Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Die professionelle Zahnreinigung (PZR) ist eine Intensiv­reinigung des Gebisses in einer Zahn­arzt­praxis oder Zahn­klinik. Sie ist wichtiger Bestand­teil der zahn­medizinischen Vorsorge, auch Zahn­prophy­laxe genannt.
  • Bei der professionellen Zahn­reinigung werden Ihre Zähne befreit von hart­näckigen Belägen, Verfärbungen und störenden Tee-, Kaffee-, Rot­wein oder Raucherflecken.
  • Die professionelle Zahnreinigung ist für Ihre Mundhygiene und für intakte, schöne Zähne und ein gesundes Zahn­fleisch zu empfehlen. Die gesetzliche Kranken­versicherung (GKV) erstattet allerdings keine Kosten für professionelle Zahnreinigungen.
  • Eine private Zahn­zusatz­versicherung hilft, diese Versorgungs­lücke zu schließen und Ihre Eigen­anteil zu reduzieren. Hoch­wertige Zahn­zusatz­tarife bieten 120 Euro Kosten­erstattung jährlich für die professionelle Zahnreinigung. Tipp: Alle Allianz MeinZahnschutz-Tarife tragen die vollen Kosten – ohne Obergrenze. Auch mehr als einmal pro Jahr!

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und Ärzte (GOÄ).

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Definition
Die professionelle Zahn­reinigung (abgekürzt PZR) gehört zur zahn­medizinischen Prophylaxe. Bei der Behandlung entfernt der Zahn­arzt mit speziellen Instrumenten hart­näckige Zahn­beläge, Plaque und Verfärbungen.
Die Zahnreinigung findet üblicher­weise in einer Zahn­arzt­praxis oder Zahn­klinik statt. Führt der Zahnarzt die Zahn­reinigung nicht selbst durch, über­nimmt dies qualifiziertes Praxis­personal mit abge­schlossener Spezial­ausbildung. In Deutschland sind Zahn­medizinische Prophylaxe-Assistenten (ZMP), Zahn­medizinische Fach­assistenten (ZMF) oder Dental-Hygieniker (DH) Experten für die gründliche Tiefen­reinigung des Gebisses. Das Ergebnis über­prüft der Zahn­arzt am Schluss.
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Gute Gründe
Regelmäßige Zahn­reinigungen ergänzen die tägliche Zahn­pflege und sind wichtig für die allgemeine Mund­gesundheit. Darüber hinaus können sie helfen, Krank­heiten vorzubeugen.
Bei der professionellen Zahn­reinigung werden unzu­gängliche Bakterien­beläge abge­tragen. Das verhindert Infektionen und hilft, Karies und Parodontitis vor­zu­beugen. Außer­dem hält die PZR Zähne und Zahn­fleisch gesund. Bereits bestehende Zahn­fleisch­entzündungen bessern sich häufig, wenn krank­machende Zahn­beläge entfernt werden. Gleich­zeitig lassen sich auch Kosten für Parodontose­behandlungen vermeiden, die Sie unter Umständen selbst tragen müssten.

Ein Zahnbelag aus Nahrungs­resten, Speichel und Bakterien (= Plaque) bildet sich inner­halb weniger Stunden. Beim Zähne­putzen wird Plaque zwar abge­schrubbt, aller­dings nur dort, wo Zahnbürste mit Zahnpasta, Zahn­seide und Zwischen­raum­bürste hin­kommen. Das sind nur rund 60 Prozent der Zahn­ober­flächen. In den Tiefen der Zahn­zwischen­räume, in Zahn­fleisch­taschen oder zwischen Zahn­ersatz und eigenen Zähnen hin­gegen sammelt sich Zahn­belag mit Millionen von Bakterien.

Diese können sowohl Karies als auch Entzün­dungen verur­sachen. Sie greifen den Zahn­schmelz an, infizieren das Zahn­fleisch und können sich bis in den Kiefer­knochen aus­breiten. Eine solche Entzündung des Zahn­betts, auch Zahn­bett­erkrankung oder Parodontitis genannt, kann dazu führen, dass sich Zähne lockern oder sogar ausfallen.

Es gibt einen Zusammenhang zwischen einem gesunden Mund und der Gesund­heit eines Menschen. So ist zum Beispiel belegt, dass Menschen mit Parodontitis ein höheres Risiko für Herz­infarkt- und Schlag­anfall haben. Der Grund: Krank­machende Bakterien aus Entzündungs­herden im Mund werden mit dem Blut in andere Organe geschleust.

Das heißt: Wer sich um seine Mund­gesundheit kümmert und regel­mäßige PZR durch­führen lässt, kann Krank­heiten vorbeugen. Dazu gehören:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Diabetes
  • Lungenerkrankungen
  • Magendarmerkrankungen
  • Frühgeburten
Unabhängig davon, ob Sie Ihre Zähne intakt halten, ein Loch im Zahn oder eine Parodontitis vermeiden möchten: Zahn­mediziner raten, in der Regel zweimal pro Jahr zur profes­sionellen Zahn­reinigung zu gehen – am besten gleich mit der Kontroll­unter­suchung. Unter bestimmten Umständen, etwa bei einer bestehenden Erkrankung des Zahn­bettes, kann die Tiefen­reinigung auch öfter sinnvoll sein. Über eine private Zahn­versicherung können Sie die Kosten für eine PZR gut abdecken.

Allianz MeinZahnschutz Zahnzusatzversicherungen tragen die Kosten – ohne Obergrenze bei der Kostenerstattung.

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ).

Gut zu wissen

Eine zahnärztliche Betreuung während der Schwanger­schaft ist wichtig, weil die hormonelle Umstellung das Zahn­fleisch anfällig für Entzün­dungen macht. Viele werdende Mütter bemerken das an vermehrtem Zahnfleischbluten. Unbe­handelt kann sich die Zahn­fleisch­ent­zündung zu einer Zahn­bett­erkrankung ( Parodontitis) aus­weiten. Das ist nicht nur unangenehm, sondern auch gefährlich.

Studien haben gezeigt, dass eine unbe­handelte Parodontitis unter Umständen das Risiko einer Früh­geburt erhöhen kann.

  • Zahnmediziner raten werdenden Müttern deshalb, mindestens zweimal zur profes­sionellen Zahn­reinigung zu gehen: Einmal zu Beginn des 2. Trimenons (Trimesters) und einmal zum Ende des 2. Trimenons (Trimesters).
  • Der Termin kurz vor der Geburt ist gleich­zeitig der erste Prophylaxe-Termin für das Baby . Denn in den ersten zwei­ein­halb Lebens­jahren bildet sich die Mund­flora des Kindes aus, mit vielen wichtigen und nützlichen Bakterien.
  • Das heißt? Je gesünder der Mund der Mutter ist, umso geringer ist das Risiko, dass sie in dieser sensiblen Phase Karies­erreger und andere schädliche Keime auf das Neu­geborene überträgt.

Rauchen, Knoblauch, Alkohol oder Zwiebeln. Wer kennt das nicht: Mit diesen Ursachen gibt es auch bei bester Mund­hygiene und mit profes­sioneller Zahn­reinigung - Mund­geruch trotz Zähne­putzen. Der Grund ist, dass die verant­wort­lichen Inhalts­stoffe von unserem Körper erst abgebaut werden müssen. Bei Mund­geruch aufgrund von Nahrung, Getränken oder sonstigen Substanzen (die wir zu uns nehmen heißt) es also meist abwarten, verzichten oder Eukalypthus­bonbons lutschen.

Daneben gibt es jedoch auch medizinische oder organische Gründe, die zu schlechtem Atem führen. Aufmerksam werden sollten Sie, wenn trotz guter Vorsorge (siehe Ratgeber Prophylaxe) z.B. mittels Inter­dental­bürsten nach oder während der Reinigung ein Zahn­zwischen­raum unangenehm riecht. Achten Sie auch darauf, wenn trotz penibler Zahn­reinigung ein hart­näckiger, lang­anhaltender Mund­geruch (Halitose) besteht.

Mögliche Ursachen für Mund­geruch können auch Infektionen im Hals, Magen oder Nasen-Rachen­raum sein. Daneben können sich, unerreichbar für Zahn­bürsten oder Zahn­seide, auch bakterielle Beläge in Fleisch­taschen, in Zahn­zwischen­räumen, am Zungen­rücken oder unter Zahn­füllungen bilden und schlechten Atem verursachen.

Beachten Sie: Hart­näckig anhaltend schlechter Atem kann unter Umständen Symptom einer Erkrankung sein, für die Ihr Zahn­arzt oder Arzt die genauen Ursachen fest­stellt (z.B. mögliche Zahn­bett­entzündung/Parodontitis). Hilfreiche Tipps zu einem frischen Atem finden Sie auf der Allianz Gesund­heits­welt im Ratgeber Frischer Atem.
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Ablauf der Behandlung
Dauer und Ablauf der professionellen Zahn­reinigung hängen von der individuellen Mund­situation ab. In der Regel benötigt der Zahn­arzt für eine PZR rund eine Stunde. Sie setzt sich aus folgenden Schritten zusammen:
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Am Anfang der PZR steht eine gründliche Unter­suchung von Mund­höhle und Zahn­system. Dabei werden kritische Stellen inspiziert, in denen sich Bakterien bevorzugt ansiedeln: zum Beispiel Zahn­fehl­stellungen, Zahnfleischtaschen und Über­gänge zwischen eigenen Zähnen und Zahnersatz. Unsicht­bare Ablagerungen macht der Zahn­arzt mit speziellen Färbemitteln sichtbar.
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Bei der eigentlichen Reinigung mit speziellen Instrumenten wie einem Ultra­schall-Zahn­reiniger oder Pulver-Wasser-Spray werden alle Beläge gelöst. Insbesondere auf den Zahn­ober­flächen, Kronen und Brücken, in den Zahn­zwischen­räumen und in den Zahn­fleisch­taschen. Bakterielle Beläge wie auch Zahnstein und Verfärbungen durch Kaffee, Tee, Rotwein oder Zigaretten verschwinden. Die Zähne werden nicht verletzt, die Prozedur ist nicht schmerz­haft. Insofern ist die PZR auch für Patienten mit Angst vor dem Zahnarzt in der Regel kein Problem.
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Anschließend werden die Zähne mit einer fluorid­haltigen Paste poliert. Das glättet raue Ober­flächen, lässt die Zähne glänzen und erschwert die Neu­bildung von Belägen.
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Zum Schluss kommt ein Fluorid-Lack oder -Gel auf die gereinigten, polierten Zähne, um sie zu härten und den Schmelz zu stärken. Das schützt die Zahn­ober­flächen vor Säure­attacken durch Mundbakterien.
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Nach der Intensiv­reinigung beim Zahn­arzt fühlen sich die Zähne glatter und frischer an. Sie wirken weißer, weil kosmetisch störende Verfärbungen wie Kaffee-, Tee-, Rot­wein- oder Raucher­beläge entfernt wurden.
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Zur professionellen Zahn­reinigung gehört immer auch eine Beratung mit Tipps für eine nach­haltige Zahn­pflege daheim, etwa zur optimalen Zahn­putz­technik oder guten Zahn­pflege­produkten. Damit Sie möglichst lange gesunde, schöne Zähne haben.
Oft gefragt

Nach der Reinigung bildet sich auf den Zähnen wieder ein natürlicher Schutz­film. Sie haben länger schöne Zähne, wenn sie nach der Zahnbehandlung nicht direkt mit Essen und Färbendem in Kontakt kommen. Zahn­ärzte empfehlen deshalb nach der profes­sionellen Zahnreinigung ...

  • eine Stunde nichts zu essen und nur Wasser zu trinken.
  • acht Stunden nicht zu rauchen.
  • acht Stunden keine färbenden Lebens­mittel wie Kaffee, Tee, Wein, Cola, Karotte oder Safran zu sich zu nehmen.

Ist Ihr Zahn­fleisch geschwollen nach der Zahn­reinigung? Sind Ihre Zähne empfind­licher? Kein Sorge. Darüber müssen Sie sich nicht unbedingt den Kopf zerbrechen. Lesen Sie Detail­antworten unter Nach der Zahnreinigung.

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Was GKV & Zahnzusatz zahlen
Professionelle Zahn­reinigungen kosten zwischen 80 und 120 Euro. Die gesetz­liche Kranken­versicherung, GKV, über­nimmt diese Prophylaxe nicht. Kosten­erstattung erhalten gesetzlich Versicherte nur über eine private Zahnzusatzversicherung.

Die Kosten der professionellen Zahn­reinigung werden nach der Gebühren­ordnung für Zahn­ärzte (GOZ) berechnet. Wie hoch die Rechnung ausfällt, richtet sich nach individuellem Aufwand und Schwierig­keits­grad der Behandlung. Deshalb gibt es keinen pauschalen Einheits­preis. In der Regel zahlen Sie für eine PZR zwischen 80 und 120 Euro.

Obwohl Zahn­ärzte die profes­sionelle Zahn­reinigung als wichtigen Bestand­teil der Prophylaxe empfehlen, zählt sie nicht zu den Pflicht­leistungen der gesetzlichen Kranken­versicherungen (GKV). Das heißt: Die GKV über­nimmt keine Kosten für profes­sionelle Zahn­reinigungen. Gesetzlich Versicherte müssen sie aus eigener Tasche bezahlen.

Private Zahn­versicherungen über­nehmen die PZR-Kosten in der Regel. Die Allianz Private Zahnzusatzversicherung erstattet beispiels­weise 100 Prozent der Kosten – auch mehr als einmal im Jahr und ohne Grenzen bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung.

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) und der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ).

Kosten­erstattung: So funktioniert's

Wenn Sie bei der Allianz versichert sind, können Sie Prophylaxe-Behandlungen wie die profes­sionelle Zahn­reinigung direkt nach Abschluss der Zahn­zusatz­versicherung ganz ohne Wartezeit in tariflich vereinbartem Umfang in Anspruch nehmen.

Für die Kosten­erstattung der profes­sionellen Zahn­reinigung reichen Sie die Zahnarzt-Rechnung ein. So geht's einfach und schnell bei der Allianz:

  1. Zahnreinigung beim Zahn­arzt durch­führen lassen.
  2. Die Rechnung vom Zahn­arzt als Scan, online oder per App bei Ihrer Allianz Zahn­zusatz­versicherung einreichen.
  3. Wenn Sie online oder per App einreichen, erhalten Sie von der Allianz eine Nachricht per Mail, SMS oder mittels Push-Nachricht über den Bearbeitungs­stand Ihrer Rechnung.
  4. Sie bekommen den Erstattungs­betrag auf Ihr Konto überwiesen.
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PZR beim Nachwuchs
Regelmäßige PZR schützen nicht nur Erwachsene vor Parodontitis, Karies und Co. Auch für Kinder ist eine profes­sionelle Zahn­reinigung sinn­voll. Denn Milch­zähne sind besonders anfällig für Zahnerkrankungen.

Regelmäßige Vorsorge­unter­suchungen und profes­sionelle Zahn­reinigungen sind auch bei Kindern sinnvoll, um zahn­medizinischen Krank­heiten bereits in jungen Jahren vorzubeugen. Besonders Milch­zähne sind aufgrund ihres mineral­stoff­armen und dünnen Zahn­schmelzes anfälliger für bakterielle Zahn­erkrankungen wie Karies. Kariös erkrankte Milch­zähne können auch bleibende Zähne infizieren und irreparable Schäden verursachen - etwa ein Loch im Zahn.

Um das zu verhindern, ist die Prophylaxe bei einem Zahn­arzt für Kinder inklusive profes­sioneller Zahn­reinigung ein geeignetes Mittel und gleich­zeitig eine sinnvolle Ergänzung zum täglichen Zähne­putzen. Außerdem hilft die Prophylaxe, Ihr Kind für eine sorg­fältige Mund­hygiene zu sensi­bilisieren und seine Zähne lang­fristig zu erhalten. Auch bei dieser Sensi­bilisierung hilft der Kinder­zahn­arzt durch eine alters­gerechte Beratung.

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Funktio­nalität & Lang­lebigkeit
Bei einer professionellen Zahn­reinigung säubert der Zahn­arzt nicht nur Ihre "echten" Zähne. Auch Zwischen­räume und Über­gänge von Echt­zahn zu Zahn­ersatz oder Zahn­füllung erhalten eine gründliche Reinigung. Das erhöht ihre Lebensdauer.

Um Funktionalität und Lebens­dauer Ihres Zahn­ersatzes oder Ihrer Zahnfüllung dauer­haft zu gewähr­leisten, empfehlen viele Zahn­ärzte regel­mäßige Prophylaxe-Behand­lungen wie profes­sionelle Zahn­reinigungen. Krank­heiten wie beispiels­weise Parodontitis greifen das Zahn­bett, das aus Zahn­fleisch und Kiefer­knochen besteht, an.

Sie können nicht nur an natürlichen Zähnen sondern auch bei Zahn­ersatz (schwere) Schäden anrichten führen. Bei Zahnimplantaten kann mit einer profes­sionellen Zahn­reinigung der Über­gang von Implantat zu Zahn­fleisch gründlich gereinigt werden. Das geschieht in der täglichen Zahn­hygiene manchmal nicht ausreichend.

Das Gleiche gilt für Zahn­ersatz wie Brücken, Kronen oder bei Zahnprothesen: Damit Ihr Zahn­ersatz möglichst lange intakt bleibt, müssen die Bereiche zwischen Zahn­ersatz und Zahn regel­mäßig von bakteriellen Belägen befreit werden. Da sich Bakterien auf rauer Ober­fläche leichter ansiedeln, poliert der Zahn­arzt Ihre Zähne nach der Zahn­reinigung. So werden die Über­gänge zu Zahn­füllungen oder Zahn­ersatz geglättet und die Bakterien können sich weniger einfach festsetzen.

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Häufige Fragen
  • Ich putze meine Zähne regelmäßig. Soll ich trotzdem eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen?

    Eine profes­sionelle Zahn­reinigung in einer Zahn­arzt­praxis ist immer eine sinn­volle Ergänzung zur täglichen Zahn­pflege­routine. Denn selbst wer sich mehr­mals am Tag die Zähne putzt, nicht raucht, wenig Kaffee, Rotwein und Co. trinkt, ist vor Zahn­verfärbungen und Ablagerungen nicht geschützt. Besonders hart­näckige Beläge (Plaque) und Zahn­stein an schwer zugäng­lichen Stellen lassen sich mit der eigenen Zahn­putz­arbeit nicht entfernen. Das schafft nur der Profi in der Zahn­arzt­praxis mit solchen speziellen, für die profes­sionelle Zahn­reinigung entwickelten Instrumenten.
  • Nach der professionellen Zahnreinigung sind meine Zähne sehr empfindlich. Ist das normal?

    Ja. Nach der profes­sionellen Zahn­reinigung können die Zahn­hälse empfind­licher sein als sonst. Leichte Schmerzen sind nichts Unge­wöhnliches und vor allem nur vorüber­gehend. Die Schmerz­empfindlich­keit der Zähne legt sich meist inner­halb weniger Stunden nach der PZR.

    Tipp: Der Zahn­arzt (Kinder­zahn­arzt) kann Ihre Zähne nach der Reinigung mit einem speziellen desensibili­sierenden Mittel behandeln. Schmerzen an den Zahn­hälsen lassen sich damit zuverlässig vermeiden bzw. minimieren.

  • Was ist der Unterschied zwischen professioneller Zahnreinigung und Zahnsteinentfernung?

    Der Haupt­unter­schied zwischen PZR und Zahnsteinentfernung liegt in Aufwand und Umfang der Zahn­behandlung. Bei einer profes­sionellen Zahn­reinigung werden sämtliche harte Beläge, weicher Biofilm (= Plaque, Bakterien­kolonien auf dem Zahn) und karies­verursachende Bakterien aus dem Mund­raum entfernt. Im Gegen­satz dazu löst der Zahn­arzt in der Zahn­arzt­praxis bei einer Zahn­stein­entfernung nur harte Beläge – den soge­nannten Zahn­stein. Die Entfernung von schädlichem Biofilm ist nicht Teil der Behandlung. Durch Zahn­stein Mund­geruch? Auch das ist unter Umständen durch die Bakterien­kolonien möglich: Lesen Sie dazu mehr im Abschnitt zu Mundgeruch.
  • Kann ich auch mit Zahnspange eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen?

    Ja. Auch Patienten mit fester Zahnspange können eine profes­sionelle Zahn­reinigung beim Zahn­arzt durch­führen lassen. Gerade für Zahn­spangen-Träger ist die Mund­hygiene eine besondere Heraus­forderung. Denn Brackets, Drähte und andere Teile der Zahn­spange erschweren das Zähne­putzen und beein­trächtigen die Sauber­keit im Mund­raum. Eine profes­sionelle Zahn­reinigung kann die Mund­gesundheit nach­haltig unterstützen.

    Es ist sinnvoll, den Ablauf der profes­sionellen Zahn­reinigung mit dem behandelnden Kiefer­orthopäden abzusprechen. Bei einem Kombinations­termin von Kieferorthopäde und Zahn­arzt kann zum Beispiel der Bogen der festen Zahn­spange entfernt werden und anschließend die Zahn­reinigung erfolgen. Im Anschluss bringt der Kiefer­orthopäde einen neuen Zahn­spangen­bogen an.

  • Worauf muss ich beim Abschluss einer ZZV achten, wenn ich gute PZR-Leistungen haben möchte?

    Beim Abschluss einer privaten Zahnzusatzversicherung (ZZV) sollten Sie darauf achten, dass Prophylaxe-Maß­nahmen wie regel­mäßige profes­sionelle Zahn­reinigungen in Ihrem Wunsch­tarif enthalten sind. Gute Zahn­zusatz­versicherungen über­nehmen mindestens eine PZR pro Jahr zu 100 Prozent. Wenn Ihre private Zahn­versicherung jährlich sogar zwei profes­sionelle Zahn­reinigungen bezahlt, ist das noch besser.

    Tipp: Achten Sie beim Zahn­zusatz­versicherung-Vergleich daher besonders auf die PZR-Leistungen. So finden Sie den für Sie und Ihre Bedürfnisse optimalen Tarif. Haben Sie bereits eine ZZV abge­schlossen und sind mit der Leistung unzufrieden, kommt eventuell ein Wechsel der Zahnzusatzversicherung für Sie in Frage.

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