Mehrere Elektroautos sind über Ladekabel mit öffentlichen Ladestationen auf Parkplatz verbunden
Preis, Leistung, Stromverbrauch

Elektro­auto-Ver­gleich: Wel­che Mo­delle schnei­den am besten ab? 

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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Beim Vergleich verschiedener Elektroauto-Modelle sind Kaufpreis, Reichweite und Batteriekapazität in Kilowatt (kW) ausschlaggebend.
  • Das aktuell beste Preis-Leistungs-Verhältnis bieten Kompaktwagen wie Volkswagen e-Up! oder Seat Mii electric (Stand Juli 2020). Für einen Listenpreis ab 21.000 Euro verfügen beide E-Fahrzeuge über eine leistungs­starke 60-kW-Batterie.
  • Mit je rund 500 Kilometern erzielen die Luxus-Stromer Tesla Model X und Jaguar I-Pace im Juli 2020 die höchste Reichweite. Besonders strom­sparend fährt der Hyundai Ioniq Elektro. Der Mittelklasse-E-Pkw verbraucht rund elf Kilowatt­stunden (kWh) pro 100 Kilometer.
  • Welches Elektroauto im Vergleich am besten abschneidet, hängt auch von Ihren Ansprüchen und Fahrgewohnheiten ab. Für Berufs­pendler beispielsweise sind preis­günstige E-Kleinwagen eine gute Wahl.
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Modelle im Vergleich

Laut Verband der Automobilindustrie (VDA) stehen deutschen E-Auto-Interessenten derzeit 60 Elektroauto-Modelle allein von deutschen Automobilherstellern zur Verfügung (Stand: Januar 2020). Zusammen mit ausländischen Herstellern sind es 130 Modelle – mit steigender Tendenz

Elektro-Neufahrzeuge erhalten Sie ab 20.000 Euro

Die Anschaffungskosten für batteriebetriebene Fahrzeuge sind im Vergleich zu Verbrennern nach wie vor hoch. Für einen vollwertigen Stromer zahlen Sie mindestens 20.000 bis 40.000 Euro. Obwohl E-Autos sich durch niedrige Betriebskosten für Wartung und Service bezahlt machen, lohnt sich der Vergleich von Modellen unterschiedlicher Preisklassen.

Ein höherer Anschaffungspreis rentiert sich mitunter, wenn das E-Mobil mit einem niedrigen Stromverbrauch oder einer hohen Batteriekapazität überzeugt. Dann zahlen Sie pro gefahrenen Kilometer im Vergleich am wenigsten – selbst wenn Ihr E-Auto nicht die höchste Reichweite erzielt.

Die gängigsten in Deutschland erhältlichen Elektroautos in der Übersicht

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Hersteller Preis in Euro Leistung in kW Reichweite in km Stromverbrauch in kWh/100 km

Audi e-tron quattro

69.100 71 333 23,2
BMW i3 38.000 42,2 308 13,1
Citroen C-Zero 21.800 49 150 17,0
DS3 Crossback E-Tense 38.390 50 332 17,8
e.Go Life 60 / 40+ 25.689 / 23.289 57 139 / 122 12,5 / 12,1
Hyundai Ioniq Elektro Style 34.900 100 311 11,5
Jaguar I-Pace 79.450 90 470 21,2
Kia e-Niro 38.090 64 455 14,9
Mercedes EQC 71.281 80 411 22,2
Mini Cooper SE 32.500 135 270 15,8
Nissan e-NV200 Evalia 43.433 80 200 16,5
Opel Corsa-E 29.900 100 330 16
Peugeot e-208 30.450 100 340 16,9
Porsche Taycan 105.607 390 407 24,5-25,7
Renault Zoe R135 Z.E. 50 Intens 21.900 zzgl. Batteriemiete 80 300 13,3
Seat Mii Electric Plus 20.650 61 258 12,9
Skoda Citigo e iV 20.950 61 258 12,9
Smart Fortwo Coupé EQ Prime 21.940 60 159 13,9
Tesla Model X 100 D 91.700 100 505 20,8
VW e-up! 21.975 60 258 13,2
 Preis, Reichweite & Co. 
In Sachen Preis-Leistungs-Verhältnis schneiden elektrische Stadtflitzer wie der VW e-Up! am besten ab. Bei einem Anschaffungspreis von etwa 20.000 Euro erzielt der Kleinwagen eine Reichweite von über 250 Kilometern. Am weitesten mit einer Batterieladung fährt das Luxus-E-Auto Tesla Model X. Den niedrigsten Stromverbrauch verzeichnet der Kompaktwagen Hyundai Ioniq Elektro.

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Hersteller Preis in € Leistung in kW Reichweite in km Stromverbrauch in kWh/100 km
Hyundai Ioniq Elektro Style 34.900 100 311 11,5
Jaguar I-Pace 79.450 90 470 21,2
Kia e-Niro 38.090 64 455 14,9
Renault Zoe R135 Z.E. 50 Intens 21.900 zzgl. Batteriemiete 80 300 13,3
Seat Mii electric 20.650 61 258 12,9
Skoda Citigo e iV 20.950 61 258 12,9
Tesla Model X 100D 91.700 100 505 20,8
VW e-Up! 21.975 60 258 13,2

Volkswagen bietet das beste Preis-Leistungs-Verhältnis

Mit gleich drei überzeugenden Modellen geht der Autokonzern Volkswagen in die E-Mobilitäts-Offensive: VW e-Up!, Seat Mii electric und Skoda Citigo e iV starten jeweils ab einem Kaufpreis um 21.000 Euro. Dabei punkten die VW-Stromer mit einer Batteriekapazität von etwa 60 kW. Ihre maximale Reichweite von rund 260 Kilometern fahren VW e-Up!, Seat Mii electric und Skoda Citigo e iV besonders sparsam: Pro gefahrenen 100 Kilometern liegt ihr Stromverbrauch bei etwa 14 Kilowattstunden (kWh).

Tipp: Online-Kostenrechner helfen Ihnen dabei, vorab zu kalkulieren, wie viel Strom Ihr zukünftiges Elektroauto verbrauchen wird. 

Tesla schafft die größte Reichweite

Teslas Model X 100D schafft nach Herstellerangaben 505 Kilometer ohne Nachladen und fährt sich damit an die Spitze des Reichweitenvergleichs. Nahe an diese Kilometerzahl heran kommt der Jaguar I-Pace mit 470 Kilometern. Beide Modelle verfügen über eine hohe Bat­te­rie­leistung, haben dafür aber einen enormen Stromverbrauch. Mit einem Listenpreis von 91.700 Euro (Tesla) bzw. 79.450 Euro (Jaguar) schlagen beide Elektroautos zudem mit hohen An­schaf­fungs­kosten zu Buche.

Aber nicht nur Luxus-Karosserien kommen weit: Sowohl Kia e-Niro als auch Renault ZOE schneiden im Reichweiten-Vergleich gut ab und fahren bis zu 310 Kilometer. Beide preisgünstigen E-Autos haben zudem einen sparsamen Stromverbrauch im Gepäck.

Hyundai Ioniq Elektro fährt am sparsamsten

Der kompakte Hyundai Ioniq Elektro verbraucht sparsame 11,5 kWh pro 100 Kilometer. Dafür verschenkt das Modell einiges an Batteriekapazität: Mit einer Akkuleistung von 100 kW befindet sich der Hyundai Ioniq Elektro gleichauf mit dem deutlich reichweitenstärkeren Tesla. Ohne Nachladestopp schafft der Mittel­klasse-Stromer allerdings nur rund 300 Kilometer. 

Das günstigste Elektroauto kostet unter 10.000 Euro

Der Mini-Zweisitzer Renault Twizy ist bereits ab 7.000 Euro zu haben. Bei dem flinken Stadtmobil handelt es sich allerdings nicht um ein vollwertiges Elektroauto. Mit anderen E-Autos auf dem Markt ist der Kleinstwagen nicht vergleichbar.

Das günstigste Finanzierungsmodell bietet Renault: Der E-Kleinwagen ZOE ist ab einem Listenpreis von 21.900 Euro erhältlich. Nicht im Kaufpreis enthalten ist allerdings der Lithium-Ionen-Akku, der als teuerste Fahrzeugkomponente den Preis in die Höhe treibt. Stattdessen bietet der Autohersteller verschiedene Akku-Leasingpakete an, die eine preiswerte Alternative zum Batteriekauf darstellen.

Illustration Info: Gut zu Wissen
Gut zu wissen: Kilometerleistung
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Die meisten elektrisch betriebenen Automobile benötigen nach 200 bis 300 gefahrenen Kilometern einen Ladestopp. Die Reichweite hängt hauptsächlich von der Batterieleistung ab. Daneben beeinflussen Fahrstil, Fahrzeug­gewicht und Umwelt­faktoren wie die Außen­temperatur, wie weit Sie mit Ihrem Stromer tatsächlich kommen. 

Während Sie Pkw mit Ver­brennungs­motor an der nächsten Zapfsäule nachtanken, sieht es für E-Auto-Fahrer etwas schwieriger aus. Im Durchschnitt vier Stunden dauert der Ladevorgang bei Lithium-Ionen-Akkus. Hinzu kommt, dass zum Beispiel in ländlichen Regionen nicht immer eine Ladestation in der Nähe ist.

Liegen bleiben jedoch die wenigsten Elektroautos. Da die meisten E-Fahrzeughalter  im Stadtverkehr Kurz- und Mittelstrecken fahren, kommen die meisten E-Mobile ohne Nachtanken problemlos durch den Tag. Regelmäßige Langstrecken mit über 250 gefahrenen Kilometern absolvieren nur rund ein Prozent der in Deutschland zugelassenen Elektroautos.

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Tipps zum Kauf

Behalten Sie beim Vergleich ver­schie­de­ner Elektroauto-Modelle nicht nur die Anschaffungskosten im Blick. Für ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis sind Reichweite, Strom­verbrauch und Akku­leistung ebenfalls entscheidend.

Testberichte geben Orientierung, welche Elektroautos empfehlenswert sind

E-Auto-Tests ermöglichen eine realis­tische Einschätzung, welche Reichweite und Batterieleistung Sie bei aktuellen E-Modellen erwarten können. Objektive Berichte finden Sie beispielsweise auf Autoportalen oder auf der Website des ADAC. Die Herstellerangaben zu Strom­verbrauch und Co. entstehen unter Testbedingungen im Labor. Reale Nut­zungs­situationen, etwa einer Auto­fahrt bei Minus­graden, entsprechen sie selten.

Bedenken Sie außerdem, dass elektrisch angetriebene Autos keine Allround-Fahrzeuge sind. Ein batteriebetriebener Stadtflitzer ist beispielsweise nicht für lange Auto­bahn­fahrten oder Urlaubs­reisen ins Ausland geeignet.

Checkliste: Diese Kriterien sind beim Elektroauto-Kauf entscheidend

Bevor Sie sich ein Elektrofahrzeug zulegen, sollten Sie Ihr Fahrverhalten, Ihre Wohnsituation und Ihre per­sön­lichen An­forderungen an ein neues Kfz bedenken. Folgende Fragen helfen Ihnen bei der Wahl des passenden E-Autos:

  • Wie viele Personen werden das E-Fahrzeug nutzen?
  • Wie oft werden Sie das E-Auto fahren?
  • Welche Strecken möchten Sie mit dem Stromer zurücklegen (Länge der Gesamtstrecke, Durch­schnitts­strecke pro Tag)?
  • Wie häufig werden Sie die jeweiligen Strecken mit dem E-Fahrzeug fahren? Gibt es unter­wegs oder am Zielort eine Ladestation?
  • Möchten Sie längere Distanzen mit dem Elektroauto zurücklegen (Elektroauto mit Ladestopp, Zweit­wagen mit Ver­bren­nungs­motor)?
  • Welche Lademöglichkeiten stehen Ihnen zu Hause und unterwegs zur Verfügung (Haushalts­steckdose, Wallbox, Ladesäulen am Arbeits­platz, öffentliche Lade­stationen)?
  • Sind Sie bereit, die Elektroauto-Batterie zu mieten?

Bundesregierung bezu­schusst den Kauf neuer E-Fahrzeuge

Das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) fördert den Neukauf von E-Fahrzeugen mit dem sogenannten Umweltbonus. Die Höhe der Elektroauto-Förderung richtet sich nach der Fahrzeugart (Elektroauto oder Plug-in-Hybrid) und dem Netto-Listen­preis des Pkw.

Wer ein Elektroauto mit einem Listenpreis bis 40.000 Euro kauft, erhält im Zuge des Corona-Konjunkturpakets maximal 6.000 Euro staatliche Zuschüsse. Der Fahr­zeug­hersteller beteiligt sich mit 3.000 Euro an der Umweltprämie. Ihr Autokauf wird mit insgesamt 9.000 Euro gefördert. Liegt der Kaufpreis des E-Autos über 40.000 Euro, sinkt die maximale Prämie auf 7.500 Euro. Der Bund übernimmt 5.000 Euro.

Laut BAFA gelten die aktuellen Kauf­prämien zeitlich begrenzt bis 31. Dezember 2021. Danach sinkt die Förderung für ein bis Ende 2025 neu zugelassenes E-Auto mit einem Netto-Listenpreis von bis zu 40.000 Euro auf 6.000 Euro.

Tipp: Den staatlichen Zuschuss können Sie rückwirkend für alle ab 5. November 2019 zugelassenen E-Fahrzeuge be­an­tragen. Eine laufend aktualisierte Liste aller förder­fähigen Elektro­fahrzeuge finden Sie auf der Website des BAFA.

Gut zu wissen: Meist verkauftes E-Auto
Illustration Info: Gut zu Wissen

Der Favorit bei europäischen und deutschen E-Auto-Fahrern ist der bat­terie­betriebene Kleinwagen Renault ZOE. Das Elektroauto-Modell ist seit 2013 auf dem Markt und wurde bislang über 200.000 Mal produziert. Mit insgesamt mehr als 27.000 zugelassenen Modellen ist der Franzose das meistverkaufte E-Auto in Deutschland.

Seit 2020 ist der kompakte Stromer mit größerer Reichweite, höherer Batterie­kapa­zität und verbessertem Sicher­heits­system erhältlich. Zwischen 21.900 und 35.990 Euro kostet der Renault ZOE je nach Ausführung. Abzüglich Förder­prämie ist der voll­elektrische Flitzer inklusive Akku ab 19.990 Euro zu haben. Mit seiner 53-kWh-Batterie schafft der E-Pkw bis zu 390 Kilo­meter ohne Lade­stopp.

Illustration Info: Gut zu Wissen
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Pendler, Familien & Co.
Für Kurzstreckenfahrer und Pendler reichen voll­elektrische Kompakt­wagen mit vergleichs­weise geringer Bat­terie­leistung und Reich­weite meist aus. Nutzen Sie Ihren Stromer als Familien­auto und fahren damit beispiels­weise in den Urlaub, sind leistungs­fähigere Mittel­klasse-Modelle die bessere Wahl.
Junges Paar steht mit Gepäck vor silbernem Elektroauto mit geöffneter Motorhaube

Urban und preisgünstig: Elektroautos für junge Städter

Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein spielen für viele junge Leute eine große Rolle im Alltag. Damit das Auto zum grünen Lebensstil passt, ziehen immer mehr Fahranfänger ein Elektroauto als erstes eigenes Fahrzeug in Betracht. In Großstädten, die ein dichtes Netz an öffentlichen Ladesäulen besitzen, ist das problemlos möglich. Für den dichten Stadtverkehr eignen sich kleine und wendige E-Autos am besten. Da sie eine geringe Akkuleistung haben, ist ihr Kaufpreis vergleichsweise günstig.

  • Renault Twizy: Mit einem Listen­preis von unter 10.000 Euro ist der Kleinstwagen der günstigste Stromer auf dem Markt. Einen Parkplatz finden Sie mit dem E-Flitzer fast überall. Ein vollwertiges Elektroauto ist das Modell jedoch nicht.
  • Smart EQ Forfour: Den E-Smart gibt es als Zwei- oder Viersitzer. Parkplätze und Auto-Features sind über die dazugehörige App aufrufbar. Die effiziente Lithium-Ionen-Batterie ist in 40 Minuten soweit aufgeladen, dass eine spontane Feierabend-Spritztour möglich ist.

Verlässlich und sicher: E-Autos für Pendler

Wer täglich dieselbe Strecke ins Büro oder zur Uni zurücklegt, trifft mit einem Elektro-Kleinwagen eine gute Wahl. Für Pendler spielt in der Regel nicht die größte Reichweite, sondern Verlässlich­keit eine entscheidende Rolle: Da sie bei jedem Wetter sicher ans Ziel kommen möchten, lohnt sich die Investition in ein E-Modell mit hoch­wer­ti­ger Batterie. Sie garantiert eine zuver­lässige Akku­leistung, wenn der Strom­verbrauch des Fahrzeugs aufgrund von Minus­graden oder Hitze steigt.

  • Renault ZOE: Deutschlands meistverkauftes Elektroauto gibt es in zwei Batterieausführungen mit 22 kWh oder 41 kWh. Der Strom­speicher ist nicht im Kaufpreis enthalten, sondern wird über ein monatliches Leasing-Modell abgerechnet. Das zahlt sich aus, wenn Sie beispielsweise einen neuen Akku benötigen, Ihr E-Auto ansonsten aber gut in Schuss ist.
  • VW e-Golf: Neben einem fairen Preis-Leistungs-Verhältnis zeichnet sich der VW e-Golf durch ein hohes Sicherheitsniveau aus. Zudem profitieren Sie als Fahrzeughalter von vergleichsweise niedrigen Betriebs- und Wartungskosten.

Viel Stauraum und hohe Reichweite: Elektroautos für Familien

Nutzen Sie Ihr E-Fahrzeug als Familien­auto, legen Sie damit weitere Strecken zurück – etwa bei Tages­aus­flügen oder der Fahrt in den Urlaub. Zudem benö­ti­gen Sie in Fahrerkabine und Koffer­raum ausreichend Platz für Kind und Kegel. Diese Anforderungen erfüllen vor allem Mittel­klasse-Stromer.

  • Hyundai Ioniq Elektro: Bis zu 210 Kilometer schafft der ADAC Eco-Testsieger mit einer Batterieladung. Daneben punktet das Elektroauto-Modell mit benutzerfreundlicher Bedienung und ausreichend Stau­raum. Der Kofferraum fasst bis zu 400 Liter Gepäck. Bei umge­legter Rückbank sind es sogar 1.060 Liter.
  • Opel Ampera-e: Der familien­freund­liche E-Pkw erzielt eine maximale Reichweite von 342 Kilometern. Neben ausreichend Stauraum bieten die Fenster­flächen in der Fahrer­kabine großen wie kleinen Mit­fahrern einen groß­zügigen Panorama­blick.
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Ausblick
Fahrzeughersteller bauen ihre E-Flotten kontinuierlich aus. Dabei geht der Trend zunehmend hin zu günstigen Stromern mit hoher Batteriekapazität und niedrigem Stromverbrauch. In den Jahren ab 2020 soll sich die Anzahl der lieferbaren E-Modelle auf dem deutschen Automarkt verdoppeln. Welche neuen Elektroautos 2020 und 2021 verfügbar sind, zeigt folgende Übersicht:

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Elektroauto-Modell Kaufpreis in Euro Lieferbar ab
Artega Karo-Isetta 17.995 Januar 2020
Fiat 500e 36.945 Ende 2020
Ford Mustang Mach-E 46.900 Anfang 2021
Honda e 33.850 März 2020
Mazda MX-30 34.490 März 2020
Opel Mokka-e k.A. Anfang 2021
Polestar 2 57.900 August 2020
Renault Twingo Z.E. k.A. Ende 2020
Tesla Model Y 56.600 Anfang 2021
Volvo XC40 Recharge Pure Electric 62.000 Herbst 2020
VW ID3 38.987 September 2020
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Nationaler & internationaler Vergleich

2020 gilt als Schlüsseljahr für die Elektro­mobilität in der Bundesrepublik. Denn seit diesem Zeitpunkt gelten die von der Europäischen Union vorge­gebenen CO2-Flotten­grenz­werte. Das heißt: Hat ein Fahrzeug­hersteller Auto­mobile mit hohem CO2-Aus­stoß wie beispielsweise SUVs im Programm, dürfen diese nicht den von der EU definierten Grenzwert überschreiten. Andern­falls drohen dem Hersteller Straf­zahlungen. Statt Modelle mit hohem Schad­stoff­aus­stoß aus der Flotte zu streichen, erweitern viele Auto­konzerne ihr Angebot um E-Autos. Voll­elektrische Pkw sind emissions­frei und "neutralisieren" so die Grenzwerte innerhalb der Flotte.

Zudem trifft die steigende Elektro­auto-Nachfrage bei deutschen Autofahrern auf ein immer dichteres Strom­tank­stellen­netz. Deutschlandweit gibt es derzeit rund 19.700 Lade­stationen (Stand: Juli 2020). Jede vierte Ladesäule steht E-Auto­fahrern auf öffentlichen Park­plätzen zur Verfügung. Am besten ausgebaut ist die Lade­infrastruktur im Bundesland Bayern.

0,3 Prozent der deutschen Pkw fahren elektrisch

Anfang 2020 spielten E-Autos im Vergleich zu Benzinern und Diesel­fahr­zeugen eine unter­geordnete Rolle auf deutschen Straßen: Laut Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) waren über 97 Prozent der zugelassenen Pkw konven­tionelle Automobile mit Verbrennungs­motor. Nur etwa drei von hundert Fahrzeugen in der Bundes­republik waren vollelektrisch betrieben (Stand: Januar 2020). In absoluten Zahlen heißt das: 58,2 Millionen Kraft­fahr­zeuge mit Ver­bren­nungs­motor stehen rund 136.600 Elektro­autos gegenüber.

Während der Umsatz bei Verbrennern in der ersten Jahres­hälfte 2020 aufgrund der Corona-Pandemie einbrach, verzeichnete der Elektroauto-Absatz keine nennens­werten Einbußen. 2020 startete mit einem Rekord­wert bei den E-Auto-Neu­zu­lassungen: Mit 136.600 elektrisch betriebenen Fahrzeugen sind so viele Stromer in der Bundes­republik unterwegs wie nie zuvor (Stand: Januar 2020).

Im EU-Vergleich ver­zeich­net Deutsch­land die meisten E-Auto-Neu­zu­lassungen 

Mit 108.839 neu an­ge­mel­deten E-Autos im Jahr 2019 sicherte sich die Bundes­republik Platz eins im EU-Ranking. Norwegen belegt Platz zwei mit 79.640 Neu­zulassungen. Groß­britannien und die Niederlande folgen mit jeweils über 72.500 Neu­zulassungen.

China und USA haben den größten Bestand an Stromern

Beim Elektroauto-Bestand im inter­nationalen Vergleich liegt Deutschland im Mittelfeld (siehe Grafik unten). Laut ADAC waren 2019 weltweit rund 7,9 Millionen Elektro­fahrzeuge registriert – die meisten davon in den absatz­starken Auto­mobil­märkten China und USA.

Infografik zum internationalen Bestand der Elektroautos
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