Nützliche Tipps für günstige Kfz-Versicherung

Autoversicherung: Fahranfänger sparen mit diesen Tarifen

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
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Begleitetes Fahren zahlt sich aus
  • Eine Autoversicherung für Fahranfänger ist ein spezielles Angebot der Versicherer. Dieses fällt wesentlich höher aus als für erfahrene Fahrer, weil Führerscheinneulinge häufiger in Unfälle verwickelt sind. Darum starten Straßennovizen in der Regel mit höheren Beiträgen in der Autoversicherung.
  • Neben Fahrpraxis spielt auch das Alter beim Kfz-Versicherungsbeitrag eine Rolle. Grundsätzlich gilt: Je jünger Fahranfänger sind, desto höher ist tendenziell der Beitrag ihrer Autoversicherung. Am günstigsten fahren Führerscheinneulinge im Alter zwischen 30 und 45 Jahren.
  • Beitrag sparen können diejenigen jungen Fahrer, die am "Begleiteten Fahren ab 17 (BF17)" teilnehmen. Die hierbei erworbene Fahrpraxis belohnen viele Versicherer mit günstigeren Beiträgen, sobald der junge Fahrer sein eigenes Fahrzeug versichert.
  • Kinder von Allianz Kunden profitieren von einfacheren und verbesserten Einstufungen der Schadenfreiheitsklasse. Zudem ist die preisgünstigste Produktlinie "Smart" auch für junge Leute zugänglich. Weiteres Sparpotential bietet die Allianz Telematik-Versicherung "BonusDrive". Junge Fahrer können hier durch umsichtige Fahrweise viel Geld sparen.
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30- bis 45-Jährige fahren günstiger
Allianz - Autoversicherung für Fahranfänger: Tochter fährt ihre Mutter im Auto spazieren

Führerscheinprüfung bestanden und ab auf den großen Roadtrip? Klingt verlockend - aber Vorsicht: Fahranfänger sind aufgrund ihrer fehlenden Fahrpraxis ein höheres Risiko im Straßenverkehr. Dies spiegelt sich im Versicherungsbeitrag wieder. Zwei entscheidende Kriterien für den Beitrag sind das Alter des Fahrers und die Einstufung in die Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse).

Junge Fahrer starten in einer teuren SF-Klasse

Der Beitrag der Kfz-Versicherung richtet sich unter anderem nach der jeweiligen Schadenfreiheitsklasse. SF-Staffeln sind auf dem Markt nicht einheitlich und können von Versicherer zu Versicherer variieren. Bei der Allianz reicht die SF-Staffel bis SF 35. Der Beitragssatz ist hier am niedrigsten und liegt bei gerade mal 20 Prozent.

Fahranfänger mit weniger als drei Jahren Fahrerlaubnis steigen in der Regel bei SF 0 ein, der niedrigsten Klasse. Das bedeutet, sie zahlen in der Kfz-Haftpflicht 100 Prozent vom errechneten Beitrag. Verursachen sie einen Unfall werden sie in eine niedrigere Klasse zurückgestuft. Umgekehrt heißt das: Je höher die Anzahl unfallfreier Jahre, desto günstiger die Versicherung.

Bei der Allianz werden Fahranfänger mit mindestens einem Jahr Fahrerfahrung in die SF-Klasse 1/2 eingestuft, hier liegt der Beitragssatz in der Kfz-Haftpflicht bei 68 Prozent. Verlegt man den Vertragsablauf dann zusätzlich auf ein unterjähriges Datum, profitiert der Fahranfänger zusätzlich mit einer noch besseren Einstufung.

Teuer ist die Kfz-Versicherung für Fahranfänger unter 23 Jahre

Wie teuer eine Autoversicherung für Fahranfänger ist, hängt obendrein von der Erfahrung des Fahrers ab. Je jünger ein Autolenker und je weniger Fahrpraxis er vorweisen kann, desto höher fallen tendenziell die Kosten der Kfz-Versicherung aus. Das gilt besonders für Fahranfänger unter 23. Die teuersten Tarife lauern grundsätzlich auf Verkehrsteilnehmer, die mit 18 Jahren ihren Führerschein bestanden haben.

Wer dagegen mit 17 seinen Führerschein macht und in Begleitung eines Erwachsenen im Straßenverkehr Erfahrung sammelt, bis er volljährig ist, fährt sicherer - das Unfallrisiko sinkt, entsprechend bekommen BF17-Fahrer häufig eine günstigere Einstufung, sobald sie selbst ein Fahrzeug versichern.

Für Fahranfänger unter 25 Jahre entfällt der Risikozuschlag

Bei Fahranfängern zwischen 23 und 25 Jahren fallen die Risikozuschläge in der Regel moderater aus als bei ganz jungen Fahrern. Zudem gilt: Kann der junge Fahrer bereits mindestens drei Jahre (bei der Allianz genügt bereits ein Jahr) Fahrpraxis nachweisen, profitiert er von vorteilhafteren Einstufungen, sofern er selbst ein Fahrzeug versichert.

Weniger Autounfälle: 30- bis 45-Jährige zahlen weniger

Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben? Mitnichten! Das Sprichwort gilt nicht für Führerschein-Spätzünder. So verwöhnen Kfz-Versicherer Fahranfänger über 30 Jahre mit attraktiven Beitragssätzen.

30- bis 45-jährige Verkehrsteilnehmer steigen am günstigsten in den Versicherungsschutz ein. Diese Altersgruppe ist Liebkind der Versicherungswirtschaft. Sie verursacht im Gegensatz zu jungen und alten Verkehrsteilnehmern die wenigsten Unfälle. So gelten für diese Gruppe deutlich günstigere Beiträge.

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Führerschein-Neulinge mit und ohne eigenem Auto

2017 stellten Behörden laut Kraftfahrt-Bundesamt rund 1,31 Millionen neue Führerscheine aus. Viele Führerscheinneulinge besitzen kein eigenes Auto. Das bedeutet: Wollen sie fahren, müssen Eltern oder Partner in ihrer Kfz-Versicherung den Fahranfänger mitversichern. Der Fahrerkreis erweitert sich entsprechend um den Nachwuchs, der fortan mit dem Familienauto durch die Gegend kurvt. Das geht ins Geld.

Weil Verkehrsfrischlingen Fahrpraxis fehlt, erheben Versicherer wegen des erhöhten Unfallrisikos auch 2018 einen Aufschlag. Manche Kfz-Versicherung verteuert sich deshalb um mehr als das Doppelte. Im Schnitt steigt der Beitrag um 90 Prozent.

Eltern helfen Fahranfängern mit eigenem Auto beim Sparen

Anders verhält es sich mit der Tariflage, wenn der Sprössling ein eigenes Auto besitzt. Am Anfang bietet es sich an, das neue Auto über die Eltern bei ihrem bisherigen Versicherer als  Zweitwagen zu versichern. Schöner Effekt: Der junge Fahrer zahlt einen geringeren Beitrag.

Dafür melden Mutter oder Vater das Fahrzeug auf ihren Namen an und erhalten dabei eine vergünstigte Einstufung. Später kann der Führerscheinneuling die erreichten Schadensfreiheitsklassen aus dem Vertrag der Eltern in einen eigenen Vertrag übernehmen - vorausgesetzt er verursachte bis dahin keinen Unfall.

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Teil- oder Vollkaskoversicherung

Zwischen 1.500 und 1.900 Euro kostet ein Führerschein im Durchschnitt. Hinzu kommen die Kosten für ein eigenes Auto. Es ist also nicht überraschend, dass Fahranfänger und junge Fahrer bei den Versicherungskosten sparen wollen. Eine Absicherung durch die Kfz-Haftpflicht ist in Deutschland Pflicht, ein zusätzlicher Schutz in Form einer Teil- oder Vollkasko oft sinnvoll.

Wichtigster Schutz für Fahranfänger: Kfz-Haftpflicht

An der Kfz-Haftpflichtversicherung führt kein Weg vorbei. Sie ist gesetzlich vorgeschrieben und für Führerscheinneulinge die wichtigste Autoversicherung. Fahranfänger sind damit bestens geschützt: Verschulden sie einen Unfall, bezahlt die Haftpflichtversicherung den Schaden des gegnerischen Verkehrsteilnehmers.

Extra-Spar-Tipp: Wer im Schadenfall einen Teil der Kosten selbst übernimmt, profitiert von günstigeren Beiträgen. Je höher die sogenannte Selbstbeteiligung ausfällt, desto mehr geben Versicherer beim Beitrag nach. 

Allianz - Kfz-Versicherung für Fahranfänger: Junger Mann telefoniert nach einem Auffahrunfall mit seinem Smartphone

Wann lohnt sich eine Kaskoversicherung für Fahranfänger?

Eine weitergehende Absicherung in Form einer Teil- oder Vollkasko ist insbesondere für ein neues oder teures Fahrzeug sinnvoll. Doch welche Kaskoversicherung deckt welche Schäden ab? Generell gilt: Die Kaskoversicherung springt bei Schäden am eigenen Fahrzeug ein, die Vollkasko bietet noch etwas mehr Leistung als die Teilkaskoversicherung.

Die Unterschiede:

  • Die Teilkaskoversicherung deckt in der Regel Glasbruch, Diebstahl und Raub, Elementarschäden (zum Beispiel Hagel oder Schäden durch Unwetter) oder -  abhängig vom Tarif - Tier- oder Marderbiss ggf. mit Folgeschäden sowie Zusammenstoß mit allen Tieren (Wildunfall) ab. Auch Schäden durch Brand, Blitzschlag und Explosion sind versichert.
  • Die Vollkaskoversicherung enthält alle Leistungen der Teilkasko und schützt zusätzlich vor den Folgen von Vandalismus, also Beschädigungen die durch mut- oder böswillige Handlungen Dritter entstehen.

Wann ein Vollkasko-Schutz nicht notwendig ist

Als Richtwert können Kfz-Halter den "Zeitwert" des Fahrzeugs nehmen, also die Summe, für die sie ihr Auto zum aktuellen Zeitpunkt verkaufen könnten. Auf den Wert wirken sich neben dem Fahrzeugalter der allgemeine Zustand und Verschleißerscheinungen aus, aber auch Faktoren wie Leistung, Ausstattung und das momentane Angebot und die Nachfrage nach diesem Fahrzeugtyp.

Grundsätzlich gilt: Bei neuen oder noch jungen Fahrzeugen lohnt sich eine Vollkaskoversicherung in der Regel immer. Übersteigt der Beitrag für die Vollkasko den Zeitwert des Fahrzeuges, genügt eine Teilkasko.

Ob diese sinnvoll ist, können Sie ganz einfach ermitteln: Überlegen Sie, wie groß das Loch wäre, das ein Schaden oder eine Reparatur in Ihr Budget reißen würde. Ein Hagelschaden kostet beispielsweise rund 2.000 Euro. Können Sie sich die Reparatur selbst nicht leisten und ist der Aufpreis im Verhältnis zum Wagenwert in Ordnung, lohnt sich eine Teilkaskoversicherung in jedem Fall.

Häufige Fragen
  • Gilt die Autoversicherung für Fahranfänger auch in anderen Ländern wie Österreich?

    Fahranfänger genießen mit ihrer Autoversicherung Versicherungsschutz in Österreich und innerhalb der geografischen Grenzen Europas. Das bedeutet, wer beispielsweise nach einem Abstecher in Österreich weiter nach Italien, Spanien oder Frankreich fährt, ist abgesichert. Der Versicherungsschutz besteht auch in außereuropäischen Gebieten, die zum Geltungsbereich der Europäischen Union gehören.

    Erweiterten Schutz haben Führerscheinneulinge, wenn Sie eine internationale Versicherungsbescheinigung („Grüne Karte“) besitzen. Diese schließt die Schadenregulierung auf die dort genannten nicht-europäischen Länder ein. Marokko, Tunesien und Israel sowie die außereuropäischen Teile der Türkei, Portugals (Madeira-Inseln) und Spaniens (Kanarische Inseln) gehören dazu. Die "Grüne Karte" bekommen Verkehrsteilnehmer von der Allianz.

    Versicherungsschutz in der Schweiz: Autos von Fahranfängern sind in der Heimat von Heidi und Matterhorn automatisch versichert. Seit 1974 existiert ein Kennzeichenabkommen mit den Eidgenossen. Die Schweizer Behörden erkennen das Autokennzeichen als Nachweis der Haftpflichtversicherung an. Darum müssen deutsche Verkehrsteilnehmer in der Schweiz die Grüne Karte nicht extra mitführen.

  • Was hat Werkstattbindung mit der Autoversicherung zu tun?

    Bis zu 20 Prozent Rabatt holen Autofahrer - auch Fahranfänger - beim Versicherungstarif heraus, wenn sie Werkstattbindung vereinbaren. Nachteil: Schäden müssen in Werkstätten repariert werden, die von der Versicherung vorgegeben werden.
  • Wirken sich Fahrsicherheitstrainings bei Verkehrswacht oder TÜV auf Beiträge aus?

    Eine gute Möglichkeit für Fahranfänger ist es, auf Verkehrsübungsplätzen von Deutscher Verkehrswacht oder TÜV Fahrpraxis zu sammeln. In Fahrsicherheitstrainings lernen  Führerscheinneulinge, wie sie brenzlige Situationen am besten meistern.

    So stehen richtiges Bremsen in Notsituationen und auf unterschiedlichen Fahrbahnbelägen genauso auf dem Programm wie korrekte Kurventechnik oder Ausweichen von plötzlich auftauchenden Hindernissen. Es gibt Versicherer, die derartige Kursteilnahmen mit besseren Tarifen in der Kfz-Versicherung honorieren.

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