Dunkelhaariger Mann mit Brille sitzt lächelnd mit Handy in der Hand am Tisch mit Laptop und Unterlagen
Wann lohnt sich ein Anbieter- oder Tarifwechsel?

Zahnzusatz­­ver­sicherung wechseln

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Bessere Leistungen und günstigere Beiträge
  • Ein Wechsel der Zahn­zusatz­versicherung (ZZV) kann helfen, Beitragskosten zu senken oder den Leistungsumfang Ihren aktuellen Bedürfnissen anzupassen.
  • In der Regel haben Sie zwei Optionen: Sie können den Anbieter oder den Tarif wechseln. Überlegen Sie auch, zu welchem Zeitpunkt es sinnvoll ist, die Zahnzusatzversicherung zu wechseln.
  • Neben allen Vorteilen, gilt es zu bedenken: Warte­zeiten und Zahn­staffel könnten eine Kosten­über­nahme von erforderlichen Behandlungen in naher Zukunft erschweren oder verhindern.
  • Wichtig beim Anbieterwechsel: Bevor Sie kündigen, sollten Sie die Zusage Ihres neuen Versicherers haben.
  • Zudem ist mit einer erneuten Gesund­heits­prüfung zu rechnen. Auch Alterungsrückstellungen können unter Umständen verloren gehen.
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Gute Gründe

Wer bereits eine Zahnzusatzversicherung (ZZV) abgeschlossen hat, sollte seinen Tarif von Zeit zu Zeit überprüfen. Denn im Bereich der Zahn­ver­siche­rungen kommen kontinuierlich neue und verbesserte Angebote auf den Markt. Mit einem Wechsel der Zahnzusatzversicherung können Sie nicht nur den Leistungsumfang Ihrem aktuellen Bedarf anpassen, sondern weitere Vorteile erzielen.

Anbieter wechseln? Oder in einen neuen Tarif wechseln beim selben Versicherungsunternehmen? Diese Entscheidung sollten Sie abhängig machen von Ihren zukünftigen Anforderungen und Ihrer persönlichen Situation. Auch die Mindestvertragslaufzeiten und Kündigungsfristen Ihres aktuellen Vertrages spielen eine Rolle bei der Überlegung, ob und wann Sie wechseln.

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Vor- und Nachteile
  • Ihr bisheriger Zahnzusatztarif leistet nur bei Regel­ver­sorgung auf Kassen­niveau.
  • Ihre aktuelle Zahn­zusatz­versicherung verbessert zwar die Regelversorgung der gesetzlichen Kranken­kassen, übernimmt aber keine Privat­leistungen (z.B. eine professionelle Zahnreinigung). Wenn Sie vorhaben, diese regelmäßig und ab sofort zu beanspruchen, macht z. B. der Wechsel zu einer Zahnzusatzversicherung ohne Wartezeiten Sinn.
  • Ihre jetzige Zusatz­versicherung übernimmt zwar privatärztliche Leistungen wie beispielsweise eine professionelle Zahnreinigung. Die Erstat­tungs­sätze inklusive Kassen­leistungen liegen allerdings bei 50 Prozent oder weniger.
  • Wichtige Leistungsbereiche – etwa die Kostenübernahme für Prophylaxe oder Zahn­behandlungen  (z.B. Füllungstherapie oder Wurzelbehandlungen) – sind nicht in Ihrem Tarif enthalten. Oder: In der aktuellen Zahnzusatzversicherung sind einzelne, für Sie persönlich wichtige Leistungsbereiche un­zu­reichend abgedeckt oder stark begrenzt, z.B. für Implantate, Inlays oder Verblendungen.
  • Ihr Zahnzusatztarif, den Sie z.B. für Ihr Kind abgeschlossen haben, umfasst keine kieferorthopädischen Behandlungen.
  • Sie wünschen sich künftig neben zahnmedizinischen Leistungen auch Behandlungen beim Heil­praktiker, Kostenübernahme für Sehhilfen und andere Gesund­heits­vorsorge­-Maß­nahmen? Für diese Kombination gibt es spezielle Zahnzusatztarife.
  • Sie sind mit Ihrem Zahn­zusatz­versicherer grundsätzlich unzufrieden – etwa weil der Service unzureichend ist oder Sie bei eingereichten Rechnungen immer wieder Probleme mit der Kostenerstattung haben.
  • Ihre aktuelle Zahn­zusatz­versicherung ist im Vergleich zu anderen Tarifen zu teuer geworden.
  • Die meisten Zahn­zusatz­ver­sicher­ungen schränken die Erstattungsleistung in den ersten zwei bis sechs Jahren ein. Das heißt: Mit dem Wechsel zu einem neuen Versicherer greift die dort vorgesehene Zahnstaffel (mit neuen, vertraglich festgelegten Höchst­erstattungsbeträgen). Wissen Sie bereits, dass in den kommenden Jahren kostspielige Zahnbehandlungen bevorstehen, ist ein Wechsel eher nicht sinnvoll.
  • Viele Zahnzusatztarife haben in den ersten drei bis acht Monaten nach Versicherungsbeginn Wartezeiten. Das heißt: Zahn­behand­lungen sind in diesem Zeitraum nicht erstattungsfähig, oder in bestimmten Leistungsbereichen eingeschränkt. Steht eine zahnmedizinische Behandlung kurz bevor, ist in diesem Fall ein Ver­sicherungs­wechsel wenig empfehlenswert. Alternativ käme hier die Zusatz­versicherung ohne Wartezeit für Sie in Frage: Hierbei sollten Sie jedoch auf die Zahnstaffel achten, die die Erstattungshöhe in den ersten Jahren einschränkt.
  • Ihr aktueller Tarif enthält Zusatzleistungen wie Sehhilfen, Heil­praktikerbehandlungen und andere Maßnahmen zur Gesundheitsvorsorge? Wechseln Sie zu einer neuen Versicherung, kann es sein, dass Sie diese verlieren. Sehhilfen separat abzusichern, ist meist unproblematisch. Anders sieht es bei Heil­praktiker- oder Gesund­heits­vor­sorge­leist­ungen aus. Prüfen Sie daher vorab, ob Sie Leistungen verlieren, die Sie unter Umständen nicht mehr versichern könnten.
  • Erneute Gesundheitsprüfung: Möchten Sie Ihre Zahnzusatz wechseln, durch­laufen Sie bei den meisten Versicherern zunächst eine Gesundheits­prüfung. Mithilfe des Checks ermitteln Versicherungs­gesell­schaften den Zustand Ihrer Zähne – zum Beispiel, ob Ihnen Zähne fehlen und Zahnersatz angedacht ist. Das heißt: Sie werden nach geplanten oder laufenden Behandlungen gefragt. In diesen Fällen kann die Ver­sicher­ung Ihren Antrag ablehnen oder einen Risiko­zuschlag (bei fehlenden Zähnen) verlangen. Bei Vor­erkrankungen oder geplanten Eingriffen an Ihren Zähnen kann der neue ZZV-Anbieter auch Leistungs­aus­schlüsse integrieren.
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So funktioniert's
Zahnärztin zeigt Mann in Behandlungsstuhl ein Röntgenbild seines Gebisses

Die Entscheidung ist gefallen: Sie wollen und werden Ihren Anbieter oder Zahnzusatzversicherungstarif wechseln. Damit das reibungslos klappt, gilt es vorab einige Aspekte zu berücksichtigen. Entscheidende Voraussetzung ist, dass Ihre Zähne gesund sind und das Gebiss sich insgesamt in einem guten Zustand befindet. Zudem sollten Sie grundsätzlich beachten:

Laufende Behandlung beenden, dann wechseln

Wechseln Sie die Zahnzusatzversicherung nicht, während Sie in laufender Behandlung sind, Maßnahmen planen oder Ihr Zahnarzt zu einem zahnmedizinischen Eingriff geraten hat. In der Regel leisten Zahn­zusatz­versicherungen nur für Versicherungs­fälle, die nach dem Wechsel eingetreten sind. Die ZZV nachträglich abzuschließen, ist meist nicht sinnvoll. Schließen Sie daher alle notwendigen Maßnahmen ab, bevor Sie sich nach einer neuen Zusatzversicherung umsehen.

Tipp: Um auf der sicheren Seite zu sein, klären Sie vorab mit der neuen Zahn­zusatz­versicherung, ab welchem Zeitpunkt zahnärztliche Maßnahmen wie Kronen, Inlays, Zahnbrücken, Veneers oder Kieferorthopädie als abgeschlossen gelten.

Wahl des Angebotes nach langfristigen Bedürfnissen

Die neue Zahnzusatzversicherung sollte alle Kriterien erfüllen, die Sie bei Ihrem bisherigen Versicherer oder Ihrem Tarif auf längere Sicht vermissen. Vergleichen Sie Angebote verschiedener Zahnversicherer und legen Sie besonders Augenmerk auf Leistungsumfang und potenzielle Einschränkungen:

  • Kostenerstattung: Wählen Sie einen Zahn­zusatz­tarif, der mindestens 70 Prozent der Gesamt­kosten übernimmt. Gerade bei kostenintensiven Eingriffen wie (Zahn-)Implantationen nach Zahnextraktionen oder bei aufwändigen Wurzelbehandlungen können zehn Prozent mehr oder weniger viel ausmachen.
  • Erstattungsmodalitäten: Prüfen Sie, ob die neue Zahnzusatz­versicherung nur die Regel­ver­sorg­ung optimiert oder auch privat­ärztliche Behandlungen abdeckt. Ist ersteres der Fall, kommt die ZZV für umfang­reichere Zahn­behand­lungen oder hoch­wertigen Zahn­ersatz nur sehr geringfügig auf. 
  • Kündigungsrecht: Meiden Sie Zahntarife, die dem Versicherer ein Kündigungsrecht einräumen. Ansonsten darf das Versicherungs­unternehmen die Zahnzusatz­versicherung ohne Ihre Zustimmung kündigen (gilt nur für die ersten 3 Jahre nach Versicherungsbeginn).

Erst neu abschließen, danach Altvertrag kündigen

Bevor Sie Ihre bestehende Zahnzusatzversicherung kündigen, sollten Sie beim neuen Versicherer einen Antrag stellen und tatsächlich angenommen sein. Denn es ist nicht garantiert, dass dieser Ihnen einen Zahntarif anbietet. Im schlimmsten Fall erhalten Sie eine Absage und haben Ihren bestehenden Vertrag bereits gekündigt. Die Folge: Sie stehen ohne Versicherungsschutz da. 

Kündigen Sie Ihren Zahntarif daher erst, nachdem Sie die Annahmebestätigung der neuen Versicherungsgesellschaft erhalten haben. Achten Sie auch darauf, dass Versicherungsende und Versicherungsbeginn zueinander passen. Sonst kann es zur Doppelversicherung kommen.

Vertrag schriftlich und ohne Formfehler beenden

Ihre Zahnzusatzversicherung kündigen Sie schriftlich. Das ist erfüllt durch Schrift- oder Textform. Bitte sehen Sie in den Versicherungsbedingungen nach, welche Form Sie einhalten müssen:

  • Die sogenannte Schriftform ist ein gesetzlicher Betriff, der für Verträge vor dem 01.10.2016 gilt. Für sie ist die eigenhändige Unterschrift nötig, der Versand per Fax reicht hier allerdings nicht. Vielmehr müssen Sie ein Originaldokument postalisch versenden. Am besten schicken Sie dieses per Einschreiben mit Rückschein. So können Sie den rechtzeitigen Versand nachweisen.
  • Für Verträge mit Versicherungsbeginn ab 01.10.2016 gilt keine Schriftform mehr. Hier reicht für die Kündigung die Textform: Sie erfordert keine Unterschrift und es reichen eine Briefkopie, ein Telefax oder eine E-Mail. 
Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen
Illustration Info: Gut zu wissen

Grundsätzlich gilt: Eine Zahn­zusatz­versicherung ist dann gut und sinnvoll, wenn sie Ihre individuellen Bedürfnisse absichert und Ihrer aktuellen Zahn­gesund­heit sowie Lebenssituation entspricht. Zu den wichtigsten Zahn­zusatz­leistungen gehören:

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Fristen und Laufzeiten

Mindestlaufzeiten

Haben Sie Ihre Zahnzusatzversicherung erst vor Kurzem abgeschlossen, ist ein Wechsel nicht ohne weiteres möglich. Die meisten Tarife sehen Mindest­ver­trags­laufzeiten zwischen einem und zwei Jahren vor (maximale, gesetzliche Mindestlaufzeit). Für Sie heißt das: Ihr Versicherungsvertrag ist erstmals kündbar zum Ablauf der vereinbarten Mindestlaufzeit. Ab diesem Zeitpunkt können Sie in eine neue ZZV einsteigen.

Kündigungsfrist beachten

Ist die Mindestvertragslaufzeit vorbei, können Sie Ihre Zahnversicherung in der Regel mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Vertragsjahres kündigen. Der genaue Zeitpunkt hängt von der Versicherung ab. Manche Anbieter werten das Kalenderjahr als Versicher­ungs­jahr. Dann ist eine Kündigung zum 31. Dezember möglich. Ihr Kündigungsschreiben sollte in diesem Fall bis spätestens 30. September beim Versicherer eingehen.

Andere Versicherungsgesellschaften gehen vom Datum des Vertragsabschlusses aus und berechnen das Versicherungsjahr. Zum Beispiel: Sie haben die Zahnzusatzversicherung am 1. Mai abgeschlossen. Das heißt: Ihr Versicher­ungs­jahr läuft bis 30. April. Unter Einhaltung der Kündigungs­frist können Sie den Vertrag bis zum 31. Januar kündigen. Tipp: Kündigen Sie lieber zu früh als zu spät. Denn oft verlängert sich die Vertrags­laufzeit stillschweigend um ein weiteres Jahr.

Sonder­kündigungs­recht nach Beitrags­­er­höhungen nutzen

Neben der ordentlichen Kündigung haben Sie unter bestimmten Voraussetzungen ein Sonder­kündigungs­recht.

Dieses sogenannte außerordentliche Kündigungsrecht steht Ihnen beispielsweise zu, wenn der Versicherer Ihren monatlichen Beitragssatz erhöht (Beitragserhöhung). Sie können Ihren Vertrag dann mit einer Frist von zwei Monaten kündigen und zu einer anderen Zahn­zusatz­ver­sicherung wechseln. Die zweimonatige Kündigungsfrist läuft, sobald Sie die Beitragsänderung erhalten haben. Die Wirkung Ihrer Kündigung bezieht sich auf den Zeitpunkt, zu dem sich Ihr Zahnzusatztarif verteuern würde.

Tipp: Nennen Sie die Beitrags­an­passung als Kündigungsgrund in Ihrem Schreiben. Ihre Kündigung ist zwar auch ohne Angabe dieses Grundes wirksam, Sie beugen damit jedoch eventuellen Missverständnissen vor. Finden Sie im Ratgeber Kündigen eine entsprechende Mustervorlage.

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Zahnzusatzversicherung Tarif wechseln
Hände tippen auf Computertastatur

Um Beitragskosten zu sparen oder bessere Leistungen zu erhalten, ist nicht immer ein Wechsel des Anbieters notwendig. Auch ein Tarifwechsel bei Ihrer aktuellen Versicherungsgesellschaft kann helfen, einen günstigeren oder leistungsstärkeren Zahnzusatztarif zu erhalten.

Vor­teile eines Tarifwechsels

Im Vergleich zum Anbieterwechsel, könnte der Tarifwechsel für Sie aus folgenden Gründen vorteilhaft sein:

  • Besseres Preis-Leistungs-Verhältnis: Sie passen den Versicherungsschutz an Ihre aktuelle Lebenssituation an und optimieren so den Preis für die Ihnen wichtigsten Leistungen.
  • Bestehende Alterungs­rück­stellungen bleiben in der Regel erhalten und verfallen nicht, sofern Sie zu einem Tarif mit Alterungsrückstellungen wechseln. 
  • Da der Versicherer Sie bereits "kennt", verzichtet er unter Umständen auf Wartezeiten (in Höhe des bisherigen Versicherungsschutzes).
  • Die bisherige Versicherungszeit wird meist auf die Zahnstaffel Ihres gewünschten Zieltarifs angerechnet. Das heißt, unter Umständen können Sie mehr Leistungen von Anfang an ohne Erstattungshöchstgrenzen in Anspruch nehmen können.
  • Kündigungsfristen entfallen: Ein Tarifwechsel innerhalb des gleichen Versicher­ungs­unter­nehmens ist jederzeit möglich.

Zu beachten: Wechseln Sie in einen Zahn­zusatztarif mit deutlich besseren Leistungen als in Ihrem alten Vertrag, führt die Versicherung häufig eine erneute Gesundheitsprüfung durch (Risikoprüfung bei Mehrleistung).

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Oft gefragt
Illustration Info: Oft gefragt

Hier kommt es auf Ihren Individualfall an. Wechseln Sie innerhalb eines Versicherungsunternehmens von einem Tarif mit Alterungsrückstellungen (AR) in einen Tarif ohne AR, gehen die ange­sam­melten Alterungsrückstellungen (fälschlicherweise oft Alters­rückstell­ungen genannt) verloren.

Im neuen Zahntarif stuft der Versicherer Sie ent­sprech­end Ihrer Altersgruppe ein. Wie bei allen Zahnzusatzversicherungen ohne Alter­ungs­rückstellungen erhöht sich Ihre monatliche Beitrags­prämie dann stufen­weise während der Vertragslaufzeit – zum Beispiel alle drei, fünf oder zehn Jahre, entsprechend Ihres Alters. Aufgrund der steigenden Kosten sollte ein solcher Tarifwechsel gut überlegt sein.

Im umgekehrten Fall – also beim Wechsel von einem Tarif ohne AR in einen Tarif mit AR – gliedert der Versicherer Sie in die zum Wechselzeitpunkt gültige Altersgruppe ein. Eine Beitragserhöhung aufgrund des steigenden Alters haben Sie ab dann nicht mehr zu befürchten.

Heißt: Je jünger Sie als Versicherungsnehmer einsteigen, umso günstiger ist ihr Beitragssatz. Bleiben Sie Ihrer Zahnzusatzversicherung dann auch noch treu, bezahlen Sie auf lange Sicht weniger für den Versicherungsschutz mit AR, als bei einem Tarif ohne Alterungsrückstellungen.

  • Zu beachten: Wechseln Sie den Versicherer, können Sie die bereits angesparten Rücklagen nicht zu einem anderen Anbieter mitnehmen.
Illustration Info: Oft gefragt
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Checkliste
  1. Wie steht es um Ihre Zahngesundheit? Sind Sie aktuell in zahnärztlicher Behand­lung? Geplante oder angeratene Zahnbehandlungen sind ein Hindernis für einen reibungslosen ZZV-Wechsel.
  2. Prüfen Sie Leistungsumfang, monatliche Kosten und Beitragsentwicklung Ihrer aktuellen Zahn­zusatzversicherung.
  3. Vergleichen Sie die Angebote verschiedener Zahntarife mit besonderem Augenmerk auf ihre Erstattungskataloge und Einschränkungen. Mindestens 70 Prozent der Gesamtkosten sollten unabhängig vom Festzuschuss der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) abgedeckt sein.
  4. Überprüfen Sie, ob die neue Zahn­zusatz­ver­sicher­ung Wartezeiten für bestimmte (oder alle) Leistungen vorsieht.
  5. Fordern Sie ein Angebot bei der Zahn­zusatz­ver­sicher­ung Ihrer Wahl an.
  6. Kündigen Sie Ihren alten Tarif erst, wenn Sie die Zusage Ihrer Wunschversicherung erhalten haben. Nur so schließt sich der neue Ver­sicher­ungs­schutz nahtlos an.

 

 

Optimal abgesichert
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