Welche Hausmittel sind fuer weiße Zaehne sinnvoll?
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Was die Zähne wirklich aufhellt

Weiße Zähne: Sind Hausmittel sinnvoll?

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Viele Menschen wünschen sich eine natürliche Alternative ohne Chemie zum Bleaching beim Zahn­arzt. Gibt es daher das perfekte Haus­mittel für strahlend weiße Zähne? Leider nein, denn oft bleibt der gewünschte Erfolg in der Regel aus. Schlimmer noch: Die meisten Aufhell-Versuche in Eigen­regie schaden den Zähnen mehr als sie nutzen.
  • Das Wichtigste für gesunde, natürlich weiße Zähne ist eine gute Mundhygiene. Gelbliche Zahnbeläge verschwinden am sichersten bei der professionellen Zahnreinigung.
  • Von Natur aus dunklere oder innerlich verfärbte Zähne? Auch hierfür lassen sich die Zähne mit Haus­mitteln nicht weißer machen, sondern es hilft nur ein Bleaching mit chemischen Aufhellern. 
  • Tipp, wenn natürliche Mittel nicht helfen: Auch Kosten für Bleaching werden von einer sehr guten privaten Zahnzusatzversicherung übernommen, beispielsweise zu 100 Prozent (bis zu 150 Euro alle zwei Versicherungsjahre) von den MeinZahnschutz-Tarifen der Allianz.

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) / für Ärzte (GOÄ).

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Mythos oder Geheimtipp?
Die Zähne ganz einfach weißer machen mit Hausmitteln. Ein Traum oder Realität? Wer wieder strahlendweiße Zähne haben möchte, der sollte etwas dafür tun. Ob und welche Hausmittel die richtige Lösung dafür sind, erfahren Sie hier.
 
Zitronensaft bleicht, das kann hilfreich sein, um Flecken aus Textilien zu entfernen. Als Hausmittel für weiße Zähne zum Aufhellen allerdings völlig ungeeignet. Es kursieren Anleitungen, man solle die Zähne mehrere Minuten lang mit Zitronensaft spülen. Für den Zahnschmelz ist diese massive Säureattacke eine Tortur, die nachhaltig schaden kann.

Die Zähne mit Backpulver aufzuhellen scheint ein prima Tipp zu sein – glaubt man den unzähligen Anleitungen in den verschiedensten Internet-Foren: Einfach die Zahnbürste anfeuchten, in Backpulver tauchen und gründlich putzen. Der Effekt ist tatsächlich verblüffend: Das Backpulver schrubbt Verfärbungen ab und hellt somit die Zähne auf. Das Gebiss wirkt weißer. Trotzdem ist von dieser Methode unbedingt abzuraten! Denn Backpulver reibt gesunde Zähne kaputt.

Der Grund: Backpulver wirkt auf dem Zahn wie Schleifpapier. Der extrem hohe Abrieb entfernt nicht nur Zahnbeläge, sondern trägt auch gesunden Zahnschmelz ab. Damit verlieren die Zähne ihre natürliche Schutzschicht und werden mit der Zeit immer schmerzempfindlicher und anfälliger für Karies. Auch der Aufhelleffekt ist nicht von Dauer. Denn mit zerkratztem Zahnschmelz verfärben sich die Zähne umso schneller.

Erdbeeren sind gesund, allerdings nur, wenn man sie isst. Als Hausmittel für weißere Zähne taugen die süßen roten Früchte nichts. Erdbeeren oder Erdbeerbrei über die Zähne zu schmieren, wie auf einschlägigen Ratgeberseiten empfohlen, hat keinen optischen Effekt. Schlimmer noch, es schadet sogar. Denn Erdbeeren enthalten Vitamin C, also Ascorbinsäure, und die greift wie alle Säuren den Zahnschmelz an. Die Folge: Zahnoberflächen werden empfindlicher und durchlässiger für Karieserreger. Daher Erdbeeren lieber essen, anstatt als Hausmittel zu nutzen, um weißere Zähne zu bekommen.
Wer nach einer schonenden Variante sucht, die Zähne mit einem Hausmittel weiß zu machen, stößt auf den Rat, eine „Ölkur“ zu machen: Einfaches Pflanzenöl aus der Küche (zum Beispiel Sonnenblumenöl oder Olivenöl) soll binnen fünf Minuten den gelblichen Schleier von den Zähnen spülen, wenn man es wie Mundwasser durch die Zähne zieht. Der gleiche Effekt wird auch Kokosnussöl nachgesagt. Angeblich, weil es vermeintliche Schadstoffe im Mund bindet und hilft, die Zahnzwischenräume zu reinigen. Tatsächlich steckt in Pflanzenölen aber nichts, was die Zähne säubert oder weißer macht. Mit Öl als Hausmittel somit die Zähne weißer machen? Ein Mythos. Anders als andere vermeintliche Hausmittel schadet Öl den Zähnen aber immerhin nicht.
Einfaches grobes Salz aus dem Supermarkt wird ebenfalls als kostengünstiges Hausmittel für weiße Zähne propagiert. Die Idee: Das Salz verpasst dem Gebiss ein „natürliches Bleaching“. Salz als natürliches Hausmittel, um die Zähne zu bleichen? Was unkompliziert klingt, schadet aber mehr als es nutzt. Denn grobes Salz greift – ähnlich wie das Backpulver – den Zahnschmelz an und kann das empfindliche Zahnfleisch reizen.
Als natürliches Mittel zum Zähneputzen wird auch Kurkuma gehandelt. Kurkuma kommt aus Südasien und kommt in Deutschland am häufigsten in ( veganen) Curry-Gerichten auf den Tisch. Das Gewürzpulver ist intensiv gelb und hinterlässt hartnäckige Flecken. Im schlimmsten Fall kann Kurkuma sogar bestehende Kunststoff-Füllungen verfärben Auch Kurkuma eignet sich somit nicht als Hausmittel für weiße Zähne.
Ratgeber
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Pflege ist das Wichtigste
Wie bekomme ich weiße Zähne - auch ohne Hausmittel? Tipps und Tricks erfahren Sie hier.

Für gesunde, natürlich weiße Zähne können Sie selbst viel tun - oft auch mit natürlichen, ökologischen bzw.  nachhaltigen Zahnpflege-Materialien: 

  • Putzen Sie zwei Mal täglich gründlich die Zähne.
  • Verwenden Sie fluoridhaltige Zahncreme, sie stärkt den Zahnschmelz.
  • Vergessen Sie die Zahnzwischenräume nicht! Mit konventioneller Zahnseide und/oder Zwischenraumbürsten werden auch die kritischen Stellen sauber.
  • Warten Sie nach dem Verzehr von säurehaltigen Speisen und Getränken eine Stunde mit dem Zähneputzen.
  • Bleiben Sie Nichtraucher oder hören Sie auf zu rauchen.
  • Genießen Sie färbende Getränke wie Rotwein, Kaffee oder Schwarztee in Maßen.
  • Gehen Sie regelmäßig zur professionellen Zahnreinigung: Die Kosten werden z.B. ohne Begrenzung und zu 100 % in allen Allianz  MeinZahnschutz-Tarifen übernommen. Ebenso 100% Kostenerstattung für Bleaching von bis zu 150 € alle zwei Versicherungsjahre.

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) / für Ärzte (GOÄ).)

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) / für Ärzte (GOÄ).

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Der Weg zum Profi lohnt sich
Spezielle Zahncremes versprechen strahlend weiße Zähne. Sie schneiden im Vergleich zum Bleaching und zur professionellen Zahn­pflege aber nicht so gut ab. Lesen Sie hier, welche die wirkungs­vollsten Weißmacher sind.
 
  • Jede Zahnpasta enthält mikro­skopisch kleine Putz­körper, die Beläge und Verfärbungen abschmirgeln, ohne Zähne und Zahn­fleisch zu schädigen. In Raucher-Zahn­pasta, manchmal heißt sie auch Weiß­macher-Zahn­creme (Whitening-Zahn­creme), stecken besonders viele dieser Schleif­partikel. Die Spezial­zahn­creme hat also mehr Power gegen unschöne ober­fläch­liche Raucher­flecken und Ablagerungen von Kaffee, Tee oder Rotwein. Meistens ist sie auch etwas teurer.
  • Raucher-Zahncreme kann das natürliche Zahn­weiß wieder zum Vorschein bringen – mehr aber auch nicht. Denn von Natur aus gelbliche Zähne werden durch gründ­liches Putzen nicht weißer. Gegen Verfärbungen, die innen im Zahn entstehen, etwa mit dem Älter­werden oder durch Verletzungen, sind Zahn­cremes ebenfalls machtlos.
  • Die Bundeszahnärztekammer rät davon ab, regel­mäßig mit Raucher-Zahn­pasta zu putzen. Denn durch den hohen Abrieb besteht die Gefahr, dass mit der Zeit der Zahn­schmelz leidet, vor allem, wenn man die Zahn­bürste beim Putzen fest aufdrückt. Bei empfindlichen Zähnen und frei­liegenden Zahn­hälsen sind Raucher-Zahn­cremes wegen des hohen Abriebs unangenehm.

Auf den roten Teppichen dieser Welt sucht man gelbe Zähne heute meist vergeblich. Das "Hollywood-Lächeln" – schnee­weiße Kau­leisten in Reih und Glied – ist aber oft das Werk von Zahn­ärzten. Denn gesunde natürliche Zähne haben immer einen leichten Gelbstich, manche sind dunkler, manche sind heller, völlig weiß sind sie nie. Normal ist auch, dass die Zähne im Laufe des Lebens etwas nach­dunkeln. Denn jahr­zehnte­langes Kauen nutzt den weißen Zahn­schmelz ab. Darunter kommt das gelbere Zahn­bein (Dentin) zum Vorschein. Zähne­knirschen oder Säure­ein­wirkungen beschleunigen das Vergilben.

Ein Bleaching kann, im Gegensatz zu Haus­mitteln, die Zähne auf­hellen. Es ist auch der einzige Weg, Verfärbungen loszu­werden, die bei der Zahn­reinigung nicht entfernt werden können. Etwa wenn ein Zahn nach einer Verletzung dunkler ist. Auch wenn Medika­mente oder Krank­heiten die Zähne von innen verfärbt haben, ist das Bleichen der einzige Weg zu einem weißeren Gebiss.

Beim Bleichen kommen meistens chemische Auf­heller auf der Basis von Wasser­stoff­peroxid zum Einsatz. Sie setzen im Mund aktiven Sauer­stoff frei, der Verfärbungen in der äußersten Schicht des Zahnes reduziert und dadurch aufhellt – mit der gleichen chemischen Reaktion zaubern Friseure blonde Strähnchen.

Wer sich ein Bleaching wünscht, sollte unbedingt seine Zahn­ärztin oder seinen Zahn­arzt aufsuchen. Die Experten können fest­stellen, ob Zähne und Zahn­fleisch gesund sind und die Aufheller vertragen. Ein professionelles Bleaching in der Zahn­arzt­praxis hellt die Zähne am wirksamsten auf. Bleich­mittel-Sets aus der Apotheke, der Drogerie oder dem Super­markt arbeiten nach dem gleichen Prinzip, allerdings ist der Aufheller in Home-Bleaching-Produkten niedriger dosiert als beim Zahnarzt.

Da Bleaching eine reine „Schön­heits­behandlung“ darstellt und es sich um keine medizinisch not­wendige Heil­behandlung handelt, über­nehmen die Kranken­kassen oder Zusatz­versicherungen in der Regel dafür keine Kosten. Die Allianz dagegen übernimmt 100 Prozent der Kosten für Bleaching für bis zu 150 Euro alle zwei Versicherungsjahre bei allen MeinZahnschutz-Tarifen.

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) / für Ärzte (GOÄ).

Vor Bleichexperimenten in Eigen­regie ist es sinn­voll, mit der Zahn­ärztin oder dem Zahn­arzt zu besprechen, warum das Gebiss nicht strahlend weiß ist. Oft sind die Zähne dunkler, weil sich Farb­stoffe aus Lebens­mitteln, Frucht­säften, Kaffee, Schwarz­tee, Rot­wein oder Tabak­rauch in den Zahn­belägen fest­gesetzt haben. Um diese unschönen Flecken zu beseitigen, genügt eine professionelle Zahnreinigung. Die Intensiv­reinigung kann den gleichen Effekt haben wie ein professio­nelles Bleaching: Die Zähne wirken deutlich weißer.
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Häufige Fragen
  • Ist Zahnpasta aus Aktivkohle geeignet für das Aufhellen der Zähne?

    Aktivkohle in einer Zahnpasta wirbt damit die Zähne kontinuierlich auf­zu­hellen. Ein ganz natürliches Bleaching mit der Zahn­bürste sozu­sagen. Ist dies wirklich so?

    Aktivkohle wirkt zwar durch seine poröse und fein­körnige Ober­fläche aus Kohlen­stoff wie eine Art Saug­schwamm und bindet Verschmutzungen sowie Schad­stoffe. Die Bindung geht jedoch durch den Zusatz zur Zahn­pflege­creme bereits verloren.

    Allerdings ähnelt sie durch den Abtrieb der Körner einer Art Schleif­papier. Die Folge: Es werden zwar Verfärbungen vom Zahn abgeschrubbt, jedoch kann durch zu häufige Anwendung der Zahn­schmelz verletzt werden. Dies führt letzt­endlich zu empfind­lichen Zähnen, die auf Reize unter­schiedlich stark reagieren können.

    Daher empfiehlt sich eine Zahncreme mit Aktivkohle mit Bedacht und nicht zu häufig zu verwenden.

  • Eine Zahnaufhellung nach einer Wurzelbehandlung - ist das möglich?

    Sollte es nach einer Wurzel­behandlung zu Verfärbungen kommen, kann der behandelte Zahn auf­ge­hellt werden. Die Methode nennt sich internes Bleaching. Ähnlich wie beim gewöhn­lichen Bleaching wird der Zahn mit­hilfe von Wasser­stoff­peroxid weißer gemacht.

    Allerdings sollte eine Bleaching-Behandlung nur vorge­nommen werden, wenn der Zahn entzündungs­frei ist und dies vorher mit dem behandelten Zahnarzt abgesprochen ist.

  • Können sich Zähne durch Medikamente verfärben?

    Medikamente können zu Verfärbungen der Zähne führen. Man unter­scheidet zwischen intrinsischen Verfärbungen (Verfärbungen innerhalb der Zahn­substanz) und extrinsischen Verfärbungen (Verfärbungen auf der Zahn­ober­fläche). Intrinsische Verfärbungen können zum Beispiel durch die Gabe bestimmter Anti­biotika während der Phase der Zahn­bildung (Schwanger­schaft bis ca. 7. Lebens­jahr) entstehen.

    Dies ist bekannt und wird in der Regel vermieden. Extrinsische Verfärbungen können zum Beispiel durch bestimmte (medizinische) Mund­spül­lösungen entstehen. Diese Verfärbungen lassen sich jedoch bei der nächsten Zahn­reinigung gut entfernen.

  • Weiße Flecken auf den Zähnen mit Hausmittel entfernen?

    Davon wird abgeraten. Es gibt diverse Gründe für die störenden weißen Flecken. Einer davon kann sogar Karies sein. Sie sollten in jedem Fall Ihren Zahnarzt konsultieren.
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