Mehrere junge Leute sitzen vergnügt im Auto
Spartipps für günstige Autoversicherung

Kfz-Versicherung für Fahr­anfänger: Mit diesen Tarifen sparen Sie

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Begleitetes Fahren zahlt sich aus
  • Eine Kfz-Versicherung für Fahr­anfänger ist ein spezielles Angebot der Autoversicherer. Die Tarife fallen wesentlich höher aus als für erfahrene Fahrer, weil Führer­schein­neulinge häufiger in Unfälle verwickelt sind. Darum starten Straßennovizen in der Regel mit höheren Beiträgen in der Autoversicherung.
  • Neben Fahrpraxis spielt auch das Alter beim Kfz-Versicherungs­beitrag eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Je jünger Fahranfänger sind, desto höher ist tendenziell der Beitrag ihrer Autoversicherung. Am günstigsten fahren Führer­schein­neulinge im Alter zwischen 30 und 45 Jahren.
  • Beitrag sparen können junge Fahrer, die am "Begleiteten Fahren" ab 17 (BF17) teilnehmen. Die hierbei erworbene Fahrpraxis belohnen viele Versicherer mit günstigeren Beiträgen, sobald der Fahranfänger seinen eigenen Wagen versichert.
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30- bis 45-Jährige fahren günstiger
Tochter fährt ihre Mutter im Auto spazieren

Führerscheinprüfung bestanden und ab auf den großen Roadtrip? Klingt verlockend – aber Vorsicht: Fahranfänger sind aufgrund ihrer fehlenden Fahrpraxis ein höheres Risiko im Straßenverkehr. Laut Statistischem Bundesamt waren 2019 fast zwölf Prozent aller Verkehrs­toten in Deutschland zwischen 18 und 24 Jahre alt. Neben Senioren sind Fahranfänger damit die am meisten gefährdete Alters­gruppe im Straßenverkehr.

Das erhöhte Unfallrisiko spiegelt sich auch in den Versicherungskosten wider. Den Beitrag berechnen Kfz-Versicherer anhand von verschiedenen Faktoren – etwa der Regionalklasse. Darüber hinaus spielen für die Beitragshöhe zwei weitere Kriterien eine entscheidende Rolle: das Alter des Fahrers und die Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse).

Junge Fahrer starten in einer teuren Schaden­freiheits­klasse

Der Beitrag der Kfz-Versicherung richtet sich unter anderem nach der jeweiligen Schaden­frei­heits­klasse. SF-Staffeln sind auf dem Markt nicht einheitlich und können von Versicherer zu Versicherer variieren.

Fahranfänger mit weniger als drei Jahren Fahrerlaubnis steigen in der Regel bei SF 0 ein, der niedrigsten Klasse. Das bedeutet, sie zahlen in der Kfz-Haftpflicht 100 Prozent des errechneten Beitrags. Verursachen sie einen Unfall, werden sie in eine niedrigere Klasse zurückgestuft. Umgekehrt heißt das: Je höher die Anzahl der unfallfrei gefahrenen Jahre, desto günstiger die Versicherung. Nach Hochstufung in eine bessere SF-Klasse verringert sich der Jahresbeitrag für junge Fahrer.

Teuer ist die Kfz-Ver­sicherung für Fahr­an­fänger unter 23 Jahren

Wie teuer eine Autoversicherung für Fahranfänger ist, hängt außerdem von der Erfahrung des Fahrers ab. Je jünger der Versicherungsnehmer und je weniger Fahrpraxis er vorweisen kann, desto höher fallen tendenziell die Kosten der Kfz-Versicherung aus. Das gilt besonders für Fahranfänger unter 23. Hohe Beiträge kommen insbesondere auf Verkehrsteilnehmer zu, die mit 18 Jahren ihren Führerschein bestanden haben.

Wer den Führerschein mit 17 macht und in Begleitung eines Er­wachsenen praktische Erfahrungen im Straßenverkehr sammelt, bis er volljährig ist, fährt dagegen sicherer. Die Gefahr, in einen Unfall verwickelt zu sein, ist bei BF17-Fahrern entsprechend niedriger. Führerschein­neulinge, die in der Probezeit mit einem Eltern­teil, den Großeltern oder nahen Verwandten fahren, erhalten daher häufig eine günstigere Einstufung, sobald sie ihr erstes Auto versichern.

Für Fahranfänger unter 25 Jahre entfällt der Risiko­zuschlag

Bei Fahranfängern zwischen 23 und 25 Jahren fallen die Risikozuschläge in der Regel moderater aus als bei ganz jungen Fahrern. Zudem gilt: Kann der junge Fahrer bereits mindestens drei Jahre Fahrpraxis nachweisen, profitiert er von vorteilhafteren Einstufungen, sofern er seinen eigenen Wagen versichert.

Sichereres Fahrverhalten: 30- bis 45-Jährige zahlen weniger

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Mitnichten! Das Sprichwort gilt nicht für Führerschein-Spätzünder. So verwöhnen Kfz-Versicherer Fahranfänger über 30 Jahre mit attraktiven Beitragssätzen.

30- bis 45-jährige Verkehrsteilnehmer steigen am günstigsten in den Versicherungsschutz ein. Diese Altersgruppe ist Liebkind der Versicherungswirtschaft. Sie verursacht im Gegensatz zu jungen und alten Verkehrsteilnehmern die wenigsten Unfälle. Darum gelten für diese Gruppe deutlich günstigere Beiträge.

 

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Teil- oder Vollkaskoversicherung

Zwischen 1.500 und 1.900 Euro kostet ein Führerschein im Durchschnitt. Hinzu kommen die Kosten für ein eigenes Auto. Es ist also nicht überraschend, dass Fahranfänger und junge Fahrer bei den Versicherungskosten Geld sparen wollen. Eine Absicherung durch die Kfz-Haftpflicht ist in Deutschland Pflicht, ein zusätzlicher Schutz in Form einer Voll- oder Teilkasko oft sinnvoll.

Wichtigster Schutz für Fahranfänger: Kfz-Haftpflicht

An der Kfz-Haftpflichtversicherung führt kein Weg vorbei. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und für Führerscheinneulinge die wichtigste Autoversicherung. Fahranfänger sind damit bestens geschützt: Verschulden sie einen Unfall, bezahlt die Haftpflichtversicherung den Schaden des gegnerischen Verkehrsteilnehmers.

Extra-Spartipp: Wer im Schadenfall einen Teil der Kosten selbst übernimmt, profitiert von günstigeren Beiträgen. Je höher die sogenannte Selbstbeteiligung ausfällt, desto mehr geben Versicherer beim Beitrag nach.

Junger Mann telefoniert nach einem Auffahrunfall mit seinem Smartphone

Wann lohnt sich eine Kaskover­sicherung für Fahran­fänger?

Eine weitergehende Absicherung in Form einer Teil- oder Vollkasko ist insbesondere für ein neues oder teures Fahrzeug sinnvoll. Doch welche Kaskoversicherung deckt welche Schäden ab? Generell gilt: Kasko­versicher­ungen springen bei Schäden am eigenen Fahrzeug ein. Die Vollkasko bietet noch etwas mehr Leistung als die Teilkaskoversicherung. Die Unterschiede:

  • Die Teilkaskoversicherung deckt in der Regel Glasbruch, Diebstahl und Raub, Elementarschäden (zum Beispiel Hagel oder Schäden durch Unwetter) oder – abhängig vom Tarif – Tier- oder Marderbiss ggf. mit Folgeschäden sowie Zusammenstoß mit allen Tieren (Wildunfall) ab. Auch Schäden durch Brand, Blitzschlag und Explosion sind versichert.
  • Die Vollkaskoversicherung enthält alle Leistungen der Teilkasko und schützt zusätzlich vor den Folgen von Vandalismus, also Beschädigungen die durch mut- oder böswillige Handlungen Dritter entstehen.

Wann ein Vollkasko-Schutz nicht notwendig ist

Als Richtwert können Kfz-Halter den "Zeitwert" des Fahrzeugs nehmen, also die Summe, für die sie ihr Auto zum aktuellen Zeitpunkt verkaufen könnten. Auf den Wert wirken sich neben dem Fahrzeugalter der allgemeine Zustand und Verschleißerscheinungen aus. Aber auch Faktoren wie Leistung, Ausstattung und das momentane Angebot und die Nachfrage nach diesem Fahrzeugtyp fließen in die Bewertung ein.

Grundsätzlich gilt: Bei neuen oder noch jungen Fahrzeugen lohnt sich eine Vollkasko­ver­sicherung in der Regel immer. Übersteigt der Beitrag für die Vollkasko den Zeitwert des Fahrzeuges, genügt eine Teilkasko.

Ob diese sinnvoll ist, können Sie ganz einfach ermitteln: Überlegen Sie, wie groß das Loch wäre, das ein Schaden oder eine Reparatur in Ihr Budget reißen würde. Ein Hagelschaden kostet beispielsweise rund 2.000 Euro. Können Sie sich die Reparatur selbst nicht leisten und ist der Aufpreis im Verhältnis zum Wagenwert in Ordnung, lohnt sich eine Teilkasko­versicherung in jedem Fall.

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Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen: Leasingfahrzeuge
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Statt einen Gebraucht- oder Neuwagen zu kaufen, haben Fahranfänger auch die Möglichkeit, einen Pkw zu leasen. Für das "Auto auf Zeit" zahlen Führerscheinneulinge während der Vertragslaufzeit eine vergleichsweise günstige monatliche Leasing-Rate. Oft sind Kleinwagen für junge Fahrer ab unter 100 Euro pro Monat erhältlich. Neben den gut planbaren Kosten sprechen folgende Argumente für ein Leasing-Fahrzeug als erstes Auto:

  1. Umfangreiche Sicherheitsausstattung: Neue Leasing-Fahrzeuge sind mit modernen Airbags, Warn-, Brems- und Antiblockiersystemen ausgestattet und gewährleisten ein Höchstmaß an Sicherheit.
  2. Mehr Flexibilität: Leasingverträge sind ab einer Laufzeit von einem Jahr abschließbar. Anschließend können Sie frei entscheiden, ob Sie das Fahrzeug übernehmen oder ein neues Auto leasen möchten.
  3. Niedrige Instandhaltungskosten: Leasing-Autos sind in der Regel Neuwagen. Werkstatt- und Reparaturkosten fallen im Gegensatz zu älteren Fahrzeugen daher deutlich günstiger aus.
  4.  Kfz-Versicherung auf Wunsch inklusive: Oft ist der Versicherungs­schutz in der monatlichen Leasing-Rate für den Pkw enthalten. 
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Häufige Fragen
  • Gilt die Autoversicherung für Fahranfänger auch in anderen Ländern wie Österreich?

    Fahranfänger genießen mit ihrer Autoversicherung Versicherungsschutz in Österreich und innerhalb der geografischen Grenzen Europas. Das bedeutet: Wer beispielsweise nach einem Abstecher in Österreich weiter nach Italien, Spanien oder Frankreich fährt, ist abgesichert. Der Versicherungsschutz besteht auch in außereuropäischen Gebieten, die zum Geltungsbereich der Europäischen Union gehören.

    Erweiterten Schutz haben Führerscheinneulinge, wenn sie eine internationale Versicherungsbescheinigung besitzen. Diese sogenannte "Grüne Karte" schließt die Schadenregulierung auf die dort genannten nicht-europäischen Länder ein. Marokko, Tunesien und Israel sowie die außereuropäischen Teile der Türkei, Portugals (Madeira-Inseln) und Spaniens (Kanarische Inseln) gehören dazu. Die "Grüne Karte" bekommen Verkehrsteilnehmer von der Allianz.

    Versicherungsschutz in der Schweiz: Autos von Fahranfängern sind in der Heimat von Heidi und Matterhorn automatisch versichert. Seit 1974 existiert ein Kennzeichenabkommen mit den Eidgenossen. Die Schweizer Behörden erkennen das Autokennzeichen als Nachweis der Haftpflichtversicherung an. Darum müssen deutsche Verkehrsteilnehmer in der Schweiz die "Grüne Karte" nicht extra mitführen.

  • Was hat Werkstattbindung mit der Autoversicherung zu tun?

    Bis zu 20 Prozent Rabatt holen Autofahrer – auch Fahranfänger – beim Versicherungstarif heraus, wenn sie Werkstatt­bindung vereinbaren. Nachteil: Schäden müssen in Werk­stätten repariert werden, die von der Versicherung vorgegeben werden.
  • Wirken sich Fahrsicherheitstrainings bei Verkehrswacht oder TÜV auf Beiträge aus?

    Eine gute Möglichkeit für Fahranfänger ist es, auf Verkehrsübungsplätzen von Deutscher Verkehrswacht oder TÜV Fahrpraxis zu sammeln. In Fahrsicherheitstrainings lernen Führerscheinneulinge, wie sie brenzlige Situationen am besten meistern.

    So stehen richtiges Bremsen in Notsituationen und auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen genauso auf dem Programm wie korrekte Kurventechnik oder Ausweichen von plötzlich auftauchenden Hindernissen. Es gibt Versicherer, die derartige Kursteilnahmen mit besseren Tarifen in der Kfz-Versicherung honorieren.

  • Welche Modelle sind als Fahranfänger-Auto geeignet?

    Welcher Wagen in Ihrem persönlichen Fall das ideale Fahranfänger-Auto ist, hängt von Budget, Fahrzeugnutzung und Ansprüchen ab. Den besten Mix beim Kauf eines Fahrzeugs bieten Führerscheinneulingen oft "junge Gebrauchte". Kleinwagen wie Honda Jazz, Opel Adam, Suzuki Swift oder Toyota Aygo bieten hohe Sicherheitsstandards bei zugleich moderaten Preisen.

    Autotests auf Online-Portalen oder Automobilclub-Websites bieten Fahranfängern eine gute Orientierung, welche Modelle in puncto Sicherheit und Preis-Leistungs-Verhältnis die besten Ergebnisse erzielen. Daneben zahlt sich eine gute Beratung beim Kauf des ersten eigenen Autos aus – sei es durch den Händler, die Eltern oder einen anderen geübten Autofahrer.

  • Lohnt sich Carsharing für Fahranfänger?

    Grundsätzlich ist Carsharing für Fahranfänger eine gute und günstige Möglichkeit, unkompliziert, mit geringem Kostenaufwand durch Neukauf oder ohne lang­fristigen Leasing-Vertrag an ein Kfz zu kommen. Allerdings erlauben viele Anbieter in der Regel nicht, dass junge Fahrer in der Probezeit ein Auto ausleihen. Prüfen Sie daher vorab, ob die infrage kommenden Carsharing-Unternehmen ein bestimmtes Mindestalter vorsehen oder in den Vertrags­bedingungen Kostenfallen wie eine Extra-Versicherung versteckt sind.
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