Junge Frau umarmt einen Mann von hinten, beide lachen
Leistungen, Kosten, Gesundheitsfragen und mehr

Zahnzusatzversicherung: Worauf achten?

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Wie Sie Versorgungslücken schließen
  • Regelmäßige Zahnarztbesuche sind eine gute Basis für gesunde Zähne. Die gesetzliche Krankenversicherung (GKV) bezahlt jedoch nur einen Teil der Kosten beim Zahnarzt.
  • Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung können Sie sparen und Ihren Eigenanteil  für Zahnbehandlungen und Zahnersatz reduzieren. Die Leistungen sollten dabei zu Ihren individuellen Bedürfnissen passen. 
  • Generell ist es sinnvoll, bei der Zahnzusatzversicherung auf Folgendes zu achten: Leistungsumfang (in vier Leistungsbereichen), Beschränkungen, Festzuschuss, Alterungsrückstellungen, Kostenerstattung und Laufzeiten. 
  • Es kommt aber auch auf Leistungsausschlüsse und Höchstdeckungssummen an.
  • Eine Überlegung wert: Viele Zahntarife enthalten Wartezeiten und eine Zahnstaffel, d.h. sie leisten erst nach Ablauf der vereinbarten Wartezeit und auch in den ersten Versicherungsjahren nicht im vollen Umfang. Im Vergleich dazu kann ein Tarif ohne Wartezeit für Sie von Vorteil sein: Hier können Sie die vertraglich vereinbarten Leistungen sofort beanspruchen.

 

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Gute Gründe

Gesetzlich Krankenversicherte profitieren vom Abschluss einer privaten Zahn­zusatz­versicherung. Denn ihre Krankenkasse übernimmt nur einen Teil der Kosten Ihrer Zahnbehandlung. Im Rahmen der Regelversorgung bei Zahnersatz deckt sie aktuell mittels Festzuschuss zwischen 60 und 75 Prozent der bundesweiten Durchschnittskosten ab. Den Rest müssen Sie aus eigener Tasche zahlen. Dieser Anteil wird Eigenanteil genannt.

Sobald Sie höherwertige Inlays Implantate oder Brücken benötigen oder haben möchten, kann Ihr Eigenanteil bis in einen vierstelligen Bereich klettern. Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung können Sie diese Versorgungslücke schließen und den gesetzlichen Versicherungsschutz ergänzen.

Ein Beispiel. Sie benötigen eine Zahnkrone. Egal, ob Sie sich für eine Keramikkrone für 1.000 Euro entscheiden, oder für eine Metallkrone ohne Verblendung für 400 Euro: Der Zuschuss der GKV beträgt mit Bonus immer circa 195 Euro (Stand 01.10.2020). Die Differenz bezahlen Sie aus eigener Tasche. 

  • Haben Sie eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen, kann sich Ihre Selbstbeteiligung für den hochwertigen Zahnersatz auf 100 Euro reduzieren. Weitere gute Gründe für den Abschluss einer Zahnzusatzversicherung finden Sie im Ratgeber Zahnzusatzversicherung sinnvoll.
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Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen & zu beachten
Illustration Info: Gut zu wissen

Eine gute Zahnzusatzversicherung deckt in der Regel folgende vier Leistungsbereiche ab:

  1. Zahnvorsorge (z.B.  professionelle Zahnreinigung und Fissurenversiegelung)
  2. Zahnbehandlungen (hochwertige Kompositfüllungen, Parodontitisbehandlungen  und Wurzelbehandlungen)
  3. Zahnersatz (Implantate, Inlays, Brücken)
  4. Kieferorthopädie

Viele Tarife fokussieren sich auf bestimmte Leistungsschwerpunkte: Während Zahnzusatzversicherungen für Erwachsene den Fokus eher auf Zahnbehandlungen und Zahnersatz  legen, haben Zahnzusatzversicherungen für Kinder ihren Schwerpunkt meist im Bereich Zahnvorsorge und Kieferorthopädie.

Da die enthaltenen Zahnleistungen je nach Tarif variieren, sollten Sie verschiedene Zahnzusatztarife vergleichen. Entscheiden Sie sich am besten für einen Tarif, dessen Zusatzleistungen für Sie persönlich am sinnvollsten sind. In jedem Fall sollten Zahnvorsorgeleistungen wie Prophylaxe (z.B. professionelle Zahnreinigung) in Ihrer Versicherung enthalten sein. Denn eine regelmäßige Zahnvorsorge ist die Grundvoraussetzung für gesunde Zähne.

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Beschränkungen & Ausschlüsse
Zahnärztin vergleicht die Zahnfarbe ihrer Patientin

Zahnzusatzversicherung was beachten?

Grundvoraussetzung für die Kostenübernahme durch Ihre Zahnzusatz­versicherung ist die medizinische Notwendigkeit Ihrer Zahnbehandlung. Bei kosmetischen Eingriffen wie Bleaching oder Veneers, bei denen der ästhetische Aspekt im Vordergrund steht, springt die Versicherung nicht ein.

Bereits geplante Behandlungen

Wenn Sie eine private Zahn­zusatz­versicherung erst abschließen, nachdem Ihr Zahnarzt einen Behandlungs­bedarf festgestellt hat, müssen Sie die Kosten selbst tragen. Zahn­zusatz­versicherungen übernehmen i.d.R. nur Kosten für zukünftige Behandlungen. Anders gesagt: Zahnarztbesuche oder Therapiemaßnahmen, die Sie bereits geplant oder begonnen haben, sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen. 

Sollten Sie den Fall einer solchen (bereits geplanten bzw. begonnenen) Behandlung haben, kommt ein Tarif mit sogenannter Rückwärtsversicherung in Frage. Hier ist der angebotene Leistungsumfang jedoch oft begrenzt. Anders verhält es sich bei Tarifen mit Sofortleistung: Die üblichen Wartezeiten entfallen, aber die Behandlung darf zu Versicherungsabschluss noch nicht angeraten sein. Nur so kann eine Kostenübernahme stattfinden.

Achten Sie auf vertragliche Ausschlüsse

Ein Blick ins Kleingedruckte Ihres Versicherungs­vertrags offenbart, welche Leistungen vom Schutz ausgenommen sind. Einige Anbieter zahlen beispielsweise nur eine bestimmte Anzahl an Zahnimplantaten  oder legen Erstattungs­höchstgrenzen pro Implantat fest. Liegen Ihre Behandlungskosten über dieser Obergrenze, zahlen Sie die Mehrkosten. Beispielsweise sichern die Dentaltarife der Allianz für Zahnersatz, für Inlays und für eine unbegrenzte Anzahl von Implantaten bis zu 75 Prozent (DentalPlus) und 90 Prozent (DentalBest) der Gesamtkosten ab.

Versicherer berechnen ihre Zusatzleistungen unterschiedlich

Die Kostenerstattung unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. Einige Zahnversicherungen stocken den Kassenanteil um einen bestimmten Betrag auf. Andere übernehmen einen festgelegten Prozentsatz der Gesamtrechnung. Oftmals wird die Leistung "inklusive GKV" angegeben. Das heißt: Die Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse ist im Prozentsatz bereits eingerechnet. Nur wenige Zahnzusatzversicherungen erstatten die gesamten Behandlungskosten (100 Prozent). In den meisten Fällen fällt eine Selbstbeteiligung an.

Tipp: Ihr Eigenanteil sollte nicht höher als 25 Prozent sein. Das heißt: Der Erstattungsanteil Ihrer Zahnzusatzversicherung (inklusive GKV-Anteil) sollte bei mindestens 75 Prozent liegen. Sind die Leistungen der gesetzlichen Krankenkasse noch nicht inkludiert, sind auch Zahnzusatztarife mit einer Kostenübernahme von 70 Prozent eine gute Wahl.

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Beiträge & Berechnung

Je früher Sie eine Zahnzusatzversicherung abschließen, desto günstiger die Beiträge. Der Grund: Je älter Sie sind, desto größer ist das Risiko, dass Sie Zahnersatz oder aufwendige Behandlungen benötigen – und umso höher sind die Kosten für die Versicherung. Dieses Risiko gleicht Ihr Versicherer mit höheren Beitragszahlungen aus.

Die Folge: Je später Sie die Zahnzusatzversicherung abschließen, desto mehr zahlen Sie monatlich. Im Vergleich dazu sind die Tarife für Kinder und junge Erwachsene verhältnismäßig günstig. Außerdem sind kieferorthopädische Behandlungen für Kinder und Teenager in der Regel inbegriffen.

Tarif mit oder ohne Alterungsrückstellung?

Es gibt zwei verschiedene Arten von Zahnzusatzversicherungen: Tarife mit Alterungsrückstellung (umgangssprachlich oft auch Altersrückstellung genannt) und Tarife ohne Alterungsrückstellung. Abhängig davon, welche Police Sie wählen,  unterscheiden sich die Kosten:

  • Wählen Sie einen Tarif mit Alterungsrückstellung, zahlen Sie zwar höhere Grundbeiträge. Jedoch steigen die Beiträge nicht aufgrund des zunehmenden Alters. Vorsicht: Wechseln Sie den Anbieter, verfallen allerdings die bereits gezahlten Alterungsrückstellungen.
  • Tarife ohne Alterungsrückstellung passen sich regelmäßig Ihrem Alter an. Das heißt: Die Beiträge erhöhen sich im Laufe der Jahre.

Bei der Allianz gibt es zum Beispiel in den Tarifen DentalPlus und DentalBest keine Alterungsrückstellung. Ab dem 41. Geburtstag steigt Ihr Beitrag alle fünf Jahre bis zum 61. Geburtstag an. Danach finden keine Beitragserhöhungen in Folge steigenden Alters statt, was sich beispielsweise für Ihr Rentenalter positiv auswirkt.

Was sind Tarife mit Festzuschuss?

Statt auf bestimmte Leistungssummen oder Prozentsätze zu setzen, verdoppeln einige Zusatzversicherungen den Festzuschuss der gesetzlichen Krankenkassen. Das heißt: Die private Zahnzusatzversicherung zahlt Ihnen nochmal den gleichen Betrag aus, den Sie von Ihrer GKV erhalten.

Das kann für Sie sinnvoll sein, wenn Sie in der Regel nur die Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung wollen. Jedoch zu beachten: Auch wenn Ihre Zahnzusatzversicherung den GKV-Festzuschuss verdoppelt, verbleibt Ihnen ein Großteil der möglichen Kosten. Das heißt? Sofern Sie gesunde Zähne haben und davon ausgehen, dass demnächst keine größeren Zahnbehandlungskosten auf Sie zukommen, ist ein Tarif mit Festzuschuss eine Überlegung wert.

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Gesundheitsfragen, Laufzeit & Wartezeit
Dunkelhäutige Frau mit schwarzen Haaren sitzt mit iPad auf Sofa in Wohnzimmer und vergleicht Zahnzusatztarife

Achten Sie darauf: Vertragsbedingungen, Lauf- und Wartezeiten sowie Kündigungsfristen variieren von Anbieter zu Anbieter. Auf folgende drei Aspekte sollten Sie besonderes Augenmerk legen:

1. Gesundheitsfragen

Bevor Sie eine Zahnzusatzversicherung abschließen, verlangt die Mehrheit der Versicherer eine Gesundheitsprüfung. Das heißt: Sie stellt Ihnen Fragen zum Zustand Ihrer Zähne, aktuellen Behandlungen sowie Vorerkrankungen. In der Regel sind die Gesundheitsfragen im Versicherungsantrag enthalten. Anhand Ihrer Antworten erstellt der Versicherer ein Risikoprofil. Je schlechter der Zustand Ihrer Zähne ist, desto höhere Beitragskosten kommen auf Sie zu. Im schlimmsten Fall kann die Versicherung Ihren Antrag sogar ablehnen.

Beantworten Sie die Fragen sorgfältig und wahrheitsgemäß.

Es gibt auch Zahnzusatzversicherungen ohne Gesundheitsfragen. Sie sind allerdings meist teurer und begrenzen in der Regel ihren Leistungsumfang. Insbesondere zahlen sie nicht bei bereits empfohlenen oder begonnenen Zahnbehandlungen.

2. Vertragslaufzeit und Kündigungsfrist

Die meisten Zahnzusatzversicherungen haben eine Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren. Zum Ende dieser Laufzeit ist eine Kündigung möglich. Die Kündigungsfrist beträgt in der Regel drei Monate zum Ende des laufenden Versicherungsjahres. Erhöht der Anbieter die Beiträge, steht Ihnen ein Sonderkündigungsrecht zu. Die Kündigungsfrist entnehmen Sie dafür den Versicherungsbedingungen.

Darüber hinaus gibt es monatlich kündbare Tarife. Aufgrund der Höchsterstattungsgrenzen und Leistungseinschränkungen lohnt es sich jedoch nicht, eine Zahnzusatzversicherung lediglich für ein paar Monate abzuschließen.

3. Wartezeiten

Bei vielen Zahnzusatztarifen tritt der Versicherungsschutz nicht sofort in Kraft. In der Regel gilt eine Wartezeit von drei bis acht Monaten, bevor Sie vollumfänglich von den Leistungen Ihrer Zahnzusatzversicherung profitieren können.

Behandlungen, die während dieses Zeitraums stattfinden, sind nicht immer oder nur bis zu einem bestimmten Maximalbetrag abgedeckt. Eine Ausnahme stellen unfallbedingte Zahnschäden dar. Sie sind oft ab Versicherungsbeginn im Leistungsumfang enthalten.

Für alle, die nicht warten möchten, gibt es Zahntarife ohne Wartezeit. Dazu zählen beispielsweise die Allianz  Zahnzusatzversicherungen ZahnFit, DentalPlus und DentalBest. Sie leisten im vertraglich vereinbarten Rahmen ab dem ersten Tag nach Versicherungsbeginn. Trotzdem gibt es auch bei Zahnversicherungen mit Sofortleistung einige Einschränkungen, wofür sie leisten und wofür nicht. Überprüfen Sie die Vertragsbedingungen daher umso genauer.

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Tarifwahl & Checkliste

Den richtigen Tarif zu finden, ist gar nicht so leicht. Sie fragen sich, worauf es bei der Zahnzusatzversicherung ankommt? Diese Tipps helfen Ihnen, einen für Sie optimalen Tarif zu finden:

Merkmale eines guten Zahnzusatztarifs

Je größer und hochwertiger das Leistungsspektrum, desto besser ist die Zahnzusatzversicherung. Ein guter Zahnzusatztarif enthält:

  • Übernahme von mindestens 75 Prozent der Gesamtkosten (unabhängig vom Festzuschuss der GKV)
  • Möglichst keine jährliche Erstattungshöchstgrenze (Beachten Sie: In der Realität haben die meisten Tarife Erstattungshöchstgrenzen in den ersten Monaten nach Vertragsabschluss bzw. eine vertraglich festgelegte Zahnstaffel: Diese beschreibt die Kostenhöchstgrenzen für Leistungen und Behandlungen in den ersten Jahren.)
  • Professionelle Zahnreinigung bis zu zweimal im Jahr
  • Hochwertige Kompositfüllungen in der natürlichen Zahnfarbe
  • Behandlung von Parodontitis
  • Versiegelung von Fissuren
  • Wurzelbehandlungen
  • Hochwertiger Zahnersatz
  • Implantate, Kronen und Brücken ohne Begrenzung der Anzahl

Daran erkennen Sie einen schlechten Tarif

Prüfen Sie die Vertragsunterlagen genau und lesen Sie das Kleingedruckte. Auf folgende Aspekte sollten Sie besonders achten – und im Zweifel einen Versicherungsexperten zu Rate ziehen: 

  • Niedrige Erstattungssummen: Die Versicherung leistet in den ersten Jahren nur bis zu einer bestimmten Kostengrenze (Zahnstaffel). Je niedriger die Erstattungsbeträge, desto höher Ihre Selbstbeteiligung. Achten Sie daher auf hohe Höchstsummen während der Anfangsjahre.
  • Abhängigkeit von der gesetzlichen Krankenversicherung: Einige Zahnzusatzversicherungen leisten nicht, sobald die GKV den Festzuschuss ablehnt. Das passiert relativ selten, ist jedoch möglich.
  • Teilerstattung: Verblendungen der hinteren Zähne oder im Seitenzahnbereich übernehmen einige Versicherungsanbieter nicht in allen Tarifen oder nur teilweise. Wenn Ihnen das wichtig ist, achten Sie bei Ihrer Entscheidung bitte auch darauf.
Oft gefragt
Illustration Info: Oft gefragt

Ihre private Zahnzusatzversicherung sollte Ihren individuellen Bedürfnissen entsprechen. Ein Tarifvergleich ist unverzichtbar, um die besten Konditionen zu finden. Leichter geht das mit unserer Checkliste: Folgende Fragen sollten Sie sich bei der Tarifwahl stellen:

  1. Zahlt die Zahnzusatzversicherung sofort oder erst nach einer bestimmten Wartezeit?
  2. Sind die Leistungen der Zahnzusatzversicherung abhängig von der gesetzlichen Krankenkasse?
  3. Gibt es eine maximale Leistungssumme pro Behandlung oder Jahr?
  4. Werden Prophylaxe und hochwertige Zahnfüllungen übernommen?
  5. Wie hoch ist die Kostenübernahme für Zahnersatz?
  6. Wie viele Implantate zahlt die Zahnzusatzversicherung und übernimmt sie auch den Knochenaufbau (z.B. Sinuslift)?
  7. Sind Materialkosten und Laborleistungen enthalten?
Illustration Info: Oft gefragt
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Zahnzusatzversicherung Tipps & Spartipps

Je früher Sie die Zahnzusatzversicherung abschließen, desto günstiger sind die Beiträge. Denn in jungen Jahren sind Ihre Zähne meist noch gesund. Die Versicherung berechnet Ihnen daher keine Risikoaufschläge.

Bonusheft belohnt regelmäßige Kontroll­unter­suchungen

In der Regel gehen Sie einmal jährlich zur Vorsorge. Der Zahnarzt vermerkt jede Behandlung in einem Bonusheft, das Sie von Ihrer Krankenkasse bekommen. Haben Sie eine gewisse Anzahl an Stempeln gesammelt, erhalten Sie einen Bonus – zum Beispiel eine kostenlose professionelle Zahnreinigung. Entscheiden ist: Das Bonusheft sorgt bei lückenloser Führung dafür, dass der Festzuschuss erhöht wird. Zudem gibt es private Zahnzusatzversicherungen, die bei einem gepflegten Bonusheft ihre Leistungserstattung anheben.

Profitieren Sie von Nachlässen bei Partner-Versicherungen

Schließen Sie eine private Zahnzusatzversicherung über Ihre gesetzliche Krankenkasse ab, erhalten Sie oftmals einen Nachlass. Die meisten gesetzlichen Krankenversicherer vermitteln Zusatztarife von kooperierenden privaten Krankenversicherungen, die Sie kostengünstig direkt über Ihre GKV abschließen können.

Tarifwechsel zu einem anderen Anbieter: Lohnt sich das?

Falls Sie den Anbieter Ihrer Zahnzusatzversicherung wechseln wollen, verlieren Sie grundsätzlich alle im Rahmen Ihres alten Vertrages erworbenen Rechte und auch die bis dahin eventuell angesparten Alterungsrückstellungen.

Einige Versicherer verzichten jedoch aus Kulanz auf die Wartezeiten, wenn der neue Tarif keine höheren Leistungen hat, als der vorher bestandene Tarif. Bei einem konkreten Wechselinteresse lassen Sie sich am besten im Vorfeld beraten.

Tarifwechsel beim selben Versicherer 

Für den Tarifwechsel innerhalb eines Anbieters können in der Regel die erworbenen Rechte mitgenommen werden. Läuft der Vertrag Ihrer Zahnzusatzversicherung beispielsweise bereits länger als 48 Monate, haben Sie meist schon den vollen Leistungsumfang erworben und keine Höchstsummendeckelung. Die angerechnete Zahnstaffel (Leistungen bis zu einer bestimmten Kostengrenze) wird in diesem Fall in vollem Umfang auf den neuen Vertrag übertragen. Sie steht Ihnen dort ab sofort und ohne Leistungsbegrenzungen zu. Lediglich für neue und höhere Leistungen kann es zu Leistungsausschlüssen, Wartezeiten und Deckelungen kommen. Auch ein eventueller Risikozuschlag könnte auf Sie zukommen.

Optimal abgesichert
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