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Elektroauto-Batterie: Alle Infos zum E-Akku im Überblick

Inklusive

Akku-Rundum-Schutz

Richtige Größe, Lebensdauer, Kosten

Elektroauto-Batterie

 +++ Batteriekosten im Jahr 2021 laut Studien 87 Prozent günstiger als 2008 +++ Umwelt schonen & Geld sparen +++ 20 Prozent Nachlass bei Allianz Kfz-Versicherung für E-Autos +++ Inklusive Akku-Rundum-Schutz +++ 
 
Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Es gibt viele Elektroautos mit vielen unterschiedlichen Batterien. Welche Akkugröße sinn­voll ist, hängt unter anderem von der Fahr­zeug­nutzung ab.
  • Die Versicherung sollte auch die Batterie des Elektro­autos schützen. Aber: Nicht jede Police enthält automatisch eine Elektroauto-Batterie-Versicherung.
  • E-Auto-Batterien kosten bis zu 10.000 Euro. Je höher die Kapa­zität, desto weiter fährt das E-Auto ohne Ladestopp. Und umso teurer ist der Akku. Mieten können Sie Batterien für Elektro­autos in der Regel nicht.
  • Elektroauto-Batterie-Herstellung ist energieaufwendig. Hat der Auto-Akku ausgedient, ist
    Recycling oder Wiederverwendung 
    im "Second Life" möglich, etwa als Strom­speicher für Wind- oder Solar­energie.
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Akkugröße

Welche Batterie für Ihr Elektroauto sinnvoll ist, hängt von Ihrem Fahrverhalten ab. Aber auch davon, wie wichtig Ihnen die Ökobilanz des Auto-Akkus ist. Für wen sich welche Batteriegröße lohnt, lesen Sie hier.

Bei der Wahl der Elektroauto-Batterie ist nicht allein der Preis entscheidend. Für Ihre Kaufentscheidung sollten Sie außerdem folgende Faktoren bedenken: Akku-Kapazität, Ladezeit, Umweltbilanz.

  • E-Auto-Akku-Kapazität

    Die E-Auto-Batterie-Kapazität in Kilowattstunden (kWh) bestimmt, wie weit das Elektroauto mit einer Batterieladung maximal fährt. Je größer der Akku, desto längere Strecken sind ohne Lade­stopp möglich. Was für eine große und was für eine kleine E-Auto-Batterie spricht:

    • Große Elektroauto-Batterie: höhere  Elektroauto-Reichweite   (auch im Winter), mehr Flexi­bilität beim Fahren, selteneres Aufladen, höhere Lade­leistung an Schnell­lade­säulen, höhere Lebens­dauer, besserer Wieder­verkaufs­wert
    • Kleine Elektroauto-Batterie: günstigerer Kaufpreis, bessere Umweltbilanz, weniger CO2-Emmissionen bei Pro­duktion, geringerer Roh­stoff­bedarf, niedrigeres Gewicht, weniger Energie­verbrauch beim Fahren
  • Ladezeit

    Wie lange es dauert, bis eine Elektroauto-Batterie aufgeladen ist, hängt von diesen Faktoren ab:

    • Akku-Kapazität: Je größer die E-Auto-Batterie, desto länger sind die Ladezeiten des Stromers.
    • Ladepunkt: Versorgen Sie Ihr Elektro­auto über eine reguläre Haus­halts­steck­dose mit Strom, liegt die Lade­leistung bei maximal 3,7 Kilowatt (kW). An öffentlichen Lade­säulen ist die Lade­leistung mit 11 oder 22 kW deutlich höher – und die Ladedauer deutlich kürzer.
    • Ladetechnik des E-Autos: Die maximale Lade­leistung gibt das "schwächste Glied in der Kette" vor. Hat Ihr E-Auto zum Beispiel eine maximale Lade­leistung von 11 kW, lädt es auch an einer Lade­säule mit 22 kW mit höchstens 11 kW. Ent­sprechend länger dauert es, wenn Sie das  Elektroauto aufladen  .
  • Umweltbilanz

    Je größer der E-Auto-Akku, desto größer sein ökologischer Fußabdruck. Denn die Produktion von Elektroauto-Akkus ist sehr energieaufwendig und verursacht hohe CO2-Emissionen. Pro Kilowattstunde Kapazität fallen rund 100 Kilogramm CO2 an. Außerdem sind für die Elektroauto-Batterie-Herstellung wertvolle Rohstoffe nötig. Lithium, Kobalt oder Nickel lassen sich oft nur mit Folgeschäden für Mensch und Umwelt abbauen.

    Das heißt: Eine E-Auto-Batterie mit weniger Kapazität hat eine bessere Ökobilanz. Zum einen, weil bei der Produktion weniger Rohstoffe nötig sind. Zum anderen haben Elektroautos mit kleinem Akku einen leichteren "CO2-Rucksack" als vergleichbare Modelle mit großer Batterie. Sie haben den durch die Elektroauto-Batterie-Herstellung entstandenen CO2-Rückstand also schneller wieder aufgeholt.

  • Kosten

    Der Akku ist die teuerste Komponente eines Elektroautos. Je nach Kapazität können Akkus für E-Autos zwischen 5.000 und mehr als 10.000 Euro kosten. Der Preis hängt zu einem großen Teil von der E-Auto-Batterie-Kapazität pro kWh ab. Je leistungsfähiger der Akku, desto teurer ist er. Wenn Sie die E-Auto-Batterie wechseln, können Kosten von mehreren Tausend Euro anfallen. Auch beim Laden des Akkus entstehen Kosten. Diese können je nach Ladepunkt unterschiedlich hoch sein. An öffentlichen Elektroauto-Tankstellen variieren die Kosten stark; sie können in etwa bei 38 bis 52 Cent pro kWh liegen. Laden Sie Ihr E-Mobil zu Hause an Haushaltssteckdose oder Wand­lade­station, zahlen Sie rund 36 Cent pro kWh – je nach örtlichem Strompreis.
Gut zu wissen: Akku-Größe

Welche E-Auto-Akku-Kapazität für Sie Sinn macht, hängt unter anderem davon ab, wie oft und wie weit Sie mit dem Elektroauto fahren.

Ein kleiner E-Auto-Akku ist sinnvoll, wenn Sie:

  • … das E-Auto als Wenigfahrer nur selten und auf kurzen Strecken nutzen (z.B. als Zweitwagen).
  • … das Elektrofahrzeug regelmäßig an Stellplätzen mit Lademöglichkeit parken können (z.B. öffentliche Ladesäulen, Ladepunkt am Arbeitsplatz).
  • … Wert auf die Umweltbilanz Ihres Elektroautos legen.

Eine große Elektroauto-Batterie lohnt sich, wenn Sie:

  • … als Vielfahrer darauf angewiesen sind, mehrere Strecken ohne Ladestopp zurückzulegen.
  • … längere Strecken mit dem E-Auto fahren möchten (z.B. in den Urlaub).
  • … das E-Auto vor allem zu Hause laden (z.B. an privater Wallbox).
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Allianz Vorteil

Im Unterschied zu anderen Elektroauto-Versicherungen ist bei der Allianz Elektroauto-Versicherung die Elektroauto-Batterie bei Teilkasko und Vollkasko in allen Produkt­linien mitversichert. Komfort und Premium bieten dem E-Auto-Akku sogar Rundum-Schutz. Damit sind Sie zum Beispiel abgesichert, wenn die Batterie Ihres Elektroautos durch Bedienfehler beim Laden Kapazität einbüßt. Auch selbst verschuldete Schäden und Vandalismusschäden an Ihrer Ladesäule sind bis 2.500 Euro mitversichert.

Weitere Allianz Leistungen speziell für die E-Auto-Batterie:

  • Neupreisentschädigung bis 36 Monate auch für den Auto-Akku (in Premium, 24 Monate in Komfort)
  • Kostenübernahme für Zustands­diagnostik bis zu 1.500 Euro zur Über­prüfung der Reparaturfähigkeit der E-Auto-Batterie
  • Verzicht auf Abzug "neu für alt", wenn Akku-Austausch nötig ist
  • Erstattung von bis zu 2.500 Euro für Akku-Entsorgung

Noch mehr Allianz e-Mobility Angebote für E-Auto-Fahrer:

  • THG Quote verkaufen: Sichern Sie sich über uns in Kooperation mit unserem Partner ADAC e.V. 350 Euro THG Prämie für Ihr E-Fahrzeug.

  • Allianz E-Charge App & Ladekarte
    : Laden Sie unterwegs einfach und günstig Strom - per App und Ladekarte, an über 250.000 Lade­punkten im EnBW HyperNetz.
Sie haben Fragen zu den Leistungen der Elektroauto-Versicherung? Wir beraten Sie gerne.
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Haltbarkeit
Eine Batterie für Elektroautos hält bei durchschnittlicher Nutzung etwa acht bis zehn Jahre. Mit diesen Tipps verlängern Sie die Elektroauto-Akku-Lebensdauer.
 
  1. Nicht vollladen oder vollständig entladen: Am schonendsten für den Auto-Akku sind Ladestände zwischen 20 und 80 Prozent. Falls Sie die Elektroauto-Batterie doch einmal über 80 Prozent aufladen, sollten Sie das Fahrzeug so bald wie möglich bewegen.
  2. Extreme Temperaturen vermeiden: Lithium-Ionen-Akkus arbeiten am besten bei Temperaturen zwischen 15 und 25 Grad Celsius. Parken Sie Ihr E-Auto im Sommer deshalb nicht in der prallen Sonne und im Winter am besten in einer Garage. Bei Kälte sollte der Akku noch nicht abgekühlt sein, bevor Sie das E-Auto aufladen.
  3. Langsam laden (sogenanntes "Schnarchladen"): Planen Sie längere, flache Lade­zyklen ein, die das Ladelevel zwischen 30 und 80 Prozent halten. Auch regelmäßige Schnarchladungen an der Haushaltssteckdose verzögern den Alterungsprozess der Batterie. Ständiges Schnell­laden dagegen verringert die Lebensdauer der Elektroauto-Batterie.
  4. Auf Vollgas verzichten: Bei starkem Beschleunigen und langem Fahren mit Vollgas können die Akkuzellen überhitzen. Fahren und beschleunigen Sie daher voraus­schauend, um die E-Auto-Batterie zu schonen.

Die Lebensdauer der Batterie Ihres E-Autos hängt unter anderem von diesen Faktoren ab:

  • Alter: Je älter eine Elektroauto-Batterie ist, desto mehr Ladezyklen hat sie hinter sich. Nach etwa 500 bis 1.000 Ladevorgängen fällt die Kapazität ab.
  • Batteriegröße: Große E-Auto-Akkus haben eine längere Lebensdauer. Denn für die gleiche Laufleistung benötigen sie weniger Ladevorgänge als kleine Batterien für Elektroautos.
  • Temperatur: Hitze verringert die E-Auto-Akku-Kapazität und lässt die Batterie schneller altern. E-Autos sind deshalb mit Kühlsystemen ausgestattet, die für eine konstante Temperatur sorgen.
  • Ladegeschwindigkeit: Batterien für Elektroautos vertragen langsame Ladevorgänge mit Wechselstrom besser als schnelle Ladezyklen mit Gleichstrom.
  • Fahrstil: Gibt der Fahrer Vollgas, muss der E-Auto-Akku plötzlich sehr viel Energie bereitstellen. Entsprechend früher ist die nächste Ladung fällig – und umso schneller altert die Batterie.
  • Standzeit: Längere Stillstandsphasen strapazieren die E-Auto-Batterie – insbesondere, wenn der Akku-Stand unter 20 Prozent fällt (Tiefenentladung).
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Versicherungsthemen im Podcast. Klingt langweilig? Nicht mit der Allianz. Wenn bekannte Bayern-3-Moderatoren mitmischen und unseren Experten auf den Zahn fühlen, dann ist das alles – nur nicht langweilig. In Folge 5 widmen sie sich den Themen E-Auto laden, Wallbox und Akku. Unterhaltsam. Kurzweilig. Wissenswert. Viel Spaß!
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Häufige Fragen
  • Auf welche Garantien sollte ich bei einem E-Auto-Akku achten?

    Wie bei jedem Elektrogerät sollte auch bei der E-Auto-Batterie die Garantiezeit ausreichend lang sein. Da der Akku das empfindlichste und teuerste Bauteil des Elektroautos ist, bieten die meisten Hersteller bis zu acht Jahre Garantie.
  • Sind Tausch-Akkus für E-Fahrzeuge bald Pflicht?

    Ob Austauschbatterien für E-Autos zum Standard werden, steht aktuell noch in den Sternen. Tesla hat sich bereits daran versucht und ist gescheitert. Die Idee dahinter: Anstatt das Elektroauto aufzuladen wechseln Sie den Akku aus. In China arbeiten Hersteller an einer Standardisierung von Elektroauto-Akkus. Ob sich das Konzept einheitlicher Wechsel-Akkus in Europa durchsetzt, bleibt abzuwarten.
  • Batterie oder Akku – was ist richtig?

    Wer bei Elektroautos von Batterie und Akku spricht, meint in der Regel den Stromspeicher, der den E-Motor antreibt. Aber: Die Begriffe sind nicht gleichzusetzen. Jeder Akku ist eine Batterie, aber nicht jede Batterie ist ein Akku. Batterie ist der Oberbegriff für Energiespeicher. Jedes Objekt, das Energie "enthält", ist eine Batterie. Ist es darüber hinaus noch aufladbar, handelt es sich um einen Akku. Für den Strom­speicher eines E-Fahrzeugs sind also beide Begriffe zutreffend: Er ist eine wiederaufladbare Batterie und somit ein Akku.
  • Wie muss man eine Elektroauto-Batterie entsorgen?

    Für die Elektroauto-Batterie-Entsorgung gelten strenge Auflagen, denn in Lithium-Ionen-Batterien enthaltene Substanzen sind reaktionsfähig und leicht entzündlich. Gebrauchte oder kaputte Auto-Akkus nehmen unter anderem E-Auto-Hersteller und bestimmte Sammelstellen zurück. Nicht mehr voll leistungsfähige Akkus von E-Autos können recycelt werden oder in einem zweiten Lebenszyklus einem anderen Zweck dienen.

    Recycling

    In Batterien für Elektroautos stecken wertvolle Rohstoffe wie Lithium, Nickel oder Kobalt. Um sie zurückzugewinnen gibt es Anlagen, die Lithium-Ionen-Akkus in großen Anteilen recyceln können. Laut Batteriegesetz sollen 50 Prozent des Materialanteils erneut zum Einsatz kommen.

    Second Life

    Gebrauchte Elektroauto-Batterien lassen sich im zweiten Lebenszyklus als stationäre Energie­speicher nutzen. Zusammen­geschaltete Lithium-Ionen-Akkus können zum Beispiel Wind- oder Solar­strom speichern, in Auto­werken zum Einsatz kommen oder die Schwankungen im Strom­netz großer Städte ausgleichen.

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