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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Die körperliche Gesundheit des Kindes liegt allen Eltern besonders am Herzen! Gerade in den ersten Lebensjahren entwickeln Kinder ihr Immunsystem. Sie sind dann anfällig für Krankheiten und Infektionen.
  • Speziell bei kleineren Wehwehchen wie Ohrenschmerzen, Husten oder Bauchweh können bewährte Hausmittel die Beschwerden lindern und den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen verbessern.
  • Hausmittel ersetzen jedoch nicht eine ärztliche Behandlung: Besonders bei starken Symptomen oder Unsicherheit ist ein Besuch beim Kinderarzt notwendig, um schwerwiegende Krankheiten auszuschließen. Ist dieser nicht erreichbar, wenden Sie sich an die Nothilfe eines Krankenhauses.
  • Tipp: Die Allianz Kinderpakete beinhalten alle wichtigen Versicherungen, Services und Hilfestellungen für Kinder - die Sie als Eltern bestmöglich in der Kindergesundheit unterstützen.
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Die häufigsten Infektionen
Bei einer Reihe von Kinderkrankheiten haben sich alte Hausmittel bewährt, um die Symptome auf natürliche Weise zu lindern. Selbst zubereiteter Kräutertee, Zwiebelsaft oder Waden- und Halswickel sind nur einige Beispiele für Hausmittel, die auch heute noch zum Einsatz kommen. Die gängigsten Kinderkrankheiten und welche Hausmittel Abhilfe schaffen:
Drei Kinder stehen am Waschbecken und waschen sich die Hände mit Seife
Husten ist ein häufiges Symptom einer Erkältung. Ein selbstgemachter Hustensaft, zum Beispiel aus Zwiebeln und Kräutern oder Rettich und Honig, kann Wunder bewirken. Tee aus Fenchel oder Kräutern wirkt schleimlösend und lindert den Hustenreiz. Auch das Inhalieren mit Salzwasser hilft, den festgesetzten Schleim in den Atemwegen zu lösen. Bei Reizhusten kann ein spezieller Hustenstiller für Kinder helfen, um nachts beruhigt zu schlafen. Die Anwendung sollte allerdings nicht über einen längeren Zeitraum erfolgen. Lesen Sie Allgemeines zum Thema auf der Allianz Gesundheitswelt Husten.

Hat Ihr Kind eine Erkältung, muss es sich häufig auch mit Ohrenschmerzen und Halsschmerzen herumschlagen. Ein Zwiebelsäckchen auf den Ohren schafft Abhilfe und wirkt schmerzlindernd. Bei zusätzlichem Fieber sollte aber unbedingt ein Kinderarzt konsultiert werden.

Bei Schmerzen im Hals sorgt ein Halswickel, zum Beispiel aus Quark oder Kartoffeln, für Linderung. Aber Vorsicht: Besonders junge Kinder unter fünf Jahren sollten nicht mit Erkältungsbalsam aus Eukalyptus oder Kampfer eingerieben werden, da das zu Asthmaanfällen führen kann.

Probleme beim Schlucken können für Ihr Kind schmerzhaft sein. Erste Abhilfe verschaffen eine Tasse heiße Milch mit Honig oder das Gurgeln mit Salbeitee. Ähnlich wie bei Halsschmerzen kann ein Quarkwickel um den Hals die Schmerzen lindern. Bei sehr starken Beschwerden sollten Sie einen Kinderarzt aufsuchen.

Wenn die Nase läuft und Ihr Kind ungenießbar wird, könnte eine Erkältungskrankheit im Anflug sein. Meist ist diese eine Infektion der oberen Atemwege, die bei Kindern die Immunabwehr in Gang setzt. Wie bei uns Erwachsenen, lautet dann auch im Sinne der Kindergesundheit die Devise: Ruhe, Ruhe und nochmals Ruhe. 

Kinder allen Alters sollten dann geschont und körperliche Anstrengung vermieden werden. Bei erhöhter Körpertemperatur sollte jedoch Achtsamkeit bewahrt und ein Arztbesuch in Erwägung gezogen werden. Lesen Sie mehr dazu im Kapitel Fieber bei Kindern.

Schnupfen kommt bei kleinen Kindern häufig vor. Da beim Kleinkind bis hin zum Teenageralter das Immunsystem noch nicht vollständig entwickelt ist, können sich auch kleinere Infekte in Rachen, Mittelohr oder Lunge ausbreiten und können zu einem schwerwiegenden Verlauf führen. Das Haupthausmittel heißt hier: Flüssigkeit.

Egal ob Tee, verdünnte Säfte oder Wasser: Hauptsache, Ihr Kind trinkt ausreichend, um die Nasenschleimhaut von innen feucht zu halten. Bei Schnupfen den Kinderarzt aufsuchen, das sollten Sie auf alle Fälle machen, wenn Ihr Nachwuchs anhaltend matt ist, Fieber bekommt oder über Schmerzen klagt.

Säuglinge und Kinder bis sechs Jahren sollten täglich mehr als elf Stunden Schlaf bekommen. Bei Einschlafproblemen können Wärmflasche und eine Tasse Kamillentee helfen. Schlafmittel sollten Sie Ihrem Kind oder Jugendlichen nicht als Einschlafhilfe verabreichen!

Doch auch mit ausreichend Ruhe kann es sein, dass Ihr Kind müde und schlapp ist. Eine Tasse Kakao am Morgen bewirkt Wunder. Auch ein ausgewogenes Frühstück ist wichtig, um Energie für den Tag zu liefern. Ebenso sollte Ihr Kind ausreichend trinken und sich viel bewegen.

Wenn der Kopf weh tut, können das gerade kleine Kinder nicht gut zuordnen. Denn Kopfschmerzen können vielfältig sein und diese als Mutter oder Vater zu erkennen und richtig einzuordnen, ist oft schwer. „Wo tut es Dir weh?“, das ist eine Frage, die für Kleinkinder nicht leicht zu beantworten ist. Welche Warnsignale es gibt und wie Sie Ihrem Kind gut helfen können, erfahren Sie im Spezialratgeber der Allianz Gesundheitswelt Kopfschmerzen bei Kindern.
Im Wachstum sind Kinderaugen besonders empfindlich gegenüber Umwelteinflüssen wie grellem Licht, Rauch oder Zugluft. Das greift die Schleimhäute des Auges an. Bei einer Bindehautentzündung sollten Sie dafür sorgen, dass Ihr Kind sich häufig die Hände wäscht und nicht die Augen reibt. Der Besuch beim Kinderarzt ist aber sinnvoll, um schwerwiegendere Krankheiten schnell zu erkennen.
War Ihr Kind zu lange in der Sonne? Ein Quarkwickel kann bei einer noch intakten Haut wahre Wunder bewirken. Etwa 30 Minuten auf der gereizten Haut wirkt er kühlend und entzündungshemmend. Aber auch Aloe Vera kann die Haut beruhigen. Mehr zu diesem Thema finden Sie im Ratgeber Sonnenschutz für Kinder und Kleinkinder der Allianz Gesundheitswelt.
Illustration einer Frau, die ein Schild mit einem I vor sich hält und darauf zeigt
Gut zu wissen
Illustration einer Frau, die ein Schild mit einem I vor sich hält und darauf zeigt

Wie wirksam Hausmittel sind, lässt sich pauschal nicht sagen, da es verschiedenste Heilansätze in der Kindergesundheit gibt. Unterschiedlichen Hausmitteln werden ganz verschiedene Wirkweisen nachgesagt: Bei leichten Symptomen können sie jedoch wirksame Helfer sein, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu hemmen. So schaffen Hausmittel bei Erkältungen und kleineren Wehwehchen wie Bauch- oder Halsschmerzen mit Arzneien aus dem Hause schnell Abhilfe für Ihr Kind oder Ihren Jugendlichen.

Der Besuch beim Kinderarzt ist nicht immer zwingend nötig. Jedoch kann die Selbstbehandlung gefährlich werden, wenn Symptome auf eine schwerwiegende Krankheit hinweisen, die nur ein Mediziner erkennen kann.

Ratgeber
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Nützliche Tipps
Junges Mädchen steht in einem Feld mit Pusteblumen

Für nachhaltige Kindergesundheit sind Prävention und Gesundheitsförderung das A und O – und das Wissen darüber die halbe Miete. Praktische Ratgeber wie die Allianz-Broschüre zur Kindergesundheit erklären, wie Sie Ihrem Kind bei der Behandlung von häufigen Beschwerden helfen. Außerdem erfahren Sie, welche Symptome auf ernsthafte Erkrankungen hinweisen und einen Besuch beim Kinderarzt erforderlich machen.

Medikamente, Gesundheitsuntersuchung & Co.

Weitere Themen in der Kindergesundheit Info-Broschüre: Worauf kommt es bei der Dosierung von Medikamenten an und in welcher Form kann man sie Kindern am besten verabreichen? Wie nehme ich meinem Kind die Angst vor dem Arzt? Ab welchem Alter sind Reisen unproblematisch und kindgerecht? Welche vorbeugenden Schutzimpfungen sind nötig und wie hält man die Kleinen im Urlaub gesund? Alle Antworten finden Sie hier:

Junges Mädchen steht in einem Feld mit Pusteblumen
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Erhöhte Temperatur
Bei nur leicht gestiegener Temperatur schaffen Hausmittel wie Wickel oder viel Flüssigkeitszufuhr Linderung. Hält das Fieber Ihres Kindes jedoch an oder steigt weiter, suchen Sie einen Kinderarzt auf.

Bei erhöhter Körpertemperatur schrillen bei den Eltern oft die Alarmglocken. Dabei ist Fieber keine Krankheit, sondern zeigt, dass sich der Körper gegen einen Infekt wehrt. Darum sollten Sie die erhöhte Körpertemperatur nicht immer gleich unterdrücken, sondern erst ab etwa 39 Grad bremsen. Wie Sie Fieber generell gut erkennen können, lesen Sie im Spezialratgeber Fieber erkennen und behandeln der Allianz Gesundheitswelt.

Bei diesen Symptomen sollten Sie den Kinderarzt aufsuchen

Bei einer leichten Erhöhung der Temperatur können einfache Hausmittel schon helfen. Empfehlenswert ist ein Bauchwickel, zusätzlich sollte der kleine Patient viel trinken. Aber Achtung: Bei kleinen Kindern hilft hier der traditionelle Wadenwickel nicht - wegen der im Verhältnis zum Körper ungenügenden Durchblutung der Beine. Tritt keine Fiebersenkung auf oder kommen weitere Symptome wie Durchfall hinzu, suchen Sie dringend einen Kinderarzt auf. Auch bei einer Temperatur ab 39 °C ist der ärztliche Rat unbedingt empfehlenswert.

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Selbstbehandlung versus Arztbesuch
Arzt mit Patient
Lindern Hausmittel kleinere Beschwerden bei Ihrem Kind nicht, suchen Sie im Zweifelsfall lieber einen Arzt auf. Auch leichte Symptome weisen manchmal auf tiefergehende Krankheiten hin, die nur ein Kinderarzt erkennt.

Hausmittel dienen als "Erste Hilfe am Kind", da sie oft nur bis zu einem bestimmen Punkt hilfreich sind. Um Ihr Kind oder Ihren Jugendlichen nicht zu gefährden, ist es in manchen Fällen sicherer, dem Kinderarzt einen Besuch abzustatten. Denn auch leichte Symptome können auf schwerwiegende Krankheiten hinweisen. Besonders in den ersten Lebensjahren sind daher Früherkennungsuntersuchungen wichtige Instrumente zur Erkennung von ernsthaften Krankheiten und ihrer Behandlung nach bestimmten Behandlungsleitlinien.

In diesen Fällen sollten Sie unbedingt zum Kinderarzt:

 
  • anhaltenden oder sehr starken Schmerzen und Symptomen wie Husten, Krämpfen und Entzündungen
  • besonders hohem Fieber (ab 39 °C länger als zwei Tage)
  • anhaltendem Durchfall in Verbindung mit Fieber, Bauchschmerzen oder Erbrechen
  • tiefen oder stark blutenden und verunreinigten Schürf-, Schnitt- und Platzwunden
  • starken Prellungen und Verbrennungen
  • Bisswunden – hier besteht erhöhte Infektionsgefahr!

Auch bei weiten Reisen sind Kinder stärker durch Infektionskrankheiten (z.B. Influenza) und Reiseübelkeit gefährdet als Erwachsene. Daher sollten Sie sich rechtzeitig über Schutzmaßnahmen bei Ihrem Kinderarzt informieren. Genauere Infos dazu können Sie unserer Broschüre Kindergesundheit (PDF Download) entnehmen. Finden Sie hier außerdem Informationen zu Private Krankenversicherung Kinder der Allianz.

Illu Arzt und Krankenwagen
Tipp für Eltern
Illu Arzt und Krankenwagen
Einen besonderen Service bietet die Allianz mit ihrer Online Arzt- und Kliniksuche auf der Allianz Gesundheitswelt. Die einfache Suche eignet sich für schnelle Anfragen, beispielsweise, wenn Sie den Namen des Arztes und den Ort kennen. Aber auch Fachärzte finden geht einfach: Suchbegriff eingeben, das System empfiehlt Ihnen automatisch die passende FachrichtungFinden Sie deutschlandweit auch Kliniken mit einem Klick. Die umfassende Private Krankenversicherung Kinder bzw. Private Krankenzusatzversicherungen Kinder mit vielen Gesundheitsleistungen finden Sie übrigens unter dem trefflichen Namen: Allianz Kinderpakete für Krankenzusatzversicherungen.
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Kinderpakete
Junge und Mädchen liegen in der Wiese: Kinderpakete

Um Ihr Kind für alle Eventualitäten abzusichern, bietet die Allianz verschiedene Kinderpakete an. Diese beinhalten die wichtigsten Versicherungen für Kinder, die Ihren Nachwuchs im Krankheitsfall unterstützen – egal, ob er zum Kinderarzt, Heilpraktiker, Zahnarzt oder ins Krankenhaus muss. Mit dem Allianz Kinderpaket Premium ist Ihr Sprössling sogar im Fall einer Pflegebedürftigkeit rundum abgesichert.

Gesundheitsservices für Ihren Nachwuchs

Mit den Gesundheitsservices unterstützt die Allianz Private Krankenversicherung Ihr Kind dabei, gut und gesund aufzuwachsen:

  • Doc on Call bietet Expertenrat zu allen medizinischen Fragen – auch bei kleinsten Leiden, ohne Wartezeit oder Wartezimmer.
  • Vivy: Die digitale Gesundheits-Assistentin organisiert die Gesundheitsdaten Ihres Kindes, erinnert an Arzttermine oder Impfungen und hilft dabei, gesünder zu leben.
  • Lesen Sie viele hilfreiche Tipps rund um das Thema Gesundheit, Sport, Wohlfühlen, Fitness und Ernährung auf der Ratgeberplattform Allianz Gesundheitswelt.
Junge und Mädchen liegen in der Wiese: Kinderpakete
Bestmögliche Vorsorge und Behandlung
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Häufige Fragen
  • Brauchen Kinder Impfungen?

    Impfungen sind wichtig, damit Kinder frühzeitig vor schweren Infektionen geschützt werden. Schutzimpfungen verhindern schwere Erkrankungen, die häufig zu Komplikationen führen und für die es zum Teil auch heute noch keine geeignete Therapie gibt. Alle Kinder in Deutschland müssen seit 2020 beim Eintritt in die Schule oder den Kindergarten nachweisen, dass sie gegen Masern geimpft wurden.

    Da in Deutschland keine Impfpflicht besteht (Masern ausgenommen), entscheiden Sie als Eltern, ob Sie Ihre Kinder impfen lassen. Besprechen Sie das Thema daher möglichst frühzeitig mit dem Kinderarzt, denn bereits im Alter von sechs Wochen stehen die ersten Grundimmunisierungen an.

  • Welche Impfungen sind für Kinder sinnvoll?

    Das Bundesgesundheitsministerium und die Ständige Impfkommission, STIKO, empfehlen aktuell 14 Schutzimpfungen als Standard für Säuglinge, Kleinkinder und Kinder (Stand 04/2021). Dazu zählen unter anderem: Rotaviren, Hepatitis B, Diphtherie, Tetanus (Wundstarrkrampf), Pertussis (Keuchhusten), Poliomyelitis (Polio, Kinderlähmung), Masern, Mumps, Röteln (MMR), Varizellen (Windpocken). Weitere Impfungen wie z.B. gegen Influenza können individuell sinnvoll sein.

    Eine ausführliche Übersicht zu allen sinnvollen Schutzimpfungen für Kinder sowie weiterführende Informationen finden Sie auf der Webseite des Bundesgesundheitsministerium.

  • Lohnt sich eine Private Krankenversicherung für Kinder?

    Da die Gesundheit von Kindern im Vordergrund steht, kann eine Private Krankenversicherung für Kinder sinnvoll sein. Grund sind die teils deutlich besseren Leistungen im Vergleich zur gesetzlichen Krankenversicherung. Bei der Entscheidung zwischen PKV oder GKV sollten Eltern daher sorgfältig prüfen, welche Leistungen enthalten sind und welche Unterschiede zur "Kassenleistung" bestehen.

    Des Weiteren besteht die Möglichkeit, eine PKV für Ihr Kind abzuschließen, um die Leistungen der GKV zu erweitern. Das sogenannte Allianz Kinderpaket bietet neben der Kinder-Krankenversicherung auch verschiedene Zusatzservices zur Gesundheitsförderung und Prävention.

  • Vitaminbedarf bei Kindern und Jugendlichen – was ist für die Entwicklung wichtig?

    Damit Entwicklung und Wachstum gesund ablaufen können, benötigen Kinder und Jugendliche eine ausreichende Versorgung mit wichtigen Vitaminen und Nährstoffen. Besonders wichtig für Kinder- und Jugendgesundheit ist die Wachstumsphase. In dieser Zeit sollten die Mikronährstoffe Calcium, Magnesium, Vitamin D, Vitamin B 12, Omega-3-Fettsäuren, Folat und Zink nicht fehlen. Denn sie sind notwendig für die Entwicklung von Knochen und Zähnen, helfen beim Lernen und der Ausbildung des Gehirns.
  • Wie ernähre ich mein Kind gesund?

    Laut Verbraucherzentrale ist eine ausgewogene Ernährung und natürliche Nährstoffquellen im Kindesalter besonders wichtig. Für eine gesunde Ernährung der Kinder sollten Eltern daher auf abwechslungsreiche Lebensmittel achten, um alle wichtigen Nährstoffe abzudecken.

    Eisen ist z.B. in Fleisch, Vollkornprodukten, Nüssen und grünem Gemüse enthalten. Gute Folsäure-Quellen sind grüne Blattgemüse, Vollkornbrot und Hülsenfrüchte. Für eine optimale Jodversorgung sollten Sie Seefisch, Milch und Milchprodukte sowie jodiertes Speisesalz in den Ernährungsplan Ihrer Kinder integrieren, siehe auch Ernährungspyramide für Kinder, Jugendliche und Erwachsene auf der Ratgeberseite Vegane Ernährung. Gute Calcium-Lieferanten sind Milchprodukte, Nüsse und grünes Gemüse wie Brokkoli oder grüne Bohnen. Verwenden Sie bevorzugt Pflanzenöle wie Lein-, Raps- und Walnussöl, die alpha-Linolensäure enthalten. Reichlich Vitamin D liefern Eigelb und fettreicher Seefisch (Lachs, Hering und Makrele).

    Finden Sie zu diesem Thema vielfältige Ratgeber rund um die Gesunde Ernährung auf der Allianz Gesundheitswelt.

  • Mein Kind ist ein "schlechter Esser" – was kann ich dagegen tun?

    Essen bzw. die Verweigerung von Essen ist Teil der kindlichen Entwicklung und zunächst nichts Besorgniserregendes. Zudem essen Kinder anders als Erwachsene. Sie achten nicht auf eine ausgewogene Ernährung, sondern essen intuitiv. Ihr Körper signalisiert, was er gerade braucht. Vermeiden Sie daher, Ihrem Kind Nahrungsmittel aufzuzwingen.

    Folgende drei Tipps können "schlechten Essern" helfen:

    • Hunger zulassen: Naschereien zwischendurch reduzieren, damit ein Hungergefühl aufkommen kann.
    • Gemeinsam Essen vor- und zubereiten: Wer beim Einkaufen und Kochen mithilft, nörgelt tendenziell auch beim Essen weniger herum, dass es nicht schmeckt.
    • Portion selbst wählen lassen: Da es beim Essen auch um Selbstbestimmung geht, sollten Kinder selbst entscheiden, wie viel sie wovon essen möchten.
  • Wieso ist eine Brille bei Kindern mit Sehschwäche so wichtig?

    Ist ein Kind fehlsichtig, lassen Augenärzte besondere Sorgfalt walten, um die richtige Sehhilfe zu bestimmen. Ob Kurz-, Weit- oder Stabsichtigkeit, jeder Sehfehler muss mit einer passenden Kinderbrille korrekt ausgeglichen werden. Nur mit Brille kann sich die Sehkraft des Kindes gut und altersgemäß entwickeln. Verzichten Eltern auf eine Brille beim Kind, kann das schwerwiegende Folgen nach sich ziehen.
  • Wie kann ich mein Kind vor Insektenstichen schützen?

    Chemische Insektenschutzmittel bieten zwar effektiven Schutz vor Insektenstichen, sind jedoch nicht kindgerecht. Denn Säuglinge und Kleinkinder nehmen die darin enthaltenen chemischen Stoffen besonders schnell und stark auf. Daher sollten Eltern besser auf Chemiekeulen verzichten. Folgende Alternativen schützen Kinder vor Insektenstichen: 

    • Moskitonetze in verschiedenen Größen gibt es für Kinderwagen, Kinderbett oder als "Zelt" für Balkon und Terrasse. 
    • Natürliche Hausmittel gegen Mücken sind z.B. Essig- oder Zitronenessenz oder die Kombination aus Orangen und Nelken. 
    • Insektengitter für Fenster und Türen ermöglichen Lüften, ohne dass Insekten ins Zimmer gelangen können. 
    • Passende Kleidung mit langen Ärmeln und Hosenbeinen schützen an lauen Sommerabenden im Freien.
  • Sind Früherkennungsuntersuchungen für Kinder Pflicht?

    Vorsorgeuntersuchungen (auch Früherkennungsuntersuchungen oder "U-Untersuchungen" genannt) sind freiwillig. Eine gesetzliche Pflicht besteht in Deutschland nicht. Lediglich in den drei Bundesländer Bayern, Hessen und Baden-Württemberg sind die Untersuchungen U1 bis U9 und teilweise auch die J1 (Jugenduntersuchung) verpflichtend. In Bayern ist sogar ein Nachweis über die erfolgten Vorsorgeuntersuchungen erforderlich, um ein Kind in einer Kita oder Schule anzumelden.

    In anderen Bundesländern sind U-Untersuchungen bei Kindern an sich nicht verpflichtend. Oft besteht aber die Meldepflicht. Nehmen Eltern die Termine zur Gesundheitsuntersuchung beim Kinderarzt nicht wahr, erhalten sie zunächst eine schriftliche Einladung. Ignorieren sie die Aufforderung weiter, werden Jugend- oder Gesundheitsämter darüber informiert. Übrigens: Die Früherkennungsuntersuchungen U1 bis U9 sowie die Jungenduntersuchung J1 werden sowohl von der gesetzlichen als auch der Privaten Krankenversicherung übernommen. 

  • Wieso erhalte ich ein Erinnerungsschreiben, obwohl ich mit meinem Kind bereits beim Kinderarzt war?

    Ein Erinnerungsschreiben erhalten Sie, wenn die zuständigen Stellen nicht termingerecht von der durchgeführten Gesundheitsuntersuchung erfährt. In einem solchen Fall bitten Sie Ihren Kinderarzt, die Meldung über die durchgeführte U-Untersuchung erneut rauszuschicken.
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