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Erfahren Sie alles rund um die Allianz - Zahnzusatzversicherung bei fehlenden Zähnen.
Wie Sie sich absichern können

Zahnzusatz­versicherung bei fehlenden Zähnen

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Sie können eine Zahnzusatz­versicherung (ZZV) trotz fehlender Zähne abschließen und so Kosten beim Zahnarzt sparen.
  • Eine Zahnzusatzversicherung können Sie bei bis zu drei fehlenden Zähnen meist mit Risiko­zuschlag abschließen. Sie zahlen dadurch etwas höhere Monatsbeiträge.
  • Gehen Ihnen Zähne nach Abschluss der ZZV verloren, können Sie diese ersetzen lassen. Ihre Zahn­zusatz­versicherung übernimmt tariflich die Behandlungs­kosten, falls auch Zahnersatz versichert ist. Achten Sie jedoch auf Wartezeiten und Zahnstaffeln.
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Versicherungsschutz
Jede Zahnzusatzversicherung geht anders mit fehlenden Zähnen um. In der Regel stellen bis zu drei fehlende Zähne für den Abschluss einer ZZV kein Problem dar.
 

Meist ist der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung bei bereits fehlenden Zähnen möglich. Die meisten Versicherer bieten eine Absicherung bei bis zu drei fehlenden Zähnen an. Bei mehr als drei fehlenden Zähnen lassen sich ebenfalls noch Lösungen finden. Zum Beispiel, indem Sie eine Zahnzusatzversicherung ohne Gesundheitsfragen abschließen oder die Behandlung der fehlenden Zähne aus dem Versicherungsvertrag ausschließen.

Fehlen Ihnen mehr als vier bis fünf Zähne, ist es meist schwierig, eine Zahnzusatzversicherung abzuschließen. Kümmern Sie sich daher frühzeitig um eine Zahnzusatzversicherung, um bei Zahnverlust abgesichert zu sein und hohe Kosten für Zahnersatz zu sparen.

Es lohnt sich finanziell und medizinisch, in der Zahnzusatzversicherung bereits fehlende Zähne mitzuversichern – sofern nach Tarif möglich. Entscheiden Sie sich nach Abschluss einer ZZV dazu, fehlende Zähne zu ersetzen, kommt Ihre Zusatzversicherung für die Behandlungskosten auf. Insbesondere hochwertiger, fester Zahnersatz wie ein Implantat schlägt schnell mit drei- bis vierstelligen Beträgen zu Buche. Haben Sie hingegen bei Vertragsabschluss fehlende Zähne von der Versicherung ausgenommen, leistet diese auch nicht für Brücken oder Prothesen bei vorhandenen Zahnlücken.
Bei bereits angeratenen oder laufenden Behandlungen können Sie fehlende Zähne nicht mitversichern. Das heißt: Hat der Zahnarzt Ihnen bereits mitgeteilt, dass ein Zahn gezogen oder ersetzt werden muss, ist eine nachträgliche Absicherung meist nicht möglich. Im Idealfall schließen Sie die Behandlung inklusive Nach­unter­suchungen daher vor Abschluss der Zusatz­versicherung komplett ab. Danach entstehende Zahnersatz-Kosten im Zusammen­hang mit fehlenden Zähnen übernimmt Ihre ZZV anschließend je nach Wartezeit oder vertraglich vereinbarter Zahnstaffel.
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Ausschluss
Die Leistungen bei fehlenden Zähnen variieren je nach Versicherung. Je nach Tarifmodell können Sie fehlende Zähne entweder im Versicherungsschutz einschließen oder ganz davon ausnehmen.

Je nach gewähltem Tarif und Versicherungsunternehmen unterscheiden sich Leistungen und Kostenübernahme der Zahnzusatzversicherung, wenn schon Zähne fehlen. Um das Risiko zu minimieren, definieren die meisten Zahnzusatzversicherungen eine Begrenzung der Leistungen oder koppeln die Bedingungen des Versicherungsschutzes an Ihren zahnmedizinischen Gesundheitszustand.

Bei Ausschluss fehlender Zähne übernimmt die ZZV keine Kosten

Beim Ausschluss fehlender Zähne zahlen Sie jene Kosten selbst, die im Zusammenhang mit eben jenen fehlenden Zähnen entstehen. Das ist der Fall, wenn bereits vor Abschluss der Versicherung Lücken in Ihrem Gebiss vorhanden waren, welche Sie erst nach Abschluss der Versicherung zum Beispiel durch ein Implantat oder eine Brücke versorgen lassen.

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Antragstellung

Beim Antrag Ihrer Zahnzusatzversicherung beantworten Sie im Rahmen der Gesundheitsprüfung je nach Versicherungsunternehmen auch Fragen zu fehlenden Zähnen. Als fehlende Zähne gelten alle Zähne, die nicht ersetzt sind und ersetzt werden müssen.

Beispiele für nicht fehlende Zähne:

  • gezogene oder nicht durchgebrochene Weisheitszähne
  • gezogener oder fehlender Zahn mit nachträglichem Lückenschluss (Zahn kann nicht ersetzt werden, da kein Platz mehr vorhanden ist)
  • durch festen Zahnersatz wie Implantate, Brücken oder Kronen dauerhaft ersetzte Zähne

Beantworten Sie Gesundheitsfragen nach fehlenden Zähnen immer wahrheits­gemäß. Wenn Sie der Zahnzusatzversicherung fehlende Zähne nicht angeben, kann Ihr Versicherer den Vertragsabschluss verweigern oder Leistungen kürzen. Einige Anbieter erkundigen sich darüber hinaus explizit nach bereits ersetzten oder überkronten Zähnen: Je nach Versicherer kann in diesen Fällen auch fester Zahnersatz mit weiteren Risikozuschlägen verbunden sein.

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Zuzahlungen
Je nach Versicherer unterscheiden sich Tarife und Leistungen für Privatversicherte mit fehlenden Zähnen. Daher lohnt sich ein Vergleich der zu zahlenden Risikozuschläge.
Bevor Sie sich für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung bei fehlenden Zähnen entscheiden, sollten Sie sich Zahnstaffeln, Risikozuschläge oder Alterssprünge des jeweiligen Tarifs ansehen. Bei der Allianz verändert sich der Beitrag der Zahnzusatzversicherung, wenn schon Zähne fehlen, wie folgt:

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Anzahl fehlender Zähne / Tarife Allianz DentalBest Allianz DentalPlus
1 + 5,40 € + 3,40 €
2 + 10,80 € + 6,80 €
3 + 16,20 € + 10,20 €
 

Dafür erhalten Sie bei der Allianz auch dementsprechende Leistungen. Beim DentalBest-Tarif ist beispielsweise nicht nur ein Abschluss mit bis zu drei fehlenden, nicht ersetzten Zähnen möglich. Sie erhalten auch Leistungen für hochwertige Füllungen, Zahnersatz, Zahnbehandlungen, professionelle Zahnreinigung und Prophylaxe.

Haben Sie bereits ersetzte oder überkronte Zähne, leistet die Allianz Zahnzusatzversicherung ebenfalls, wenn diese ausgetauscht werden müssen. Die Behandlung darf allerdings nicht vor Vertragsabschluss angeraten bzw. geplant sein oder bereits begonnen haben.

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Implantate, Brücken, Prothesen
Für viele Patienten ist es nicht nur medzinisch sinnvoll, sondern auch ästhetisch wichtig, fehlende Zähne zu ersetzen. Implantate ermöglichen einen unauffälligen Zahnersatz. Brücken und Prothesen schließen größere Zahnlücken.
Je nachdem, wie viele Zähne Ihnen fehlen, bieten sich verschiedene Möglichkeiten an. Optisch nicht von echten Zähnen zu unterscheiden sind Implantate. Je nach Größe der Zahnlücke und medizinischer Dringlichkeit können auch feste Zahnbrücken oder Prothesen fehlende Zähne ersetzen.
Ein Implantat ist der unauffälligste, ­aber auch teuerste ­Ersatz für einen fehlenden Zahn. Der fest im Kiefer verankerte "neue" Zahn sieht echt aus und ist im Gegensatz zu überbrückten Zähnen schonender für benachbarte Zähne und den Kiefer. Bei mehreren fehlenden Zähnen gibt es auch implantatgetragene Brücken.
Eine einzige Zahnlücke können Sie mit einer festen Zahnbrücke schließen. Überkronte benachbarte Zähne geben dem Zahnersatz die nötige Stabilität. Die Nachbarzähne werden für das Überbrücken angeschliffen – dabei geht Zahnschmelz verloren. Daher sollten Sie vor einer Behandlung mit Ihrem Zahnarzt sprechen und gemeinsam die beste Lösung für Ihre Zahngesundheit abwägen. Ein Lückenschluss lohnt sich aber in jedem Fall, um Hineinwachsen oder -kippen der Nachbarzähne in die Lücke sowie Zahnwanderung im Kiefer zu verhindern.
Wenn zu viele Zähne fehlen, ist eine Versorgung mit Brücken oder Zahnprothesen unumgänglich. In den meisten Fällen ist die Prothese ein herausnehmbarer Zahnersatz. Es gibt aber auch implantatgetragene Varianten, die als feste Zahn­prothese im Kiefer verankert sind. Teilprothesen ersetzen mehrere fehlende Zähne, eine Vollprothese dient als "Gebiss" bei einem komplett zahnlosen Mund. Je nach medizinischer Notwendigkeit bieten sich verschiedene Prothesenarten an.
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Gut zu wissen: Kinder

Möchten Sie eine Zahnzusatzversicherung für Ihr Kind abschließen, stellen aufgrund des Zahnwechsels fehlende Zähne kein Problem dar. Vorüber­gehende Zahnlücken bei Ihrem Nachwuchs werten Versicherer normalerweise nicht als fehlenden Zahn. Schließlich wächst nach Verlust des Milchzahns der "richtige" Zahn nach.

Anders sieht es aus, wenn Milchzähne im Teenager-Alter noch vorhanden sind oder kein fester Zahn nachkommt: Manche Versicherer werten ab einem gewissen Alter (oft ab dem 15. Lebensjahr) noch vorhandene Milchzähne als fehlende Zähne.

Übrigens: Eine spezielle Zahnzusatzversicherung für die gesamte Familie gibt es nicht. Für jedes Familienmitglied schließen Sie je nach Bedarf eine eigene ZZV ab.

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Häufige Fragen
  • Welche Versicherungsmöglichkeit gibt es, wenn mehr als vier Zähne fehlen?

    Der Abschluss einer Zahnzusatzversicherung, wenn schon Zähne fehlen, ist bei den meisten Anbietern bei drei bis maximal vier Lücken im Gebiss noch möglich. Darüber hinaus gibt es wenige Tarife, die auch vier bis fünf fehlende Zähne versichern. Dabei gilt: Je mehr Lücken im Gebiss der Versicherer toleriert, desto teurer ist die Zahn­zusatz­versicherung bei fehlenden Zähnen. Erfahrungen zeigen: Der Risikozuschlag bei mehr als vier fehlenden Zähnen beträgt oft 80, teils sogar 100 Prozent. Dazu müssen Sie mit einer Wartezeit von mindestens acht Monaten rechnen.

    Online-Tarifrechner und Vergleichsportale geben Ihnen Auskunft darüber, welche Versicherungsunternehmen bis zu welcher Anzahl fehlender Zähne entsprechende Zusatzversicherungen anbieten.

  • Gelten herausnehmbare (Teil-)Prothesen in der Antragstellung auch als fehlende Zähne?

    Je nach Vertragsbedingungen gilt herausnehmbarer Zahnersatz bei den meisten Versicherungsunternehmen als fehlender Zahn. Nicht fest verankerte Prothesen und Teilprothesen wertet der Versicherer dann nach den Annahme­kriterien fehlender, nicht ersetzter Zähne. Einige Zahnprothesen (z.B. durch Implantate fixiert) gelten nicht immer als fehlende Zähne. Fragen Sie im Zweifel direkt beim jeweiligen Anbieter nach.

    Je nachdem, ob Ihr Versicherer bei der Antragstellung überhaupt nach fehlenden Zähnen fragt, stellen heraus­nehm­bare Zahnprothesen sonst kein Problem dar. In diesem Fall ist heraus­nehm­barer Zahnersatz uneingeschränkt mitversichert, sofern die Behandlung vor Abschluss der Zahnzusatzversicherung für fehlende Zähne erfolgt ist. Entscheidend sind die Versicherungs­bestimmungen Ihrer ZZV sowie die bei Antrags­tellung gestellten Gesundheitsfragen.

  • Kann ich eine Zahnzusatzversicherung auch ohne Zahnstaffel abschließen?

    Zahnzusatzversicherungen ohne Zahnstaffel, also ohne eine Summen- oder Leistungs­begrenzung, gibt es in der Regel nicht. Fast alle Versicherungs­unternehmen legen einen maximalen Erstattungsbetrag pro Kalender- oder Versicherungs­jahr fest oder bieten eine ZZV nur mit Wartezeiten an. Der Grund: Durch die Begrenzung halten die Versicherer das finanzielle Risiko gering und ermöglichen Ihren Kunden günstige Zahnzusatzversicherungstarife.

    Für Versicherungsnehmer gilt: Tarife mit niedriger Zahnstaffel locken zwar meist mit preiswerten Beiträgen, lohnen sich aber nicht immer. Einige Versicherer bieten mittlerweile auch bei fehlenden Zähnen eine Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeit an.

  • Übernimmt die Zahnzusatzversicherung auch Kosten für Zähne, die mir unerwartet gezogen werden müssen?

    Kosten für Zahnextraktionen übernimmt in der Regel die gesetzliche Krankenversicherung. Dazu zählt auch eine medizinisch notwendige Vollnarkose. Wünschen Sie eine besondere Form der Narkose (z.B. Lachgas), die nicht medizinisch angezeigt ist, tragen Sie die Kosten dafür selbst. Auch spezielle Voruntersuchungen wie eine digitale Volumentomographie sind keine sogenannten Kassenleistungen.

    Je nachdem, welche Leistungen Ihre Zahnzusatzversicherung umfasst, erhalten Sie Zusatzleistungen beim Zähneziehen aber erstattet. Dabei ist entscheidend, ob Sie bereits seit Längerem eine ZZV abgeschlossen haben oder nicht. Bei Abschluss einer nachträglichen Zahnzusatzversicherung werden Kosten nur selten rückwirkend übernommen.

  • Ist es möglich, die Leistungen der Zahnzusatzversicherung bei unerwartet abgebrochenen Zähnen zu nutzen?

    Je nach Schwere des Bruchs, medizinischer Ursache und gewählter Behandlungsmethode übernimmt die gesetzliche Krankenversicherung Kosten für abgebrochene Zähnen teilweise oder komplett. Handelt es sich um einen Unfall, greifen unter Umständen auch Unfall- oder Haftpflichtversicherungen. In diesen Fällen müssen Sie eventuell gar nicht auf Ihre Zahnzusatzversicherung zurückgreifen.

    Wünschen Sie beispielsweise einen hochwertigen Zahnersatz, der über die Leistungen der GKV hinausgeht, übernimmt je nach Tarif Ihre Zahnzusatzversicherung den Differenzbetrag. Dabei gilt: Befinden Sie sich in einer laufenden oder angeratenen Zahnbehandlung, leistet eine nachträglich abgeschlossene ZZV nicht. Ist Ihnen zum Beispiel ein Stück Zahn abgebrochen und Sie spielen mit dem Gedanken, eine ZZV abzuschließen, leistet diese in den wenigsten Fällen rückwirkend und ohne Wartezeit. Haben Sie bereits seit einiger Zeit eine Zahnzusatzversicherung und der Zahnschaden tritt erst dann auf, erstattet Ihre ZZV die Kosten.

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