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Häufige Fragen

Coronavirus & Versicherung

Die Informationslage zur Corona-Pandemie in Deutschland ist sehr dynamisch. Ständig erhalten Sie neue Nachrichten und Zahlen dazu. Hat der Coronavirus eine Bedeutung für Ihre Versicherung? Was ist Ihnen als Allianz Kunde jetzt wichtig? Finden Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Corona und Ihrem Versicherungsschutz. Diese aktualisieren wir fortlaufend.

Private Krankenversicherung
Stand 03.05.2022
  • Werden Hilfsmittel zur Prävention wie z.B. Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe und Mund-Nasen-Schutz (FFP2-Masken) erstattet?

    Ja. Dazu müssen eine ärztliche Verordnung und folgende Erkrankungen vorliegen:

    • Alle Krebserkrankungen, die in einem Zeitraum von 12 Monaten nach abgeschlossener Chemotherapie oder Bestrahlung liegen
    • HIV-Infektion (Infektion mit humanem Immundefizienz-Virus)
    • Autoimmunerkrankungen (Einnahme von Immunsuppressiva)
    • Zustand nach Organ- oder Stammzelltransplantation (Einnahme von Immunsuppressiva)
    • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
    • Asthma bronchiale
    • Koronare Herzerkrankung
    • Herzinsuffizienz
    • Diabetes mellitus Typ1 oder 2
    • Chronische Niereninsuffizienz Stadium größer/gleich 4
    • Ischämischer Schlaganfall
    • Risikoschwangerschaft
    • Trisomie 21
    Hinweis zu FFP2-Masken: Bei einem Einkauf über Apotheken oder Sanitätshäuser kann man davon ausgehen, dass die FFP2-Masken grundsätzlich TÜV- (o.ä.) geprüft bzw. CE-zertifiziert sind. Nur dort erworbene Masken sind erstattungsfähig. Kaufen Sie außerhalb, besteht zudem die Gefahr, dass Sie z.B. ausländische FFP2-Masken ohne Prüfsiegel kaufen, die keinen Nutzen für Sie als Verbraucher haben.

    Wird die Rechnung zur Erstattung im tariflich vereinbarten Umfang eingereicht, so ist dies schädlich für die Beitragsrückerstattung (BRE).

    Im Rahmen unseres Arzneimittelservices haben Sie als Versicherter übrigens die Wahl, entweder bei ausgewählten Apotheken vor Ort oder bei unserem Kooperationspartner Shop Apotheke die FFP2- Masken zu erwerben, ohne dass Sie in Vorleistung gehen müssen.

  • Werden ambulante Corona-Abstrich-Tests (PCR und Antigen-Schnelltest) von der Allianz erstattet?

    Abstrich-Tests (sogenannte PCR und Antigen-Schnelltest) auf das Vorliegen einer akuten Infektion mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) erstattet die Allianz im tariflich vereinbarten Umfang, wenn die medizinische Notwendigkeit hierzu besteht. Konkret bedeutet das, die Allianz erstattet die Kosten, vorausgesetzt

    • dieser Test wird von einem Arzt oder einer Ärztin angefordert bzw. durchgeführt und Sie haben zu diesem Zeitpunkt Symptome.
    Die Allianz weist darauf hin, dass bei symptomatischen Patienten die PCR-Testung vom Robert-Koch-Institut empfohlen wird, da die Nachweisempfindlichkeit der verfügbaren Antigen-Schnell-Tests nach bisherigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht der klassischen PCR-Tests entspricht. 
     
    Die Allianz erstattet insofern vorerst nur einen alleinigen PCR-Test oder die Kombination eines schnellen (der ersten Orientierung dienenden Antigen-Schnelltests) mit einem bestätigenden PCR-Test. Der eingesetzte Antigen-Schnelltest muss zudem vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet sein.
     
    Veranlasst hingegen Ihr Arzt oder das Gesundheitsamt bei Ihnen ausnahmsweise als symptomlose, enge Kontaktperson eines nachweislich Infizierten (Kontaktperson 1. Grades laut RKI-Kriterien) eine Testung, regelt eine gesetzliche Verordnung vom 14.10.2020 folgendes: Die Kosten werden für alle Versicherten, unabhängig vom Versicherungsstatus (privat oder gesetzlich), über die Gesetzliche Krankenversicherung über einen vorgegebenen Sonderweg (spezielles Formular der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) abgerechnet. Dies gilt für kassenärztliche Praxen genauso wie für rein privatärztliche Praxen.
     
    An dieser Abrechnung sind Sie als Versicherter dann nicht beteiligt. Hierfür erhält die Gesetzliche Krankenversicherung einen Bundeszuschuss aus Steuermitteln. Wenn der Antigen-Schnelltest bei Ihnen als nicht symptomatischer Kontaktperson positiv ausfällt, also ein hochgradiger Verdacht auf eine Erkrankung besteht, wird die bestätigende Diagnostik mittels PCR-Test im tariflichen Umfang erstattet. 
     
    Soll die Testung auf Wunsch des Arbeitgebers bei einer symptomfreien Person erfolgen, so ist der Arbeitgeber selbst zahlungspflichtig. 
     
    Corona-Selbsttests werden grundsätzlich nicht erstattet.
  • Werden Antikörper-Tests auf das Corona Virus erstattet, wenn der Arzt eine Infektion vermutet?

    Antikörper gegen das Coronavirus bilden sich im Mittel (Median) erst 11 Tage nach Beginn der Symptome. Tests auf Antikörper spielen daher bei der frühen Diagnose einer akuten Erkrankung keine Rolle. Der direkte Nachweis des Virus über einen Nasen- oder Rachenabstrich (PCR) ist hier Mittel der Wahl. 

    In der späten Phase einer vermuteten Erkrankung (also mit Vollendung der zweiten Krankheitswoche) kann der Arzt zwei aufeinander folgende Antikörpertests durchführen, um die Infektion noch zeitnah nachzuweisen. Dies kann sinnvoll sein, wenn zuvor ein klassischer PCR-Test negativ ausgefallen ist, aber weiterhin klinisch Verdacht auf eine noch akute Erkrankung besteht. Diese beiden Tests sind dann in Kombination mit einem vorausgegangenen PCR-Test im tariflich vereinbarten Umfang erstattungsfähig

    Für den Antikörpertest muss der Arzt im Abstand von 1 bis 2 Wochen Blut ins Labor schicken. Sollten von Test 1 zu Test 2 Antikörper neu auftreten oder ihre Menge zunehmen, so weist dies auf eine Infektion hin und ist meldepflichtig nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Wichtig ist, dass der vom Arzt eingesetzte Antikörpertest genau ist. Da die Angaben zur Testgenauigkeit aus den Labors der jeweiligen Hersteller stammen, bestehen trotz der ausgewiesenen hohen Messqualität noch Unsicherheiten, wie die Testergebnisse zu interpretieren sind. Bitte fragen Sie hierzu Ihren Arzt.

    • Antikörpertests, die Ihr Arzt ohne zeitlichen Zusammenhang zu einer Erkrankung durchführt, werden nicht erstattet. Hier liegt nahe, dass es sich um eine Bestimmung zur Frage nach einer Immunität handelt. Sie dient also nicht der Diagnose und Therapie der Erkrankung.

    Corona-Selbsttests werden grundsätzlich nicht erstattet.

  • Werden Antikörpertests auf Corona vor einer dritten Covid 19-Impfung (sog. Boosterimpfung) erstattet?

    Grundsätzlich sollte eine dritte Impfung bei Personen erfolgen, bei denen die Ständige Impfkommission STIKO offiziell dazu rät. Aktuelle Informationen hierzu finden Sie auf 
    Robert-Koch-Institut (RKI) unter COVID-19 und Impfen.

    Zur Frage der medizinischen Notwendigkeit von Antikörpertestung führt die STIKO (Stand 30.09.2021) aus, dass lediglich bei schwer immungestörten Personen mit einer voraussichtlich stark verminderten Impfantwort frühestens 4 Wochen nach der 2ten Impfstoffdosis und frühestens 4 Wochen nach der 3ten Impfstoffdosis jeweils eine serologische Untersuchung auf spezifische Antikörper gegen das SARS-CoV-2-Spike-Protein erfolgen soll. Die erste Antikörpermessung kann am selben Termin durchgeführt werden, an dem die 3. Impfstoffdosis verabreicht wird. In diesem Fall wird das Antikörperergebnis für die Gabe der 3. Impfstoffdosis also gar nicht abgewartet. Eine zwei- oder mehrmalige Messung ermöglicht bei zunächst fehlender oder niedriger Antikörperantwort die Beobachtung eines ggf. einsetzenden Impferfolgs. 

    Eine Antikörpertestung wird also von der STIKO nur für schwer immungestörte Personen und nicht grundsätzlich empfohlen. Die STIKO begründet dies damit, dass der Wert nicht bekannt ist, ab dem man auf eine dritte Impfstoffdosis verzichten würde und weil bei einer dritten Impfstoffdosis auch bei vorbestehender guter Immunantwort nach der zweiten Impfstoffdosis keine Sicherheitsbedenken bestehen.

    Der Übergang zwischen einer erwartbar ausreichenden Impfantwort bei leichter Störung des Immunsystems und einer verminderten Impfantwort bei schwerer Störung ist oft fließend. Der Arzt kann als Entscheidungshilfe die offizielle RKI Tabelle im Epidemiologischen Bulletin 39/2021 heranziehen. 

    Im Bulletin finden sich Beispiele, bei denen die STIKO zu Antikörperbestimmungen rät und entsprechend eine Kostenübernahme im tariflich vereinbarten Rahmen auf jeden Fall erfolgt. Diese sind zu finden auf Seite 7 des Bulletins unter den Überschriften „Therapien mit relevanter Einschränkung der Impfantwort“ und „Erkrankungen, die direkt oder infolge der notwendigen Therapie mit einer relevanten Einschränkung der Impfantwort einhergehen“.

  • Erhalte ich Krankentagegeld, wenn ich in Quarantäne bin?

    Wird von den Behörden eine Quarantäne angeordnet (unabhängig davon, ob Sie als versicherte Person erkrankt sind oder nicht), besteht ein Entschädigungsanspruch für den Verdienstausfall

    • Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber längstens für 6 Wochen die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet.
    • Selbstständige müssen sich für die Entschädigung des Verdienstausfalls direkt an die zuständige Behörde wenden.
    • Für Ungeimpfte entfällt dieser Anspruch seit dem 01.11.2021. Ausgenommen sind z.B. Personen, 
      - die sich aus gesundheitlichen Gründen nicht impfen lassen können (sofern eine medizinische Kontraindikation hinsichtlich der COVID19-Schutzimpfung durch ärztliches Attest bestätigt wird)
      - die über keinen vollständigen Impfschutz verfügen, denen aber auch im Falle eines voll-ständigen Impfschutzes von der zuständigen Behörde ein Tätigkeitsverbot oder Quarantäne angeordnet würde. 

    Und wenn ich tatsächlich erkranke? Erkranken Sie am Coronavirus und tritt Arbeitsunfähigkeit ein, besteht ein Anspruch auf Krankentagegeld nach Ablauf der tariflichen Karenzzeit.

  • Bin ich bei einer Erkrankung an COVID-19 im Ausland krankenversichert?

    Ja, wenn Sie eine Allianz Reisekrankenversicherung abgeschlossen haben. Damit sind Sie auch im Ausland umfassend geschützt. Sollten Sie sich während Ihrer Auslandsreise mit dem Coronavirus infizieren und an COVID-19 erkranken, übernimmt die Allianz 100 % der vor Ort anfallenden, medizinisch notwendigen Behandlungskosten.
  • Reisekrankenversicherung: Was passiert mit meinem Versicherungsschutz, wenn mir als Reisender aufgrund der Corona-Pandemie die Heimreise verwehrt wird?

    Urlaubern wird die Heimreise wegen der Pandemie aktuell oftmals verwehrt oder es ist Ihnen aufgrund stornierter Flüge nicht möglich, nach Hause zu kommen. Die Allianz hat bereits auf die aktuelle Lage reagiert. Normalerweise gilt der Versicherungsschutz bei den Auslands- bzw. Reisekrankenversicherungen nur für begrenzte Zeit (maximal acht Wochen bzw. 365 Tage bei der Langzeit-Auslandskrankenversicherung). 

    • Die Allianz Private Krankenversicherung verlängert für Kunden, die aktuell unverschuldet im Ausland festsitzen und am Ende ihres versicherten Reisezeitraums sind, kostenfrei den Versicherungsschutz um jeweils 14 Tage
    • Allianz Kunden sind in dieser Situation somit weiter abgesichert, wenn sie ihr Reiseland aufgrund von Corona nicht verlassen können. Die Verlängerung des Versicherungsschutzes gilt bis auf Weiteres für die Allianz Auslands- bzw. Reisekrankenversicherungen.

    Wie können Sie vorgehen? Bitte wenden Sie sich am besten per E-Mail an krankenversicherung@allianz.de mit dem Betreff und Ihrer Versicherungsnummer: „Verlängerung Reisekrankenversicherung AK-xxx“. Sollten die 14 Tage nicht ausreichen, können Sie sich erneut bei uns melden.

    Diese Kulanzregulierung wird nun auch bis auf Weiteres auf die Krankenversicherung Reisen nach Deutschland (R78) angewendet.

    • Ausführliche Informationen zum Versicherungsschutz der (Jahres-)Reise-Krankenschutz Tarife (wie z.B. Corona Leistungen, Reiserücktritt und Reisekrankenversicherung) von Allianz Partner finden Sie auf der Corona Informationsseite der Allianz Travel.
  • Wie reagiert die APKV bei Überschreitung der jeweiligen Ausdehnung in der Heilkostenvollversicherung, wenn sich der Kunde vorübergehend im außereuropäischen Ausland aufhält und aufgrund von Corona nicht rechtzeitig nach Deutschland zurückkommen kann (also z. B. länger als 6 Monate in den AktiMed Plus-Tarifen)?

    Auch in der Heilkostenvollversicherung ist die APKV kulant, wenn der Kunde wegen der aktuellen Situation rund um das Coronavirus unverschuldet länger im Ausland festsitzt. Die Kulanzregelung, die für die Auslandsreise-Krankenversicherungen festgelegt wurde, gilt ab sofort auch in der Heilkostenvollversicherung (Stand 10.12.2021).
  • Sind die Kosten einer stationären Quarantäne durch die Auslandsreisekrankenversicherung gedeckt, wenn sich der Versicherte im Ausland befindet und dort in Quarantäne kommt?

    Nein, die Kosten für die Quarantäne selbst sind nicht versichert, da diese keine medizinische Behandlung ist. Sollte der Kunde aufgrund des Coronavirus behandelt werden, leistet die APKV im Rahmen des jeweiligen Tarifs.
  • Wer zahlt? Ich bin aus dem Ausland nach Deutschland zurückgekehrt und ...

    a) ich bin beschwerdefrei. Nun möchte ich mich vorsorglich testen lassen. Wer zahlt? Ab dem 16.12.2020 werden die Kosten laut neuer Testverordnung vom 02.12.2020 vom Bund nicht mehr übernommen. Als Wunschleistung sind sie auch vom privaten Versicherungstarif nicht gedeckt.

    b) ich habe Beschwerden, die auf eine akute Infektion mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) hindeuten. Ich möchte mich daher testen lassen. Wer zahlt? Wenn Sie sich zur Abklärung Ihrer Symptome bei Ihrem Hausarzt vorstellen, übernimmt die Allianz die Kosten für die Testung im tariflich vereinbarten Rahmen.

  • Mir ist es nicht möglich zum Arzt zu gehen. Kann ich über die Allianz telefonisch mit einem Mediziner sprechen?

    Ja. Mit dem kostenlosen Gesundheitsservice Doc on Call haben Sie als Kunde der Allianz die Möglichkeit, sich zu medizinischen Fragen fachkundig am Telefon beraten zu lassen. In der aktuellen Coronakrise ist Doc on Call eine gute Möglichkeit, medizinische Fragen zu klären, ohne das Haus zu verlassen. Allerdings: Doc on Call ist keine ausgewiesene Corona-Hotline, sondern für alle medizinischen Fragen offen. Der Service Doc on Call richtet sich an Allianz Versicherte mit Heilkostenvollversicherung, Zahnzusatzversicherung und bKV (Betriebliche Krankenversicherung).

    In der Gesundheitswelt finden Sie weitere Informationen inklusive der Zugangsmöglichkeiten zu Doc on Call sowie das Wichtigste zum Coronavirus im Überblick.

  • Ist die Nutzung der Corona Warn-App empfehlenswert?

    Die Allianz Private Krankenversicherungs-AG begrüßt die Möglichkeit der Corona Warn-App, um die Ausbreitung des Coronavirus weiter erfolgreich zu verhindern.
  • Wo finde ich verlässliche, offizielle Antworten auf meine Fragen rund um das Thema Impfung gegen Corona?

    Die wichtigsten Links zu Fragen rund um die Corona-Impfung haben wir auf der Allianz Gesundheitswelt übersichtlich für Sie zusammengestellt.
  • Leistet die Allianz (Allianz Private Krankenversicherungs-AG) bei Impfschäden?

    Grundsätzlich haben Versicherte im Falle eines anerkannten Impfschadens (auch bei Covid-19-Impfungen) auf Antrag Anspruch auf Entschädigung nach dem Infektionsschutzgesetz gegenüber der öffentlichen Hand/dem Versorgungsamt. Wir empfehlen daher, sich bei einem entsprechenden Verdacht an das zuständige Versorgungsamt zu wenden. Der abschließende Bescheid soll an uns gesandt werden.

    Selbstverständlich leistet die APKV auch in diesem Fall im tariflich vereinbarten Umfang.

Private Krankenversicherung
Stand 03.05.2022
  • Was bedeutet Kurzarbeit generell? Wie lange wird Kurzarbeitergeld bezahlt?

    Derzeit stellen viele deutsche Arbeitgeber wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kurzarbeit um. Was heißt das für Sie, wenn Sie derzeit oder künftig in Kurzarbeit arbeiten?

    Kurzarbeit bedeutet, dass die betriebsübliche Arbeitszeit vorübergehend gesenkt wird und gleichzeitig das Entgelt reduziert wird. Auch eine Reduzierung auf Null ist möglich, womit ein vollständiger Arbeitsausfall und Entgeltausfall gemeint ist. Anschließend soll wieder zum ursprünglichen Arbeitsumfang und Arbeitsentgelt zurückgekehrt werden.

    • Sinn und Zweck der Kurzarbeit ist eine vorübergehende Reduzierung von Personalkosten und damit die Verhinderung betriebsbedingter Kündigungen.
    • Der Arbeitnehmer ist zwar im vereinbarten Umfang von der Arbeitsleistung befreit, er verliert jedoch auch seinen Vergütungsanspruch gegen seinen Arbeitgeber.
    • Das Arbeitsverhältnis besteht während des Bezuges von Kurzarbeitergeld fort. Das Kurzarbeitergeld ist dennoch kein Arbeitsentgelt, sondern eine staatliche Leistung zur Arbeitsförderung, das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt wird.
    • Kurzarbeitergeld wird grundsätzlich für 12 Monate ausgezahlt, vgl. § 104 SGB III. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Bezugsdauer bereits mehrfach verlängert:

      – Der vereinfachte Zugang zur Kurzarbeit wird nun (Stand 25.02.2022) nochmals drei Monate länger bis Ende Juni 2022 laufen. Mit diesem Schritt sollen die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie abgefedert werden. Um Kurzarbeitergeld von der Bundesagentur für Arbeit (BA) zu erhalten, reicht es damit weiter aus, wenn mindestens ein Zehntel der Beschäftigten von Arbeitsausfall betroffen ist.

      – Auch die Erhöhung des Kurzarbeitergeldes ab dem vierten und dem siebten Monat wird verlängert. Die Höchst-Bezugsdauer wird auf 28 Monate ausgedehnt. 

      – Zudem werden die Erleichterungen und Sonderregelungen für den Bezug des Kurzarbeitergeldes bis zum 30.06.2022 verlängert.

    Bis 30.06.2022 gelten folgende erleichterte Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld:
     

    • Kurzarbeitergeld ist für jeden Betrieb möglich. Auch Beschäftigte in Zeitarbeit können es beziehen.
    • Wenn mindestens 10 % der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind, kann der Betrieb bei der Agentur für Arbeit für die Beschäftigten Kurzarbeit beantragen. Sonst (d. h. in Zeiten, wo keine Ausnahmeregelungen wegen Corona greifen) muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
    • Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 % des fehlenden Nettoentgelts. Für Eltern mit Kindern beträgt es 67 %.
    • Beiträge für die Sozialversicherungen werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
    • Beschäftigte müssen keine Minusstunden aufbauen, bevor Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann.
    • Wenn Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in Kurzarbeit mit 50 % oder weniger ihrer bisherigen Stundenzahl arbeiten, wird das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Bezugsmonat - gerechnet ab März 2020 auf 70 % – bzw. 77 % für Haushalte mit Kindern – angehoben.
    • Ab dem siebten Monat Kurzarbeit steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 % – bzw. 87 % für Haushalte mit Kindern – des entfallenen Nettoentgelts.
  • Kurzarbeit bei Arbeitnehmern: Hat eine Beschäftigung in Kurzarbeit Auswirkungen auf meinen Versicherungsstatus? Kann ich weiterhin in der Privaten Krankenversicherung bleiben?

    Wir verstehen diese Fragen gut. Sie sind jetzt die am häufigst gestellten Fragen an uns. Wir hoffen, dass unsere Antwort Sie beruhigen und Ihnen zusätzliche Sicherheit geben wird, um gut durch diese Zeit zu kommen.

    • Nein, Kurzarbeit hat keine Auswirkungen auf den Status Ihrer Krankenversicherung als Arbeitnehmer. Sie werden durch Kurzarbeit als Versicherter der Privaten Krankenversicherung (Krankenvollversicherung) nicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherungspflichtig. 
    • In anderen Worten: Ja, Sie können in der Privaten Krankenversicherung bleiben, da sich Ihr Status grundsätzlich nicht ändert.

    Was bedeutet das im Detail? Eine Unterbrechung Ihres entgeltlichen Beschäftigungsverhältnisses infolge einer (Corona) Kurzarbeit hat keine Auswirkungen auf den Status Ihrer Krankenvollversicherung. Wichtig ist dabei jedoch zu wissen, dass der Bezug Ihres Kurzarbeitergeldes nur vorübergehend sein darf. Nur dann können Sie in der Privaten Krankenversicherung verbleiben. Siehe auch Frage "Was bedeutet Kurzarbeit?".

    Was ist also entscheidend? Entscheidend ist, wie lange der Bezug Ihres Kurzarbeitergeldes aufgrund der Corona-Pandemie andauert bzw. andauern wird.

  • Wie geht die Allianz aktuell mit Zahlungsschwierigkeiten der Kunden um?

    Die Allianz Private Krankenversicherung steht allen Kunden zur Seite, die aufgrund von Corona in finanzielle Not geraten sind. Wir sehen uns die einzelnen Fälle genau an und bieten individuelle Lösungen an. So haben wir beispielsweise die Möglichkeit, eine temporäre Aussetzung des Versicherungsschutzes zu prüfen. 
Kfz-Versicherung
Stand 18.01.2021
  • Erhalte ich Geld zurück, wenn ich dieses Versicherungsjahr weniger Kilometer fahre als geplant?

    Ja, wenn Sie deutlich weniger Kilometer gefahren sind, als Sie zum Beginn des Versicherungsjahres angegeben haben, erhalten Sie den zu viel bezahlten Beitrag am Ende ihres Versicherungsjahres zurück, wenn sie in eine niedrigere tarifliche Kilometerklasse eingestuft werden können. Der Versicherungsbeitrag der Allianz richtet sich nach den tatsächlich gefahrenen Kilometern in der Kilometerklasse. Damit Sie die Kilometermeldung ganz einfach und sicher digital am Ende der Versicherungsjahres vornehmen können, empfehlen wir Ihnen, schon jetzt die digitalen Kontaktdaten zu hinterlegen. Sie können Ihre Kilometermeldung auch sofort über Ihren Vermittler oder online über das Kundenportal Meine Allianz ändern lassen. Sollten Sie dann in eine niedrigere Kilometerklasse eingestuft werden, kann die Beitragsrückerstattung erfolgen.
Privat-Haftpflichtversicherung
Stand 18.01.2021
  • Bin ich versichert, wenn ich jemanden einen Gefallen tue, wie zum Beispiel Einkaufen für Senioren?

    Ja. Mit einer Allianz Privat-Haftpflichtversicherung sind Sie grundsätzlich im Rahmen der gesetzlichen Haftpflicht  zu Schäden, die Sie im Rahmen eines Gefälligkeitsverhältnissesverursachen, mitversichert.

    Darunter versteht man eine unverbindliche, fremdnützige Verabredung, die auf einem außerrechtlichen Geltungsgrund wie Verwandtschaft, Freundschaft, Kollegialität oder Nachbarschaft beruht. Übersetzt: Sie tun jemandem aus Ihrem Umfeld einen Gefallen.

  • Bin ich versichert, wenn ich für Freunde oder Nachbarn die Kinderbetreuung übernehme?

    Als Privatperson sind Sie versichert. Die unentgeltliche Betreuung und Beaufsichtigung von fremden Kindern und Jugendlichen ist im Rahmen einer Privat-Haftpflichtversicherung mitversichert. 

    Die unentgeltliche Tätigkeit als Tagesmutter und Babysitter ist daher im Rahmen der Privat-Haftpflichtversicherung mitversichert. 

  • Bin ich versichert, wenn ich Notfallhilfe leiste?

    Leisten Sie in Ihrer Freizeit, zu Hause oder im Urlaub Erste Hilfe, stehen Sie hinsichtlich Körper- und Sachschäden unter dem Schutz des kommunalen Unfallversicherungsträgers. In diesen Fällen sind Sie also im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gegen erlittene Personen- und Sachschäden versichert, die Ihnen bei der Hilfeleistung widerfahren.

    Helfen Sie bei einem Notfall im Betrieb, bzw. auf dem Weg von oder zur Arbeit sowie auf Dienstwegen können Sie als Ersthelfer Entschädigung von demjenigen verlangen, dem die Hilfeleistung unmittelbar dient. Erlittene Körperschäden sind über den Unfallversicherungsträger des Verletzten abgedeckt. Sachschäden können Sie in diesem Fall gegenüber dem verpflichteten Unternehmer geltend machen.

     
  • Ich arbeite im Homeoffice. Wie sind meine Arbeitsgeräte versichert?

    Berufliche Arbeitsgeräte, wie beispielsweise Ihr Notebook, sind durch Ihre Allianz Hausratversicherung  in der Wohnung im privaten Arbeitszimmer gegen Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, austretendes Leitungswasser, Sturm, Hagel und Einbruchdiebstahl versichert.
Tierkrankenversicherung
Stand 18.01.2021
  • Können Haustiere an COVID-19 erkranken?

    Bisher sind weltweit nur wenige Fälle von COVID-19 positiv getesteten Haustieren bekannt. Nach ersten Erkenntnissen des Friedrich-Loeffler-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) sind demnach bestimmte Arten von Tieren besonders empfänglich: Dazu zählen zum Beispiel Katzen und Frettchen. Weniger empfänglich für das neuartige Coronavirus seien Hunde. Die bisherigen Fälle, auch aus Deutschland, liefern allerdings keinen Hinweis darauf, dass Haustiere SARS-CoV-2 auf Menschen übertragen

    Positive Corona-Tests bei Haustieren müssen dennoch künftig bei den Behörden gemeldet werden. So will die Forschung weitere Erkenntnisse über das Virus erlangen. Eine Testpflicht für Haustiere soll es zunächst nicht geben.

    Die Tierkrankenversicherung deckt die Erkrankung eines Haustieres am Coronavirus nicht ab. Gemäß unseren Versicherungsbedingungen sind Behandlungen infolge von Epidemien oder Pandemien ausgeschlossen.

  • Wird mein Gassi-Geh-Service bezahlt?

    Nein, eine Leistung aus der Tierkrankenversicherung greift an dieser Stelle nicht. Die Allianz Tierkrankenversicherung leistet nur in Fällen, in denen Ihr Tier erkrankt ist oder operiert werden muss.
Rechtsschutzversicherung
Stand 18.01.2021
  • Bin ich mit meiner Allianz Rechtsschutzversicherung bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten im Zusammenhang mit Corona versichert?

    Ja, sind Sie. Soweit Sie eine Berufsrechtsschutzversicherung haben, sind Sie auch bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus versichert.
  • Bin ich mit meiner Allianz Rechtsschutzversicherung bei Streitigkeiten mit meinem Reiseveranstalter versichert?

    Ja. Soweit Sie einen Privatrechtsschutz  haben, sind Sie bei Vertragsstreitigkeiten mit Ihrem Reiseveranstalter versichert.
  • Bin ich mit meiner Rechtsschutzversicherung in Bußgeldverfahren im Zusammenhang mit Corona versichert?

    Ja. Soweit Sie einen Privatrechtsschutz  haben, ist die Verteidigung gegen einen Bußgeldbescheid versichert.
  • Ich bin unsicher im Umgang mit rechtlichen Fragen rund um Corona und die Auswirkung auf meine Belange. Wohin kann ich mich wenden?

    Jeder Rechtsschutz-Kunde der Allianz kann die telefonische Rechtsberatung über das Rechtsschutz-Service-Telefon nutzen. Rufen Sie einfach unter 00800 11225555 – auch aus dem Ausland – an. Zusätzlich haben wir für unsere Rechtsschutz-Kunden eine spezielle Corona-Hotline für alle Rechtsfragen rund um die aktuelle Situation eingerichtet, die Sie ebenfalls über das Rechtsschutz-Service-Telefon erreichen.
Allianz Leben
Stand 01.04.2022
  • Leistet die Allianz bei Corona-Fällen (COVID-19 Infektionen, Tod oder Corona-Impfschäden)?

    Ja, Corona-Impfschäden oder die Folgen einer Covid-Erkrankung sind durch unsere Biometrieprodukte (beispielsweise Risikolebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, KörperSchutzPolice, Pflegerentenversicherung; BestattungsSchutzbrief, Bausteine zum Hinterbliebenenschutz, usw.) versichert.
  • Versichert die Allianz geimpfte Antragsteller und ist die Impfung (z. B. Corona-Schutzimpfung) eine Voraussetzung für den Abschluss eines Vertrages?

    Selbstverständlich versichert die Allianz auch geimpfte Antragsteller. Eine Impfung ist keine Abschlussvoraussetzung und wird im Rahmen der Antragstellung nicht abgefragt. 

    Im seltenen Fall von aufgetretenen Folgeschäden wären diese bei Abschluss eines Biometrieproduktes (beispielsweise Risikolebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, KörperSchutzPolice, Pflegerentenversicherung; BestattungsSchutzbrief, Bausteine zum Hinterbliebenenschutz, usw.) im Rahmen der Gesundheitsfragen anzugeben und individuell zu bewerten.

    Dies gilt im Übrigen nicht nur für Corona-Impfungen, sondern für alle anderen Impfungen auch.

  • Ich habe derzeit aufgrund von Einkommensausfällen finanzielle Probleme. Welche Alternativen zur Kündigung gibt es?

    Sie müssen Ihre Versicherung nicht kündigen, um die finanziellen Engpässe zu überbrücken. Wir bieten Ihnen je nach Produkt verschiedene Möglichkeiten.

    Sie können Ihre Beiträge derzeit ohne Angabe von Gründen bis zu 3 Monate bei vollem Versicherungsschutz stunden lassen. Damit erhalten Sie einen zeitlich begrenzten Aufschub der fälligen Beitragszahlung.

    Es gibt auch die Möglichkeit, die Beiträge für einen gewissen Zeitraum zu reduzieren – dann bei reduziertem Versicherungsschutz.

    Eine weitere Möglichkeit ist die Versicherung beitragsfrei zu stellen. Das führt auch zu einem entsprechend reduziertem Versicherungsschutz.

    Ferner bieten wir Ihnen bei kurzfristigem Geldbedarf die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen aus Ihrem Vertrag Geld zu entnehmen oder Ihren Vertrag zu beleihen.

    Zusätzlich bieten wir Ihnen über die oben genannten Möglichkeiten hinaus weitere Regelungen an, denn jede Situation ist individuell. Wenden Sie sich deshalb für weitere Details und eine ausführliche Beratung an Ihren persönlichen Ansprechpartner oder an unseren Kundenservice unter 0800 4 100 104.

  • Greift die Infektionsklausel in der Berufsunfähigkeitsversicherung beim Coronavirus?

    Eine versicherte Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist fällt dann unter den Schutz der Klausel, wenn die zuständige Behörde gegenüber der infizierten versicherten Person, wegen dieser Infektion oder wegen einer Fremdgefährdung aufgrund dieser Infektion, ein Tätigkeitsverbot nach § 31 IfSG (vom 20.07.2000, zuletzt geändert durch Art. 3 des Gesetzes vom 27.03.2020) für mindestens durchgehend sechs Monate ausspricht.

    Allgemeine Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung finden Sie hier

  • Was muss ich beim Ausfüllen der Gesundheitsfragen beachten?

    Wenn Sie positiv auf Corona getestet wurden, derzeit mit Corona infiziert sind bzw. wegen Corona behandelt werden, müssen Sie die COVID-19 Infektion bei Antragstellung als Erkrankung angeben. In diesem Fall wird der Antrag bis zur Ausheilung zurückgestellt. Bestätigen Sie uns anschließend, dass die Erkrankung ohne Folgen ausgeheilt ist oder liegt ein fachärztliches Attest über die vollständige Ausheilung vor, kann der Antrag zu normalen Bedingungen angenommen werden. Weitere vorhandene Grunderkrankungen werden bei der Risikoprüfung weiterhin berücksichtigt.

    Wenn Sie wegen Corona behandelt wurden, mittlerweile aber wieder gesund sind, müssen Sie die COVID-19 Infektion als Erkrankung angeben. Ist die Erkrankung ohne Folgen ausgeheilt ist, kann der Antrag zu normalen Bedingungen angenommen werden. Auch hier werden weitere vorhandene Grunderkrankungen bei der Risikoprüfung weiterhin berücksichtigt.

    Sofern Sie sich rein vorsorglich in Quarantäne befinden (ohne Corona-Diagnose oder -Behandlung), muss dies in den Gesundheitsfragen nicht angegeben werden.

  • Muss ich eine Corona-Infektion (Erkrankung an COVID-19), die erst nach Versand meines Antrags inklusive der beantworteten Gesundheitsfragen auftritt, nachträglich melden?

    Nein, weder eine spätere Corona-Infektion noch andere Änderungen Ihres Gesundheitszustands sind nach Versand Ihres Antrags inklusive der beantworteten Gesundheitsfragen nachzumelden.
  • Wie lange sind meine bereits gemachten Gesundheitsangaben gültig, wenn ich den Vertragsbeginn aufgrund der Corona-Krise verlegen möchte?

    Wenn Ihr Antrag schon bei uns vorliegt, Sie aber aufgrund der wirtschaftlichen Einschränkungen durch die Corona-Krise Ihren Vertragsbeginn verlegen möchten, wird die Frist der Gültigkeit Ihrer gemachten Gesundheitsangaben von drei auf sechs Monate angehoben.
  • Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Risikolebensversicherung?

    Eine Risikolebensversicherung abzuschließen, ist jetzt ebenso wichtig, wie es in der Zeit vor dem Auftreten des Coronavirus war, wenn im Falle Ihres Todes bei Ihren Hinterbliebenen eine finanzielle Lücke entsteht. Eine Risikolebensversicherung ist  eine Form der Hinterbliebenenvorsorge. Mit ihr können Sie Ihre Familie, Ihre Immobilienfinanzierung oder andere Kredite für den Fall Ihres Todes finanziell absichern. Die Risikolebensversicherung leistet auch dann, wenn die versicherte Person sich mit dem Coronavirus infiziert hat und an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung verstirbt.

    Allgemeine Informationen zur Risikolebensversicherung finde Sie hier

Allianz Leben
Grundsätzliches zur Kurzarbeit
Stand 18.01.2021
  • Was bedeutet Kurzarbeit?

    Derzeit stellen viele deutsche Arbeitgeber wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kurzarbeit um. Was heißt das für Sie, wenn Sie derzeit oder künftig in Kurzarbeit arbeiten?

    Kurzarbeit bedeutet, dass die betriebsübliche Arbeitszeit vorübergehend gesenkt wird und gleichzeitig das Entgelt reduziert wird. Auch eine Reduzierung auf Null ist möglich, womit ein vollständiger Arbeitsausfall und Entgeltausfall gemeint ist. Anschließend soll wieder zum ursprünglichen Arbeitsumfang und Arbeitsentgelt zurückgekehrt werden.

    • Sinn und Zweck der Kurzarbeit ist eine vorübergehende Reduzierung von Personalkosten und damit die Verhinderung betriebsbedingter Kündigungen.
    • Der Arbeitnehmer ist zwar im vereinbarten Umfang von der Arbeitsleistung befreit, er verliert jedoch auch seinen Vergütungsanspruch gegen seinen Arbeitgeber.
    • Das Arbeitsverhältnis besteht während des Bezuges von Kurzarbeitergeld fort. Das Kurzarbeitergeld ist dennoch kein Arbeitsentgelt, sondern eine staatliche Leistung zur Arbeitsförderung, das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt wird.
    • Kurzarbeitergeld wird grundsätzlich für 12 Monate ausgezahlt, vgl. § 104 SGB III. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Bezugsdauer jedoch verlängert. Das bedeutet Folgendes:

      Bis Ende des Jahres 2020 gilt:
      Hat ein Unternehmen bis 31.12.2019 Kurzarbeit eingeführt und bei der Arbeitsagentur angezeigt, kann Kurzarbeitergeld bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31.12.2020, bezogen werden.
      Für das Jahr 2021 gilt: Hat ein Unternehmen bis 31.12.2020 Kurzarbeit eingeführt und bei der Arbeitsagentur angezeigt, kann Kurzarbeitergeld bis zu 24 Monate, längstens bis 31.12.2021, bezogen werden.

    Aktuell gelten folgende erleichterte Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld:
     

    • Kurzarbeitergeld ist für jeden Betrieb möglich. Auch Beschäftigte in Zeitarbeit können es beziehen.
    • Wenn mindestens 10 % der Beschäftigten vom Arbeitsausfall betroffen sind, kann der Betrieb bei der Agentur für Arbeit für die Beschäftigten Kurzarbeit beantragen. Sonst (d. h. in Zeiten, wo keine Ausnahmeregelungen wegen Corona greifen) muss mindestens ein Drittel der Beschäftigten betroffen sein.
    • Das Kurzarbeitergeld beträgt 60 % des fehlenden Nettoentgelts. Für Eltern mit Kindern beträgt es 67 %.
    • In einigen Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen ist festgelegt, dass der Arbeitgeber bei Kurzarbeit einen Zuschuss zahlen muss. Einen gesetzlichen Anspruch auf den Zuschuss zum Kurzarbeitergeld gibt es jedoch nicht.
    • Beiträge für die Sozialversicherungen werden bei Kurzarbeit von der Bundesagentur für Arbeit vollständig erstattet.
    • Beschäftigte müssen keine Minusstunden aufbauen, bevor Kurzarbeitergeld gezahlt werden kann.
    • Wenn Arbeitnehmerinnen oder Arbeitnehmer in Kurzarbeit mit 50 % oder weniger ihrer bisherigen Stundenzahl arbeiten, wird das Kurzarbeitergeld ab dem vierten Bezugsmonat - gerechnet ab März 2020 auf 70 % – bzw. 77 % für Haushalte mit Kindern – angehoben.
    • Ab dem siebten Monat Kurzarbeit steigt das Kurzarbeitergeld auf 80 % – bzw. 87 % für Haushalte mit Kindern – des entfallenen Nettoentgelts.

    Mit dem sogenannten Gesetz zur Beschäftigungssicherung infolge der COVID-19-Pandemie, kurz Beschäftigungssicherungsgesetz (BeschSiG) vom 03.12.2020 werden diese erleichterten Regelungen zur Kurzarbeit bis Ende des Jahres 2021 verlängert. Das BeschSiG tritt zum 01.01.2021 in Kraft.

  • Wie wirkt sich Kurzarbeit auf Ihre betriebliche Altersvorsorge aus?

    Sowohl das Kurzarbeitergeld als auch ein evtl. Zuschuss sind eine sogenannte „Entgeltersatzleistung“ und können somit nicht für Ihre betriebliche Altersvorsorge verwendet werden. Sobald erneut Entgelt gezahlt wird, fließen auch wieder Beiträge in Ihre betriebliche Altersvorsorge.

    Arbeiten Sie jedoch in einem geringeren Umfang weiter und erhalten neben dem Kurzarbeitergeld auch einen Teil Ihres Lohns, dann bestehen die Entgeltumwandlungsvereinbarung und damit Ihre betriebliche Altersvorsorge grundsätzlich fort. Die genaue Beitragshöhe hängt dabei von Ihrer individuellen Entgeltumwandlungsvereinbarung ab. Ist beispielsweise ein fester Entgeltumwandlungsbetrag vereinbart, können Sie im Einvernehmen mit Ihrem Arbeitgeber den Beitrag reduzieren.

    Weitere Informationen zur betrieblichen Altervorsorge der Allianz finden Sie hier

  • Wie wirkt sich Kurzarbeit auf Ihren Arbeitgeberzuschuss aus?

    Zahlt Ihr Arbeitgeber einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge, dann teilt der Zuschuss das Schicksal der Entgeltumwandlung: Fällt sie vollständig weg, ist auch kein Zuschuss zu zahlen. Bleibt die Entgeltumwandlung zum Teil bestehen, dann gilt dies auch für den Zuschuss.
  • Was passiert mit meiner rein arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge?

    Dies hängt von der individuellen Vereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber ab. Eine gängige Regelung ist, dass in Zeiten ohne Lohnzahlung auch keine Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge vom Arbeitgeber bezahlt werden. Erhalten Sie jedoch weiter einen Teil Ihres Lohns, dann bleibt auch die Pflicht zur Zahlung des Arbeitgeberbeitrags grundsätzlich bestehen. Deren Höhe hängt von der zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer getroffenen Vereinbarung ab.
  • Kann ich die Beiträge zu meiner betrieblichen Altersvorsorge stunden?

    Ja, auch in der betrieblichen Altersvorsorge ist eine Beitragsstundung grundsätzlich möglich. Vorteil: Im Unterschied zu einer Beitragsfreistellung bleibt der Versicherungsschutz während der Stundung in vollem Umfang bestehen. Allerdings ist das Vorgehen in Abhängigkeit von der Art der betrieblichen Altersvorsorge unterschiedlich.

    Weitere Informationen zur betrieblichen Altervorsorge der Allianz finden Sie hier

Allianz Leben
Stand 18.01.2021
  • Was kann ich tun, wenn ich die Rate meiner Baufinanzierung nicht mehr zahlen kann?

    Sollten Sie gerade in Zahlungsschwierigkeiten aufgrund von Corona gekommen sein, hilft Ihnen Ihre Allianz durch diese Krise. Ob für Sie ein Tilgungssatzwechsel oder eine Tilgungsaussetzung  in Frage kommt, sollten wir in einem persönlichen Gespräch klären. Gemeinsam mit Ihnen werden wir eine bedarfsgerechte Lösung suchen. Wenden Sie sich an Ihren Allianz Mitarbeiter, der für Ihre vertraglichen Belange zuständig ist. Nennen Sie bitte in der Korrespondenz Ihre Darlehensnummer. Kontaktdaten finden Sie in Ihren Unterlagen oder in MeineAllianz.

    Allgemeine Informationen zur Baufinanzierung finden Sie hier.

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