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Ratgeber: Gebrauchtes Wohnmobil kaufen zurück zu: Auto und Mobilität

Gebrauchtes Wohnmobil kaufen

Worauf sollte man achten?

Allianz - 2 Personen sitzen vor Wohnmobil

Unabhängig unterwegs sein und alles immer dabei haben – das sind die Vorteile einer Reise mit dem Wohnmobil. Diese Form von Urlaub liegt im Trend: Im Jahr 2014 waren rund 990.000 Deutsche mit dem Reisemobil unterwegs.

Wer den Camping-Urlaub schon ausprobiert hat und auf den Geschmack gekommen ist, denkt vielleicht über die Anschaffung eines eigenen Wohnmobils nach. Doch Neufahrzeuge sind mit einem Einstiegspreis von 30.000 Euro sehr teuer. Wessen Geldbeutel so viel nicht hergibt, sollte nach einem gebrauchten Wohnmobil suchen. Dabei gibt es aber einige Dinge, die Sie auf jeden Fall beachten sollten.

Darf ich jedes Wohnmobil fahren?

Nein. Sie dürfen nur die Wohnmobile fahren, für die Sie den erforderlichen Führerschein besitzen. Und das hängt davon ab, wann Sie Ihren Führerschein gemacht haben: So dürfen Besitzer des alten Führerscheins Klasse 3 noch Fahrzeuge bis 7,5 Tonnen zulässigem Gesamtgewicht fahren, seit der Führerscheinreform 1999 mit neuen Klassen sind nur noch maximal 3,5 Tonnen erlaubt. Vorteil der 3,5-Tonner: Sie werden straßenverkehrsrechtlich noch wie Pkw behandelt - und das heißt zum Beispiel: keine Lkw-Maut, weniger Einfahrts- oder Parkverbote, Tempolimits oder Überholverbote.


Wo finde ich Gebrauchtfahrzeuge?

Es gibt verschiedene Wege: Der wichtigste Unterschied ist der zwischen Verkauf von privat oder vom Händler. Ein Vorteil beim Händler ist, dass er Ihnen in den meisten Fällen ein Jahr Gewährleistung auf das Fahrzeug gibt. Allerdings sind die Chancen, beim professionellen Verkäufer ein Schnäppchen zu machen, dafür auch deutlich geringer.

Inzwischen ist natürlich auch im Internet ein großer Markt vorhanden. Beispiele für Plattformen sind mobile.de, caraworld.de und truckscout24.de. Dort können Sie sich einen guten Überblick verschaffen und erste Modelle vergleichen. So finden Sie heraus, was Ihnen wichtig ist. Wohnmobile gibt es in allen Größen- und Komfortklassen und mit unterschiedlich vielen Sitz- und Schlafplätzen. Entscheiden Sie, auf welche Annehmlichkeiten – wie zum Beispiel eine Klimaanlage – Sie nicht verzichten wollen.
Wichtig: Vor einem Kauf sollte man sich jedoch immer live von der Qualität des Fahrzeuges überzeugen. Sie müssen viele Kleinigkeiten beachten, die Sie online nicht überprüfen können.

Auf welche Details muss ich bei der Begutachtung achten?

Am besten vereinbaren Sie einen Termin mit dem Verkäufer oder Händler, für den Sie genügend Zeit einplanen. Für die Inspizierung von innen und außen, dem Überprüfen der Papiere und organisatorischer Dinge benötigen Sie Ruhe.

„Zunächst sollten Sie bei einer Besichtigung von außen darauf achten, ob das Wohnmobil frei von Unfallschäden, Schrammen und Rost ist“, empfiehlt Jost Krüger vom Caravaning Industrie Verband. Rost ist vor allem dann gefährlich, wenn er an tragenden Teilen (etwa am Fahrgestell) auftritt.

Auch die technischen Gegenstände sollten Sie überprüfen. Dabei sehr wichtig: die Bord-Batterie. Wenn diese beschädigt ist, funktioniert im Wohnmobil fast gar nichts mehr. Auf Kühlschrank, Heizung, Radio und Licht müssten Sie dann verzichten. Überprüfen Sie deswegen, ob Risse oder Säureausblühungen zu sehen sind. Tipp: zusätzlich alle technischen Gegenstände unabhängig voneinander testen.

Die Formalitäten dürfen Sie ebenfalls nicht außer Acht lassen. Fragen Sie nach den vollständigen Fahrzeugpapieren und überprüfen Sie, ob alle Dokumente vorhanden sind. „Kein TÜV ist meist ein eindeutiges Indiz, dass das Reisemobil in keinem guten Zustand ist“, erklärt Krüger.

Wichtig ist auch die Umweltplakette: Es ist ärgerlich, wenn Sie zum Beispiel in manche Innenstädte nicht fahren können, weil Ihr Fahrzeug keinen grünen oder gelben Aufkleber hat, sondern den roten. Die Plakette sollte an der Windschutzscheibe kleben und das Kennzeichen korrekt eingetragen sein.

Für den Termin ist es sehr praktisch, wenn Sie eine Check-Liste mit den wichtigen Dingen dabei haben. Hier finden Sie ein Beispiel, an dem Sie sich orientieren können.

Was sind absolute No-Gos?

„Vertrauen Sie auf Ihre Nase. Wenn Ihnen beim Betreten des Fahrzeuges ein modriger Geruch entgegenkommt, ist das kein gutes Zeichen“, warnt Wohnmobil-Experte Krüger. In den meisten Fällen bedeute das nämlich, dass das Wohnmobil feucht sei – zum Beispiel durch beschädigte oder altersschwache Dichtungen. Feuchtigkeit führt oft zu Schimmel und ist nur schwierig zu bekämpfen. Also ein Grund, sich ernsthaft zu überlegen, ob das Wohnmobil geeignet ist.

Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, können Sie die Luft im Innenraum mit einem Feuchtigkeitsmesser prüfen und so feststellen, ob der Caravan dicht ist. Auf Risse und Beschädigungen überprüfen sollten Sie auch die sanitären Einrichtungen wie Dusche und Waschbecken. Schauen Sie bei älteren Modellen außerdem auch beim Unterboden nach Schäden, da dieser oft noch aus Holz besteht - und damit anfällig für Feuchtigkeit ist.



Was muss ich nach dem Kauf noch erledigen?

Um Ihr neues Wohnmobil auf Ihren Namen zulassen zu können, sollten Sie die für Sie passende Versicherung abschließen. Besonders wichtig ist natürlich die Absicherung bei Unfällen. Außerdem können Sie Ihr Inventar versichern, dazu zählen beispielsweise auch der Grill und das technische Zubehör. Mit der Wohnmobilversicherung der Allianz können Sie unterschiedliche Bausteine so kombinieren, dass Sie, Ihr Wohnmobil und Ihr Camping-Zubehör im In- und Ausland rund um die Uhr geschützt sind.

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