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Zahnärztin erklärt Patienten die Entfernung des Zahnsteins

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Entstehen Ihnen Kosten?

Zahnstein entfernen   

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Zahnstein ist ein Belag an den Zähnen, der durch Plaque entsteht. Durch die Einlagerung von Mineralstoffen des Speichels wie Kalziumphosphat erhärtet dieser. Zur Entfernung ist ein Besuch beim Zahnarzt notwendig. Den Zahnstein selbst mit Hausmitteln zu entfernen, ist nicht ratsam. 
  • Die regelmäßige Entfernung von Zahnstein ist empfehlenswert – nicht nur, weil er das ästhetische Erscheinungsbild beeinträchtigt. Zahnstein kann Entzündungen im Mundraum begünstigen, was im schlimmsten Fall zu Parodontitis, Schäden des Zahnhalteapparates und Zahnverlust führen kann.
  • Mit einer gründlichen Zahnpflege zu Hause leisten Sie selbst einen wertvollen Beitrag, um die Entstehung von Zahnstein zu vermeiden.
  • Die Höhe der Kosten ist abhängig von der Anzahl der Zähne, die behandelt werden. Die reine Zahnsteinentfernung wird von der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) übernommen.

 

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Gut zu wissen

Zahnstein ist ein natürliches Phänomen, unter dem Millionen Menschen hierzulande leiden. Er führt zu gelblichen bis bräunlichen Verfärbungen auf der Zahnoberfläche. Es handelt sich um Ablagerungen an den Zähnen, die durch anorganische Stoffe im Speichel entstehen. Diese dienen grundsätzlich der Zahngesundheit, da sie in geringem Maße den Erhalt des Zahnschmelzes fördern.

Wenn der Speichel nicht entfernten Zahnbelag durchsetzt, kommt es zu einer langsamen Aushärtung des Materials. Findet in bestimmten Bereichen Ihres natürlichen Gebisses längere Zeit keine gründliche Hygiene statt, bildet sich der feste Zahnstein an Schneidezähnen, Backenzähnen und Eckzähnen. Meist tritt die Verkalkung in Zahnzwischenräumen oder am Rand des Zahnfleischs auf. Diese ist nicht mehr ohne Weiteres beim Zähneputzen durch (fluoridhaltige) Zahncreme/Zahnpasta, Zahnspülung oder andere Hilfsmittel der täglichen Zahnpflege zu beseitigen.

Weshalb Zahnstein entfernen lassen?

Haben Sie oder Ihr Zahnarzt Zahnstein an Ihrem Gebiss erkannt, ist eine zeitnahe Entfernung zu empfehlen. Zahnstein selbst stellt keine direkte Gefährdung für Ihre Zahngesundheit dar. Allerdings bildet die Oberfläche eine Grundlage für Plaque-Bakterien, die zur Parodontitis und anderen Erkrankungen im Mundraum beitragen. Zudem entsteht Zahnstein ausschließlich an Stellen des natürlichen Gebisses, an denen sich Zahnbelag abgesetzt hat. Die Zahnsteinbildung ist somit ein wichtiger Indikator für eine nicht ausreichende Mundhygiene.

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Behandlung
Weicher Zahnbelag lässt sich mit Zahnbürste und Zahnseide entfernen. Sobald die Plaque erhärtet, sollten Sie zur Behandlung jedoch einen Zahnarzt aufsuchen. Wie das Ergebnis nach dem Zahnstein entfernen im Vorher-Nachher-Vergleich aussehen wird, klären Sie am besten direkt mit Ihrem Zahnarzt. Er verrät Ihnen auch individuell, wie oft das Zahnsteinentfernen bei Ihnen nötig ist.
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Geräteauswahl
Zahnstein kann manuell, aber auch maschinell entfernt werden: mit einem Scaler (Handinstrument) oder mit einem Ultraschallgerät. Den Zahnstein zu entfernen, dauert je nach Aufwand zwischen fünf Minuten und maximal einer halben Stunde. 
Illustration zum Thema: Welche Geräte es bei der Zahnsteinentfernung gibt
Illustration zum Thema: Welche Geräte es bei der Zahnsteinentfernung gibt
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Illustration zum Thema: Wie erfolgt die Entfernung des Zahnsteins?
Zahnstein entfernen
Erfolgt die Behandlung mit einem Scaler, wird der Zahnstein per Hand abgetragen. Ultraschall hingegen wirkt durch hochfrequente Wellen. Die feste Plaque platzt durch die entstehende Vibration ab. Dabei sind beim Zahnstein entfernen die Erfahrungen, dass Schmerzen eher gering ausfallen, es zieht lediglich unangenehm. 
Illustration zum Thema: Wie erfolgt die Entfernung des Zahnsteins?
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Polieren
Damit Ergebnis besonders glatt ist, werden Ihre Zähne abschließend poliert. Die Politur sorgt für eine glatte Oberfläche, die eine Neubildung von Zahnstein erschwertDabei handelt es sich jedoch um eine Privatleistung, die von der GKV nicht gezahlt wird.
Illustration zum Thema Polieren: Dadurch wird die Neubildung von Zahnstein erschwert
Illustration zum Thema Polieren: Dadurch wird die Neubildung von Zahnstein erschwert
Hausmittel und Co. 

Harten Zahnstein selbst entfernen - ohne Zahnarzt oder mit Hausmitteln, sollten Sie besser nicht versuchen. Beim Zahnstein entfernen mit eigenen Geräten, aber auch mit Backpulver oder in Drogerien erhältlichen sogenannten Radierern, ist die Gefahr groß, dass Sie dabei den Zahnschmelz beschädigen oder das Zahnfleisch verletzen. Selbst den Zahnstein zu entfernen kann Schmerzen hervorrufen und langfristige Folgen haben: Im schlimmsten Fall führt es sogar zu Entzündungen im Mundraum.

Es ist allerdings sinnvoll, Zahnstein und Karies einer gründlichen Zahnhygiene vorzubeugen.

Ölziehen bei Zahnstein ist ein beliebtes ayurvedisches Hausmittel. Dabei nehmen Sie einen Löffel Kokosöl in den Mund und ziehen es mehrere Minuten durch den Mund, bevor Sie es wieder ausspucken. Trotz der weiten Verbreitung dieses Vorgehens mit der Absicht, Giftstoffe aus dem Mundraum und den Zahnfleischtaschen zu entfernen, ist es medizinisch nicht nachgewiesen und zeigt keine Wirkung in medizinischen Studien. Auch ist es nicht möglich, ausgehärteten Zahnstein mit Öl selbst zu entfernen.

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Preis und Anteil der Krankenkasse

Wie auch bei anderen Leistungen der modernen Zahnmedizin werden für die Entfernung von Zahnstein feste Kostensätze berechnet. 

Eine Abrechnung der Leistung über die gesetzliche Krankenkasse orientiert sich am Bewertungsmaßstab zahnärztlicher Leistungen (BEMA), bei einer Privaten Krankenversicherung schafft die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) den finanziellen Rahmen. Die Höhe der Kosten für die Zahnsteinbeseitigung hängt unter anderem von der Anzahl der zu reinigenden Zähne ab.

Zahlt die gesetzliche Krankenkasse?

Die reine Zahnsteinentfernung übernimmt die gesetzliche Krankenkasse. Im Rahmen dieser Behandlung wird das gehärtete Kaliumphosphat von der Zahnoberfläche gelöst und verbliebener Zahnbelag gründlich vom Zahnarzt entfernt. Dies ist nicht mit einer professionellen Zahnreinigung zu verwechseln, die prophylaktisch jedem Patienten unabhängig von einer Gefährdung durch Zahnstein zu empfehlen ist.

Die Kostenübernahme durch die gesetzliche Krankenkasse ist aktuell nur noch einmal pro Jahr vorgesehen. Bei einem stärkeren Befall ist eine eigene Finanzierung notwendig. Hier ist es ratsam, sich für eine Zahnzusatzversicherung zu entscheiden und die Kosten an die private Zusatzversicherung weiterzugeben.

Hilft eine Zahnzusatzversicherung bei Zahnstein weiter?

Über Zahnstein müssen Sie sich am wenigsten Gedanken machen, wenn Sie Ihren Zahnarzt regelmäßig zur Kontrolle besuchen und Ihre Zähne dort auch professionell reinigen lassen. Zusammen mit der eigenen gründlichen Zahnpflege haben Ablagerungen keine Chance, Ihre Zahngesundheit zu gefährden.

Die Kosten für die professionelle Zahnreinigung übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen bis zu einer Obergrenze pro Jahr. Diese liegt bei den meisten Krankenkassen bei 50 Euro. Da eine professionelle Zahnreinigung wenigstens zweimal pro Jahr stattfinden sollte, müssten Sie auf jeden Fall etwas aus eigener Tasche zuzahlen. Die Behandlung selbst kostet circa 80 bis 120 Euro pro Termin.

Wenn Sie nicht aus Kostengründen auf diese wertvolle Vorbeugung verzichten möchten, ist der Abschluss einer privaten Zusatzversicherung zu empfehlen. Damit geben Sie viele Kosten an die private Versicherung weiter, um Zahnstein gar nicht erst entstehen zu lassen. Je nach Tarif der deutschen Versicherer lässt sich ein Schwerpunkt auf den Leistungsbereich Prophylaxe setzen. Bei anderen Tarifen steht die Kostenerstattung für Zahnersatz im Vordergrund. Mit steigendem Alter verschiebt sich der Fokus beim Tarifabschluss. Eine gründliche Reinigung des verbleibenden Zahnmaterials ist aber immer zu empfehlen.

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