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Begleitetes Fahren: Günstige Versicherung für Fahranfänger

Allianz - Vater begleitet Tochter beim Fahren: So können Fahranfänger bei der Kfz-Versicherung sparen

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Begleitetes Fahren – Die Themen im Überblick

Begleitetes Fahren – in 30 Sekunden

Allianz - GAP Deckung

Junge Fahrer können bereits mit 17 Jahren den Führerschein erwerben und am Straßenverkehr teilnehmen. Eine Voraussetzung dabei ist, dass sie immer von einem erwachsenen Autofahrer auf dem Beifahrersitz begleitet werden.

  • Diese Regelung hat positive Auswirkungen auf die Unfallstatistik: Fahranfänger, die am Begleiteten Fahren teilgenommen haben, verursachen sehr viel weniger Unfälle als junge Fahrer ohne diese Erfahrung.
  • Viele Versicherer belohnen die Teilnahme am Begleiteten Fahren mit Sondertarifen.
  • Nach Ende der Begleitphase bieten sie den jungen Fahrern für die erste eigene Kfz-Versicherung die Einstufung in eine höhere Schadenfreiheitsklasse an. Dies senkt den Versicherungsbeitrag erheblich.

Was bedeutet Begleitetes Fahren?

Seit Januar 2008 haben Teenager in Deutschland die Möglichkeit, den Führerschein mit 17 zu machen. Das heißt, sie dürfen in Begleitung eines Erwachsenen, der ebenfalls im Besitz eines Führerscheins ist, Auto fahren. Dieses ursprünglich als Ausnahmeregelung gedachte Begleitete Fahren zwischen 17 und 18 (BF17) bewährt sich mittlerweile seit knapp zehn Jahren in der Praxis und bringt einige Vorteile für die jungen Fahrer – und für die Unfallstatistik in Deutschland.

Das sind die Vorteile des Begleiteten Fahrens

Jugendliche gewinnen durch BF17 bereits in jungen Jahren mehr Mobilität und größere Fahrsicherheit. Darüber hinaus zeigen die aktuellen Statistiken, dass Führerschein-Neulinge, die über das Begleitete Fahren an ihren Führerschein gekommen sind, laut Bundesanstalt für  Straßenwesen (BASt) 29 Prozent weniger Unfälle verursachen als Fahranfänger, die dieses Angebot nicht genutzt haben.

Weitere Vorteile:

  • dieselbe Ausbildung wie für die Prüfungsbescheinigung zur EU-Fahrerlaubnis, dieselben Kosten
  • überlegte Einschätzung von riskanten Situationen und die richtige Reaktion darauf  durch Ihre Anwesenheit
  • erhöhte Aufmerksamkeit und Konzentration aufs Fahren durch Sie als Begleitung
  • ein sichereres Gefühl am Steuer, wenn Sie dabei sind
  • routiniertere Reaktionen durch mehr Fahrpraxis bei unterschiedlichen Witterungs- und Straßenverhältnissen, zum Beispiel bei Schnee, Regen, Dunkelheit
  • Ende der Führerschein-Probezeit beim Begleiteten Fahren bereits mit 19 Jahren
  • günstigere Versicherungstarife für BF17-Teilnehmer

Wie finde ich die richtige Versicherung - und was kostet sie?

Grundsätzlich sind zwei Kriterien ausschlaggebend bei der Suche nach der passenden Versicherung: Entweder benutzt Ihr BF17-Fahrer Ihr bereits versichertes Familienfahrzeug mit oder Sie versichern ein eigenes Auto für den Fahranfänger.

Halten Sie deshalb Ausschau nach familienfreundlichen Versicherern mit günstigeren  Versicherungsbeiträgen für BF17-Teilnehmer und ihre Eltern. Sollte der Fahranfänger Ihren Familienwagen mitbenutzen, wäre für diese Zeit eine Vollkaskoversicherung sinnvoll. Auch die Zeit nach der Begleitphase sollten Sie schon ins Auge fassen: Mit Sondertarifen und günstigen Einstufungen für BF17-Teilnehmer können Sie bei einigen Versicherern später
mehrere Hundert Euro sparen. Hier lohnt sich der Vergleich.


Das leistet Ihre Allianz:

Die neue Autoversicherung der Allianz zum Beispiel bietet in ihren Leistungspaketen Smart, Smart Plus und Komfort grundsätzlich die Möglichkeit, den Kreis der Fahrer um einen BF17-Teilnehmer zu erweitern. Kundenkinder zwischen 18 und 25 Jahren erhalten bei der Allianz einen besonders günstigen Tarif für ihr erstes eigenes Auto: Statt mit der sonst in der Autoversicherung für Fahranfänger üblichen Schadenfreiheitsklasse 0 steigen sie gleich mit SF 1 ein.

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Welche Folgen hat ein Unfall beim Begleiteten Fahren?

Allianz - Kfz Begleitetes fahren Unfall Maedchen telefoniert

Einmal beim Ausparken nicht in den Rückspiegel geschaut – und schon hat es gekracht. Das Heck Ihres Autos ist genauso verbeult wie die Front des Wagens, dem Ihr 17-jähriger Sohn aufgefahren ist. So etwas passiert nicht nur Fahranfängern. Aber das Risiko ist für sie größer.

Konsequenzen für den jungen Fahranfänger

In den ersten zwei Jahren nach der Führerscheinprüfung gilt die Fahrerlaubnis auf Probe. Das heißt, Fahranfänger stehen unter besonderer Beobachtung. Werden sie zum Beispiel mehrmals bei Regelverstößen wie Geschwindigkeitsübertretungen um mehr als 21 km/h, Nötigung oder Fahren ohne Begleitperson erwischt, müssen sie den Führerschein wieder abgeben. Ein selbstverschuldeter Unfall zählt nicht dazu. Doch bei fahrlässiger Tötung oder Verletzung von Menschen wird die Probezeit um zwei Jahre verlängert und die Teilnahme an einem Aufbauseminar vorgeschrieben. Der Fahranfänger darf weiterfahren. 

Die Folgen für die Eltern

Hat der junge Fahrer mit Ihrem Auto, bei dem er mitversichert ist, einen Verkehrsunfall verursacht, gilt für ihn der volle Versicherungsschutz. Die Kfz-Haftpflicht reguliert die Schadenersatzansprüche des Unfallgegners, die Vollkasko die Reparatur am eigenen Auto. Hat eines der beteiligten Fahrzeuge einen Totalschaden, haftet Ihre Versicherung auch dafür. Dies hat Auswirkungen auf den Versicherungsbeitrag für Ihr Fahrzeug. Im Jahr nach dem Autounfall wird Ihre SF-Klasse bei diesen beiden Versicherungen heruntergestuft, dadurch steigt Ihre Versicherungsprämie.

Handelt es sich um einen Schaden an Ihrem Zweitwagen, sind Sie ebenfalls betroffen. Da ein unter 18-Jähriger keine Autoversicherung auf seinen eigenen Namen abschließen kann, ist er lediglich einer der berechtigten Fahrer. Genau wie für Ihren Erstwagen hätte dies nach der
Schadenregulierung durch Kfz-Haftpflicht und Vollkasko also für Ihren Zweitwagen eine niedrigere SF-Klasse und einen höheren Versicherungsbeitrag im nächsten Jahr zur Folge.

Führerschein mit 17 - Das muss ich wissen

Allianz - Kfz Begleitetes Fahren erfolgreiche Pruefung

Um einschätzen zu können, ob der Führerschein mit 17 das Richtige für Ihr Kind ist, nutzen Sie am besten eine der freiwilligen und kostenlosen Einführungsveranstaltungen, die zahlreiche Fahrschulen anbieten. Dort können sich Eltern, sonstige Begleitpersonen und natürlich auch die potenziellen BF17-Fahrer informieren.

Nach der Prüfung gibt's die Bescheinigung

Die ersten Fahrstunden dürfen Jugendliche schon vor ihrem 17. Geburtstag nehmen. Mit 16,5 Jahren können sie sich in einer Fahrschule anmelden. Dort absolvieren sie einen der regulären Kurse zum Erwerb des Führerscheins Klasse B: Fahrstunden und Theorie.

Prüfungen zum Begleiteten FahrenMindesalter
Die theoretische PrüfungDrei Monate vor dem 17. Geburtstag darf Ihr Kind die theoretische Prüfung machen.
Die praktische PrüfungEinen Monat vor dem 17. Geburtstag kann Ihr Kind zur praktischen Prüfung antreten.

Wer die theoretische und die praktische Prüfung bestanden hat, bekommt zum 17. Geburtstag eine Prüfungsbescheinigung, die in Kombination mit Personalausweis oder Reisepass als Fahrerlaubnis für Begleitetes Fahren gilt. Mit dem 18. Geburtstag wird diese Bescheinigung automatisch gegen ein normales Führerscheindokument ausgewechselt.

Diese Unterlagen brauchen Sie für den Antrag:

Nachdem sich Ihr Kind bei der Fahrschule angemeldet hat, müssen Sie bei der Behörde zwei Anträge stellen: erstens auf die Erteilung einer Fahrerlaubnis und zweitens auf die Teilnahme am Begleiteten Fahren ab 17. Die entsprechenden Antragsformulare erhalten Sie bei Ihrer  Führerscheinstelle oder auf der Internetseite Ihrer Stadt oder Gemeinde. Oft halten auch die Fahrschulen diese Formulare bereit.
 
Zusammen mit diesen beiden Anträgen müssen Sie bei der Führerscheinstelle folgende Unterlagen vorlegen:

  • Personalausweis oder Reisepass des Fahrschülers
  • Foto des Fahrschülers
  • Sehtest (nicht älter als zwei Jahre) des Fahrschülers
  • Nachweis über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs
  • Blatt mit Anschrift und Name der Fahrschule
  • jeweils eine Kopie von Personalausweis und Führerschein der eingetragenen Begleitpersonen
  • jeweils eine Bestätigung jeder Begleitperson, dass sie für das Begleitete Fahren zur Verfügung steht
  • schriftliche Erklärung der Eltern, dass sie mit den genannten Begleitpersonen einverstanden sind

Das kostet der Antrag für den Führerschein mit 17

Die Führerscheinstelle, bei der Sie den Antrag auf den Führerschein mit 17 und Begleitetes Fahren stellen müssen, ist eine offizielle Behörde, die für ihre Dienste Bearbeitungsgebühren erhebt: für die Bearbeitung Ihres Antrags zwischen 50 und 55 Euro, dieser Betrag variiert bundesweit, für die Überprüfung der Begleitpersonen im Fahreignungsregister fünf bis acht Euro – für jede Begleitperson, die Sie eingetragen haben.

Wer Begleitperson werden darf

Bis zum 18. Geburtstag dürfen Führerschein-Neulinge ausschließlich in Begleitung eines Erwachsenen mit Fahrerlaubnis Auto fahren. Bereits auf dem Antrag zum BF17-Führerschein müssen Sie die möglichen Begleitpersonen des Fahranfängers eintragen.

Das sind die Voraussetzungen für eine Begleitperson:

  • Mindestalter von 30 Jahren
  • mindestens fünf Jahre durchgehend im Führerscheinbesitz
  • höchstens einen Punkt in der Verkehrssünderkartei beim Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg

Diese Unterlagen müssen sie mitbringen:

  • Kopie von Personalausweis
  • Kopie des Führerscheins der Begleitpersonen
  • Bestätigung jeder Begleitperson, dass sie für das Begleitete Fahren zur Verfügung steht
  • schriftliche Erklärung der Eltern, dass sie mit genannten Begleitpersonen einverstanden sind

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Experten empfehlen mehr als eine Begleitperson für das BF17 einzutragen: Dann kann der Führerschein-Neuling auch fahren kann, falls die Eltern einmal ausfallen. Denn je mehr Fahrpraxis er sammelt, desto besser ist es für seine Erfahrung und seine künftigen Versicherungskonditionen.

5 Spartipps für eine günstige Versicherung

Von Zweitwagenregelung bis Telematik-Tarif: Eltern und Fahranfänger können mit der Allianz Versicherung BonusDrive auf vielfältige Weise sparen. Hier die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

1. Lassen Sie Ihr Kind am Begleiteten Fahren teilnehmen

Früh übt sich, wer ein sicherer Autofahrer werden will: Es ist statistisch erwiesen, dass jugendliche Fahranfänger, die ein Coaching von erfahrenen Autofahrern erhalten haben, weniger Fehler machen, die zu Unfällen führen. Nach der Begleitphase hat dies sehr schnell auch finanzielle Vorteile für den jungen Fahrer.

2. Wählen Sie einen günstigen Fahrzeugtyp

Neben der Regionalklasse Ihres Wohnortes sind auch das Modell und der Typ des ersten eigenen Autos für die Höhe des Versicherungsbeitrags entscheidend. Der Grund dafür: Autos werden in sogenannte Typklassen eingestuft. Diese Einstufung wiederum ist abhängig davon, wie viele Schäden mit diesem Pkw-Typ pro Jahr verursacht werden. Je mehr Schadenfälle es sind, desto höher die Typklasse und desto teurer die Prämie. Wer als Fahranfänger beim Kauf eines Autos also auf eine niedrige Typklasse achtet, spart letztlich auch beim Versicherungsbeitrag.

3. Übernehmen Sie die Schadenfreiheitsklasse

Wer beispielsweise einen versicherten Roller oder ein Motorrad hat, kann die SF-Klasse aus diesem Vertrag in seine neue Autoversicherung mitnehmen. Haken an der Sache: Das Zweirad sollte zwar zulassungspflichtig sein, jedoch nicht mit einem Versicherungsschild versichert sein. Darüber hinaus sollten Sie beachten, dass Sie die auf das Fahrzeug übertragene SF-Klasse infolgedessen für die Versicherung des Motorrads oder Mopeds verlieren. Mehr zum Thema Schadenfreiheitsklasse übertragen.

4. Versichern Sie das neue Auto als Zweitwagen

Wenn Sie als Elternteil den neuen Pkw Ihrer Kinder als Zweitwagen versichern, kann Ihr Nachwuchs ebenfalls von einer niedrigeren Prämie für Ihre Autoversicherung profitieren. Alles, was Sie dafür tun müssen, ist, den Wagen auf Ihren Namen und mit Ihrer Schadenfreiheitsklasse anzumelden. Im Falle eines Schadens werden Sie allerdings in eine niedrigere SF-Klasse eingestuft. Mehr zum Thema Zweitwagen versichern.

5. Sparen Sie der Telematik-Versicherung

BonusDrive ist die Telematik-Versicherung der Allianz. Diese Autoversicherung ist vor allem für Fahrer unter 29 Jahre und deren Eltern oder Lebenspartner geeignet. BonusDrive belohnt sichere und umsichtige Fahrer mit Bonuspunkten auf einer Punkteskala: Je mehr Punkte Sie für sicheres Fahren gesammelt haben, desto mehr Rabatt bekommen Sie auf Ihre Versicherungsprämie. Maximal 40 Prozent sind so für Sie drin. 

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Berechnungsgrundlagen

* VW UP! 1.0 (HSN/TSN: 0603/BGV); Erstzulassung Mai 2015; Zulassung auf den Versicherungsnehmer April 2016; Wohnort Schwerin (PLZ 19061); Versicherungsnehmer fährt das Fahrzeug alleine und ist zum Versicherungsbeginn 53 Jahre alt; Fahrleistung 6.000 Kilometer Zulassung auf den Versicherungsnehmer, keine spezielle Berufsgruppe; jährliche Zahlungsweise; Kfz-Haftpflichtversicherung in der Produktlinie Smart mit SF-Klasse 35 mit Beginndatum 01.01.2018.