Allianz - Zahnzusatzversicherung - Keramikkrone - Zahntechnikerin schleift Gebiss ab
Ausgaben, die Sie einkalkulieren sollten

Wie viel kosten Keramikkronen?

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
Ästhetisch wertvoll
  • Keramikkronen gelten als ästhetische, aber auch teure Kronen. Sie eignen sich vor allem für Patienten mit hohem ästhetischem Anspruch.
  • Eine Vollkeramikkrone kostet in der Regel 1.000 Euro und mehr. Sie gehört nicht zur Regelversorgung der gesetzlichen Krankenversicherung.
  • Mit einer Zahnzusatzversicherung (ZZV) können Sie Ihren Eigenanteil je nach Tarif deutlich senken.
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Gut zu wissen
Illustration Info - Gut zu wissen: Was ist eine Keramikkrone?

Reichen für die Versorgung eines geschädigten Zahnes eine Zahnfüllung oder ein  Inlay nicht mehr aus, ist für den Zahnerhalt häufig eine Zahnkrone die einzige Lösung. Diese Kronen können aus unterschiedlichen Materialien bestehen. Üblich sind vor allem Metall und Keramik.

Während Metallkronen Regelversorgung sein können, sind Vollkeramikkronen eine Privatleistung. Sie gehören zum hochwertigen Zahnersatz

Keramikkronen kommen als Vollkeramik- oder Verblendkronen vor und werden verwendet, wenn ein Zahn aufgrund einer starken Schädigung nicht mehr mit der Füllungstherapie versorgt werden kann. Die Krone wird dabei auf dem Zahnstumpf festgeklebt oder festzementiert.

Klassische Verblendkronen bestehen aus einem Metallgerüst, welches mit einer Keramikschicht verblendet wird. Vollkeramikkronen hingegen werden komplett aus Keramik gefertigt.

Illustration Info - Gut zu wissen: Was ist eine Keramikkrone?
Eine Keramikkrone wird gepinselt
Verschiedene Optionen
Eine Keramikkrone wird gepinselt

Bei Keramik (fälschlicherweise auch als Porzellan bezeichnet) handelt es sich um einen mineralischen Werkstoff. Die Zahnmedizin verwendet das Material zur Herstellung von Zahnkronen, die den natürlichen Zähnen sehr ähneln.

Doch Keramik ist nicht gleich Keramik und so werden noch einzelne Keramikarten unterschieden:

  1. Feldspat-/ Glaskeramik: leichte Verarbeitung, hohe Ästhetik
  2. Zirkoniumdioxid-/ Aluminiumoxidkeramik: hochstabile Struktur, als monolithische Krone ästhetisch nicht gut für den Frontzahnbereich geeignet
  3. Lithium-Disilikatkeramik: natürliches Aussehen durch hohe Transluzenz, keine Verblendung nötig, da jedes Farbspiel geschichtet werden kann
Alleinstellungsmerkmale

Eine Vollkeramikkrone besteht komplett aus Keramik und sieht dadurch den Zähnen wesentlich ähnlicher als Kronen aus anderen Materialien. Sie stellen einen ästhetisch hochwertigen Zahnersatz dar.

Keramik ist sehr gut verträglich und antiallergen. Vollkeramikkronen sind sehr langlebig. Da sie sich nicht verfärben und auch nicht abreiben, weisen sie eine sehr hohe Haltbarkeit auf.

Die Herstellung von Vollkeramikkronen ist aufgrund modernster Verfahren schnell und präzise möglich.

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Entscheidungshilfe
Vollkeramikkronen gewinnen immer mehr an Beliebtheit. Sie weisen einige Vorteile, aber auch ein paar Nachteile auf. Beides sollte in die Entscheidung bei der Wahl einer Krone mit einbezogen werden.
  • ästhetisch hochwertig, da sie dem natürlichen Zahn sehr ähneln
  • vielseitige Einsetzbarkeit
  • sehr gute Verträglichkeit, da antiallergen
  • hohe Haltbarkeit
  • preisintensiv (hohe Kosten)
  • da im Seitenzahnbereich eine größere Materialdicke erforderlich ist als bei Metall, muss mehr vom natürlichen Zahn abgetragen werden
  • reine Privatleistung und damit hoher Eigenanteil
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Eignung
Keramikkronen sind sehr gut für den sichtbaren Bereich (Frontzähne) geeignet. Auch im Seitenzahnbereich ist der Einsatz von Keramikkronen gut möglich. Je nach individueller Gegebenheit wird der Zahnarzt die ideale Keramik für Sie auswählen.
 
Für den Seitenzahnbereich eignen sich Zirkoniumdioxid- und Lithium-Disilikat-Keramiken sehr gut. Aus diesen beiden Keramiken können auch Zahnbrücken gefertigt werden. Lithiumdisilikat-Keramik eignet sich für den Frontzahnbereich, Zirkoniumdioxid ist im Front- und Seitenzahnbereich einsetzbar.
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Keramikkrone einsetzen
Benötigen Sie eine Kronenversorgung, erhalten Sie von Ihrem Zahnarzt zunächst einen Heil- und Kostenplan, in dem die Gesamtkosten, der Festzuschuss sowie Ihr Eigenanteil aufgeführt sind. Diesen reichen Sie bei Ihrer Krankenkasse ein. Sobald der Heil- und Kostenplan bewilligt wurde, können Sie die Behandlung durchführen lassen. Diese läuft in folgenden Schritten ab:
01
Vorbereitung des Zahnes
Im ersten Behandlungsschritt wird der Zahn zunächst gründlich untersucht. Vorhandene Karies wird vollständig entfernt. Im Anschluss wird der Zahn in Form geschliffen, um die Krone aufnehmen zu können.
Allianz - Zahnzusatzversicherung - Zahnkrone - Illustration:  Zahnarzt mit Patientin
Allianz - Zahnzusatzversicherung - Zahnkrone - Illustration:  Zahnarzt mit Patientin
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Allianz - Zahnzusatzversicherung - Zahnkrone - Illustration:  Mann hält Gebissschiene
Anfertigung der Krone
Nach der Vorbereitung erfolgt ein Abdruck oder Scan vom Zahn. Wird die Krone im Labor von Hand gefertigt, fertigt der Zahntechniker vom Zahn ein Modell an, auf welchem die Krone hergestellt wird. Erfolgt ein Scan des Zahnes, wird die Krone in der Regel in einer Fräse gefertigt.
Allianz - Zahnzusatzversicherung - Zahnkrone - Illustration:  Mann hält Gebissschiene
03
Einprobe der Krone
Zum Schluss erfolgt die Einprobe der fertigen Krone. Sitzt sie bereits perfekt, wird sie mit dem Zahn fest verklebt oder fest einzementiert.
Allianz - Zahnzusatzversicherung -Zahnkrone - Illustration: Zahnarzt hält Lupe in der Hand
Allianz - Zahnzusatzversicherung -Zahnkrone - Illustration: Zahnarzt hält Lupe in der Hand
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Haltbarkeit
Ältere Frau schaut Ihre Keramik Krone im Spiegel an

Eine allgemein gültige Regel, wie lange eine Krone haltbar ist, gibt es nicht. Das liegt an den zahlreichen Faktoren, welche die Haltbarkeit beeinflussen.

Als Richtwerte werden in der Regel zehn bis 15 Jahre genannt. Für einen derartigen Langzeiterfolg sind eine exakte Verarbeitung durch den Zahntechniker und eine optimale Mundhygiene beim Patienten von großer Bedeutung.

Bestimmte Risikofaktoren können die Verweildauer im Mund deutlich verkürzen. Dazu gehören zum Beispiel:

  • bereits bestehende Zahnfleischerkrankungen mit Verlust des Alveolarknochens und damit einhergehender Verlust des Zahnes
  • starkes Zähneknirschen sowie Fehlbelastungen
  • eine unzureichende Mundhygiene
Ältere Frau schaut Ihre Keramik Krone im Spiegel an
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Mann tippt etwas in Taschenrechner und gleicht das mit Dokument ab
Kosten
Mann tippt etwas in Taschenrechner und gleicht das mit Dokument ab

Die Gesamtkosten für die Versorgung mit einer Keramikkrone setzen sich aus den Behandlungskosten (Zahnarzthonorar) sowie den Labor- und Materialkosten zusammen.

Für eine individuell vom Zahntechniker angefertigte Vollkeramikkrone müssen Sie als GKV-Versicherter mit folgenden Kosten rechnen:

  •  Zahnarzthonorar: circa 250 bis 400 Euro
  •  Material- und Laborkosten: 300 bis 750 Euro
  •  Gesamtkosten: 550 bis 1.150 Euro

Da es sich bei Vollkeramikkronen um eine Privatleistung handelt, findet für das Zahnarzthonorar die Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ) Anwendung. Metallkronen können Regelversorgung sein und kosten dann entsprechend weniger.

Kostenübernahme

Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt für die Behandlung einen Festzuschuss in Höhe von 60 Prozent der bundesdurchschnittlichen Kosten für die Regelversorgung. Dieser liegt bei circa 190 Euro. Durch ein lückenlos geführtes Bonusheft können Sie Ihren Eigenanteil senken. Bei Härtefällen (geringes Einkommen) werden 100 Prozent der bundesdeutschen Durchschnittskosten für die Regelversorgung übernommen. Wenn nachweislich eine Metallallergie vorliegt, ist auf Antrag auch eine Kostenübernahme der Vollkeramikkrone möglich.

Die folgende Übersicht zeigt, wie die Kostenübernahme bei der privaten Krankenversicherung geregelt ist. Außerdem erfahren Sie, was Ihnen eine Zahnzusatzversicherung (ZZV) bringt.

Die passende Versicherung
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