Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Die Gebrauchtwagen-Versicherung ist eine Kfz-Haft­pflicht, Teil- oder Voll­kasko, die Sie für ein ge­brauchtes Fahr­zeug abschließen. Ohne dürfen Sie das Auto nicht im Straßen­verkehr bewegen.
  • Eine Gebrauchtwagengarantie dagegen schützt vor unerwarteten Reparatur­kosten. Je nach Anbieter und Tarif deckt sie Reparatur- und Material­kosten ab, wenn Ihr Gebrauchter beschädigt ist. Die Allianz bietet die Garantieversicherung übrigens nicht an.
  • Laufzeit und Kosten der Gebraucht­wagen­garantie-Versicherung variieren je nach Anbieter. In der Regel läuft der Vertrag ein bis zwei Jahre und kann verlängert werden.
  • Besonders sinnvoll ist die Garantie­versicherung nach einem Gebraucht­wagen­kauf – egal, ob von privat oder einem Händler.
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Haftpflicht, Teil- oder Vollkasko
Eine Kfz-Haftpflichtversicherung braucht jeder Fahrzeughalter – auch wenn er ein Gebrauchtfahrzeug hat. Je nach Alter und Wert des Wagens kann sich zusätzlich eine Teilkasko- oder Vollkaskoversicherung lohnen. Faustregel: Je neuer und teurer das Auto, desto eher rechnet sich eine Vollkasko.
 
Um in Deutschland ein gebrauchtes Auto zulassen und fahren zu dürfen, ist eine Kfz-Haftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. Teilkasko oder Vollkasko für Gebrauchtwagen sind dagegen freiwillige Versicherungen, die Schäden an Ihrem eigenen Auto übernehmen.

Ob eine Haft­pflicht­versicherung genügt oder ob eine teurere Teilkasko- oder Voll­kasko­versicherung für den Gebrauchtwagen sinnvoll ist, hängt unter anderem von Alter und Wert des Fahrzeugs ab:

  • Kfz-Haftpflicht: Die Basis­ver­si­che­rung für Gebraucht­wagen zahlt für Personen-, Sach- und Vermögens­schäden, die Sie mit Ihrem Fahr­zeug bei Dritten verursachen. Hat Ihr Gebraucht­wagen bereits einige Jahre und Fahr­kilometer auf dem Buckel, ist sein Rest­wert meist so niedrig, dass sich eine Kasko nicht mehr lohnt und die gesetzlich vorgeschriebene Kfz-Haft­pflicht­versicherung ausreichend ist. Denn: Je älter das Auto, umso weniger erstattet die Versicherung im Schaden­fall.
  • Teilkasko: Sie greift bei Schäden an Ihrem Gebrauchtwagen, die zum Beispiel durch Brand, Explosion, Tierbiss oder Unwetter entstehen. Außerdem springt sie bei Auto­dieb­stahl ein. Wer mehr Schutz möchte, wählt daher die Teilkasko. Gebrauchtwagen ab vier bis fünf Jahren und höherer Kilo­meter­anzahl haben bereits an Wert verloren. Daher ist es in diesem Fall sinnvoller, einen Teilkaskoschutz abzuschließen oder eine Vollkasko- in eine Teil­kasko­versicherung umzu­wandeln.
  • Vollkasko: Sie umfasst alle Leistungen der Teilkasko. Zusätzlich kommt sie für Vanda­lismus und selbst verschuldete Schäden bzw. Eigenschäden an Ihrem Gebraucht­fahr­zeug auf. Jahreswagen, Vorführwagen oder sehr junge Gebrauchte sind in der Regel ein bis zwei Jahre alt. Sie haben einen geringen Kilo­meter­stand und einen ent­sprechend hohen Fahrzeug­wert. Hier ist eine Vollkasko­versicherung die richtige Wahl – als würden Sie einen Neuwagen versichern. Ein Gebraucht­wagen mit Voll­kasko lohnt sich auch für Fahranfänger. Oder wenn ein junger Fahrer das Fahrzeug der Eltern mitnutzt.

Einen Gebrauchtwagen zu versichern, ist mit Kosten verbunden. Die Beitragshöhe der Kfz-Versicherung hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören unter anderem:

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Allianz Vorteile

Die Allianz Autoversicherung bietet Ihrem Gebrauchtfahrzeug leistungs­starken Schutz. Unsere Kunden profitieren zum Beispiel von diesen Vorteilen:

  • Kaufpreisentschädigung: Besonders "junge Gebrauchte" verlieren nach dem Kauf schnell an Wert. Bei einem Totalschaden oder Diebstahl erstattet Ihnen die Allianz Kasko­versicherung statt des Fahrzeug­werts zum Schaden­zeit­punkt den Kaufpreis, den Sie gezahlt haben. Und zwar bis zu 36 Monate (in Premium).
  • Zweitwagenregelung: Sie möchten neben Ihrem Erst­fahr­zeug einen weiteren Gebraucht­wagen versichern? Dann können Sie mit einer Zweitwagen-Versicherung Kosten sparen: Die Allianz stuft Ihr Zweit­auto direkt in SF-Klasse 1 bzw. 3 ein.
  • Kompetenter Schadenservice: Die Allianz kümmert sich um eine schnelle Schadens­abwicklung. 99 Prozent aller Voll- und Teil­kasko­schäden sind innerhalb von fünf Tagen reguliert.
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Ummeldung vs. Neuzulassung

Wie Sie nach einem Gebrauchtwagenkauf vorgehen, hängt unter anderem davon ab, ob das Fahrzeug noch versichert ist oder nicht:

  • Noch angemeldetes Gebraucht­fahr­zeug: Die Kfz-Versicherung des Verkäufers geht mit dem Auto­kauf automatisch auf den Käufer über. Das hat den Vorteil, dass Sie problem­los mit dem Wagen nach Hause fahren können. Der Käufer hat daraufhin vier Wochen Zeit, um eine neue Kfz-Versicherung abzu­schließen und das Auto umzuschreiben.
  • Bereits abgemeldeter Gebraucht­wagen: Das Kfz ist nicht mehr versichert und somit nicht für den Straßen­verkehr zugelassen. Eine Über­führung an den Wohn­ort des Käufers darf nur per Spediteur, auf einem Anhänger oder mit einem sogenannten Kurz­zeit­kennzeichen erfolgen. Außer­dem muss der Käufer eine neue Auto­versicherung für den Gebraucht­wagen abschließen. Nur mit gültigem Versicherungs­schutz kann er das abgemeldete Fahr­zeug bei der Kfz-Behörde erneut zulassen.

Sie haben ein gebrauchtes Fahrzeug gekauft, möchten die Auto­versicherung des Vor­besitzers aber nicht über­nehmen, sondern eine eigene Kfz-Ver­sicherung abschließen? Das ist kein Problem: Sie können entweder bei Ihrem bisherigen Ver­sicherer bleiben (falls Sie davor bereits ein Auto hatten) und schließen bei ihm einen neuen Vertrag für Ihren Gebraucht­wagen ab. Oder Sie wechseln zu einem anderen Anbieter.

Ihr Schadenfreiheitsrabatt verfällt durch den Versicherungs­wechsel nicht. Denn meist über­nimmt der neue Kfz-Ver­sicherer Ihre Schaden­frei­heits­klasse. Sonderrabatte, etwa wenn der Zweit­wagen wie der Erst­wagen eingestuft ist, lassen sich bei einem Anbieter­wechsel aber nicht mitnehmen.

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Gut zu wissen: Unterschied

Gebrauchtwagengarantie und Autoversicherung für ein gebrauchtes Fahr­zeu­g sind nicht das gleiche. Jeder Gebraucht­wagen braucht eine Kfz-Ver­si­che­rung, um am öffentlichen Straßen­verkehr teil­zunehmen. Fahren ohne Versicherung ist nicht erlaubt. Die Kfz-Haft­pflicht­versicherung ist gesetzlich vorgeschrieben und deckt Schadens­ersatz­forderungen Dritter ab. Schäden, die Ihrem eigenen Fahrzeug "von außen" zugefügt werden, sind über die frei­willigen Kasko­ver­sicherungen Teil­kasko und Voll­kasko abgesichert.

Die Gebrauchtwagengarantie schützt Sie im Gegen­satz dazu bei Privatkauf oder Kauf vom Händler vor teuren Reparatur­kosten. Diese entstehen zum Beispiel durch ein defektes mechanisches oder elek­tri­sches Fahrzeug­teil.

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Versicherung für gebrauchte Autos
Die Gebrauchtwagengarantie (auch Reparaturkostenversicherung genannt) schützt Sie bei Privatkauf oder Kauf vom Händler vor hohen Reparaturkosten. Alle Infos zu Leistungen, Kosten und Vertragsabschluss im Überblick.
 

Macht ein defektes Fahrzeugteil eine Reparatur notwendig, deckt die Auto-Garantie­versicherung meist die voll­ständigen Arbeitskosten ab. Ersatzteil- und Material­kosten übernimmt der Reparatur­kosten­schutz in der Regel anteilig. Wie hoch dieser Anteil ist, ergibt sich meist aus der Kilometer-Lauf­leistung zum Zeitpunkt der Reparatur. Zum Beispiel: Ein Anbieter trägt die kompletten Kosten, wenn der Wagen erst 50.000 Kilometer gefahren ist. Liegt der Kilo­meter­stand bei 100.000 Kilo­metern, zahlt derselbe Versicherer möglich­erweise nur noch 40 Prozent.

Übrigens: Wo Sie das Auto im Schadenfall reparieren lassen, dürfen Sie selbst entscheiden. Eine Werkstattbindung gibt es bei der Gebraucht­wagen­garantie nicht. Sie können die Werkstatt frei wählen.

In der Regel liegt der Jahresbeitrag für eine Gebrauchtwagengarantie-Versicherung bei 99 bis 750 Euro. Die Kosten hängen von verschiedenen Faktoren ab. Dazu gehören zum Beispiel Leistungsumfang und Laufzeit des Vertrags, das Alter des Autos, dessen Leistungsklasse und Fahrzeugmodell. Bei vielen Versicherern können Kunden die Gebrauchtwagengarantie-Versicherung ganz einfach online berechnen.

Bevor Sie die Gebrauchtwagen­kauf-Versicherung abschließen, sollten Sie den Versicherungs­umfang unter­schiedlicher Versicherungs­geber vergleichen. Je nach Anbieter und Tarif ist die Garantie für gebrauchte Fahrzeuge an unter­schiedliche Konditionen gebunden und kann in puncto Laufzeit, Jahres­beitrag und Deckungs­umfang variieren.

Einige Versicherer bieten die Garantie für gebrauchte Pkw zum Beispiel nur bis zu einem bestimmten Fahrzeug­alter (z.B. maximal acht bis zehn Jahre) oder bis zu einer gewissen Lauf­leistung (z.B. maximal 200.000 Kilometer) an. Zusätzliche Aus­schluss­kriterien können je nach Versicherer bestimmte Pkw-Modelle oder eine zu hohe Motor­leistung sein. Oft nicht versicher­bar sind Umbauten und gewerb­lich genutzte Fahr­zeuge. Eventuell ist eine individuelle Anfrage möglich.

Kaufen Sie das Fahrzeug beim Händler, erhalten Sie die Garantie sofort. Kaufen Sie das Auto bei einer Privat­person, sollten Sie die Gebraucht­wagen­garantie ebenfalls sofort abschließen. Manche Versicherungen legen zum Beispiel eine Warte­zeit von einem Monat und 1.000 Kilo­meter Fahrleistung ab Versicherungs­beginn fest, bevor sie für einen Versicherungs­schaden aufkommen.
Die meisten Unternehmen bieten Garantieversicherungen für gebrauchte Autos mit Lauf­zeiten von einem Jahr bis zu drei Jahren an. Bei Bedarf können Sie die Gebraucht­wagen­­garantie auch indi­vi­duell abschließen – zum Beispiel für Zeit­spannen von zwei bis 48 Monaten.
Gut zu wissen: Für wen?

Eine Reparaturkostenversicherung kann sich für jedes Gebraucht­fahrzeug lohnen, bei dem Gewähr­leistung und Hersteller- bzw. Händlergarantie ablaufen. Besonders empfehlens­wert ist eine solche Versicherung beim Gebrauchtwagenkauf von privat. Dann ist die Sach­mängel­haftung in der Regel ausgeschlossen und es gibt keine Garantie.

Die Versicherung lohnt sich außerdem als Neuwagen-Anschluss­garantie, wenn Sie die Hersteller­garantie für Ihren Neu­wagen verlängern möchten. In der Regel deckt sie die kosten­lose Reparatur von Mängeln ab, die inner­halb der ersten zwei bis sieben Jahre nach Kauf auftreten. Diesen Zeit­raum können Sie durch eine zusätzliche Garantie­versicherung erweitern.

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Privatperson oder gewerblicher Verkäufer
Egal, ob Sie das Gebrauchtfahrzeug von einer Privat­person oder bei einem gewerb­lichen Auto­händler kaufen: Eine Gebraucht­wagen­garantie-Versicherung kann sinn­voll sein, um sich nach dem Kauf vor hohen Repara­tur­kosten zu schützen. Warum das so ist, lesen Sie hier:

Wer einen Gebrauchtwagen von einer Privatperson kauft, findet im Vertrag oft Formulierungen wie "voll­ständiger Ge­währ­leistungs­ausschluss" oder "gekauft wie gesehen". Sie entbinden den privaten Verkäufer von der Haftung für Mängel oder Schäden. Fallen nach dem Privat­kauf teure Reparaturen an, trägt der Käufer die Kosten. Der Verkäufer haftet nur, wenn er Mängel beim Verkauf absichtlich verschwiegen hat. Diese Absicht muss der Käufer aber erst nachweisen.

Fazit: Um das finanzielle Risiko durch Reparaturen nach einem Gebraucht­wagen­kauf zu reduzieren, kann der Käufer eine Garantie-Versicherung für das Auto abschließen. Je nach Absprache bzw. Verhandlung können Käufer und Verkäufer sich die Kosten dafür aufteilen. Eventuell besteht für den Gebraucht­wagen schon eine solche Versicherung. Dann fragen Sie den Verkäufer, ob Sie den Reparatur­kosten­schutz übernehmen können. Das ist meist möglich.

Kaufen Sie den Gebrauchtwagen bei einem gewerblichen Händler, profitieren Sie von einer gesetzlich verankerten Gewähr­leistungs­pflicht – der sogenannten Sach­mängel­haftung bzw. Händler­gewähr­leistung. Der Verkäufer haftet demnach mindestens ein Jahr lang für Mängel, die das Auto schon bei Über­ga­be aufwies.

Fällt Ihnen zum Beispiel kurz nach Aus­händigung des Wagens ein Schaden daran auf, muss der Händler die Kosten für Re­para­tur und Nach­besserung übernehmen. Seine Zahlungs­pflicht entfällt nur, wenn er beweisen kann, dass der Mangel zum Verkaufs­zeit­punkt noch nicht vorhanden war. Diese Beweis­pflicht gilt aber nur sechs Monate. Danach ist es am Käufer zu beweisen, dass der Mangel bereits beim Kauf vorlag.

Fazit: Möchten Sie rundum abgesichert sein und auch Reparatur­kosten abdecken, die der Händler nicht übernehmen muss, ist eine Gebraucht­wagen­garan­tie sinnvoll. Denn für den Garantie­anspruch ist unerheblich, wann der Mangel auftrat. Die Reparatur­kosten­versicherung können Sie in der Regel direkt beim Händler abschließen.

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Häufige Fragen
  • Was geschieht mit der Versicherung, wenn ich mein gebrauchtes Auto privat weiterverkaufe?

    Die Gebrauchtwagen-Versicherung geht beim Verkauf des Autos auf den Fahrzeugkäufer über. Manche Versicherer räumen die Möglichkeit ein, bei Veräußerung des Fahrzeugs bzw. einem Halterwechsel  die Garantie vorzeitig zu kündigen.
  • Wie kann ich mich zusätzlich zur Gebrauchtwagengarantie beim Kauf eines Autos aus zweiter Hand absichern?

    Für Gebrauchtwagenkäufer lohnt sich zusätzlich zur Garantie der Auto-Check bei einem Sachverständigen. Den bieten beispielsweise TÜV, DEKRA oder Automobilclubs an. Schnelle Checks von Bremsanlage, Schläuchen, Achsen und Lenkung kosten ab 20 Euro aufwärts. Umfangreiche Gutachten, für die Sie bis zu 250 Euro zahlen, lohnen sich für junge und vergleichsweise teure gebraucht gekaufte Pkw.
  • Gibt es eine Gebrauchtwagen-Versicherung für Wohnmobile und Wohnwagen?

    Manche Versicherer bieten Schutz für Wohnmobile an, aber nicht alle. Eventuell müssen Sie mit einem Aufschlag rechnen, wenn Sie Ihr mobiles Zuhause als Gebrauchtwagen versichern. Bei einigen Anbietern gibt es eine spezielle Wohnmobilversicherung.
  • Was ist der Unterschied zwischen Gebrauchtwagengarantie und Gewährleistung?

    Eine Garantie ist eine freiwillige Leistung des Verkäufers. Treten nach einem Gebrauchtwagenkauf innerhalb der vereinbarten Garantiezeit Mängel auf, hat der Käufer das Recht auf Nachbesserung, Rückgabe oder Umtausch des Fahrzeugs.

    Die Gewährleistung dagegen ist in § 437 ff Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) gesetzlich festgelegt. Der Verkäufer haftet für den mangelfreien Zustand des Fahrzeugs. Er ist auch für Mängel verantwortlich, die nach dem Kauf auftreten, aber nach Alter und Zustand nicht vorhanden sein dürften. Hat der Anbieter versteckte Mängel verheimlicht, muss er dafür gerade stehen.

    Der Erwerber hat zunächst Anspruch auf Nacherfüllung. Das heißt: Der Verkäufer erhält die Möglichkeit, das Kfz in den vereinbarten bzw. dem Alter entsprechenden üblichen Zustand zu versetzen. Gelingt dem Veräußerer das nicht, kann der Kunde Schadenersatz fordern, den Kaufpreis mindern oder ganz vom Autokauf zurücktreten.

    Die Gewährleistungsfrist beträgt auch beim Gebrauchtwagenkauf in der Regel zwei Jahre. Festgeschrieben ist das in der Sach- und Rechtsmängelhaftung, die in § 434 BGB bzw. 435 BGB geregelt sind. 

  • Kann ich meinen Gebrauchtwagen versichern, wenn er lange nicht gepflegt wurde?

    Ja. Ihren Gebrauchtwagen versichern einige Anbieter auch, wenn er lange nicht gepflegt wurde. Aber: Viele Versicherer verlangen dann einen schrift­lichen Nach­weis über den Zustand des Fahr­zeugs, zum Beispiel in Form eines Sicher­heits­checks oder Gutachtens.

    Wichtig: Mit Abschluss der Garantie­ver­sicherung für Ihr Auto verpflichten Sie sich, es entsprechend der Emp­feh­lungen und Vor­schriften des Fahrzeugherstellers warten zu lassen. Durchgeführte Wartungs­maß­nahmen sollten Sie zur Nach­ver­folgung doku­mentieren. Kommen Sie dieser Pflicht nicht nach, verlieren Sie unter Umständen Ihren Leis­tungs­anspruch. Prüfen Sie daher regelmäßig in Bedienungs­anleitung oder Service­hand­buch Ihres Gebrauchten, wann welche Wartungs­arbeiten notwendig sind. Und lassen Sie diese recht­zeitig durch­führen und im Service­heft bestätigen.

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