Makelloser und ästhetischer Zahnersatz

Zahnimplantat

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Alles rund um die künstliche Zahnwurzel
  • Zahnimplantate sind künstliche Zahnwurzeln, auf denen zum Beispiel Kronen oder Brücken befestigt werden. Diese können in zahnlosen Kieferabschnitten eingesetzt werden. 
  • Titan hat sich dabei als Material bewährt.
  • Die Kosten je Implantat belaufen sich auf 1.200 bis 2.200 Euro. Hinzu kommen Ausgaben für die Suprakonstruktion.
  • Implantate werden von den gesetzlichen Krankenkassen (GKV) nur in seltenen Ausnahmefällen bezahlt – wenn schwerste Kieferdefekte vorhanden sind und herkömmlicher Zahnersatz nicht möglich ist.
  • Eine Private Krankenversicherung (PKV) oder Krankenzusatzversicherung übernimmt einen Teil der Ausgaben, abhängig vom gewählten Tarif.
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Allianz - Infografik: Aufbau Zahnimplantat
Erklärung
Allianz - Infografik: Aufbau Zahnimplantat

Bei einem Implantat handelt es sich um eine Form des Zahnersatzes. Dieses kann beispielsweise auch als Alternative zu einer herausnehmbaren (Teil-)Prothese zum Einsatz kommen. Implantate werden aus Keramik, Titan oder einer Kombination beider Materialien angefertigt.

Sie bestehen aus drei Teilen: 

  1. Implantatkörper
  2. Implantataufbau
  3. Krone

Der Implantatkörper ist eine festsitzende, künstliche Zahnwurzel. Im Prinzip handelt es sich um eine Schraube, die in den Kieferknochen eingeplanzt wird.

Der Implantataufbau wird an der Schraube befestigt und dient als Verbindung zur Krone. Diese wird entweder verklebt oder ebenfalls angeschraubt. Implantologen steht eine Auswahl verschiedener Implantate zur Verfügung. Welche zum Einsatz kommen, richtet sich nach den anatomischen Bedingungen und danach, ob einer oder mehrere Zähne ersetzt werden sollen. Ebenso lassen sich Prothesen mittels eines Implantats fest verankern. 

Vorteile von Implantaten sind:

  • Sie sind fest im Kiefer verankert.
  • Sie verursachen keine Druckstellen im Mund.
  •  
  • Zahnimplantate haben eine sehr hohe Lebensdauer.

Gesundheitliche Risiken können sein:

Wie bei allen medizinischen Eingriffen, gibt es auch bei der Implantation gesundheitliche Risiken. Denn was Sie nicht vergessen dürfen ist, dass ein Zahnimplantat ein Fremdkörper ist. Das umliegende Gewebe kann sich infizieren und zu einer Entzündung führen. In manchen Fällen kommt es dadurch zu einem steten Abbau des Kieferknochens. Faktoren, die dies begünstigen, sind Rauchen, Vorerkrankungen und die regelmäßige Einnahme von Medikamenten. Außerdem haben Ihre Knochenverhältnisse Einfluss auf den Behandlungsverlauf. Wenn Sie sich für eine Implantat-Behandlung entscheiden, lassen Sie diese von einem erfahrenen Implantologen durchführen. Dieser wird das Risiko von Komplikationen auf ein Minimum reduzieren.

 

 
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Finanzielle Ausgaben
Der finanzielle Aufwand für ein Implantat setzt sich zusammen aus Laborkosten, Materialkosten sowie dem zahnärztlichen Honorar. Der Preis für ein einzelnes Implantat bewegt sich zwischen 1.200 und 2.200 Euro. Dies gilt, wenn ein Zahn ersetzt werden muss. Müssen mehrere Zähne ersetzt werden, summieren sich die Kosten. So kann eine Restauration des Oberkiefers mittels mehrerer Implantate bis zu 15.000 Euro kosten. Zusätzlich kommen Ausgaben für die Suprakonstruktion auf Sie zu. Dabei handelt es sich um die Kosten für den auf einem Zahnimplantat befestigten Zahnersatz.

Um zu erfahren, welche Ausgaben in Ihrem Fall anfallen würden, empfiehlt sich ein Heil- und Kostenplan. Dieser wird von der Zahnarztpraxis erstellt. Grundsätzlich sind bei einem Zahnimplantat die Kosten höher als bei Brücken oder normalen Kronen. 
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Allianz - Zahnzusatzversicherung Zahnimplantate: Mann mit Rechner
Gut zu wissen
Allianz - Zahnzusatzversicherung Zahnimplantate: Mann mit Rechner
Im Gegensatz zur Privaten Krankenversicherung führen die gesetzlichen Krankenkassen Zahnimplantate nicht in Ihrem Leistungskatalog. Sprich: Der Patient muss die Kosten selbst tragen. Ausnahmen werden nur gemacht, wenn eine dringende medizinische Notwendigkeit gegeben ist.

Gesetzlich Versicherte haben die Möglichkeit, eine Zahnzusatzversicherung (privat) für Zahnersatzkosten abzuschließen. Dabei sollten sie darauf achten, dass Implantate mitversichert sind. Abhängig vom Tarif werden die Kosten in der Regel aber nicht zu 100 Prozent erstattet. Üblich sind Erstattungssätze von bis zu 90 Prozent der Gesamtkosten. Die restlichen Kosten muss der Patient selbst tragen.
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Zahnimplantate einsetzen
01
Zähne entfernen
Bei der Behandlung muss zuerst der Zahn / die Zähne entfernt werden, die durch das Implantat ersetzt werden.
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Behandlung beim Zahnarzt
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Behandlung beim Zahnarzt
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Allianz - Grafik: Zahnimplantat Zahnarzt Sprechstundenhilfe in Praxis
Heilen lassen
Die Wunde muss abheilen. In der Regel kann nach ein paar Wochen mit dem Einsetzen der Implantate begonnen werden.
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Zahnarzt Sprechstundenhilfe in Praxis
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Knochen vorbereiten
In manchen Fällen ist der Kieferknochen zu dünn, um das Implantat zu halten. In diesem Fall wird zur Verdickung des Kieferknochens ein Knochenaufbau mit Knochenersatzmaterial oder ein Sinuslift durchgeführt. 
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Zahnarzt mit grossem Zahn
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Zahnarzt mit grossem Zahn
04
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Einzelimplantat
Implantatkörper einsetzen
Zuerst werden die Implantatkörper eingesetzt. Dabei handelt es sich um einen chirurgischen Eingriff. Auch hier gilt, dass danach eine Pause notwendig ist, damit sich das Implantat fest im Kiefer verankern kann und die Wunde verheilt.
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Einzelimplantat
05
Zahnkrone anbringen
Ist alles zufriedenstellend verlaufen, wird bei einem weiteren Termin der Implantataufbau angebracht und die Kronen werden befestigt.
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Krone
Allianz - Grafik: Zahnimplantat Krone
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Vorsorge
Trotz der medizinischen Fortschritte ist der beste Weg natürlich, keinen Zahnersatz zu benötigen. Dieser führt über eine gesunde Lebensweise sowie regelmäßige Zahnpflege. Es ist bekannt, dass Zigarettenrauch die Mundhöhle stark angreift. Wer darauf verzichtet, reduziert das Risiko schon einmal deutlich, Zahnersatz zu benötigen. Ebenso sollten stark zuckerhaltige Lebensmittel (Süßigkeiten) nur in einem vernünftigen Umfang genossen werden. Sie beugen damit Zahnlücken vor, wodurch die Notwendigkeit von Zahnersatz reduziert wird.

Zu einer gesunden Zahnpflege zählen:
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Optimal abgesichert
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