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Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Als Versicherter in der Privaten Krankenversicherung, PKV, bestimmen Sie selbst, welche Leistungen (bzw. Behandlungen) Sie beanspruchen möchten. Passgenaue Tarife liefern Ihnen einen leistungsstarken Schutz nach Ihren Bedürfnissen.
  • Anhand der Tarifwahl legen Sie fest, in welcher Höhe und zu welchen Bedingungen Ihnen die PKV anfallende Kosten für Leistungen erstattet. Zusatz­bausteine optimieren Ihren Versicherungsschutz.
  • Generell gilt: Je höher der vereinbarte Leistungsumfang Ihrer Privat­versicherung, desto höher die monatliche Beitragsprämie. Tarife mit Selbstbehalt helfen dabei, die Kosten der PKV gering zu halten.
  • Vertraglich vereinbarte Leistungen bleiben Ihnen für die gesamte Vertragslaufzeit garantiert. Leistungskürzungen in der Privaten Krankenversicherung sind nicht zu befürchten.
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Definition

Grundsätzlich gilt in Deutschland eine allgemeine Krankenversicherungspflicht. Das heißt, wer in der Bundesrepublik wohnt, ist verpflichtet, entweder Mitglied in der gesetzlichen oder in der Privaten Krankenversicherung zu sein. Eine Private Krankenversicherung, kurz PKV, können Sie abschließen, wenn Sie nicht der Versicherungspflicht der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unterliegen.

Eine Private Krankenversicherung sichert Ihnen starken Krankenschutz, individuellen Leistungsumfang und optimale Behandlung und Versorgung im Krankheitsfall. Für dieses Mehr an Leistungen müssen Sie mit etwas höheren Beiträgen im Vergleich zur GKV rechnen. Ob Sie tatsächlich eine Private Krankenversicherung abschließen können, hängt von bestimmten Voraussetzungen ab. Auch gibt es Höchstaufnahmealter für den Wechsel in eine Private Krankenversicherung. Diese sind von Versicherungsanbieter zu Versicherungsanbieter unterschiedlich. Bei der Allianz werden beispielsweise Selbstständige und Arbeitnehmer bis zum vollendeten 65. Lebensjahr aufgenommen, siehe Stichwort Höchstaufnahmealter in der Tariftabelle.

Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) schließen Sie bei der PKV einen Vertrag mit einem privaten Versicherungsunternehmen ab. Ob und zu welchen Konditionen Sie versichert werden können, entscheidet das Versicherungsunternehmen. In der PKV stimmen Sie Ihren Versicherungsschutz anhand verschiedener Tarife passgenau auf Ihre Bedürfnisse ab. 

Behandlungskosten erstattet die PKV je nach vertraglich definiertem Leistungsumfang. Wie hoch Ihre monatlichen Beiträge ausfallen, hängt dabei vom gewählten Tarif, aber auch von Ihrem Alter und Gesundheitszustand ab. Beachten Sie: 

Oft gefragt
Illu Mann mit Fragezeichen für: Oft gefragt

Privat versichern kann sich in Deutschland nicht jeder: Bestimmte Voraussetzungen und Versicherungspflichtgrenzen definieren, wer eine PKV abschließen kannBeamteSelbstständige und Studenten können wählen, ob sie sich privat oder gesetzlich versichern möchten, Ärzte ebenfalls. 

Angestellte hingegen müssen ein regelmäßiges Einkommen über der Jahresarbeits­entgelt­grenze (64.350 Euro im Jahr 2021) vorweisen, um sich in der PKV zu versichern. Ob sich eine Private Krankenversicherung beispielsweise auch für Kinder oder für andere Familienmitglieder lohnt, ist je nach Lebenssituation individuell zu bewerten. Höhere Beiträge für die PKV gehen in der Regel mit besseren Leistungen einher. Ein Wechsel zurück in die GKV kann unter Umständen schwierig sein.

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Vorteil

Privatversicherten sind mindestens die Leistungen der GKV sicher. Die allermeisten Tarife der Privaten Krankenversicherung übersteigen Leistungen und Regelversorgung der GKV. Im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung gibt es in der Privaten Krankenversicherung keinen Leistungskatalog. Das heißt: Ihr Versicherungsschutz ist für Sie frei wählbar. Sobald Ihr Versicherungsvertrag zustande gekommen ist, ist der von Ihnen gewählte Versicherungsschutz dann vorgeschrieben.

Je nach Versicherungsunternehmen bietet Ihnen eine Private Krankenversicherung verschiedenste Tarife mit jeweils individuellem Leistungsumfang. Ganz nach Ihrem persönlichen Bedürfnis und Gesundheitszustand wählen Sie so den maßgeschneiderten Schutz, den Sie benötigen. Ob Sie sich prinzipiell für PKV oder GKV entscheiden, hängt von Ihrer beruflichen Situation, Lebensumständen, Ihrem Schutzbedürfnis sowie gesundheitlichen Aspekten (z.B. Vorerkrankungen) ab.

Illu, Frau hält Informationsblatt in der rechten Hand
Gut zu wissen
Illu, Frau hält Informationsblatt in der rechten Hand

Auf alle Fälle! Je nach Ihren individuellen Anforderungen an den Versicherungsschutz sichern Ihnen optionale Leistungsbausteine in der PKV zusätzlichen Krankenschutz. Die meisten Versicherungsunternehmen bieten nach Wunsch wählbare Leistungen als Zusatz zur Privat-Krankenversicherung an. Entstehende Versicherungslücken schließen Sie durch Zusatzbausteine passgenau und auf Ihre Situation abgestimmt. 

Dazu gehören etwa zahntechnische Leistungen, Einbett- oder Zweibett­unter­bringung im Krankenhaus oder Krankenhaustagegeld-Optionen. Abhängig von Ihrem gewählten PKV-Tarif und Ihrem Gesundheitszustand berät Sie Ihr Krankenversicherer, welche Zusatzleistungen möglich und sinnvoll für Sie sind.

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Ihr Leistungsanspruch
  • 1. Welche Pflichtleistungen deckt die Private Krankenversicherung ab?

    Generell gilt: Tarife der Privaten Krankenversicherung beinhalten mindestens alle Pflichtleistungen der gesetzlichen Krankenversicherung – und gehen beim Leistungsumfang meist darüber hinaus. Einzige Ausnahme stellt der Basistarif  in der PKV dar. Diese niedrigste Versicherungsstufe in der Privaten Krankenversicherung umfasst ausschließlich Pflichtleistungen, gleichwertig dem Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenversicherung. Ändert sich der Leistungskatalog der GKV, spiegelt sich das in den Leistungen des Basistarifs der PKV wider.
  • 2. Welche Besonderheiten stehen mir bei ärztlichen Behandlungen und bei Unterbringung zu?

    Als Privatversicherter steht Ihnen (sofern im Leistungsumfang vereinbart) direkter Facharztzugang zu. Der Umweg über eine Überweisung durch den Hausarzt entfällt für Sie. Je nach Tarif haben Sie zudem meist Anspruch auf eine Chefarztbehandlung im Krankenhaus. Bei medizinisch notwendiger stationärer Behandlung sind Sie in der Regel auch bei der Wahl des Krankenhauses frei und meist auch darin, ob Sie in ein Einzelbett- oder Zweibettzimmer möchten.
  • 3. Kann ich bei Arbeitslosigkeit Leistungen der PKV beanspruchen?

    Ob Sie als Arbeitsloser Leistungen der PKV beanspruchen können, hängt davon ab, ob Sie in der PKV verbleiben können. Das wiederum ist von verschiedenen Faktoren abhängig. Lesen Sie alles darüber, wie sich bei Arbeitslosigkeit Ihr Versicherungsstatus und damit auch Ihr Leistungsanspruch verändern kann im Ratgeber PKV und Arbeitslosigkeit.
  • 4. Was ist, wenn ich auf eine Leistung in der Klinik verzichte?

    Nehmen Sie bestimmte Leistungen nicht in Anspruch (etwa wenn Sie sich im Krankenhaus trotz Privatversicherung für ein Mehrbett- statt für ein Einzelzimmer entscheiden), erhalten Sie von der PKV in der Regel eine anteilige Rückerstattung der veranschlagten Kosten.
  • 5. Gibt es eine Mitversicherung in der Privaten Krankenversicherung oder einen Anspruch darauf?

    Nein. Eine beitragsfreie oder auch beitragspflichtige Mitversicherung von Angehörigen (Familienversicherung) gibt es in der Privaten Krankenversicherung nicht. Das heißt: Der Begriff "Mitversicherte" trifft im Gegensatz zur gesetzlichen Krankenversicherung in der PKV nicht zu. Jede Person, die sich privat versichern möchte, schließt einen eigenen Vertrag ab. Diese Regelung gilt auch für Ehepartner, Kinder oder Jugendliche. Leistungen der PKV gelten jeweils individuell für den einzelnen Versicherungsnehmer.
  • 6. Wie finde ich heraus, welche Leistung die PKV im Detail übernimmt?

    Ob Ihre PKV beispielsweise auch Leistungen von nicht anerkannten Therapeuten oder sonstige Behandlungen und Arzneimittel übernimmt, finden Sie anhand Ihrer persönlichen Vertragsunterlagen heraus. Grundsätzlich sind alle Leistungsübernahmen abhängig von Ihrem vertraglich vereinbarten Versicherungsschutz. Bei Unklarheiten hilft Ihnen ein Blick in die Versicherungspolice oder die Nachfrage bei Ihrem Berater.
Illu Frau mit runder Tafel mit Informations-I
Gut zu wissen
Illu Frau mit runder Tafel mit Informations-I
Als Privatpatient haben Sie grundsätzlich Anspruch auf die Kostenerstattung für alle medizinisch notwendigen Behandlungen. Darunter fallen in der Regel Besuche bei Allgemeinärzten, Fachärzten, Zahnärzten, Physiotherapeuten (Physiotherapie) sowie Operationen und Entbindungen. Was wird Ihnen noch erstattet? Lesen Sie mehr zur Erstattungsfähigkeit von Leistungen im Ratgeber Kostenübernahme.
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Fristen & Wartezeiten
Wechseln Sie Ihre Private Krankenversicherung oder steigen Sie neu in die PKV ein, profitieren Sie zum Teil von attraktiven Wechselvorteilen. Das volle Leistungsspektrum erhalten Sie in der Regel erst nach Wartezeiten.
Mann sitzt mit Laptop auf Schoß im Wohnzimmer und blickt auf sein Smartphone

Achten Sie bei einem Wechsel der Privaten Krankenversicherung (zu einem anderen PKV Versicherer) auf Kündigungsfristen, um nahtlosen Versicherungsschutz zu gewährleisten. Warten Sie zuerst die Annahmebestätigung der neuen PKV ab, bevor Sie Ihre vorherige Private Krankenversicherung kündigen. Einige Anbieter werben mit Wechselvorteilen: Die Allianz Private Krankenversicherung rechnet Ihnen beispielsweise unter bestimmten leistungsfreien Zeiten einer anderen PKV auf die Staffel Ihrer Beitragsrückerstattungen an. Das erhöht Ihren Bonus in den entsprechenden Tarifen.

Beachten Sie, dass ein Wechsel von PKV zu PKV in den meisten Fällen eine erneute Gesundheitsprüfung erforderlich macht. Auch bereits gesammelte Alterungsrückstellungen nehmen Sie nur teilweise oder gar nicht mit. Um angepasste Leistungen oder einen günstigeren Monatsbeitrag zu erhalten, lohnt sich oftmals ein Tarifwechsel innerhalb Ihrer bestehenden Privaten Krankenversicherung.

Bei den meisten Privaten Krankenversicherungen gilt eine Wartezeit, bevor Sie alle Leistungen im vollen Umfang erhalten. Bei Neuabschluss der PKV sind das mindestens drei Monate. Besondere Leistungen (beispielsweise Zahnersatz, Kieferorthopädie oder Psychotherapie) setzen sogar eine Wartezeit von acht Monaten voraus. 

Um lückenlosen Versicherungsschutz zu gewährleisten, gilt beim Wechsel der PKV die Regelung: Ununterbrochen absolvierte Versicherungszeit wird auf die Wartezeit angerechnet. Dennoch sind beim Wechsel von PKV zu PKV Wartezeiten möglich, wenn der neue Tarif höherwertige Leistungen vorsieht. Für diese Mehrleistungen rechnet Ihnen Ihr neues Versicherungsunternehmen in der Regel keine Wartezeit an.

Übrigens: Wechseln Sie nahtlos von der gesetzlichen Krankenversicherung in die PKV, können Sie sich von der Wartezeit befreien lassen. Gleiches gilt für Beamte, die zuvor über die Heilfürsorge versichert waren. 

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Die passende Versicherung
Häufige Fragen
  • Zahlt die Private Krankenversicherung Krankengeld?

    Nein. Krankengeld zahlt nur die gesetzliche Krankenversicherung an ihre Mitglieder. Sind Sie in der GKV versichert, erhalten Sie bei Arbeitsunfähigkeit aufgrund einer Erkrankung entsprechendes Krankengeld. Die Private Krankenversicherung zahlt das sogenannte Krankentagegeld. Um als Privatversicherter Krankentagegeld zu erhalten, reichen Sie ein Attest Ihres Arztes bei Ihrem Versicherungsunternehmen ein. Fehlendes Einkommen aufgrund von Krankheit gleicht Ihre PKV dann nach einem vereinbarten Beitrag aus.
  • Erstattet die PKV verschreibungspflichtige Verhütungsmittel?

    In den meisten Fällen übernimmt Ihre Private Krankenversicherung keine Kosten für verschreibungspflichtige Verhütungsmittel. Je nach Versicherungspolice gelten bei einigen Privatversicherern aber Ausnahmen: Beispielsweise, wenn eine medizinische Indikation des Verhütungsmittels vorliegt. Minderjährigen oder in Ausbildung befindlichen Privatversicherten erstatten ebenfalls einige Versicherungsunternehmen anfallende Kosten. Ihre Vertragsbedingungen geben darüber Aufschluss, ob Ihre PKV verschreibungspflichtige Verhütungsmittel erstattet.
  • Was ist der Selbstbehalt bei der PKV?

    Unter dem sogenannten Selbstbehalt versteht man die Selbstbeteiligung innerhalb der Privaten Krankenversicherung. Das heißt: Einen festgelegten Betrag Ihrer jährlichen Krankheitskosten zahlen Sie selbst. Durch einen höheren Selbstbehalt reduzieren Sie die monatlichen Tarifbeiträge in der PKV. Ob und in welchem Umfang sich eine Selbstbeteiligung für Sie lohnt, hängt auch von Ihrem Gesundheitszustand ab. Je nach Versicherungsunternehmen existieren unterschiedliche Selbstbehalt-Tarifmodelle.
  • Wie funktioniert die Beitragsrückerstattung in der Privaten Krankenversicherung?

    Haben Sie in einem Versicherungsjahr keine oder nur wenige Leistungen Ihrer PKV in Anspruch genommen, profitieren Sie von Beitragsrückerstattungen. Die Höhe der Beitragsrückerstattungen variiert und wird jährlich bei der erfolgsabhängigen (tarifabhängigen) BRE neu festgelegt. Details dazu finden Sie unter Allianz BonusCheck Online.
  • Lohnt sich eine Private Krankenversicherung auch für Kinder und Neugeborene?

    Aufgrund des guten Preis-Leistungs-Verhältnisses kann sich eine Private Krankenversicherung für Kinder und Jugendliche lohnen: Die monatlichen Beitragszahlungen für Kinder und Jugendliche betragen je nach Versicherungsunternehmen zwischen 100 und 200 Euro und sind damit wesentlich günstiger als Erwachsenentarife. Zudem bietet die PKV umfassendere Leistungen für Ihren Nachwuchs als die Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung. Sofern Sie oder ein Elternteil selbst privatversichert sind, können Sie Ihr Kind meist problemlos beim gleichen Versicherungsunternehmen nachversichern. Für Neugeborene greift innerhalb von zwei Monaten nach Geburt die sogenannte Kindernachversicherung.
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