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Ein junger Mann schreibt etwas auf ein Whiteboard, eine Gruppe Studenten schaut zu
Voraussetzungen, Leistungen und Kosten

Private Krankenversicherung im Referendariat

Kurz erklärt in 30 Sekunden
  • Referendare können Beamte auf Widerruf und beihilfeberechtigt sein, oder sie sind versicherungspflichtige Angestellte, ohne Anspruch auf Beihilfe. Als Referendar mit Beihilfeanspruch (Beamter auf Widerruf) erhalten Sie im Krankheitsfall von Ihrem Dienstherrn Beihilfe für entstandene Kosten.
  • Wie hoch Ihre Beihilfeleistungen sind bzw. Ihr Beihilfebemessungssatz, hängt unter anderem von Ihrem Familienstand sowie den Regelungen des jeweiligen Dienstherrn ab (Bund oder Bundesland). Der Beihilfebemessungssatz beträgt zwischen 50 und 80 Prozent.
  • Die Beihilfe deckt immer nur einen Teil Ihrer Krankheitskosten ab. Eine Private Krankenversicherung (PKV) sichert die Restkosten ab, den Komplementärwert zwischen 20 und 50 Prozent. Mit speziellen Beihilfetarifen können Sie Ihre Versorgungslücke vollständig schließen und der Versicherungspflicht nachkommen.
  • Die Beitragshöhe Ihrer PKV ist dabei einkommensunabhängig. Sie errechnet sich primär anhand von Alter und Gesundheitszustand. Jedoch gibt es für Sie als Referendar mit Beihilfeanspruch spezielle Beamtenanwärtertarife. Diese sind günstiger als reguläre Beihilfetarife.
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Definition

Das Referendariat ist ein Vorbereitungsdienst für Beamte, beziehungsweise für die Beamtenlaufbahn des höheren Dienstes. Referendare sind teilweise Beamte auf Widerruf und damit beihilfeberechtigt. In der Regel ergänzen sie ihre Beihilfe mit einer Privaten KrankenversicherungReferendare können jedoch auch Angestellte sein und damit grundsätzlich versicherungspflichtig in der gesetzlichen Krankenversicherung, GKV. Diese haben dann keinen Beihilfeanspruch.

Für Referendare mit Beihilfeanspruch sind je nach Bundesland die spezifischen beihilferechtlichen Regelungen zu beachten.

Verschiedene Berufe mit unterschiedlichen Referendariaten

 
Während eines Referendariats bereiten sich Referendare auf ihren späteren Beruf vor: Diese Zeit kann also als eine Art Ausbildung angesehen werden.
 
  • Die größte Gruppe im Referendariat sind die Lehramtsreferendare. Sie sind in allen Bundesländern Beamte auf Widerruf.
  • Referendariate gibt es aber auch für Veterinäre im Staatsdienst sowie für den höheren auswärtigen Dienst
  • Darüber hinaus gibt es noch technische Referendare (z.B. Baureferendare), Bibliotheksreferendare, Archivreferendare, Brandreferendare und Forstreferendare. Auch diese sind in allen Bundesländern Beamte auf Widerruf. 
  • Rechtsreferendare sind mittlerweile in fast allen Bundesländern Angestellte im öffentlichen Dienst und damit versicherungspflichtig in der GKV: Ausnahmen sind Mecklenburg-Vorpommern und Hessen. Dort sind Rechtsreferendare verbeamtet.

In der Regel dauert ein Referendariat zwei Jahre. Abgeschlossen wird das Referendariat mit dem zweiten Staatsexamen. Wer die Prüfung besteht, ist in der Regel zunächst Beamter auf Probe. Im Anschluss daran wird er Beamter auf Lebenszeit, sofern er sich bewährt hat.

Beachten Sie: Aufnahmefähig in den Beamtenanwärtertarifen der PKV sind Sie als (beihilfeberechtigter) Referendar meist nur bis zu einem gewissen Höchstaufnahmealter, in der Regel bis zum vollendeten 38. Lebensjahr. Siehe auch Stichwort Höchstaufnahmealter in der Tariftabelle.

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Illustration Info: Gut zu wissen
Gut zu wissen
Illustration Info: Gut zu wissen

In Deutschland besteht auch für Beamte und zukünftige Beamte die Pflicht zur Versicherung. Das betrifft die Krankenversicherung und die Pflegeversicherung. Sie sind in Ihrem Referendariat Beamter auf Widerruf und haben einen Beihilfeanspruch? Gut für Sie! Sie sind damit versicherungsfrei und können sich privat krankenversichern, wenn Sie die entsprechenden Voraussetzungen erfüllen, z.B. in Bezug auf Ihr Eintrittsalter und Gesundheitszustand.

In die GKV ....

Entscheiden Sie sich für die gesetzliche Krankenversicherung (GKV), so zahlen Sie den vollen Beitrag. Sie erhalten nämlich keinen Arbeitgeberzuschuss, wie bei Angestellten üblich. Nicht zuletzt deshalb ist es sinnvoll, sich als Referendar privat zu versichern. In der GKV zahlen Sie den vollen Beitrag auch deshalb, weil es keine beihilfekonforme gesetzliche Krankenversicherung gibt.

... oder besser in die PKV?

Anders in der Privaten Krankenversicherung: Dort erhalten Sie eine beihilfekonforme PKV-Absicherung in Form von Beihilfetarifen. Grundsätzlich erhalten Sie als Beamter auf Widerruf als Basisabsicherung eine Beihilfe von Ihrem Dienstherrn. Sie sind dann ein sogenannter Beihilfeberechtigter. Das heißt, der Beihilfebemessungssatz beträgt je nach Familienstand und Bundesland in der Regel zwischen 50 und 80 Prozent: Zu diesem Prozentsatz wird aus den beihilfefähigen Aufwendungen eine Beihilfe errechnet.

Die Restkosten, der sogenannte Komplementärwert, werden über eine Private Krankenversicherung abgesichert. Viele Versicherer bieten spezielle, meist recht günstige Tarife für Referendare an: die sogenannten Beamten­anwärtertarife.

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Besser PKV oder GKV?
Welche Krankenversicherung Sie im Rahmen des Referendariats wählen, sollten Sie gut überlegen. Finden Sie hier die entscheidenden Vor- und Nachteile der Privaten Krankenversicherung:
  • Beiträge der PKV sind unabhängig vom Einkommen.
  • Ihre Beiträge orientieren sich an Alter, Gesundheitszustand und Leistungen: Somit profitieren besonders junge, gesunde Menschen von günstigen Tarifen und stabilen Beiträgen.
  • Als Referendar können Sie beihilfeberechtigter Beamter auf Widerruf sein, wenn Sie einen Beihilfeanspruch haben. Damit erfüllen Sie automatisch die Voraussetzungen für eine PKV (Gesundheitsprüfung ausgenommen).
  • Die meisten Versicherer bieten spezielle Tarife für Angestellte, Selbstständige, Ärzte, Studenten  sowie Beamte und Beamte auf Widerruf.
  • Es gilt das Prinzip der Leistungsgarantie: Vertraglich zugesicherte Leistungen sind bei Abschluss eines PKV-Tarifs lebenslang garantiert - und damit auch die Kostenübernahme für diese Leistungen. 
  • Leistungsanpassungen sind durch einen Tarifwechsel meist einfach machbar.
  • Als Privatversicherter erhalten Sie meist schneller einen Termin und haben verkürzte Wartezeiten beim Arzt oder (abhängig vom Tarif) direkten Zugang zum Facharzt ohne Überweisung.
  • Je nach Tarif haben Sie Anspruch auf Einbett- oder Zweibettzimmer sowie Chefarztbehandlung bei einem Krankenhausaufenthalt.
  • Optional erhalten Sie eine Beitragsrückerstattung, wenn Sie Leistungen nicht in Anspruch nehmen. Diese können Sie oft auch beim Wechsel mitnehmen, als Wechselvorteil.
  • Mal ins Ausland? In der PKV bestimmen Sie mit Ihrer Tarifwahl darüber, wo und für wie lange Sie im Ausland krankenversichert sind.
  • Sind Sie selbst privat krankenversichert, besteht für Ihr Neugeborenes ein Annahmezwang bei Ihrer Privaten Krankenversicherung. Bei dieser Kindernachversicherung sind zwar Fristen zu beachten. Grundsätzlich können Sie Ihr neugeborenes Kind auf diese Weise jedoch sofort ohne Gesundheitsprüfung privat versichern.
  • Die Beiträge der PKV sind einkommensunabhängig. Bedenken Sie, ob Sie diese als Rentner (Pensionär) oder Beamter im Ruhestand zahlen können und wollen. Mit bestimmten Zusatzbausteinen können Sie jedoch Ihren monatlichen Beitrag im Alter um bis zu 80 Prozent reduzieren.
  • Ob Sie mit Ihren Vorerkrankungen im gewünschten PKV-Tarif aufgenommen werden, hängt vom jeweiligen Versicherer ab. Sie können zu Leistungsausschlüssen oder Risikozuschlägen führen. Meist sind Alternativtarife wählbar. Hier kann Ihnen die Beamtenöffnungsaktion helfen. Als Sonderregelung erleichtert sie Beamten (mit Vorerkrankung) den Einstieg in die PKV.
  • Familien sind nicht automatisch mitversichert. Für jedes Familienmitglied (Ehepartner oder Kind) muss ein eigener Tarif abgeschlossen werden. Die PKV für Kinder ist jedoch aufgrund von Spezialtarifen oft relativ günstig: Sie liegt im Schnitt bei monatlich 80 bis 180 Euro.
  • Die Kostenabrechnung per Vorkasse stellt eine zusätzliche finanzielle Belastung dar. Durch Möglichkeiten der digitalen Rechnungseinreichung werden Ihre Kosten jedoch meist zeitnah erstattet.
  • Ein Versicherungswechsel zurück in die GKV könnte erschwert sein, da er nur unter bestimmten Voraussetzungen möglich ist.
  • Für Kuren und Reha-Maßnahmen ist die PKV grundsätzlich nicht in der Leistungspflicht, das unterscheidet sie von der GKV. Diese Leistungen können Sie zumeist in Ihre Private Krankenvollversicherung integrieren oder über eine Krankenzusatzversicherung ergänzend absichern.
Checkliste

Der Tarif Ihrer Privaten Krankenversicherung sollte (gegenüber der GKV) mögliche Lücken in der Versorgung schließen, sowohl während als auch nach Ihrem Status als Beamter auf Widerruf. Ansonsten kann es schnell teuer werden und Sie bleiben auf Kosten sitzen. Darauf sollten Sie bei Abschluss der Versicherung achten:

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Umfang und Zusatzleistungen
Mann und Frau sitzenn am Tisch vor Laptop und schauen auf einen Vertrag

Die Private Krankenversicherung ergänzt den Beihilfeanspruch und sichert Sie als beihilfeberechtigten Referendar passend ab. Die Leistungen unterscheiden sich von Versicherer zu Versicherer. Nach Bedarf können Sie Zusatzbausteine oder Zusatztarife für eine umfassendere Kostenübernahme wählen. In der Regel bietet die Private Krankenversicherung für Referendare folgende Leistungen:

  • Ambulante Behandlungskosten
  • Alternative Heilkundemethoden (z.B. Akupunktur)
  • Zahnbehandlungen, Prophylaxe, Zahnersatz und Inlays
  • Sehhilfen (bis zu bestimmten Höchstbetrag)
  • Unterbringung in Zweibettzimmer
  • Behandlung durch frei wählbaren Arzt (z.B. Chefarzt)
  • Schutz im Ausland

Es ist außerdem sinnvoll, auch Familienmitglieder privat zu versichern. Die Beihilfebemessungssätze für Ehepartner und Kinder betragen in der Regel 70 bis 80 Prozent. Über die Private Krankenversicherung sichern Referendare lediglich die Restkosten ab. Daher ist der Abschluss einer PKV auch für ihre Angehörigen günstig. 

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Oft gefragt
Illustration Info: Gut zu wissen

Wie hoch die Beiträge Ihrer Privaten Krankenversicherung sind, hängt von Tarif, Alter und Gesundheitszustand bei Vertragsbeginn ab. Wählen Sie Zusatzbausteine, um Ihren persönlichen Schutz zu erweitern, erhöhen sich in der Regel Ihre Beiträge. 

Als Basisschutz dient die Beihilfe. Der Beihilfebemessungssatz beträgt 50 bis 80 Prozent. Über die PKV müssen Sie nur noch den Komplementärwert absichern, also eine Lücke in Höhe von 20 bis 50 Prozent.

Junge und gesunde Erwachsene profitieren hier besonders von günstigen Beiträgen, egal ob sie Lehramtsreferendar oder andere Referendare sind. Sind Sie beispielsweise Mitte 20 und ohne Vorerkrankungen, betragen die Kosten Ihrer Privaten Krankenversicherung nur rund 40 bis 80 Euro, je nach gewählten Leistungen. Wie hoch die Kosten der Privaten Krankenversicherung für Referendare tatsächlich sind, erfahren Sie bei Ihrer Versicherung vor Ort. Dort werden Sie ausführlich beraten.

Details zu möglichen Tarifen und Beamtengruppe finden Sie auch unter PKV für Beamte auf Widerruf und Beamte.

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Beihilfeberechtigung
Die gute Nachricht ist, als Referendar sind Sie beihilfeberechtigt. Wie hoch Ihre Beihilfe tatsächlich zu Buche schlägt, hängt von Ihrem Beihilfebemessungssatz, Bundesland und Familienstand ab.

Als Referendar mit Beihilfeanspruch (Beamter auf Widerruf) sind Sie versicherungsfrei. Oder anders gesagt: Sie sind nicht versicherungspflichtig in der GKV. Der Staat unterstützt Sie und Ihre Familienmitglieder finanziell im Krankheits-, Todes- oder Pflegefall. Ein Teil der entstehenden Krankheitskosten erstattet Ihnen der Dienstherr in Form von Beihilfe. Beamte erhalten keinen Arbeitgeberzuschuss. Stattdessen bekommen sie Beihilfe von ihrem Dienstherrn. Er ist verpflichtet, sich im Krankheitsfall an den Kosten zu beteiligen. Die Beihilfe ist damit Ihre Basisabsicherung.

Beihilfeberechtigt, wenn Sie Beamter auf Widerruf sind

Anspruch auf Beihilfe haben Sie unabhängig davon, ob Sie Beamter auf Widerruf, auf Probe, auf Lebenszeit oder pensioniert (Versorgungsempfänger) sind. Also in vielen Phasen Ihrer Beamtenlaufbahn. Das gilt auch für Ihre Kinder sowie Lebens- und Ehepartner, wenn diese bei der Beihilfe berücksichtigungsfähige Angehörige sind.

Beihilfebemessungssatz bestimmt, wie viel Beihilfe Referendaren zusteht

Wie hoch Ihr Beihilfeanspruch im Referendariat ist, hängt von der Höhe des für Sie geltenden Beihilfebemessungssatzes ab (oft auch Bemessungssatz genannt). In der Regel sind es 50 bis 80 Prozent. Wie viel Euro Beihilfe Sie tatsächlich erhalten bzw. welchen Beihilfebemessungssatz Sie haben, ergibt sich aus Ihrem Familienstand und dem Beihilferecht des jeweiligen Bundeslandes oder des Bundes. Deshalb ist beispielsweise entscheidend, ob und wie viele Kinder Sie haben. Die Beihilfe durch den Dienstherrn deckt nie die gesamten Krankheitskosten ab. Mit speziellen PKV Beihilfetarifen  können Sie Versorgungslücken jedoch gut schließen.

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Wie und wann wechseln?

Als Referendar mit Beihilfeanspruch haben Sie per se die Grundvoraussetzung für eine Private Krankenversicherung, da Sie versicherungsfrei sind. Waren Sie bisher gesetzlich versichert, gilt eine Übergangsfrist von zwei Monaten. Das heißt: Sie können sich auch rückwirkend privat krankenversichern.

Diese Gesundheitsfragen stellen Versicherer Ihnen

Wollen Sie in die Private Krankenversicherung wechseln, durchlaufen Sie in der Regel eine Gesundheitsprüfung. Der Versicherungsanbieter stellt Ihnen (auch online) Fragen zu Ihrem Gesundheitszustand, die Sie vollständig und korrekt beantworten müssen. Falls erforderlich, legen Sie ergänzend ärztliche Atteste vor.

In der Regel werden Erkrankungen und Unfallverletzungen der letzten drei bis fünf Jahre abgefragt. So bewertet der Versicherer Ihr Krankheitsrisiko und legt basierend darauf den Beitrag fest. Haben Sie Vorerkrankungen, kann Ihnen der Versicherer dafür Risikozuschläge berechnen. Dadurch erhöht sich der Zahlbeitrag. Ist Ihr Krankheitsrisiko zu hoch, können Krankenversicherer Sie unter Umständen ablehnenGegebenenfalls könnte hier für Sie aber die Beamtenöffnungsaktion hilfreich sein.

Welche Gesundheitsfragen zu beantworten sind, unterscheidet sich von Versicherer zu Versicherer. In der Regel werden folgende Aspekte abgefragt:

  • Alter, Größe, Gewicht, Gesundheitszustand allgemein
  • Bisherige Vertragsablehnungen, -kündigungen oder -beendigungen bei anderen Krankenversicherern
  • Arbeitsfähigkeit, aktuelle Medikamenteneinnahme
  • Aktuelle und vergangene Untersuchungen, Behandlungen und OPs
  • Aktuelle und vergangene psychotherapeutische Behandlungen
  • Krebserkrankungen, HIV-Infektion
  • Aktuelle Behinderungen (körperlich oder geistig) oder körperliche Gebrechen
Gut zu wissen

Nicht jeder Nachwuchsbeamte oder Referendar wird nach dem Referendariat auch tatsächlich verbeamtet. Wer die Beamtenlaufbahn verlässt, eine Stelle als Angestellter annimmt und unter der Jahresarbeitsentgeltgrenze liegt, muss zurück in die GKV wechseln. 

Werden Sie auf Probe und später auf Lebenszeit verbeamtet (Verbleib in der Beamtenlaufbahn), haben Sie nach dem Referendariat die Möglichkeit, Ihre PKV noch einmal zu wechseln

Zu beachten: Nach dem Referendariat sind Sie im Regelfall Beamter auf Probe, wenn Sie in der Beamtenlaufbahn bleiben und nicht in die freie Wirtschaft wechseln. Sie profitieren dann nicht mehr von speziellen Anwärter-Tarifen, sondern wählen einen vollwertigen Beihilfetarif. Dieser ist langfristig kalkuliert und enthält Alterungsrückstellungen. Der Beitrag für den höheren Leistungsbedarf im Alter wird so über die komplette Laufzeit verteilt.

Die passende Versicherung
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Häufige Fragen
  • Wie berücksichtige ich als Referendar meine Private Krankenversicherung steuerlich?

    Auch als Referendar können Sie Vorsorgeaufwendungen wie Ihre PKV von der Steuer absetzen. Dies gilt sowohl für Ihre eigenen Versicherungsbeiträge als auch für die Ihrer Familienmitglieder. Allerdings können Sie nur Leistungen der Grundversorgung (Basisversorgung) geltend machen. Haben Sie Ihren Versicherungsschutz mit einem Zusatzbaustein ergänzt, sind diese Kosten in der Regel nicht steuerlich absetzbar.
  • Muss ich bei Arztrechnungen in Vorleistung treten?

    Ja. In der Privaten Krankenversicherung stellt der Arzt Ihnen als Patient die Rechnung aus. Am besten reichen Sie das Dokument direkt im Anschluss bei Ihrem Versicherer ein. So erhalten Sie den Betrag schnellstmöglich erstattet. Wie viel die PKV Ihnen auszahlt, hängt von Ihrem gewählten Tarif ab.
  • Wie kann ich Rechnungen und Belege zur Erstattung einreichen?

    Per Smartphone, Tablet oder PC reichen Sie Rechnungen und Belege schnell und unkompliziert digital ein. Bei der Allianz können Sie dafür die Allianz Gesundheits App Vivy, das Kundenportal Meine Allianz oder das Kontaktformular auf allianz.de nutzen. Laden Sie einfach ein Foto oder einen Scan Ihrer Rechnung hoch. Mit App und Kundenportal können Sie zudem den aktuellen Bearbeitungsstand Ihrer Rechnungen einsehen.
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