Häufige Fragen

Coronavirus & Versicherung

Die Informationslage zur Corona-Pandemie in Deutschland ist sehr dynamisch. Ständig erhalten Sie neue Nachrichten und Zahlen dazu. Hat der Coronavirus eine Bedeutung für Ihre Versicherung? Was ist Ihnen als Allianz Kunde jetzt wichtig? Finden Sie hier Antworten auf die wichtigsten Fragen zu Corona und Ihrem Versicherungsschutz. Diese aktualisieren wir fortlaufend.

Private Krankenversicherung
Stand 13.04.2021
  • Wie erfolgt die Abgabe von FFP2-Masken im Rahmen der Coronavirus-Schutzmasken-Verordnung vom 15.12.2020 (Coupon-Aktion der Bundesregierung)?

    Seit Dezember 2020 ist die Versorgung mit FFP2-Masken oder Schutzmasken vergleichbarer Qualität für Personen über 60 Jahre und Menschen aus Corona-Risikogruppen sichergestellt worden.

    Wer zählt zum berechtigten Personenkreis?

    Personen, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland haben, haben Anspruch auf Schutzmasken, wenn sie das 60. Lebensjahr vollendet haben oder bei ihnen eine der folgenden Erkrankungen oder einer der folgenden Risikofaktoren vorliegt:

    • a) Chronisch obstruktive Lungenerkrankung oder Asthma bronchiale
    • b) Chronische Herzinsuffizienz
    • c) Chronische Niereninsuffizienz Stadium ≥ 4
    • d) Demenz oder Schlaganfall
    • e) Diabetes mellitus Typ 2
    • f) Aktive, fortschreitende oder metastasierte Krebserkrankung oder stattfindende Chemo- oder Radiotherapie, welche die Immunabwehr beeinträchtigen kann
    • g) Stattgefundene Organ- oder Stammzellentransplantation
    • h) Trisomie 21
    • i) Risikoschwangerschaft.

    Wie läuft die Maskenvergabe? 

    Für die Abgabe der Schutzmasken ist ein 2-stufiges Verfahren vorgesehen.

    Abgabe Stufe 1: Die anspruchsberechtigten Personen haben im Zeitraum vom 15.12.2020 bis zum Ablauf des 6.01.2021 einen Anspruch auf einmalig drei Schutzmasken. Sie können kostenlos jeweils drei FFP2-Masken oder Schutzmasken vergleichbarer Qualität in ihren Apotheken vor Ort beziehen. Was müssen Sie tun? Für den Bezug in der Apotheke genügt die Vorlage Ihres Personalausweises oder Ihre Eigenauskunft über die Zugehörigkeit zu einer Risikogruppe.

    Abgabe Stufe 2:  In einer zweiten Stufe haben die anspruchsberechtigten Personen im Zeitraum vom 01.01.2021 bis zum Ablauf des 28.02.2021 einen Anspruch auf einmalig sechs Schutzmasken und im Zeitraum vom 16.02.2021 bis zum Ablauf des 15.04.2021 einen weiteren Anspruch auf einmalig sechs Schutzmasken

    Die Gültigkeitszeiträume sollen einen Ansturm auf die Apotheken verhindern sowie die Belieferung und eine geordnete Abholung sicherstellen. Im neuen Jahr erhalten alle Berechtigten von ihrer Krankenversicherung zwei Gutscheine für jeweils sechs Masken. Für die Produktion dieser fälschungssicheren Berechtigungsscheine (Voucher) auf Spezialpapier hat die Bundesregierung die Bundesdruckerei beauftragt.

    Wie erhalte ich meinen Voucher?

    Nach aktuellem Stand erhalten Versicherte, die zu den vom Bundesministerium für Gesundheit (BMG) anerkannten Risiko- oder gefährdeten Altersgruppen zählen, im Rahmen einer Aktion des BMG voraussichtlich ab dem 20. Januar 2021 Coupons/Gutscheine per Post, mit dem sie in die Apotheke gehen und gegen eine Zuzahlung von je 2 Euro 2 x 6 FFP2-Masken erhalten können. Die Staffelung nach Zugehörigkeit zu einer der Alters- oder Risikogruppen wurde vom Bundesministerium für Gesundheit festgelegt.  Die Briefe an berechtigte Versicherte werden entsprechend wie folgt versendet: 

    1. Alter berechtigte Person über 75 Jahre: Eingang beim Versicherten ab 20.1.2021 
    2.  Alter berechtigte Person über 70 Jahre und Angehörige von Risikogruppen: ab Anfang Kalenderwoche 4 
    3. Alter berechtigte Person über 60 Jahre: ab Anfang/Mitte Februar
    Den Brief mit dem Voucher erhalten Sie als berechtigte Person automatisch von der Allianz Privaten Krankenversicherungs-AG, sobald uns die Vouchers von der Bundesdruckerei übermittelt werden. Sie selber müssen hier nicht tätig werden! Bitte sehen Sie daher von telefonischen Anfragen hierzu ab.

    Zahle ich einen Eigenanteil? 

    In der Apotheke zahlen die Anspruchsberechtigten pro eingelöstem Coupon einen Eigenanteil von zwei Euro hinzu. Die Abrechnung der Maskenkosten mit der Bundesregierung erfolgt durch die Apotheken direkt über das Bundesamt für Soziale Sicherung (BAS). Insgesamt zahlt der Bund für die Maßnahme 2,5 Milliarden Euro.

    Ich habe schon einen FFP2-Maske gekauft? Bekomme ich mein Geld zurück?

    Bereits erworbene Masken sind nicht erstattungsfähig, können also nicht mit den Coupons/Gutscheinen gegengerechnet werden.

    Wirkt sich meine Zuzahlung auf meine Beitragsrückerstattung aus?

    Ja, wird die Zuzahlung bei der Allianz Privaten Krankenversicherung zur Erstattung eingereicht, ist dies schädlich für die Beitragsrückerstattung (BRE).

  • Werden Hilfsmittel zur Prävention wie z.B. Desinfektionsmittel, Einmalhandschuhe und Mund-Nasen-Schutz erstattet? Wie sieht eine Erstattung von FFP2-Masken jenseits der vorgenannten Coupon-Aktion der Bundesregierung aus?

    Ja. Dazu müssen eine ärztliche Verordnung und folgende Erkrankungen vorliegen:

    • Alle Krebserkrankungen, die in einem Zeitraum von 12 Monaten nach abgeschlossener Chemotherapie oder Bestrahlung liegen
    • HIV-Infektion (Infektion mit humanem Immundefizienz-Virus)
    • Autoimmunerkrankungen (Einnahme von Immunsuppressiva)
    • Zustand nach Organ- oder Stammzelltransplantation (Einnahme von Immunsuppressiva)
    • Chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD)
    • Asthma bronchiale
    • Koronare Herzerkrankung
    • Herzinsuffizienz
    • Diabetes mellitus Typ1 oder 2
    • Chronische Niereninsuffizienz Stadium größer/gleich 4
    • Ischämischer Schlaganfall
    • Risikoschwangerschaft
    • Trisomie 21

    Hinweis: Bei einem Einkauf über Apotheken oder Sanitätshäuser kann man davon ausgehen, dass die FFP2-Masken grundsätzlich TÜV- (o.ä.) geprüft bzw. CE-zertifiziert sind. Nur dort erworbene Masken sind erstattungsfähig. Kaufen Sie außerhalb, besteht zudem die Gefahr, dass Sie z.B. ausländische FFP2-Masken ohne Prüfsiegel kaufen, die keinen Nutzen für Sie als Verbraucher haben.

    Wird die Rechnung zur Erstattung im tariflich vereinbarten Umfang eingereicht, so ist dies schädlich für die Beitragsrückerstattung (BRE).

    Im Rahmen unseres Arzneimittelservices haben Sie als Versicherter übrigens die Wahl, entweder bei ausgewählten Apotheken vor Ort oder bei unserem Kooperationspartner Shop Apotheke die FFP2- Masken zu erwerben, ohne dass Sie in Vorleistung gehen müssen.

  • Werden ambulante Corona-Abstrich-Tests (PCR und Antigen-Schnelltest) von der Allianz erstattet?

    Abstrich-Tests (sogenannte PCR und Antigen-Schnelltest) auf das Vorliegen einer akuten Infektion mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) erstattet die Allianz im tariflich vereinbarten Umfang, wenn die medizinische Notwendigkeit hierzu besteht. Konkret bedeutet das, die Allianz erstattet die Kosten, vorausgesetzt

    • dieser Test wird von einem Arzt oder einer Ärztin angefordert bzw. durchgeführt und Sie haben zu diesem Zeitpunkt Symptome.
    Die Allianz weist darauf hin, dass bei symptomatischen Patienten die PCR-Testung vom Robert-Koch-Institut empfohlen wird, da die Nachweisempfindlichkeit der verfügbaren Antigen-Schnell-Tests nach bisherigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht der klassischen PCR-Tests entspricht. 
     
    Die Allianz erstattet insofern vorerst nur einen alleinigen PCR-Test oder die Kombination eines schnellen (der ersten Orientierung dienenden Antigen-Schnelltests) mit einem bestätigenden PCR-Test. Der eingesetzte Antigen-Schnelltest muss zudem vom Bundesamt für Arzneimittel und Medizinprodukte gelistet sein.
     
    Veranlasst hingegen Ihr Arzt oder das Gesundheitsamt bei Ihnen ausnahmsweise als symptomlose, enge Kontaktperson eines nachweislich Infizierten (Kontaktperson 1. Grades laut RKI-Kriterien) eine Testung, regelt eine gesetzliche Verordnung vom 14.10.2020 folgendes: Die Kosten werden für alle Versicherten, unabhängig vom Versicherungsstatus (privat oder gesetzlich), über die Gesetzliche Krankenversicherung über einen vorgegebenen Sonderweg (spezielles Formular der Kassenärztlichen Bundesvereinigung) abgerechnet. Dies gilt für kassenärztliche Praxen genauso wie für rein privatärztliche Praxen.
     
    An dieser Abrechnung sind Sie als Versicherter dann nicht beteiligt. Hierfür erhält die Gesetzliche Krankenversicherung einen Bundeszuschuss aus Steuermitteln. Wenn der Antigen-Schnelltest bei Ihnen als nicht symptomatischer Kontaktperson positiv ausfällt, also ein hochgradiger Verdacht auf eine Erkrankung besteht, wird die bestätigende Diagnostik mittels PCR-Test im tariflichen Umfang erstattet. 
     
    Soll die Testung auf Wunsch des Arbeitgebers bei einer symptomfreien Person erfolgen, so ist der Arbeitgeber selbst zahlungspflichtig. 
     
    Corona-Selbsttests werden grundsätzlich nicht erstattet.
  • Werden Antikörper-Tests auf das Corona Virus erstattet?

    Antikörper gegen das Coronavirus bilden sich im Mittel (Median) erst 11 Tage nach Beginn der Symptome. Tests auf Antikörper spielen daher bei der frühen Diagnose einer akuten Erkrankung keine Rolle. Der direkte Nachweis des Virus über einen Nasen- oder Rachenabstrich (PCR) ist hier Mittel der Wahl. 

    In der späten Phase einer vermuteten Erkrankung (also mit Vollendung der zweiten Krankheitswoche) kann der Arzt zwei aufeinander folgende Antikörpertests durchführen, um die Infektion noch zeitnah nachzuweisen. Dies kann sinnvoll sein, wenn zuvor ein klassischer PCR-Test negativ ausgefallen ist, aber weiterhin klinisch Verdacht auf eine noch akute Erkrankung besteht. Diese beiden Tests sind dann in Kombination mit einem vorausgegangenen PCR-Test im tariflich vereinbarten Umfang erstattungsfähig

    Für den Antikörpertest muss der Arzt im Abstand von 1 bis 2 Wochen Blut ins Labor schicken. Sollten von Test 1 zu Test 2 Antikörper neu auftreten oder ihre Menge zunehmen, so weist dies auf eine Infektion hin und ist meldepflichtig nach dem Infektionsschutzgesetz.

    Wichtig ist, dass der vom Arzt eingesetzte Antikörpertest genau ist. Da die Angaben zur Testgenauigkeit aus den Labors der jeweiligen Hersteller stammen, bestehen trotz der ausgewiesenen hohen Messqualität noch Unsicherheiten, wie die Testergebnisse zu interpretieren sind. Bitte fragen Sie hierzu Ihren Arzt.

    Antikörpertests, die Ihr Arzt ohne zeitlichen Zusammenhang zu einer Erkrankung durchführt, werden nicht erstattet. Hier liegt nahe, dass es sich um eine Bestimmung zur Frage nach einer Immunität handelt. Sie dient also nicht der Diagnose und Therapie der Erkrankung. Von einer gesetzlichen Regelung zu Testungen auf das Vorhandensein von Antikörpern wegen der Frage nach einer Immunität hat das Bundesministerium für Gesundheit Abstand genommen. Das Ministerium verweist darauf, dass nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft noch ungeklärt sei, inwieweit ein Antikörpernachweis mit dem Vorliegen einer Immunität korreliert.

    Corona-Selbsttests werden grundsätzlich nicht erstattet.

  • Erhalte ich Krankentagegeld, wenn ich in Quarantäne bin?

    Wird von den Behörden eine Quarantäne angeordnet (unabhängig davon, ob Sie als versicherte Person erkrankt sind oder nicht), besteht ein Entschädigungsanspruch für den Verdienstausfall

    • Bei Arbeitnehmern hat der Arbeitgeber längstens für 6 Wochen die Entschädigung für die zuständige Behörde auszuzahlen. Die ausgezahlten Beträge werden dem Arbeitgeber auf Antrag von der zuständigen Behörde erstattet.
    • Selbstständige müssen sich für die Entschädigung des Verdienstausfalls direkt an die zuständige Behörde wenden.

    Und wenn ich tatsächlich erkranke? Erkranken Sie am Coronavirus und tritt Arbeitsunfähigkeit ein, besteht ein Anspruch auf Krankentagegeld nach Ablauf der tariflichen Karenzzeit.

  • Bin ich bei einer Erkrankung an COVID-19 im Ausland krankenversichert?

    Ja, wenn Sie eine Allianz Reisekrankenversicherung abgeschlossen haben. Damit sind Sie auch im Ausland umfassend geschützt. Sollten Sie sich während Ihrer Auslandsreise mit dem Coronavirus infizieren und an COVID-19 erkranken, übernimmt die Allianz 100 % der vor Ort anfallenden, medizinisch notwendigen Behandlungskosten.
  • Wer zahlt? Ich bin aus dem Ausland nach Deutschland zurückgekehrt und ...

    a) bin beschwerdefrei. Nun möchte ich mich vorsorglich testen lassen. Wer zahlt?

    b) habe Beschwerden, die auf eine akute Infektion mit dem Coronavirus (Sars-CoV-2) hindeuten. Ich möchte mich daher testen lassen. Wer zahlt?
     
    Antwort auf Frage a): Laut Bundesministerium für Gesundheit haben Einreisende, die sich in den letzten 14 Tagen in einem internationalen Risikogebiet (laut tagesaktueller Information Robert-Koch-Institut) aufgehalten haben, bis zum 1.12.2020 innerhalb von zehn Tagen nach Einreise einen Anspruch auf kostenlose Testung. Sie können sich unter der Telefonnummer 116117 oder im Internet unter www.116117.de informieren, wo Sie in Wohnortnähe einen Test machen können. Die Kosten hierfür werden vom Bund über den Gesundheitsfond übernommen und über spezielle Formulare der Gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet. Diese Testungen sind also nicht von Ihrem privaten Krankenversicherungstarif gedeckt. Für Einreisen aus einem internationalen Risikogebiet ab 16.12.2020 werden die Kosten laut neuer Testverordnung (vom 2.12.2020) vom Bund nicht mehr übernommen. Als Wunschleistung sind sie auch von Ihrem privaten (Allianz) Versicherungstarif nicht gedeckt.

    Antwort auf Frage b)Wenn Sie sich zur Abklärung Ihrer Symptome bei Ihrem Hausarzt vorstellen, übernimmt die Allianz die Kosten für die Testung im tariflich vereinbarten Rahmen.

  • Reisekrankenversicherung: Was passiert mit meinem Versicherungsschutz, wenn mir als Reisender aufgrund der Corona-Pandemie die Heimreise verwehrt wird?

    Urlaubern wird die Heimreise wegen der Pandemie aktuell oftmals verwehrt oder es ist Ihnen aufgrund stornierter Flüge nicht möglich, nach Hause zu kommen. Die Allianz hat bereits auf die aktuelle Lage reagiert. Normalerweise gilt der Versicherungsschutz bei den Auslands- bzw. Reisekrankenversicherungen nur für begrenzte Zeit (maximal acht Wochen bzw. 365 Tage bei der Langzeit-Auslandskrankenversicherung). 

    • Die Allianz Private Krankenversicherung verlängert für Kunden, die aktuell unverschuldet im Ausland festsitzen und am Ende ihres versicherten Reisezeitraums sind, kostenfrei den Versicherungsschutz um jeweils 14 Tage
    • Allianz Kunden sind in dieser Situation somit weiter abgesichert, wenn sie ihr Reiseland aufgrund von Corona nicht verlassen können. Die Verlängerung des Versicherungsschutzes gilt bis auf Weiteres für die Allianz Auslands- bzw. Reisekrankenversicherungen.

    Wie können Sie vorgehen? Bitte wenden Sie sich am besten per E-Mail an krankenversicherung@allianz.de mit dem Betreff und Ihrer Versicherungsnummer: „Verlängerung Reisekrankenversicherung AK-xxx“. Sollten die 14 Tage nicht ausreichen, können Sie sich erneut bei uns melden.

  • Mir ist es nicht möglich zum Arzt zu gehen. Kann ich über die Allianz telefonisch mit einem Mediziner sprechen?

    Ja. Mit dem kostenlosen Gesundheitsservice Doc on Call haben Sie als Kunde der Allianz die Möglichkeit, sich zu medizinischen Fragen fachkundig am Telefon beraten zu lassen. In der aktuellen Coronakrise ist Doc on Call eine gute Möglichkeit, medizinische Fragen zu klären, ohne das Haus zu verlassen. Allerdings: Doc on Call ist keine ausgewiesene Corona-Hotline, sondern für alle medizinischen Fragen offen. Der Service Doc on Call richtet sich an Allianz Versicherte mit Heilkostenvollversicherung, Zahnzusatzversicherung und bKV (Betriebliche Krankenversicherung).

    In der Gesundheitswelt finden Sie weitere Informationen inklusive der Zugangsmöglichkeiten zu Doc on Call sowie das Wichtigste zum Coronavirus im Überblick.

  • Wie erfolgt die Impfung für Versicherte der Allianz?

    Nach aktuellem Stand und den offiziellen Verlautbarungen werden in den Impfzentren sowohl GKV- als auch PKV-Versicherte geimpft. Die Impfung erfolgt entsprechend der vom Bundesministerium für Gesundheit veröffentlichten Reihenfolge auf Basis der Empfehlungen der Ständigen Impfkommission, STIKO. Hierzu wurde eine Rechtsverordnung aufgelegt, die am 08.03.2021 erneut überarbeitet wurde. Details dazu finden Sie auf der Allianz Gesundheitswelt.
  • Werden Kunden mit einer Heilkostenvollversicherung von der Allianz Privaten Krankenversicherung einen Nachweis erhalten, dass sie an einer Erkrankung leiden, die nach der neuen Impfverordnung vom 8.3.2021 zu einer priorisierten Impfung berechtigt?

    Wem stellt die APKV einen Nachweis zum Impf-Priorisierungs-Anspruch aus?

    Das Land Niedersachsen hat am 07.04.21 die Krankenkassen und privaten Krankenversicherungen beauftragt, für Versicherte einen Berechtigungsnachweis für eine priorisierte Impfung auszustellen, auf die die folgenden drei Kriterien zutreffen:

    • Vollversicherte Kunden ab dem 16. bis zum 69. Lebensjahr (Stichtag 23.03.2021)
    • Hauptwohnsitz in Niedersachsen
    • Vorerkrankung, die zu einem hohen Prioritätsanspruch auf Schutzimpfung, nach § 3 Abs. 1 Nummer 2 der CoronaImpfV (siehe unten), berechtigt (Stichtag der Diagnosen 01.07.2019 oder jünger) sind:
     

    a) Personen mit Trisomie 21 oder einer Conterganschädigung

    b) Personen nach Organtransplantation

    c) Personen mit einer Demenz oder mit einer geistigen Behinderung oder mit schwerer psychiatrischer Erkrankung, insbesondere bipolare Störung, Schizophrenie oder schwere Depression

    d) Personen mit behandlungsbedürftigen Krebserkrankungen

    e) Personen mit interstitieller Lungenerkrankung, COPD, Mukoviszidose oder einer anderen, ähnlich schweren chronischen Lungenerkrankung

    f) Personen mit Muskeldystrophien oder vergleichbaren neuromuskulären Erkrankungen

    g) Personen mit Diabetes mellitus mit Komplikationen

    h) Personen mit Leberzirrhose oder einer anderen chronischen Lebererkrankung

    i) Personen mit chronischer Nierenerkrankung

    j) Personen mit Adipositas (Personen mit Body-Mass-Index über 40)

     

    Wem stellt die APKV keinen Nachweis zum Impf-Priorisierungs-Anspruch aus?

    • Versicherte die keinen Brief erhalten haben, müssen sich in Einzelfällen, wenn sie denken sie seien anspruchsberechtigt, an den behandelnden Arzt wenden.
    • Es werden keine Einzelschreiben im Nachgang zum Anschreiben verschickt. Hierfür bitte an den Arzt wenden.
    • Personen ab dem 70. Lebensjahr werden/wurden vom Bundesland Niedersachsen angeschrieben und nicht von den Versicherungen oder Kassen.
    • Versicherte mit einem erhöhten Prioritätsanspruch auf Schutzimpfung, nach § 4 Abs. 1 Nummer 2 der CoronaImpfV, werden evtl. zu einem späteren Zeitpunkt Dies entscheidet das Bundesland Niedersachsen. Momentan werden für diese Personen keine Berechtigungen verschickt.
    • Alle anderen Bundesländer, außer Niedersachsen, haben sich momentan nicht für das Ausstellen von Impf-Berechtigungen über die Krankenversicherung/Krankenkasse entschieden.
  • Wo finde ich verlässliche, offizielle Antworten auf meine Fragen rund um das Thema Impfung gegen Corona?

    Die wichtigsten Links zu Fragen rund um die Corona-Impfung haben wir auf der Allianz Gesundheitswelt übersichtlich für Sie zusammengestellt.
Private Krankenversicherung
Stand 13.04.2021
  • Was bedeutet Kurzarbeit generell? Wie lange wird Kurzarbeitergeld bezahlt?

    Derzeit stellen viele deutsche Arbeitgeber wegen der Auswirkungen der Corona-Pandemie auf Kurzarbeit um. Was heißt das für Sie, wenn Sie derzeit oder künftig in Kurzarbeit arbeiten?

    Kurzarbeit bedeutet, dass die betriebsübliche Arbeitszeit vorübergehend gesenkt wird und gleichzeitig das Entgelt reduziert wird. Auch eine Reduzierung auf Null ist möglich, womit ein vollständiger Arbeitsausfall und Entgeltausfall gemeint ist. Anschließend soll wieder zum ursprünglichen Arbeitsumfang und Arbeitsentgelt zurückgekehrt werden.

    • Sinn und Zweck der Kurzarbeit ist eine vorübergehende Reduzierung von Personalkosten und damit die Verhinderung betriebsbedingter Kündigungen.
    • Der Arbeitnehmer ist zwar im vereinbarten Umfang von der Arbeitsleistung befreit, er verliert jedoch auch seinen Vergütungsanspruch gegen seinen Arbeitgeber.
    • Das Arbeitsverhältnis besteht während des Bezuges von Kurzarbeitergeld fort. Das Kurzarbeitergeld ist dennoch kein Arbeitsentgelt, sondern eine staatliche Leistung zur Arbeitsförderung, das von der Bundesagentur für Arbeit gezahlt wird.
    • Kurzarbeitergeld wird grundsätzlich für 12 Monate ausgezahlt, vgl. § 104 SGB III. Aufgrund der Corona-Pandemie wurde die Bezugsdauer jedoch verlängert.
      Das bedeutet Folgendes: 
      Bis Ende des Jahres 2020 gilt: Hat ein Unternehmen bis 31.12.2019 Kurzarbeit eingeführt und bei der Arbeitsagentur angezeigt, kann Kurzarbeitergeld bis zu 21 Monate, längstens bis zum 31.12.2020, bezogen werden.
      Für das Jahr 2021 gilt: Hat ein Unternehmen bis 31.12.2020 Kurzarbeit eingeführt und bei der Arbeitsagentur angezeigt, kann Kurzarbeitergeld bis zu 24 Monate, längstens bis 31.12.2021, bezogen werden.
  • Kurzarbeit bei Arbeitnehmern: Hat eine Beschäftigung in Kurzarbeit Auswirkungen auf meinen Versicherungsstatus? Kann ich weiterhin in der Privaten Krankenversicherung bleiben?

    Wir verstehen diese Fragen gut. Sie sind jetzt die am häufigst gestellten Fragen an uns. Wir hoffen, dass unsere Antwort Sie beruhigen und Ihnen zusätzliche Sicherheit geben wird, um gut durch diese Zeit zu kommen.

    • Nein, Kurzarbeit hat keine Auswirkungen auf den Status Ihrer Krankenversicherung als Arbeitnehmer. Sie werden durch Kurzarbeit als Versicherter der Privaten Krankenversicherung (Krankenvollversicherung) nicht in der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) versicherungspflichtig. 
    • In anderen Worten: Ja, Sie können in der Privaten Krankenversicherung bleiben, da sich Ihr Status grundsätzlich nicht ändert.

    Was bedeutet das im Detail? Eine Unterbrechung Ihres entgeltlichen Beschäftigungsverhältnisses infolge einer (Corona) Kurzarbeit hat keine Auswirkungen auf den Status Ihrer Krankenvollversicherung. Wichtig ist dabei jedoch zu wissen, dass der Bezug Ihres Kurzarbeitergeldes nur vorübergehend sein darf. Nur dann können Sie in der Privaten Krankenversicherung verbleiben. Siehe auch Frage "Was bedeutet Kurzarbeit?".

    Was ist also entscheidend? Entscheidend ist, wie lange der Bezug Ihres Kurzarbeitergeldes aufgrund der Corona-Pandemie andauert bzw. andauern wird.

  • Wie geht die Allianz aktuell mit Zahlungsschwierigkeiten der Kunden um?

    Die Allianz Private Krankenversicherung steht allen Kunden zur Seite, die aufgrund von Corona in finanzielle Not geraten sind. Wir sehen uns die einzelnen Fälle genau an und bieten individuelle Lösungen an. So haben wir beispielsweise die Möglichkeit, eine temporäre Aussetzung des Versicherungsschutzes zu prüfen. 
Kfz-Versicherung
Stand 18.01.2021
  • Erhalte ich Geld zurück, wenn ich dieses Versicherungsjahr weniger Kilometer fahre als geplant?

    Ja, wenn Sie deutlich weniger Kilometer gefahren sind, als Sie zum Beginn des Versicherungsjahres angegeben haben, erhalten Sie den zu viel bezahlten Beitrag am Ende ihres Versicherungsjahres zurück, wenn sie in eine niedrigere tarifliche Kilometerklasse eingestuft werden können. Der Versicherungsbeitrag der Allianz richtet sich nach den tatsächlich gefahrenen Kilometern in der Kilometerklasse. Damit Sie die Kilometermeldung ganz einfach und sicher digital am Ende der Versicherungsjahres vornehmen können, empfehlen wir Ihnen, schon jetzt die digitalen Kontaktdaten zu hinterlegen. Sie können Ihre Kilometermeldung auch sofort über Ihren Vermittler oder online über das Kundenportal Meine Allianz ändern lassen. Sollten Sie dann in eine niedrigere Kilometerklasse eingestuft werden, kann die Beitragsrückerstattung erfolgen.
Privat-Haftpflichtversicherung
Stand 18.01.2021
  • Bin ich versichert, wenn ich jemanden einen Gefallen tue, wie zum Beispiel Einkaufen für Senioren?

    Ja. Mit einer Allianz Privat-Haftpflichtversicherung sind Sie grundsätzlich im Rahmen der gesetzlichen Haftpflicht  zu Schäden, die Sie im Rahmen eines Gefälligkeitsverhältnissesverursachen, mitversichert.
  • Bin ich versichert, wenn ich für Freunde oder Nachbarn die Kinderbetreuung übernehme?

    Als Privatperson sind Sie versichert. Die unentgeltliche Betreuung und Beaufsichtigung von fremden Kindern und Jugendlichen ist im Rahmen einer Privat-Haftpflichtversicherung mitversichert. 

    Die unentgeltliche Tätigkeit als Tagesmutter und Babysitter ist daher im Rahmen der Privat-Haftpflichtversicherung mitversichert. 

  • Bin ich versichert, wenn ich Notfallhilfe leiste?

    Leisten Sie in Ihrer Freizeit, zu Hause oder im Urlaub Erste Hilfe, stehen Sie hinsichtlich Körper- und Sachschäden unter dem Schutz des kommunalen Unfallversicherungsträgers. In diesen Fällen sind Sie also im Rahmen der gesetzlichen Unfallversicherung gegen erlittene Personen- und Sachschäden versichert, die Ihnen bei der Hilfeleistung widerfahren.

    Helfen Sie bei einem Notfall im Betrieb, bzw. auf dem Weg von oder zur Arbeit sowie auf Dienstwegen können Sie als Ersthelfer Entschädigung von demjenigen verlangen, dem die Hilfeleistung unmittelbar dient. Erlittene Körperschäden sind über den Unfallversicherungsträger des Verletzten abgedeckt. Sachschäden können Sie in diesem Fall gegenüber dem verpflichteten Unternehmer geltend machen.

     
  • Ich arbeite im Homeoffice. Wie sind meine Arbeitsgeräte versichert?

    Berufliche Arbeitsgeräte, wie beispielsweise Ihr Notebook, sind durch Ihre Allianz Hausratversicherung  in der Wohnung im privaten Arbeitszimmer gegen Schäden durch Brand, Blitzschlag, Explosion, austretendes Leitungswasser, Sturm, Hagel und Einbruchdiebstahl versichert.
Tierkrankenversicherung
Stand 18.01.2021
  • Können Haustiere an COVID-19 erkranken?

    Bisher sind weltweit nur wenige Fälle von COVID-19 positiv getesteten Haustieren bekannt. Nach ersten Erkenntnissen des Friedrich-Loeffler-Instituts (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit) sind demnach bestimmte Arten von Tieren besonders empfänglich: Dazu zählen zum Beispiel Katzen und Frettchen. Weniger empfänglich für das neuartige Coronavirus seien Hunde. Die bisherigen Fälle, auch aus Deutschland, liefern allerdings keinen Hinweis darauf, dass Haustiere SARS-CoV-2 auf Menschen übertragen

    Positive Corona-Tests bei Haustieren müssen dennoch künftig bei den Behörden gemeldet werden. So will die Forschung weitere Erkenntnisse über das Virus erlangen. Eine Testpflicht für Haustiere soll es zunächst nicht geben.

    Die Tierkrankenversicherung deckt die Erkrankung eines Haustieres am Coronavirus nicht ab. Gemäß unseren Versicherungsbedingungen sind Behandlungen infolge von Epidemien oder Pandemien ausgeschlossen.

  • Wird mein Gassi-Geh-Service bezahlt?

    Nein, eine Leistung aus der Tierkrankenversicherung greift an dieser Stelle nicht. Die Allianz Tierkrankenversicherung leistet nur in Fällen, in denen Ihr Tier erkrankt ist oder operiert werden muss.
Rechtsschutzversicherung
Stand 18.01.2021
  • Bin ich mit meiner Allianz Rechtsschutzversicherung bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten im Zusammenhang mit Corona versichert?

    Ja, sind Sie. Soweit Sie eine Berufsrechtsschutzversicherung haben, sind Sie auch bei arbeitsrechtlichen Streitigkeiten im Zusammenhang mit dem Coronavirus versichert.
  • Bin ich mit meiner Allianz Rechtsschutzversicherung bei Streitigkeiten mit meinem Reiseveranstalter versichert?

    Ja. Soweit Sie einen Privatrechtsschutz  haben, sind Sie bei Vertragsstreitigkeiten mit Ihrem Reiseveranstalter versichert.
  • Bin ich mit meiner Rechtsschutzversicherung in Bußgeldverfahren im Zusammenhang mit Corona versichert?

    Ja. Soweit Sie einen Privatrechtsschutz  haben, ist die Verteidigung gegen einen Bußgeldbescheid versichert.
  • Ich bin unsicher im Umgang mit rechtlichen Fragen rund um Corona und die Auswirkung auf meine Belange. Wohin kann ich mich wenden?

    Jeder Rechtsschutz-Kunde der Allianz kann die telefonische Rechtsberatung über das Rechtsschutz-Service-Telefon nutzen. Rufen Sie einfach unter 00800 11225555 – auch aus dem Ausland – an. Zusätzlich haben wir für unsere Rechtsschutz-Kunden eine spezielle Corona-Hotline für alle Rechtsfragen rund um die aktuelle Situation eingerichtet, die Sie ebenfalls über das Rechtsschutz-Service-Telefon erreichen.
Allianz Leben
Stand 18.01.2021
  • Sind Corona-Fälle (COVID-19 Infektionen) im Versicherungsschutz enthalten?

    Ja, Corona-Leistungsfälle sind in unseren Biometrieprodukten (beispielsweise Risikolebensversicherung, Berufsunfähigkeitsversicherung, KörperSchutzPolice, Pflegerentenversicherung; BestattungsSchutzBrief, Bausteine zum Hinterbliebenenschutz, usw.) mitversichert.
  • Ich habe derzeit aufgrund von Einkommensausfällen finanzielle Probleme. Welche Alternativen zur Kündigung gibt es?

    Sie müssen Ihre Versicherung nicht kündigen, um die finanziellen Engpässe zu überbrücken. Wir bieten Ihnen je nach Produkt verschiedene Möglichkeiten.

    Sie können Ihre Beiträge derzeit ohne Angabe von Gründen bis zu 6 Monate bei vollem Versicherungsschutz stunden lassen (normalerweise bis zu drei Monate). Damit erhalten Sie einen zeitlich begrenzten Aufschub der fälligen Beitragszahlung.

    Es gibt auch die Möglichkeit, die Beiträge für einen gewissen Zeitraum zu reduzieren – dann bei reduziertem Versicherungsschutz.

    Eine weitere Möglichkeit ist die Versicherung beitragsfrei zu stellen. Das führt auch zu einem entsprechend reduziertem Versicherungsschutz.

    Ferner bieten wir Ihnen bei kurzfristigem Geldbedarf die Möglichkeit, unter bestimmten Voraussetzungen aus Ihrem Vertrag Geld zu entnehmen oder Ihren Vertrag zu beleihen.

    In der jetzigen Situation bieten wir Ihnen über die oben genannten Möglichkeiten hinaus weitere Kulanzregelungen an, denn jede Situation ist individuell. Wenden Sie sich deshalb für weitere Details und eine ausführliche Beratung an Ihren Versicherungsvermittler oder an unseren Kundenservice unter 0800 4 100 104.

  • Greift die Infektionsklausel in der Berufsunfähigkeitsversicherung beim Coronavirus?

    Eine versicherte Person, die mit dem Coronavirus infiziert ist fällt dann unter den Schutz der Klausel, wenn die zuständige Behörde gegenüber der infizierten versicherten Person, wegen dieser Infektion oder wegen einer Fremdgefährdung aufgrund dieser Infektion, ein Tätigkeitsverbot nach § 31 IfSG (vom 20.07.2000, zuletzt geändert durch Art. 3 des Gesetzes vom 27.03.2020) für mindestens durchgehend sechs Monate ausspricht.

    Allgemeine Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung finden Sie hier

  • Was muss ich beim Ausfüllen der Gesundheitsfragen beachten?

    Wenn Sie positiv auf Corona getestet wurden, derzeit mit Corona infiziert sind bzw. wegen Corona behandelt werden, müssen Sie die COVID-19 Infektion bei Antragstellung als Erkrankung angeben. In diesem Fall wird der Antrag bis zur Ausheilung zurückgestellt. Bestätigen Sie uns anschließend, dass die Erkrankung ohne Folgen ausgeheilt ist oder liegt ein fachärztliches Attest über die vollständige Ausheilung vor, kann der Antrag zu normalen Bedingungen angenommen werden. Weitere vorhandene Grunderkrankungen werden bei der Risikoprüfung weiterhin berücksichtigt.

    Wenn Sie wegen Corona behandelt wurden, mittlerweile aber wieder gesund sind, müssen Sie die COVID-19 Infektion als Erkrankung angeben. Ist die Erkrankung ohne Folgen ausgeheilt ist, kann der Antrag zu normalen Bedingungen angenommen werden. Auch hier werden weitere vorhandene Grunderkrankungen bei der Risikoprüfung weiterhin berücksichtigt.

    Sofern Sie sich rein vorsorglich in Quarantäne befinden (ohne Corona-Diagnose oder -Behandlung), muss dies in den Gesundheitsfragen nicht angegeben werden.

  • Muss ich eine Corona-Infektion (Erkrankung an COVID-19), die erst nach Versand meines Antrags inklusive der beantworteten Gesundheitsfragen auftritt, nachträglich melden?

    Nein, weder eine spätere Corona-Infektion noch andere Änderungen Ihres Gesundheitszustands sind nach Versand Ihres Antrags inklusive der beantworteten Gesundheitsfragen nachzumelden.
  • Wie lange sind meine bereits gemachten Gesundheitsangaben gültig, wenn ich den Vertragsbeginn aufgrund der Corona-Krise verlegen möchte?

    Wenn Ihr Antrag schon bei uns vorliegt, Sie aber aufgrund der wirtschaftlichen Einschränkungen durch die Corona-Krise Ihren Vertragsbeginn verlegen möchten, wird die Frist der Gültigkeit Ihrer gemachten Gesundheitsangaben von drei auf sechs Monate angehoben.
  • Ist jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Risikolebensversicherung?

    Eine Risikolebensversicherung abzuschließen, ist jetzt ebenso wichtig, wie es in der Zeit vor dem Auftreten des Coronavirus war, wenn im Falle Ihres Todes bei Ihren Hinterbliebenen eine finanzielle Lücke entsteht. Eine Risikolebensversicherung ist  eine Form der Hinterbliebenenvorsorge. Mit ihr können Sie Ihre Familie, Ihre Immobilienfinanzierung oder andere Kredite für den Fall Ihres Todes finanziell absichern. Die Risikolebensversicherung leistet auch dann, wenn die versicherte Person sich mit dem Coronavirus infiziert hat und an den Folgen einer COVID-19-Erkrankung verstirbt.

    Allgemeine Informationen zur Risikolebensversicherung finde Sie hier

Allianz Leben
Grundsätzliches zur Kurzarbeit
Stand 18.01.2021
  • Was bedeutet Kurzarbeit?

    Man spricht von Kurzarbeit, wenn vorübergehend weniger oder sogar überhaupt nicht gearbeitet wird. Dadurch entsteht ein Verdienstausfall, welcher unter bestimmten Voraussetzungen durch das sog. Kurzarbeitergeld vom Staat ausgeglichen wird. 
  • Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld?

    Das Kurzarbeitergeld beträgt mindestens 60 Prozent des Nettolohns. Lebt mindestens ein Kind mit im Haushalt, beträgt das Kurzarbeitergeld sogar 67 Prozent des Nettolohns. Bezahlt wird das Kurzarbeitergeld für maximal 12 Monate. 

    In einigen Tarifverträgen oder Betriebsvereinbarungen ist festgelegt, dass der Arbeitgeber bei Kurzarbeit einen Zuschuss zahlen muss. Einen gesetzlichen Anspruch auf den Zuschuss zum Kurzarbeitergeld gibt es jedoch nicht.

  • Wie wirkt sich Kurzarbeit auf Ihre betriebliche Altersvorsorge aus?

    Sowohl das Kurzarbeitergeld als auch ein evtl. Zuschuss sind eine sogenannte „Entgeltersatzleistung“ und können somit nicht für Ihre betriebliche Altersvorsorge verwendet werden. Sobald erneut Entgelt gezahlt wird, fließen auch wieder Beiträge in Ihre betriebliche Altersvorsorge.

    Arbeiten Sie jedoch in einem geringeren Umfang weiter und erhalten neben dem Kurzarbeitergeld auch einen Teil Ihres Lohns, dann bestehen die Entgeltumwandlungsvereinbarung und damit Ihre betriebliche Altersvorsorge grundsätzlich fort. Die genaue Beitragshöhe hängt dabei von Ihrer individuellen Entgeltumwandlungsvereinbarung ab. Ist beispielsweise ein fester Entgeltumwandlungsbetrag vereinbart, können Sie im Einvernehmen mit Ihrem Arbeitgeber den Beitrag reduzieren.

    Weitere Informationen zur betrieblichen Altervorsorge der Allianz finden Sie hier

  • Wie wirkt sich Kurzarbeit auf Ihren Arbeitgeberzuschuss aus?

    Zahlt Ihr Arbeitgeber einen Zuschuss zur betrieblichen Altersvorsorge, dann teilt der Zuschuss das Schicksal der Entgeltumwandlung: Fällt sie vollständig weg, ist auch kein Zuschuss zu zahlen. Bleibt die Entgeltumwandlung zum Teil bestehen, dann gilt dies auch für den Zuschuss.
  • Was passiert mit meiner rein arbeitgeberfinanzierten betrieblichen Altersvorsorge?

    Dies hängt von der individuellen Vereinbarung mit Ihrem Arbeitgeber ab. Eine gängige Regelung ist, dass in Zeiten ohne Lohnzahlung auch keine Beiträge zur betrieblichen Altersvorsorge vom Arbeitgeber bezahlt werden. Erhalten Sie jedoch weiter einen Teil Ihres Lohns, dann bleibt auch die Pflicht zur Zahlung des Arbeitgeberbeitrags grundsätzlich bestehen
  • Kann ich die Beiträge zu meiner betrieblichen Altersvorsorge stunden?

    Ja, auch in der betrieblichen Altersvorsorge ist eine Beitragsstundung grundsätzlich möglich. Vorteil: Im Unterschied zu einer Beitragsfreistellung bleibt der Versicherungsschutz während der Stundung in vollem Umfang bestehen. Allerdings ist das Vorgehen in Abhängigkeit von der Art der betrieblichen Altersvorsorge unterschiedlich.

    Weitere Informationen zur betrieblichen Altervorsorge der Allianz finden Sie hier

Allianz Leben
Stand 18.01.2021
  • Was kann ich tun, wenn ich die Rate meiner Baufinanzierung nicht mehr zahlen kann?

    Sollten Sie gerade in Zahlungsschwierigkeiten aufgrund von Corona gekommen sein, hilft Ihnen Ihre Allianz durch diese Krise. Ob für Sie ein Tilgungssatzwechsel oder eine Tilgungsaussetzung  in Frage kommt, sollten wir in einem persönlichen Gespräch klären. Gemeinsam mit Ihnen werden wir eine bedarfsgerechte Lösung suchen. Wenden Sie sich an Ihren Allianz Mitarbeiter, der für Ihre vertraglichen Belange zuständig ist. Nennen Sie bitte in der Korrespondenz Ihre Darlehensnummer. Kontaktdaten finden Sie in Ihren Unterlagen oder in MeineAllianz.

    Allgemeine Informationen zur Baufinanzierung finden Sie hier.

+
  • Leider ist unser Live-Chat nur dann verfügbar, wenn Sie Cookies für Marketingzwecke akzeptiert haben. Der Live-Chat steht Ihnen montags bis freitags von 8.00 Uhr bis 20.00 Uhr zur Verfügung. Bitte versuchen Sie es ggf. zu einem späteren Zeitpunkt erneut.
    Vielen Dank.