Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Für die Einstufung in der Kfz-Versicherung sind die wichtigsten Faktoren Regionalklasse, Typklasse und Schadenfreiheitsklasse. Das ist bei allen Autoversicherungen gleich.
  • Viele Versicherer bieten Sondereinstufungen an. Die Allianz zum Bei­spiel stuft Sie günstiger ein, wenn Sie Ihre Fahr­erlaubnis seit min­des­tens einem Jahr haben oder bestimmten Berufs­gruppen angehören.
  • Unterschiede gibt es bei der indivi­duellen Einordnung in SF-Klassen: Jede Auto­versi­che­rung bestimmt selbst, welches Angebot sie Ihnen macht. Deswegen lohnt sich ein Anbie­ter­ver­gleich.
  • Auch Alter des Versicherungs­nehmers oder Führer­schein­datum können bei der Beitrags­berechnung eine Rolle spielen.
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Faktoren
Bei der Versicherungseinstufung sind Schaden­frei­heits­klasse, Typklasse und Regional­klasse die wichtigsten Kriterien. Sie können sich jedes Jahr ändern und zu Beitrags­anpassungen führen. Aber auch individuelle Faktoren wie Selbstbeteiligung oder Fahrleistung bestimmen, wie die Kfz-Versicherung Sie einstuft.
 
Wie Sie aktuell in der Kfz-Versicherung einge­stuft sind, steht im Versicherungsvertrag oder in Ihrer letzten Beitrags­rechnung. In beiden Doku­menten finden Sie zum Beispiel Ihre Schaden­frei­heitsklasse (SF-Klasse). Sie ist eines von mehreren Kriterien, die für Ihre Einstufung in der Kfz-Versicherung eine Rolle spielen.
Die Schadenfreiheitsklasse gibt an, wie viele Jahre ein Ver­si­che­rungs­nehmer bereits unfall­frei fährt. Für jede SF-Klasse definieren Auto­ver­si­cherer einen Scha­den­frei­heits­rabatt – also einen bestimmten Prozent­satz, um den sich Ihr Ver­si­che­rungs­beitrag reduziert. Wie hoch der SF-Rabatt aus­fällt, unter­schei­det sich von Anbie­ter zu Anbieter.
Typklassen spiegeln die Unfall- und Schadens­bi­lanz eines Automodells wider: Je mehr Scha­den­fälle für einen Fahr­zeug­typ gemel­det sind, desto höher die Typklasse – und desto teurer die Versicherungsprämie. Der Gesamt­ver­band der Deutschen Versiche­rungs­wirt­schaft (GDV) berechnet die Typklassen jedes Jahr neu – für rund 32.000 Auto­mo­delle verschie­de­ner Fahr­zeug­hersteller.
Die Regionalklasse gibt das Unfallrisiko in­ner­halb eines Kfz-Zulassungsbezirks wieder. Be­rech­nungsgrundlage in der Kfz-Haft­pflicht­versicherung ist das Fahr­verhalten der Auto­fahrer in den jeweiligen Regionen. In Teil- und Voll­kasko­versicherung fließen Hagelschäden und alle Kfz-Schäden ein, die durch Sturm, Hoch­wasser, Autodiebstahl, Wildunfälle oder Vandalismus entstanden sind.
Mit den im Jahr zurückgelegten Kilometern steigt auch das Schadensrisiko eines Autofahrers. Deshalb ist die jährliche Fahrleistung für die Einstufung in der Kfz-Versicherung relevant. Versicherungsnehmer geben ihre voraus­sicht­liche Jahresfahrleistung bei Abschluss der Autoversicherung an.
Je mehr Fahrer ein Auto nutzen, desto wahrscheinlicher ist ein Unfall oder Schaden. Für die Versicherungs­einstufung ist deshalb ausschlaggebend, ob nur die versicherte Person und ihr Partner oder beispiels­weise auch deren Kinder mit dem Pkw unterwegs sind. Der Fahrerkreis ist im Versicherungs­vertrag festgelegt. Zusätzliche Fahrer können Versicherungs­nehmer vorüber­gehend oder lang­fristig in ihre Autoversicherung aufnehmen.
Wie alt der Versicherungsnehmer ist bzw. wie lange er seinen Führer­schein hat, ist relevant für seine Einstufung in der Kfz-Versicherung. Denn wer bereits mehrere Jahre Auto fährt, hat eine geringere Schadens­wahr­schein­lich­keit als Neu­linge am Steuer. Auto­versicherer kalkulieren bei einer Fahranfänger-Versicherung deshalb das statistisch gesehen höhere Unfall­risiko mit ein.
Allianz Vorteile

Bei der Einstufung in der Autoversicherung haben Allianz Kunden diese besonderen Vorteile:

  • Schadenfreiheitsklasse: Sie besitzen Ihre Fahrerlaubnis seit mindestens einem Jahr? Dann steigen Sie direkt mit SF-Klasse ½ ein, wenn Sie Ihr Auto, Zweirad, Quad, Trike oder Wohn­mobil bei der Allianz versichern. Und sogar mit SF-Klasse 3, wenn Sie, Ihr Partner oder Ihre Eltern bereits eine Allianz Kfz-Ver­si­che­rung (mit SF-Klasse ½ oder höher) haben.
  • Fahreranzahl: In den Fahrerkreis Ihrer Allianz Auto­versicherung können Sie bis zu drei andere Personen auf­neh­men. Mit beliebigem Fahrer­kreis sind alle Fahrer Ihres Kfz mitver­si­chert. Plus: Bis zu drei­mal im Jahr können Sie kurz­zeitig weitere Zusatzfahrer versichern. Und zwar für einen Zeitraum von insgesamt bis zu vier Wochen.
  • Berufsgruppe: Angehörige bestimmter Berufe erhalten bei der Allianz eine günstigere Kfz-Einstufung. Sind Sie zum Beispiel in der Land­wirt­schaft oder im öffent­lichen Dienst tätig, erhalten Sie einen Nachlass auf Ihren Beitrag.

Sie wollen in einem persönlichen Beratungs­gespräch mehr zur Sonder­einstufung in der Kfz-Versicherung erfahren oder Ihren individuellen Beitrag berechnen? Bei der Allianz ist beides online möglich.

Sie möchten sich zur Allianz Autoversicherung beraten lassen? Schreiben Sie uns Ihr Anliegen.
Nur vier Schritte: Berechnen Sie hier Ihren individuellen Allianz Tarif.
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Ersteinstufung
Für Fahranfänger gelten bei der ersten Einstufung in der Kfz-Versicherung einige Besonderheiten. Zum Beispiel ordnen Versicherer sie meist in schlechtere SF-Klassen ein als routinierte Fahrer. Wie Einsteiger bei ihrer ersten Autoversicherung eine bessere Einstufung erhalten, erfahren Sie hier.
 

Wer seine Fahrerlaubnis weniger als drei Jahre besitzt, gilt bei den meisten Kfz-Versicherungen als Fahranfänger. Diese Fahrergruppe hat laut Statistik ein besonders hohes Schadens- und Unfallrisiko. Bei der Versicherungseinstufung von Führerscheinneulingen gibt es deswegen einige Besonderheiten zu beachten:

  • Schadenfreiheitsklasse: Bei ihrem Erstvertrag starten Fahranfänger in der Regel mit SF-Klasse 0. Je nach Anbieter zahlen sie anfangs 95 bis 100 Prozent des Beitragssatzes. Nach dem ersten unfallfreien Jahr erreichen sie SF-Klasse 1 und erhalten einen entsprechenden Schadenfreiheitsrabatt.
  • Fahrerfahrung: Autoversicherer berücksichtigen bei der Ersteinstufung, wie lange die versicherte Person ihren Führerschein bereits besitzt – weniger oder mehr als drei Jahre. Wer keine bis wenig Fahrpraxis hat, zahlt in der Regel eine höhere Prämie. Da sich der Versicherungsbeitrag in den ersten Jahren schnell reduziert, bleibt die finanzielle Belastung aber meist über­schau­bar. Wer von Beginn an bei der Versicherungsprämie sparen möchte, schließt zusätzlich einen Telematik-Tarif ab. Dieser belohnt umsichtiges, unfallfreies Fahren mit bis zu 30 Prozent Beitragsnachlass.

Bei Typklasse, Regionalklasse, Jahresfahrleistung und Fahreranzahl behandeln Kfz-Versicherungen Fahranfänger bei der Einstufung dagegen meist wie Versicherungsnehmer mit mehr Fahrpraxis.

Allianz Vorteile

Sie haben Ihre Fahrerlaubnis seit mindestens einem Jahr? Dann steigen Sie direkt in SF-Klasse ½ ein, wenn Sie Ihr Auto, Zweirad, Quad, Trike oder Wohnmobil bei der Allianz versichern. Das heißt: Wenn Sie Ihren Führerschein mit 18 Jahren machen, aber erst später (z.B. nach Ausbildung oder Studium) Ihren ersten Pkw versichern, erhalten Sie eine bessere Einstufung in der Kfz-Versicherung. Und zahlen entsprechend günstigere Beiträge.

Sie möchten wissen, wie viel eine Fahranfänger-Versicherung bei der Allianz kostet? Ihren voraussichtlichen Beitrag können Sie jederzeit online berechnen.

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Zweitwagenregelung

Versichern Sie einen Zweitwagen beim selben Anbieter wie Ihr Erst­fahrzeug, erhalten Sie eine bessere Einstufung bei der Zweitwagen-Versicherung. Die sogenannte Zweitwagen­regelung bietet vor allem Fahr­anfänger Vorteile. Sie können ihr Auto über Vater, Mutter oder Ehepartner als Zweitfahr­zeug versichern. Mit dieser Sondereinstufung in der Kfz-Ver­sicherung zahlen Fahr­beginner ab Versicherungs­beginn günstigere Beiträge.

Der Zweitwagenfahrer kann außerdem seine Schadenfreiheitsklasse übertragen, sobald er einige unfall­freie Jahre gesammelt hat und eine eigene Auto­versicherung abschließen möchte. Um die SF-Klasse aus der Zweit­wagen-Versicherung mitzunehmen muss er belegen, dass haupt­sächlich er das Zweit­fahrzeug gefahren ist. Wichtig: Wenn Sie die Kfz-Versicherung wechseln, sind Sonder­ein­stufungen nicht immer über­tra­gbar.

Für Fahranfänger, die bei der Kfz-Versicherung-Einstufung eine höhere SF-Klasse als 0 bekommen wollen, haben einige Anbieter eine Kfz-Familien­ver­sicherung im Programm. Das heißt: Die Eltern schließen bei ihrer Kfz-Versicherung zusätzlich zu ihrem  Erstwagen  einen Vertrag für den jungen Fahrer ab. Welche Vor- und Nachteile Familientarife haben, zeigt diese Tabelle:

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Vorteile
Nachteile
Überspringen der teuersten SF-Klasse 0 Eigener SF-Rabatt lässt sich nicht verbessern
Niedrigere Ver­sicher­ungs­bei­träge Meist teurer als Zweitwagen-Versiche­rung über Eltern
SF-Klasse ist auf eigene Kfz-Ver­si­ch­er­ung beim selben Anbieter über­tragbar Oft erst ab dem dritten Pkw sinnvoll, da Höhe der Prozente von Anzahl der versicherten Kfz ab­hängt
Allianz Vorteile

Mit der Einstufung "Zweitwagen, Ehegatten und Kinder" hat die Allianz die Zweitwagenregelung vereinfacht: Ist Ihr Erstwagen mindestens in SF-Klasse ½ versichert, startet das zweite Fahrzeug mit SF-Klasse 1.

Noch gün­sti­ger wird es, wenn ausschließlich Fahrer über 25 Jahren das zweite Auto nutzen. Dann steigt der Zweitwagen sogar in SF-Klasse 3 ein.

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Spartipps

Wie sich die Kosten Ihrer Kfz-Versicherung durch die Einstufung ändern können, zeigt dieses Rechenbeispiel:

Frau Schmidt hat für ihren VW Caddy eine Vollkasko mit Selbstbeteiligung (Vollkasko: 300 Euro, Teilkasko: 150 Euro) abgeschlossen. Neben ihr nutzt auch Ihr Sohn das Fahrzeug. Die Einstufung in der Kfz-Versicherung erfolgt anhand dieser Kriterien:

  • Schadenfreiheitsklasse: 10 (in Kfz-Haftpflicht und Vollkasko)
  • Typklasse: 18 (Vollkasko)
  • Regionalklasse: 5 (Vollkasko)
  • Fahrleistung: 10.000 Kilometer im Jahr
  • Fahreranzahl: zwei Fahrer (= Versicherungsnehmerin und ihr Sohn als Fahranfänger)
  • Fahrererfahrung: Führerscheinbesitz seit 18. Lebensjahr (Alter: 51 Jahre)
  • Jährliche Beitragskosten: 900 Euro

Angenommen, Frau Schmidts Sohn nutzt ihren Caddy nicht mehr länger mit und kauft sich ein neues Auto inklusive eigener Kfz-Versicherung. Durch die veränderte Fahreranzahl ergibt sich bei erneuter Autoversicherung-Einstufung ein neuer Kfz-Tarif:

  • Jährliche Beitragskosten: 780 Euro

Frau Schmidt spart jährlich also 120 Euro Beitragskosten.

Sie möchten eine möglichst günstige Einstufung in der Kfz-Versiche­rung der Allianz erhalten? Mit diesen Tipps beeinflussen Sie positiv Ihre Kfz-Einstufung:

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  • Zusatzbausteine BonusDrive und/oder  WerkstattBonus abschließen
  • PrivatSchutz-Bündelvorteile nutzen: In Kombination mit einer Allianz PrivatSchutz-Versicherung geben wir Ihnen beim Abschluss einer Kfz-Versicherung Beitragsnachlass
  • Auto mit günstiger Typklasse wählen
  • Fahreranzahl auf Versicherungsnehmer und Ehe- oder Lebenspartner begrenzen
  • Fahrleistung so gering wie möglich halten und Jahreskilometer realistisch kalkulieren
  • Zweitwagenregelung nutzen
  • Führerschein mit 17 machen und frühzeitig Fahrpraxis sammeln (Begleitetes Fahren ab 17)
  • Jährliche Zahlung per Lastschrift
  • Höhere Selbstbeteiligung vereinbaren
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Kfz-Versicherung ruhen lassen

Nach einer Vertragspause ist für die erneute Aktivierung der Kfz-Versicherung die Länge der Unterbrechung entscheidend:

  • Bis zu sechs Monate: Wollen Sie innerhalb dieses Zeitraums wieder ein Auto versichern, behandelt der Versicherer Ihre Police so, als hätte es keine Pause gegeben. Das gilt auch für Ihre SF-Klasse.
  • Bis zu zwölf Monate: Die Kfz-Versicherung behandelt Ihre Police, als wäre sie regulär wei­ter­gelaufen. Ihr Aufstieg in eine bessere SF-Klasse verschiebt sich aber auf das Folgejahr.
  • Bis zu sieben Jahre: Einige Autoversicherer behandeln die Unterbrechung wie eine einjährige Vertragspause. Sie frieren Ihre SF-Klasse so lange ein, bis Sie die Versicherung reaktivieren. Andere Anbieter sehen dagegen mit jedem Jahr eine Rückstufung Ihrer Kfz-Versicherung vor. Das heißt: Ihr Beitrag steigt jährlich.
  • Mehr als sieben Jahre: Manche Kfz-Versicherer lassen Ihre SF-Klasse unangetastet. Andere stornieren alle Rabatte, die Sie durch unfallfreies Fahren angesammelt haben. Bei der Kfz-Einstufung nach sieben Jahren steigen Sie dann wieder in SF ½ ein.
Die passende Versicherung
Optimal abgesichert mit der Allianz Kfz-Versicherung
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Häufige Fragen
  • Kann ich zwei Autos als Erstwagen versichern?

    Nein, Sie können nur einen Pkw als Erstfahrzeug versichern. Denn: Jeder Autobesitzer, der neben seinem Erstwagen ein weiteres Kfz versichert, gibt bei Versicherungsabschluss alle weiteren Fahrzeuge und Vorversicherungen an. Ob Sie Ihren Zweitwagen beim gleichen Versicherer unterbringen wie das erste Auto, bleibt Ihnen überlassen. Zweitwagen­versicherungen beim gleichen Unternehmen bieten Ihnen oft Sonderkonditionen und Vergünstigungen an. So sparen Sie mitunter bares Geld und bürokratischen Aufwand.
  • Was versteht man unter der Malusklasse?

    In die Malusklasse (= Schaden­freiheits­klasse M) stufen Kfz-Ver­si­che­rer Fahr­anfänger mit SF-Klasse ½ oder 0 zurück, wenn sie zum Beispiel einen Autounfall verschulden. Eine Einstufung in die Malus­klasse steht auch Versicherungs­nehmern bevor, die pro Kalender­jahr mehr als drei Schäden verur­sachen. Und zwar unabhängig davon, welche SF-Klasse sie zuvor hatten.
  • Erhalten Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst eine bessere Einstufung bei der Kfz-Versicherung?

    Der Beruf des Versicherungsnehmers kann bei der Einstufung in der Autoversicherung eine Rolle spielen. Einige Ver­sich­er­ungs­ge­sell­schaften bieten besonders günstige Konditionen für bestimmte Berufsgruppen – zum Beispiel so­ge­nan­nte B-Tarife für Beamte und Angestellte des öffentlichen Dienstes. Die Versicherungsprämie fällt dann je nach Anbieter niedriger aus. Das gilt in der Regel auch für E-Auto Versicherung Kosten.
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