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Wurzelbehandlung: Alle Infos zu Ablauf, Kosten und Eigenanteil

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  • Ein Code pro versicherter Person. Anspruch auf den Code nach Ablauf der 14-tägigen Widerrufsfrist bei bestehendem Vertragsverhältnis und nach Zahlung der ersten Prämie. Ausgabe des Codes ca. 7 Wochen nach Versicherungsbeginn. Tarifwechsel innerhalb der Zahnzusatzversicherung ausgeschlossen.

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Dauer, Ablauf und Kosten

Wurzel­behandlung: Wissenswertes

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Eine Entzündung des Zahnnervs ist unangenehm und kann starke Zahnschmerzen verursachen. Um wieder schmerzfrei zu sein, brauchen Sie bei einer solchen Zahnentzündung eine Wurzelbehandlung.
  • Bei der Wurzelbehandlung entfernt der Zahnarzt das entzündete Gewebe vollständig und füllt den Wurzelkanal danach wieder. Oft muss der Zahn nach einer Wurzelbehandlung überkront werden.
  • Eine Wurzelbehandlung kostet bis zu 1.000 Euro. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt die Behandlungskosten jedoch nur anteilig und nur unter bestimmten Voraussetzungen. Im schlimmsten Fall müssen Sie die Wurzelbehandlung bezahlen - aus eigener Tasche.
  • Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung müssen Sie unter Umständen gar nichts zahlen. Je nach Tarif erstatten Zahnzusatzversicherungen die Kosten für Wurzelbehandlungen bis zu 100 Prozent.
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Definition und Ursachen
Plötzliche Zahnschmerzen ohne erkennbare Ursache können ein Hinweis auf eine Entzündung des Zahnnervs sein. Eine Wurzelbehandlung ist nötig, wenn das entzündete Gewebe entfernt werden muss.

Eine Wurzelbehandlung ist grundsätzlich bei einer Zahnwurzelentzündung notwendig. Diese entsteht, wenn Bakterien die Zahnsubstanz angreifen und ins Innere des Zahns sowie der Zahnwurzel gelangen. Nicht erkannter oder nicht behandelter Karies führt dann zu einer Entzündung der Zahnwurzel. Das kann in Folge plötzliche Zahnschmerzen verursachen. Der kranke Zahn muss dann mit einer Wurzelbehandlung gerettet werden. 

Der Zahnarzt führt oftmals vor dem Einsetzen einer Krone oder Zahnbrücke eine Wurzelbehandlung durch. So wird einer Zahnwurzelentzündung vorgebeugt und Krone sowie Brücke sind dann länger gesichert.

Nicht immer ist eine Entzündung mit Zahnschmerzen verbunden. Oftmals wird diese erst anhand eines Röntgenbildes festgestellt. Mögliche Anzeichen einer Zahnentzündung sind:

  • Heiß- und Kälteempfindlichkeiten
  • Spontane Zahnschmerzen
  • Beschwerden beim Aufbiss
  • Klopfempfindlichkeit und leichte bis pochende Schmerzen
  • Schwellung des umgebenden Weichgewebes
Wenn die Bakterien nicht entfernt werden, breitet sich die Entzündung im Nerv und im Wurzelkanal weiter aus. Wie lange es dauert, bis der Zahnnerv abstirbt, hängt davon ab, wie stark der Nerv ist. 

Der häufigste Grund für eine Wurzelbehandlung ist Karies. Um eine Wurzelbehandlung zu vermeiden, ist es wichtig, dem Entstehen von Karies vorzubeugen - mit Prophylaxe-Maßnahmen. Deshalb sollten Sie auf Folgendes bei der Prophylaxe achten:

  • Mindestens zweimal pro Tag Zähne putzen und die Zahnzwischenräume mit Zahnseide säubern
  • Regelmäßige Kontrolluntersuchungen & Prophylaxe beim Zahnarzt, am besten jedes halbe Jahr
  • Süßigkeiten sowie Limonaden und Säfte vermeiden

Wenn umgangssprachlich von einer Zahn-Entzündung die Rede ist, geht es konkret um eine Zahnwurzelentzündung, Zahnmarkentzündung oder Pulpitis. Diese ist eine Zahnnerventzündung, bei der das weiche Zahnmark (Pulpa) befallen wird. Unter Umständen kann diese Zahnentzündung selbst heilen, z. B. bei einer akuten Pulpitis. Heilt die schmerzhafte Reizung der Wurzel von selbst, bzw. bildet sie sich selbst zurück, spricht man von einer reversiblen Pulpitis.

Bei welchen Zahnwurzelentzündung-Symptomen sollten Sie achtsam sein und dringend einen Zahnarzt aufsuchen? Achten Sie u. a. auf Schmerzen beim Abklopfen der Zähne, Druckschmerz beim Kauen und Beißen, Pochen im Zahninneren, mittelstarke bis sehr starke Zahnschmerzen, Schwellung am Kiefer oder auch auf überempfindsame Zähne bei heißen und kalten Getränken und Speisen. Ob es sich bei den Beschwerden tatsächlich um eine Wurzelentzündung handelt, stellt Ihr Zahnarzt fest.

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Das erwartet Sie
Von der Ursache bis zur Behandlung: Was passiert bei einer Wurzelbehandlung? Hier erfahren Sie, wie eine Wurzelbehandlung abläuft.
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Wenn sich das Nervengewebe in der Zahnwurzel entzündet, führt das zu Schmerzen. Um die Schmerzen zu beseitigen, entfernt Ihr Zahnarzt das entzündete Gewebe vollständig. Danach bereitet er die Wurzelkanäle mittels Feilen auf. So wird das infizierte Wurzeldentin entfernt.
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Im Durchschnitt dauert eine Wurzelbehandlung rund eine Stunde. Sie kann jedoch auch länger dauern. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Denn: die Wurzelbehandlung Dauer hängt unter anderem auch davon ab, wie hoch der Entzündungs- und Zerstörungsgrad Ihres Zahnes ist. Bei einem Backenzahn ist die Wurzelbehandlung meist aufwändiger.
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Zuletzt füllt der Zahnarzt den Wurzelkanal mit Zahnfüllungen. Ist die Entzündung noch nicht zu weit fortgeschritten, geschieht dies bereits in der ersten Sitzung. Andernfalls versorgt der Zahnarzt den Wurzelkanal mit einer medikamentösen Einlage. Bei hartnäckigen Infektionen kann sich die Behandlung über mehrere Termine strecken.
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Da der Zahn nach der Wurzelbehandlung nicht mehr über den Nerv mit Nährstoffen versorgt werden kann, verfügt er nicht über die gleiche Stabilität wie ein gesunder Zahn. Der Zahn bekommt dann oft eine Krone, um ihn noch viele Jahre lang zu erhalten.
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Wurzelbehandlung Kosten
Eine Wurzelbehandlung kostet bis zu 1.000 Euro. Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt dabei nicht immer die Kosten der Behandlung.


Ist die Wurzelbehandlung unausweichlich, stellt sich oft die Frage: Wer zahlt? Unter bestimmten Voraussetzungen wird die Wurzelbehandlung von der Krankenkasse bzw. der
gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen. Jedoch übernimmt die GKV die Kosten nicht immer. Dann müssen Sie die Behandlung aus eigener Tasche bezahlen oder zumindest einen bestimmten Teil selbst bezahlen. 

Richtig Kosten sparen können Sie deshalb bei einer Wurzelbehandlung mit einer privaten Zahnzusatzversicherung, welche diese Leistung beinhaltet. Die meisten Zahnversicherungen übernehmen die vollen Kosten für die Wurzelkanalbehandlung. Sie selbst müssen nichts zahlen. Lesen Sie hier, wie viel in den Allianz Tarifen DentalPlusDentalBest und ZahnFit übernommen wird.

Die Kosten einer Wurzelbehandlung liegen bei rund 200 bis 1.000 Euro, je nach Anzahl der Kanäle und Schwierigkeitsgrad. Wie hoch der Betrag tatsächlich ist, hängt davon ab, wie komplex die Behandlung ist und mit welchen Verfahren gearbeitet wird. Aber auch von Zahnarzt zu Zahnarzt kann sich der Preis unterscheiden. 

In der Regel erhalten Sie vor der Behandlung eine Kostenübersicht. In dieser ist auch ersichtlich, ob Sie für die Wurzelbehandlung einen Eigenanteil übernehmen müssen, falls die gesetzliche Krankenversicherung nicht den gesamten Betrag übernimmt.

Doch was kostet eine Wurzelbehandlung als Privatpatient? Egal ob privat oder gesetzlich versichert, die Kosten bleiben gleich. Der Unterschied liegt lediglich darin, welche Versicherung die Kosten übernimmt und in welcher Höhe.

Gut zu wissen
Direkt im Anschluss an die Behandlung, solange die Betäubung noch wirkt, sollten Sie nichts essen und auch nicht Auto fahren. Auch sollten Sie bis zu 24 Stunden nach der Behandlung nicht rauchen, keinen Alkohol, Kaffee oder schwarzen Tee trinken. Vermeiden Sie anfangs zudem hartes Essen wie beispielsweise Äpfel oder Karotten. Ansonsten besteht die Gefahr, dass sich die provisorischen Zahnfüllungen lockern.
Ratgeber
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Übersicht
Zahn ziehen oder Wurzelbehandlung? Letztlich weiß Ihr Zahnarzt am besten, welche Zahnbehandlung Sie brauchen. Verschaffen Sie sich trotzdem einen Überblick über die Alternativen zur Wurzelbehandlung.

Prinzipiell ist die Erhaltung des Zahnes immer das oberste Ziel einer Zahnbehandlung. Falls das Ziehen eines Zahnes dennoch unumgänglich ist, kann die entstandene Lücke durch einen Zahnersatz wie eine Brücke oder ein Implantat mit Krone als Suprakonstruktion geschlossen werden.

Lassen Sie sich am besten von Ihrem Zahnarzt beraten, welche Lösung für Sie die beste ist. Um einen ersten Überblick zu bekommen, haben wir für Sie die verschiedenen Behandlungen und ihre Kosten gegenübergestellt.

Bezeichnung für einen Zahnersatz, der auf einem Implantat befestigt wird, wie z. B. Kronen oder Brücken. Dazu wird vorab operativ eine künstliche Zahnwurzel (Implantat) in den Kiefer eingebracht. Diese heilt in den Kiefer ein und bietet dem Zahnersatz später den erforderlichen Halt. Für mehr Informationen: zum Allianz Zahn-Glossar.

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Wurzelbehandlung
Zahnextraktion
Implantat
Kosten Ca. 200 bis 1.000 € Ca. 80 bis 250 € Ca. 1.500 bis 3.000 €
Festzuschuss von GKV  0 € 0 € Ca. 445 €
Ihr Eigenanteil ohne Zahnzusatz­versicherung Ca. 0 bis 400 € 0 € Ca. 1.055 bis 2.555 €
Ihr Eigenanteil mit Zahnzusatz­versicherung 0 € 0 € Ca. 150 bis 300 €
Lebensdauer Mehrere Jahre, wenn die Behandlung erfolgreich war. Es können Folgebehandlungen auf Sie zu kommen, wenn es wegen der Zahnlücke zu Fehlstellungen kommt. Wenn Sie Ihr Gebiss pflegen, kann ein Implantat bis zu 20 Jahre halten.
Aussehen Womöglich verfärbt sich Ihr Zahn leicht, weil er nicht mehr versorgt wird. Sie haben eine Zahnlücke, die je nach Position mehr oder weniger auffällt. Ein Implantat mit Suprakonstruktion sieht auf den ersten Blick aus wie ein richtiger Zahn.
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Vorteile einer Zahnzusatz
Bevor es zu hohen Kosten kommt, sollten Sie sich im Voraus über eine private Zahnzusatzversicherung kundig machen. Mehrere Punkte sind dabei zu beachten.

Wenn Sie keine private Zahnzusatzversicherung haben, kann eine Wurzelbehandlung schnell teuer werden. Denn die gesetzliche Krankenversicherung kommt nicht in allen Fällen für eine Wurzelbehandlung auf. Eine Zahnzusatzversicherung ist für schlechte Zähne besonders wichtig. Um hohe Kosten zu vermeiden, sollten Sie sich rechtzeitig um eine Zahnzusatzversicherung kümmern. Achten Sie beim Abschluss einer privaten Zahnversicherung am besten auf Folgendes:

  • Die Zahnzusatzversicherung zahlt keine angeratenen oder begonnenen Behandlungen: Ihr Zahnarzt hat festgestellt, dass ein oder mehrere Zähne bei Ihnen behandlungsbedürftig sind oder bereits mit der Versorgung begonnen? Wenn Sie jetzt eine Zahnversicherung abschließen, übernimmt die Versicherung die Kosten für die laufende Behandlung normalerweise nicht. Erfahren Sie mehr zum Thema Zahnzusatzversicherung nachträglich abschließen.
  • Die Zahnzusatzversicherung leistet nicht sofort: Zahnzusatzversicherungen haben oft eine Wartezeit von acht Monaten. Es gibt auch Tarife ohne Wartezeiten, aber diese sind oft teurer.
  • Die Zahnzusatzversicherung zahlt in den ersten Jahren nicht alles: Wenn Sie die Zahnzusatzversicherung gerade erst abgeschlossen haben, übernimmt die Versicherung häufig die Kosten nicht in voller Höhe. Oft gibt es für die ersten Jahre eine festgelegte Erstattungshöhe (Zahnstaffel). Ist Ihre Wurzelbehandlung teurer als die festgelegte Summe, müssen Sie den Rest selbst zahlen.
Die passende Versicherung
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Häufige Fragen
  • Kann jeder Zahn mit Hilfe einer Wurzelbehandlung behandelt werden?

    Nein. Ist der Zahn zu sehr zerstört oder liegt eine Fraktur der Wurzel vor, kann der Zahn auch nicht mit Hilfe einer Wurzelbehandlung gerettet werden. Dann hilft nur noch die Zahnchirurgie. Der Arzt muss dann den Zahn ziehen. 
  • Ist die Zahnextraktion eine sinnvolle Alternative zur Wurzelbehandlung?

    Ja, wenn der Zahn mit einer Wurzelbehandlung nicht mehr gerettet werden kann. Denn nicht immer haben Sie die Wahl zwischen Zahn ziehen oder Wurzelbehandlung. Ist der Zahn zu stark beschädigt oder sitzt locker, ist eine  Zahnextraktion bzw. den Zahn ziehen die letzte Behandlungsalternative. Idealerweise ersetzt Ihr Zahnarzt oder die Zahnchirurgie den fehlenden Zahn nach abgeschlossener Wundheilung mit einem Zahnersatz oder Implantat.  
  • Gibt es Zahnärzte, die auf Wurzelbehandlungen spezialisiert sind?

    Ja. Ein Endodontologie-Zahnarzt, auch Endodontologe genannt, ist spezialisiert auf präventive Maßnahmen und Behandlungen zum Zahnerhalt. Dazu gehört auch die Wurzelbehandlung. 
  • Muss ich mit Schmerzen während und nach der Wurzelbehandlung rechnen?

    Während der Behandlung sollten keine Schmerzen auftreten, da der Zahn sowie das umliegende Gewebe betäubt werden. Es kann jedoch passieren, dass trotz Betäubung leichte Schmerzen auftreten. 

    Schmerzen nach der Behandlung sind normal und ein Teil des Heilungsprozesses. Die Schmerzen sind jedoch meist minimal. Die leichten Schmerzen können bis zu ein paar Tagen andauern und klingen dann wieder von selbst ab.

    Dass die Schmerzen nach Wurzelbehandlung schlimmer als vorher sind, gibt es in der Regel nicht. Manchmal treten die Schmerzen nach der Wurzelbehandlung beim Draufbeißen jedoch noch ein paar Tage auf.

  • Ist eine Wurzelbehandlung bei Kindern empfehlenswert und gibt es hier die Möglichkeit für eine Narkose?

    Auch Milchzähne können mit einer Wurzelbehandlung gerettet werden. Denn es ist besonders wichtig, diese zu erhalten anstatt den Zahn zu ziehen. Ob die Behandlung mit Vollnarkose, örtlicher Betäubung oder beispielsweise Lachgas durchgeführt wird, entscheiden Sie selbst. 
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