Allianz Mopedversicherung: Auch für Roller und Mofas
9,90

für Elektro-Extraschutz

Sicher unterwegs auf zwei Rädern

Moped-Versicherung

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Die Mopedversicherung ist gesetzlich vor­ge­schrie­ben. Sie greift, wenn Sie mit Ihrem Mofa, Moped oder Roller anderen Schaden zufügen.
  • Für Klein­kraft­räder bis 50 Kubik­zenti­meter (ccm) Hubraum schließen Sie bei der Allianz eine Moped­versicherung ab. Damit ist nicht nur Ihr Moped, sondern auch Ihr Mofa oder Roller optimal geschützt.
  • Die günstige Moped­versicherung der Allianz kostet ab 54 Euro im Ver­si­che­rungs­jahr für die Kfz-Haft­pflicht. Eine Mopedversicherung mit Kfz-Haftpflicht und Teil­kasko ist ab 96 Euro abschließbar.
  • Das Moped-Versicherungs­kenn­zeichen erhalten Sie zum Mit­nehmen bei Ihrem Ansprechpartner vor Ort. Die Pla­kette ist ein Jahr lang gültig – vom 1. März bis Ende Februar des Folgejahres.
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Vorteile
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Das bietet Ihnen die Allianz
Die Allianz Mopedversicherung leistet, wenn Sie anderen Personen oder fremdem Eigen­tum mit Ihrem Zwei­rad Schaden zufügen. Eine Moped­versicherung mit Teil­kasko deckt auch Schäden ab, die etwa durch Hagel oder Dieb­stahl an Ihrem Fahr­zeug entstehen. Geschützt sind alle berechtigten Fahrer des Mopeds.
 
  • Hohe Deckungssumme: Die Kfz-Haftpflichtversicherung für Mopeds springt ein, wenn Sie mit Ihrem Zweirad andere Personen verletzen oder frem­des Eigentum beschädigen. Sach- und Vermögens­schäden deckt die Kfz-Haft­pflicht bis zu einer Versicherungs­summe von 100 Millionen Euro ab. Bei Personen­schäden sind es bis zu 15 Millionen Euro pro verletzter Person. Unberechtigte Schadens­ersatz­ansprüche wehrt die Allianz für Sie ab.
  • Zusatzschutz durch Teilkasko: Sie wollen Ihr Moped gegen Diebstahl und Schäden durch Kurzschluss, Brand, Natur­gewalten (z.B. Hagel, Sturm, Über­schwemmung, Lawine), Zusammen­stoß mit Tieren oder Glasbruch (z.B. am Vorder­licht) absichern? Dann ist eine Teil­kasko­ sinnvoll. Bei der Allianz ist die Moped­versicherung mit 150 Euro Teilkasko-Selbstbeteiligung abschließbar.
  • Alle be­rech­tig­ten Fahrer mit­ver­sichert: Die Allianz Moped­versicherung schützt nicht nur den Ver­sicherungs­nehmer. Sondern zum Beispiel auch den Fahrzeughalter und Eigen­tümer des Klein­kraft­rads. Auch Bei­fahrer, die den Moped­fahrer im Rahmen seines Arbeits­ver­hält­nisses regel­mäßig begleiten, sind abgesichert.
  • Abgestufter Jahres­bei­trag: Brauchen Sie die Moped­ver­sicherung erst nach dem 1. März, ver­ringert sich Ihr Jahres­beitrag entsprechend. Ab 1. Mai zahlen Sie für alle Fahr­zeuge eine ver­günstigte Prämie.
  • 24 Stunden erreichbar: Der kosten­lose AllianzSchadenDirektruf ist rund um die Uhr unter 0800 11 22 33 44 für Sie da. Aus dem Aus­land er­reichen Sie uns unter 00800 11 22 33 44.
  • Mopedkennzeichen sofort ab­hol­bar: Bei Vertrags­abschluss bei Ihrem Ansprechpartner vor Ort erhalten Sie das Ver­sicherungs­kenn­zeichen zum Mit­nehmen. Die Moped­versicherung gilt sofort, Sie können direkt los­fahren.
Gut zu wissen: Kaskoversicherung
Nein, der Abschluss einer Voll­kasko­ver­si­che­rung für Klein­kraft­räder ist nicht möglich. Hinter­grund: Bei der Kfz-Ver­sicherung für Mopeds gibt es weder Schadenfreiheitsklassen noch Schaden­frei­heits­rabatte – und somit keine Rück­stufung bei einem Schaden. Deshalb können Versicherer keine Voll­kasko anbieten. Mit einer Teil­kasko sind Moped­fahrer aber ausreichend abgesichert.
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Das passende Produkt für Sie
Bei der Allianz schließen Sie für Mopeds, Mofas und Roller Haft­pflicht- oder Teil­kasko­versicherung ab. Die günstigste Moped­versicherung ist die Kfz-Haftpflicht. Die Teil­kasko deckt Schäden am eigenen Zwei­rad ab. Welche Versicherungs­art welche Leistungen bietet, zeigt dieser Moped­versicherung-Vergleich:
 

Haftpflicht

Teilkasko
Versicherungs­summe je Schaden (100 Mio. €)

Versicherungs­summe je Schaden (100 Mio. €)

Versicherungs­summe je Schaden (100 Mio. €)

davon Versicherungssumme bei Personenschäden (15 Mio. €)

davon Versicherungssumme bei Personenschäden (15 Mio. €)

davon Versicherungssumme bei Personenschäden (15 Mio. €)

davon Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Mio. €)

davon Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Mio. €)

davon Versicherungssumme bei Umweltschäden (5 Mio. €)

Versicherungssumme bei Nutzung fremder Fahrzeuge im Ausland (Mallorca-Police): 100 Mio. €

Versicherungssumme bei Nutzung fremder Fahrzeuge im Ausland (Mallorca-Police): 100 Mio. €

Versicherungssumme bei Nutzung fremder Fahrzeuge im Ausland (Mallorca-Police): 100 Mio. €

Diebstahl, Entwendung

Diebstahl, Entwendung

Diebstahl, Entwendung

Brand, Explosion

Brand, Explosion

Brand, Explosion

Zusammenstoß mit Tieren aller Art

Zusammenstoß mit Tieren aller Art

Zusammenstoß mit Tieren aller Art

Tierbiss, ohne Ausschluss bestimmter Tierarten (inkl. Folgeschäden bis 5.000 €)

Tierbiss, ohne Ausschluss bestimmter Tierarten (inkl. Folgeschäden bis 5.000 €)

Tierbiss, ohne Ausschluss bestimmter Tierarten (inkl. Folgeschäden bis 5.000 €)

Elementarschäden

Elementarschäden

Elementarschäden

Glasbruch

Glasbruch

Glasbruch

Schlossaustausch nach Schlüsselverlust

Schlossaustausch nach Schlüsselverlust

Schlossaustausch nach Schlüsselverlust

Schäden nach Kurzschluss (inkl. Folgeschäden bis 5.000 €)

Schäden nach Kurzschluss (inkl. Folgeschäden bis 5.000 €)

Schäden nach Kurzschluss (inkl. Folgeschäden bis 5.000 €)

Schäden bei Benutzung von Fähren

Schäden bei Benutzung von Fähren

Schäden bei Benutzung von Fähren

Neu- bzw. Kaufpreisentschädigung (bis zu 18 Monate)

Neu- bzw. Kaufpreisentschädigung (bis zu 18 Monate)

Neu- bzw. Kaufpreisentschädigung (bis zu 18 Monate)

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Klarheit im Schadensfall
  • … Sie bei einem Unfall ein anderes Fahrzeug mit Ihrem Mofa beschädigen.
  • … Ihr auf dem Gehsteig abgestelltes Moped umkippt und ein daneben geparktes Auto demoliert.
  • … Ihr Mofa repariert werden muss, weil Sie es im Hagel draußen stehen gelassen haben.
  • … Sie mit Ihrem Roller einen Fuß­gänger streifen, der stürzt und sich den Arm bricht.
  • … Ihr Moped bei Zusammen­stoß mit einem Reh zu Schaden kommt.
  • … ein Tier die Kabel Ihres Rollers durchbeißt und so einen Kurz­schluss herbei­führt.
  • … Sie unter Alkohol- oder Drogen­einfluss Moped fahren und dabei einen Unfall ver­ursachen.
  • … Ihr Motorroller bei einem genehmigten Rennen beschädigt wird.
  • ... jemand absichtlich Ihr Moped zerkratzt, einen Seiten­spiegel abbricht oder die Ver­kabelung zerstört. Bei Vanda­lismus greift die Moped­versicherung nicht.
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Versicherbare Zweiräder
Eine Roller-, Moped- oder Mofa­ver­sicherung können Sie nicht nur für Klein­kraft­räder abschließen. Der Schutz gilt auch für andere motorisierte Klein­fahrzeuge.
 

Eine Mopedversicherung ist für folgende Fahrzeuge abschließbar:

  • Fahrräder mit Hilfsmotor
  • Elektrofahrräder (E-Bikes) und S-Pedelecs bis 45 km/h
  • Mofas bis 25 km/h
  • Roller und Mokicks bis 60 km/h
  • Leichtmofas bis 20 km/h
  • E-Scooter bis 20 km/h
  • Motorisierte Krankenfahrstühle
  • vierrädrige Leicht­kraft­fahrzeuge (Micro-Car/­Leicht-Quad bis 45 km/h und maximal 350 kg)
  • dreirädrige Klein­kraft­räder bis 45 km/h
  • Stehmobile (Segways)

Wichtig: Die Moped- und Roller-Versicherung schützt aus­schließ­lich privat genutzte Fahr­zeuge. Eine gewerb­liche Nutzung, zum Beispiel für Kurier­fahrten, ist nicht versichert.

Für Leichtkrafträder bis 125 ccm Hubraum reicht eine 50-ccm-Roller­versicherung (50-ccm-Versicherung) nicht aus. Für Motor­roller ab 51 ccm schlie­ßen Sie eine Leichtkraftrad-Versicherung oder Motorradversicherung ab. Sie melden das Zwei­rad bei der Kfz-Zulassungs­stelle an und bringen ein amt­liches Kfz-Kennzeichen daran an. Ein Moped­kennzeichen ist nicht ausreichend.
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Jahresbeitrag
Bei der Allianz sollten Sie für eine Mopedversicherung Kosten ab 54 Euro im Versicherungsjahr einplanen. Eine besonders günstige Mopedversicherung können Fahrer ab 25 Jahren abschließen.

Die Höhe der Moped- und Roller­versicherung-Kosten hängt unter anderem vom Alter des Ver­si­che­rungs­nehmers ab:

  • Bei der Allianz kann ein 25-jähriger Fahrer eine Moped-Haftpflicht ab 54 Euro pro Verkehrs­jahr abschließen.
  • Für eine Mopedversicherung mit Kfz-Haftpflicht zahlt ein 18-Jähriger ab 78 Euro im Versicherungsjahr.
  • Ein 27-jähriger Fahrer zahlt für eine Moped-Teilkasko ab 96 Euro pro Verkehrsjahr, wenn der Vertrag zu Saison­beginn am 1. März startet. Beginnt der Schutz erst am 1. August, verringern sich die Moped­ver­si­che­rungs­kosten auf 67,20 Euro.

Um den Beitrag zu berechnen, stufen Kfz-Versicherer jeden Versicherungs­nehmer anhand bestimmter Kriterien ein. Diese Faktoren beein­flus­sen die Kosten der Moped­versicherung:

  • Fahreralter: Moped- und Rollerfahrer ab 25 Jahren zahlen bei den meisten Kfz-Ver­sicherern günstigere Bei­träge als Fahr­anfänger.
  • Versicherungsart: Die Moped-Haft­pflicht kostet weniger als eine Moped-Teilkasko, die auch Schäden am eigenen Klein­kraft­rad abdeckt. Eine Moped-Voll­kasko ist nicht abschließbar.
  • Versicherungsbeginn: Wer die Moped-Versicherung zum Beispiel erst am 10. Mai abschließt, zahlt weniger als jemand, der sein Moped­kenn­zeichen zum Saisonstart am 1. März kauft.

Bei der Allianz können Sie für Fahrzeuge mit elektrischem Antrieb gegen 9,90 Euro Mehrprämie eine ElektroKasko abschließen. Die Deckung erhöht die Teilkasko-Leistung für Schäden durch Tier­biss, Kurz­schluss oder Über­spannung bis 20.000 Euro. Sie erhalten sogar das Ladekabel ersetzt, falls es gestohlen wird.

E-Scooter mit 20 km/h Höchst­geschwindig­keit und 500 Watt Nenn­leistung sind davon aus­ge­nommen. Für voll­elek­tri­sche Steh­roller schließen Sie eine E-Scooter-Versicherung ab.

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Vertrag
Wer eine Moped-, Roller- oder Mofaversicherung abschließen möchte, braucht seinen Personalausweis und die Allgemeine Betriebs­erlaubnis des Zweirads. Einen Versicherungsantrag können schon junge Fahrer ab 16 Jahren mit Vollmacht ihrer Eltern stellen.
Bereits junge Mopedfahrer ab 16 Jahren können ihr Kleinkraftrad bei Versicherungs­gesell­schaften, Banken oder Sparkassen versichern. Voraussetzung: Ihr ge­setz­licher Vertreter (z.B. Mutter oder Vater) unterschreibt den Versicherungsantrag oder stellt dem Minderjährigen eine Voll­macht aus.

Wer eine Moped-, Roller- oder Mofa-Versicherung neu abschließt, braucht diese Dokumente:

  • Personalausweis
  • Allgemeine Betriebserlaubnis (ABE): Wer die ABE seines Mopeds, Mofas oder Motorrollers nicht beim Fahrzeugkauf erhalten hat, fordert sie nach­träg­lich beim Hersteller an.
  • Über­einstimmungs­bescheinigung ("Certificate of Conformity"): ist bei aus dem Nicht-EU-Ausland importierten Kleinkrafträdern erforderlich. Haben Sie das Dokument nicht beim Fahrzeugkauf bekommen, fordern Sie es beim Hersteller an.
  • Unterschrift des gesetzlichen Vertreters oder Vollmacht: ist nur bei Antragstellern nötig, die noch nicht voll­jährig sind.

Eine Moped- und Rollerversicherung läuft maximal ein Jahr. Der Schutz gilt, sobald Sie die Versicherung für Ihr Moped abschließen und das Mopedkennzeichen bei Ihrem Ansprechpartner vor Ort abholen. Das kann direkt zu Saisonbeginn am 1. März, aber auch später im Jahr sein. Den Versicherungs­zeitraum bestimmen Sie selbst.

Die Mopedversicherung endet automatisch am letzten Februartag des Folgejahres. Wer sein Zweirad im nächsten Jahr weiternutzen möchte, besorgt vor Vertragsende ein neues Ver­si­cher­ungs­kenn­zeichen.

Gut zu wissen: Onlineabschluss

Bei der Allianz ist es nicht möglich, die Moped­versicherung online ab­zu­schließen. Der Vertrags­abschluss klappt trotzdem schnell und einfach:

  1. Termin bei Ihrem Ansprechpartner vor Ort ver­einbaren.
  2. Erforderliche Unterlagen mitnehmen.
  3. Vertrag abschließen und Moped­plakette sofort mitnehmen.

Bei Gesellschaften, die Roller- und Moped­versicherung online anbieten, berechnen Sie auf der Web­seite den Beitrag, geben Ihre Daten ein und schließen die gewünschte Police ab. Auch das Moped-Kennzeichen bestellen Sie online. Wenn Sie die Moped­versicherung online abgeschlossen und die Prämie bezahlt haben, erhalten Sie die Plakette per Post.

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Vertragsanpassung
Während der Vertragslaufzeit können Sie eine Mopedversicherung weder wechseln noch umschreiben. Eine Kündigung ist nicht nötig. Der Schutz endet automatisch am 28. bzw. 29. Februar des Folgejahres.
Haben Sie eine Moped- und Rollerver­sicherung abgeschlossen und die Ver­siche­rungs­plakette erhalten, können Sie erst zu Beginn der neuen Moped­saison am 1. März zu einem anderen Kfz-Versicherer wechseln. Das heißt: Während des laufenden Versicherungsjahres ist ein Anbieterwechsel in der Regel nicht möglich.

Sie können eine Moped- und Roller­ver­sicherung nicht umschreiben. Das Versicherungs­kenn­zeichen ist beim Kraftfahrt-Bundes­amt (KBA) auf Ihr Zweirad registriert. Sie können es nicht an einem anderen Kleinkraftfahrzeug anbringen. Der Schutz gilt nur für das Moped, für das Ihr Ver­sicherer die Plakette ausgestellt hat.

Verkaufen Sie Ihr Moped im laufenden Ver­kehrs­­jahr, geht die Versicherung ohne zusätzliche Kosten auf den neuen Besitzer über. Als Verkäufer bekommen Sie weder Geld vom Versicherer zurück noch zahlen Sie Beiträge nach.

Es ist nicht nötig, eine Moped- und Roller­versicherung zu kündigen. Ihr Vertrag läuft zum Ende des Verkehrs­jahres am 28./29. Februar aus. Ein Sonderkündigungsrecht haben Sie nach einem Scha­denfall oder bei einer Beitrags­erhöhung. Dann können Sie Ihre Moped­versicherung mit einer Frist von vier Wochen schrift­lich kündigen.
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Zulassung

Für Mofas, Mopeds und Roller bis 50 ccm Hubraum ist keine Anmeldung bei der Kfz-Zulassungs­stelle nötig. Auch Hauptuntersuchung, Abgas­untersuchung und Kfz-Steuer entfallen für Kleinkrafträder mit geringer Motor­leistung.

Um eine Moped- und Rollerversicherung kommen Sie aber nicht herum: Leis­tungs­arme Zweiräder dürfen nur mit Moped-Haftpflicht und gültigem Versicherungs­kenn­zeichen am öffentlichen Straßenverkehr teilnehmen.

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Plakette
Moped-Kennzeichen sind im Versicherungs­jahr 2022 grün. Wer ohne gültige Versicherungs­plakette Moped fährt, riskiert eine Geld- oder Freiheitsstrafe.
Motorroller mit grünem Moped-Versicherungskennzeichen für 2022
 

Versicherungskennzeichen für Mopeds sind zweizeilig: Oben stehen drei Ziffern, unten drei Buch­staben (ohne Umlaute, ohne Q). Die Buch­staben­kombination steht für die Ver­sicherungs­gesell­schaft, bei der das Moped haft­pflicht­versichert ist. Der Zahlen­code dient zur Unterscheidung der Ver­sicherungs­nehmer. Wunsch­kenn­zeichen für Mopeds gibt es nicht.

Am unteren Rand des Moped-Kenn­zeichens ist das Versicherungs­jahr auf­ge­führt, in dem es gültig ist. Links daneben steht die Prägung "GDV" für Gesamt­verband der Deutschen Versicherungs­wirtschaft.

Im Versicherungsjahr 2022 sind Moped­kenn­zeichen grün, 2021 waren sie blau. 2023 ist schwarz an der Reihe. Die Farbe wechselt jeweils zu Saison­beginn am 1. März. So erkennt die Polizei auf den ersten Blick, ob ein Klein­kraft­rad versichert ist.

Wer mit einem abge­laufenen Moped-Kenn­zeichen fährt oder die Plakette falsch am Fahr­zeug anbringt, riskiert eine Geld­buße oder Freiheits­strafe von bis zu einem Jahr.

Quelle: Bundeseinheitlicher Tatbestandskatalog Straßenverkehrsordnungswidrigkeiten (Stand: 09.11.2021 – 14. Auflage)

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Verstoß
Bußgeld
Sie fahren mit einem Moped, dessen Versicherungs­kennzeichen nicht den Vorschriften entspricht. 10 €
Sie händigen die Versicherungs­bescheinigung für das Moped bei einer Verkehrskontrolle nicht aus. 10 €
Sie fahren auf einer öffentlichen Straße Moped, ohne die Versicherungs­bescheinigung dabeizuhaben. 10 €
Sie fahren mit einem Moped ohne gültiges Versicherungs­kennzeichen auf einer öffentlichen Straße. 40 €
Sie fahren mit einem Moped ohne Kennzeichen auf einer öffentlichen Straße. 40 €

Das Moped-Kennzeichen montieren Sie fest an der Rückseite des Klein­kraft­rads unter der Schluss­leuchte. Und zwar so, dass diese Be­dingungen erfüllt sind:

  • Das Roller-Versicherungs­kenn­zeichen ist bei Tages­licht auf eine Ent­fernung von mindestens 15 Metern gut lesbar. Die Plakette ist nicht ver­schmutzt, spiegelt nicht und wird nicht verdeckt.
  • Der untere Rand des Moped-Kenn­zeichens liegt mindestens 20 Zenti­meter über der Fahr­bahn.
  • Das Moped-Versicherungs­kenn­zeichen ist um maximal 30 Grad in Fahrt­richtung geneigt.
  • Aus einem 45-Grad-Winkel ist das Roller-Kenn­zeichen von beiden Seiten des Zwei­rads aus gut erkennbar.

Tipp: Zur einfachen und sicheren Montage sind Kenn­zeichen­halter im Fach­handel oder online erhält­lich. Viele Moped- und Roller­ver­sicherungen bieten eine pas­sen­de Halterung kosten­los beim Kauf des Moped-Kenn­zeichens an.

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Häufige Fragen
  • Wie lange ist eine Mopedversicherung gültig?

    Eine Moped- und Rollerversicherung gilt immer ein Jahr lang – vom 1. März bis Ende Februar des Folgejahres. Sie können den Schutz für Ihr Zweirad aber auch später im Versicherungsjahr abschließen, zum Beispiel ab Mai oder Juli. Auch dann läuft Ihr Vertrag bis 28./29. Februar des Folgejahres.
  • Was kostet eine Mopedversicherung?

    Das hängt von Versicherungsart und Alter des Versicherungsnehmers ab. Eine Moped-Haftpflicht können Sie bei der Allianz ab 54 Euro im Versicherungsjahr abschließen. Eine Moped-Teilkasko erhalten Sie ab 96 Euro. Für eine zusätzliche ElektroKasko zahlen Sie eine Mehrprämie von 9,90 Euro pro Verkehrsjahr.
  • Gibt es eine Diebstahlversicherung für Mopeds?

    Gegen Diebstahl schützen Sie Ihr Zweirad mit einer Moped-Teilkasko. Wie eine Autodiebstahl-Versicherung leistet sie, wenn Kriminelle das Moped entwenden oder beim Diebstahlversuch beschädigen. Eine Teil­kasko­ver­sicherung ist vor allem für neue Mofas, Roller und Mopeds sinnvoll. In der Regel übernimmt die Moped­versicherung Schadenskosten bis zur Höhe des aktuellen Fahrzeug­werts.
  • Gibt es eine spezielle Mopedversicherung für Oldtimer-Mopeds?

    Bei einigen Kfz-Versicherern können Sie eine Oldtimer-Versicherung für Mofas, Roller oder Mopeds abschließen. Voraus­setzung ist ein Fahrzeugalter von mindestens 30 Jahren. Viele Anbieter setzen auch ein Mindestalter (z.B. 23 Jahre) bei allen berechtigten Fahrern des Zweirad-Klassikers voraus.
  • Gilt die Mopedversicherung auch im Ausland?

    Der Versicherungsschutz für Ihr Moped gilt innerhalb der geo­gra­fischen Grenzen Europas. Und in außer­euro­päischen Gebieten wie der Schweiz, die zum Geltungs­bereich der Euro­pä­ischen Union gehören. Mopedfahrer sind mit der Internationalen Versicherungskarte (ehemals: "Grüne Karte") auch in nicht-europäischen Ländern wie Albanien oder Marokko umfassend geschützt.
  • Kann ich die Mopedversicherung von der Steuer absetzen?

    Als Privatperson können Sie die Moped-Haft­pflicht bei der Einkommens­steuer­er­klä­rung in der Anlage Vorsorge­aufwand geltend machen. Und zwar unter "sonstige Vorsorge­auf­wendungen" – genauso wie zum Beispiel eine Privat-Haftpflichtversicherung. Ar­beit­nehmer können sich maximal 1.900 Euro anrechnen lassen, Selbst­ständige bis zu 2.800 Euro. Eine Moped-Teilkasko ist eine Sach­versicherung und deswegen nicht steuer­lich absetzbar.
  • Machen Versicherungen einen Unterschied zwischen Mofa, Moped und Roller?

    Nein, Versicherer unterscheiden nicht zwischen diesen Zwei­radtypen. Das gilt auch für Elektromopeds. Für alle Klein­kraft­räder bis 50 ccm Hubraum und 45 km/h Höchstgeschwin­dig­keit schließen Sie eine Moped- und Roller-Versicherung ab.

    Fährt Ihr Zweirad schneller oder ist der Hubraum größer, handelt es sich um ein Leicht­kraft­rad (bis 125 ccm Hub­raum) oder Kraft­rad (über 125 ccm Hub­raum). Die Versicherung ist dann entsprechend teurer.

  • Kann ich die Mopedversicherung bei mehreren Fahrzeugen verwenden?

    Nein, die Moped- und Rollerversicherung ist fahrzeug­ge­bun­den. Sie gilt nur für das Zweirad, das Sie anmelden. Jedes weitere Fahrzeug versichern Sie separat.

    Tipp: Schließen Sie die Verträge beim gleichen Anbieter ab, können Sie bei der Mopedversicherung Kosten sparen. Preiswerte Tarife finden Sie über einen Mopedversicherung-Vergleich im Internet. Bei vielen Anbietern können Sie eine günstige Moped­versicherung online abschließen.

  • Was passiert, wenn ich ohne Versicherung Moped fahre?

    Wer ohne Versicherung Moped fährt, begeht gemäß § 6 Pflichtver­sicher­ungsgesetz (PflVG) eine Straftat und riskiert eine Freiheits- oder Geldstrafe. Hintergrund: In Deutschland ist eine Kfz-Haftpflicht gesetzlich vorgeschrieben. Ohne Versicherungsschutz dürfen Sie Ihr Moped nicht auf öffentlichen Straßen fahren.
  • Kann ich mein Hoverboard über eine Mopedversicherung absichern?

    Hoverboards dürfen Sie nicht im öffentlichen Verkehrsraum, sondern nur auf Privat­gelände nutzen. Deswegen ist für die elektrischen Gefährte kein Ver­sicherungs­schutz nötig.

    Wäre es gestattet, mit den Boards auf öffent­lichen Straßen und Gehwegen zu fahren, wäre eine Versicherung dagegen Pflicht. Schließlich erreichen die Spaß­­fahr­­zeuge eine bauart­bedingte Höchst­­ge­schwindig­keit von mehr als 6 km/h.

  • Gibt es Mopedversicherungen auch für Firmen?

    Ja, es gibt eine Kfz-Versicherung für Unternehmen. Damit sind gewerblich genutzte Kraftfahrzeuge im Schaden­fall abgesichert. Ob Sie Mofas oder Mopeds für den Firmengebrauch versichern können, erfahren Sie bei Ihrem Versicherer.
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