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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Ihr E-Auto laden Sie zu Hause an Haushalts­steckdose oder Wand­lade­station. Deutschland­weit gibt es außerdem über 25.000 öffentliche Ladestationen für Elektrofahrzeuge.
  • Wie lange ein E-Auto lädt, hängt von seiner Lade­technik und der Strom­quelle ab. An der Steckdose beträgt die Ladedauer bis zu 40 Stunden. An öffentlichen Lade­säulen sind es im Schnitt zwei bis sechs Stunden.
  • Je nach Elektroauto-Versicherung sind Wand­lade­station und Lade­kabel des Elektro­autos teilweise mitversichert.
  • Flache Ladezyklen schonen die E-Auto-Batterie. Häufiges Aufladen von null auf 100 Prozent verringert die Akku-Lebensdauer.
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Ladepunkt finden
Öffentliche Ladestationen finden E-Auto-Fahrer am einfachsten per Smartphone-App, Navi oder über digitale Ladesäulenkarten. Hier lesen Sie, welche Ladenetzanbieter es in Deutschland gibt.
 

Wer sein Elektroauto unterwegs laden möchte, kann deutschlandweit mehr als 25.000 öffentliche Ladestationen nutzen (Stand: November 2021). Um eine Stromtankstelle in der Nähe zu finden, gibt es mehrere Möglichkeiten:

  • Digitale Ladesäulenkarte (z.B. über Bundesnetzagentur, E-Tankstellen-Finder, SmartTanken)
  • Smartphone-App (z.B. Chargemap, EnBW mobility+)
  • Navigationssystem (im Elektroauto integriert oder externes Navi)
  • Google Maps (über Suchfeldeingabe "Ladestation")

Wer keine Ladestation für sein Elektroauto zu Hause hat, kann zwischen mehreren Hundert Anbietern wählen, um öffentlich Strom zu tanken. Tarifmodelle sind je nach Ladesäulenbetreiber unterschiedlich. Ladelösungen für E-Autos sind nutzbar über:

  • Regionale Energieversorger (z.B. Stadtwerke München, EnBW, Maingau Energie)
  • Roaming-Anbieter (z.B. NewMotion, Plugsurfing)
  • Elektroauto-Hersteller (z.B. Tesla Supercharger, BMW Charging)

Diese Punkte sollten Sie im Hinterkopf haben, wenn Sie Ihr Elektroauto an einer öffentlichen Ladestation aufladen:

  • Standzeit: Meist dürfen Sie Ihr E-Auto nur für eine begrenzte Zeit an der Ladesäule abstellen. In Innenstädten kann die Park- bzw. Ladedauer zwischen 8 und 20 Uhr zum Beispiel auf wenige Stunden beschränkt sein. Wer die Höchstparkdauer überschreitet, riskiert ein Bußgeld. Einige Betreiber veranschlagen außerdem eine Blockiergebühr. Das heißt: Nach Überschreiten eines gewissen Zeitlimits zahlen Sie einen Aufschlag auf den Ladepreis pro Kilowattstunde. Achten Sie deshalb auf entsprechende Hinweisschilder, nutzen Sie den Stellplatz nur für die Dauer des Ladevorgangs und informieren Sie sich vorab über Parkalternativen in der Nähe.
  • Belegung: Checken Sie im Vorfeld, ob die gewählte Ladesäule frei oder besetzt ist. Über Smartphone-App oder Webseite des Ladesäulenbetreibers können Sie die Verfügbarkeit der Stromtankstelle meist in Echtzeit prüfen.
  • Bezahlung: Prüfen Sie die Zahlungsmöglichkeiten, bevor Sie die öffentliche Ladestation ansteuern. Denn Ladesäulen einiger Betreiber können Sie nur mit einer Ladekarte nutzen, die Sie vorab online beantragen. Teils können Sie Ihre Zahlungsdaten auch in der Smartphone-App des jeweiligen Anbieters hinterlegen. Spontan in bar oder per Kreditkarte können Sie vor Ort oft nicht bezahlen. Letzteres ändert sich ab 1. Juli 2023: Die Ladesäulenverordnung schreibt vor, dass ab diesem Datum an jeder neu in Betrieb genommenen Ladesäule kontaktloses Bezahlen mit gängigen Kredit- oder Debitkarten möglich sein muss.
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Ladelösungen
Welches Ladezubehör erforderlich ist, hängt davon ab, ob Sie Ihr Elektroauto zu Hause laden oder unterwegs sind. So funktioniert Elektroautoladen an Steckdose, Wallbox und öffentlichen Ladesäulen.
 

Je nachdem, ob Sie Ihr Elektroauto zu Hause laden oder an öffentlichen Ladesäulen Strom tanken, stehen Ihnen unterschiedliche Ladelösungen zur Verfügung.

  • Haushaltssteckdose: E-Auto mit Mode-2-Ladekabel (liefert Autohersteller mit) mit Schuko-Steckdose verbinden, Lade­status anhand Kontroll­station am Lade­kabel (In-Cable Control Box = ICCB) verfolgen. Ladekarte oder Smart­phone-App sind nicht nötig. Abrechnung erfolgt über Strom­rechnung.
  • Private Wandladestation: E-Auto mit Mode-3-Lade­kabel (meist fest an Wall­box installiert) anschließen, Lade­vorgang über Smartphone-App oder Lade­anzeige des Elektro­fahrzeugs verfolgen. Lade­karte ist nicht nötig. Abrechnung der Lade­vorgänge erfolgt per Stromrechnung.
  • Öffentliche Ladestation: E-Auto und Ladestation mit Mode-3-Ladekabel (an Ladesäule installiert oder selbst mitgebracht) verbinden und Ladevorgang starten. Elektrofahrzeug nach gewünschter Ladedauer von Ladesäule trennen. Bezahlung per Smart­phone-App, Lade­karte des Anbieters, Kreditkarte oder in bar.
  • Öffentliche Schnellladestation: Vorgehen entspricht Lade­vorgang an regulären öffentlichen Lade­stationen. Voraussetzung: Das E-Auto ist schnellladefähig und mit dem fest an der Schnellladesäule installierten Stecker kompatibel. Ein eigenes Ladekabel ist nicht nötig.

Wenn Ihr E-Auto unterwegs Strom braucht, können Sie es deutschlandweit an über 25.000 öffentlichen Ladesäulen aufladen. Je nachdem, wo Sie unterwegs sind, haben Sie folgende Lademöglichkeiten:

  • Ladestation mit Bezahlsystem (z.B. Parkplätze mit Ladepunkten in Großstädten)
  • Schnellladestation mit Bezahlsystem (z.B. an Autobahnraststätten)
  • Kostenlose Ladestation (z.B. auf Parkplätzen großer Supermarktketten)

So gehen Sie Schritt für Schritt vor, wenn Sie eine passende Stromtankstelle gefunden haben:

  1. Elektroauto an Ladesäule parken.
  2. E-Auto mit Ladekabel (selbst mitgebracht oder fest an Ladesäule installiert) verbinden.
  3. Lade­säule freischalten (meist über Smartphone-App des Anbieters).
  4. Eventuell Ladekarte an Lesegerät der Ladestation halten.
  5. Ladevorgang starten (per Smartphone-App).
  6. Akku bis zum gewünschten Lade­stand betanken.
  7. Lade­vorgang beenden (per Smartphone-App).
  8. E-Auto von Ladesäule trennen.
  9. Falls nötig vor Ort bezahlen (per Kreditkarte oder bar).
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Steckertypen

Je nachdem, an welche Stromtankstelle Sie Ihr Elektroauto anschließen und welches Fahrzeugmodell Sie fahren, sind verschiedene Kabeltypen erforderlich:

  • Mode-2-Ladekabel: liefert Hersteller meist werkseitig mit, um Elektroauto zu Hause an Haushaltssteckdose (Schuko-Steckdose) zu laden. Auch Mennekes- oder Typ-2-Ladekabel genannt. Auf der einen Seite ist ein Stecker angebracht, der mit der Lade­buchse des E-Autos kompatibel ist. Am anderen Ende befindet sich ein Schuko-Stecker, der in die Steckdose passt.
  • Mode-3-Ladekabel: ist in der Regel nicht im Lieferumfang des E-Autos enthalten. Wer unter­wegs regel­mäßig Strom an öffentlichen Lade­stationen tankt, sollte sich ein Mode-3-Kabel anschaffen. Das Verbindungs­kabel ist sowohl für E-Autos mit Typ-1-Stecker (v.a. asiatische Hersteller wie Nissan) als auch mit Typ-2-Stecker (Standard bei euro­päischen Elektro­auto-Marken) geeignet.
  • Combined Charging System-Stecker: Spezielles Verbindungskabel, um E-Autos an Schnellladesäulen mit Gleichstrom (DC) zu laden. CCS-Stecker sind meist fest am Schnell­ladepunkt angebracht und europäischer Standard.
  • CHArge de MOve-Stecker: Standard-Schnell­lade­kabel (CHAdeMO) für E-Autos japanischer Hersteller (z.B. Nissan, Mitsubishi, Kia).
  • Tesla Supercharger: modifizierte Version des Mode-2-Lade­kabels für Schnellladen von E-Autos des US-Autoherstellers Tesla. In Deutsch­land gibt es aktuell rund 2.500 Super­charger-Stationen mit 25.000 Super­charger-Ladesäulen, die nur Tesla-Fahrer nutzen können.

E-Auto-Batterien speichern Gleichstrom (DC). Haushaltssteckdosen und viele öffentliche Ladestationen geben aber Wechselstrom (AC) ab. Deshalb ist eine Umwandlung von Wechselstrom in Gleichstrom nötig, um den Akku zu laden. Dafür gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. AC-Laden: Jedes E-Auto besitzt ein On-Board-Ladegerät, das AC in DC umwandeln kann. Je nach eingebautem Ladegerät sind Ladeleistungen von bis zu 22 Kilowatt (kW) möglich.
  2. DC-Laden: Ein "Gleichrichter" in der Ladestation wandelt Wechselstrom direkt in Gleichstrom um. An DC-Schnellladesäulen erreichen E-Autos Ladeleistungen von bis zu 300 kW.

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Steckersystem Stromart Maximale Ladeleistung (in kW) Schnellladen
Schuko AC 2,3
Typ 1 AC 7,4
Typ 2 AC 22
CHAdeMO DC 100
CCS AC/DC 170
Tesla Supercharger
DC 300
 
Gut zu wissen: Versicherung

Die Allianz Elektroauto-Versicherung mit Vollkasko oder Teilkasko schützt automatisch auch das Ladekabel Ihres Elektroautos. Und zwar in allen Produktlinien – unabhängig davon, welchen Kabeltyp Sie zum E-Auto-Laden verwenden. Speziell für Ladekabel und Ladezubehör bietet die Allianz diese Leistungen:

  • Schutz des Ladekabels bei Diebstahl und Tierbissschäden
  • Mitversicherung der eigenen Ladestation (inklusive Wallbox und Induktionsplatte) bei Schäden durch Vandalismus oder Fehlbedienung beim E-Auto-Aufladen bis 2.500 Euro
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Ladegebühren
Wenn Sie Ihr Elektroauto zu Hause laden, zahlen Sie je nach Akku-Kapazität zwischen zehn und 40 Euro. An öffentlichen Ladesäulen kostet eine Batteriefüllung bis zu 90 Euro. Kosten fürs E-Auto-Laden im Überblick:
 
Wenn Sie Ihr Elektroauto an Steckdose oder Ladestation zu Hause aufladen, zahlen Sie je nach Stromanbieter zwischen 30 und 40 Cent pro Kilowattstunde. Bei einem Elektro-Kleinwagen mit 35-kWh-Batterie sind das zwischen 10,50 Euro und 14 Euro für eine Vollladung. Bei leistungstarken Oberklasse-E-Autos mit 100-kWh-Akku schlägt eine "Tankfüllung" mit 30 bis 40 Euro zu Buche. Die Kosten für das Elektroautoladen zahlen Sie mit Ihrer Strom­abrechnung.

Wenn Sie an einer öffentlichen Ladestation Ihr E-Auto laden, betragen die Kosten je nach Anbieter zwischen 30 und 90 Cent pro Kilowattstunde. Die Abrechnung erfolgt nach Zeit (in Minuten), nach Verbrauch (in kWh) oder pauschal pro Ladevorgang. Neben den Gebühren für das Elektroautoladen können Kosten für eine Ladekarte und monatliche Grundgebühren entstehen. Gängige Bezahlmethoden bei den meisten Anbietern sind:

  • Smartphone-App
  • Plug & Charge
  • EC- oder Kreditkarte
  • Barzahlung
  • Ladekarte

Mit einer Ladekarte können Sie deutschlandweit an vielen verschiedenen Ladestationen tanken ("E-Roaming") und kontaktlos zahlen. Ob eine Ladekarte mit oder ohne Vertrag, mit Prepaid-Guthaben oder Flatrate für Sie sinnvoll ist, hängt davon ab, wo und wie oft Sie Ihr Elektroauto laden.

  • Wenigfahrer: Haben Sie eine Ladestation für Ihr Elektroauto zu Hause und tanken nur gelegentlich öffentlich Strom, reicht eine Prepaid-Ladekarte meist aus. Legen Sie hauptsächlich kurze Strecken rund um Ihren Wohnort zurück, lohnt sich in der Regel eine Ladekarte des örtlichen Stromanbieters.
  • Vielfahrer: Sind Sie mit dem E-Pkw in ganz Deutschland unterwegs, macht die Anmeldung bei einem E-Roaming-Anbieter Sinn. Flatrates rechnen sich, wenn Sie Ihr E-Auto für eine monatliche Pauschale beliebig oft an teilnehmenden Stromtankstellen laden möchten.
Gut zu wissen: Kostenlos Strom tanken

Ihr E-Auto laden Sie kostenlos auf Parkplätzen großer Supermarktketten, Schnell­restaurants, Baumärkte oder Möbelhäuser. Auch immer mehr Behörden und öffentliche Parkhäuser bieten Gratis-Lade­möglichkeiten an.

Einige Discounter stellen in Autobahnnähe Schnell­lade­stationen zur Verfügung, an denen Kunden ihr E-Auto kosten­frei aufladen können. Für einige Lade­säulen ist eine RFID-Karte nötig, die Sie gratis an der Kasse erhalten.

Kostenlose Ladepunkte in Ihrer Nähe finden Sie am einfachsten per Smart­phone-App.

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Private Lademöglichkeit
Ihr Elektroauto laden Sie zu Hause an Steckdose oder Wandladestation mit regulärem Haushaltsstrom. Was dabei zu beachten ist, erfahren Sie hier.
 
Mit einem Mode-2-Kabel können Sie Ihr Elektroauto an jeder Steckdose zu Hause laden. Mit haushaltsüblichen Schuko-Steckdosen ist eine Ladeleistung von 2,3 kW möglich. Da stundenlanges Elektroauto-Aufladen zu Hause herkömmliche Steck­dosen überlasten kann, sollte es aber die Ausnahme bleiben. Separate Stromtarife oder Stromzähler für das Elektroauto-Aufladen sind nicht üblich. Der Haushaltsstrom, mit dem Sie Ihr Elektroauto zu Hause laden, fließt in Ihre Stromabrechnung ein.

Laden Sie Ihr E-Auto regelmäßig zu Hause, lohnt sich die Anschaffung einer Wandladestation. Eine solche private Ladestation für Elektroautos ist zu Hause zum Beispiel in Garage oder Carport installiert. Je nach Modell sind Ladeleistungen von 3,7 bis 22 kW möglich. Das macht den Ladevorgang bis zu zehnmal schneller als an einer regulären Steckdose.

Je nach Modell steuern Sie die Wand­lade­station per Smartphone oder Tablet. Über eine App können Sie den Ladevorgang starten und stoppen. Haben Sie eine Photovoltaik-Anlage auf dem Hausdach, können Sie Solarstrom in Ihre private Ladestation einspeisen. So laden Sie Ihr Elektroauto zu Hause noch günstiger und umweltfreundlicher.

Die Kosten einer privaten Ladestation für E-Autos liegen bei rund 500 bis 2.000 Euro. Je nach Ausstattung und Zusatzfunktionen erhöht sich der Preis teils auf bis zu 2.500 Euro. Hinzu kommen Gebühren für die Installation – je nach geplantem Ladestandort zwischen 500 und 1.000 Euro.

 

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Ladezeit
Elektroauto-Laden an der Steckdose dauert bis zu 15 Stunden, bei besonders großer Batteriekapazität sogar bis zu 40 Stunden. An Wandladestation oder öffentlicher AC-Ladesäule lädt ein E-Auto meist zwei bis sechs Stunden. An Schnellladestationen sind Ladezeiten von 30 bis 60 Minuten möglich. Diese Faktoren beeinflussen die Ladedauer eines Elektroautos:
  • Ladestation

    Je leistungsfähiger die Strom­tank­stelle, desto kürzer die Ladezeit. An einer Schnell­lade­station ist die Ladedauer des Elektroautos deutlich kürzer als beim Aufladen zu Hause an Steckdose oder Wallbox.
  • Akku-Kapazität

    Je mehr Energie die Elektroauto-Batterie speichert, desto länger die Ladedauer. Bis ein Tesla Model S mit 100-kWh-Akku an einer 11-kW-Ladestation einen kompletten Ladezyklus durchlaufen hat, vergehen rund 9,5 Stunden. Bei einem Volkswagen e-Golf mit knapp 32 kWh Batterie­kapa­zität sind es drei Stunden.
  • Ladestand

    Je voller der Akku bei Ladebeginn, desto langsamer der Ladevorgang. Denn sobald ein Ladestand von ungefähr 50 bis 60 Prozent erreicht ist, reduzieren Ladestationen stufenweise ihre Leistung. Ab einem Akku-Stand von rund 80 Prozent ist die Ladeleistung stark gedrosselt. So lädt die Batterie schonend – und nicht bis zum maximalen Ladestand von 100 Prozent.
  • Ladetechnik

    Elektroautos mit geringer Akku-Kapazität können die Ladeleistung an Schnell­lade­sta­tio­nen oft nicht voll nutzen. Trotz Schnellladepunkt dauert es dann länger, bis die Batterie geladen ist.
  • Temperatur

    Bei Hitze oder Minus­graden erhöht sich die Lade­zeit von Lithium-Ionen-Akkus. Am schnell­sten aufgeladen sind E-Auto-Batterien bei 15 bis 25 Grad Celsius.

Die Ladedauer Ihres Elektroautos berechnen Sie mit dieser Rechenformel:

Ladezeit = Akku-Kapazität in Kilowattstunden (kWh) / Ladeleistung der Stromtankstelle in Kilowatt (kW)

Rechenbeispiel: Wenn Sie einen BMW i3 mit 42-kWh-Akku an einer Ladesäule mit 22 kW vollladen, beträgt die Ladedauer des Elektroautos rund zwei Stunden (42 kWh / 22 kW = 1,9 h).

Lithium-Ionen-Akkus sind temperaturempfindlich und haben eine begrenzte Lebensdauer. Auf diese Punkte sollten Sie deshalb achten, wenn Sie Ihr Elektroauto laden und fahren:

  • Flache Ladezyklen einplanen: Vollladungen von null auf 100 Prozent strapazieren die Elektroauto-Batterie. Laden Sie Ihr E-Auto besser regelmäßig nach, zum Beispiel von 50 auf 70 Prozent oder von 30 auf 60 Prozent. So verlängern Sie die Lebensdauer des Akkus und sparen Zeit beim Stromtanken.
  • Tiefenentladung und Vollladung vermeiden: Fahren Sie die Batterie Ihres E-Autos nicht komplett leer. Um die Lebensdauer des Energiespeichers zu verlängern, sollten Sie auch auf vollständiges Aufladen verzichten. Ideal ist ein Akku-Stand zwischen 20 und 80 Prozent.
  • Akku nicht kalt laden: Versorgen Sie Ihr Elektroauto im Winter direkt nach der Fahrt mit Strom. Der Ladevorgang ist schneller und schonender, solange die Batterie noch warm ist.
  • Stromsparend fahren: Wer ständig Vollgas gibt, verlangt der Lithium-Ionen-Batterie Höchstleistungen ab – und muss sein Elektroauto öfter aufladen. Eine moderate Fahrweise verlängert die Elektroauto-Reichweite und schont den Akku.
Die passende Versicherung
Optimal abgesichert mit der Allianz Elektroauto-Versicherung
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Häufige Fragen
  • Wie fördert der Staat Elektroautos?

    Den Kauf eines vollelektrischen Pkw bezuschusst die Bundesregierung mit bis zu 6.000 Euro Umweltbonus. Zusammen mit dem Hersteller­anteil erhalten Sie aktuell im Zuge des Corona-Kon­junktur­pakets maximal 9.000 Euro. Die "Inno­vations­prämie" ist bis Ende 2025 verlängert. Die E-Auto Förderung beantragen Sie über die Website des Bundes­amts für Wirtschaft und Ausfuhr­kontrolle (BAFA).

    Daneben fördern Bundesländer und Kommunen Elektromobilität mit unterschiedlichen Vergünstigungen und Zuschüssen. Privatleute können zum Beispiel eine Wallbox-Förderung bei Installation einer Ladestation an oder in ihrem Wohn­gebäude beantragen. E-Autos, die bis 31. Dezember 2021 neu zugelassen wurden, sind außerdem bis Ende 2030 von der Kfz-Steuer befreit.

  • Gibt es Elektroautos mit Solarspeicher?

    Mit Solarzellen ausgestattete E-Autos, die sich selbst aufladen, sind bislang nicht marktreif. Dafür können Sie Ihr Elektrofahrzeug mit selbst erzeugtem Solarstrom betanken. Generieren Sie etwa mit einer Photovoltaik-Anlage auf dem Dach Ökostrom, können Sie ihn in Ihre private Wand­lade­station oder Ladesäule einspeisen. Vorausgesetzt, Ihre Solaranlage produziert zusätzlich zum Strom­verbrauch im Haushalt mindestens 1,4 kW Sonnen­energie. Steht während des Lade­vorgangs weniger Strom aus dem Solar­speicher zur Verfügung, bezieht die Ladestation den Rest auto­matisch aus dem öffentlichen Stromnetz.
  • Können Elektroautos das Stromnetz überlasten?

    Die Angst, dass Deutschlands Stromnetz durch die zunehmende Anzahl an E-Fahrzeugen zusammenbrechen könnte, ist unbegründet. Laut dem Energiekonzern Energie Baden-Württemberg (EnBW) könnte die heutige Netzstruktur rund 13 Millionen Elektroautos mit Strom versorgen. Von dieser Zahl ist die Bundesrepublik weit entfernt: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren im Juli 2021 knapp 439.000 E-Autos zugelassen.
  • Kann ich die Ladekosten für mein Elektroauto von der Steuer absetzen?

    Nein. Die Stromkosten für das Laden Ihres E-Autos können Sie in Ihrer Einkommenssteuererklärung nicht geltend machen. Als Arbeitnehmer profitieren Sie aber von Steuervorteilen: Wenn Angestellte beim Arbeitgeber ihr privates Elektroauto kostenlos laden, ist die Nutzung für sie steuerfrei. Wer seinen vollelektrischen Dienstwagen auch privat fährt, kann sich die Ladekosten vom Arbeitgeber steuerfrei erstatten lassen.
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