• Eine Komposit­füllung besteht aus kleinsten Keramik-, Quarz- und Glas­partikeln sowie Kunst­stoff. Diese Art der Zahn­füllung wird zur Zahn­reparatur genutzt, beispiels­weise wenn Sie ein Loch im Zahn haben oder andere Defekte an Ihren Zähnen festgestellt werden.
  • Komposit­füllungen sind lange haltbar und das Material ist zahnfarben. Aufgrund seiner ästhetischen Vorzüge ist Komposit daher optimal für Zahn­behandlungen im Frontzahn­bereich geeignet.
  • Die Kosten für eine einfache Komposit­füllung übernimmt die Kranken­kasse bei Behandlungen im Frontzahn­bereich. Im Seitenzahn­bereich und Backenzahn­bereich werden hingegen nur die Kosten für Amalgam­füllungen übernommen.
  • Die Mehrkosten für eine Komposit­füllung, die die gesetzliche Krankenkasse nicht übernimmt, müssen Sie selbst tragen. Bei den MeinZahnschutz-Tarifen der Allianz werden Zahn­füllungen aus Komposit hingegen als Premium­Leistung mit 100 Prozent Kosten­erstattung übernommen. Und das ohne Begrenzung.

Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahn­staffel und die Gebühren­ordnung für Zahn­ärzte (GOZ) / für Ärzte (GOÄ). Die Allianz zahlt bis zu deren Höchst­sätzen.

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Monatlicher Beitrag für den Tarif MeinZahnschutz 75 ohne Alterungsrückstellungen in der Altersgruppe 21–30 Jahre. Die jeweiligen Prozentsätze enthalten die Vorleistung der gesetzlichen Krankenkasse. Die Erstattung erfolgt bis zu den Höchstsätzen der Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) und Ärzte (GOÄ). In den ersten drei Kalenderjahren gelten Erstattungshöchstgrenzen.

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Erklärung
Sie haben einen kariösen Defekt oder ein kleines Stück an einem Zahn ist abge­brochen? Dann ist in der Regel eine nahezu unsicht­bare Versorgung mit einer Komposit­füllung möglich. Der Begriff Komposit bezeichnet zahn­farbene, plastische Materialien für die Zahn­füllung.

Die Komposit­füllung wird umgangs­sprachlich auch als Kunst­stoff­füllung bezeichnet. Allerdings ist dieser Begriff irre­führend. Verwendet wird ein Füll­material mit der Bezeichnung Composite (= Englisch: zusammen­gesetzt). Es besteht nur zu etwa 20 Prozent aus Kunst­stoff und zu 80 Prozent aus kleinsten Glas-, Keramik- und Quarz­partikeln. Diese Mischung sorgt für Stabi­lität und Haltbar­keit bei der Komposit­füllung.

Auch ästhetisch überzeugt diese Art der Zahnfüllung. Verglichen mit Füll­materialien wie Amalgam oder Gold sind Füllungen aus Composite zahn­farben und absolut unauf­fällig. Zudem sind sie frei von Queck­silber und in der Regel gut verträglich.

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Anwendung und Behandlungs­methoden
Defekte an der Zahnhart­substanz sollten mittels Füllungs­therapie zügig verschlossen werden, um weitere Beschwerden zu vermeiden. Eine Komposit­füllung eignet sich aufgrund ihrer hervor­ragenden Material­eigenschaften in der Regel für eine Zahn­füllung aller Zähne.
 

Geeignet ist eine Kompositfüllung zwar grund­sätzlich für alle Zähne. Aus ästhetischen Gründen wird sie als Kassen­leistung aber nur für den Front­zahn­bereich erstattet. Da moderne Composite-Materialien durch blaues UV-Licht ausge­härtet werden, sind sie direkt belastbar. Somit können Sie nach der Behandlung gleich etwas essen, sofern Sie keine Betäubung erhalten haben. In diesem Fall sollten Sie warten, bis Sie im betroffenen Bereich wieder Gefühl haben, um sich nicht selbst zu verletzen.

Eine Behandlung in Form einer Komposit­füllung kann in verschiedenen zahn­medizinischen Bereichen angewendet werden. Eine beispiel­hafte Über­sicht finden Sie in folgender Tabelle:

Wischen um mehr anzuzeigen

Zahnreparatur
Zahnbehandlung
Zahnrestauration
Zahnkorrektur
Zahnfüllung an Schneidezahn bzw. im Frontzahnbereich  Füllung von Milchzähnen Kauflächenrestauration Zahnumformungen mit ästhetischem Hintergrund
Zahnfüllung bei kariösen Defekten Füllung von Zahnhälsen Aufbaufüllungen vor Versorgung mit Zahnkrone Korrektur von Defekten in den Zahnzwischenräumen
Füllungstherapie bei Erosionen   Eckaufbauten, z. B. bei einem abgebrochenen Zahn  
Ist die Schmelz­wand des beschädigten Zahns zerstört oder das Loch im Zahn zu groß, ist eine Füllungs­therapie mit Composite nicht geeignet. Ob Sie eine Komposit­füllung benötigen, kann Ihnen Ihre Zahn­ärztin bzw. Ihr Zahn­arzt sagen. Suchen Sie diese/n regel­mäßig für eine Prophylaxe und die Vorsorge­untersuchungen auf.

Dank der Eigen­schaften des Füll­materials muss der zu behandelnde Zahn bei einer Komposit­füllung kaum beschliffen werden. Kompo­sit­füllungen kleben am Zahn regel­recht fest. Im plastischen Zustand werden sie mit einem speziellen Kleber im Einschicht­verfahren oder als geschichtete Füllung in das Loch einge­bracht. Anschließend wird die Füllung durch licht­härtende Poly­merisation mit einer UV-Lampe verfestigt.

Abhängig davon, welche Zahn­schäden oder Defekte behandelt werden sollen, kommen verschiedene Komposit­füllungen zum Einsatz:

Einfache Komposit­füllung:

  • Geeignet für kleinere Karies­schäden, Einbringen in einem Arbeits­schritt

Geschichtete Komposit­füllung:

  • Geeignet für tiefere und groß­flächigere Defekte, Einbringen in mehreren Arbeits­schritten

Geschichtete Komposit­füllung mit Mehrfarb­technik:

  • Durch eine bessere Anpassung an die natürliche Zahn­farbe geeignet für den sichtbaren Zahn­bereich, mehrere Arbeits­schritte
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Gesamt­kosten
Die Kosten für eine Komposit­füllung variieren und sind vom Aufwand der gewählten Methode abhängig.

Die Komposit­füllung Kosten setzen sich aus:

  • Behandlungs­kosten sowie
  • Material­kosten zusammen.
  • Labor­kosten fallen nicht an.

Eine dreiflächige Komposit­füllung kostet beispielsweise an die 130 Euro. Die Richt­werte für eine Füllungs­therapie mit Composite liegen allgemein bei circa 50 bis 300 Euro.

Kosten­übernahme
  • Übernahme der Kosten bei gesetzlichen Krankenkassen

    Erstattungsbeispiel – dreiflächige Kompositfüllung:

    Eine Übernahme der Behandlungs­kosten erfolgt in folgenden Fällen:

    • im Frontzahnbereich (bis Zahn 3 von der Mitte gezählt, also Schneidezähne bis Eckzähne)
    • im Seitenzahnbereich und Backenzahnbereich nur dann, wenn Amalgam nicht verwendet werden darf. Dies ist beispielsweise der Fall bei einer Amalgam-Allergie oder bestehender Nieren­insuffizienz, während der Schwanger­schaft und Still­zeit und bei Kindern bis 15 Jahre.

    Falls keiner der oben genannten Punkte zutrifft, zahlt die gesetzliche Kranken­versicherung nur die Kosten in Höhe einer Amalgam­füllung. Entscheiden Sie sich für eine höher­wertige Zahnfüllung mit Composite (Komposit­füllung) im Backen­zahn­bereich, erhalten Sie von Ihrem Zahn­arzt einen Kosten­voranschlag über die Höhe der Gesamt­kosten. Diese berechnen sich nach der Gebühren­ordnung für Zahnärzt:innen (GOZ).

    Berechnung der Behandlungskosten

    Je nach Arbeits­aufwand wird der 2,3-fache bis 3,5-fache Satz für die Behandlung angesetzt. Von den errechneten Gesamt­kosten wird dann die Regel­leistung der Kranken­kasse abge­zogen. Die Differenz zwischen den Gesamtkosten und der Regelleistung stellt Ihren Eigen­anteil dar. Je nach Behandlungs­methode beträgt diese Zuzahlung zwischen Null und 250 Euro.

    In der sogenannten Mehr­kosten­verein­barung erklären Sie sich beim Zahnarzt oder Zahnärztin dazu bereit, die entsprechenden Kosten zu übernehmen.

  • Kostenerstattung der Privaten Krankenversicherung

    Je nach gewähltem Tarif können die Kosten für eine Komposit­füllung von der Privaten Krankenversicherung ganz oder teil­weise erstattet werden. Von Bedeutung ist neben den vertrag­lich verein­barten Leistungen eventuell auch eine fest­gelegte Selbst­beteiligung für diese Leistung. Auskunft über die Kosten­über­nahme gibt der Versicherer auf Anfrage.
  • Kostenübernahme durch eine private Zahnzusatzversicherung

    Mit einer privaten Zahnzusatzversicherung können Sie Ihren Eigen­anteil für die Füllungs­therapie reduzieren, mitunter fällt er je nach Tarif auch komplett weg. Lesen Sie hier, wie viel in den Allianz MeinZahnschutz-Tarifen über­nommen wird. Denken Sie bei Abschluss daran, dass bestimmte Voraus­setzungen für die Kosten­übernahme erfüllt sein müssen. Stichwort: Zahnstaffel.

    Tipp: Bei allen Allianz MeinZahnschutz-Tarifen werden 100 Prozent der Kosten ohne Begrenzung für Zahnfüllungen und damit zusammenhängenden Behandlungen, inklusive Schmerz- und Angstausschaltung übernommen. Zu beachten sind dabei die tarifliche Zahnstaffel und die Gebührenordnung. Die Allianz zahlt bis zu den Höchstsätzen laut Gebührenordnung für Zahnärzt:innen (GOZ) / Ärzt:innen (GOÄ).

  • Kostenersparnis dank Bonusheft?

    Anders als bei Zahnersatz hilft Ihnen bei Zahnfüllungen ein sorg­fältig geführtes Bonus­heft nicht dabei, Kosten zu sparen. Denn für Füllungen gibt es keine Festzuschüsse. Jedoch verringert die Wahr­nehmung der regel­mäßigen Vorsorge­unter­suchungen die Gefahr der Ausbreitung von Karies und damit die Notwendigkeit einer Füllungstherapie.
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Pro und Contra
Die Zusammensetzung des Komposits, einer Kunststofffüllung mit hohem Glas-, Quarz- und Keramikanteil, beschert dem Füllmaterial viele Vorteile. Was eine Kompositfüllung auszeichnet und welche Nachteile sie bietet, haben wir Ihnen hier zusammengestellt:
  • Zahnsubstanz schonendes Vorgehen bei dieser Art der Kunststofffüllung
  • Gute Haltbarkeit an der Zahnstruktur durch klebende Befestigung
  • Anders als bei Amalgam besteht nicht die Gefahr einer "Sprengung" des Zahns infolge der Material­ausdehnung
  • Gut verträglich, allergische Reaktionen sind sehr selten
  • Haltbarkeit von mehreren Jahren
  • Ästhetisch ansprechendes Ergebnis, da die Füllung an die natürliche Zahnfarbe angepasst werden kann
  • Aufgrund ihrer Fließ­fähigkeit insbe­sondere für schwer zugäng­liche Stellen geeignet, wie Zahn­hals­füllungen oder kleinere Kavitäten im Seiten­zahn­bereich.
  • Teurer als Amalgam, die Patient:in trägt ggf. einen Teil der Kosten selbst (Zuzahlungen)
  • Zähneknirschen beeinträchtigt die Stabilität, vor allem bei Füllungen im Bereich der Kaufläche
  • längere Behandlungszeit beim Einsetzen einer Kompositfüllung als bei einer Amalgamfüllung
  • Mögliche Gefahr der Verfärbung durch Kaffee, Tee oder Nikotin
  • Weniger lange haltbar als Amalgam
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Im Vergleich
Ein kariöser oder abgebrochener Zahn muss zahn­medizinisch versorgt werden, um weitere Schäden und einen möglichen Zahn­verlust zu verhindern. Dabei kann unter­schiedliches Füllungs­material zum Einsatz kommen. Neben den immer beliebter werdenden Komposit­füllungen gibt es noch alternative Füll­stoffe für die Versorgung eines Zahnes.
  • Amalgam – die klassische Füllung

    Amalgam ist silberfarben und besteht aus einer Mischung von Silber, Kupfer, Zinn sowie Queck­silber. Das weiche, leicht formbare Material kann direkt in den Zahn gefüllt werden. Amalgam ist dabei vor allem für schwer zugängliche kariöse Defekte im Bereich der Seiten- und Backen­zähne das Mittel der Wahl. Kompositfüllung um diese Kauflächen herum ist oft nicht ideal. Denn hier herrscht ein hoher Kaudruck vor. Eine Kompositfüllung im Backenzahn ist daher weniger haltbar als eine Amalgamfüllung.

    Amalgam ist einer der ältesten und best­erforschtesten Werk­stoffe. Dennoch gibt es immer wieder Diskussionen zur gesund­heitlichen Unbedenk­lichkeit von Queck­silber. Es lässt sich aber sagen, dass die Queck­silber­belastung durch Zahn­füllungen im gleichen Ausmaß vorliegt wie durch die Nahrungs­auf­nahme. Beispielsweise beim Verzehr von Seefisch aus belasteten Gewässern. Dennoch ist die Anwendung bei Schwangeren, Kindern und Patient:innen mit bestimmten Erkrankungen nicht vorgesehen. Das liegt am vorsorglichen Gesundheitsschutz.

  • Inlays – Einlagefüllungen aus dem Labor

    Inlays werden zunächst im zahn­technischen Labor angefertigt und dann in den vorbereiteten Zahn eingesetzt. Sie bestehen häufig aus Keramik oder Gold, nur selten aus Kunst­stoff. Der Einsatz eines Inlays ist wie bei jeder anderen Zahn­füllung nur möglich, wenn nach der Karies­ent­fernung noch aus­reichend Zahn­substanz vorhanden ist. Schließlich muss der Zahn dem Kaudruck standhalten.

    Inlays werden immer individuell ange­fertigt. Für die Pass­genauig­keit sind mehrere Behandlungs­schritte not­wendig. Bis zur Fertig­stellung des Inlays wird ein Zahnprovisorium eingesetzt. Inlays erfordern ein Höchst­maß an Präzision. Eine gute Zusammen­arbeit zwischen Zahn­arzt oder Zahn­ärztin und Zahn­techniker:in ist nötig, damit sie im festen Zustand in den Zahn einge­bracht werden können und optimal in die Kavität passen.

  • Veneers – Verblendschalen für bestehende Zähne

    Veneers sind genauer betrachtet eigentlich keine Alternative zu einer Komposit­füllung. Es handelt sich dabei um Verblendschalen aus Keramik oder Kunststoff. Sie sind hauch­dünn und werden auf bestehende Zähne aufge­setzt.

    Für jeden Zahn ist eine individuelle Anfertigung notwendig. Nach der Behandlung eines Front­zahns mit einer Zahn­füllung besteht die Möglich­keit, diesen mit Veneers zu versehen, um ein ästhetisches Zahnbild zu schaffen.

  • Zement – die provisorische Übergangslösung

    Als provisorische Übergangslösung kommt nicht selten Zement als Füll­körper zum Einsatz. Soge­nannter Glasionomer-Zement (GIZ) ist gut verträglich und karies­hemmend, da er Fluorid freisetzt.

    Im Gegensatz zu Kompositen stellen Zement­füllungen jedoch keine dauer­hafte Lösung dar: Aufgrund ihres schnellen Abriebs und der geringen Stabilität halten sie der Kau­be­lastung nicht lang­fristig stand. Daher nutzen Zahnärzte und Zahnärztinnen Zement meist nur als Provisorium, bis beispiels­weise ein pass­genaues Inlay angefertigt ist.

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Zahn­füllung mit Composite
Hier sehen Sie Schritt für Schritt, welcher Ablauf Sie beim Zahn­arzt oder der Zahn­ärztin erwartet. Die Behandlungs­dauer ist abhängig von Art und Größe der Füllung, der Anzahl der Arbeits­schritte und der notwendigen Vorbereitung des Zahns.
01
Bevor die Komposit­füllung in den Zahn einge­bracht wird, muss dieser natürlich vorbereitet werden. Zunächst werden alle kariösen Stellen gründlich entfernt und der Zahn gesäubert.
02
Anschließend wird ein sogenannter Koffer­dam gelegt (eine Art Gummituch), um den Zahn vor Blut und Speichel zu schützen. Not­wendig ist dies auch, damit das Füllungs­material besser haftet.
03
Mittels chemischer Aufrauung und einem Dentin­adhäsiv (Binde­mittel, um Füllungs­stoff am Zahn haftend zu machen) lässt sich der Halt zwischen Zahn und Composite verbessern. Die ange­wandte Adhäsiv­technik sorgt dafür, dass sich Schmelz und Füllung optimal miteinander verbinden (Schmelz-Dentin-Adhäsiv­technik) und keine Randspalten zurückbleiben.
04
Im nächsten Behandlungs­schritt wird das verform­bare Composite in das Zahn­loch einge­bracht und mit einer Poly­merisations­lampe (Spezial­licht zur Verfestigung) ausge­härtet. Bei größeren Zahn­defekten erfolgt dies in mehreren Arbeits­schritten (Mehr­schicht­technik). Eine Unter­füllung, die beispiels­weise bei Metall-Füllungen den empfindlichen Über­gang zum Zahnnerv schützt, ist bei Komposit­füllungen nicht zwingend nötig.
05
Ist das Material ausgehärtet, wird der Koffer­dam entfernt und der Zahn poliert. Außer­dem wird die Füllung bei Bedarf noch einmal für die einwand­freie Funktion beim Kauen, Sprechen und Schlucken beschliffen. Zum Abschluss erfolgt in der Regel eine Fluori­dierung für besseren Schutz und Widerstandsfähigkeit.
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Häufige Fragen
Was möchten Sie gerne wissen?
  • Wie lange hält eine Kompositfüllung?

    ­Komposit­füllungen sind gerade durch ihren hohen Anteil an Glasteilchen und Quarzen (Kiesel­säure) sehr robust und langlebig. Zwar zählen sie durch die 20 Prozent Kunststoff-­Bei­mischung zu den Kunststoff­füllungen; doch auch hier hat sich in den letzten Jahren viel getan. Hoch­wertige Komposit­füllungen halten inzwischen zuverlässig den Druck- und Kau­belastungen stand und müssen im Durch­schnitt alle 4-6 Jahre ausgetauscht werden. Bei Amalgam liegt die Halt­barkeit in etwa bei bis zu 8 Jahren.
  • Kann es bei einer Kompositfüllung zur Unverträglichkeit kommen?

    Prinzipiell können Füllungen mit Kompositen allergische Reaktionen auslösen, da sie allergene Substanzen enthalten. Tatsächlich treten solche Un­ver­träg­lich­keiten aber selten bei Patienten auf. Eine Allergie auf die Komposit­füllung äußert sich durch Symptome wie Ekzeme im Mund­raum und Gesicht, Knötchen­bildung bis hin zu Asthma oder Grippe­symptomen. Suchen Sie im Fall einer Un­ver­träg­lich­keit Ihren be­han­deln­den Zahn­arzt auf. Bei Nicht­ab­klingen der allergischen Reaktion ist die Komposit­füllung zu entfernen.
  • Eignet sich eine Kompositfüllung für meine Zahnlücke?

    Insbesondere durch Parodontitis entstehen oft unschöne große Zahn­zwischen­räume (sogenannte Black Triangle) oder Zahn­lücken. Durch den Aufbau mit Kompositen ist es möglich, diese Lücken zu schließen. Dazu wird die Komposit­füllung vom Zahn­arzt so am Zahn modelliert, dass die Zwischen­räume ver­kleinert werden. Im Vergleich zu Veneers sind Komposite wesentlich günstiger und substanz­schonender.
  • Eignen sich Kompositfüllungen für jeden Zahn?

    Grundsätzlich eignet sich Komposit als Füllungsart aufgrund seiner guten Haltbarkeit und Verträglichkeit für Zahn­füllungen an jedem Zahn. Auch schont Komposit das Zahn­material, da für eine Zahn­füllung nur wenig der Zahn­substanz geschliffen werden muss. Durch ihre besonderen ästhetischen Vorteile finden Komposit­füllungen aber vor allem bei Zahn­behandlungen der Front­zähne und Schneide­zähne Verwendung. Hier werden die Kosten in der Regel komplett von der gesetzlichen Kranken­kasse über­nommen. Anders sieht es im Seiten­zahn­bereich oder bei einer Komposit­füllung im Backen­zahn aus. Hier müssen Patienten die Mehr­kosten im Vergleich zu Amalgam­füllungen selbst über­nehmen.
  • Wie wird eine Kompositfüllung am Zahn befestigt?

    Abhängig von Größe und Art der Zahn­füllung (Reparatur von Zahn­defekten oder Aufbau­füllung) erfolgt eine Komposit­füllung in einem oder mehreren Arbeits­schritten. Zu Beginn der Zahn­behandlung wird der ent­sprechende Zahn vorbereitet, etwaige Defekte gründlich entfernt und der Zahn­schmelz chemisch auf­geraut. Im Anschluss wird das formbare Composite mithilfe eines speziellen Klebers in das Loch im Zahn eingebracht. Eine UV-Lampe lässt das Material aushärten.
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