Nahaufnahme eines blau-schwarzen Ladesteckers in Stromladestation mit schwarzem Elektroauto im Hintergrund.
Prämien für E-Fahrzeuge, Plug-in-Hybride & Wallboxen

Elektroauto-För­der­ung: Diese Zuschüsse erhalten Sie

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Kauf von E-Fahrzeugen durch den sogenannten Umweltbonus: Wer ein Elektroauto kauft, erhält bis Ende 2025 bis zu 6.000 Euro Zuschuss.
  • In der Corona-Krise wurde die Elektroauto-Förderung erhöht: Im Rahmen des Konjunkturpakets werden Käufer von E-Autos ab 1. Juli 2020 mit bis zu 9.000 Euro unterstützt. Die Corona-Förderung ist bis Ende 2021 befristet.
  • Der Antrag zur Elektroauto-Förderung erfolgt elektronisch über die Homepage des BAFA. Den Umweltbonus können Sie beantragen, sobald Sie das E-Fahrzeug erworben und zugelassen haben.
  • Bund, Länder und Städte bieten darüber hinaus Fördermöglichkeiten für Ladestationen an. Sie unterscheiden sich teils deutlich.
Neuzulassungen in Deutschland
Rekordwert bei Neuzulassungen von E-Fahrzeugen: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) meldeten die Deutschen 2019 mit fast 63.300 Stromern so viele Elektroautos an wie nie zuvor. Seit 2015 hat sich die Anzahl der Neuzulassungen von E-Autos nahezu verdreifacht. Auch im Mai 2020 zählt das KBA bereits über 30.600 neu zugelassene Stromer. Grund für die hohen Zahlen ist die Einführung des Umweltbonus im Jahr 2016. Der staatliche Zuschuss gilt bis Ende 2025
Infografik: Neuzulassungen von Elektroautos in Deutschland bis Mai 2020
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Bis zu 6.000 Euro

Um den Verkauf von Elektroautos weiter anzukurbeln, hat die Bundesregierung den Umweltbonus bis Ende 2025 verlängert. Zudem stockte sie ihn um 2.000 Euro auf: Seit 18. Februar 2020 beläuft sich der Zuschuss somit auf bis zu 6.000 Euro pro Elektroauto oder Plug-in-Hybrid. Die Kosten der Prämie teilen sich Bund und Automobilhersteller.

Corona-Konjunkturpaket: 9.000 Euro Zuschuss bis Ende 2021

Im Zuge der Corona-Krise einigte sich die Große Koalition am 3. Juni 2020 auf ein umfangreiches Konjunktur­paket in Höhe von 130 Milliarden Euro. In diesem Zuge profitieren erneut auch Käufer von Stromern: Der Staat verdoppelt nämlich seinen Anteil am Umweltbonus von 3.000 auf 6.000 Euro für Elektroautos und auf 4.500 Euro für Hybrid-Fahrzeuge. Damit liegt die Förderung für Elektroautos aktuell bei bis zu 9.000 Euro (3.000 Euro übernehmen wie zuvor die Hersteller). 

Die "Innovationsprämie" gilt ab 1. Juli 2020 und ist bis Ende 2021 befristet. 

Umweltprämie gilt rückwirkend

Der "reguläre" Umweltbonus ist rückwirkend für alle Fahrzeuge gültig, deren Kfz-Zulassung nach dem 4. November 2019 erfolgte. Autokäufer, die ihren Stromer davor bestellt, aber noch nicht erhalten oder zugelassen haben, profitieren ebenfalls vom höheren Bonus - sofern der jeweilige Autohersteller den höheren Rabatt nachträglich gewährt.

Zuständig für die Vergabe des Umweltbonus ist das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Bund und Automobilhersteller übernehmen jeweils die Hälfte der Prämie. Sie belief sich bisher auf 4.000 Euro für Elektroautos und 3.000 Euro für Hybrid-Fahrzeuge. Ursprünglich sollte der staatliche Zuschuss Ende 2020 auslaufen.

Auch Besitzer von Leasing- und Gebrauchtfahrzeugen profitieren

Neben dem Kauf subventioniert der "Elektrobonus" auch das Leasing von E-Fahrzeugen. Zudem erhalten den Zuschuss erstmals auch Käufer von gebrauchten Elektrofahrzeugen. Eine Förderung für gebrauchte Stromer und Plug-in-Hybride gab es vor Februar 2020 nicht.

Illustration Info: Gut zu Wissen
Gut zu wissen: Beantragung
Illustration Info: Gut zu Wissen

Nahezu jeder kann einen Antrag zur Förderung eines Stromers stellen. Schließlich ist es das Ziel der Umweltprämie, den Verkauf von Elektroautos anzukurbeln und so die Umwelt zu schonen. Antragsberechtigt sind daher:

  • Privatpersonen
  • Unternehmen
  • Unternehmen mit kommunaler Beteiligung
  • Stiftungen
  • Körperschaften
  • Vereine

Ausgeschlossen sind lediglich der Bund, die Bundesländer, ihre Einrichtungen und Kommunen sowie die Automobilhersteller, die sich an der Finanzierung des Umweltbonus beteiligen.

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Voraussetzungen
Den Umweltbonus beantragen können Sie für alle Stromer, die sich auf der Liste der förderfähigen Elektrofahrzeuge – kurz BAFA-Liste – befinden. Die Liste ist über die  Homepage des BAFA abrufbar. Das PDF-Dokument wird laufend aktualisiert. Darüber hinaus gelten weitere Voraussetzungen für den staatlichen Zuschuss.
Ein schwarzer Tesla fährt auf einer Landstraße

Batterieelektro- oder Brennstoffzellenfahrzeug: Diese Kfz profitieren vom Umweltbonus

Als förderfähig gelten diese Fahrzeugkategorien:

  • reine Batterieelektrofahrzeuge
  • von außen aufladbare Hybridelektrofahrzeuge (= Plug-in-Hybride)
  • Brennstoffzellenfahrzeuge (= Kfz, die mit Wasserstoff oder Methanol fahren)
  • Fahrzeuge, die keine lokalen CO2-Emissionen aufweisen
  • Fahrzeuge, die maximal 50 Gramm CO2-Emissionen pro Kilometer verursachen

Diese weiteren Bedingungen gelten

  • Das E-Auto muss in Deutschland zugelassen sein.
  • Der Netto-Listenpreis für das Basismodell darf 65.000 Euro nicht übersteigen. Für Elektrofahrzeuge über 65.000 Euro erhalten Sie vom Staat keine Förderprämie.
  • Erwerb (Kauf oder Leasing) und Erstzulassung fanden nach dem 18. Mai 2016 statt. Fahrzeuge, deren Zulassung vor dem 4. November 2019 stattfand, erhalten die alten Fördersummen (gem. Richtlinie vom 28. Mai 2019). Die Antragstellung hat bis spätestens 18. August 2020 zu erfolgen. Fahrzeuge, deren Erstzulassung nach dem 4. November 2019 erfolgte, erhalten die neuen, höheren Fördersätze. Der Antrag muss spätestens ein Jahr nach Kfz-Zulassung beim BAFA eingehen.
  • Das Elektrofahrzeug bleibt mindestens sechs Monate zugelassen.

Neu: Auch gebrauchte Elektrofahrzeuge werden gefördert

Seit Februar 2020 können Sie die Umweltprämie auch für gebrauchte E-Autos und gebrauchte Plug-in-Hybride beantragen. Diese zusätzlichen Bedingungen gelten:

  • Zeitpunkt: Die Erstzulassung als Gebrauchtfahrzeug (= insgesamt zweite Zulassung) erfolgte nach dem 4. November 2019 oder später.
  • Vorherige Förderung: Der Erstbesitzer (= Verkäufer) darf den Umweltbonus nicht bereits erhalten haben. Dasselbe gilt für eine vergleichbare staatliche Förderung in einem anderen EU-Staat.
  • Fahrzeugalter: Es handelt sich um einen "jungen" Gebrauchtwagen. Das heißt: Seit der Erstzulassung dürfen nicht mehr als zwölf Monate verstrichen sein.
  • Maximale Laufleistung: Das E-Auto darf höchstens 15.000 Kilometer auf dem Tacho haben. Dies prüft ein Sachverständiger oder eine Prüforganisation wie TÜV oder DEKRA.
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Im Detail

Die Elektroauto-Förderung des BAFA erhalten Sie sowohl beim Kauf als auch beim Leasing der meisten neuen E-Autos. Brennstoffzellenfahrzeuge sind, was die Prämie betrifft, reinen Stromern gleichgestellt. Für ein von außen aufladbares Hybridelektrofahrzeug (Plug-in-Hybrid) fällt der Zuschuss dagegen etwas geringer aus. Die Förderung für Gebrauchtwagen beträgt bis zu 5.000 Euro.

Die folgende Tabelle zeigt anhand des Fahrzeugtyps und dem Netto-Listenpreis für das Basismodell in Deutschland beispielhaft auf, mit welchem Zuschuss Sie für welches Automodell rechnen können. (Quelle: BAFA) 

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Fahrzeugtyp Netto-Listenpreis Umweltbonus "Corona-Förderung" Beispielhafte Modelle
Elektroauto (neu)  Bis 40.000 Euro  6.000 Euro 9.000 Euro Renault Zoe, Smart, VW ID.3, Tesla Model 3
Elektroauto (neu) Über 40.000 Euro bis 65.000 Euro 5.000 Euro 7.500 Euro Audi e-tron Sportback 50, Hyundai Nexo, Mercedes EQC
Plug-in-Hybrid (neu) Bis 40.000 Euro 4.500 Euro 6.750 Euro Ford Kuga, Hyundai Ionic, Mercedes A-/C-Klasse, Mitsubishi Outlander
Plug-in-Hybrid (neu) Über 40.000 Euro bis 65.000 Euro 3.750 Euro 5.625 Euro Audi Q5, BMW X3, Mercedes E-Klasse und GLC
Elektrofahrzeug / Plug-In-Hybrid Über 65.000 Euro x x Jaguar I-Pace, Tesla Model S/X, Audi A8, BMW 7er, Range Rover, alle Porsche
Elektroauto (gebraucht) Bis maximal 65.000 Euro 5.000 Euro x x
Plug-in-Hybrid (gebraucht) Bis maximal 65.000 Euro 3.750 Euro x x
Gut zu wissen: Günstigstes Elektroauto
Illustration Gut zu wissen

Die Kaufpreise für günstige Stromer sind mit dem erhöhten "Elektrobonus" von bis zu 9.000 Euro besonders niedrig. Die Zahl der erschwinglichen Modelle unter 20.000 Euro wächst stetig. Das günstigste vollwertige Elektroauto kommt aktuell von Seat (Stand Mai 2020): Mit Förderung kostet der Seat Mii electric rund 12.000 Euro (exklusive Batteriemiete).

Die technisch baugleichen Kleinstromer Skoda citigo e iv und Volkswagen e-Up! sind etwas teurer. Der einzige Unterschied liegt in der Optik.

Illustration Gut zu wissen
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 Dokumente
Die Automobilhersteller ziehen ihren Anteil des Umweltbonus direkt im Kauf- oder Leasingvertrag ab. Um den Bundesanteil erstattet zu bekommen, stellen Sie einen Antrag beim BAFA. Wichtige Voraussetzung für die Antragsstellung ist, dass Sie das Kfz schon davor erworben und zugelassen haben. Die Antragstellung erfolgt elektronisch über das Online-Portal des BAFA.
Junge Frau sitzt mit Laptop am Tisch und füllt BAFA-Antrag für Elektroauto aus.

Diese Unterlagen benötigen Sie für die Förderung von Neu- und Gebraucht­wagen

Neue E-Autos:

  • Rechnung bzw. Kaufvertrag
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Erklärung der wahrheitsgemäßen Angaben

Gebrauchte E-Fahrzeuge:

  • zusätzlich zu den oben genannten Unterlagen eine Bestätigung des Fahrzeughalters, dass er alleiniger Ersthalter war
  • außerdem die Angaben zur Erstzulassung und zur Kfz-Abmeldung
  • Bestätigung einer Prüforganisation oder eines Sachverständigen, dass die maximale Laufleistung des gebrauchten Stromers 15.000 Kilometer nicht übersteigt

Diese Dokumente reichen Sie bei Leasingfahrzeugen ein

  • Leasingvertrag
  • Nachweis über verbindliche Bestellung des Leasingfahrzeugs
  • Kalkulation der Leasingrate
  • Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief)
  • Abtretungserklärung (nur bei gewerblichem Leasing)
  • Erklärung der wahrheitsgemäßen Angaben

So beantragen Sie den "Umweltbonus Elektrofahrzeug" online

 

  1. Füllen Sie den Förderantrag über die Online-Maske des BAFA aus und senden Sie das Formular ab.
  2. Speichern Sie die Unterlagen auf Ihrem Computer ab.
  3. Drucken Sie die Wahrheitserklärung aus und unterschreiben Sie sie.
  4. In der Zwischenzeit erhalten Sie eine Eingangsbestätigung per E-Mail mit Ihrer Vorgangsnummer und dem Link zum Upload-Portal.
  5. Dort laden Sie die unterschriebene Wahrheitserklärung als PDF hoch.
  6. BAFA prüft nun Ihren Antrag.
  7. Ist das Ergebnis positiv, erhalten Sie einen Zuwendungsbescheid.
  8. Den Bundesanteil am Umweltbonus erhalten Sie per Überweisung auf das im Antragsformular angegebene Konto.
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Regionale Zuschüsse
Der Umweltbonus für den Erwerb eines E-Fahrzeugs ist in ganz Deutschland einheitlich geregelt. Darüber hinaus gibt es weitere Zuschüsse, zum Beispiel für die Installation von Ladestationen, Stromleitungen und Steckdosen. Die Vergabe ist meist regional begrenzt.
Weißes Elektroauto steht vor Garage auf Privatgrundstück und lädt an Stromladestation.

Stadt München zahlt Förderprämien für Lade­vor­richtungen 

Die Förderung von Ladevorrichtungen für E-Autos ist nicht überall gleichMünchen  unterstützt beispielsweise Planung, Montage und Installation einer regulären Wallbox mit bis zu 40 Prozent der Nettokosten (maximal 3.000 Euro). Handelt es sich um einen Schnellladepunkt, beträgt die Fördersumme bis zu 10.000 Euro.

Andere Städte bieten dagegen keine Prämien für E-Autos oder Ladezubehör an. Sie möchten herausfinden, ob Sie in Ihrer Region finanzielle Unterstützung erhalten? Informieren Sie sich online auf dem jeweiligen Stadtportal. Alternativ können Sie telefonisch bei Ihrer Gemeinde nachfragen.

Land Nordrhein-Westfalen bezuschusst Ladestationen 

In NRW gibt es bereits seit 2017 das Sofortprogramm Elektromobilität. Damit fördert das Bundesland die Errichtung von fest mit dem Stromnetz verbundenen Ladestationen. Für sogenannte Ladesäulen oder Wallboxen erhalten Privatpersonen bis zu 1.000 Euro. Unternehmen bekommen sogar bis zu 5.000 Euro.

Voraussetzung für die Bezuschussung: Ein Fachbetrieb führt den Einbau durch. Darüber hinaus muss der Ladestrom aus erneuerbaren Energien (Ökostrom) oder aus vor Ort erzeugtem regenerativem Strom (Photovoltaikanlagen) stammen.

Städtische Energieversorger bieten Prämien für E-Auto, Wallbox und Strom

Auch einige Energieversorger zahlen Umweltboni an Kunden aus, die sich Elektroauto, Ladevorrichtung und Co. anschaffen. Denn: Wer ein E-Mobil besitzt, benötigt künftig mehr Strom. Vergleichen Sie dazu aber am besten die Stromtarife, um so später nicht in einen überteuerten Stromvertrag hineinzustolpern. 

In diesen Städten erhalten Sie besonders hohe Zuschüsse für Elektrofahrzeuge & Co.

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Stadt Maximales Fördergeld Art der Prämie Betreiber
Aachen 500 Euro bei Kauf eines Elektroautos STAWAG Aachen
Dachau 250 Euro für eine Wallbox bei Kauf eines Elektroautos Stadtwerke Dachau
Düsseldorf 500 Euro für Wallbox bei Bezug von Ökostrom Umweltamt Düsseldorf
Frankfurt am Main 250 Euro bei Kauf eines gebrauchten Elektroautos Mainova
Frankfurt/Oder 500 Euro bei Kauf eines Elektroautos (oder 300 Euro für Plug-in-Hybrid) bei Bezug von Ökostrom Stadtwerke Frankfurt/Oder
Hannover 500 Euro für Wallbox bei Bezug von Ökostrom Enercity
Mainz 400 Euro für Wallbox bei Bezug von Ökostrom Mainzer Stadtwerke
Marburg 700 Euro bei Kauf eines Elektroautos Stadtwerke Marburg
München 6.000 Euro maximaler Zuschuss für Planung und Einbau von Ladeinfrastruktur Stadt München
Unterschleißheim 1.500 Euro bei Kauf oder Leasing eines Elektroautos unter 60.000 Euro Gemeinde Unterschleißheim
Wuppertal 1.000 Euro bei Kauf eines Elektroautos und Bezug von Strom Wuppertaler Stadtwerke
Wiesbaden 500 Euro bei Kauf eines Elektroautos und Bezug von Strom ESWE
Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen: Ladeinfrastruktur
Illustration Info: Gut zu wissen

Im Rahmen seiner Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) bundesweit den Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur für batterieelektrische Fahrzeuge. Die Umsetzung der Richtlinie erfolgt über Förderaufrufe, die in der Regel zweimal pro Jahr erfolgen. Förderfähig sind Investitionen rund um Hardware sowie Netzanschlusskosten für Normal- und Schnellladepunkte.

In seinem mittlerweile  fünften Förderaufruf  (29. April 2020) verkündete das BMVI die Errichtung von zusätzlich 10.000 öffentlich zugänglichen Ladestationen. Davon sind 7.000 Normal- und 3.000 Schnellladepunkte. Förderfähig sind diesmal auch E-Stationen auf Kundenparkplätzen, die nicht rund um die Uhr geöffnet sind. Private Investoren, Städte und Gemeinden können ihre Förderanträge bis 17. Juni 2020 einreichen.

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Steuervorteile
Neben der E-Auto-Prämie setzt der Staat weitere Anreize für den Kauf von Elektro- und Hybridfahrzeugen – zum Beispiel, indem er Steuervorteile  gewährt. Für alle batterieelektrischen Fahrzeuge, die Sie bis zum 31. Dezember 2020 erstmals zulassen, zahlen Sie zehn Jahre lang keine Kfz-Steuer
Mann in blauem T-Shirt sitzt mit Steuerunterlagen am Tisch und tippt Beträge in Taschenrechner.

E-Auto-Steuern berechnen sich nach Fahrzeuggewicht

Anders als bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren berechnet sich die Steuer nicht nach Hubraum und Emissionen, sondern nach dem Fahrzeuggewicht. Beispiel: Für ein E-Auto bis 2.500 Kilogramm Gesamtgewicht zahlen Sie jährlich rund 75 Euro Kfz-Steuern. In zehn Jahren sparen Sie somit circa 750 Euro.

Kommt es in diesem Zeitraum zu einem Halterwechsel, geht der Steuervorteil auf den neuen Fahrzeughalter  über. Er profitiert im verbleibenden Zeitraum von der Steuerbefreiung. Für Hybridfahrzeuge, die auch einen Verbrennungsmotor enthalten, gilt diese Regelung nicht.

Das Aufladen des E-Autos beim Arbeitgeber ist steuerfrei

Laden Sie Ihr Elektro- oder Hybridfahrzeug beim Arbeitgeber, gilt dies nicht als geldwerter Vorteil. Das Aufladen ist für Sie steuerfrei. Das Gleiche gilt für den Arbeitgeber, der die E-Ladestationen zur Verfügung stellt. Übrigens: Auch das Aufladen von E-Bikes beim Arbeitgeber stellt keinen geldwerten Vorteil dar. 

Steuersatz für E-Dienstfahrzeuge beträgt 0,25 Prozent

Nutzen Sie ein Elektroauto oder einen Plug-in-Hybrid als Dienstwagen, profitieren Sie seit 2020 von einem weiteren Privileg: Anstatt das berufliche Kfz mit einem Prozent des Bruttolistenpreises bei der Steuererklärung abzusetzen, versteuern Sie es nur noch mit 0,25 Prozent des Listenpreises.

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