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Frau lässt sich bei Zahnarzt über Kieferorthopädie beraten

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Kosten & Möglichkeiten

Kiefer­orthopädie & Zahns­pange für Erwachsene

Eine Zahn­spange für Erwachsene
  • Ein schönes Lächeln ohne schiefe Zähne - das ist auch für Erwachsene möglich, die von einer Fehlstellung betroffen sind. Mit einer Zahnspange können Sie Ihre Zähne in Form bringen.
  • Unter der Kieferorthopädie wird die Diagnose, Behandlung und Prävention von Zahn- und Kieferfehlstellungen verstanden.
  • Zähne können sich auch im Erwachsenenalter oder nach einer Zahnspange in der Kindheit noch verschieben. Zahnfehlstellungen können eine mögliche Ursache für vorzeitigen Zahnverschleiß sein.
  • Eine Behandlung der Zahnfehlstellungen kann zwischen ein paar Monaten und circa zwei Jahren dauern, je nachdem wie stark Ihre Zähne verschoben sind. Die Kosten für eine kieferorthopädische Behandlung für Erwachsene liegen durchschnittlich zwischen 1.000 und 6.500 Euro.
  • Eine Zusatzversicherung für die Zähne übernimmt diese Kosten bei Erwachsenen häufig nicht.
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Kosten für eine Zahns­pange
Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für Kieferorthopädie ab dem 18. Lebensjahr nur in Sonderfällen. Wenn Sie Ihre Zähne wieder an die richtige Position bringen möchten, kann eine kieferorthopädische Behandlung deshalb teuer werden. Die Kosten für eine Zahnspange für Erwachsene hängen vor allem von der Schwere Ihrer Fehlstellung ab.

Wenn Sie nur kleinere Fehlstellungen korrigieren lassen möchten, liegen die durchschnittlichen Kosten zwischen 1.000 und 1.500 Euro. Eine Komplettbehandlung kann bis zu 5.000 Euro kosten, eine transparente Zahnspange zwischen 3.500 Euro und 6.500 Euro.

Diese Kosten sind nur Durchschnittswerte und können je nach Behandlung und Arzt stark schwanken. Bevor Sie eine kieferorthopädische Behandlung beginnen, sollten Sie sich auf jeden Fall die Kosten genau erklären lassen. Eine Zusatzversicherung kann Ihnen dabei helfen, den Eigenanteil zu reduzieren.

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Gut zu wissen

Der Schweregrad von Zahnfehlstellung wird medizinisch in kieferorthopädische Indikationsgruppen (KIG) von 1 bis 5 unterteilt, wobei eine leichte Fehlstellung der KIG 1 zugeordnet wird und besonders schwere Fehlstellungen mit KIG 5 klassifiziert werden.

Die Schwere der Fehlstellung ist ein Indikator für die Höhe der zu erwartenden Behandlungskosten beim Kieferorthopäden.

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Das zahlt die Versicherung
Eine kieferorthopädische Behandlung steht bevor und Sie wissen nicht, ob Ihre gesetzliche Krankenversicherung Sie dabei unterstützt?
Eine Zahnspange als Zahnkorrektur für Erwachsene – geht das überhaupt? Dies ist heute keine Seltenheit mehr. Denn nicht nur Jugendliche lassen sich Ihre Zähne korrigieren, sondern auch Erwachsene. Egal ob Sie nur einen kleinen Schönheitsmakel loswerden möchten oder Sie durch eine Fehlstellung im Kiefer Schmerzen haben: In beiden Fällen bietet sich die Kieferorthopädie für Erwachsene an. Sprechen Sie mit Ihrem Zahnarzt, dieser leitet Sie zu einem geeigneten Kieferorthopäden weiter.

Die gesetzliche Krankenversicherung übernimmt eine Behandlung nur, wenn eine schwere Kieferanomalie vorliegt und Sie deswegen eine Kombination aus einer kieferorthopädischen und kieferchirurgischen Behandlung benötigen. Das ist in der Regel nur bei schweren Fehlstellungen der Fall, die durch eine Erkrankung oder nach einem Unfall auftreten. Die Zahnzusatzversicherung füllt deshalb im Bereich Kieferorthopädie eine wichtige Versorgungslücke. Vor allem Kinder und Jugendliche profitieren von den Leistungen der Zusatzversicherung bei der Behandlung von Zahnfehlstellungen.

Versicherer bieten in der Regel selten Tarife an, welche kieferorthopädische Leistungen auch für Erwachsene beinhalten. Bei der Allianz werden diese Leistungen beispielsweise in einer Zahnzusatzversicherung, dem Tarif ZahnPrivat, angeboten. Wenn Sie zu diesem Tarif Fragen haben, 
beraten wir Sie gerne.

Bei Kindern hingegen ist eine kieferorthopädische Behandlung häufig fester Bestandteil und die meisten Versicherer bezahlen diese bis 16, 19 oder 21 Jahre. 

Achtung: Vor der Zahnspange noch eine Zahnzusatzversicherung abschließen? Versicherer schließen Leistungen, die vor Abschluss der Zusatzversicherung vom Arzt festgestellt wurden, oft vom Versicherungsschutz aus. Zudem kann es zu Beginn der Versicherung für manche Behandlungen eine Wartezeit geben oder eine Leistungsbegrenzung, das heißt, die Kostenübernahme erfolgt beispielsweise in den ersten beiden Versicherungsjahren nur bis zu einer festgelegten Erstattungssumme.

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Schadenbeispiel
Eine Zahnzusatzversicherung übernimmt meist einen Großteil der Kosten für kieferorthopädische Behandlungen bei Erwachsenen nach Unfällen und im Falle schwerer Erkrankungen. Ein Beispiel.

Martina B. stürzt schwer bei einem Fahrradausflug und erleidet unter anderem einen komlizierten Bruch ihres Unterkiefers. Eine länger andauernde kieferorthopädische Behandlung ist in der Folge notwendig. Da sie eine Zahnzusatzversicherung abgeschlossen hat, muss sie nur einen geringen Anteil der Behandlungskosten selber tragen. Eine Zusatzversicherung ist deshalb auch für Erwachsene sinnvoll und übernimmt viele weitere Leistungen wie Zahnersatz, Zahnbehandlungen und Prophylaxe.

In den Tarifen DentalPlus und DentalBest der Allianz werden Ihnen beispielsweise 75 bzw. 90 Prozent der insgesamt anfallenden Kosten bis zu einem tariflichen Höchstbetrag erstattet.

Dann schreiben Sie uns. Ihr Allianz Ansprechpartner vor Ort wird sich umgehend bei Ihnen melden.
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Wie entsteht eine Verschiebung?
Auch im Erwachsenen­alter können sich die Zähne im Gebiss noch verschieben. Dafür gibt es drei Hauptursachen.

Unter schiefen Zähnen leiden nicht nur Kinder. Zähne und Kiefer verändern sich im Kindesalter zwar am meisten, aber auch im Erwachsenenalter kann sich das Gebiss verschieben. Egal ob Sie bereits eine Zahnspange hatten oder in jungen Jahren die Zähne noch gerade standen.
 
Dafür gibt es in der Regel drei Hauptursachen:
 
  1. Auf einmal werden die Zähne schief: Sie hatten in Ihrer Kindheit vielleicht gar keine schiefen Zähne und wundern sich nun, dass sie sich im Erwachsenenalter auf einmal verschieben? Eine Zahnfehlstellung bei Erwachsenen ist keine Seltenheit. Sprechen Sie dazu mit Ihrem Zahnarzt. 
  2. Schiefe Zähne trotz Zahnspange: Schmerzende Zähne, ein drahtiges Lächeln und trotzdem wieder schiefe Zähne? Das ist ärgerlich. Aber nach einer kieferorthopädischen Behandlung in der Kindheit können sich die Zähne wieder verschieben. Wenn Ihre Zähne stark verschoben wurden, neigen sie umso mehr dazu, in ihre ursprüngliche Stellung zurückzuwandern. Das nennt sich Rezidiv und kommt vor allem dann vor, wenn Sie nach einer abgeschlossenen Behandlung keinen Retainer bekommen haben. Ein Retainer ist ein kleiner Draht, der an der Rückseite der Zähne im Kiefer angeklebt wird, um sie in Position zu halten. 
  3. Neben dieser Möglichkeit können aber auch Zähneknirschen, Fehlbelastungen der Kiefergelenke oder ein nicht versorgtes Lückengebiss eine Fehlstellung der Zähne verursachen.
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Behandlungs­formen
Auch wenn eine Zahnspange bei Erwachsenen heute nichts Ungewöhnliches mehr ist, möchten viele doch lieber etwas Unauffälliges. Für einige Patienten ist daher eine unsichtbare Zahnspange sinnvoll. Wir zeigen Ihnen, welche Lösungen für Erwachsene vorwiegend verwendet werden und welche Möglichkeiten es gibt, sodass die Zahnspange Ihr Geheimnis bleibt.
  • Feste Zahnspange mit Brackets

    Eine effektive Methode, um Zähne bei Erwachsenen zu begradigen, ist eine festsitzende Zahnspange. Hier gibt es mittlerweile unauffällige Lösungen, wie durchsichtige Brackets (Keramikbrackets). Diese dienen als Halterung für die Bögen, mit denen die Zähne letztlich bewegt werden.
  • Lingualtechnik

    Bei der Lingualtechnik wird die festsitzende Zahnspange auf der Zahninnenseite angebracht und ist somit von außen unsichtbar. Das Einsetzen der Brackets und Wechseln der Bögen ist allerdings aufwendiger und somit teurer.

    Auch die Reinigung gestaltet sich für Patienten etwas komplizierter, da die Brackets an den Zahninnenseiten schwieriger zu erreichen sind.

  • Herausnehmbare Zahnspangen

    Mit einer herausnehmbaren Zahnspange oder Zahnschiene können Fehlstellungen behandelt werden. Die Wahl des Behandlungsgeräts hängt von der Art der Fehlstellung ab sowie von den Bedürfnissen und Wünschen des Patienten.
  • Aligner (z. B Invisaligntechnik)

    Aligner, beispielsweise Invisalign ©, sind herausnehmbare transparente Kunststoffschienen, die als kieferorthopädische Behandlungsgeräte wie eine Hülle über die Zähne geschoben werden. Anhand eines speziellen Abdrucks berechnet der Computer die einzelnen Behandlungsschritte bis zum vorher festgelegten Behandlungsziel. Für jeden Behandlungsschritt wird eine spezielle Schiene hergestellt. Jede Schiene wird eine bestimmte Zeit lang getragen, bevor sie durch die nächste ersetzt wird. Auf diese Weise werden die Zähne mit sanftem Druck allmählich in die gewünschte Position gebracht.

Sie denken sich vielleicht, dass eine Zahnspange nicht mehr notwendig ist, aber eine Zahnkorrektur kann auch im Erwachsenenalter noch medizinisch sinnvoll sein.

Auch wenn die Überwindung zunächst groß ist, eine Zahnkorrektur für Erwachsene lohnt sich. Natürlich profitiert davon nicht nur die Optik, sondern eine kieferorthopädische Behandlung stärkt auch die Gesundheit und den Erhalt der Zähne.

Typische Zahn- und Kieferfehlstellungen wie vorstehende Zähne bei Erwachsenen (z. B. der Überbiss) oder Zahnengstände können durch eine Funktionsanalyse festgestellt und durch eine kieferorthopädische Behandlung gezielt bearbeitet werden. Das Ergebnis: Mehr Lebensqualität durch gesunde Zähne.

Wir beraten Sie gerne bei Fragen rund um die Kostenübernahme im Bereich Kieferorthopädie und berechnen mit Ihnen die Beiträge Ihres Versicherungsschutzes.

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Zeit­aufwand

Für eine kieferorthopädische Behandlung müssen Sie etwas Geduld mitbringen. Bei der Dauer wird zwischen der aktiven Phase und der Retentionsphase (Stabilisierung des Behandlungsergebnisses) unterschieden.

In der aktiven Phase werden die Zähne bewegt. In der Retentionsphase werden die Zähne dann stabilisiert.

Gegen Ende der gesamten Behandlung erhalten Sie abschließend einen Retainer. Dieser hält Ihre Zähne durch einen Draht an der Zahninnenseite in Position. Der Retainer bleibt oft ein Leben lang im Mund.

Bei der Behandlungsdauer wird meist nur von der aktiven Phase gesprochen. Die kann zwischen einigen Monaten bis zu zwei Jahren dauern. Zeit sollten Sie für die Besuche beim Kieferorthopäden einplanen. Oft sind Besuche alle zwei und vier Wochen notwendig, bei denen die Zahnspange nachgezogen wird oder Gummis ausgetauscht werden.

Bei einem Kind geht die Behandlung meist viel schneller als bei Erwachsenen. Das liegt daran, dass bei Kindern viel mit dem Wachstum der Zähne und des Kiefers gearbeitet wird. Der bereits ausgewachsene Kauapparat eines Erwachsenen muss sanfter behandelt werden und verschiebt sich nicht mehr ganz so leicht.

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Häufige Fragen
  • Inwiefern unterscheidet sich eine kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen von der bei Kindern?

    Kieferorthopädie für Kinder und Erwachsene unterscheidet sich in der Art und Herausforderung sowie dem Grund der Behandlung.

    Bei Kindern liegt der Behandlungsfokus auf der Früherkennung und –behandlung von Fehlentwicklungen der Zahnstellung sowie schlechten Angewohnheiten. Der Grund für kieferorthopädische Behandlungen bei Erwachsenen kann medizinische (z. B. Zahnfehlstellungen) als auch optische Gründe (ein schöneres Lächeln) haben.

    Auch bei der Wahl der Zahnspange wird in der Regel unterschieden. dummy Bei Kindern wird vorwiegend auf herausnehmbare oder festsitzende, sichtbare Zahnspangenarten gesetzt. Jugendliche und Erwachsene hingegen greifen lieber auf unauffällige, transparente Modelle zurück, wie beispielsweise Aligner.

  • Gibt es transparente Zahnspangen für Erwachsene und werden die Kosten dafür auch übernommen?

    Transparente Zahnspangen sind bei der Korrektur von Zahnfehlstellungen bei Jugendlichen und Erwachsenen besonders beliebt. Die schiefen Zähne werden in mehreren Behandlungsschritten begradigt. Dazu benötigen Sie mehrere unsichtbare Kunststoffschienen. 

    Auch wenn sich das Ergebnis sehen lässt, haben transparente Zahnspangen ihren Preis. Dabei müssen Sie im Schnitt mit 3.500 bis 6.500 Euro rechnen.

    Die Behandlung mit Alignern wird aktuell von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen. Eine private Zahnzusatzversicherung kann, wenn die medizinische Notwendigkeit gegeben ist, die Kieferorthopädie selbst für Erwachsene bezuschussen. Informieren Sie sich dazu bei Ihrer Versicherung.

  • Kann eine Zahnspange bei Erwachsenen größere Fehlstellungen noch korrigieren?

    Ja, auch im Erwachsenenalter können größere Fehlstellungen durch einen Kieferorthopäden korrigiert werden.
  • Ist eine kieferorthopädische Behandlung bei Erwachsenen schmerzhaft?

    Auch für Erwachsene kann eine kieferorthopädische Behandlung (Zahnspange) schmerzhaft sein. Generell sind dies allerdings eher Druckbeschwerden und Spannungsgefühle. Die Zähne müssen sich zu Behandlungsbeginn an den Druck, den die Zahnspange auf den Zahn aufbaut, gewöhnen.

    So kann es in den ersten Tagen zu einem leichten Druckgefühl und einer erhöhten Empfindlichkeit der Zähne kommen. In der Regel klingen diese Beschwerden jedoch nach wenigen Tagen ab.

    Je nach Schmerzen können Sie Ihre Beschwerden unterschiedlich behandeln. Vom einfachen Kühlen bis zur Einnahme von Schmerzmitteln. Konsultieren Sie dazu am besten Ihren behandelnden Kieferorthopäden. 

  • Welche Leistungen der Zahnzusatzversicherung sind bei der Kieferorthopädie für Erwachsene sinnvoll?

    Die Zahnzusatzversicherung übernimmt in der Regel kieferorthopädische Leistungen für Erwachsene bei Unfällen und im Falle schwerer Erkrankungen. Für diese häufig lang andauernden und komplizierten Behandlungen trägt die Zahnzusatzversicherung in vielen Tarifen einen Großteil der Kosten und erstattet ggf. auch Mehrkosten für Behandlungsverfahren, die von der gesetzlichen Krankenkasse nicht übernommen werden.
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