zahnarzt verschaffen sich einen Überblick über Ihren allgemeinen Gesundheits­zustand sowie Ihre Zahn­gesundheit. Bei der Bestands­aufnahme werden Vor­erkrankungen wie Diabetes oder Osteoporose erfasst, die den Zustand Ihrer Zähne beeinflussen können. Anschließend erfolgt die Dokumentation Ihres Gebiss­zustands (Zahnstatus). Falls erforderlich, folgen weitere Unter­suchungen wie Röntgen­aufnahmen, Speichel­analyse oder Keim­bestimmung.
02
Besprechung
Nach der Unter­suchung und Dokumentation besprechen Ihr Zahnarzt oder Ihre Zahnärztin die Ergebnisse der Anamnese mit Ihnen. Dabei klärt sie oder er Sie darüber auf, welchen Einfluss Ihr Lebensstil, Ihre Ernährung und Ihre Mund­hygiene auf Ihre Zahn­gesundheit haben.
03
Beratung und Tipps
Für eine optimale Mund­hygiene zu Hause: Sie bekommen eine Demonstration zum richtigen Umgang mit Zahn­hygiene-­Hilfs­mitteln wie Zahnseide oder Interdental­bürstchen. Zudem erhalten Sie eine Empfehlung für Zahnpasta mit spezieller Fluoridierung. Gegebenen­falls erfolgt sogar eine Beratung zu einer gesunden Ernährungs­weise.
04
Professionelle Zahn­reinigung
Anschließend führt der Zahnarzt bzw. die Zahnärztin oder ein/e Prophylaxe­assistent:in die PZR durch. Dabei entfernt er oder sie den Zahnbelag und reinigt schwer zugängliche Stellen gründlich, beispielsweise mit Zahnseide. Raue Stellen auf der Zahn­oberfläche werden mittels Polier­streifen oder Polier­paste poliert. Ein Schutzlack härtet und versiegelt abschließend die Zahn­substanz.
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Häufige Fragen
  • Kann regelmäßiges Zähneputzen die Prophylaxe ersetzen?

    Wer zweimal täglich Zähne putzt und Zahnseide verwendet, sollte trotzdem regelmäßig eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen. Warum? Mit der Zahnbürste erreichen Sie nur 60 Prozent der Zahn­oberfläche. Selbst bei gründlicher Zahnpflege zu Hause gelingt es daher nicht immer, alle Schmutzreste und Ablagerungen zu entfernen. Denn auch Hilfsmittel wie Interdentalbürstchen säubern nicht alle schwer erreichbaren Stellen. Karies, Givingitis (Zahnfleisch­entzündung) und Parodontitis (entzündetes Zahnbett) entstehen jedoch genau an den Stellen, die sie mit der Zahnbürste nicht erreichen. Insbesondere Zahnzwischenräume und Stellen unterhalb des Zahnfleischrandes sind anfällig für bakterielle Ablagerungen. Abhilfe schafft nur die Entfernung von bereits entstandenem Zahnstein durch den Zahnarzt oder eine professionelle Zahnreinigung.

    Gut zu wissen: Wenn umgangs­sprachlich von einer Zahn­entzündung die Rede ist, geht es meist um Bakterien, die tief in den Zahn eingewandert sind. Mit schwerwiegenden Folgen wie einer Zahnwurzel­entzündung oder Zahnmark­entzündung bzw. Pulpitis. Auch gegen diese Zahn­erkrankungen wirkt eine Prophylaxe vorbeugend.

  • Wieso ist die Prophylaxe bei älteren Menschen wichtig?

    Mit zunehmendem Alter steigt generell das Erkrankungs­risiko, auch für Zahn­krankheiten. Außerdem kommt es im Mundraum zu folgenden altersbedingten Veränderungen, die Ihren allgemeinen Gesundheits­zustand beeinflussen können:

    • Mundtrockenheit: Häufig leiden ältere Patienten unter diesem Phänomen, das ein erhöhtes Parodontitis-Risiko mit sich bringt.
    • Knochen- und Zahnfleischschwund: Dadurch vergrößern sich Interdental­räume in der Mundhöhle und sorgen dafür, dass der Zahnschmelz abbaut. Bakterien haben dann mehr Angriffs­flächen und können das Immunsystem einfacher schwächen.
    • Spröde Zähne: Selbst gesunde Zähne werden im Alter spröde und können brechen.
    • Schlechtere Motorik: Die Zahnpflege fällt zunehmend schwerer, wenn die motorische Geschicklichkeit im Alter abnimmt.

    Von großer Bedeutung ist die Prophylaxe daher auch in der Pflege und Altenpflege. Denn auch im fortgeschrittenen Alter oder bei Pflegebedürftigkeit gilt: Nehmen Sie Ihre Mundhygiene ernst. Wer regelmäßig zur Vorsorge zum Zahnarzt bzw. zur Zahnärztin geht, unterstützt den Zahnfleischaufbau und trägt dazu bei, dass die eigenen Zähne gesund bleiben und bestenfalls ein Leben lang halten.

    Tipp: Vernachlässigen Sie Zahn­gesund­heit im Alter nicht zugunsten "größerer Baustellen". Gerade bei Krankheiten wie Parodontitis und Diabetes profitieren Sie von positiven Wechselwirkungen, wenn Sie regelmäßig eine professionelle Zahn­prophylaxe durchführen lassen.

  • Ist eine Prophylaxe schmerzhaft?

    Eine Zahn­prophylaxe ist im Allgemeinen wenig schmerz­haft. Doch gerade bei freiliegenden Zahnhälsen empfinden Patient:innen die Zahnstein­entfernung oder Reinigung der Zähne am Zahnfleischrand als unangenehm. Angst vor der Prophylaxe-Behandlung müssen Sie aber nicht haben. Bei richtiger Durchführung ist weder eine Schädigung der Zähne noch Schmerzentwicklung zu befürchten. Die Prophylaxe greift Ihre Zähne und Zahnsubstanz in der Regel nicht an.

    Was passiert genau bei einer Prophylaxe?

    Bei einer professionellen Zahnreinigung kommen beispielsweise nur äußerst schonende Instrumente zum Einsatz: Ultraschall-Geräte, die ober- und unterhalb des Zahnfleischs Ab­lagerun­gen und Zahnbelag entfernen, gleiten ohne Druck über die Zähne. Auch Airflow-Geräte reinigen die Zahnoberfläche sanft per Druckluft mit einem Gemisch aus Wasser und feinen Pulverpartikeln. Sollten Sie besonders empfindliche Zähne oder Angst vor Schmerzen haben, sprechen Sie Ihren Zahnarzt darauf an. In diesem Fall kann eine Oberflächen­anästhesie vor der Reinigung eine Lösung darstellen.

    Tipp: Bei gründlicher häuslicher Zahnpflege und regelmäßigen, zahnärztlichen Vorsorge­behandlungen bildet sich weniger Plaque. Dann fallen auch Prophylaxe-Behandlungen wie Zahnstein­entfernung oder professionelle Zahnreinigung "harmlos" aus.

  • Was ist der Unterschied zwischen Zahn­­reinigung und Bleaching?

    Sowohl die professionelle Zahnreinigung als auch das Zahnbleaching versprechen strahlendere Zähne. Während die PZR jedoch eine zahnärztliche Prophylaxe­behandlung ist, stellt Bleaching eine kosmetische Behandlung dar. Da sie keinen medizinischen Zweck erfüllt, bzw. nicht medizinisch notwendig ist, erhalten Sie dafür keinen Zuschuss von Ihrer Krankenkasse. Die unterschiedlichen Prophylaxe-Maßnahmen im Vergleich:

    Professionelle Zahnreinigung

    Neben der Intensivreinigung des Gebisses befreit eine professionelle Zahnreinigung die Zähne von hart­näckigem Zahnbelag und Verfärbungen. Wer oft Tee, Kaffee und Rotwein trinkt oder raucht, sammelt über die Jahre immer mehr solcher Zahnflecken an. Bei der PZR werden der Zahnbelag entfernt, der Zahnfleisch-Rand gesäubert und die Zahn­oberfläche maschinell oder mit Polierstreifen poliert. Im Vergleich der Prophylaxe vorher und nachher strahlt Ihr Lächeln nach der PZR-Behandlung weißer als zuvor. Wichtig zu wissen: Starke Verfärbungen oder Zähne, die sich infolge einer Wurzel­behandlung verfärbt haben, lassen sich nicht durch eine professionelle Zahnreinigung aufhellen. Auch Ihren natürlichen Zahnfarbton können Sie allein durch eine PZR nicht verändern.

    Bleaching

    Eine chemische Behandlung mit Wasser­stoff­peroxid – ähnlich wie beim Haarefärben – ermöglicht das Bleichen (engl. "Bleaching") der Zähne. Damit können selbst hartnäckige Verfärbungen auf der Zahnoberfläche aufgehellt werden. Verfärbungen können unter anderem durch den Konsum von Kaffee, Tee oder Rotwein entstehen. Bleaching erfüllt keinen medizinischen Zweck, sondern ist eine kosmetische Behandlung. Die Kosten für diese Prophylaxe­behandlung tragen Sie selbst, Sie bekommen keinen Zuschuss von Ihrer Krankenkasse. Einige Zahnzusatz­versicherungen bieten jedoch Tarife an, die auch Bleaching-Kosten bis zu einem bestimmten Höchstsatz übernehmen.

    Tipp: Die Allianz MeinZahnschutz-Tarife bieten beispielsweise 100 Prozent Kostenerstattung für Bleaching (bis zu 150 EUR alle zwei Versicherungsjahre). Wichtiger Hinweis: Ein strahlendes Lächeln durch Bleaching verspricht nicht automatisch Zahngesundheit. Nehmen Sie Vorsorge­untersuchungen beim Zahnarzt trotz weißer und vermeintlich gesunder Zähne wahr. Und: Entscheiden Sie sich für ein Bleaching, ist zu empfehlen, die Behandlung professionell bei Ihrem Zahnarzt oder Ihrer Zahnärztin durchführen zu lassen. Nur dann erhalten Sie das bestmögliche Resultat und sind in guten Händen, falls Ihre Zähne überempfindlich auf die Behandlung reagieren oder Zahn­fleisch­reizungen auftreten.

  • Wie lange dauert eine Prophylaxe?

    Für eine zahnärztliche Prophylaxe mit professioneller Zahnreinigung sollten Sie 45 bis 60 Minuten einplanen. Die Dauer der Behandlung ist abhängig von Ihrem individuellen Zahnstatus und der persönlichen Mundhygiene bzw. Zahnpflege.
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