Zahnfüllung: Kosten, Behandlung und Materialien im Überblick
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Zement, Kunststoff und Keramik

Zahnfüllung und Kosten: Wissen­wertes für Sie

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Zahnfüllungen sind die wichtigste Methode, um kleine Löcher zu füllen oder fehlendes Zahn­material zu ersetzen. Für die Füllung stehen Materialien wie Komposit (Composite, oft auch Kunst­stoff­füllung genannt), Amalgam oder Zahn­zement zur Wahl. Sie unter­scheiden sich durch Ästhetik, Preis, Qualität und Haltbarkeit.
  • Die gesetzliche Kranken­versicherung (GKV) über­nimmt in der Regel lediglich die Kosten einer Grund­versorgung: Komposit (plastische Füllungs­materialien) im Front­zahn­bereich – und Amalgam im Seitenzahnbereich.
  • Bei Kindern übernimmt die GKV die Kosten einer Komposit­füllung im Seiten­zahn­bereich bis zum vollendeten 15. Lebens­jahr. Komposit-Kosten­über­nahme erfolgt auch bei Schwangeren, Stillenden oder wenn eine Amalgam­füllung absolut kontraindiziert ist.
  • Wer als Erwachsener auch in den Seiten­zahn­bereichen gerne ästhetische & hoch­wertigere Füllungen möchte, für den ist der Abschluss einer privaten Zahn­zusatz­versicherung (ZZV) sinnvoll. Von einer guten Zahnzusatz werden 100 Prozent der Kosten übernommen für Kunststoff-, Komposit- und Schmelz-Dentin-Adhäsiv-Füllungen.

Die Allianz übernimmt diese Zahnfüllungen als Premium-Leistung mit 100 % Kostenerstattung – ohne Begrenzung.

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. (Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) / für Ärzte (GOÄ).)

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Erklärung
Haben Sie ein Loch im Zahn, versorgt der Zahn­arzt dieses mit einer Füllung. Es gibt zwei Arten von Füllungen, die bei Erwachsenen und Kindern Anwendung finden:

Eine Zahnfüllung dient dazu, fehlende Zahn­substanz oder Zahn­defekte zu ersetzen und dem Zahn seine natürliche Form im Gebiss wieder­zugeben. Es gibt zwei Arten von Zahnfüllungen:

  • Bei der direkten Füllung füllt der Zahnarzt mit einem verflüssigten Material das Loch im Zahn auf. Das Füll­material härtet danach aus.
  • Eine indirekte Füllung – wie das Inlay – kommt im Vergleich dazu vor allem im Seiten­zahn­bereich zum Einsatz. Das Inlay wird im Dental­labor pass­genau ange­fertigt und danach in den Zahn eingesetzt.
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Notwendigkeit
Wenn Ihnen Zahnsubstanz fehlt oder z.B. aufgrund von Karies ein Loch im Zahn entsteht, benötigen Sie eine Zahnfüllung.

Das wichtigste Anzeichen für eine nötige Zahn­füllung ist fehlende natürliche Zahn­substanz (Zahn­hart­substanz­defekt). In den meisten Fällen liegt eine Karies (Zahn­karies) vor, die ein sichtbares Loch (Kavität) in den Zahn hinein­gefressen hat. Das lässt sich manchmal selbst mit bester Zahn-Prophylaxe nicht vermeiden.

Auch das teilweise Abbrechen des Zahnes macht zahn­medizinisch eine Versorgung nötig. Dies kann beispiels­weise der Fall sein, nachdem Sie auf etwas Hartes gebissen haben. Für die Füllung, beispiels­weise eine Kunst­stoff­füllung, muss ein Halt am natürlichen Zahn gegeben sein. Andern­falls ist eine Über­kronung, etwa mit einer Keramikkrone erforderlich.

Bei Schmerz­empfindlichkeit und Defekten im Bereich der Zahn­hälse sorgen Zahn­hals­füllungen dafür, geschädigte Zähne zu erhalten ( Zahnerhalt).

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Von Kunststoff bis Keramik
Ob aus Zement oder Kunststoff: Die wichtigsten Zahnfüllungsarten unterscheiden sich vor allem durch die Füllmaterialien. Diese Möglichkeiten an Zahnfüllungen haben Sie:
  • Kompositfüllungen

    Bei Kompositfüllungen handelt es sich um eine Mischung aus kleinsten Keramik-, Quarz- und Glaspartikeln mit Kunst­stoff. Eine Zahn­füllung mit Komposit (oft auch Zahn­füllung aus Kunst­stoff bzw. Kunst­stoff­füllung genannt) lässt sich einfach in Löcher verschiedener Größe einpassen. Komposit­füllungen sind aufgrund ihrer ästhetischen Vorzüge optimal für Front­zähne geeignet. Zum Beispiel wenn eine Zahn­füllung an einem Schneide­zahn erforderlich ist.

    Vorteile

    • Kosten: relativ kostengünstig
    • Ästhetik: zahnfarbene Füllung

    Nachteile

    • Kostenübernahme: GKV über­nimmt Kosten für Kunst­stoff­füllungen nur im sicht­baren Zahnbereich
  • Amalgam

    Füllungen aus Amalgam tellen die preis­werteste Variante dar. Das Material verfügt über einen Silber­glanz und ist eine metallische Legierung, die zur Hälfte aus Queck­silber besteht.

    Vorteile

    • Kosten: kostengünstig
    • Haltbarkeit: lange
    • Kostenüber­nahme: wird von der GKV übernommen

    Nachteile

    • Ästhetik: silberne Farbe, hebt sich deutlich von natürlicher Zahn­substanz ab
    • Material: giftiger Inhaltsstoff Quecksilber
  • Keramik (Inlay)

    Keramik ist eine hoch­wertigere Variante, die vor­rangig für die Seiten­zähne verwendet wird. Einlage­füllungen aus Keramik zeichnen sich durch hohe Belast­barkeit aus.

    Vorteile

    • Ästhetik: optisch ansprechende Füllung (entspricht Zahnfarbe)
    • Verträglichkeit: gut
    • Lebensdauer: lange

    Nachteile

    • Kostenübernahme: relativ teuer, die GKV übernimmt nur den Kosten­anteil einer herkömmlichen Standard­füllung. Eine gute  Zahnzusatzversicherung oft bis zu 100 Prozent.
    • Anwendung: wird nur im Seiten­zahn­bereich verwendet
    • Behandlungsdauer: möglicher­weise mehrere Zahn­arzt­termine notwendig
  • Die Goldfüllung (Goldinlay)

    Die Goldfüllung (Goldinlay) ist eine sehr hoch­wertige und belastbare Art der Zahn­füllung. Sie besteht aus einer Edelmetall Legierung und zeichnet sich durch eine hohe Pass­genauigkeit aus.

    Vorteile

    • Verträglichkeit: gut
    • Lebensdauer: lange

    Nachteile

    • Kostenübernahme: relativ teuer. Die GKV über­nimmt nur den Kosten­anteil einer herkömmlichen Standard­füllung. Eine gute  Zahnzusatzversicherung übernimmt diese oft bis zu 100 Prozent.
    • Ästhetik: goldene Farbe, hebt sich deutlich von natürlicher Zahnsubstanz ab
    • Anwendung: wird nur im Seiten­zahn­bereich verwendet
    • Behandlungsdauer: mehrere Zahn­arzt­termine notwendig
  • Provisorische Zahnfüllung

    Bei komplizierteren (Zahnfüllungs-) Behandlungen, die mehrere Besuche beim Zahn­arzt erfordern, kommt die provisorische Zahn­füllung zum Einsatz. Das Zahnprovisorium deckt das Loch im Zahn ab und kann beim nächsten Zahn­arzt­besuch mühelos entfernt werden. Zum Beispiel nutzt der Zahn­arzt eine provisorische Zahn­füllung nach der Wurzel­behandlung. Das schützt den Zahn vor Bakterien und Entzündungen.
  • Zement

    Eine Zahnfüllung aus Zement ist eine sehr preis­werte Behandlungs­variante. Das Material kommt zum Einsatz, wenn die Füllung absehbar einen kürzeren Zeit­raum halten soll. Dies gilt etwa beim Füllen von Milch­zähnen oder beim temporären Schließen des Zahns im Rahmen einer Auf­bau­füllung unter einer Zahnkrone.
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Vorteile und Nachteile
Wie unterscheidet sich Komposit von Amalgam? Was ist eigentlich der Unter­schied zu einem Inlay? Und welche Zahn­füllung ist die beste? Wir erklären die Details:
  • Wie unterscheiden sich Amalgam und Komposit?

    Amalgam und Komposit sind die beiden Materialien, die gesetzliche Kranken­versicherungen ganz oder teil­weise über­nehmen. Für Komposit­füllungen im Seiten­zahn­bereich zahlt die GKV nur sehr selten: Beispiels­weise wenn die Zahn­füllung in der Schwanger­schaft erforderlich ist oder bestimmte Grund­erkrankungen bzw. Allergien vorliegen.

    Außerdem über­nehmen die gesetzlichen Kranken­versicherungen die Kosten einer Komposit­füllung, also Kunst­stoff­füllung, im Seiten­zahn­bereich bei Kindern bis zur Vollendung des 15. Lebens­jahres. Ebenso bei Stillenden oder wenn eine Amalgam­füllung absolut kontraindiziert ist.

    Vertragen Sie eine Füllung aufgrund einer Amalgam-Allergie nicht, können unter anderem Symptome wie Brennen, Wundsein im Mund, Zahn­fleisch­entzündungen und Schmerzen bei der Zahn­füllung auftreten. Wünschen Sie ohne medizinische Indikation eine Komposit­füllung mit Kunst­stoff, ist hingegen eine Zuzahlung des Patienten nötig. Alternativ setzt Ihr Zahn­arzt standard­mäßig eine silbrige Zahn­füllung aus Amalgam ein.

  • Wo ist der Unterschied zu einem Inlay?

    Das Inlay zählt zu den indirekten Füllungen aus dem Dental­labor. Es kommt zum Einsatz, wenn fehlende Zahn­substanz im Seiten­zahn­bereich zu ersetzen, aber noch keine Krone nötig ist. Auch auf aus­drücklichen Patienten­wunsch kann ein Inlay eingesetzt werden.
  • Was ist die Mehrschichttechnik?

    Die Dentin-Adhäsiv-Technik ist eine hoch­wertige Methode im Vergleich zum einfachen Füllen des Zahnes mit Amalgam oder anderen Materialien. Bei dieser Klebe­technik wird die Zahn­füllung in mehreren Lagen aufge­tragen (nicht zu verwechseln mit Lumineers/Veneers). Dies erleichtert dem Zahn­arzt die Form­gebung. Außer­dem lässt sich durch verschiedene Zahn­farben die natür­lichere Wirkung der Füllung fördern.
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Füllungstherapie Behandlungsablauf
Das Einsetzen einer Füllung, zum Beispiel aus Amalgam oder Komposit, erfolgt in einem Schritt. Bei einem Inlay (z.B. Keramik­inlay), erfolgt die Versorgung in zwei Schritten.
 
Stellt der Zahnarzt einen Zahn­hart­substanz­defekt am Gebiss fest, erfolgt die Behandlung mit einer direkten Zahn­füllung meist sofort. Eine vorherige Beantragung ist in der Regel nicht erforderlich. Entscheiden Sie sich für eine Einlage­füllung, zum Beispiel ein Keramik­inlay, erfolgt die Versorgung in zwei Schritten: Der Zahn wird zunächst beschliffen und ein Abdruck erstellt. Nach Fertigung des Inlays im Zahn­labor erfolgt das Einsetzen in einer separaten Sitzung. Entscheiden Sie sich jedoch für ein Keramik­inlay im Cerec-Verfahren, erfolgt die Versorgung in einem Schritt: Nach dem Beschleifen wird der Zahn gescannt, das Keramik­inlay in einer Fräse ange­fertigt und anschließend sofort eingesetzt.

Von der Vorbereitung bis zur abschließenden Kontrolle der Zahn­füllung umfasst der Füllungs­therapie Behandlungs­ablauf folgende Behandlungs­schritte:

  • Der Zahnarzt betäubt den zu behandelnden Zahn­bereich mittels einer Injektion (Lokal­anästhesie), um Schmerzen bei der Zahn­füllung zu vermeiden.
  • Mit einem Bohrer entfernt der Arzt die kariöse Zahn­substanz. Die entstandene Höhlung wird gesäubert, desinfiziert und getrocknet.
  • Ein Spann­gummi (Koffer­dam) wird um den Zahn gelegt, um ihn vor Speichel und Blut zu schützen. Watte­rollen im Mund­raum halten den Arbeits­bereich trocken.
  • Bei einer Komposit­füllung wird ein säure­haltiges Gel aufge­bracht, das die Zahn­substanz schonend anraut und für einen besseren Halt der Füllung aus Kunst­stoff sorgt.
  • Anschließend bringt der Zahnarzt das Füllungs­material in die Kavität ein. Bei einer Komposit­füllung trägt er zuvor eine Schicht Kleb­stoff (Adhäsiv) auf, die Zahn und Kunst­stoff verbindet. Beides wird mit UV-Licht ausgehärtet.
  • Am Ende überprüft der Arzt, ob der Biss (Okklusion) stimmt. Falls nötig, wird die neue Zahn­füllung nochmals ab- oder nachgeschliffen.
  • Abschließend poliert der Zahn­mediziner die Zahn­ober­fläche, insbesondere an den Füllungs­rändern. Häufig trägt er am Ende der Behandlung eine Fluoridierung auf, um den Zahn­schmelz zu stärken.
Die Behandlungsdauer hängt davon ab, wie stark die Zahn­substanz geschädigt ist und welches Füll­material zum Einsatz kommt. In der Regel dauert die Behandlung zwischen 30 Minuten und zwei Stunden. Finden Sie weitere Infos im Ratgeber Zahnbehandlungen.
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Gesamtkosten & Anteil der GKV
Je nach Füllungsmaterial und -größe sowie der Anzahl der zu behandelnden Zähne fallen die Kosten für eine Zahnfüllung unterschiedlich hoch aus. Lesen Sie mehr zu Kosten und zur Zahnfüllung-Kostenübernahme:
Die gesetzliche Kranken­versicherung (GKV) über­nimmt zunächst nur die Kosten von Amalgam­füllungen. In Einzel­fällen ist die Kosten­über­nahme für eine Komposit­füllung möglich. Zum Beispiel wenn eine Zahn­füllung in der Schwanger­schaft nötig ist. Oder bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 15. Lebens­jahres. Auch bei einer Amalgam­allergie oder fehlender Zahn­substanz im Front­bereich über­nimmt die gesetzliche Kranken­versicherung die Kosten für eine Kompositfüllung.
Wünschen Sie jedoch aus ästhetischen Gründen eine Komposit­füllung im hinteren Bereich, müssen Sie das selbst bezahlen. Die Kosten für eine Komposit­füllung liegen zwischen 50 und 300 Euro. Entscheiden Sie sich für eine Zahn­füllung aus Keramik oder Gold wird das noch teurer. Eine Keramik­füllung kostet rund 550 Euro oder mehr pro Zahn.

Je nach Zahn­füllung kann die Behandlung teuer werden. Eine Zahnzusatzversicherung ist deshalb besonders sinnvoll. Sie über­nimmt die Kosten auch für hoch­wertige Füllungen. So können Sie mit einer guten Zahnzusatzversicherung den Eigenanteil auf 0 Euro reduzieren.

Je nach Versicherer und Tarif unter­scheiden sich die Leistungen. Ein Vergleich lohnt sich also. In vielen Tarifen ist für Keramik­füllungen (Inlays) eine Selbst­beteiligung fällig. Für hoch­wertige Füllungen, etwa eine Zahn­füllung aus Kunst­stoff, werden die Kosten in der Regel bei guten Zahnzusatzversicherungen sogar komplett erstattet. Egal ob Zahn­füllung oder Zahnersatz - die Allianz bietet bei allen MeinZahnschutz-Tarifen umfassenden Schutz je nach Ihren Bedürfnissen.

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Haltbarkeit
Je nach Material und Pflege können Zahn­füllungen zwischen sieben und zehn Jahre halten.

Bei einer Zahnfüllung ist die Haltbarkeit vom Material abhängig, das der Zahn­arzt verwendet. Durch­schnittlich hält eine Amalgam­füllung circa zehn Jahre. Die Halt­bar­keit von Komposit­füllungen liegt bei etwa sieben Jahren.

Diese Angaben können mit guter Zahnpflege jedoch sehr weit, teil­weise um Jahr­zehnte über­schritten werden. Ein früh­zeitiger Verschleiß ist möglich, beispiels­weise wenn häufiger harte Speisen gekaut werden.

Gut zu wissen

Moderne Zahn­füllungen sind sehr belastbar. Jedoch leidet das Material lang­fristig unter dem Kau­druck. Deshalb kann eine Zahn­füllung heraus­brechen. Das sollten Sie tun, wenn Ihre Zahn­füllung herausgefallen ist:

  • Befindet sich die Füllung noch im Mund­raum, spucken Sie sie vorsichtig aus und bewahren sie auf – möglicher­weise kann der Zahn­arzt sie wieder ankleben (z. B. bei einem Inlay).
  • Ist Ihre Zahnfüllung raus­gefallen, vereinbaren Sie einen Zahn­arzt­termin. Sollte Ihr behandelnder Arzt keinen Termin freihaben oder fällt die Füllung am Wochen­ende oder im Urlaub heraus, ist das kein Grund, die Not­hilfe aufzusuchen. Lassen Sie die Zahn­füllung erneuern und damit den Zahn dennoch schnellst­möglich wieder­herstellen, um weitere Schäden zu verhindern.
  • Eine behelfsmäßige Zahn­füllung selber zu machen, etwa mit Zahn­wachs aus der Apotheke, sollte lediglich eine Übergangslösung darstellen.

Sie können eine instabile oder verfärbte Zahn­füllung erneuern lassen. Dafür muss die natürliche Zahn­substanz jedoch erneut beschliffen werden. Im Sinne eines lang­fristigen Zahnerhalts sollte das Ziel der Füllungs­therapie daher immer ein möglichst dauerhaftes Ergebnis sein.

Richtig versichern
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Häufige Fragen
  • Welche Risiken und Nebenwirkungen haben Zahnfüllungen?

    Das Einsetzen und Tragen von Füllungen ist risikofrei. Im Zuge der Zahn­füllung (z. B. bei Karies­löchern) kann es jedoch kurz­zeitig zu Zahnfleischbluten oder -entzündungen kommen. In einigen Fällen treten bei Patienten nach Einbringen der Zahn­füllung Schmerzen oder Empfindlich­keiten an den behandelten Zähnen auf. Das kann daran liegen, dass die Zahn­füllung zu hoch ist. Dann muss die Füllung nochmal abgeschliffen werden.

    Zahnschmerzen können auch auftreten, wenn es sich um eine sehr tiefe Karies (sehr tiefen Defekt) handelt. In diesen Fällen muss der Zahn­arzt während der Füllungs­therapie sehr nah am Zahn­nerv behandeln. Karies­behandlung oder Zahn­füllungs­material können den Nerv im Zahn­inneren irritieren und Kälte- oder Wärme­empfindlich­keit hervor­rufen. Eventuell ist eine Wurzelbehandlung erforderlich, um den Nerv und damit die Schmerzen zu beseitigen.

  • Welche Zahnfüllung ist bei welchem Zahnproblem jeweils sinnvoll?

    Welche Zahn­füllung die Richtige ist, hängt von der Schwere des Lochs (Größe) sowie der Lage des betroffenen Zahnes ab. Größere Löcher im Seiten­zahn­bereich werden meist mit Amalgam, Keramik oder einer Gold­füllung gefüllt.

    Kleinere Löcher im Seiten­zahn­bereich sowie Schäden im sicht­baren Bereich werden mit Komposit­füllungen (Kunst­stoff) in Zahn­farbe gefüllt. Wer hoch­wertigere Zahn­materialien bevorzugt, für den ist eine Zahnzusatzversicherung sinnvoll. Sie über­nimmt zusammen mit der GKV bis zu 100 % der Kosten.

  • Welche Zahnfüllung kommt bei Schwangeren und Stillenden in Frage?

    In der Schwanger­schaft, bei Stillenden sowie bei Kindern und Jugendlichen unter 16 Jahren kommen keine Standard-Zahn­füllungen mit Amalgam zum Einsatz. Der Grund: Beim Einbringen der Metall­legierung kann es zur Abgabe von gesund­heits­schädlichem Queck­silber kommen, das über die Atem­wege in den Körper des Patienten gelangen kann. Es werden folgende Zahn­füllungen empfohlen:

    • Komposit
    • Glasionomerzement
    • Komponer (eine Kombination aus Komposit und Zahnzement)

    Die Kosten dafür trägt die gesetzliche Kranken­versicherung bei Patienten bis zum vollendeten 15. Lebensjahr oftmals in voller Höhe. Gesetzlich kranken­versicherte Schwangere und stillende Patientinnen haben ebenfalls Anspruch auf eine kosten­freie Füllungs­therapie ohne Dentalamalgam.

    Wer sich in der Schwanger­schaft eine best­mögliche Zahn­vorsorge sichern möchte, für den kommt eine Zahn­zusatz­versicherung ohne Wartzeiten in Frage. Oder lesen Sie im Ratgeber: Worauf achten bei einer Zahnzusatz?

  • Wie lange darf man nach einer Zahnfüllung nicht essen und trinken?

    Ob Sie den gefüllten Zahn nach der Behandlung sofort wieder belasten können, hängt vom Füllungs­material ab. Halten Sie hierzu am besten Rück­sprache mit Ihrem Zahnarzt.

    Bei einer Amalgam­füllung sollten Sie rund zwei Stunden warten, bevor Sie wieder etwas zu sich nehmen. Modernes Komposit ist sofort nach Aushärtung belastbar.

    Es können schwere Biss­verletzungen und Verbrühungen entstehen, wenn die Betäubung noch wirkt. Daher sollten Sie auf jeden Fall warten, bis Ihr Gefühl zurück ist, um sicher Essen und trinken zu können.

  • Welche Symptome merke ich bei einer Unverträglichkeit der Zahnfüllung?

    Sind Sie gegen das Material der Zahn­füllung allergisch, merken Sie das meist an folgenden Symptomen: Entzündungen im Mund, Ekzeme auf der Haut, Grippe­symptome, Müdig­keit und Abgeschlagen­heit oder Magen-Darm-Probleme.

    Es ist möglich, dass Sie auf bestimmte Zahn­füllungen allergisch reagieren. Manchmal treten die Unverträglich­keits­symptome erst nach mehreren Tagen oder Wochen auf. In der Regel lösen Zahn­füllungen aber nur selten Allergien aus.

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