Allianz - Zusatzversicherung Inlay: Arzt arbeitet im Labor an einem Gebiss
Kosten, die auf Sie zukommen

Was kostet ein Inlay?

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Auf das Material kommt es an
  • Inlays werden aus verschiedenen Materialien wie Gold, Keramik und Gold mit Keramikverblendung gefertigt. 
  • Inlays werden in der Regel im Labor hergestellt und anschließend verklebt oder zementiert. Das Cerec-Verfahren hingegen macht es möglich, Keramikinlays direkt beim Zahnarzt vor Ort herzustellen.
  • Die Kosten für ein Inlay bestimmen sich nach Material und Fläche. Der Preis pro Inlay liegt zwischen 250 Euro und 700 Euro.
  • Die Private Krankenversicherung (PKV) kann die Kosten für ein Inlay vollständig oder teilweise übernehmen – das ist abhängig von den im Tarif versicherten Leistungen. Das gilt auch für eine Zahnzusatzversicherung (ZZV).
  • Gesetzliche Krankenversicherer (GKV) zahlen nur einen Zuschuss in Höhe einer normalen Füllung. Den Rest müssen Sie mit einem Eigenanteil als Patient selbst tragen. 

 

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Illustration Gut zu wissen: Was ist ein Inlay?
Gut zu wissen
Illustration Gut zu wissen: Was ist ein Inlay?

Der Begriff Inlay steht für eine sogenannte Einlagefüllung. Sie benötigen eine Zahnfüllung, wenn Ihre Zähne durch Karies beschädigt wurden. Ist der Defekt nicht so groß, kann auf einen Zahnersatz verzichtet werden.

In der Regel kommen Inlays bei den seitlichen Zähnen zum Einsatz. Der Zahnarzt entfernt den beschädigten Teil des Zahnes, wodurch eine Öffnung im Zahn entsteht. Damit ein Inlay passgenau angefertigt werden kann, wird zunächst ein Abdruck genommen. Zum Abschluss der Behandlung wird das Inlay als festes Stück in den Zahn einzementiert oder eingeklebt. 

Damit unterscheiden sich Inlays von Zahnfüllungen aus Amalgam oder Komposit. Denn diese werden als formbares Material (zum Beispiel als Paste) in das Loch gefüllt und härten dort aus. 

Erhält ein Zahn ein Inlay, stehen verschiedene Materialien zur Auswahl:

  1. Gold
  2. Keramik
  3. Gold mit Keramikverblendung

In der Regel sind zwei Besuche beim Zahnarzt notwendig. Beim ersten Mal wird Platz geschaffen und ein Zahnprovisorium eingesetzt. Beim zweiten Besuch wird das Provisorium durch das Inlay ersetzt. Beim Cerec-Verfahren hingegen ist nur eine Sitzung nötig.

Da Inlays in fester Form in den Zahn gesetzt werden, halten Sie länger als herkömmliche Zahnfüllungen, die weich eingesetzt werden. Sie können von einer Haltbarkeit von mindestens zehn Jahren ausgehen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass viele Inlays auch nach 20 Jahren noch vollkommen intakt sind. 

Wann macht ein Inlay keinen Sinn?

Die Entscheidung richtet sich nach der Schwere der Beschädigung. Damit in den Zahn ein Inlay eingesetzt werden kann, darf die Zahnsubstanz noch nicht zu stark angegriffen sein. Muss die Zahnoberfläche ersetzt werden, sind zum Beispiel andere Behandlungsmethoden notwendig. In diesem Fall wird der Zahnarzt zu einer Krone greifen, die den Zahn ganz oder teilweise umschließt. 

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Was zahlt die Krankenkasse bei Inlays?

Inlays zählen nicht zur Regelversorgung der gesetzlichen Krankenkassen. Dennoch gibt es auch hier die Möglichkeit, eine Kassenleistung zu erhalten. Diese besteht aus einem Zuschuss, der sich nach den Kosten einer Amalgamfüllung richtet. Die Preisdifferenz wird dann vom Patienten als Eigenanteil an den Zahnarzt bezahlt.

Anders sieht es bei einer Privaten Krankenversicherung aus. In der Regel übernimmt diese die Kosten für das Inlay. Die Einzelheiten können je nach versichertem Tarif voneinander abweichen.

Ähnlich verhält es sich bei Zahnzusatzversicherungen. Hier ist zu beachten, dass manchmal „nur“ die Kosten für Zahnersatz wie Kronen oder Implantate übernommen werden. Achten Sie bei einem Abschluss einer ZZV auf Anbieter, die auch bei Inlays leisten und auf die Leistungshöhe.

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Vorsorge
Wenn Sie Ihre Zähne von Klein auf regelmäßig gepflegt haben und auch im Erwachsenenalter nicht damit aufhören, werden Ihnen wahrscheinlich am wenigsten Kosten entstehen. Zur Mundhygiene zählt neben dem Zähneputzen die regelmäßige Verwendung von Interdentalbürsten und Zahnseide. Kommt noch eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung beim Zahnarzt hinzu, stehen die Chancen sehr gut, Zahnfüllungen nur in der Theorie zu kennen.

Ein weiterer Vorteil ist, dass Sie das Risiko minimieren, einen Zahnersatz zu benötigen. Denn bei Zahnimplantaten, Zahnkronen oder Zahnbrücken kommen deutlich mehr Kosten auf Sie zu.
Optimal abgesichert
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