Private Krankenversicherung für Referendare: Lassen Sie sich von unseren Experten beraten!
Voraussetzungen, Leistungen und Kosten

Private Kranken­versicherung für das Referendariat

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Referendare können entweder Beamte auf Widerruf (Beamten­anwärter) und beihilfe­berechtigt sein oder versicherungs­pflichtige Ange­stellte (ohne Beihilfe­). Als Referendar mit Beihilfeanspruch kommt im Krank­heits­fall Ihr Dienst­herr anteilig für entstandene Kosten auf.
  • Wie hoch Ihre Beihilfe­leistungen sind, hängt u. a. von Ihrem Familien­stand sowie den Regelungen des jeweiligen Dienst­herrn ab (Bund oder Bundes­land). Der Beihilfe­bemessungs­satz beträgt zwischen 50 und 90 Prozent.
  • Die Restkosten, zwischen 10 und 50 Prozent der Krank­heits­kosten, sichert eine Private Kranken­versicherung (PKV) ab. Mit speziellen Beihilfe­tarifen können Sie Ihre Versorgungs­lücke voll­ständig schließen und der Versicherungs­pflicht nachkommen.
  • Die Beitragshöhe Ihrer PKV ist einkommens­unab­hängig. Neben dem gewählten Tarif hängt sie maßgeblich vom Alter und Gesund­heits­zustand ab. Referendare mit Beihilfe­anspruch profitieren von speziellen Beamten­anwärter­tarifen, die günstiger sind als reguläre Beihilfetarife.
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Definition
Das Referendariat ist ein Vorbereitungsdienst für Beamte, beziehungsweise für die Beamtenlaufbahn des höheren Dienstes. In dieser Zeit bereiten sich die sogenannten Referendare, z. B. angehende Lehrer, auf ihren späteren Beruf vor.

In der Regel dauert ein Referendariat zwei Jahre. Es erfolgt im Rahmen eines Studiums (z. B. Lehr­amts­studium) und kann als eine Art Ausbildung angesehen werden. Referendare sind in dieser Zeit entweder Beamte auf Widerruf oder Ange­stellte im öffentlichen Dienst und bekommen ein entsprechendes Referendariat Gehalt. Abge­schlossen wird das Referendariat mit dem zweiten Staats­examen. Wer die Prüfung besteht, ist in der Regel zunächst Beamter auf Probe. Im Anschluss daran wird er Beamter auf Lebens­zeit, sofern er sich bewährt hat. Diese Referendariate gibt es:

  • Lehramtsreferendare: Lehramts­anwärter sind in allen Bundes­ländern Beamte auf Widerruf.
  • Veterinäre im Staatsdienst sowie Referendare für den höheren auswärtigen Dienst
  • Technische Referendare (z.B. Bau­referendare), Bibliotheks­referendare, Archiv­referendare, Brand­referendare und Forst­referendare. Auch diese sind in allen Bundes­ländern Beamte auf Widerruf. 
  • Rechtsreferendare: mittler­weile in fast allen Bundes­ländern Anges­tellte im öffentlichen Dienst. Aus­nahmen: Mecklenburg-Vorpommern, Hessen und Sachsen. Dort sind Rechts­referendare verbeamtet.
Referendare sind entweder Angestellte (siehe unten) oder Beamte auf Widerruf und damit beihilfe­berechtigt. Je nach Bundes­land und Regelung ergänzen sie ihre Beihilfe meist mit durch eine Private Krankenversicherung für Referendare Lehramt oder andere Referendare.
Alternativ sind Referendare im öffentlichen Dienst angestellt und damit grund­sätzlich versicherungs­pflichtig in der gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV). Angestellte Referendare haben dann keinen Beihilfeanspruch.
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Oft gefragt
Wie hoch die Beiträge Ihrer Privaten Kranken­versicherung im Referen­dariat sind, hängt von Tarif, Alter und Gesund­heits­zustand bei Vertrags­beginn ab. Erhöhen Sie Ihren persönlichen Versicherungs­schutz um gewählte Zusatz­bau­steine, hat dies auch Auswirkungen auf Ihre Beiträge.

Bei Referendaren, die beihilfeberechtigt sind, also Beamtenanwärter bzw. Beamte auf Widerruf, übernimmt der Dienstherr einen Großteil der anfallenden Kosten für Behandlungen und Hilfsmittel (z. B. Brillen). Hier dient die Beihilfe als Basisschutz. Der Beihilfebemessungssatz beträgt 50 bis 90 Prozent. Über die PKV müssen Sie als Referendar nur noch den Komplementärwert absichern, also die Restkosten in Höhe von 10 bis 50 Prozent.

Höchstaufnahmealter: Aufnahmefähig in den Beamtenanwärtertarifen der PKV sind Sie als (beihilfeberechtigter) Referendar meist bis zum vollendeten 38. Lebensjahr.

Junge und gesunde Erwachsene profitieren bei der PKV besonders von günstigen Beiträgen – egal, ob sie Lehramts­referendare oder andere Referendare sind. 

Beispiel: Sie sind Mitte 20 und ohne Vor­erkrankungen mit 50 % Beihilfebemessungssatz? Dann betragen die Kosten Ihrer Privaten Kranken­versicherung bei den meisten Versicherern nur rund 40 bis 80 Euro, je nach gewählten Leistungen. Wie hoch die Kosten der Privaten Kranken­versicherung für Referendare tatsäch­lich sind, erfahren Sie bei Ihrer Versicherung vor Ort. Dort werden Sie ausführlich beraten.

 
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Wahlfreiheit
In Deutschland besteht auch für (zukünftige) Beamte die Pflicht zum Abschluss einer Kranken­versicherung sowie Pflege­versicherung. Sie sind in Ihrem Referendariat Beamter auf Widerruf und beihilfe­berechtigt? Damit sind Sie versicherungs­frei und können sich auch privat krankenversichern.

In die PKV ....

Grundsätzlich erhalten Sie als Beamter auf Widerruf als Basis­absicherung eine Beihilfe von Ihrem Dienstherrn. Sie sind dann ein soge­nannter Beihilfe­berechtigter. Je nach Familien­stand und Bundes­land beträgt der Beihilfe­bemessungs­satz in der Regel zwischen 50 und 80 Prozent (Ausnahmen: Hessen und Schleswig-Holstein). Zu diesem Prozent­satz wird aus den beihilfe­fähigen Aufwendungen eine Beihilfe errechnet.

Der Vorteil für Beamten­anwärter mit Beihilfe­anspruch: Erfüllen Sie die entsprechenden Voraus­setzungen, z.B. in Bezug auf Eintritts­alter und Gesund­heits­zustand? Dann können Sie die Rest­kosten, den soge­nannten Komplementär­wert, über eine Private Kranken­versicherung absichern. Viele Versicherer bieten spezielle, meist recht günstige Tarife für Referendare an, die sogenannten Beamtenanwärtertarife.

... oder in die GKV?

Entscheiden Sie sich für die gesetzliche Kranken­versicherung, so müssen Sie Ihrer Krankenkasse bis zur "Versicherungs­pflicht­grenze" den vollen Beitrag zahlen (Beitrags­bemessungs­grenze). Der Arbeit­geber­zuschuss, wie bei Ange­stellten üblich, entfällt. Nicht zuletzt deshalb ist es sinnvoll, dass Sie als Referendar privat versichert sind. Denn in der GKV zahlen Sie den vollen Beitrag, weil es keine beihilfe­konforme gesetzliche Kranken­versicherung gibt.

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Besser PKV oder GKV?
Welche Krankenversicherung Sie im Rahmen des Referendariats wählen, sollten Sie gut überlegen. Finden Sie hier die entscheidenden Vor- und Nachteile der Privaten Krankenversicherung:
  • Günstige Beiträge: Die Beiträge der PKV orientieren sich an Alter, Gesundheitszustand und Leistungen. Ein Vorteil für junge, gesunde Menschen.
  • Spezialtarife: Die meisten Versicherer bieten eigene Tarife für Angestellte, Selbstständige, Ärzte, Studenten sowie Beamte/Beamte auf Widerruf. Als Referendar mit Beihilfeanspruch erfüllen Sie automatisch die Voraussetzungen für eine PKV.
  • Leistungsgarantie: Vertraglich zugesicherte Leistungen sind bei PKV-Abschuss lebenslang garantiert.
  • Besondere Leistungen: Als Privatversicherter erhalten Sie im Vergleich zu einer gesetzlichen Versicherung meist schneller einen Termin. Sie haben verkürzte Wartezeiten beim Arzt oder (abhängig vom Tarif) direkten Zugang zum Facharzt ohne Überweisung.
  • Familien: Aufgrund von Spezialtarifen ist die PKV für Kinder relativ günstig. Für Neugeborene besteht ein Annahmezwang in der Privaten Krankenversicherung ihrer Eltern – sofort und ohne Gesundheitsprüfung.
  • Beitragsrückerstattung: Nehmen Sie Leistungen nicht in Anspruch, erhalten Sie in vielen Fällen eine Beitragsrückerstattung. Diese können Sie oft auch bei einem Wechsel als Wechselvorteil mitnehmen.
  • Ausland: In der PKV bestimmen Sie mit Ihrer Tarifwahl darüber, wo und für wie lange Sie im Ausland krankenversichert sind.
  • Einkommensunabhängige Beiträge: Mit bestimmten Zusatzbausteinen können Rentner (Pensionäre) oder Beamte im Ruhestand Ihren monatlichen PKV-Beitrag im Alter um bis zu 80 Prozent reduzieren.
  • Alternativtarife:  Beamte mit Vorerkrankungen müssen abhängig vom Versicherer mit Leistungsausschlüssen vom gewünschten PKV-Tarif oder Risikozuschlägen rechnen. Hier erleichtert die Sonderregelung "Beamtenöffnungsaktion" den PKV-Einstieg.
  • Ausgeschlossene Leistungen: Bei Kuren und Reha-Maßnahmen ist die PKV im Gegensatz zur GKV grundsätzlich nicht in der Leistungspflicht. Diese Leistungen können Sie über Ihre Private Krankenvollversicherung oder eine Krankenzusatzversicherung ergänzend absichern.
  • Familien: Keine automatische Mitversicherung für Kinder und Ehepartner. Für jedes Familienmitglied muss ein eigener Tarif abgeschlossen werden.
  • Wechsel: Ein Versicherungswechsel von der PKV zurück in die GKV ist nur unter erschwerten Bedingungen bzw. bestimmten Voraussetzungen möglich.
  • Kostenabrechnung: Bezahlung/Rechnung per Vorkasse ist finanziell belastend. Auch dank digitaler Rechnungseinreichung werden Ihre Kosten jedoch meist zeitnah erstattet.
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Checkliste
Der Tarif Ihrer Privaten Kranken­versicherung für Referendare sollte gegen­über der GKV mögliche Versorgungs­lücken schließen. Ansonsten kann es schnell teuer werden.

Damit Sie als Referendar bzw. sowohl während als auch nach Ihrem Status als Beamter auf Wider­ruf nicht auf Kosten sitzen­bleiben, achten Sie beim Abschluss einer PKV auf folgende Punkte:

  • 100-prozentige Absicherung durch Beihilfeergänzungstarif
  • Offener Hilfsmittelkatalog
  • Freie Arzt- und Krankenhauswahl
  • Keine Begrenzung auf die Höchstsätze der GOÄ im Krankenhaus
  • Keine dauerhafte Zahnstaffel
  • Mögliche Selbstbeteiligung
  • Beitragsrückerstattung bei nicht beanspruchter Leistung
  • Schutz im Ausland
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Umfang und Zusatzleistungen
Die Leistungen der Private Kranken­versicherung für beihilfe­berechtigte Referendare (Beamte auf Widerruf) unter­scheiden sich von Versicherer zu Versicherer. Je nach Bedarf und Tarif können Sie verschiedene Zusatz­bau­steine für eine umfassendere Kosten­über­nahme wählen.

Die Private Kranken­versicherung ergänzt den Beihilfeanspruch. Sie sichert Sie als beihilfe­berechtigten Referendar (Beamter auf Wider­ruf) passend ab. Je nach Versicherungs­anbieter oder gewähltem Zusatztarif kann der Leistungs­umfang für Beamten­anwärter variieren. In der Regel über­nimmt die Private Kranken­versicherung für Referendare die Kosten für folgende Leistungen:

  • Ambulante Behandlungskosten
  • Alternative Heilkundemethoden (z.B. Akupunktur)
  • Zahnbehandlungen, Prophylaxe, Zahnersatz und Inlays bis zu bestimmten Höchstbeträgen
  • Sehhilfen (bis zu bestimmten Höchstbetrag)
  • Unterbringung in Zweibettzimmer
  • Behandlung durch frei wählbaren Arzt (z.B. Chefarzt)
  • Schutz im Ausland
Für Referendare ist es außerdem sinnvoll, auch Familien­mitglieder privat zu versichern. Die Beihilfe­bemessungs­sätze für Ehepartner und Kinder betragen in der Regel 70 bis 80 Prozent. Ausnahmen: Hessen und Schleswig-Holstein mit einem möglichen Beihilfe­bemessungs­satz bis zu 85 % bzw. 90 %. Über die Private Kranken­versicherung sichern Referendare lediglich die Rest­kosten ab (20-30 %). Daher ist der Abschluss einer PKV auch für ihre Angehörigen günstig.
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Beihilfeberechtigung
Die gute Nachricht: Als Referendar sind Sie beihilfe­berechtigt. Wie hoch die Beihilfe in Ihrer Referendariats­zeit tatsächlich ausfällt, ist abhängig von Ihrem Beihilfe­bemessungs­satz, dem jeweiligen Bundes­land und Familienstand.
Als Referendar mit Beihilfe­anspruch (Beamter auf Widerruf) sind Sie versicherungs­frei. Anders gesagt: Sie sind nicht versicherungs­pflichtig in der GKV. Beamte oder Beamten­anwärter erhalten auch keinen Arbeitgeber­zuschuss. Statt­dessen ist der Staat (Ihr Dienst­herr) verpflichtet, sich im Krank­heits­fall, Todes- oder Pflege­fall in Form einer Bei­hilife an den entstehenden Kosten für Sie und Ihre Familien­mitglieder zu beteiligten. Damit stellt die Beihilfe Ihre Basis­absicherung dar.

Anspruch auf Beihilfe haben Sie in vielen Phasen Ihrer Beamten­lauf­bahn. Und zwar unab­hängig davon, ob Sie während Ihrer Referendariats­zeit Beamter auf Widerruf sind. Also Beamten­anwärter, Beamter auf Probe, auf Lebens­zeit oder pensioniert (Versorgungs­empfänger). Dabei greift die staatliche Beihilfe auch für Ihre Kinder sowie Lebens- und Ehe­partner. Zumindest, wenn diese bei der Beihilfe berück­sichtigungs­fähige Angehörige sind.

Beispiel Lehramt: Zu Beginn Ihres Studiums sind angehende Lehrer meist noch gesetz­lich (z.B. im Rahmen einer Familien­versicherung bzw. eigene Mitgliedschaft) oder privat versichert. Mit Beginn des Referendariat Lehramt erhalten Lehramts­anwärter (Beamten­anwärter) auf dem Weg zur Verbeamtung staatliche Beihilfe. Je nach Höhe der Bei­hilfe ist es sinnvoll, zusätzlich eine Private Restkostenabsicherung (Kranken­versicherung Referendariat bzw. für Referendare Lehr­amt) abzu­schließen. So schließen Sie die Versorgungs­lücke als Lehrer. Staatlich geprüfte Lehrer, die öffentlich angestellt sind, können sich ab einer bestimmten Einkommenshöhe (Versicherungspflichtgrenze oder Pflichtversicherungsgrenze) ebenfalls privat versichern (Lehrer-Versicherung).

Wie hoch Ihr Beihilfe­anspruch im Referendariat ist, hängt von der Höhe des für Sie geltenden Beihilfe­bemessungs­satzes ab (oft auch Bemessungs­satz genannt). Wie viel Euro Beihilfe Sie tatsächlich erhalten bzw. welchen Beihilfe­bemessungs­satz Sie haben, ergibt sich aus Ihrem Familien­stand, der Anzahl der Kinder und dem Beihilfe­recht des jeweiligen Bundes­landes oder des Bundes. In der Regel sind es für Referendare 50 bis 80 Prozent staatliche Beihilfe.

Ausnahmen: Hessen mit einem möglichen Beihilfe­bemessungs­satz bis zu 85 % und Schleswig-Holstein mit einem Beihilfe­bemessungs­satz bis zu 90 %. Hier profitieren Referendare fast von einem Voll­tarif. Dennoch deckt die Beihilfe durch den Dienst­herrn nie die gesamten Krank­heits­kosten ab. Mit speziellen PKV Beihilfe­tarifen, also einer Private Kranken­versicherung Referendariat für Beamten­anwärter, können Sie Versorgungs­lücken jedoch gut schließen.

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Dann schreiben Sie uns. Ihr Allianz Ansprechpartner vor Ort wird sich umgehend bei Ihnen melden.
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Wie und wann wechseln?
Als Referendar mit Beihilfe­anspruch sind Sie versicherungs­frei und können eine Private Kranken­versicherung Referendare abschließen. Waren Sie bisher gesetzlich versichert, durch­laufen Sie in der Regel eine Gesund­heits­prüfung. Deren Ergebnis hat Auswirkungen auf Ihre Beiträge.
Waren Sie vor dem Referendariat KV-pflichtig, schließt sich die obligatorische Anschlussversicherung der GKV (freiw. Mitgliedschaft) an. Es besteht ein Austrittsrecht von 2 Wochen ab Mitteilung der Krankenkasse. Vor einem Wechsel in die Private Kranken­versicherung stellt der Versicherungs­anbieter Ihnen Fragen zu Ihrem Gesund­heits­zustand. Diese müssen Sie voll­ständig und korrekt beant­worten. Falls erforderlich, legen Sie ergänzend ärztliche Atteste vor.
In der Regel werden im Rahmen einer Gesund­heits­prüfung Erkrankungen und Unfall­verletzungen der letzten drei bis fünf Jahre abge­fragt. Welche Gesund­heits­fragen zu beant­worten sind, unter­scheidet sich von Versicherer zu Versicherer. In der Regel werden folgende Aspekte abgefragt:

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Vorerkrankungen & Gesundheitsfragen in der PKV für Referendare
Gesundheitszustand allgemein Alter, Größe, Gewicht, Zahnstatus; Arbeitsfähigkeit, aktuelle Medikamenteneinnahme
Versicherungshistorie bisherige Vertragsablehnungen, -kündigungen oder -beendigungen bei anderen Krankenversicherern
Aktuelle und vergangene Behandlungen Untersuchungen, (psychotherapeutische) Behandlungen sowie stationäre oder ambulante Operationen/Eingriffe
Aktuelle (schwerwiegende) Erkrankungen Krebserkrankungen, HIV-Infektion, Herz-Kreislauf-Erkrankungen oder Diabetes
Behinderungen (aktuelle) körperliche oder geistige Behinderungen, körperliche Gebrechen
Anhand Ihrer Angaben bewertet der Versicherer Ihr Krank­heits­risiko. Basierend darauf legt er den Beitrag für Ihre Private Kranken­versicherung Referendare fest. Haben Sie Vorer­krankungen, kann Ihnen der Versicherer dafür Risiko­zuschläge berechnen. Dadurch erhöht sich der Zahl­beitrag. Ist Ihr Krank­heits­risiko zu hoch, können Kranken­versicherer Sie unter Umständen ablehnen.
Die passende Versicherung
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Häufige Fragen
  • Wie berücksichtige ich als Referendar meine private Krankenversicherung steuerlich?

    Auch als Referendar können Sie Vorsorgeaufwendungen wie Ihre Private Krankenversicherung von der Steuer absetzen. Dies gilt sowohl für Ihre eigenen Versicherungsbeiträge als auch für die Ihrer Familienmitglieder. Allerdings können Sie nur Leistungen der Grundversorgung (Basisversorgung) geltend machen. Haben Sie Ihren Versicherungsschutz mit einem Zusatzbaustein ergänzt, sind diese Kosten in der Regel nicht steuerlich absetzbar.
  • Was passiert mit meiner Privaten Krankenversicherung nach dem Referendariat?

    Nicht jeder Nachwuchsbeamte oder Referendar wird nach dem Referendariat auch tatsächlich verbeamtet. Wer die Beamtenlaufbahn verlässt, eine Stelle als Angestellter annimmt und unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, muss zurück in die GKV wechseln.
    Sie werden auf Probe und später auf Lebenszeit verbeamtet (Verbleib in der Beamtenlaufbahn)? Dann haben Sie nach dem Referendariat die Möglichkeit, Ihre PKV noch einmal zu wechseln. 

    Bitte beachten Sie: Nach dem Referendariat sind Sie im Regelfall Beamter auf Probe. Wenn Sie in der Beamtenlaufbahn bleiben und nicht in die freie Wirtschaft wechseln. Sie profitieren dann nicht mehr von speziellen Beamtenanwärter-Tarifen, sondern wählen einen vollwertigen Beihilfetarif. Dieser ist langfristig kalkuliert und enthält Alterungsrückstellungen. Der Beitrag für den höheren Leistungsbedarf im Alter wird so über die komplette Laufzeit verteilt.

  • Erhalte ich als Referendar in der Privaten Krankenversicherung vergünstigte Konditionen?

    Erhalten Referendare mit Beginn Ihres Referendariats den Status eines Beamten auf Widerruf, sind sie beihilfebrechtigt. Die Beihilfe deckt je nach Bundesland jedoch nur 50 bis 80 Prozent der anfallenden Krankheitskosten ab. Daher sollten Sie die Restkosten durch eine Private Krankenversicherung für Beamte absichern. Mit den Beamtenanwärtertarifen und ergänzenden Zusatzbausteinen der Allianz PKV profitieren Sie von umfassenden Leistungen. Hierzu zählen 100% Kostenerstattung bei Zahnbehandlungen, für ambulante Therapien oder Chefarztbehandlung im Krankenhaus. Und das weltweit.
  • Was bedeutet Beihilfe für Referendare und Beamte?

    Referendare mit Beihilfeanspruch (Beamte auf Widerruf) sind versicherungsfrei, d. h. nicht versicherungspflichtig in der GKV. Ihre Basisabsicherung besteht stattdessen in der sogenannten "Beihilfe". Damit unterstützt der Staat Sie und Ihre Familienmitglieder finanziell im Krankheits-, Todes- oder Pflegefall. Im Gegenzug erhalten Beamtenanwärter, die beihilfebrechtigt sind, keinen Arbeitgeberzuschuss. Da die Beihilfe meist nur einen Teil der Behandlungskosten abdeckt, sichern Sie den Rest (Komplementärwert) über eine Private Krankenversicherung (PKV) ab. Spezielle Beihilfetarife bieten Referendaren und Beamten günstige Konditionen, um diese Versorgungslücke zu schließen.
  • Darf jeder Referendar eine Private Krankenversicherung abschließen?

    Grundsätzlich können Angestellte (ab einer gewissen Einkommensgrenze), Studenten, Ärzte, Selbstständige und Beamte eine Private Krankenversicherung abschließen. Bei Referendaren kommt es darauf an: Sind Sie während des Referendariats versicherungspflichtig angestellt? Oder absolvieren Sie ihre Referendariatszeit als Beamte auf Widerruf? Als Beamte auf Widerruf sind sie Beamtenanwärter und damit beihilfeberechtigt. Der Abschluss einer PKV macht hier in jedem Fall Sinn, um die bei der Beihilfe bestehende Versorgungslücke zu schließen. Als Angestellte sind sie in der Gesetzlichen Krankenversicherung pflichtversichert und im Rahmen der gesetzlichen Regelversorgung im Krankenfall abgesichert. Sie möchten dennoch von alternativen Behandlungsmethoden und Zusatzleistungen profitieren? Dann können Sie ab einer bestimmten Jahresobergrenze als freiwillig Versicherter in die Private Krankenversicherung wechseln. Oder alternativ immer Zusatzversicherungen für spezielle Anforderungen abschließen, wie z. B. eine Zahnzusatzversicherung.
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