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Private Krankenversicherung: Alles Wichtige zum Wechsel in die PKV und Ihren Wechselvorteilen
Allianz Wechselvorteil nutzen & BONUS sichern!

Wechseln Sie jetzt zur Allianz Privaten Krankenversicherung, APKV, und steigen Sie mit einer attraktiven Beitragsrückerstattung ein!

  • Die APKV rechnet Ihnen bei einem Wechsel die leistungsfreie Vorversicherungszeit (in Ihrer Vollversicherung bei einer anderen privaten Krankenversicherung) auf Ihre Staffel der Beitragsrückerstattung (BRE-Staffel) an.
  • Dieser Wechselvorteil gilt jetzt auch für Wechsler von einer gesetzlichen Krankenkasse.
  • Als Neukunde der APKV können Sie also mit einer höheren BRE-Staffel einsteigen: Das erhöht Ihren BONUS in den entsprechenden Tarifen auf bis zu 50 % Beitragsrückerstattung.

Mehr Infos dazu finden Sie unter Wechselvorteile

In die Private Kranken­versicherung wechseln und zurück

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • In die Private Krankenversicherung wechseln dürfen Arbeit­nehmer, wenn sie die Jahres­arbeits­entgelt­grenze (JAEG) überschreiten. Diese liegt 2022 bei einem jährlichen Bruttogehalt von 64.350 Euro.
  • In die PKV wechseln kann auch, wer sich selbst­ständig macht und deshalb aus der Ver­sicherungs­pflicht in der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) herausfällt. Dasselbe gilt für Beamte und andere Personen mit Anspruch auf Beihilfe. Sie sind versicherungs­frei und können eine PKV wählen.
  • Sinkt Ihr Einkommen unter die JAEG oder findet ein Wechsel von der Selbstständigkeit in ein Angestelltenverhältnis statt, können Sie in die gesetzliche Krankenversicherung zurück­kehren. Dann sind Sie erneut versicherungs­pflichtig in der GKV.
  • Wechselvorteil für Allianz Neu­kunden: Wer von einer anderen PKV oder GKV jetzt zur Allianz wechselt, steigt mit einer höheren Beitrags­rückerstattung (BRE) ein und profitiert vom sogenannten BONUS Programm.
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GKV zu PKV
Der Wechsel in die Private Krankenversicherung ist an bestimmte Voraussetzungen geknüpft. Ab wann Sie sich privat krankenversichern können, beruht zum Teil auf Entscheidungen des Gesetzgebers. Er legt beispielsweise fest, ab welchem Gehalt Angestellte privat krankenversichert sein können. Doch auch Versicherer stellen Bedingungen. Ob ein Wechsel von GKV in PKV möglich ist, entscheiden unter anderem folgende Kriterien:

Es gibt weitere Konstellationen, in denen der Abschluss einer PKV möglich ist (z.B. für Beihilfeberechtigte, Kinder, Studenten, Hausfrauen oder Hausmänner mit einem Einkommen unter 470 Euro, etc.).

Vorteile bietet die Private Krankenversicherung vor allem bei den Leistungen: Diese beinhalten zum Beispiel Chefarztbehandlung, umfassendere Zahnleistungen (z.B. für höherwertigen Zahnersatz, Füllungen und Prophylaxe), alternative Heil­methoden (z.B. Heil­praktiker), Ein- oder Zwei­bettzimmer bei Kranken­haus­aufenthalten und verkürzte Warte­zeiten beim Arzt. Anders als in der gesetzlichen Kranken­versicherung sind die Leistungen vertrag­lich garantiert – ein Leben lang.

Die Beiträge in der PKV berechnen sich zudem nicht nach dem Einkommen, sondern unter anderem nach Alter und Gesund­heits­zustand zu Vertragsbeginn. Wer gut verdient und in jungen Jahren in die PKV wechselt, ist oft günstiger und umfassender abgesichert als in der GKV.

Finden Sie im Ratgeber weitere Infos zu generellen und Ihren persönlichen
Vorteilen
einer Privaten Krankenversicherung.

Die Alternative für Jüngere? Für sie kann nach der Ausbildung oder dem Studium ein PKV-Optionstarif wie OptionFlexiMed infrage kommen. Er ist sinnvoll, wenn Sie sich noch nicht PKV-versichern können, das für die Zukunft aber planen. Ein Optionstarif sichert v.a. jungen Menschen (Hochschulabsolventen, Berufseinsteigern oder Selbstständigen) den späteren Einstieg bzw. Wechsel in die PKV, zu ihrem aktuellen Gesundheitszustand.
Gut zu wissen

Wer früh in die PKV wechselt, besteht die Gesundheitsprüfung in der Regel ohne größere Probleme und steigt mit günstigeren Beiträgen ein. Denn mit zu­nehmendem Alter steigen die Krankheits­risiken – und somit die Beitrags­höhe. Ab wann Sie sich am besten privat krankenversichern, hängt von Ihren Lebensumständen ab.

Steigen Sie bereits in jungen Jahren in die Private Krankenversicherung ein, können Sie länger Alterungsrückstellungen aufbauen als jemand, der sich zum Beispiel erst mit Anfang 50 privat versichern lässt. Das sorgt dafür, dass Ihre laufenden Beiträge günstiger ausfallen.

Hinzu kommt: Mit steigendem Alter ist die Gesundheitsprüfung nicht mehr so leicht ohne Risikozuschläge oder Leistungsausschlüsse absolvierbar.

Optimaler Gesundheitsschutz für viele Berufsgruppen, bis zu 100 % Leistung beim Arzt, Zahnarzt oder im Krankenhaus und vieles mehr. Entdecken Sie die umfassenden Leistungen der Allianz Privaten Krankenversicherung.
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PKV zu GKV
Ein Wechsel von der Privaten Krankenversicherung in die gesetzliche Krankenversicherung ist unter bestimmten Bedingungen möglich. In die GKV zurückkehren können zum Beispiel Arbeitnehmer, deren Einkommen unter die JAEG sinkt.

Wer privat versichert ist, kann unter bestimmten Voraussetzungen wieder in die gesetzliche Krankenversicherung wechseln. Treten diese gesetzlichen Voraussetzungen ein, haben Privatversicherte sogar keine andere Wahl, als in die GKV zurückzukehren. Ein Wechsel von der PKV in die GKV ist zum Beispiel möglich, wenn:

  • Ihr Jahreseinkommen unter die Jahresarbeitsentgeltgrenze (= Versicherungspflichtgrenze) sinkt. Zum Beispiel, weil Ihr Gehalt gekürzt wurde oder Sie den Arbeitgeber gewechselt haben.
  • Der Gesetzgeber die Versicherungspflichtgrenze anhebt und Sie dadurch Ihren Anspruch auf eine Private Krankenversicherung verlieren.
  • Sie Ihre hauptberufliche selbstständige Tätigkeit aufgeben und wieder als Arbeitnehmer tätig werden. Der Wechsel von der Privaten Krankenversicherung in die Gesetzliche ist für ehemals Selbstständige nur möglich, wenn ihr Einkommen unter der Versicherungspflichtgrenze liegt. Dies gilt bis zum 55. Lebensjahr.

Wechseln Sie nur vorübergehend von der PKV in die GKV, ist eine Anwartschaftsversicherung sinnvoll. Damit können Sie die Leistungen Ihrer Privaten Kranken­versicherung unter­brechen und zu einem späteren Zeit­punkt reaktivieren. Und zwar ohne erneute Risiko­prüfung bei einer Risikoanwartschaft. Es gibt zusätzlich die Möglichkeit, weiterhin Alterungsrückstellungen anzusparen. Der Beitrag nach Rückkehr ist dadurch günstiger, als wenn Sie auf diese Option verzichten. Welche Variante für Sie die beste ist, entscheiden Sie selbst. Wir beraten Sie gerne.

Diese Art der Über­brückungs­lösung lohnt sich zum Beispiel bei einem längeren Auslands­aufenthalt. Oder für Kinder privat versicherter Eltern, die nach dem Studium GKV-pflichtig werden. Zudem gibt es die Möglichkeit, parallel in eine Zusatzversicherung ohne Risikoprüfung wechseln zu können.

Oft gefragt

Wer Schutz und Vorteile seiner Privaten Krankenversicherung nicht aufgeben möchte, kann sich unter bestimmten Voraussetzungen von einer anstehenden Versicherungspflicht befreien lassen. Das ist zum Beispiel bei Eintritt von Arbeitslosigkeit möglich. Oder wenn privat versicherte Arbeitnehmer in eine Teilzeitbeschäftigung wechseln. Auch wenn die Jahresarbeitsentgeltgrenze Ihr Einkommen "überholt", haben Sie ein Befreiungsrecht.

Sie möchten Ihre Private Krankenversicherung als Student beibehalten und einen Wechsel in die gesetzliche Krankenversicherung vermeiden? Dann können Sie sich in den ersten drei Monaten nach Studienbeginn von der Versicherungspflicht befreien lassen.

  • Beachten Sie bitte: Diese Liste ist nicht abschließend. Lassen Sie sich deshalb bei Fragen zu Ihrem konkreten Fall von Ihrer Krankenversicherung beraten.
Wechseln & sparen
Wechseln Sie jetzt zur Allianz Privaten Krankenversicherung (APKV) und steigen Sie mit einer attraktiven Beitragsrückerstattung ein – ab dem ersten Jahr, in dem Sie privat krankenversichert sind! Die APKV rechnet Ihnen beim Wechsel Ihre leistungsfreie Vorversicherungszeit auf Ihre Staffel der Beitragsrückerstattung (BRE-Staffel) an. Das erhöht Ihren BONUS in den entsprechenden Tarifen der Privaten Krankenversicherung auf bis zu 50 Prozent Beitragsrückerstattung. Dieser Wechselvorteil gilt jetzt auch für Wechsler von einer gesetzlichen Krankenkasse, GKV. Sie möchten mehr dazu wissen? Wir beraten Sie gerne.
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PKV innerhalb/zu PKV
Von einem PKV-Anbieter zum anderen umsteigen? Die Private Krankenversicherung zu wechseln, ist meist nicht sinnvoll. Denn Ihre Alterungsrückstellungen werden nicht oder nur teilweise zum neuen Versicherer übertragen. Ob sich der Wechsel der Privaten Krankenversicherung für Sie lohnt, das sollten Sie genau prüfen.

Kann man die Private Krankenversicherung wechseln? Anders als oft angenommen ist das problem­los möglich. Sie können Ihren Vertrag unter Einhaltung der vereinbarten Kündigungs­frist beenden. Oder Sie nutzen Ihr außer­ordent­liches Kündigungs­recht, wenn Ihr bisheriger Anbieter zum Beispiel Ihre Beiträge erhöht.

Wichtig bei einem Wechsel von PKV zu PKV: Ihr Beitrag für einen vergleichbaren Tarif ist beim neuen Versicherer in der Regel höher als bei Ihrem bisherigen Anbieter. Denn Sie können Ihre bis­herigen Alterungsrückstellungen entweder gar nicht (Verträge vor 2009) oder nur teil­weise (Verträge ab 2009) zur neuen PKV mitnehmen. Den Anbieter der Privaten Krankenversicherung zu wechseln, bringt Nachteile für Sie.

Deshalb bietet sich zunächst ein PKV-Tarif­wechsel beim selben Versicherungsanbieter an, um in der Privaten Krankenversicherung bessere Leistungen oder günstigere Beiträge zu erhalten.

Erwägen Sie einen PKV-Tarifwechsel vor allem aus finanziellen Gründen? Dann bietet sich optional bei Ihrem bisherigen Kranken­versicherer ein Wechsel in den Standard­tarif (falls Sie bereits vor dem 1.1.2009 privat versichert waren) oder Basis­tarif an. Dabei handelt es sich um Einheitstarife, die jede PKV anbietet und deren Leistungen an die GKV angelehnt sind.

Der Wechsel zu einer anderen Privaten Krankenversicherung ist selten sinnvoll. Der Grund: Für den neuen Anbieter sind Sie ein Neukunde. Sie durchlaufen also eine erneute Gesund­heits­prüfung. Je nach Vertrag gehen Alterungs­rückstellungen, die Ihre bisherige PKV für Sie gebildet hat, zum Teil oder ganz verloren. Die Private Krankenversicherung zu wechseln kann Nachteile für Sie bringen. Ein PKV-Tarif­wechsel beim gleichen Anbieter ist des­wegen meist die bessere Alternative.
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Wechsel im Rentenalter
Je später Sie in die PKV wechseln, desto höher sind die Beiträge. Rentner erhalten zudem keinen Zuschuss zur Privaten Krankenversicherung durch den Arbeitgeber. Jedoch können sie, sofern privat oder freiwillig krankenversichert, von der gesetzlichen Rentenversicherung einen Beitragszuschuss erhalten. Dieser Zuschuss wird zum Beispiel zusammen mit der Rente beantragt. Gleichzeitig entfallen mit dem Renteneintritt mehrere Kostenfaktoren:
  

Der Gesetzgeber verpflichtet Private Krankenversicherungen dazu, Alterungsrückstellungen zu bilden. Alterungsrückstellungen sorgen dafür, dass der Beitrag nicht aufgrund des steigenden Alters und dem damit verbundenen Mehrbedarf an Leistungen angehoben wird.

Zusätzlich wird ein gesetzlicher Beitragszuschlag erhoben, der jedem Vertrag individuell zugeschrieben wird. Diese Rückstellungen werden verzinslich angelegt. Die sogenannten Überzinsen aus den Alterungsrückstellungen und das Guthaben aus dem gesetzlichen Beitragszuschlag dienen ab Alter 65 dazu, notwendige Beitragszuschläge so weit wie möglich auszugleichen.

Je später Sie in die PKV wechseln, desto kürzer ist der Zeitraum, der zum Aufbau von Alterungsrückstellungen bleibt. Sind Sie erst im fortgeschrittenen Alter privat versichert, kosten Ihre Beiträge deshalb mehr. Ab wann Sie sich privat krankenversichern, bleibt Ihnen überlassen. Es gilt: Je früher, desto günstiger.

Bei Renteneintritt entfällt der Arbeitgeberzuschuss zur Privaten Krankenversicherung. Der Zuschuss, den Arbeitgeber zur PKV zahlen, liegt 2022 bei maximal 384,58 Euro im Monat. Jedoch können PKV-versicherte Rentner meist einen Zuschuss bei der Deutschen Rentenversicherung beantragen.
Im Gegensatz zur GKV orientiert sich die Beitragsberechnung in der Privaten Krankenversicherung nicht am Einkommen. Stattdessen basieren die Beiträge in der Privaten Krankenversicherung auf vereinbarten Leistungen im Tarif, Alter und Gesundheitszustand zu Vertragsbeginn. (Stichwort: Risikozuschläge bei Vertragsunterzeichnung.) Das bedeutet: Sinkt Ihr Einkommen durch eine niedrigere Rente, hat das keinen direkten Einfluss auf die Beitragshöhe.

Wenn Sie als Rentner privat versichert sind, entfallen unter anderem folgende Kostenpunkte:

  • Ab Alter 60 entfällt der gesetzliche Beitragszuschlag in Höhe von 10 Prozent, welcher bisher auf den Beitrag für die Krankheitskostenversicherung entrichtet wurde.
  • Da Sie als Rentner nicht mehr zur Arbeit gehen, entfällt in der Regel auch der Beitragsanteil für das Krankentagegeld. Dieser hängt vom versicherten Nettoeinkommen ab und kann daher sehr unterschiedlich ausfallen. Dies kann also noch einmal bis zu 10 Prozent der Gesamtprämie betragen.
  • Zusätzlich entfallen Beiträge für gegebenenfalls bestehende Optionstarife (z.B. freie Tarifwechselmöglichkeit ohne Gesundheitsprüfung innerhalb eines Versicherungsunternehmens) mit begrenzter Laufzeit.
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Tarifwechsel, Basistarif & Zuschüsse
Neben den Erleichterungen im Alter stehen Ihnen weitere Wege offen, um Ihre Krankenversicherungsbeiträge zu reduzieren:
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Vertrag beenden
Welche Fristen für die Kündigung Ihres bestehenden Vertrags gelten, hängt davon ab, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind.
 
  • Die reguläre Kündigungsfrist in der GKV beträgt zwei Monate zum Monatsende. Wollen Sie zu einer anderen gesetzlichen Kranken­versicherung wechseln, können Sie Ihre Mit­glied­schaft normalerweise erst nach zwölf Monaten kündigen. Anders sieht es aus, wenn Sie in einem Wahltarif versichert sind. Dann gilt unter Umständen die gesetzliche Bindungs­frist von einem oder drei Jahren.
  • Erhöht Ihre Krankenkasse (GKV) den Zusatzbeitrag, haben Sie ein Sonder­kündigungs­recht. Ihr Kündigungs­schreiben muss dann innerhalb eines Monats nach Inkraft­treten der Beitrags­satz­erhöhung bei der GKV eingehen.
  • Freiwillig Versicherte sind beim Wechsel von GKV in PKV nicht an die Bindungsfrist von zwölf Monaten gebunden. Ihre Versicherungs­pflicht endet mit Status­wechsel. Also zum Beispiel, wenn Sie die Jahres­arbeits­entgelt­grenze überschreiten oder in eine haupt­berufliche Selbst­ständigkeit wechseln. Sind Sie bereits freiwillig in der GKV versichert, beträgt die Kündigungs­frist zwei Monate zum Monats­ende. Vorausgesetzt, es liegt kein Wahltarif vor.
  • In der Regel sind Private Kranken­ver­sicherungen mit einer Frist von drei Monaten zum Ende des Ver­si­che­rungs­jahres kündbar. Wichtig: Das Versicherungs­jahr ist nicht immer identisch mit dem Kalender­jahr. Bei einigen Anbietern endet das Versicherungs­jahr am 31. Dezember. Andere definieren das Ende des ersten Versicherungs­jahres genau zwölf Monate ab Versicherungs­beginn bzw. dann fortlaufend.
  • Ob es eine Mindestvertrags­laufzeit gibt, hängt vom Vertrag ab, den Sie mit Ihrer Kranken­versicherung geschlossen haben.
  • Erhöht die PKV Ihren Beitrag, haben Sie ein außer­ordentliches Kündigungs­recht. Sie können Ihrem Versicherer dann innerhalb von zwei Monaten ab Zugang des Anpassungs­schreibens kündigen. Der Vertrag endet (ggf. rück­wirkend) zum Datum der Beitrags­erhöhung.
  • Fällt das Einkommen privat versicherter Angestellter nicht nur vorüber­gehend unter die JAEG, werden sie in der GKV versicherungs­pflichtig. Sie haben dann das Recht, die Private Kranken­versicherung außer­ordentlich zu kündigen. Und zwar un­ab­hängig von einer Mindest­vertrags­laufzeit. Die Kündigungs­frist beträgt drei Monate rück­wirkend zum Eintritt der Versicherungs­pflicht.
Unabhängig davon, ob Sie privat oder gesetzlich versichert sind: Ihre Kündigung ist erst wirksam, wenn Sie Ihrem bisherigen Versicherer eine Bestätigung über die Folge­versicherung vorlegen. Das kann zum Beispiel die Mitglieds­bescheinigung Ihrer neuen Kranken­versicherung sein. Ohne Folge­versicherungs­nachweis ist Ihre Kündigung ungültig. Das heißt: Ihr bisheriger Vertrag besteht unverändert fort.
Gut zu wissen
Bei einem Wechsel von der gesetzlichen Krankenversicherung in die Private Krankenversicherung kümmern Sie sich selbst um die fristgerechte Kündigung. In der Regel beenden Sie Ihre Mitgliedschaft in der GKV schriftlich mit einer Kündigungsfrist von zwei Monaten. Möchten Sie beispielsweise zum 1. Juni in die PKV wechseln, kündigen Sie Ihre GKV spätestens bis 31. März.
Die passende Versicherung
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Häufige Fragen
  • Ist ein Wechsel von PKV in GKV möglich, wenn ich über 55 bin?

    Sobald Privatversicherte das 55. Lebensjahr überschritten haben, ist eine Rückkehr in die GKV nahezu unmöglich. Mit dieser Entscheidung will der Gesetzgeber verhindern, dass ältere Menschen zurück in die GKV wechseln und die Solidargemeinschaft belasten. Denn sie verursachen in der Regel höhere Kosten im Gesundheitssystem.

    Der Wechsel von der Privaten Krankenversicherung in die Gesetzliche ist über 55 aber dennoch möglich. Und zwar, wenn Sie sich in die Familienversicherung Ihres Ehe- oder Lebenspartners aufnehmen lassen. Dafür muss Ihr Ehe- oder Lebenspartner gesetzlich versichert sein. Zusätzlich darf Ihr eigenes Einkommen nicht mehr als 470 Euro im Monat (bzw. 450 Euro bei Minijobs) betragen.

  • Wie verhält es sich mit der 12-monatigen Bindungsfrist in der GKV bei einem Wechsel zur PKV?

    Seit 1. Januar 2021 sind Versicherte anstatt 18 Monate nur noch zwölf Monate an ihre GKV gebunden. Aber: Bei einem Wechsel in die Private Krankenversicherung gilt diese Bindungsfrist nicht. Wer in die PKV wechseln will, muss lediglich die Kündigungsfrist von zwei Monaten zum Monatsende beachten. Fällt die Versicherungspflicht in der GKV weg, weil Sie sich beispielsweise hauptberuflich selbstständig machen, können Sie sofort in die PKV wechseln.
  • Wie erfolgt die Berechnung der Beitragshöhe in der Privaten Krankenversicherung?

    In der Privaten Krankenversicherung hängen die Beitrags­kosten unter anderem von Ihrem Alter und Gesundheits­zustand bei Vertrags­abschluss ab. Auch die vereinbarten Leistungen beeinflussen die Beitrags­höhe. Unterschied zwischen gesetzlicher und Privater Kranken­versicherung: Das Einkommen spielt in der PKV keine Rolle bei der Beitrags­berechnung. 

    Sie möchten privat krankenversichert sein, und fragen ab welchem Gehalt das möglich ist? Je nach Berufsgruppe fallen die Voraussetzungen für den Eintritt in die PKV unterschiedlich aus.

  • Können in der PKV die Kinder mitversichert werden wie in der GKV?

    Anders als in der GKV können Sie Ihren Nachwuchs in der Privaten Krankenversicherung nicht mitversichern. In der PKV gibt es keine Familienversicherung. Jede Person muss eigenständig versichert sein – auch Kinder und Jugendliche.
  • In welchen Lebenssituationen lohnt sich die PKV besonders?

    Ob es sich lohnt, privat versichert zu sein, hängt vor allem von Ihrer beruflichen Situation ab: In die Private Kranken­versicherung wechseln vor allem Beamte und Beamten­anwärter, gut verdienende Angestellte, Selbst­ständige und Freiberufler. Angehörige dieser Berufs­gruppen sind in der PKV oft günstiger versichert.

    Sie fragen sich: Ab welchem Gehalt lohnt sich eine Private Krankenversicherung? Pauschal kann man das nicht beantworten. Im Krankheits­fall profitieren sie in der Privaten Kranken­versicherung von Leistungen, die über den Schutz der GKV hinausgehen. Sind Sie privat versichert, richten sich die Kosten nicht nach Ihrem Einkommen.

    Der Wechsel von der gesetzlichen Kranken­versicherung in die Private Krankenversicherung kann aber auch in anderen Situationen sinnvoll sein. Zum Beispiel für Studenten, für die es in der PKV eigene, teils sehr günstige Tarife gibt.

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